Marcel Crok
In den letzten Wochen war in Europa immer wieder zu hören, dass wir uns aufgrund des Krieges im Iran nicht in einer derart prekären Lage befinden würden, hätten wir uns nur entschlossener auf „erneuerbare“ Energiequellen konzentriert. Aber stimmt diese Behauptung? Der niederländische Wissenschaftsjournalist und Clintel-Direktor Marcel Crok vertritt die gegenteilige Ansicht: Gerade Europas Fixierung auf Klimapolitik und CO₂-Reduzierung hat uns verwundbar gemacht und zu dem aktuellen Energie-Chaos beigetragen.
„Die grünen Spinner hatten recht“ – so lautete der Titel des Kommentars, den Mathijs Bouman, Chefökonom der NPO (der niederländischen „BBC“), als Reaktion auf den Krieg im Iran in der niederländischen Zeitung FD (Financial Daily) veröffentlichte. „Es waren genau diese grünen Spinner und nachhaltigen Träumer, die recht hatten. Wir hätten viel schneller auf Solar-, Wind- und Wasserstoffenergie sowie Batterien umstellen sollen, genau wie sie es gesagt haben. Dann wären die Niederlande heute weniger anfällig“, schrieb Bouman.
Ähnliche Stimmen waren in den Niederlanden in den letzten Wochen häufig zu hören, z. B. von Politikern wie Premierminister Rob Jetten und Henri Bontenbal (Vorsitzender der Christdemokratischen Partei) sowie von Kim Putters, dem Vorsitzenden des SER (Sozial- und Wirtschaftsrat).
Der niederländische Wettermoderator Gerrit Hiemstra ist kürzlich auf seinem Bluesky-Account zu weit gegangen. „Sollen sie doch einfach die gesamte Ölindustrie in Schutt und Asche legen. Das wird den Übergang zu erneuerbaren Energien massiv beschleunigen“, schrieb er. Als jemand darauf hinwies, dass dies viele Todesopfer fordern würde, antwortete Hiemstra kühl: „Das wird ohnehin die Folge des Klimawandels sein.“
Sie alle sagen dasselbe: Hätten wir unsere Energieversorgung nur früher nachhaltig gestaltet, wären wir heute nicht so abhängig von Öl und Gas aus dem Nahen Osten. Es ist der vorhersehbare Reflex dessen, was Bouman selbst als „grüne Spinner“ bezeichnet. In der öffentlich-rechtlichen Fernsehsendung „Ongehoord Nieuws“ wurde ich eingeladen, auf diese Behauptung zu reagieren. Mein Hauptargument war einfach: Die Niederlande und Europa sind genau deshalb in dieses Chaos geraten, weil wir uns auf den Klimawandel fixiert, CO₂ als den Hauptbösewicht und Solar- und Windenergie als die einzig akzeptable Lösung betrachtet haben.
Vor allem aufgrund dieser Klima-Hysterie haben die Niederlande die Gasförderung aus dem riesigen Groningen-Feld vollständig eingestellt (leichte Erdbeben in der Region, die Schäden an Häusern verursachten, spielten ebenfalls eine Rolle). England hat alle seine Kohlekraftwerke stillgelegt, Deutschland hat seinen gesamten Kernkraftwerkspark ausgemustert, und Belgien hat mehrere seiner Kernreaktoren geschlossen. Das Fracking zur Gewinnung von Schiefergas wurde praktisch in ganz Europa verboten. Heute produziert die EU nur noch 5 % ihres Erdgases und lediglich 10 % ihres Öls selbst. Als direkte Folge davon ist Europa gefährlich abhängig von Importen aus Norwegen, Russland, dem Nahen Osten und den Vereinigten Staaten geworden.
China
Übrigens ist es eine Illusion zu glauben, dass Solar- und Windenergie Europa weniger abhängig von ausländischen Mächten machen würden. Die Rohstoffe und Komponenten für Windkraftanlagen und Solarmodule stammen überwiegend aus China, was bedeutet, dass Europa durch den Einsatz erneuerbarer Energien lediglich eine Form strategischer Abhängigkeit gegen eine andere eintauscht.
Ein drittes, oft übersehenes Problem ist, dass die Herstellung von Windkraftanlagen und Solarmodulen enorme Mengen an fossilen Brennstoffen – insbesondere Kohle – erfordert. In einer überzeugenden Analyse mit dem Titel „Renewables Are Not Renewable“ zeigt der amerikanische Forscher Roger Pielke Jr., dass unter ambitionierten Netto-Null-Strategien, die stark auf den Ausbau von Solar- und Windenergie setzen, die mit deren Produktion und Lieferketten verbundenen Treibhausgasemissionen bis 2030 auf 1.540 Megatonnen steigen könnten – was in etwa den jährlichen Gesamtemissionen von Deutschland, Frankreich und UK entspricht. Bis 2050 könnten diese Emissionen 4.000 Megatonnen erreichen, was den heutigen gesamten CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen in den Vereinigten Staaten entspricht oder etwa 10 % der derzeitigen globalen energiebezogenen CO₂-Emissionen ausmacht.
