Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch
Teil 1 hier
Teil 2: Der unterschiedliche Verlauf der Tag- und Nachttemperaturen im Monat Mai (Tmax/Tmin)
– Der Klimawandel (Erwärmung) fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 mit einem Temperatursprung statt.
– Seitdem ist keine weitere Maierwärmung erkennbar, im Gegenteil
– Entgegen der Treibhaustheorie wird der Mai vor allem nachts kälter, uns insbesondere seit dem Jahre 2000
– Die Schere zwischen Tag- und Nachttemperaturen öffnet sich seit dem Temperatursprung 1988
Der diesjährige Mai 2026, der DWD gibt den Mai-Durchschnitt nun mit 14,05°C an. Der diesjährige Mai war vor allem in der Monatsmitte und insbesondere um die Eisheiligentage sehr kalt, am Schluss aber sommerlich warm. Die Sonnenstunden lagen mit 255 h deutlich über dem Schnitt, die Niederschlagsmenge mit 66,7 l/m² leicht darunter (96% im Vergleich zu 1991-2020). Einordnung siehe Grafiken weiter unten.
Bevor wir uns den Tag- und Nachttemperaturen des Wonnemonates über einen längeren Zeitraum betrachten, soll nochmals der allgemeine Verlauf aus Teil 1, der DWD-Mai seit 1915 hier gezeigt werden

Abb.1 und 2: Vergleich zwischen dem Mai Temperaturverlauf ab 1915 und der Kohlendioxidkonzentration. Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1987 bis heute eine Zunahme von über 80 ppm. Stand heute: 0,043%. Die von UC San Diego (NOAA) geschätzten Daten vor 1958 haben wir weggelassen.
Ergebnis: Die Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen: Es gibt keine Korrelation zwischen dem Temperaturverhalten des Monats Mai und der steten Zunahme der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre.
Damit ist diese Definition des Treibhauseffektes, die bei allen Youtube-Klimafilmen eingeblendet ist, eindeutig falsch: United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Richtig ist: 1) Es gibt keine Korrelation zwischen CO₂-Zunahme und Maitemperaturen. 2) Und damit auch keine durch CO₂ verursachte Klimakatastrophe. 3) Und CO₂ ist nicht der globale Temperaturregler. Wissenschaftler, die der UN-Definition widersprechen, werden mit strafenden Maßnahmen belegt, siehe Henrik Svensmark. Aber auch Klimawissenschaftler, die eine (schwächere) wärmende Wirkung von CO₂ anerkennen, jedoch die Klimakatastrophe bestreiten, haben starke berufliche Nachteile, siehe https://www.youtube.com/watch?v=vunhii5cjvM
Nun zum Teil 2: Der Maiverlauf von Deutschland mit Tmax und Tmin
Noch eindeutiger wird die Nichtkorrelation zwischen CO₂-Anstieg und Maitemperaturen, wenn man die Tageshöchst- und die Nachttiefsttemperaturen mit einzeichnet. Die liegen allerdings beim DWD erst zuverlässig nach dem Kriege vor.
Wir möchten hervorheben, dass der Deutsche Wetterdienst zwar die Tages- und Nachttemperaturen bei seinen Wetterstationen erfasst, aber noch niemals irgendwelche Auswertungen vorgenommen hat. Der DWD hat auch noch niemals Grafiken der nächtlichen Tmin und der tagsüber gemessenen Tmax veröffentlicht. Warum werden die überhaupt mitgemessen, wenn keine Auswertung erfolgt?
Wir haben das für die EIKE-Leser getan, die Auswertungen der DWD-Daten widerlegen erst recht den Glauben an einen CO₂-Temperaturregler.

Abb.3: Die obere Reihe zeigt die Tageshöchst- die untere Reihe die nächtlichen T-min Verläufe, die mittlere Grafikreihe den Tagesmittelverlauf. Mehr als etwa 537 Stationen gibt es nicht, die durchgehend alle drei Reihen messen. Allerdings wurden die Standorte der Messstationen im Zeitraum oftmals verändert.
Ergebnis: Ein gänzlich anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung
Tmax: bis 1987 deutlich fallend, Temperatursprung, seitdem fast ebene Trendlinie
Schnitt: bis 1987 fallend, Temperatursprung, danach leicht fallend.
