H. Sterling Burnett
Die Anzeichen überall deuten darauf hin, dass das Interesse der Medien am Klimawandel dramatisch und rasch nachlässt. Anstatt die Erkenntnis zur Kenntnis zu nehmen, dass eine realistische Bewertung der Klimafakten zeigt, dass keine Klimakrise bevorsteht, scheint die rückläufige Berichterstattung der Medien über das Thema eine Anpassung an die wirtschaftliche Realität zu sein: Der Klimawandel verkauft sich einfach nicht. Die nachlassende Berichterstattung der Medien über den Klimawandel ist ein nachlaufender Indikator, der einem Trend folgt, anstatt ihn anzuführen. Umfragen haben immer wieder gezeigt, dass der Klimawandel für die überwiegende Mehrheit der Öffentlichkeit nicht zu den wichtigsten politischen Themen gehört, und die globale Finanzwelt, die Wirtschaft sowie die Politik haben ihren Fokus von der Reduzierung der CO₂-Emissionen darauf verlagert, so schnell wie möglich erschwinglichere und zuverlässigere Energie – also fossile Brennstoffe – auf den Markt zu bringen.
Ein erstes Anzeichen dafür, dass die Medien von ihren alarmierenden, rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche verbreiteten Meldungen über die sogenannte Klimakrise Abstand nehmen, zeigte sich Anfang Februar, etwas mehr als ein Jahr nachdem Donald Trump zum zweiten Mal sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten angetreten hatte. Die „Washington Post“ (WaPo) entließ 13 ihrer Reporter aus der Klimaredaktion – etwa zwei Drittel des Personals, das sich ausschließlich mit der Berichterstattung über den Klimawandel befasste. Die WaPo hatte lange Zeit eine Vorreiterrolle dabei gespielt, Klimapanikmache und schädliche Energiepolitik voranzutreiben, die angeblich notwendig seien, um eine Klimakatastrophe zu verhindern.
Ende Mai gab dann National Public Radio (NPR) bekannt, dass es seine zehnköpfige Klimaredaktion auflösen werde – die Abteilung, die sich ausschließlich der Berichterstattung über Klimakatastrophen widmete. Im Rahmen einer umfassenderen Umstrukturierung entließ NPR seine Chefredakteurin für Klimafragen Neela Banerjee und integrierte einen Teil der verbleibenden Mitarbeiter in andere Abteilungen des nationalen Redaktionsbereichs.
Anfang Juni folgte Politico und kündigte an, seine wichtigsten Publikationen zu Klima und Umwelt einzustellen: E&E News Daily, Greenwire, Climatewire, Energywire und E&E News PM. Diese Publikationen waren fast drei Jahrzehnte lang führende unabhängige Medien für Nachrichten zu Klima, Energie und Umwelt. Noch vor wenigen Jahren hatte Politico diese Publikationsgruppe übernommen, angeblich um „die Präsenz von POLITICO in den Bereichen Energie, Klima und Umwelt erheblich auszubauen“. Nun stellt das Unternehmen sie ein. Ähnlich wie bei der Maßnahme von NPR wird die Einstellung dieser Klimapublikationen als Umstrukturierung dargestellt: „E&E News wird nicht mehr als eigenständige Marke agieren. Der Journalismus und das Fachwissen von E&E News werden vollständig in das Energie- und Umweltportfolio von POLITICO integriert, das aus Artikeln, Kurzmeldungen, Analysen und Newslettern besteht.“
Die Gewerkschaft, welche die unter der Marke „E&E News“ erscheinenden Fachzeitschriften vertritt, betrachtet das Vorgehen von Politico weniger als Umstrukturierung, sondern vielmehr als Verrat.
„Gewerkschaft von der Schließung von E&E News überrascht“ lautet der Titel eines Artikels über die Schließung von E&E News durch Politico in TalkingBizNews. „Am 29. Januar, als wir über Abfindungsangebote für die Energie- und Umweltteams sprachen, sagte Joe Schatz den Gewerkschaftsführern der PEN Guild: ‚Die Marken und Publikationen werden nicht verschwinden. Wir wollen ihre Ausrichtung schärfen.‘“
„Dies ist das zweite Mal innerhalb von sechs Monaten, dass die Geschäftsführung die Mitarbeiter belogen hat – das erste Mal war, als John Harris im Dezember sagte, es werde keine Entlassungen im Unternehmen geben, nur um einen Monat später einige Führungskräfte zu entlassen“, heißt es in dem Artikel weiter.
