Teil 2: Das Bild wird schärfer
Raimund Leistenschneider
Allerdings hebt sich 2026 in einem, ganz wichtigen Punkt vom Jahr 1983 ab: Es liegt am Beginn einer engen Schleife, die das Baryzentrum durchläuft. Die Fließgeschwindigkeit der Plasmamassen im Sonnenmantel ist umso höher, je „enger“ die Umläufe des Massezentrums sind – beruhend auf der Winkelbeschleunigung in einer Kreisrotation und des Induktionsgesetzes. Will heißen, die Sonne wird aktiver und dies wird nicht vorrangig durch Sonnenflecken visualisiert, sondern durch verstärkten Sonnenwind. Weiter ist davon auszugehen, dass der nächste Sonnenzyklus stärker ausfallen wird als der jetzige. Zurück zur Gegenwart.
So war Anfang 2026 zu lesen: „Die starke Sonneneruption am 18. Januar 2026, die am Abend des 19. zu starken Polarlichtern in weiten Teilen Europas führte.“ (Abb.12).

Abb. 12, Quelle
Oder die Max Planck Gesellschaft: „Die ersten Monate dieses Jahres waren in Deutschland ungewöhnlich farbenfroh: Leuchtend grüne Vorhänge zogen sich über den Sternenhimmel von den norddeutschen Inseln bis in die bayrischen Voralpen. Manchmal flackerten die Lichter wie Fahnen im Wind. Manchmal strahlten sie ruhig und gingen von Grün über Rot in Violett über.“
Spektrum der Wissenschaft schrieb im April 2026: „Unerwartete Wendung. In den ersten drei Wochen des April erinnerte uns die Sonne daran, dass sich ihre Aktivität dem Minimum ändert. Zunächst zeigten sich nur kleine und mittelgroße Fleckengruppen. Doch dann verhielt sich unser Tagesgestirn sehr lebendig und eruptiv.“
Weltraumwetter und Sonnenaktivität veröffentlichte mitten im Hochsommer, im Internet: „Nach starkem X1.1-Flare, geomagnetischer Sturm ab dem 03.07.26 möglich!“ Und eine hohe Sonnenaktivität.
Anmerkung: Sonneneruptionen (Flares) werden in Kategorien gefasst. Ein X-Flare stellt die höchste (stärkste) Kategorie dar.
Aber was hat das alles mit unserem Wetter und dem aktuellen recht warmen und trockenen Sommer zu tun?
Wie die Erde besitzt auch die Sonne ein Magnetfeld. Allerdings ist es wesentlich stärker, größer und komplexer. Dass Magnetfeld (IPF = Interplanetares Magnetfeld) ist der Träger des Sonnenwindes, deren Teilchen in radialer Richtung von der Sonne weg beschleunigt werden und wegen der Lorentzkraft müssen die Teilchen dabei den Feldlinien des interplanetaren Magnetfeldes der Sonne folgen. Das IPF wird durch die Heliosphärische Stromschicht verstärkt. Die Heliosphärische Stromschicht (HCS = Heliosphäric Current Sheet) hat eine Dicke von ca. 60.000km. Die HCS ist wichtig zum Verständnis der diesjährigen Trockenheit*2) bei uns! Bei einer aktiven Sonne durchläuft die Erde mehrmals die Woche die HCS und ist ihrer Wirkung (in Verbindung des Sonnenwindes) ausgesetzt. Der Durchgang kann bis zu einem Tag dauern.
*2) El Niño ist nicht die Ursache. Lesen Sie dazu auch den EIKE-Artikel „Nein, Medien, der bevorstehende El Niño führt nicht zu einer drohenden Klimakatastrophe“.
Allerdings wird jedes El Niño -Ereignis durch ein solares Ereignis ausgelöst, was der Autor bereits vor 15 Jahren dargelegt hat, hier sowie hier oder hier. Seine Auswirkungen zu uns basieren auf dem Drehimpulserhaltungssatz, siehe vorherige Links mit den Belegen. Auch das diesjährigen El Niño-Ereignis ist durch einen Sonnenparameter ausgelöst. Daher zurück zum Magnetfeld der Sonne.
Die Feldlinien des Interplanetarischen Magnetfeldes weisen in ihrem Verlauf einmal von der Sonne weg (positive Polarität) und einmal zur Sonne hin (negative Polarität). Entsprechend richtet sich die Polarität des Interplanetaren Magnetfeldes in eine Nord- und Südpolkomponente aus. Dazwischen verläuft die HCS. Des Weiteren besteht der Sonnenwind und das mit ihm verbundene IPF nicht nur aus einer polarisierten Teilchenart, sondern aus beiden, also aus positiv geladenen Protonen (Wasserstoffatome ohne Elektron), bzw. α-Teilchen (Helium-Kerne, 5%) und aus negativ geladenen Elektronen. Beide Teilchenklassen bewirken Stromflüsse, die sich mit dem Sonnenwind entsprechend ihrer Verteilung überlagern und die HCS entsprechend ihrem Verteilungsmuster beeinflussen.