Tmin: ab 1947 unbedeutend fallend, Temperatursprung, seit 1988 werden die Nächte kälter.
Erkenntnis: vor dem Temperatursprung hat sich die Schere zwischen Tmax und Tmin leicht verringert, nach dem Temperatursprung geht die Schere zwischen Tmax und Tmin auseinander. Vor allem die Mainächte werden kälter, die Tage tagsüber bleiben gleich.
Wo ist der angeblich stark und stetig wirkende CO₂-Treibhauseffekt in den beiden Maitemperaturgrafiken erkennbar? Antwort: Nirgendwo.
Beachte: Der DWD veröffentlicht solche Grafiken nicht. Der Grund ist offensichtlich: Vor allem die fallenden Nachttemperaturen widerlegen den behaupteten wärmenden Treibhauseffekt. Ohne Grafiken kann der politische Vorstand des DWD alles gegenüber den Medien behaupten, die Redakteure der Medien überprüfen eh nichts und verlangen auch niemals nach Grafiken. Dabei betonen die Redakteure doch, dass sie ausgiebig recherchieren würden! Doch aufgepasst: Recherche heißt lediglich, dass sie überprüfen, ob der Betreffende etwas so gesagt hat wie wiedergegeben, also ob man ihn richtig zitiert hat. Recherche heißt nicht, ob er auch die Wahrheit gesagt hat. Vor allem Politiker wissen das, die Bevölkerung nicht. Von investigativem Journalismus kann hier nicht die Rede sein. Dies könnte man eher als Haltungs- oder Gesinnungsjournalismus bezeichnen.
Merke: Durch die Temperaturreihen des Monats Mai und die dazugehörige Grafik beweist der Deutsche Wetterdienst erneut: Es gibt keinen erkennbaren wärmenden Einfluss von Kohlendioxid auf den Temperaturverlauf.
CO₂ kann nicht über 40 Jahre lang bis 1987 abkühlend wirken, dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich aufgeschreckt werden und einen Temperatursprung verursachen und dann wieder einschlafen, bzw. nachts sogar abkühlend wirken.
Dabei sollte doch laut dem RTL-Klimaexperten Christian Häckl der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber, hier seine Theorie ausführlich beschrieben Es gibt nur einen Nachteil: die Vorhersagen dieses CO₂-Glaubensjüngers sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturreihen das Gegenteil von dem zeigt, was Häckl schreibt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die T-min/T-max erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik anbietet, und überzeugte Treibhausexperten dann ohne Beweis irgendwas behaupten dürfen. Doch raten wir Herrn Häckl, sich wenigstens die Daten der in der RTL-Nähe befindlichen Wetterstation Düsseldorf geben zu lassen, siehe unten Grafik 8
Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. „Sogar bestätigt“. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO₂-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. Auf diese Weise wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO₂-Signals gelobt: Titel: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“. Und wir, bzw. die DWD-Temperaturreihen haben die Behauptungen des deutschen Nobelpreisträgers soeben durch die Abb. 3 widerlegt.
Was wäre wenn CO₂ tatsächlich der hauptsächliche globale Temperaturregler wäre, der weltweit die Temperaturen bestimmt?
Würde diese Glaubensbehauptung der politisch indoktrinierten Klimaerwärmungssekte, unterstützt durch Voodoo-Wissenschaftler stimmen, dann bräuchte man weltweit überhaupt nur eine Wetterstation und durch Umrechnung könnte man jede Temperatur an jedem x-beliebigen Ort der Erde ausrechnen!
Dabei bestreitet das Autorenteam nicht, dass CO₂ und andere Moleküle im IR-Bereich absorbieren. Aber die daraus abgeleitete Hypothese einer starken Atmosphärenerwärmung ist nicht nachweisbar. Wir haben bisher gezeigt: CO₂ wirkt allerhöchstens unscheinbar in homöopathischen Dosen.
Erkenntnis: Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Wissenschaft und der Politik ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, eine Wissenschaft des finsteren Mittelalters, die vor allem Kinder und Jugendliche in Angst und Schrecken versetzen will. Da geht’s nur ums Geld und einen CO₂-Ablaßhandel. Diesem Vorhaben müssen wir energisch entgegentreten.
