Newsweek behauptet in dem kürzlich erschienenen Artikel [Titel übersetzt] „Hunderte sterben bei rekordbrechender Hitzewelle in Europa: Wie lange wird sie anhalten?“, dass die aktuelle tödliche Hitzewelle in Europa die wachsenden Gefahren des Klimawandels verdeutliche, und deutet an, dass steigende Treibhausgasemissionen dazu führen, dass Hitzewellen häufiger auftreten und gefährlicher werden. Das ist falsch. Die eigentliche Ursache ist nicht der Klimawandel, sondern das jahrzehntelange Versäumnis Europas, seinen Bürgern den wirksamsten Schutz vor extremer Hitze zu ermöglichen: Klimaanlagen.
Newsweek hat diese Meldung wohl aus Brüssel. Auch Cap Allon hat dazu schon etwas geschrieben, in deutscher Übersetzung hier. A. d. Übers.
Es steht außer Frage, dass Hitzewellen tödlich sein können, insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Laut einem Bericht von Newsweek sind während der aktuellen Hitzewelle in Spanien, Frankreich und anderen Teilen Europas Hunderte von Todesfällen zu verzeichnen.
Die naheliegende Frage lautet: Warum? Wäre der Klimawandel die Hauptursache für diese Todesfälle, würde man erwarten, dass Länder mit dem heißesten Klima die höchste Sterblichkeitsrate aufweisen. Doch Orte wie Arizona, Texas, Florida und Nevada verzeichnen jeden Sommer regelmäßig Temperaturen von weit über 100°F (38°C), ohne dass es zu vergleichbaren Spitzen bei den hitzebedingten Todesfällen kommt.
Der Unterschied liegt nicht im Wetter, sondern in der Politik – in diesem Fall in politischen Maßnahmen, die den Einsatz von Klimaanlagen einschränken oder unattraktiv machen.
Mehr als 90 Prozent der amerikanischen Haushalte verfügen über eine Klimaanlage. In weiten Teilen des Südens der Vereinigten Staaten ist diese fast allgegenwärtig. Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, Büros, Einkaufszentren und Privathäuser bieten Schutz vor gefährlicher Hitze. Europa hat einen anderen, tödlichen Weg eingeschlagen.
Im Gegensatz dazu verfügen europaweit nur etwa 20 Prozent der Haushalte über eine Klimaanlage, und in UK liegt dieser Anteil bei weniger als 5 Prozent. Auch in Deutschland ist die Verbreitung ähnlich gering. Diese Zahlen sind nicht auf technologische Einschränkungen zurückzuführen. Sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger Regierungspolitik und einer Umweltideologie, die den Einsatz von Klimaanlagen zugunsten einer Reduzierung des Stromverbrauchs und damit der Kohlendioxidemissionen ablehnt. Interessanterweise sind es gerade die Wohnungen und Geschäftsräume der wohlhabenden Eliten – also jener, die sich oft für eine Einschränkung des Einsatzes von Klimaanlagen aussprechen –, die am häufigsten über eine Klimaanlage verfügen.
Großbritannien ist vielleicht das deutlichste Beispiel für diese politische Idiotie.
Wie kürzlich sowohl die „New York Times“ als auch AOL berichteten, legen britische Bauvorschriften und Planungsrichtlinien seit langem den Schwerpunkt auf „passive Kühlung“, während Klimaanlagen als etwas betrachtet werden, das nach Möglichkeit vermieden werden sollte. Viele Wohnhäuser, Schulen, Büros und sogar einige Krankenhäuser wurden ohne Klimaanlagen gebaut oder renoviert, da die politischen Entscheidungsträger diese als ökologisch unerwünscht ansahen. Diese Entscheidungen haben Konsequenzen.
Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, haben Millionen von Menschen schlichtweg keine praktische Möglichkeit, ihre Wohnungen zu kühlen. Das ist kein Versagen des Klimas, sondern ein Versagen der Politik. Ironischerweise reagieren viele der gleichen Regierungen, die in normalen Zeiten von Klimaanlagen abraten, auf Hitzewellen mit der Einrichtung klimatisierter Kühlzentren. In Frankreich finden sich ausgewiesene öffentliche Kühlzentren (oft als „salles fraîches“ bezeichnet) in Rathäusern, Sporthallen und Bibliotheken.
Mit anderen Worten: Die Behörden wissen ganz genau, dass Klimaanlagen Leben retten. Sie haben es den Menschen jedoch jahrelang erschwert, diesen Schutz in ihren eigenen vier Wänden zu nutzen.