Bekannt und erwiesen ist, dass Magnetstürme während einem HCS-Durchgang besonders stark ausfallen. Dies lässt Rückschlüsse auf starke Wechselbeziehungen zwischen der HCS und der Magnetosphäre der Erde zu. Durch deren Kopplung zu den geladenen Teilchen in den darunter liegenden Atmosphärenschichten, wiederum unmittelbare Einflüsse der HCS auf die Strato- und Troposphäre, was wiederum nicht ohne Einfluss auf das Wetter sein kann.
Das Magnetfeld der Sonne trägt also den Sonnenwind in den Orbit. Durch die Sonnenrotation entsteht eine archimedische Spirale (Kurve, die bei der Bewegung eines Punktes mit konstanter Geschwindigkeit auf einem Strahl entsteht, der mit konstanter Winkelgeschwindigkeit rotiert) in der die Magnetfeldlinien verlaufen. Hieraus ergibt sich ein in der Ekliptik resultierendes Magnetfeld, dass nach seinem Entdecker, dem amerikanischen Astrophysiker Eugene N. Parker, Parker-Spiralfeld genannt wird.
Die HCS ist folglich ein Flächenstrom, der die Sonne mehr oder weniger scheibenförmig umgibt (solares Minimum) und in der eine Umkehr der horizontalen Magnetfeldrichtung stattfindet. Mit zunehmender solarer Aktivität wickelt sich die HCS mehr und mehr auf und nimmt die Form eines Ballerina-Röckchens an. Dabei verschiebt sich ihr relativer Winkel zur Ekliptik mehr und mehr.

Abb.13 nach Alvén, 1981, zeigt die Heliosphärische Stromschicht und das zugehörige Magnetfeld im Meridionalschnitt und in der Draufsicht von Norden (magn. Südpol). Die Ströme fließen dabei entlang logarithmischer Spiralen (archimedische Spiralen), die senkrecht der magnetischen Feldlinien verlaufen. Quelle: „Physik des erdnahen Weltraums“, Prof. Gerd W. Prölss, Universität Bonn.
Da sich die Lage der HCS, wie bereits genannt, mit der solaren Aktivität ebenfalls ändert, entsteht ein komplexes Bild der Polaritäten und Potentialdurchgängen der Erde zur HCS und IPF.

Abb.14: Links ist die Parker-Spirale zu sehen (Wikipedia), die die HCS wiedergibt. Gut zu sehen, dass die HCS keine Ebene, sondern einem fliegenden Ballerina-Rock gleicht. Rechts ist die HCS während des Sonnenmaximum im März 2000 zu sehen, als sich auf Grund der starken magnetischen Aktivität ein zweiter Nordpol ausbildete. Die HCS hat sich immer mehr verdreht und die Form eines Schneckenhauses angenommen (Abb. rechts, Quelle: NASA). In der Mitte ist die Verbiegung der Azimutkomponente der HCS auf der Höhe der Erdbahn abgebildet, wobei zusätzliche Magnetfeldsektoren entstehen, Quelle: Prof. Gerd W. Prölss.
Dieses Gebilde der HCS wird von der Erde bei aktiver Sonne mehrfach pro Woche durchlaufen.
Weiter ist (jedem) bekannt, dass die geladenen Teilchen aus der Sonne vom Erdmagnetfeld abgeschirmt werden. In den Polargebieten dringen die Teilchen tief in die Erdatmosphäre ein. Dies gilt für die Sonnenteilchen (Materie), nicht für die magnetischen Impulse, die durch den Sonnenwind ausgelöst werden. Bekannt ist weiter die Vorhersage des Sonnenwindes und sog. koronaler Massenauswürfe, bei denen große Mengen Plasma ins All geschleudert werden, zum Schutz der irdischen Infrastruktur – eine Infrastruktur, die den daraus induzierten Strom aufnehmen und zu Störungen im Funkverkehr oder zum Ausfall der Geräte führen kann.
Seit Svensmark ist bekannt, dass geladene Aerosolpartikel, die z.B. durch kosmische Strahlung entstehen, bis zu 10-mal so effektiv in der Bildung von Wolkentröpfchen sind als ungeladene. Bei jedem Durchgang durch die HCS wirkt auf die geladenen Partikel in der Tropo- und Stratosphäre (Kopplung Magnetosphäre zu den geladenen Teilchen in der Strato- und Troposphäre) durch den Stromfluss eine Kraftkomponente (Elektrodynamik), die die Verteilung der geladenen Aerosolpartikel verändert. Daher ist davon auszugehen, dass örtliche Konzentration sowie Verdünnungen entstehen, was nicht ohne unmittelbaren Einfluss auf das Wettergeschehen in der Atmosphäre bleiben kann.

Abb.15 zeigt am Beispiel eines starken solaren Ereignissen (CME), wie sich die beiden Teilchenarten des Sonnen-Plasmas (Sonnenwindes) entlang des IPF ausbreiten. Die Abbildung links zeigt die Elektronenfront, die der Ionenfront vorauseilt und die Abbildung rechts das Eintreffen des ionisierten Plasmas auf die Erde, ca. 10 Minuten später, beides Quelle: NASA. Beide geladenen Teilchenarten folgen dem Verlauf der solaren Magnetfeldlinien.