Es ist wahrscheinlich, dass die Entscheidung der Trump-Regierung, in verschiedenen Ministerien und Behörden Abonnements für externe Publikationen um mehrere zehn Millionen Dollar zu kürzen, die bisher von den Steuerzahlern finanziert worden waren – darunter mehr als 8 Millionen Dollar an Politico – eine Rolle bei der Entscheidung des Unternehmens gespielt hat, genauso wie das Auslaufen der öffentlichen Mittel für NPR sicherlich zum Rückgang der Klimaberichterstattung bei NPR beigetragen hat. Weil die Regierung die Finanzierung von Klimapropaganda eingestellt hat, sind deren Verbreiter gezwungen, sich zurückzuziehen und Einsparungen vorzunehmen.
Das sind nur drei Medien, zweifellos wichtige, aber dennoch nur ein kleiner Teil des gesamten Komplexes des Klimajournalismus‘. Doch was dort geschieht, scheint symptomatisch für den allgemeinen Rückgang der Berichterstattung über den Klimawandel zu sein.
In diesem Jahr haben sich weniger Journalisten für die Teilnahme an den von den Vereinten Nationen geförderten jährlichen Klimaverhandlungen in Bonn angemeldet als jemals zuvor seit Beginn der COVID-Pandemie. Die Zahl liegt sogar unter dem Stand von vor einem Jahrzehnt, nämlich im Jahre 2016. „Climate Home News“ berichtet:
Die Zahl der Journalisten, die sich für die Teilnahme an den jährlichen Klimaverhandlungen in Bonn angemeldet haben, ist in diesem Jahr zurückgegangen, weil Klimareporter entlassen wurden und die Medienberichterstattung über Klimathemen weltweit nachlässt.
Daten von UN Climate Change, dem Veranstalter der zweiwöchigen Gespräche zeigen, dass sich lediglich 135 Medienvertreter zur Teilnahme angemeldet haben. Eine Analyse früherer Daten durch Climate Home News ergibt, dass dies die niedrigste Zahl seit 2021 ist, als COVID-19-Beschränkungen das Reisen einschränkten und die Bonner Gespräche in einem hybriden Format stattfanden, um eine Online-Teilnahme zu ermöglichen.
Die Zahl der Journalisten, die tatsächlich an den Verhandlungen teilnehmen, wird erst im Laufe dieses Monats bekannt sein, liegt jedoch in der Regel deutlich unter der Zahl der angemeldeten.
Zu den Medien, die weniger Journalisten als in den Vorjahren oder gar keine Journalisten angemeldet haben, gehören globale Schwergewichte wie Reuters, Bloomberg und die BBC sowie deutsche Medien wie die Deutsche Welle und das ZDF … .
Im gleichen Artikel wird darauf hingewiesen, dass die Gesamtzahl der Beiträge zum Thema Klima im vergangenen Jahr stark zurückgegangen ist: „Die Berichterstattung zum Thema Klima war in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 um 35 Prozent geringer als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 und um 41 Prozent geringer als im Jahr 2021. Im Jahr 2026 ist die Berichterstattung sogar noch weiter zurückgegangen: Von Januar bis Mai 2026 wurden etwas mehr als 17.000 Beiträge veröffentlicht, was einem Rückgang von 48 Prozent gegenüber dem Höchststand von mehr als 34.500 veröffentlichten Beiträgen im Jahr 2021 entspricht.
„Eine neue Analyse des Yale-Programms zur Kommunikation über den Klimawandel ergab einen ähnlichen Rückgang der Klimaberichterstattung im Jahr 2026.“ (Siehe die folgende Grafik:)
Wie auch immer man es misst: Es gibt einen starken Rückgang der Berichterstattung über den Klimawandel. Das sind gute Nachrichten für die Öffentlichkeit, die von den Medien jahrzehntelang über die Ursachen und Folgen des Klimawandels in die Irre geführt worden war, indem man ihr Vorwürfe wegen ihrer Ess-, Einkaufs-, Reise- und Wahlgewohnheiten machte und behauptete, ihr Verbrauch fossiler Brennstoffe würde sie, ihre Kinder und den Planeten töten. Das war schon immer falsch.