Schiefergas
Die Vereinigten Staaten gehören zu den wenigen Ländern weltweit, die vom Krieg im Iran weitgehend verschont geblieben sind. Dank der Schiefergas-Revolution, die dort 2010 begann, ist Amerika völlig autark geworden und verfügt sogar über Produktionsüberschüsse für den Export. Eine Sendung von RTL Nieuws (einem kommerziellen niederländischen Fernsehsender) aus dem Jahr 2013 enthält folgenden Kommentar: „In den Niederlanden haben wir uns noch nicht entschieden: ob wir nach Schiefergas bohren sollen oder nicht. Wasserversorger warnen vor möglichen Umweltschäden. Aber in Amerika gibt es einen starken Vorstoß für neue Wege der Gas- oder Ölförderung. Dort sagt man: Es macht unser Land reicher und sicherer. Denn in wenigen Jahren werden die USA keinen einzigen Tropfen Öl mehr aus dem Nahen Osten importieren. Und das hat Konsequenzen für die Weltpolitik.“ Das waren wahrlich vorausschauende Worte!
Dreizehn Jahre später ist Amerika tatsächlich reicher und sicherer als Europa. Wir sind nicht nur stark von Importen abhängig geworden, sondern das Energiesystem, das wir selbst aufgebaut haben – mit einem starken Schwerpunkt auf Strom aus Solar- und Windenergie – ist teuer und ineffizient. Die „grünen Spinner“ betonen, dass die Kosten für ein Solarmodul weiter gesunken sind. Vielleicht, und zum Teil, liegt das an der Verlagerung der Produktion nach China. Aber es geht nicht um die Kosten eines Moduls; es geht um die Gesamtkosten des Stromnetzes. Und diese Kosten sind astronomisch. Der bekannte dänische Umweltökonom Bjorn Lomborg zeigt regelmäßig die folgende Grafik, die verdeutlicht, dass Länder mit reichlich Sonne und Wind immer hohe Strompreise haben. Günstige Solar- und Windenergie gibt es schlichtweg nicht!
Der Hauptgrund dafür ist, dass bei einem hohen Anteil an Strom aus Solar- und Windenergie Angebot und Nachfrage nicht richtig ausgeglichen werden können. Wenn ausreichend Wind und Sonne vorhanden sind, erzeugen Länder wie die Niederlande, Deutschland, England und Dänemark bereits viel zu viel Strom. Windkraftanlagen müssen abgeschaltet werden, und die Betreiber erhalten dafür eine Entschädigung. In Deutschland beläuft sich dies bereits auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr. Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass die Netzbetreiber das Netz drastisch ausbauen müssten, um die Spitzen bei Solar- und Windenergie aufzufangen.
Damit sind astronomische Kosten verbunden. In den Niederlanden räumte TenneT (der nationale Netzbetreiber) im vergangenen Jahr ein, dass hierfür etwa 200 Milliarden (!) Euro erforderlich wären. Kürzlich wurde jedoch ein Bericht von Netbeheer Nederland veröffentlicht, wonach die Kosten (die dort euphemistisch als „Investitionen“ bezeichnet werden) für den Zeitraum 2026–2040 sogar 269 Milliarden Euro erreichen könnten. Das sind 32.000 Euro pro Haushalt (in den Niederlanden gibt es 8,4 Millionen Haushalte). Dabei handelt es sich ausschließlich um die Kosten für die Infrastruktur, und diese Kosten resultieren in erster Linie aus den enormen Schwankungen bei Solar- und Windenergie, die ins Netz eingespeist werden müssen. Als Bürger erhält man dafür nicht einmal eine einzige Kilowattstunde Strom. Kein Politiker spricht offen über diese Kosten, die für die überwiegende Mehrheit der Haushalte unmöglich zu tragen sind.
Deutschland
Ironischerweise beginnen in Deutschland – dem Land, in dem die Energiewende fast schon mit religiösem Eifer umgesetzt worden ist – prominente Politiker, ihre Positionen zu revidieren. In den letzten Wochen hat insbesondere Energieministerin Katherina Reiche bemerkenswerte Äußerungen getätigt, zunächst auf einer Konferenz in den USA und anschließend in einem leidenschaftlichen Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Auf einer Öl- und Gaskonferenz in Houston (CERAWeek) sagte sie, die EU solle nicht starr an „100-Prozent-Lösungen“ festhalten. Dies ist das erste Mal, dass eine prominente europäische Politikerin die Klimaziele selbst in Frage gestellt hat.
Kurz darauf veröffentlichte sie in der FAZ einen ausführlichen Gastbeitrag mit der unmissverständlichen Überschrift „Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik!“. „Ja, Wind und Sonne sind kostenlos. Aber das Gesamtsystem ist es ganz sicher nicht: EEG-Kosten, Kapazitätsreserven, Netzreserven, Redispatch-Kosten, Netzzuschüsse, Subventionen zur Senkung der Energiepreise – all das summiert sich zu Systemkosten von mehr als 36 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind 430 Euro für jeden Deutschen“, sagte Reiche. Und: „Eine wichtige Tatsache wurde viel zu lange verschwiegen: Eine Energiewende, welche die Systemkosten ignoriert, wird das Land ruinieren, das sie angeblich retten will.“ Ich glaube nicht, dass unsere niederländische Ministerin für Klima und Energie Stientje van Veldhoven dies in nächster Zeit in niederländischen Zeitungen wie der progressiven „de Volkskrant“ oder dem „NRC“ zugeben wird.
