Vijay Jayaraj

Indiens Rekorderträge widerlegen die Panikmache in Bezug auf Nahrungsmittelknappheit und Klimawandel.

Eine Behauptung, die immer wieder im Widerspruch zur beobachteten Realität steht, muss hinterfragt werden. Solche Behauptungen halten sich nur, wenn widersprüchliche Beweise verschwiegen, Daten selektiv präsentiert oder Ängste über Fakten gestellt werden. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]

So verhält es sich auch mit der apokalyptischen Darstellung des Klimawandels.

Eine der vielen Behauptungen der Weltuntergangspropheten lautet, dass sich verändernde Klimamuster die globale Ernährungssicherheit bedrohen. Umwelt-Websites wie Mongabay warnen, dass „Klimawandel, Extremwetterereignisse und Konflikte die globale Nahrungsmittelkrise verschärfen“, als ob die Ernten überall ausfallen würden.

„Wissenschafts“-Blogs erklären, dass der Klimawandel die Ernährungssysteme gefährdet. Die Vereinten Nationen stellen fest, dass „die weltweite Nahrungsmittelversorgung durch den Klimawandel unsicher wird“.

Würde dieses ständige Trommelfeuer der Realität entsprechen, müssten dicht besiedelte Agrarnationen Anzeichen eines Zusammenbruchs zeigen, wobei mein Heimatland Indien bereits als abschreckendes Beispiel dienen würde.

Hunderte Millionen Inder sind nach wie vor direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig. Die Schwankungen der Niederschlagsmengen prägen seit Generationen die Wirtschaftsgeschichte des Landes.

Stattdessen bricht die indische Ernteerzeugung Jahr für Jahr immer neue Rekorde und widerlegt damit diese These dieses Klimadogmas.

Indiens landwirtschaftliches Wunder widerlegt die Klima-Propaganda

Indien ist der zweitgrößte Reis- und Weizenproduzent der Welt; die Ernteerträge beliefen sich im Zeitraum 2024–2025 auf 150 Millionen bzw. 117 Millionen Tonnen.

Das Land erzielte eine Rekordernte von 358 Millionen Tonnen Getreide, was eine deutliche Verlagerung hin zu hochwertigen Kulturpflanzen bedeutet. Zwischen 2020 und 2025 stiegen die Agrarexporte um 50 % auf 51 Milliarden US-Dollar.

Die Landwirtschaft und verwandte Wirtschaftszweige machen fast ein Fünftel der Bruttowertschöpfung des Landes zu aktuellen Preisen aus, beschäftigen etwa 46 % der Erwerbsbevölkerung und sichern den Lebensunterhalt von fast 55 % der Bevölkerung.

Sieht das für Sie nach einem zusammenbrechenden Ökosystem aus? Sind Rekorderträge ein Zeichen dafür, dass unser Planet pflanzenfeindlich ist? Die Panikmache der Klima-Pessimisten ist nichts gegen Millionen Tonnen geernteten Getreides.

Der giftige CO₂-Mythos

Wie kann ein Land in den Tropen, das angeblich anfällig für „Extremwetter“ ist, eine Rekordernte nach der anderen einfahren?

Die Antwort liegt zum Teil in etwas, das Klimapanikmacher nicht wahrhaben wollen: Steigende Kohlendioxidwerte (CO₂) in der Atmosphäre beschleunigen das Pflanzenwachstum, und die natürliche Erwärmung der heutigen Zeit begünstigt die Landwirtschaft weitaus mehr als die Kälte der Kleinen Eiszeit, aus der sich der Planet vor 175 Jahren befreit hat.

CO₂ ist nicht der Schadstoff, als den es die Klima-Pseudowissenschaft darstellt; es ist Pflanzennahrung. Jeder Botaniker und Landwirt versteht das, ebenso wie Schulkinder, bevor Indoktrination in vielen Klassenzimmern die Bildung ersetzte.

[Unterstreichung vom Übersetzer hinzugefügt]

Erhöhte CO₂-Konzentrationen fördern die Photosynthese, steigern die Ernteerträge und verbessern die Wassernutzungseffizienz bei Pflanzen.

Die NASA stellt fest, dass „CO₂ die Erde grüner macht“, und weist darauf hin, dass die steigende Konzentration in der Atmosphäre in den letzten drei Jahrzehnten zu einer Zunahme der globalen grünen Blattfläche um 5 % geführt hat.

Studien zum Pflanzenwachstum zeigen durchweg, dass Nutzpflanzen wie Weizen sowie Reis und Sojabohnen stark auf eine CO₂-Anreicherung reagieren, wobei die Ertragssteigerungen zwischen 15 % und 30 % liegen.

Kommerzielle Gewächshausbetreiber steigern ihre Produktivität regelmäßig, indem sie den CO₂-Gehalt auf 800 bis 1.000 ppm (Teile pro Million) erhöhen – weit über die aktuellen atmosphärischen Werte von 420 ppm hinaus.

Die Ergebnisse sind beeindruckend: Die Tomatenerträge steigen um 40 bis 50 %, die Gurkenproduktion um 30 bis 40 %, und auch das Wachstum von Salat und anderem Gemüse beschleunigt sich deutlich.

Das bedeutet nicht, dass das Klima in der Landwirtschaft keine Rolle spielt. Natürlich tut es das. Niederschlag, Temperatur, Sonneneinstrahlung und der richtige Zeitpunkt im Jahresverlauf sind entscheidend. Der Punkt ist, ob die Klimadiskussion die landwirtschaftlichen Ergebnisse zutreffend erklärt.

Während der Kleinen Eiszeit führten die niedrigen Temperaturen zu weitreichenden Ernteausfällen. Die Vegetationsperioden waren extrem kurz. Frost vernichtete die Ernten, bevor sie reifen konnten. In ganz Europa und Asien starben unzählige Menschen an Hunger.

Die heutigen höheren Temperaturen und längeren Vegetationsperioden sind ein Segen.

Wir erleben ein goldenes Zeitalter der Landwirtschaft. Die Luft ist reich an der Verbindung, die Pflanzen Leben schenkt. Das Wetter ist für den Anbau von Nahrungsmitteln günstiger als seit Jahrhunderten. Die erfundenen Weltuntergangsszenarien des Klima-industriellen Komplexes sind lächerlich.

Mehr bei der CO₂ Coalition

Link: https://climatechangedispatch.com/CO₂-plant-food-india-crops-defy-climate-doom/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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