Trifft ein CME auf das Magnetfeld der Erde, werden gewaltige Energiemengen freigesetzt, die sich optisch in Polarlichtern zeigen. Ein einziger Polarsturm setzt dabei bis zu 200 GW Leistung um, was der Leistung von etwa 80 Kernreaktoren entspricht. Aufgrund der erhöhten Elektronendichte in der Ionosphäre kommt es zu Störungen in der Rundfunkübertragung. Die durch die Ionenfront in der Atmosphäre ausgelösten Ströme sind so stark, dass die durch sie in Leitungsnetzen induzierten Ströme, Netze, wie Trafo- oder Relaisstationen zerstören.
Ein starker Sonnensturm, wie wir diesen in 2026 öfter hatten, bewirkt demnach (mit der ihm zugehörigen HCS), dass in einem Raumintervall der Erde (die Nordhalbkugel der Erde ist bekanntlich im Sommer der Sonne zugewandt!) die für die Regenbildung so wirksamen el. geladenen Aerosolpartikel förmlich weggeblasen werden. Die sind natürlich nicht aus der Erdatmosphäre verschwunden, sondern befinden sich woanders (z. B. bei den Philippinen). Was zur Folge hat, dass ein Raumgebiet der Erde besonders trocken und dass andere besonders nass ist.

Abb.16 links (ergänzt nach Quelle NASA) zeigt die Auswirkungen des IPF auf das irdische Magnetfeld. Das IPF lässt sich im Raum in drei Koordinaten zerlegen, wobei zwei in der Ekliptik liegen und eine (Bz) senkrecht dazu. Die Änderung dieser Komponente ist besonders interessant, weil sie parallel zum Erdmagnetfeld verläuft und daher mit diesem wechselwirkt. Die Abbildung rechts zeigt, wie sich die Feldlinien des IPF im Raum ausbreiten.
Die besondere Bedeutung der Bz-Komponente des IPF liegt darin, dass diese Komponente mit dem Erdmagnetfeld am stärksten wechselwirkt. So sind Polarlichter, die ein direkt beobachtbares Zeichen starker Sonnenaktivität sind, umso wahrscheinlicher, je stärker das IPF und je negativer deren Komponente, die Bz ist. Dies hängt damit zusammen, dass südlich (negativ) gerichtete Magnetfelder des IPF, die antiparallel zu den Magnetfeldlinien des Erdmagnetfeldes verlaufen, das Magnetfeld der Erde schwächen, so dass es dabei zu einem magnetischen Kurzschluss kommt (bei Verschmelzen der Feldlinien). Der magn. Schutzschild der Erde ist dann durchlöchert und geladene Teilchen können bis in niedere Breiten in tiefere Schichten der Erdatmosphäre gelangen. Nach Untersuchungen der NASA gelangen bis zu 20-mal mehr geladene Teilchen dann in die unteren Atmosphärenschichten.
Diese Info war unter hier zu finden und ist heute gelöscht. Ist schon merkwürdig, dass im Netz ausgerechnet die Links gelöscht wurden (siehe auch Abb.8), die Belege für die natürlichen Ursachen des „menschengemachten Klimawandels“ liefern. Aber dies kennen wir ja von Deutschland, wo ebenfalls die Links gelöscht wurden, die dem DWD bei dem Vergleich seiner Jahrestemperaturen für Deutschland Manipulation beweisen. Siehe den Beitrag „Die globalen Temperaturen steigen und steigen – oder etwa nicht?“ und darin die Abb.17. Wie sagte noch der Physik-Nobelpreisträger John Clauser auf der diesjährigen EIKE-Wissenschaftskonferenz zu den Arbeiten des IPCC: „Praktisch alle Zahlen sind Betrug“.
Bekanntlich sind die Auswirkungen der Teilchenströme in den Polregionen am größten, weil dort die magnetischen Feldlinien ausfließen. Daher liegt es nahe zu untersuchen, inwieweit dies Auswirkungen auf die dortigen Klimaparameter hat, wenn postuliert wird, dass geladene Atmosphärenteilchen Einfluss auf das Wetter und damit auf die Temperaturen haben.

Abb.17 (Quelle): Zu sehen sind jeweils die vertikale (Z) Komponente des Erdmagnetfeldes. Gewählt wurden zwei Punkte, die sich gegenüberstehen (rotes und grünes Kreuz) und deren Resultierende nahe dem magnetischen Nordpol liegt (rote Zeitreihe). Der Temperaturgang der arktischen Temperaturen stimmt exakt mit der magnetischen Aktivität der Bz-Komponente, wie diese durch den Sonnenwind moduliert wird, überein.