Außer den Maitemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes gibt es noch weitere Gründe, die zeigen, dass Kohlendioxid keine oder nur eine minimale Erwärmungswirkung hat: So gibt es keinen Versuchsnachweis, der die behaupteten 2 bis 5 Grad Klimasensitivität nachweisen kann. Es gibt auch keinerlei technischen Anwendungen dieses behaupteten Treibhauseffektes. Und es gibt keinerlei Freibeobachtungen, wo eine dauerhaft erhöhte CO₂-Konzentration für ein wärmeres Gebiet sorgt.
Schlussfolgerungen der seriösen Naturwissenschaft aus den DWD-Datenreihen:
Kohlendioxid kann über 100 Jahre erst gar nicht wirken, dann im Jahre 1987 auf 1988 just zur Gründung des Weltklimarates wie mit einem Zeitzünder versehen plötzlich aufschrecken und eine plötzliche Erwärmungswirkung von einem Grad hinzaubern, um dann wieder in den Dornröschenschlaf zu verfallen. Solche physikalischen Gaseigenschaften gibt es nicht.
Und: Eine Klimapanik vor einer angeblichen Erderhitzung durch Treibhausgase ist völlig unbegründet. Sie ist ein raffiniertes Geschäftsmodell, das über Angst- und Panikmache unser Geld will in Form einer CO₂-Abzockesteuer oder überhöhten Energiepreisen.
Der Temperatursprung 1987/88 findet in ganz Mittel- und Westeuropa!!!, siehe hier
Dieser Temperatursprung 87/88 in jeder Temperaturreihe ist natürlichen Ursprungs, denn CO₂ ist nicht für die Zunahme der Sonnenstunden und die plötzliche Änderung der Großwetterlagen verantwortlich, was allerdings auch niemand der CO₂-Treibhausgläubigen behauptet. Ihre Taktik ist: Der Temperatursprung wird geleugnet. Die bezahlten CO₂-Angstmacher erwähnen diesen Temperatursprung überhaupt nicht, sondern sie zeichnen eine durchgehende Linie mit einem früheren Beginn und behaupten, der Anstieg sei einzig durch CO₂-verursacht. So verwendete der grüne Umweltminister von BaWü, Untersteller gegenüber den Autoren stets das Jahr 1931 als Startjahr, natürlich ohne überhaupt eine Grafik zu zeigen. Nur so daher geschwätzt.
Damit haben wir aber ein Problem. Wenn nicht Kohlendioxid den Temperatursprung verursacht hat, wer oder was dann?
Für die richtige Erklärung finden wir mindestens 5 Gründe des höheren Wärmeplateaus seit 1988:
1. Natürliche Ursachen: Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Mai wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen, hier und hier
2. Die Sonnenstunden: Mit der plötzlichen Drehung der Windrichtung auf mehr südliche Wetterlagen haben die Maisonnenstunden ab 1988 im Schnitt schlagartig zugenommen, ebenfalls auf ein höheres Stundenplateau. Mehr Sonnenstunden bedingt tagsüber eine natürliche Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe des menschenverursachten Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987
Leider erfasst der DWD die Sonnenstunden für Deutschland erst seit 1951. Trotzdem ergibt sich bereits ein eindeutiger und erstaunlicher Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und Temperaturverlauf, siehe Grafik 3. Der Sprung auf ein höheres Niveau ist deutlich erkennbar. Ebenso die anschließende Abnahme der Stunden.

Grafik 4: Die Sonne schien keinesfalls gleichmäßig im Monat Mai der letzten 76 Jahre. Neben den jährlichen Differenzen sind die beiden Trendlinien bemerkenswert. Man beachte 87/88
Mit den Sonnenstunden hat zugleich auch die Intensität der Sonnenstrahlung zugenommen, nähere Erläuterungen hier: Martin Wild’s Übersichtsartikel „Global dimming and brightening“, A review, J. Geophys. Res., 114, D00D16, doi:10.1029/2008JD011470.1.
