Reis, CO₂ und die Klimageschichte, welche die Medien immer wieder „übersehen“.
Dieser Artikel auf Phys.org mit dem Titel [übersetzt] „Die weltweite Reisproduktion hat sich trotz des Klimawandels in den letzten 50 Jahren fast verdoppelt“ berichtet von guten Nachrichten, die jedoch mit Ungläubigkeit untermalt sind. Die Autoren heben zu Recht diese bemerkenswerte Erfolgsgeschichte hervor, und die Daten zeigen, dass die Menschheit im letzten halben Jahrhundert ihre Ernährung dramatisch verbessert hat, obwohl die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO₂) in der Atmosphäre gestiegen sind und sich das Klima leicht erwärmt hat. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]
Was die Autoren jedoch übersehen, ist die offensichtliche Schlussfolgerung, die ihnen direkt ins Auge springt: Steigende CO₂-Werte und höhere Temperaturen waren wahrscheinlich ein Teil der Gründe für diesen Erfolg.
Seit Jahrzehnten wird der Öffentlichkeit erzählt, dass der Klimawandel die weltweite Nahrungsmittelproduktion bedroht. Doch diese neue Studie von Forschern der University of Illinois offenbart eine bemerkenswerte Realität: Die weltweite Reisproduktion hat sich von den 1960er- bis zu den 2010er-Jahren fast verdoppelt.
Das ist keine Geschichte vom Zusammenbruch der Landwirtschaft. Es ist eine Geschichte von außergewöhnlichem menschlichem Erfolg.
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass verbesserte Bewirtschaftungsmethoden – darunter eine Ausweitung der Bewässerung, ein erhöhter Düngemitteleinsatz und bessere Anbaumethoden – die Haupttreiber für den Anstieg der Reisproduktion waren. Damit haben sie mit ziemlicher Sicherheit Recht.
Die moderne Landwirtschaft ist dank Fortschritten in den Bereichen Technologie, Genetik, Infrastruktur und Agronomie weitaus produktiver geworden.
Doch es gibt noch einen weiteren wichtigen Faktor, der in der Studie erwähnt wird, jedoch weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient.
Die Forscher bestätigen, dass der Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre „der wichtigste Umweltfaktor war, der durch die Steigerung der Photosynthese und die Verbesserung der Wassernutzungseffizienz zu einer höheren Reisproduktion beitrug“.
Diese Erkenntnis sollte nicht umstritten sein. Kohlendioxid ist nicht nur ein Treibhausgas. Es ist auch der grundlegende Baustein des Pflanzenwachstums. Durch die Photosynthese verbinden Pflanzen CO₂, Wasser und Sonnenlicht, um Zucker zu bilden, der das Wachstum und die Nahrungsmittelproduktion antreibt.
Ohne Kohlendioxid gäbe es keine Nutzpflanzen, keine Wälder und keine Nahrungskette.
Seit Jahren dokumentieren Wissenschaftler den CO₂-Düngungseffekt. Höhere CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre ermöglichen es Pflanzen im Allgemeinen, schneller zu wachsen und Wasser effizienter zu nutzen.
Satellitenbeobachtungen haben in den letzten Jahrzehnten eine deutliche weltweite Begrünung gezeigt, wobei sich die Vegetation in vielen Regionen weltweit ausbreitet. Nutzpflanzen sind Teil dieser Entwicklung.
Interessanterweise schätzt die Studie einen Rückgang der Reisproduktion um sieben Prozent aufgrund klimabedingter Faktoren im Zeitraum von 2006 bis 2015, während der Tatsache, dass sich die weltweite Reisproduktion im gesamten untersuchten Zeitraum dennoch fast verdoppelt hat, vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt wird.
Wäre der Klimawandel die überwältigende Bedrohung für die Nahrungsmittelproduktion, wie sie oft in den Medien dargestellt wird, wäre nicht zu erwarten, dass die Reisproduktion im gleichen Zeitraum um fast 100 Prozent gestiegen ist.

Stattdessen hat die Welt steigende Erträge, eine verbesserte Ernährungssicherheit und die Fähigkeit erlebt, Milliarden mehr Menschen zu ernähren als in früheren Generationen.
Die Studie zeigt, dass Umweltveränderungen nicht durchweg negativ sind. Tatsächlich weisen die Autoren ausdrücklich darauf hin, dass der Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre die Reisproduktion gesteigert hat, indem er die Photosynthese und die Wassernutzungseffizienz gefördert hat. Dieser Punkt verdient es, im Mittelpunkt zu stehen und nicht nur als Fußnote unter dem Vorbehalt „trotz des Klimawandels“ zu erscheinen.
Die übergeordnete Erkenntnis ist nicht, dass klimatische Herausforderungen ignoriert werden sollten. Landwirte haben sich schon immer an veränderte Bedingungen angepasst, ganz gleich, ob Dürren, Überschwemmungen, Temperaturveränderungen, Schädlinge oder Marktanforderungen diese Veränderungen ausgelöst haben.