Am Ende ihrer Ausführungen fasste Reiche diese wie folgt zusammen: „Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich unterstütze die Energiewende voll und ganz. Erneuerbare Energien werden zum Rückgrat unserer Stromversorgung werden. Zum großen Teil sind sie das bereits heute. Aber ich bleibe realistisch. Klimaschutz ohne Bezahlbarkeit ist politisch nicht tragfähig. Und Klimaschutz ohne Versorgungssicherheit ist strategisch kurzsichtig. Wir dekarbonisieren – aber nicht auf Kosten der Deindustrialisierung. Wir modernisieren – aber nicht, indem wir Haushalte und Unternehmen übermäßig belasten.“
Hier spricht eine echte Politikerin. Würde sie laut sagen, dass sie gegen die Energiewende ist, würde sie sich zu viele Feinde machen. Doch ihre Analyse ist scharfsinnig und stichhaltig: Der Weg, den Deutschland eingeschlagen hat, ist eine Sackgasse. Das sind kleine Hoffnungsschimmer in einer Zeit, in der Europa mit seiner Klima- und Energiepolitik nichts anderes tut, als wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen. Europa braucht nicht mehr Nachhaltigkeit, sondern weniger, und genau wie die USA es seit 2010 tun, muss es schnell damit beginnen, an seiner eigenen Öl- und Gasförderung zu arbeiten.
This article was published first in Dutch on the platform Indepen on 20 april 2026.
Marcel Crok
Marcel Crok ist ein niederländischer Wissenschaftsjournalist, der seit einem preisgekrönten Artikel über die berüchtigte „Hockeyschlägerkurve“ im Jahr 2005 hauptberuflich über die Klimadebatte und Klimapolitik schreibt. Er veröffentlichte zwei Bücher auf Niederländisch („De Staat van het Klimaat“ (Der Zustand des Klimas)) und war Mitautor des Buches „Ecomodernisme“ (Ecomodernismus). Zusammen mit dem britischen unabhängigen Forscher Nic Lewis verfasste er einen umfassenden Bericht über die Klimasensitivität mit dem Titel „A Sensitive Matter“. Er wurde von der niederländischen Regierung gebeten, als Fachgutachter für den IPCC-AR5-Bericht zu fungieren. Gemeinsam mit den niederländischen Klimainstituten KNMI und PBL gründete Crok die internationale Diskussionsplattform „Climate Dialogue“.
Im Jahr 2019 gründeten Crok und der emeritierte Professor Guus Berkhout die Clintel Foundation. Sie veröffentlichten die World Climate Declaration, die inzwischen von über 2000 Wissenschaftlern und Experten unterzeichnet worden ist. Zusammen mit Andy May und einem Team von Wissenschaftlern aus dem Clintel-Netzwerk wirkte Crok an dem Buch „The Frozen Climate Views of the IPCC“ mit und war dessen Herausgeber.
Link: https://clintel.org/sustainability-is-the-problem-not-the-solution/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Für Endkunden werden sie inkl. Steuern und Abgaben bei etwa -37 Cent/kWh liegen.
In Gebieten mit niedrigen Netzentgelten können sogar weniger als -41 Cent/kWh erreicht werden.
Mal eben 22 kWh in das e.Auto nachgeladen und man bekommt noch um die 8 € ausbezahlt,
ist ja auch Tag der Arbeit der 1. Mai.
Trump wurde „getäuscht“: US-Terrorabwehrchef tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück
2026_03_17
https://www.berliner-zeitung.de/news/donald-trumps-terrorabwehrchef-joe-kent-tritt-aus-protest-gegen-iran-krieg-zurueck-li.10025178
DNI GABBARD OPENING STATEMENT FOR THE SSCI AS PREPARED ON THE 2025ANNUAL THREAT ASSESSMENT OF THE U.S. INTELLIGENCE COMMUNITY
https://www.dni.gov/index.php/newsroom/congressional-testimonies/congressional-testimonies-2025/4059-ata-opening-statement-as-prepared
The IC continues to assess that Iran is not building a nuclear weapon and Supreme Leader Khamanei hasnot authorized the nuclear weapons program he suspended in 2003. The IC is closely monitoring if Tehrandecides to reauthorize its nuclear weapons program. In the past year, we have seen an erosion of adecades-long taboo in Iran on discussing nuclear weapons in public, likely emboldening nuclear weaponsadvocates within Iran’s decision-making apparatus. Iran’s enriched uranium stockpile is at its highest levelsand is unprecedented for a state without nuclear weapons.
This Illegal US-Israeli Attack on Iran Is Also an Assault on the United Nations | Common Dreams
https://www.commondreams.org/opinion/united-nations-israel-us-attack-iran
Offener Brief von Jeffrey Sachs: „Lernen Sie Geschichte, Herr Bundeskanzler!“ zu Ukraine
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/offener-brief-von-jeffrey-sachs-lernen-sie-geschichte-herr-bundeskanzler-li.10010628
Seymour Hersh –
Wie die USA die Nord Stream Pipeline sprengten
2023_02_21
https://www.youtube.com/watch?v=Ci4TfcmXPXI
The Spy War: How the C.I.A. Secretly Helps Ukraine Fight Putin
The New York Times
2024_02_25
https://www.nytimes.com/2024/02/25/world/europe/cia-ukraine-intelligence-russia-war.html
Übersetzung:
Bestätigt_ CIA baute “12 geheime Spionagebasen” in der Ukraine und führte im letzten Jahrzehnteinen Schattenkrieg
2024_02_27 https://uncutnews.ch/bestaetigt-cia-baute-12-geheime-spionagebasen-in-der-ukraine-und-fuehrte-im-letzten-jahrzehnt-einen-schattenkrieg/
Pressekonferenz mit Biden und Scholz von Februar 2022.