Antiparallele Ausrichtung der IPF-Feldlinien führen zu einer Schwächung des Erdmagnetfeldes, wodurch mehr geladene Teilchen in die unteren Atmosphärenschichten gelangen. Nun ist das solare Magnetfeld kein Dipol, wie bei der HCS gesehen (Abb.14) und die Erde nicht permanent im Bereich einer Polarität, insbesondere nicht, wenn sich die Aktivität der Sonne erhöht.

Abb.18 oben, Quelle, zeigt vereinfacht die Wechselwirkung des IPF mit dem Erdmagnetfeld (weiße Pfeile) und den Verlauf der Feldlinien im solaren Minimum, wenn magnetischer und geographischer Nordpol räumlich zusammen liegen. Darunter sind die globalen Temperaturanomalien in der Fläche für den Zeitraum 12/1978 – 11/2006 zu sehen. Am magnetischen Nordpol (Kreis), wo die Feldlinien und somit die geladenen Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturerhöhung und am Südpol, wo die Feldlinien heraustreten, also keine Partikel einfließen, kommt es zu einer deutlichen Temperaturabnahme. Die Nordhalbkugel wird also wärmer. Erinnert doch etwas an das Wettergeschehen im Sommer 2026 bei uns.
2. Zwischenergebnis:
Durch Wechselwirkung des Sonnenwindes (Magnetfeld) mit dem Magnetfeld der Erde, kommt es über die Bz-Komponente des Erdmagnetfeldes zu einer deutlichen Temperaturerhöhung im Norden (Polargebiet) und einer Temperaturabnahme am Südpol.
Die gezeigte polare Temperaturverteilung ist ein Hinweis, dass geladene Aerosolpartikel unmittelbar auf Wetter und damit auf die Temperaturen Einfluss nehmen. Dort, wo die magnetischen Feldlinien und mit ihnen der ionisierte Partikelstrom einfließt, kommt es laut NASA zu einer 20-fachen Erhöhung der ionisierten Sonnenpartikel, und dort stellt sich auch die deutlichste Temperaturzunahme ein. Im Gegenpol kommt es stattdessen zu der deutlichen Temperaturabnahme.
Weiter ist Fakt, dass sich die Nordhalbkugel (deutlich) stärker erwärmt als die Südhalbkugel (Abb.19). Sicherlich gibt es dafür mehrere Erklärungen als die Auswirkungen des Magnetfeldes der Sonne. So hat die Nordhalbkugel deutlich mehr Landmasse. Diese Argumentation gilt jedoch nicht für die Polargebiete (Abb.20).

Abb. 19, Quelle, zeigt die globale monatliche Durchschnittstemperatur der unteren Troposphäre seit 1979 für die Tropen sowie die nördlichen und südlichen Erdhalbkugel (die Breitengrade sind angegeben), nach Angaben der University of Alabama in Huntsville, USA. Die Grafik basiert auf Daten des TIROS-N-Satelliten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die von Dr. Roy Spencer und Dr. John Christy (beide vom Global Hydrology and Climate Center der University of Alabama in Huntsville, USA) ausgewertet wurden. Die dicken Linien stellen den einfachen gleitenden 37-Monats-Durchschnitt dar, der annähernd einem gleitenden 3-Jahres-Durchschnitt entspricht.
Anmerkung: Die Abkühlungs- und Erwärmungsphasen, die direkt durch den Ausbruch des Vulkans Pinatubo im Jahr 1991 bzw. das El-Niño-Ereignis von 1998 beeinflusst wurden, sind deutlich erkennbar – insbesondere in den Tropen und den nördlichen Gebieten. Letzter dargestellter Monat: Juni 2026. Letzte Aktualisierung der Grafik: 10. Juli 2026.

Abb.20, Quelle, zeigt die globale monatliche Durchschnittstemperatur der unteren Troposphäre seit 1979 für die Regionen um Nord- und Südpol, nach Angaben der University of Alabama in Huntsville, USA. Diese Grafik basiert auf Daten des TIROS-N-Satelliten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die von Dr. Roy Spencer und Dr. John Christy (beide vom Global Hydrology and Climate Center der University of Alabama in Huntsville, USA) ausgewertet wurden. Die dicken Linien stellen den einfachen gleitenden 37-Monats-Durchschnitt dar, was annähernd einem gleitenden 3-Jahres-Durchschnitt entspricht. Letzter dargestellter Monat: Juni 2026. Letzte Aktualisierung des Diagramms: 10. Juli 2026.
Abb.20 zeigt, dass sich die Temperatur der Landmasse des Südpols nicht verändert hat, bzw. leicht abnimmt, wogegen sich die Meereismassen des Nordpols deutlich erwärmt haben.
Neben der Temperatur ist der Zusammenhang zwischen der Bz-Komponente des Erdmagnetfeldes und der Trockenheit unübersehbar, wie weiter die folgenden Arbeiten zeigen.