Der Einfallsreichtum des Menschen bleibt die wichtigste landwirtschaftliche Ressource.
Diese Studie zeigt, dass Anpassung funktioniert. Verbesserte Anbaumethoden haben die Produktivität gesteigert. Bessere Bewässerung hat die Erträge erhöht. Neue Technologien haben die Landwirtschaft widerstandsfähiger gemacht.
Und der steigende CO₂-Gehalt in der Atmosphäre hat dem Pflanzenwachstum dabei messbare Vorteile gebracht.
Zusammengenommen haben diese Faktoren zu einer der größten Erfolgsgeschichten der Landwirtschaft in der Geschichte der Menschheit geführt.
Leider konzentriert sich ein Großteil der Klimadiskussion fast ausschließlich auf potenzielle zukünftige Schäden, während messbare Vorteile der Gegenwart übersehen werden. Das Ergebnis ist eine öffentliche Debatte, die oft weitaus pessimistischer klingt, als es die Fakten rechtfertigen.
Reis ernährt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Laut dieser Studie hat sich die weltweite Reisproduktion in den letzten 50 Jahren fast verdoppelt, wie aus der folgenden Abbildung hervorgeht:

Das ist kein Beleg für ein im Niedergang begriffenes Ernährungssystem. Es ist vielmehr ein Beleg dafür, dass das Ernährungssystem dramatisch produktiver und widerstandsfähiger geworden ist. Den Forschern gebührt Anerkennung dafür, dass sie diese Errungenschaft dokumentiert haben.
Die übergeordnete Erkenntnis ist jedoch noch bedeutender, als sie selbst anerkennen.
Die Kombination aus menschlicher Innovationskraft, der Modernisierung der Landwirtschaft und dem Düngeeffekt des steigenden CO₂-Gehalts in der Atmosphäre hat dazu beigetragen, eine Welt zu schaffen, die weitaus mehr Nahrungsmittel produziert als noch vor einem halben Jahrhundert.
Das ist keine Geschichte über eine Klimakrise, sondern eine Erfolgsgeschichte.
Mehr bei Climate Realism
Link: https://climatechangedispatch.com/CO₂-rice-production-climate-food-supply/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Der Gasaustausch zwischen Flora und Fauna ist als symbiotisch anzusehen. Die Warnung vor CO2 in der Atmosphäre wegen des Antriebs der Erderwärmung ist zumindest in den übertriebenen Auswirkungen einfach Unfug. Der Sommer 1540 in Zentraleuropa hat bewiesen, daß die Natur keine Industrialisierung und CO2 emittierende Autos braucht, um meteorologische „Singularitäten“ katastrophalen Ausmaßes zu erzeugen!
Was war da, 1540?
Das Jahr 1540 war eine durchschlagende Katastrophe in einer Agrargesellschaft. Heute ist Europa wesentlich resilienter, hat sich aber zum Ziel gesetzt diese Resilienz aus künstlich und bewusst erzeugter Angst vor dem Klimatod per verordneter planwirtschaftlicher Deindustrialisierung umfassend abzubauen, Windmühlen sollen retten, oder?
Resilienter dank der EU-Agrarpolitik, Motto: Nie wieder Hungersnot. Kostet eben, klar, ist der mit Abstand größte Haushaltsposten in Brüssel.
Und wie hat sich die Menschheit vermehrt in den letzten 50 Jahren?
Im globalem Durchschnitt sehr erfolgreich, oder?
Wie man’s nimmt, die Bombe tickt weiter, Echtzeit-Statistiken. Bevölkerungsuhr jeden Landes
Ja, die Bombe tickt, Echtzeit-Statistiken. Bevölkerungsuhr jeden Landes
Bei uns in Sachsen und sicher auch in ganz Deutschland,habe ich festgestellt,das trotzt Hitze und zum teil trockenen Jahren die jährlichen Zuwächse erheblich sind.Ich habe festgestellt,das bei gefällten Bäumen die Jahresringe der letzten Jahrzehnte sehr starke jährliche Zuwachsraten zeigen,trotz teilweiser rech trockener Somme..Der grüne Gürtel im Norden Afrikas sollte eigentlich bekannt sein.Viel schlimmer als das CO2 ist das Abholzen von Wäldern,ohne das sofort wieder aufgeforstet wird.Aber natürlich beim Pflanzen der Bäume tut der Rücken weh!!!!!!
CO2 ist ein Treibhausgas, schreibt der Autor!
Da ist ihm wohl ein Fehler unterlaufen, denn CO2 erwärmt überhaupt nichts.
CO2 ist wertvoller Pflanzendünger, aber sonst nichts.
Wenn ein Gewaechshaus ein Treibhaus ist und Gase die im Treibhaus sind, Treibhausgase sind, dann ist CO2 ein Treibhausgas.