Ergebnis: Auch die Sonnenscheindauer zeigt den Temperatursprung. Die Sonnenscheindauer hat von 1951 bis 1987 stark abgenommen, das hat den Mai damals vor allem tagsüber kälter gemacht. Aufgrund der Änderung der Großwetterlagen erfolgte ab 1987 auf 1988 plötzlich ein starker Anstieg der Sonnenscheindauer auf ein höheres Niveau. Das hat den Mai plötzlich wärmer gemacht. Auf diesem höheren Wärmeplateau mit mehr südlichen Wetterlagen befindet sich der Mai in Deutschland noch heute, allerdings mit absteigender Tendenz, da auch die Sonnenscheindauer sich verringert.
3. Der Wärmeinseleffekt: Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung und Bevölkerungszunahme, sowie des steigenden Energieverbrauchs wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des letzten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 50 900 km²
4. Niederschläge im Monat Mai. Sie sind leicht zunehmend seit 1988. Die südlichen und SW-Strömungen seit 1988 brachten auch mehr Niederschläge und damit eine höhere Verdunstungskälte in Bodennähe, vor allem bei ländlichen Wetterstationen. In der Stadt fließt der Regen sofort in die Kanalisation, es verdunstet viel weniger Wasser. Insgesamt wird der zunehmende Mairegen auch ein Grund sein, dass der Mai im Gegensatz zu anderen Monaten, seit 1988 bis heute nicht wärmer wird, sondern sogar leicht abkühlt, obwohl die wärmende Flächenversiegelung und Trockenlegung Deutschlands zunimmt.

Grafik 5: Der Niederschlag im Monat Mai hat seit 1988 zugenommen. 2024 lag weit über dem Schnitt der deutlich steigenden Trendlinie
5. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung der Tagestemperaturen durch Flüssigkeitsthermometer in der Wetterhütte wurde abgeschafft, ebenso die Abschaffung der Tagesmittelerrechnung mittels Mannheimer Stunden durch eine rundum digitale Tageserfassung. Zudem wurden auch Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Also eine statistische Erwärmung vor allem in den letzten 3 Jahrzehnten.
Zu diesem Thema haben wir vor kurzem eine vierteilige Reihe aufgelegt, siehe hier:
Nebenbei: Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seiner acht Artikeln lange Reihe beschrieben hat. Schlecht für die Windräder bzw. für die alternative Stromerzeugung. Die auch im Mai abnehmende Windstärke zeigt das nächste Diagramm.
6) Das Wetter wird im Weltall gemacht
Unser Sonnensystem rast durch den Kosmos und trifft stets unterschiedliche Weltallbedingungen an. Die kosmische Strahlung wirkt auf die oberen Atmosphärenschichten und verändert vor allem die Wolkendicke und damit auch das Klima, abrupt oder auch langsam. Mit dieser Klimaproblematik hat sich der dänische Klimawissenschaftler Henrik Svensmark ausführlich beschäftigt, siehe hier.
Neuerdings wollen Staaten durch technische Maßnahmen die Atmosphäre, die Wolkendichte und die Strahlungsintensität beeinflussen und zusätzliche Wolkenverschleierungen erzeugen, bekannt unter dem neuen Fachbegriff Geo-Engineering. Da es keine menschengemachte CO₂-Klimakatastrophe gibt und auch zukünftig nicht geben wird, lehnen wir als aktive Natur- und Umweltschützer dieses Geschäftsmodell rigoros ab.
Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Gründen, weshalb es in Mittel- und Westeuropa 1987/88 zu einem plötzlichen Temperatursprung auf ein höheres Temperatur-Niveau gab. Wir rufen die Leser auf, noch weitere mögliche Gründe zu nennen und zur Diskussion zu stellen. So funktioniert Wissenserwerb in der Wissenschaft.
Halten wir fest: Die Änderung der Großwetterlagen in Mittel- und Westeuropa brachten ab 1988 die zusätzliche Maiwärme für das höhere Wärmeplateau, auf dem wir uns heute noch befinden. Vor allem im letzten Maidrittel, nach den Eisheiligen nahmen Südwetterlagen zu.