Abb.21 ist aus der Arbeit, “Does the solar wind affect the solar cycle?”, Israelevich et al., Astron. Astrophys. 362, 379-382 (2000) und zeigt die Datenreihe der Bz-Komponente:

Abb.21 zeigt die Bz von 1973 – 2000 als gleitendes Mittel über sieben Sonnenrotationen. Die gestrichelte Linie gibt ihren Mittelwert im Betrachtungszeitraum an. Auffällig ist der starke negative Peak in 1998 (1). Im gesamten Betrachtungszeitraum ist dies die stärkste negative Komponente. Sie fällt zusammen mit dem stärksten El-Niño-Ereignis seit 50 Jahren. Wie bereits festgehalten, wird das Erdmagnetfeld umso mehr geschwächt und es treten umso verstärkt Polarlichter auf, je negativer die Bz ist.
Wird nun Abb.21 mit der Wolkenbedeckung (und der kosmischen Strahlung*3)) in Relation gesetzt, wird deren Zusammenhang sichtbar.

Abb.22, Quelle: Marsh & Svensmark, 2003, zeigt die untere Wolkenbedeckung (blau) von 1983 – 2002 nach Daten des ISCCP und dazu die kosmische Strahlung (CR), gemessen in der Anzahl der Neutronen. Sie zeigt den deutlichen Zusammenhang beider Parameter. Die untere Wolkenbedeckung folgt dem Verlauf der CR. Auffallend ist der starke Einbruch in der Wolkenbedeckung im Jahr 1999 (1), der sich in der kosmischen Strahlung nicht wieder findet. Er ist jedoch in der Bz-Komponente genauso deutlich zu sehen (vorherige Abbildung). Auch die Minima (2), (3) und (4) in der Bz finden sich in der Wolkenbedeckung gleichfalls exakt wieder.
Da die Zeitreihe der unteren Wolkenbedeckung bei Marsh & Svensmark erst 1983 beginnt, wurde die kleine Abbildung der Wolkenbedeckung herangezogen (die Vergrößerung zeigt den Text und die Quelle). Dortiges Minima in der Wolkenbedeckung in 1982 fällt ebenfalls mit dem starken Minima der Bz in 1982 zusammen.
3. Zwischenergebnis
Die Schwächung der Bz-Komponente des Erdmagnetfeldes durch eine starke solare Aktivität steht in direktem Zusammenhang mir der Wolkenbedeckung und der kosmischen Strahlung und damit von trockenen Jahren.
*3) Nach dem Svensmark-Effekt ionisiert die kosmische Strahlung Luftmoleküle, wobei über Umwege (Sulfate) auch ionisierte Schwefelsäure entsteht. Diese bildet mit Wassermolekülen und neutraler Schwefelsäure ein Clusterion (CN). Dessen negative Ladung erleichtert die Nukleation (Anlagerung weiterer neutraler Moleküle), so dass ein kritischer Cluster (CCN) von 1-2nm entsteht. An diesen Cluster lagern sich weitere Moleküle an, wodurch ein Aerosolpartikel für die Tröpchenbildung entsteht (cloud droplets). Weiter ist seit dem Erfinder der Nebelkammer, Charles Thomson Rees Wilson bekannt, dass Ionen von Sauerstoffmolekülen sofort von Wassertropfen umschlossen werden. In der unteren Atmosphäre sind dies die Keimzellen für Regentropfen.

Abb.23, Quelle: Fangqun Yu, Atmospheric Sciences Research Center, State University of New York, “Cosmic Rays, Particle Formation, Natural Variability” zeigt den Beginn des Wolkenentstehungsprozesses. Ohne Aerosole können keine Keime für die Wolkenbildung (CCN) entstehen und damit auch keine Wolken, die Regen bringen können. Geladene Aerosole sind dabei bis zu 10-mal effektiver als ungeladene.
Teil 3: Die Wahrheit liegt in der Naturphysik und nicht der Klimareligion , in Kürze.
Raimund Leistenschneider – EIKE















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Hallo Herr Leistenschneider, toll, dass Sie sich mal wieder ausführlicher zum Sonnenakti-Wettereinfluß-Thema melden! Darauf habe ich schon seit 2016/17 gehofft und immer mal wieder hier darum gebeten in verschiedenen Diskussionen…
Hier zunächst ein Hinweis: in Abb. 21 bitte Jahreszuordnung bzw. ggf. Interpretation prüfen. Der große El Nino war 1997/98, Bz neg.peak in Grafik aber erst 1999.
Auch der El Nino Mitte der 80er war groß (auch Umpolung Sonnenmagnetfeld wie 97), hier Bz positiver Ausschlag…LG
Durch Wechselwirkung des Sonnenwindes (Magnetfeld) mit dem Magnetfeld der Erde, kommt es über die Bz-Komponente des Erdmagnetfeldes zu einer deutlichen Temperaturerhöhung im Norden (Polargebiet) und einer Temperaturabnahme am Südpol.
Genau das zeigen die Grafiken in unserem Teil 3 der Julitemperaturen. Natürlich können einzelne Monate einzelner Jahre an diversen Standorten aus dem Geschehen mal rausfallen, aber über die letzten 35/40 Jahre stimmen die Aussagen grundsätzlich.