Biden kündigt UNVERHOHLEN an, Northstream zu zerstören.: „Be sure, we will able to do it.“
https://twitter.com/zukunft37/status/1755182642469773732?t=6bNKweO0yXB7WuXAW3G1sA&s=19
FAZ
https://www.youtube.com/watch?v=JOE0SX1Y1ps
THE NORD STREAM PIPELINES AND THE PERILS OF CONTAINMENT
2024_02_06
https://seymourhersh.substack.com/p/the-nord-stream-pipelines-and-the
US-Journalist Tucker Carlson über Deutschland: «Wenn Ihr sogenannter Alliierter Ihr Land für Generationen zerstört – was die Biden-Regierung mit der Zerstörung der Nord-Stream-Pipeline getan hat – und Sie sich nicht einmal trauen, dies anzu-sprechen, ist es vergleichsweise so, als stünde ein Typ kurz davor, Ihre Frau zu vergewaltigen»
2024_04_01 https://weltwoche.de/daily/us-journalist-tucker-carlson-ueber-deutschland-wenn-ihr-sogenannter-alliierter-ihr-land-fuer-generationen-zerstoert-was-die-biden-administration-mit-der-zerstoerung-der-nord-stream-pi/
Hier wird grundsätzlich was übersehen. Das ganze Thema CO2, „fossile“ Energieträger und EE wurde sich ausschließlich und genau dafür ausgedacht: die Zerstörung der westlichen Industriegesellschaft
Glauben sie nicht. Nicht vorstellbar. Verschwörungsquatsch. Lesen bildet: Klaus Schwab „The Great Reset“. Die Überbevölkerung und die daraus resultierende Umweltverschutzung bzw. -zerstörung sind Thema schon seit 100 Jahren. Und das ist jetzt der Lösungsansatz. Geld ist reichlich vorhanden. Geld ermöglicht Propaganda. Und Propaganda wirkt. Sieht man hier ja von den bekannten „Experten“ genügend oft.
Und CO2 steht ja nicht alleine. Migration und Pandemien wirken in die gleiche Richtung. Aber natürlich kann ich mich auch irren und alles wird gut. 😉
Eine Politikerin die behauptet wir sollten die Systemkosten im Auge behalten und gleichzeitig davon spricht das sie zu dem was hierzulande unter dem Bgriff „Energiewende“ läuft, steht, handelt inkonsequent. Denn mit jedem neuen Erzeuger dieser Art wächst gleichzeitig die Notwendigkeit Backup-Erzeuger vorzuhalten. Wenn für 100% volatile Erzeuger 25-30% Backup-Erzeuger für die Netzsicherheit vorgehalten werden müssen, dann steigt der Bedarf bei einem Anstieg volatiler Erzeuger ebenfalls. Und selbst wenn diese nur auf Abruf stehen, so verursachen sie Kosten die auf den allgemeinen Preis umgelegt werden. und wer das nicht verstehen kann oder will, der läuft Gefahr des ihm das ganze System aus dem Ruder läuft und schlechthin nicht auf dauer finanzierbar ist.
Der Satz, „dass die Herstellung von Windkraftanlagen und Solarmodulen enorme Mengen an fossilen Brennstoffen – insbesondere Kohle – erfordert„, ist m.E. der eigentliche Knaller in diesem Beitrag. Er bedeutet nichts weniger, als dass die „erneuerbaren“ Technologien zur Energiegewinnung gar nicht in der Lage sind, aus sich selbst heraus zu existieren. Sie sollen in der Wirtschaft die fossilen Brennstoffe ersetzen, können aber nicht einmal ihren eigenen Bestand aufrecht erhalten!
Die Studie, auf der diese Aussage beruht, ist im Artikel verlinkt. Nach kurzem Überfliegen denke ich, es wäre eine lohnende Sache, wenn EIKE auch direkt davon eine Übersetzung bringen würde.