Ja, aber ein deutlich schwächer wirksames als Methan; mit Sauerstoff oxidiert wird Methan zu CO2 und Wasser – Folge: Schneeball Erde (englisch Snowball Earth) oder Schneeball-Erde ist eine geowissenschaftliche Hypothese über mehrere globale Vereisungen im späten Präkambrium (Neoproterozoikum), deren letzte Phase vor etwa 580 Millionen Jahren endete. Während dieser Eiszeitalter seien Gletscher von den Polen bis in Äquatornähe vorgestoßen, das Meer sei weitgehend zugefroren und somit nahezu die gesamte Erdoberfläche von Eis bedeckt gewesen. Näheres zu dieser Hypothese bei https://de.wikipedia.org/wiki/Schneeball_Erde – für alle, sie sich für sowas Abgefahrenes interessieren. Fazit: Ganz ohne Treibhausgase wird’s affenkalt.
Die weltweite Reisproduktion hat sich trotz des Klimawandels in den letzten 50 Jahren fast verdoppelt
…die Menschheit im letzten halben Jahrhundert ihre Ernährung dramatisch verbessert hat, obwohl die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO₂) in der Atmosphäre gestiegen sind und sich das Klima leicht erwärmt hat
Das sind ja wieder einmal grandiose Argumente, welche die Autoren da vorbringen. Aus der Geschichte ist bekannt, dass die Warmphasen immer eine bessere Ernährungssituation mit sich brachten. Die Kaltphasen hingegen brachten oft Not und Elend.
Das ist ja eigentlich auch ersichtlich. In einer Warmphase vergrößern sich die Vegetationsflächen, weil Pflanzen in höheren Regionen wachsen. Außerdem verlängern sich die Vegetationszeiten, was einen weiteren Vorteil bringt.
Die zusätzliche Düngung mit CO2 bringt einen weiteren Faktor für vermehrtes Pflanzenwachstum. Die künstliche Düngung, sowie verbesserte Anbaumethoden sind zusätzliche Maßnahme für eine Verbesserung der Erträge. Solche. Diese Maßnahmen sind jedoch der viel gescholtenen Industrialisierung zu verdanken.
Ja so ist das. Und grünrotschwarz wollen zurück auf das Niveau der Mittelalters, klimamäßig, wohlstandsmäßig, resilienzmäßig, machtmäßig – sie wollen der dabei der neue Klerus sein, oder?
Und dieser Politklerus brüllt von den Kanzeln herab auf das verblödete und blöd gehaltene Volk und verlangt bedingungslose Unterwerfung und Kadavergehorsam…
EIKE_2026-06-28_wissenschaftler-geben-zu-dass-co2-den-reisanbau-angekurbelt-hat-und-unterschlagen-dann-die-wichtigste-information
Damit Pflanzen im Allgemeinen schneller wachsen können,
braucht es neben Wasser und Dünger im richtigen Verhältnis,
vor allem Energie in Form von Sonnenlicht.
Das sollte der Haupttreiber für den Anstieg der Reisproduktion
in der nördlchen Hemisphäre (NH) sein.
Siehe dazu meinen aktuellen Kommentar in
https://eike-klima-energie.eu/2026/06/28/kaeltereport-nr-26-2026/
und
die Rechen-Ergebnisse meiner Simulation
des natürlichen Klimawandels von 1943 bis 2107
in
ECC_1943AD_2107AD_COLD4.jpg
Die Niederländer blasen CO2 in ihre Gewächshäuser ein, um den Ertrag zu erhöhen.
Mehr muss man über das schädliche Giftgas bzw. über diese giftigen Moleküle (Habeck) nicht wissen.
Hat er tatsächlich „giftige Moleküle“ gesagt? Falls ja, welche Journalisten haben ihn ausgelacht?
Mit CO2 tötet man Schweine im Schlachthof. Beim Menschen geht das auch, man denke an den sanft entschlafenen Weinküfer, besoffen&tot in seinem Weinkeller aufgefunden.
Alles fing mit einem arbeitslosen amerikanischen Wissenschaftler an. Nachdem die oberirdischen Atombomben-Tests im Pazifikraum eingestellt wurden, hatte er keine Arbeit mehr. Denn er hatte, vom Militär angestellt, die Auswirkungen des nuklearen Fallouts untersucht.
Keine amerikanische Uni wollte in gerade beschäftigen. Da kam er von sich aus auf die Idee die Auswirkung des vermehrten CO2-Ausstoßes der Menschheit durch die Industrialisierung zu untersuchen. Der anschließend veröffentlichte Artikel darüber fiel einem gewissen Al Gore in die Hände. Und damit begann die „Erfolgsgeschichte“ des CO2 als Giftgas und Weltenvernichter. Al Gore, sie verstehen . . . 😉
Eine gute Geschichte 🙂 Roger Revelles?
In einigen Gewächshäusern beträgt der der CO2-Gehalt 800 – 1000ppm. Und diese Pflanzen gedeihen merkwürdigerweise sehr gut.
in den antifa-FA (antifa-FASCHISTEN) grow Zelten, für deren grüne BTM, wird sogar bis zu 2000ppm co2 begast!!!