Wie „Climate Realism“ in seiner Gegendarstellung gegenüber dem TIME-Magazn Anfang dieses Jahres erklärte, retten Klimaanlagen Menschen vor der Hitze. Sie verursachen keine Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Auch „Newsweek“ führt das aktuelle Ereignis auf ein anhaltendes Hochdruckgebiet zurück. Diese Erklärung ist korrekt. Derartige Gebilde sind gut erforschte meteorologische Phänomene, die als „Omega-Block“ bezeichnet werden und seit jeher in den historischen Aufzeichnungen vorkommen, wie aus der folgenden Abbildung des britischen „Telegraph“ hervorgeht:
Der Artikel irrt jedoch in der Behauptung, dass der Klimawandel diese Ereignisse häufiger und schwerwiegender macht. Die zitierten Experten stützen ihre Prognosen größtenteils auf Vorhersagen von Klimamodellen und nicht auf direkte Beobachtungsdaten. Sie argumentieren, dass Treibhausgase die Grundtemperatur nach oben verschieben und dadurch Hitzeextreme wahrscheinlicher machen.
Das ist eine Hypothese, die in erster Linie durch Klimamodelle gestützt wird. Modelle sind keine Daten, und manche Klimamodelle sind so schlecht, dass sie aus dem Verkehr gezogen wurden.
Europa erlebt seit Jahrhunderten verheerende Hitzewellen. Die tödliche Hitzewelle in Europa im Jahr 2003 ereignete sich lange bevor Attributionsstudien heute so viel Aufmerksamkeit erhalten. Frühere Hitzewellen traten im gesamten 20. Jahrhundert auf, lange bevor moderne Bedenken hinsichtlich Treibhausgasen aufkamen. Ein gutes Beispiel ist die Hitzewelle auf den Britischen Inseln und in Frankreich im Jahr 1976, die zu einer Zeit auftrat, als sich die Erde abkühlte und viele Wissenschaftler davor warnten, dass die nächste Eiszeit bevorstehen könnte. Es gibt keine Beobachtungsdaten, die auf einen langfristigen Trend hinsichtlich des Zeitpunkts, des Ortes oder der Schwere von Hitzewellen hindeuten, was darauf schließen lassen könnte, dass der Klimawandel solche Ereignisse meteorologisch verändert.
Omega-Blockierungen entstehen aufgrund atmosphärischer Zirkulationsmuster, anhaltender Hochdruckgebiete, der Bodenfeuchtigkeit und regionaler Wetterdynamik. Es handelt sich um kurzfristige Wetterereignisse, die es schon so lange gibt, wie es die Menschheit gibt – und lange bevor Menschen begannen, das Wetter zu erforschen.
Diese Blockierungen gibt es natürlich auch im Winter. Dann haben sie lang anhaltende und meist extreme Kälteperioden zur Folge. A. d. Übers.
Ob diese Wetterereignisse zu humanitären Katastrophen werden, hängt von folgenden Faktoren der Vorsorge ab:
• Bezahlbarer Strom.
• Zuverlässige Stromnetze.
• Zugang zu Kühlmöglichkeiten.
• Notfallmaßnahmen.
Das sind die Faktoren, die Leben retten. Anstatt diese praktischen Lösungen in den Vordergrund zu stellen, greift Newsweek weitgehend das mittlerweile altbekannte Märchen auf, wonach der Klimawandel der eigentliche Übeltäter sei. Diese Darstellung lässt fälschlicherweise die weitaus unmittelbarere Ursache für die Anfälligkeit Europas außer Acht.
Der Kontinent hat jahrelang eine Energiepolitik verfolgt, welche die Strompreise in die Höhe trieb und gleichzeitig den Einsatz einer der bedeutendsten Technologien für die öffentliche Gesundheit behinderte, die je erfunden wurden.
Klimaanlagen haben weltweit Millionen von Menschenleben gerettet. Sie reduzieren Hitzestress drastisch, beugen Dehydrierung vor und schützen ältere Menschen bei extremen Wetterbedingungen. Sie als Umweltproblem statt als Lösung für die öffentliche Gesundheit zu betrachten, war und ist einer der kostspieligsten Fehler Europas.
Nach Angaben der Harvard School of Engineering and Applied Sciences ist die Klimatisierung eine der bedeutendsten Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in der Geschichte, verhindert sie doch jährlich Hunderttausende vorzeitiger hitzebedingter Todesfälle. Durch die drastische Verringerung der Anfälligkeit gegenüber extremer Hitze ist die Kühlung von Wohnräumen zu einer unverzichtbaren Überlebenshilfe geworden, insbesondere für ältere Menschen und gefährdete Bevölkerungsgruppen weltweit.