„Nachhaltig“ ist ein Begriff aus der Forstwirtschaft, der von verwirrten Personen falsch auf andere Lebens- und Wirtschaftsbereiche ausgedehnt wird. „Fossilien“ (nicht die lustigen verkalkten Urzeitthiere sondern Öl, Gas und Kohle) im Boden lassen, aber Lithium u.ä. ausgraben als gäbe es kein morgen? Die Landschaft mit Windanlagen und schwarzen Platten zupflastern, bis kein Gras mehr wächst? Die Bundesregierung hat mit Kabinettbeschluss vom 11. Januar 2017 die „planetaren Grenzen“ anerkannt. Oh, wie „nachthaltig“! Über die Nachhaltigkeit milliardenschwerer Waffengeschenke für Kriegsgebiete will ich garnicht erst anfangen. Wie gesagt, irgendwie verwirrt …
„Wenn ausreichend Wind und Sonne vorhanden sind, erzeugen Länder wie die Niederlande, Deutschland, England und Dänemark bereits viel zu viel Strom.“
Auch wenn die Energiewende als solche physikalische Gesetze der Elektrotechnik durch ideologische Gesetze zu ersetzen versucht, hier dennoch ein Versuch geringer Aufklärung:
Der fett gedruckte Satz oben ist physikalisch nicht möglich, Länder (mit ihren Windrädern und PV-Anlagen) können nicht „viel zu viel“ Strom erzeugen. Das liegt daran, dass sie überhaupt keinen Strom erzeugen können. Das einzige was Strom erzeugt, besser hervorruft, sind die Verbraucher. Und genau den Strom, den die Verbraucher hervorrufen, liefern die Erzeuger, nicht mehr und nicht weniger. Sie orientieren sich gerade nicht an Wind und Sonne, sondern an dem, was die Verbraucher anfordern. Das liegt wiederum daran, dass alle Kraftwerke eine Spannung, eine Wechselspannung mit 50Hz, anbieten und der Strom sich erst aufgrund der eingeschalteten Verbraucher im geschlossenen Kreis ergibt.
Und diese Spannung (230V~ im Haus liefern sie auch, wenn alle Verbraucher ausgeschaltet werden. Da kann man dann auch keinen „Strom ins Netzt drücken“. Kein Verbraucher, kein Strom, eigentlich ganz einfach zu verstehen!
Ich weiß, Frau Kemfert sieht das anders, aber sie hat ja auch nicht den geringsten Schimmer von der Elektrotechnik. Genau deshalb ist sie allerdings ja auch für Energie-Fragen zuständig. Irgendeinen Sinn muss das in einer Demokratie ja machen. Vielleicht benutzen Politiker ihren Verstand (?) ja dazu, neue physikalische Gesetze per Polit-Gesetz zu beschließen – die müssen ja nicht – wie vieles andere auch – irgendwie funktionieren!
Insofern passt der obige Satz zwar zum Unverständnis von Politikern und NGOs, nicht aber zur Elektrizitätslehre mit den ihr eigenen Gesetzmäßigkeiten.
Wenn Politiker einsehen würden, dass bei ausreichend Wind und Sonne mehr Verbraucher mehr Strom im geschlossenen Kreis nur hervorrufen könnten, wären wir im Verständnis einen gewaltigen Schritt weiter und bräuchten nicht mit Kugeln Eis etwas beschreiben, was es in der Elektrotechnik nicht gibt und niemals geben wird und geben kann.
Sie haben recht, Spannung wird geliefert – den Strom schaltet der Verbraucher an.
Und zu viele fluktuierende „Erneuerbare“ stören das logistisch Prinzip des System zur Spannungsauslieferung in die Haushalte – die konstante Frequenz.
Diese komplexe System wurde von Generationen guter Techniker und Erfinder aufgebaut und zur Top-Down-Folge des Verbrauch optimiert, auf der Basis von stabilen grundlastschaltbaren Energieerzeugern (Diener des Verbrauches).
Heutzutage gefährden die zu vielen fluktuierenden „Regenerierbaren“ (Störenfriede des Netzes) die komplexe Balance des Systems (die notwendig konstante Lieferfrequenz).
Es ist physikalisch widersinnig dem Wetter zu folgen, da Strom im Netz nicht ohne Weiteres gespeichert werden kann.
Mit diesem „Fortschritt“ hat man alle Vorteile gegen sich, es ist teuer, dauerhaft teurer als vorher und gefährdet das Netz an sich. Es verliert die gut ausgetüftelte Resilienz und wird mit jeden Windrad mit jeder PV-Anlage Stück für Stück spröder – alles zum Preis der berühmten „Kugel Eis“. Parallel vernichten wir die Substanz und Stoßdämpfer des Systems – Kernenergie und Kohlekraftwerke, die auch vor Rückkopplungen schützten.
Damit sind wir bei dem was Sie auf anderer Ebene beschreiben.
Das nannten antike Griechen (Polybios) den Endpunkt der Demokratie – die Ochlokratie.
Mit dem Dilemma der Demokratie kannten sich die Griechen bestens aus.
Nachlassende bürgerliche Bildungstradition und das Peter Prinzip in Parteien und Hierarchien verhindert das Lernen aus gutem alten Wissen statt erneut aus eigenen Fehlern.
Wir sehen hier ein Problem wegen der kantschen Unmündigkeit der Politics und deren Experten.
Eine Energiewende muss so gestaltet sein, dass sie nicht nur gut gemeint ist, sondern auch funktioniert, um die Freiheit künftiger Generationen nicht durch Blackouts, Schulden oder Armut zu gefährden.
Wahre Demokratie ist nach Kant nur möglich, wenn die Bürger und ihre Vertreter gebildet genug sind, um den Unterschied zwischen einem moralischen Wunsch und einer physischen Unmöglichkeit zu erkennen, oder?
! Das sollte jeder lesen und verinnerlichen !
den Beitrag habe ich gelöscht, bitte nicht veröffentlichen.
„Wahre Demokratie ist nach Kant nur möglich, wenn die Bürger und ihre Vertreter gebildet genug sind,….“
Wir sehen zu jeder Zeit und mit Händen greifbar, in welch jämmerlichem intellektuellen Zustand sich beide Seiten befinden.