Wobei wir anhand der beiden Grönlandstationen im Teil 3 zeigen, dass sich im Norden wohl eine Trendumkehr anbahnt. Wird die Antarktis folgen, wird es dort bald wärmer?
Wird die Antarktis folgen bei der Trendumkehr? Wir stellen solche Fragen auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau. Der Normaldeutsche, die Medien, die Politiker wissen nciht einmal, dass die Temperaturen in den Antarktis nun seit über 40 Jahren ständig leicht gesunken sind, die Antarktis wurde kälter. Die Voodoo-wissenschaft der CO2-Klimalüge belügt Deutschland seit 40 Jahren und fabuliert vom ständig schmelzenden Eis aufgrund der Erwärmung in der Antarktis. Lügen, Lügen, Lügen..
Und warum werden wir Deutsche so dreist belogen und uns das Geld für eine angebliche globale Klimarettung aus der Tasche gezogen? Das sollen uns doch mal die Infanteriesoldaten der CO2-Lüge, die Handvoll lustiger Musikanten erklären, die hier bei EIKE im Kommentarbereich unterwegs sind.
Es gibt eine große Anzahl von Prozessen, von denen man sagt sie seien mit einem Gedächtnis ausgestattet, d.h. sie verhalten sich über die Zeit nicht zufällig, sondern sie bilden Cluster.
Zum Beispiel Flüsse, deren Management, auf solche Ereignisse vorbereitet sein will.
Der britische Hydrologe Harold Edwin Hurst stieß bei seinen jahrzehntelangen Berechnungen zur Regulierung des Nils (um 1951) auf ein mathematisches Naturphänomen, das heute als Hurst-Phänomen oder Hurst-Exponent (H) bekannt ist.
Er hat zur Berechnung dieses nichtlinearen Systems die sogenannte Hurst-Formel gebaut.
Hursts Formel für das benötigte Speichervolumen im Verhältnis zur Zeit nutzt eine Potenzfunktion. Für den Nil berechnete Hurst einen statistischen „Gedächtnis“-Exponenten von (H = 0.77). Dieser Wert weicht drastisch vom reinen Zufall (H = 0.5) ab und signalisiert ein stark strömendes, trendfolgendes System.
Seine Gleichung wurde für viele andere pfadabhängige natürliche und gesellschaftliche Prozesse bestätigt, alle mit jeweils spezifischen statistischen „Gedächtnis“-Exponenten H.
Wenn Mathematiker von „Gedächtnis“ in Zeitreihen sprechen, meinen sie das rein statistisch (Long-Range Dependence). Ein Fluss „erinnert“ sich natürlich nicht an das Jahr 1920.
Dass die Hurst-Koeffizienten(H) für verschiedene Prozesse (Nil, Wetter, Gehirnströme, Finanzmärkte) so unterschiedlich sind, lässt mich eine Hypothese formulieren:
Es ist nicht das Objekt, das sich erinnert, sondern das Objekt reagiert auf komplexe, sich überlagernde Zyklen der Umwelt/Gesellschaft.
Cluster von Hochwasser, Hitzewellen, Dürre, … sind genau solche Reaktionen auf diese externe Einflüssen.
Ihr obiger Artikel zeigt, um beim Ni zu bleiben, dass Flusssysteme wie der Nil direkt vom globalen Klimasystem, Monsunen und Niederschlagsmustern abhängen.
Diese wiederum werden massiv von solaren Rhythmen angetrieben, z.B.:
Der Schwabe-Zyklus (ca. 11 Jahre): Der klassische Sonnenfleckenzyklus.
Der Hale-Zyklus (ca. 22 Jahre): Die magnetische Umpolung der Sonne.
Studien zeigen erstaunlich starke Korrelationen zwischen dem 22-jährigen Solarzyklus und den Abflussmengen großer Ströme.
Das Baryzentrum (Sonnensystem-Schwerpunkt): Die gravitative Interaktion der Gasriesen (Jupiter, Saturn) verschiebt das Baryzentrum der Sonne, was langfristige, jahrhundertelange Zyklen in der Sonnenaktivität triggert (z.B. Gleissberg-Zyklus).
Wenn man viele unregelmäßige, harmonische Wellen (z.B. 11 Jahre, 22 Jahre, 80 Jahre) übereinanderlegt (Superposition), entsteht ein Muster, das mathematisch exakt wie ein „Zufallsprozess mit unendlichem Gedächtnis“ aussieht.
In Wahrheit ist es ein deterministisches Chaos, das von den rhythmischen Pulsen unseres Sonnensystems und der Magnetosphäre angetrieben wird.
Danke für Ihren Artikel.
Er zeigt auf, dass das gehäufte Auftreten von Extremwetterereignissen (Cluster von Dürren oder Fluten) im Rahmen des Konstruktal Prinzips und des Hurst-Phänomens mathematisch zu erwarten und historisch normal ist.
Es sind die natürlichen, wellenartigen Reaktionen eines offenen, thermodynamischen Systems auf seine Umwelt, oder?