Wir wissen, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen wirkt, d.h. nur durch andere Gründe (wie von uns oben genannt) können diese nun folgenden leicht vom DWD-Schnitt der 537 Stationen abweichenden Trendlinien einzelner Stationen erklärt werden. Bei einer einzigen CO₂-Temperaturreglerwirkung würde es keine regionalen Temperaturabweichungen über längere Zeiträume geben, sondern nur jährliche, die sich nach 30 Jahren jedoch wieder ausgleichen würden.
Doch diese regionalen Unterschiede gibt es, und was für welche: beginnen wir mit Bad Lippspringe am Rande des Teutoburger Waldes, eher ländlich

Abb.7: Vor dem Temperatursprung 1987/88 schließt sich die Schere zwischen Tages- und Nachttemperaturen. Die Tage tagsüber wurden kälter, die Nächte nicht. Nach dem Temperatursprung öffnet sie sich deutlich. Vor allem die Nächte werden bei der Station Bad Lippspringe seit 1988 spürbar kälter, siehe stark negative Regressionsformel. Nur tagsüber hält sich die Temperatur auf dem höheren Plateau seit 1988
Wir betrachten nun den Zeitraum nach dem letzten Temperatursprung bis heute bei einzelnen ausgewählten städtischen DWD-Stationen
DWD-Wetterstation Düsseldorf
Standort im Flughafengelände. Der Flughafen der NRW-Landeshauptstadt wurde in den letzten 40 Jahren stark ausgebaut, es kam also viel an vom Menschen erzeugter Wärmeinsel-Wärme dazu. Trotzdem können wir dem RTL CO₂-Treibhausexperten Christian Häckl zeigen, dass seine dahin geschwätzte These von der stärkeren nächtlichen CO₂-Erwärmungswirkung falsch ist, und zwar mittels den Temperaturreihen DWD-Wetterstation in der Landeshauptstadt des Privatsenders.
Nicht nur wir fragen uns, weshalb werden von diesen Treibhaus-Voodoo-Schwätzern niemals Grafiken der letzten Jahrzehnte verlangt? Wir stellen diese kostenlos bereit, so wie hier bei Düsseldorf?

Grafik 8: Die nächtlichen T-min Temperaturen fallen deutlich am stärksten. Der Verlauf der Tagestemperaturen ist ausgeglichen. Die Schere zwischen T-max und T-min öffnet sich seit dem Klimasprung 1988
Herr Häckl und Nobelpreisträger Hasselmann, das war’s dann wohl mit Ihrer Theorie der stärkeren nächtlichen Erwärmung durch den angeblichen CO₂-Treibhauseffekt. Und angeblich auch noch bewiesen durch Satellitenmessungen.
Frage an die Leser: Wie müssten die drei Graphen verlaufen, wenn CO₂ – wie von der Treibhauskirche behauptet – der bestimmende Temperaturtreiber, der globale Regler wäre und dazu auch noch nachts stärker wirken würde als tagsüber?
DWD-Wetterstation Memmingen
Die Station wurde im Jahre 2000 an den jetzigen Standort westlich der Stadt in eine landwirtschaftlich geprägte Gegend versetzt. Wir nehmen deshalb nur die dort gemessenen Temperaturwerte ab 2000, immerhin auch bereits 27 Werte.
Zugleich zeigt sich ein weiterer Maitrend, dazu bitte die negative Steigungen aller drei Graphen im Diagramm beachten: Ab 2000 wird der Monat Mai in Deutschland wieder kälter, auch tagsüber. Und: Ab 2000 bis heute wird der Mai vor allem nachts kälter. Das erinnert sehr an die Ergebnisse aus unseren Artikeln zu den Eisheiligen, die fünf Tage Mitte Mai, die auch nächtlich besonders kälter werden.

Abb. 9: Man beachte vor allem die Steigungsunterschiede zwischen Tag- und Nachttemperaturen. Mit über 0,036 °C/jährlich geht die Schere der beiden Trendlinien am stärksten auseinander.
Ergebnis: Vor allem seit der Jahrtausendwende wird der Mai wieder kälter, und vor allem nachts (blauer Graph) wird der Monat kälter.
München, mitten in der Stadt

Abb. 10: Geringere Steigungsunterschiede in der Innenstadt zwischen Tag/Nacht. Aber auch hier ist deutlich erkennbar, dass die Mainächte stärker abkühlen als Tmax.