Also wird wohl meine Ansicht wahr sein, dass die Demokratie die Diktatur der Allerbösesten und der Allerdümmsten ist. Die Dummen suchen sich die Bösen aus….
Vor der von Ihnen geschilderte Demokratievariante warnte schon der Realist Polybios (200 – 120 v.Chr.) seine Zeitgenossen (Verfallstheorie des Polybios/Verfassungskreislauf – Pöbelherrschaft), es ist verblüffend und überraschend wie nah dran Polybios dabei auch an heutigen „UnsereDemokratie“ Verhältnissen war, hat auch schon Kluges zu „Checks and Balances“ geschrieben, und den Zerfall der Römischen Republik vorhergesagt, nichts Neues im Westen, oder?
Herr Puschner, seien Sie etwas nachsichtiger. Dann werden Ihnen auch mal Fehler verziehen. Wenn ein Land zu viel Strom erzeugt, ist damit die Energie über den eigenen Bedarf gemeint. Davon kann es schon mal zu viel geben. Der wird dann exportiert.
Wenn Sie aber schon so semantisch unterwegs sind, kann ich nicht an mich halten und Ihren physikalischen Unsinn Ihnen vorzuhalten.
Nehmen Sie das bitte sportlich.
Warum fühlen sich Leute, die wenn überhaupt, dann nur über Halbwissen verfügen, immer dazu berufen, andere Leute belehren zu müssen?
„Geliefert wird Energie (bzw. Strom).Was geliefert wird, muss auch abgenommen werden. Sonst gibt es einen Stau.“
Welch ein B..t! Physik, Klasse 8 – zumindest am Gymnasium: Ohmsches Gesetz – I ist proportional zu R (bei konstantem U). Wer entscheidet über das R, der Versorger oder der „Verbraucher“?
Unter den Unwissenden ist der mit Halbwissen im Vorteil. Besonders wenn den Unwissenden das Erkennen der eigenen Situation unmöglich ist.
Spannung wird im Spezifikationsbereich (230V) zur Verfügung gestellt. Sie bezahlen die Bereitstellung (Grundbetrag). Der Preis richtet sich nicht nach der Anzahl der Steckdosen in Ihrem Haus.
Der fließende Strom bzw. die daraus resultierende Leistung entspricht über die Zeit, der zu bezahlenden Energie. Je höher der Strom bzw. die Bezugsdauer des Stroms, umso höher sind die zu bezahlenden Kosten. Bezahlt wird die gelieferte Menge an Energie.
Spannung wird bereitgestellt. Strom bzw. Energie wird geliefert. Der Energieversorger gibt seine maximale Versorgungskapazität an und der Verbraucher bestimmt durch sein Verhalten innerhalb dieser Grenzen die Abnahmemenge.
Das ist alles Physik 8. Klasse wie Sie richtig feststellten. Was war daran jetzt nicht zu verstehen?
Genau, ich nehme es sportlich, sich über diesen, Ihren Beitrag, kaputt zu lachen, das sehe ich einfach einmal als sportliche Betätigung.
Nur, was soll ein Beitrag, wie der von Ihnen, leisten? Doch einfach noch mehr Verunsicherung über Elektrizität, die in der Tiefe nur von wenigen verstanden wird. Hätten Sie vielleicht doch besser über ein paar Kugeln Eis geschrieben, da kommt Ihre bloße Dialektik ohne wirkliches elektrotechnisches Wissen sicher besser an.
Zur Bereicherung Ihres Wissens: Strom erzeugt keine „Versorgung“. Können Sie selbst nachprüfen, indem Sie Ihre Taschenlampenbatterie einfach kurzschließen.
Und wenn zu viel Energie exportiert wird, wird die dann am Empfangsort in Säcken eingefangen und gelagert, oder gibt es dort vielleicht einfach zugeschaltete Verbraucher?
Und den Stau, auch Kemfert’scher Atom-Stromstau, lösen Sie mit einem Kemfert’schen Strom-Furz.
Haben Sie an einer nicht belegten Steckdose in Ihrer Wohnung schon einmal die Spannung gemessen? Und, ist sie da oder ist sie nicht da?
Wenn an ihrer freien Steckdose Energie geliefert wird, holen Sie dann schnell Ihren Toaster und stecken in eingeschaltet ein, damit es hinter der Tapete keinen Stau gibt?
Seien Sie doch einfach froh, dass sie die Errungenschaften rund um die Elektrizität zu Ihrem Vorteil nutzen können, und trinken Sie dabei lieber ein Bier, als so einen unübertreffbaren Unsinn zu schreiben.
Auch nur sportlich gemeint! Bei mir „nicht beleidigend“, bei Ihnen Ihr Unwissen „entschuldigend“.
Nehmen Sie es mir einfach ab: Physikalischen Unsinn in meinem Artikel können nur Leute erkennen, die von der Elektrizitätslehre nur oberflächliche oder gar keine Ahnung haben. – Werden Sie einfach etwas vorsichtiger und bescheidener in der Einschätzung Ihres (maximalen) Halbwissens!
