Die Klimasensitivität bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts unter Berücksichtigung von Rückkopplungen könnte bei nur etwa 1 °C liegen, wobei der Mensch lediglich zu 30 % zur globalen Erwärmung seit 1850 beiträgt.
Neue Forschungsergebnisse deuten einmal mehr darauf hin, dass die Klimamodelle grundlegende Mängel aufweisen, auf die sich der Weltklimarat (IPCC) bei der Politikgestaltung stützt – und um zu behaupten, der Mensch sei zu 100 % für die Erwärmung seit 1850 verantwortlich.
Die Modelle sind weder in der Lage, natürliche Klimaschwankungen nachzubilden, noch können sie die Annahmen bezüglich positiver Rückkopplungen durch Wasserdampf und Wolken simulieren, die unerlässlich sind, um die Erwärmung nachweislich zu verstärken, die durch eine Verdopplung des CO₂-Gehalts verursacht wird.
Die Annahmen bezüglich der gesamten Sonneneinstrahlung (TSI) und/oder der Auswirkungen der Sonne auf die Wolkenbildung und kosmische Strahlung, die der IPCC hervorhebt, könnten die Rolle des solaren Antriebs beim Klimawandel um das Fünffache unterschätzen.
Zu den Kernpunkten der Forschungsergebnisse von Dr. Scafetta gehören:
• Schätzungen der Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts (von 280 auf 560 ppm) unter Berücksichtigung von Rückkopplungen könnten bei 1 °C (0,7 °C bis 1,3 °C) liegen, weil positive Rückkopplungen durch Wasserdampf und Wolken fehlen.
• Das Klima könnte 4- bis 6-mal empfindlicher auf solare Antriebsfaktoren (nicht nur TSI allein) reagieren als in Modellen zur Strahlungsantriebskraft angenommen wird.
• Menschliche Aktivitäten könnten nur etwa 30 % der globalen Erwärmung seit 1850 erklären, wobei wärmere Messwerte in den Landaufzeichnungen 20 % und natürliche, sonnenbedingte Variabilitätsfaktoren 50 % ausmachen.
• Schwankungen der Wolkenalbedo von 1983 bis 2010 könnten 0,4 °C der globalen Erwärmung in diesem Zeitraum erklären.

Bild: Scafetta, 2026
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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