Und zum Schluss eine ländliche DWD-Wetterstation in Thüringen: Dachwig

Abb. 11: Auch im Herzen Thüringens geht die Öffnungsschere T-Max/T-Min deutlich auseinander. Der Mai wurde leicht kälter (mittlerer Graph). Überraschend sind jedoch die Tagestemperaturen. Die sind bei dieser DWD-Wetterstation gestiegen. Allerdings nur noch bis zur Jahrtausendwende. Ein Diagramm ab 2000 bis heute wie Abb. 9 würde auch bei Dachwig den kälter werdenden Mai zeigen.
Wir erkennen, die Maitemperaturen verhalten sich bei den einzelnen DWD-Stationen völlig unterschiedlich, je nach Standort und Region. Wir führen dieses Verhalten auf örtliche Klimaunterschiede, hauptsächlich Sonnenstunden und Mainiederschläge zurück. Die CO₂-Konzentrationen sind jedoch überall gleich hoch, derzeit 430 ppm=0,043%
Und folgern:
- Wäre CO₂ der alleinige Temperaturtreiber, dann müssten alle Wetterstationen über diesen langen Zeitraum identisch bei den Steigungslinien sein
- Es dürfte wegen der starken CO₂-Zunahme keine Abkühlung (negative Steigungsformeln) geben, wo zudem laut Chr. Häckl und Nobelpreisträger Hasselmann der Treibhauseffekt nachts stärker wirken soll.
Lieblich war die Maiennacht, Silberwölklein flogen, heißt es in einem wunderschönen deutschen Frühlingsgedicht von Nikolaus Lenau. Alle Grafiken der deutschen DWD-Wetterstationen zeigen: Das war einmal, die Maiennächte werden seit 1988 immer kälter. Und im neuen Jahrtausend besonders. Frage an die Gläubigen der CO₂-Treibhauskirche: Wirkt etwa CO₂ nachts kühlend oder macht das wärmende Treibhausgas einfach um Deutschland einen großen Bogen? Abgeschreckt durch unsere Regierung? Was haltet ihr von den beiden gut alimentierten Voodoo-Experten Hasselmann und Häckl?
Schlussfolgerung:
Die globalen CO₂-Konzentrationen steigen, der Mai wird nicht wärmer. Zwischen den Temperaturverläufen des Monats Mai und dem CO₂-Anstieg besteht keinerlei erkennbarer Zusammenhang, sondern nur Zufallskorrelationen für kurze Zeitabschnitte.
Die Verfasser leugnen jedoch nicht die physikalischen Eigenschaften des Moleküls CO₂, übrigens ein lineares Molekül und nicht gewinkelt, das im IR-Bereich absorbiert und sofort wieder emittiert. Dazu haben Sie im Studium selbst Versuche durchgeführt. Aber die von einigen Physikern daraus abgeleitete Erwärmung der Atmosphäre konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Es gibt lediglich theoretische Berechnungen, aber genauso viele theoretischen Gegenrechnungen von namhaften Physikern. Es gibt auch keinerlei technische Erfindungen, die auf einem CO₂-Erwärmungseffekt beruhen würden. Eine CO₂-Wärmepumpe wäre nämlich toll, die Heizungsprobleme wären gelöst.
Auch der Monat Mai zeugt anhand der Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes: Die CO₂-Erwärmungslehre ist eine gewollte Irrlehre.