Ja, ja, schon klar. Sie wissen alles besser und machen nie einen Fehler. Und natürlich haben auch nur Sie Ahnung. Aus Ihrer Reaktion kann man ganz gut ablesen welche Art von Koryphäe in Ihnen steckt.
Zum Thema:
Es ist Ihr Zitat „Das einzige was Strom erzeugt, besser hervorruft, sind die Verbraucher.“ Das ist schon köstlich. Dann braucht es ja den Energieversorger nicht mehr. Haben Sie Ihr Perpetuum Mobile schon zum Patent angemeldet?
Es ist Ihr Zitat: „Und diese Spannung (230~) im Haus liefern sie auch, …“ Und bezahlen Sie auch schön diese Lieferung? Immerhin sind das in einer Stunde 230Vh auf den Monat gerechnet kommt da eine Menge zusammen. Schummeln Sie aber nicht bei der Anzahl ihrer Steckdosen.
Natürlich liegen die 230 V an meiner Steckdose an. Geliefert wird aber der Strom, wenn ich einen Verbraucher anschließe. Der wird dann auch zeitgenau abgerechnet. Bei einer konstanten Spannung ist das verbrauchsabhängige eben der Strom. Und die Lieferung hängt vom Verbrauch ab. Aber jetzt wird es für Sie zu kompliziert.
Selbstverständlich wird exportierte Energie abgenommen. Die Erklärung erspare ich Ihnen. Wäre sowieso zu komplex für Sie.
Mir ist klar das Fachleute in Ihren Texten keinen physikalischen Unsinn erkennen. Sie lesen Ihre Texte erst gar nicht. Aber, wie Sie zutreffend schreiben, fällte es auch den Übrigen nicht schwer, die Lücken zu finden.
„Es ist Ihr Zitat „Das einzige was Strom erzeugt, besser hervorruft, sind die Verbraucher.“ Das ist schon köstlich. Dann braucht es ja den Energieversorger nicht mehr. Haben Sie Ihr Perpetuum Mobile schon zum Patent angemeldet?“
Tut mir leid, Peter Hack, Sie spinnen einfach!
Die Vokabel „hervorruft“ ist Ihnen offenbar unbekannt, zumindest haben Sie sie ausgeblendet, damit Ihr persönlicher Angriff (ad hominem) nicht darunter leidet.
Und Strom wird auch nicht geliefert, auch an jeder Ihrer Steckdosen gibt es zwei Leitungen, eine von der Quelle und eine zurück. Was, um in ihrer nichtelektrischen Sprache zu bleiben, die Quelle auf der einen Leitung als „Strom liefert“, „liefert der Verbraucher“ in exakt gleicher Größe und zeitgleich auf der anderen Leitung an die Quelle zurück.
Suchen Sie sich aus, was für den Verbraucher „geliefert“ übrig bleibt.
Müssen Sie denn unbedingt Ihr Nichtwissen mit Beleidigungen kaschieren?
Ein kleiner erster Tipp: Versuchen Sie, den Unterschied von Spannung, Strom, Leistung und Energie zu verstehen.
Ein zweiter Tipp, vielleicht wichtigerer Tipp: Wenn man sich unbedingt einen Gegner sucht, mit dem man sich vor allen Dingen mit Beleidigungen und technischem Unverstand anlegen will, empfiehlt es sich vorher abzuschätzen, in welcher Liga man selbst und in welcher Liga der Gegner spielt.
Und zum Abschluss:
„Die Erklärung erspare ich Ihnen. Wäre sowieso zu komplex für Sie.“
Eine ganz einfache, präzise Antwort darauf:
Sie haben nicht alle Tassen im Schrank!
Wenn Sie dann kleine Fortschritte machen, die Energie wird nicht über den Strom in der Leitung geliefert, sie gelangt außerhalb der Leitung zum Verbraucher, als Produkt zweier Feldgrößen. Und? Ist das was für Sie in Ihrer Kreisliga? Suchen Sie mal unter „Poynting Vektor“, dann können Sie vielleicht auch einmal einen Punkt durch eigene Leistung erringen, auch wenn Sie im gesamten Spiel gnadenlos untergehen.
Herr Puschner, sie stehen sich selbst im Weg. Jeder hat noch Luft nach oben und ein einfaches „Das hätte ich besser formulieren können“ hätte genügt. Für sich schließen Sie aber so etwas aus. Schade, aber nicht mein Problem.
Wie kommen Sie darauf, dass ich Sie beleidigt habe. Ich habe mich doch nur Ihrem Tonfall angepasst.
Zu bestimmen wer in welcher Liga spielt ist wie der Schwanzvergleich. Der eine braucht ihn der andere nicht.
„Immerhin sind das in einer Stunde 230Vh auf den Monat gerechnet kommt da eine Menge zusammen. Schummeln Sie aber nicht bei der Anzahl ihrer Steckdosen.“
Vh, das ist auch ein ziemlich besonderer Erguss aus Ihrem einzigartigen Denkapparat. Da empfehle ich Ihnen KI, die schreiben, dass das Quatsch ist, recht neutral und nicht beleidigend. Machen Sie einfach mal einen Versuch. Sie müssen deshalb ja nicht an das „I“ bei KI glauben.
Ich dachte, dass sie Satire erkennen können. Da hab ich Sie wohl überschätzt.