Newsweek stellt die Hitzewelle in Europa als ein weiteres Kapitel der Klimakrise dar, doch die Fakten deuten darauf hin, dass es sich vielmehr um ein weiteres Kapitel einer politischen und gesellschaftlichen Krise handelt, bei der unbegründete Ängste vor dem künftigen Klimawandel – gestützt auf nicht vorhandene Beweise – über die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen gestellt werden.
Die immer wieder auftretenden Hitzetoten in Europa sind die vorhersehbare Folge davon, dass Regierungen genau jene Technologie behindern, welche die Amerikaner – und die Eliten in ihren eigenen Ländern – seit Generationen vor tödlicher Sommerhitze schützt.
Solange die politischen Entscheidungsträger Klimaanlagen nicht als lebensrettende Technologie anerkennen, sondern weiterhin als Klimasünder behandeln, wird Europa weiterhin den Preis für eine als Umweltpolitik getarnte Ideologie zahlen. Newsweek kommt seiner journalistischen Pflicht nicht nach darauf hinzuweisen.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Nein, aus gesundheitspolitischer Sicht überrascht das nicht, da die Prioritätensetzung des RKI eng mit den aktuellen gesetzlichen Aufträgen zur Klimaanpassung und dem Infektionsschutz verknüpft ist, beides Wege zunehmender staatlicher Indoktrination, oder?
Das ZDF meldet: RKI: 800 Hitzetote bis Mitte Juni
Das RKI teilt mit, dass bereits im Frühjahr bis Mitte Juni 800 Menschen an den Folgen der Hitze starben. Noch nicht eingerechnet sind Fälle der jüngsten Hitzewelle.
Typischerweise gebe es in Sommerwochen mit einer mittleren Temperatur über 20 Grad deutlich höhere Sterblichkeitswerte im Vergleich zu kühleren Sommerwochen, hieß es im RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität in diesem Sommer. In der Woche vom 15. bis 21. Juni lag der Durchschnitt über die Tages- und Nachttemperaturen dem RKI zufolge bei 21,1 Grad und damit oberhalb der Schwelle, ab der ein merklicher hitzebedingter Anstieg der Sterblichkeit zu erwarten ist.
Die sind doch nicht ganz dicht beim RKI. Diesen Spinnern zufolge müssten die Menschen im Winter in beheizten Räumen wie die Fliegen sterben. Und im Sommerurlaub gehts für den Rest zum Sterben ans Mittelmeer.
Heute in der „Thüringer Allgemeinen“ auf Seite 2:
120 Hitzetote in Thüringen! (mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres….)
Quelle: Das nach einem Betrüger benannte RKI ….
Corona läßt grüßen …..
„Luftalarm“-Sirenen wie Karl Lauterbach sind immer für gehässige Witze gut, wenn sie beispielsweise Belehrungen über die richtige Benutzung von Wasser bei Lufttemperaturen jenseits von 24 Grad absondern. Allderdings ist das ein sehr teurer Unterhaltungskanal. Stattdessen schlage ich vor, daß das Panikorchester aus Berlin bei sommerlichen Hochdruckwetterlagen jedem eine der sprichwörtlich gewordenen Eiskugeln spendiert.
Alle, die lauthals bei gestiegenen Temperaturen „Hitzetote“ grölen, sollten einfach einmal über die Physiologie und Pathophysiologie der Thermoregulation des Menschen nachlesen. Dann werden sie erstaunt lesen, dass nicht die Außentemperatur per se für den „Hitzetod“ verantwortlich ist. In den allermeisten Fällen ist es Fehlverhalten (Dehydrierung, mangelnder Hitzeschutz usw. und auch gesundheitliche Prädisposition. Ein Mensch kann auch bei moderaten Außentemperaturen einen Hitzetod erleiden, wenn er beispielsweise stark körperlich arbeitet und dabei unzureichend hydriert ist. Umgekehrt können Menschen auch sehr hohe Außentemperaturen überleben, wenn sie sich richtig verhalten und die Körperkerntemperatur stabil bleibt.
Aber diese grün gefärbten Howler monkeys wollen das wahrscheinlich gar nicht wissen, weil sie sich eingestehen müssten, dass sie mit ihrem unreflektiertem Gebrüll völlig daneben liegen.
Wer genau ist denn jetzt Schuld? Die Menschen selbst, weil Sie sich nicht schützen oder die Grünen (oder das RKI), weil Sie darauf aufmerksam machen, dass es steigende Zahlen von Hitzetoten gibt?