Keinesfalls ist CO₂ der Haupttemperaturtreiber. Der einzige Sinn dieser Irrlehre ist, unter der Bevölkerung eine Klimaerhitzungsangst zu erzeugen, ähnlich der Sündenangst im Mittelalter mit ewiger Verdammnis. Leider ist diese Angstmache bei Kindern und Jugendlichen schon vielfach gelungen. Die angeblichen CO₂ Klimawandel-Beweise anhand Katastrophenmeldungen wie Hochwasser, Taifune und sonstige Unwetterschäden sind eine Folge diverser Ursachen, meist ein Behördenversagen, oftmals jedoch einfach nach bekannter Medienart übertrieben. Bei der CO₂-Treibhaustheorie handelt sich um einen wissenschaftlichen Irrtum. Ein gewollter Irrtum. Es ist ein Geschäftsmodell auf falschen naturwissenschaftlichen Denk- und Rechengrundlagen aufgebaut. Die daraus abgeleitete Klimapanik, siehe Terrororganisation „letzte Generation“ ist gewollt und will unser Geld. Das von uns zwangsrekrutierte Geld soll unser Gewissen beruhigen. Ein Loskauf von der erfundenen CO₂-Schuld. Das CO₂-Geschäftsmodell ist dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden. Panische Gewissensangst erzeugen, von der man sich freikaufen kann. Und viele Deutsche fallen drauf rein. Die CO₂-Steuer nebst anderen unnützen Klimaabgaben soll uns arm machen, sie ist eine nimmer versiegende Geldeinnahmequelle der Interessengruppen, hilft jedoch überhaupt keinem Klima. Im Gegenteil: Die durchgeführten Klimarettungsmaßnahmen schaden oft der Natur und Umwelt und erzeugen lokale Wärmeinseln.
Die Erde braucht mehr CO₂ in der Atmosphäre und nicht weniger. Der derzeitige Gehalt an 0,043% liegt an der untersten Grenze. Das Leben der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das notwendige Transportmittel, welches den Kohlenstoff dorthin bringt, wo er zum Lebenserhalt benötigt wird. Wer CO₂ verteufelt, handelt gegen die Schöpfung, und zerstört Natur und Umwelt. Erstaunlich, dass dies die christlichen Kirchen noch nicht begriffen haben.
Der Bedeutung von Kohlendioxid haben wir einen eigenen Artikel gewidmet.
Natur- und Umweltschutz ist und bleiben wichtig, Natur- und Umweltschutz ist was ganz anderes als der politische grünsozialistische Klimaschutz: Gerade dieser Mai hat gezeigt, der Niederschlag muss dort gehalten werden, wo er niedergeht, nämlich in der freien Versickerungsfläche. Das ist eine alte Forderung von uns aktiven Naturschützern. Keinesfalls darf er schneller durch den Ort geleitet werden durch irgendwelche Barrikaden, Schutzmauern oder Sandsäcke. Aber nach diesem Prinzip wird immer noch der HWS der Städte und Gemeinden betrieben, ein absolutes Behörden- und Politikversagen von Leuten, die nicht für Natur- und Umweltschutz eintreten, sondern nur am Geld interessiert sind.
Richtiger Hochwasserschutz ist umgesetzter Naturschutz und bedeutet in der Realität: ein Rückhalt des Niederschlages in der Landschaft, wo der Regen wieder versickern darf, um unsere Grundwasservorräte aufzufüllen. Die Bäche brauchen wieder ihre Überflutungsauen. Hierfür sind Gesetzesvorgaben nötig. Angewandter Naturschutz heißt, es müssen freie Rückhalteflächen in der Landschaft geschaffen werden, großflächige Bach- Flussauen und Versickerungsauen, die zur ökologischen Vielfalt und damit zum Erhalt der Schöpfung beitragen. Die großflächige jahrzehntelange Trockenlegung der Landböden (mit dem Wasser spülen wir auch unsere WCs) bis in größere Tiefen lässt automatisch den Meeresspiegel steigen. Das einst im Boden bis in hunderte Meter Tiefe eingespeicherte Wasser ist nun im Meer und hat dort den Meeresspiegel erhöht. Das bisschen Gletscherschmelze der Alpen ist dagegen kaum erwähnenswert.
Eine CO₂-Einsparung ist fortgesetzter, jedoch politisch gewollter Blödsinn, ein Teil des Geschäftsmodells Klimapanik mit den CO₂-Abzockesteuern. Die teuren CO₂-Reduzierungsmaßnahmen helfen weder dem Klima noch der Natur noch dem Hochwasserschutz. Sie sind eine Sünde an der Schöpfung Erde.
Wir fordern unsere Leser ausdrücklich auf, diese Grafiken der Klimawahrheiten zu kopieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und bitte hier in den Kommentaren über die Reaktionen berichten.
Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.
















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