Sehr geehrter Herr Lange,
ich habe mich bei Ihnen zu bedanken, der klar und in kurzem Text, die Komplexität darlegt und dies an einem Beispiel festmacht, die Naturwissenschaft ausmacht. Die einfache Darstellung auf einen Einflussfaktor, hier CO2, hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun.
Vor 15 Jahren war ich in einem email-Kreis, in dem auch Prof. Gerlich (seinerzeit Institutsleiter für theoretische Physik, Braunschweig) war. Seine Aussage zu denen, die „offiziell“ den Treibhauseffekt mit CO2 treiben, war: Was einen am meisten ärgert, ist, dass diejenigen genau wissen, dass das, was sie verlautbaren lassen, Unsinn ist.
Hauptsache, die Kasse stimmt.
Viele Grüße R.L.
Die Wahrheit liegt in der Naturphysik und nicht in der Klimareligion.
Genau: Es wird Zeit, dass wir diese CO2-Klimareligion bekämpfen. Die Zeit der Toleranz ist vorbei. Es gilt ein Geschäfts-Lügenmodell, das auf Ablaßhandel aufgebaut ist, zu Grabe zu tragen. Und zwar von uns allen: Wir wollen uns nicht weiter von einer CO2-Temperaturregler-Lüge ausrauben lassen. Wir wollen nicht, dass die demokratischen Strukturen von Deutschland weiter zerstört werden.
Die Regierungen der letzten 10 Jahre waren Regierungen im Sinne der Zerstörung Deutschlands. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Hallo Josef,
nach meinem Wissen – ist eine persönliche Schlussfolgerung – hat der „Rummel“ (schon merkwürdig, wie beides, der Beginn des Klimarummels, zeitlich sehr eng zusammen fällt) etwas mit der Deutschen Einheit zu tun – was seinerzeit die „Vier“ + „Zwei“ so alles festgemacht haben. Tenor ist: Von einem wiedererstarkten Deutschland (seinerzeit kamen die 4-größte und die 9-größte Industrienation zusammen) darf keine Gefahr für die Sowjetunion (gab es damals noch) und Europa ausgehen. Sicherlich etwas, was bei einem Doktor der Geschichte gut ankommt.
Hat ein Land keine Industrie mehr – Deutschland ist fast dort angekommen – kann es niemandem gefährlich werden. Der 1. und 2.WK waren Industriekriege. Noch deutlicher wird dies beim sog. Umbau auf erneuerbare Energien. Was macht ein Land gefährlich? Mal an Nordkorea und den Iran denken. Der Besitz von Atomwaffen. Dazu braucht es zwei Ausgangsstoffe: Entweder Uran 235, was in der Natur viel seltener als Uran 238 ist. Uran 238 ist nicht spaltbar. Oder Plutonium 239, was in der Natur nur in Spuren vorkommt, dafür aber in Kernkraftwerken beim Spaltungsprozess anfällt. Hat ein Land keine Kernkraftwerke (und keine Urananreicherung), ist es unmöglich, aus eigener Kraft, Atomwaffen herzustellen…
Deutschland ist 1991 aus der Urangewinnung und -Anreicherung ausgestiegen. Was es doch alles für Zufälle gibt. Der „plötzliche“ Ausstieg aus der Kernenergie in 2011, wie es heißt, wegen Fukoshima, ist verplüffend. Fokoshima war eine Tsunamikatastrophe. Tsunamis gibt es in Deutschland nicht und schon gar nicht in Bayern, wo eines der letzten Kernkraftwerke in Betrieb war.
In einem Email-Kreis, dem ich vor 15 Jahren angehörte, war man rundherum mit dem Ausstieg nicht einverstanden. Eine Person meldete sich zu Wort: Er habe mit eimen CDU-Bundestagsabgeordneten gesprochen, der ihm sagte, wenn die Energiewende scheitert, sei die Deutsche Einheit gescheitert. Aber was hat die Deutsche Einheit mit der Energiewende zu tun? Eigentlich rein gar nichts, mit dem, was ich kurz geschrieben habe, alles.
Aber ganz sicher bin ich da mit meinen Gedanken und meinen Schlussfolgerungen total auf dem Holzweg, wie bei meiner „Ansicht“, nicht CO2 mache das Wetter und Klima, sondern einzig und allein, natürliche, zykliche Prozesse…
Viele Grüße, Raimund
Es gibt wärmere und kältere Perioden, die von der Sonne gesteuert werden, sagt uns der Artikel. Danke an den Autor, der uns mögliche Zusammenhänge und Wirkungen wunderschön näher erklärt.
Kohlendioxid erwärmt nichts, die angebliche Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad ist nicht wissenschaftlich nachgewiesen, sondern wird nur behauptet von der Voodoo-Wissenschaft, die von der CO2-KLimalüge lebt. Und zwar von unserem Geld lebt, ein gesetzliches Ausrauben und Plündern unserer Ersparnisse.
Nachgewiesen ist nur die IR-Absorption, nicht aber die Größenordnung einer daraus behaupteten Erwärmung. Die Glaubenskirche stützt sich bei ihren Behauptungen von 2 bis 5 Grad nur auf Computersimulationen. Das sind aber keine Beweise. Es gibt auch keine technischen Anwendungen dieser CO2-Erwärmungsbehauptung.
