Cap Allon
Eine neue Studie in der Fachzeitschrift „Natural Hazards“ untersucht die Befürchtungen hinsichtlich Zyklonen im weltweit aktivsten tropischen Zyklonbecken: dem westlichen Nordpazifik.
Dies ist das Becken, aus dem Stürme auf die Philippinen, Japan, China, Vietnam, Korea, Taiwan und Mikronesien treffen. Wenn die „vom Menschen verursachte Erwärmung“ zu einer Zunahme der Häufigkeit und Stärke von Zyklonen führen würde, müsste sich dies hier zeigen.
Die Studie untersuchte Beobachtungen aus der Satellitenära von 1980 bis 2023 anhand der Zugbahnen tropischer Wirbelstürme und der maximalen Windgeschwindigkeiten. Klimamodelle sagen stärkere tropische Wirbelstürme im Zuge der Erderwärmung voraus, wobei bei einer globalen Erwärmung um 2 °C ein Anstieg der Intensität um etwa 1 % bis 10 % erwartet wird.
Die Beobachtungen widersprechen diesem Szenario jedoch.
Im westlichen Nordpazifik ist die Häufigkeit tropischer Wirbelstürme zurückgegangen. Die Studie berichtet von einem signifikanten Rückgang von 0,9 Stürmen pro Jahrzehnt im gesamten Becken. Auch bei Übertritten auf Land ist kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen: „Insgesamt waren die Trends bei den Landgängen tropischer Wirbelstürme für jedes einzelne analysierte Land bzw. jede Region insignifikant.“
Die Studie untersuchte auch die ACE, also die akkumulierte Zyklon-Energie.
Die ACE ist ein einfacher Maßstab dafür, wie viel Zyklon-Aktivität ein Becken erzeugt. Sie kombiniert die Stärke und die Dauer von Stürmen. Stärkere, länger andauernde Stürme lassen die ACE steigen.
Die Studie stellte keinen signifikanten Anstieg der ACE im gesamten Becken fest.
Über Land blieb der ACE-Wert im Wesentlichen unverändert und stieg nur um 0,1 Einheiten pro Jahrzehnt. Im gesamten Becken war sogar ein Rückgang des ACE-Werts um 7,6 Einheiten pro Jahrzehnt zu verzeichnen, obwohl dieser Rückgang statistisch nicht signifikant war.
Das ist nicht die Katastrophengeschichte, die der Öffentlichkeit verkauft wird.
Es ist ein unübersichtliches, regionales, von Zirkulationsmustern geprägtes Bild, das stark von El Niño und La Niña beeinflusst wird. La Niña drängt Stürme tendenziell näher an Land, was Vietnam, Südchina und die Philippinen betrifft. El Niño lässt Stürme tendenziell weiter östlich entstehen, was längere Zugbahnen und eine stärkere Kurve in Richtung Japan ermöglicht.
Die Ergebnisse der Studie lassen sich kaum schönreden: Von 1980 bis 2023 zeigt der westliche Nordpazifik eine abnehmende Zyklonhäufigkeit, keinen signifikanten Anstieg der Landfälle auf Länderebene, vernachlässigbare ACE-Veränderungen über Land und auch keinen signifikanten Anstieg des ACE im gesamten Becken.
Das globale Bild ist ebenso vernichtend:
Link: https://electroverse.substack.com/p/may-cold-grips-europe-indias-summer?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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