Vielleicht sollten Sie nicht von sich auf andere Menschen schließen – das würde helfen und Ihre eigene Fähigkeit zu abstrahieren stärken. Sie wollen doch hier nicht etwa mit erhobenem Finger andere Menschen belehren – immerhin ist unsere Freiheit bedroht!!!
Diese Worte ausgerechnet von Ihnen, @Mirko Schnabel (wieder mal mit erigiertem Zeigefinger unterwegs).
Mich würde mal interessieren, wo es in D „Hitzetote“ gegeben haben soll! Scheint nur im dummgrünen Umfeld von „Schnabel“ zu passieren oder in seiner Phantasie nach Genußmittelmißbrauch.
Oder ist es analog wie bei Corona: Jeder, der während der „Hitzewelle“ stirbt, ist per Regierungsdekret an „Hitze“ oder mit „Hitze“ gestorben….
Mal nebenbei:
Während der „Juni-Hitzewelle“ hatten wir nie „Tropische Nächte“, tagesweise ging es nachts mal nur auf 18°C zurück, wir hatten aber auch Nächte mit nur einstelligen Celsius-Temperaturen. Ob ein „Schnabel“ das erklären kann?
Wahrscheinlich kopiert er nur Pressemitteilungen von Klabauterbach und dem RKI, kneift die Augen zu, drückt ganz fest die Daumen und glaubt ganz fest daran.
Das ist wirklich gruselig zu lesen, wie einfältig Sie doch sind. Auch wenn Sie das üblicherweise in Ihren Beiträgen ohnehin fortwährend unter Beweis stellen.
Aber Ihre Aussage, dass Sie in Ihrem Wohnort keine tropische Nacht hatten, was genau soll das nun belegen? Die schärfsten Kritiker der hier auftretenden Leugner haben doch begriffen, dass Klimawandel, dass Hitze usw. nicht gleichzeitig und überall in gleichem Maße auftritt. Das behauptet auch niemand.
Nur sie hilflose, erbärmliche Banane führen allen Ernstes solch ein Argument ins Feld.
Nehmen Sie es mir nicht krumm, aber dass Sie hier i. d. R. sowieso nur pöbelnd auftreten, untermauert am Ende des Tages nur Ihren eingeschränkten Intellekt.
Sie dürfen hier gern den Hofnarr weiter mimen, für ernste Auseinandersetzungen sollten Sie Anderen den Vortritt lassen. Danke 🙏🏻🙂
„Schnabel“, ……….. Sie mich auch … 😉
Außentemperatur hier gerade 12 °C, „DWD“ in 1 km Entfernung (höhenmäßig 17m höher liegend) 18°C (23 Uhr), noch Fragen, „Schnabel“ 😉 …..
Herr Schnabel, die Frage nach „Schuld“ habe ich gar nicht gestellt! Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass zwischen Umgebungstemperatur und Todesursache medizinisch mehrere Zwischenschritte liegen. Hitzebedingte Todesfälle entstehen durch das Versagen der Thermoregulation bzw. die Verschlechterung bestehender Erkrankungen (Prädispositionen). Dabei spielen sowohl individuelle Risikofaktoren als auch Verhalten und Umweltbedingungen eine Rolle. Das ist eine physiologische Feststellung und keine politische Schuldzuweisung.
Interessant, dass Sie aus einer physiologischen Erklärung sofort eine Schulddebatte machen. Die Erklärung eines Mechanismus ist aber keine Schuldzuweisung. Wenn man beispielsweise sagt, dass Rauchen das Risiko für Lungenkrebs erhöht, fragt man ja auch nicht zuerst, wer nun „schuld“ ist. Medizinische Kausalität und moralische Schuld sind immer noch zwei verschiedene Dinge.
Der eigentliche Schwachpunkt in Ihrer Erwiderung, Herr Schnabel, ist also die implizite Unterstellung, ich wollte Verantwortlichkeiten oder Schuld zuweisen, obwohl ich zunächst einen Mechanismus beschrieben habe. Und das ist eher eine rhetorische als eine sachliche Entgegnung. Und meine eigene Fähigkeit ist die, dass ich gut über die Physiologie und Pathophysiologie der Thermoregulation des Menschen Bescheid weiß (offensichtlich im Gegensatz zu Ihnen).
Die „Schnabel-KI“ hat „Triggerfloskeln“ vorgegeben, da springt sofort das „verbale Gegenfeuer“ auf allen Ebeben an …..
Nehme ich zur Kenntnis.
Was konkret war nun die Absicht Ihrer Beschreibung? Vor allem aber der Front gegen „Die Grünen“? Was genau haben die damit zu tun bzw. wo genau steckt da die Sachlichkeit?