Die CO2-Klimaglaubensirche hat Glück, da wir in Europa gerade in einer Zeit des Wärmerwerdens leben, und zwar seit 1987/88. Das paßt zur derzeitigen CO2-Zunahme. Eine zufällige Korrelation beider Zunahmen seit 40 Jahren.
Dass sich KLima immer wieder ändert, ist bekannt. Und zwar nicht nur so wenig wie 1987/88, sondern um ganz andere Größenordnungen. z.B. durch Baumfunde bei Gletschern, die einmal in großer Höhe wuchsen und nun halb versteinert entdeckt werden. Empfehlenswert dieser Film von Kai Zorn, der bei einem Baumfund beim Moteratschgletscher dabei war. 1857 erreichte dieser Gletscher seine größte Ausdehnung.
25 Minuten, die sich lohnen: https://www.youtube.com/watch?v=JFIMEyH073w
Im Juni 2025 wurde ein Baum an der Gletscherzuge des Morteratsch im Engadin gefunden. Unter der Federführung von Professor Christian Schlüchter wurde der Baum, nach Freilegung und Ausgrabung ausgeflogen und untersucht. Diese Ergebnisse liegen nun vor und wurden veröffentlicht. Dieser Baum ist ein Juwel der Klimageschichte aus über 10.000 Jahren. Nach der letzten Eiszeit (Glazial) kam der Übergang in die Warmzeit (Interglazial).
Nachdem die Gletscher der Eiszeit bis auf ein Minimum verschwunden waren kam es noch einmal zu einer sehr kalten Phase der Jungen Dryas. Die Gletscher bildeten sich erneut und stießen weit vor, ehe sie sich ebenso rasch wieder zurückzogen und einem warmen Klima Platz machten, das die Alpen bis weit rauf begrünte. Da wuchs „unser Baum“, der schließlich von einem neuerlichen Gletschervorstoß überfahren wurde. Nach dem Gletscherhöchststand der Kleinen Eiszeit am Morteratsch im Jahre 1857 zieht sich der Gletscher zurück und gab nun den Baum nach über 10.000 Jahren frei…
Die Wissenschaftler betonen, dass sie für ihre Arbeiten keine staatliche Unterstützung erhalten haben. Genauso wie Raimund Leistenschneider für diesen Artikel. Warum wohl?
Hallo Jsoef,
Du schreibst:
„Es gibt auch keine technischen Anwendungen dieser CO2-Erwärmungsbehauptung.“
Kein Ingenieur und schon gar kein Geldgeber würde seine Millionen rauswerfen, für etwas, was es gar nicht gibt oder präziser, was keinen erkennbaren Einfluss auf das Wetter und Klima hat.
Und dabei ist der Treibhauseffekt doch nichts anderes als eine Wirkungsgraderhöhung in einem System. Und Wirkungsgraderhöhungen sind ein Pfeiler von Wissnschaft und deren technische Anwendungen…
Da müsste es doch eigentlich dem letzten … ein Licht aufgehen, dass da irgend etwas mit dem Menschengemachten Klimawandel nicht stimmen kann. Dass Ganze nichts als Lug und Betrug ist.
Viele Grüße, Raimund
Hallo Josef,
Du schreibst weiter:
„Im Juni 2025 wurde ein Baum an der Gletscherzuge des Morteratsch im Engadin gefunden. Unter der Federführung von Professor Christian Schlüchter wurde der Baum, nach Freilegung und Ausgrabung ausgeflogen und untersucht. Diese Ergebnisse liegen nun vor und wurden veröffentlicht.“
Die Leser, die Interesse haben, empfehle ich zum Themenkomplex meinen Artikel auf EIKE, den ich in 2022 schrieb: Vom (Nicht)Sterben der Alpengletscher und dem realen Sterben deutscher Intelligenz….“ (https://eike-klima-energie.eu/2022/10/18/vom-nichtsterben-der-alpengletscher-und-dem-realen-sterben-deutscher-intelligenz/)
Viele Grüße, Raimund
Zunahme oder Abnahme der Bewölkung ist eine direkte Folge der Lebensdauer der Wolken. Den Faktor Zeit aber habe ich nicht ein einziges mal gefunden. Wie geht das mit der Lebensdauer von Wolken? Das, was hier so großartig geschildert wurde (Danke dafür) erinnert mich an die Elektrofilter zur Abscheidung feinster Partikel. Regen wird ausgelöst= Wolke weg= wieder klar= Erwärmung. Ist das die Kausalkette mal sehr vereinfacht gesagt?
Sehr geehrter Herr Müller,
Ihre Frage wird im Teil 4 beantwortet. Im Teil 2 ist sie belanglos zum Verständnis, was die Wolkenbedeckung und damit den Regen entstehen lässt. Zur Steuerung, im Teil 4.
Denn, wenn keine Quelle da ist, dann kann auch kein Fluss entstehen.
Viele Grüße R.L.