Quelle: Climate Home News
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Mich würde einmal interessieren, wie die Alarmisten konkret die Temperaturen der aktuellen Hitzewelle begründen? In jedem Wetterbericht sieht man die Strömungen, woher die warme Luft kommt. Ich habe noch nie einen Wetterbericht gehört, wo Wärme mit dem CO2-Gehalt der Luft begründet wurde, noch nie!!
Und ich habe noch nie einen Sportkommentator gehört, der ein einzelnes Tor mit jahrelangem Training begründet, also kann Training keine Rolle spielen.
Der Wetterbericht begründet doch die aktuelle Hitzewelle: Z. B. Hochdruck, südliche Strömung, Saharaluft (bitteschön).
CO2 erklärt nicht, aus welcher Himmelsrichtung heute der Wind kommt.
CO2 erklärt, warum die Luftmasse, die da kommt, auf einem wärmeren Grundniveau unterwegs ist und warum Hitzewellen häufiger, länger und extremer werden.
Der Wetterbericht erklärt also nur den Ablauf. Die Klimaphysik erklärt warum dieselbe Wetterlage heute heißer ausfällt als früher. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Und dass Sie das noch nie (!!) im Wetterbericht gehört haben, ist also kein Gegenargument. Es zeigt nur, dass Sie Wetter und Klima immer noch in denselben Topf werfen und sich dann wundern, dass Suppe rauskommt.
„CO2 erklärt, warum die Luftmasse, die da kommt, auf einem wärmeren Grundniveau unterwegs ist und warum Hitzewellen häufiger, länger und extremer werden.“
Aha, und auf welche Weise „erklärt“ CO2 das? Kennen Sie diesbezügliche dimensionsrichtige Herleitungen auf Basis physikalischer Formeln? Wie lauten die?
Nebenbei dürften Sie wenig mit Sport am Hut haben, weil viele Reportagen beschäftigen sich mit den Trainingsumfängen, den Methoden usw …
Da muss man tief in das menschengemachte CO2 hinein hören. Das erklärt dann alles.
Was in den Zeitungen steht, ist zwar nicht egal, aber in dem Moment, wo alle EU-Regierungen die von V.d.L. vorgegebenen Knebelprogramme zur Industrieabwürgung einmal implementiert haben, sind weiterhin große Redaktionen überflüssig.
Aber auch die Übergebliebenen schaffen es immer noch, mehrmals täglich Klimawahnsinn zu verbreiten.
Leider ist es bisher noch keiner Gruppe nur annähernd gelungen, durch Aufklärung den Alarmisten den Stecker zu ziehen. Die meisten Alarmisten haben von Atmosphärenphysik ohnehin keine blasse Ahnung, die plappern lediglich nach, was ihnen vorgesagt wird!
Diese Karte zeigt den winzigen Teil der Welt, in dem es heißer ist als in FrankreichFrankreich erlebt eine Hitzewelle von außergewöhnlicher Intensität, die wie nirgendwo sonst durch Temperaturaufzeichnungen gekennzeichnet ist.
Trauriger Rekord von Frankreich. Am Dienstag, dem 23. Juni, verzeichnete Frankreich den wärmsten Junitag, der jemals begangen wurde. Die von den 30 Wetterstationen des Landes aufgezeichnete Durchschnittstemperatur erreichte 29,8 °C (38,2 Grad für den Durchschnitt der Spitzen), während die höchste Temperatur in Pissos im Südwesten Frankreichs 44,3 °C betrug.
Nur 0,98% der Oberfläche des Globus zeigten am Dienstag (die Quote lag am Montag bei 1,2%) der Temperaturen, die höher waren als an den wärmsten Orten Frankreichs.
https://www.huffingtonpost.fr/france/article/cette-carte-montre-l-infime-partie-du-monde-ou-il-fait-plus-chaud-qu-en-france_276476.html
Fazit: 0,98% der Oberfläche des Globus representieren wohl kaum eine generelle Klimakatastrophe.
Und aussergewöhnliche Hitzeperioden hat es seit Jahrhunderten gegeben.
Dürren (große), heiße Sommer durch die Jahrhunderte
(Aus „Changes in the Climate of France“, veröffentlicht 1845)
https://www.france-pittoresque.com/spip.php?article644
Also im Westen nichts neues. 😉
Aber wohl nicht in der Klimaproâganda des ÖRR.
[https://t.me/blaupausetv_mv/25518]
Eine bessere Aufschlüsselung als diese obere, alberne Grafik.