Frei nach Mark Twain:
„Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau runter und besiegt dich aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung.“
„Es ist Ihr Zitat „Das einzige was Strom erzeugt, besser hervorruft, sind die Verbraucher.“ Das ist schon köstlich. Dann braucht es ja den Energieversorger nicht mehr. „
Das zu framen zeigt, mitdenken ist nicht Ihr bevorzugte Lebenseinstellung.
Sich in dieser Aussage am faktischen zu orientieren und statt „Strom“ als verkürzte Bezeichnung von „Stromfluss“ zu lesen bzw. zu verstehen, finden Sie es „köstlich“ sich selbst zu disqualifizieren. Kann man so machen, muss dann aber nicht erstaunen wenn dies andere belustigend finden. 🙁
Denn in dieser Lesart ist es absolut zutreffend und Ihr Verweis auf „keine Erzeuger“ absolut lächerlich.
Sie sollten alles lesen. Der Anfang ist hier.
https://eike-klima-energie.eu/2026/04/28/nachhaltigkeit-ist-das-problem-nicht-die-loesung/#comment-500760
Dem Gert Lange habe ich aus einem ähnlichen Grund hier geantwortet.
https://eike-klima-energie.eu/2026/04/28/nachhaltigkeit-ist-das-problem-nicht-die-loesung/#comment-501635
„Die Verbraucher erzeugen oder gar rufen keinen Strom hervor. Dann würden Sie sich ja selbst versorgen können.“
Vielleicht ist es so für Sie verständlicher: (Erst) wenn der Verbraucher eingeschaltet wird fliest Strom – selbstverständlich erzeugen die Verbraucher dabei nicht die vorab notwendig anliegende Spannung.
„Die Spannung wird nicht ins Haus geliefert. Durch die Infrastruktur liegt die Spannung bei funktionierender Energieversorgung an. Geliefert wird Energie (bzw. Strom).Was geliefert wird, muss auch abgenommen werden. Sonst gibt es einen Stau. Für die Spannung trifft das nicht zu.“
Vielleicht wird es so für Sie verständlicher: Bei der Energieerzeugern wird eine Spannung erzeugt. Diese Spannung wird durch das Netz bis zu den Verbrauchern gebracht. Erst wenn Verbraucher eingeschaltet werden wird Energie übertragen und Strom fliest. Wird mehr Energie ins Netz eingespeist als zu eingeschalteten Verbrauchern übertragen steigt die Netzfrequenz, denn es besteht kein Abnahmezwang.
Der „Stau“ bei Nichtabnahme entsteht nicht im Netz sondern an der Generatorwelle, die sodann schneller dreht (Frequenz erhöht sich), das erzeugt höhere Fliehkräfte, …. Das, also das Ungleichgewicht darf nicht unbegrenzt sein, weil sonst einiges im Energieerzeugungs-, Bereitstellungs- und Abnahmesystem zu Bruch geht. Also muss steuernd eingegriffen werden, aber auch da existieren Grenzen.
Bei den Regenerativer wird das „Stauproblem“ bei Nichtabnahme naturgemäß anderes gelöst. Dies, wie auch die Spannung, die Wirk- und Blindleistung, Phasenschieber, etc. also das komplexes Systemzeug lassen wir hier einfach mal weg, genauso wie die unsinnige destruktive Ökonomie der Regenerativen, oder?
Ich weiß, wie das Ganze funktioniert. Durch Überzeichnung wollte ich die Fehler nur kennzeichnen.
Der Herr Puschner spielt sich hier wie eine Sprachpolizei auf und wettert über jeden, der sich nicht korrekt ausdrückt. Ich finde, er schießt übers Ziel hinaus und wollte ihn nur darauf hinweisen, dass auch seine Formulierung fehlerhaft ist.
Mich stören fehlerhafte Formulierungen erst dann, wenn sich deshalb fehlerhafte Schlussfolgerungen ergeben. Bei den übrigen Fehlern im Forum aber auch in den obigen Artikeln sind die semantischen Fehltritte unbedeutend und lösen bei mir nur ein Schmunzeln aus.
Der Herr Puschner macht das genau richtig!!!
Ansonsten kann man sich unmöglich über Fachlichkeiten unter FACHLEUTEN austauschen.
DAS zu wissen reicht wahrscheinlich Ihre „Bildung“ nicht aus.
Können Sie mal einen Link reinstellen in dem Sie fachlich argumentiert haben? Vielleicht habe ich ihn ja übersehen.
…mehr geht da bei Ihnen „fachlich“ wirklich nicht? Ist Ihr „Führungsoffizier“ noch ratloser als Sie? 😉
EIKE_2026-04-28_nachhaltigkeit-ist-das-problem-nicht-die-loesung
Auch wenn es vielfach geleugnet wird:
„Erneuerbare“ sind viel teurer als Fossile!
Daher weg mit dem EE_SCHROTT.
Europa braucht nicht mehr Nachhaltigkeit,
sondern weniger,
und genau wie die USA es seit 2010 tun,
muss es schnell damit beginnen,
an seiner eigenen Öl- und Gasförderung zu arbeiten.
Genau so ist es.
In Deutschland wird es Zeit,
dass die AFD mit unserer Trumpine (Kanzlerin Dr. Alice Weidel)
in die Regierungsverantwortung kommt.
Siehe auch meine Kommentare zu:
https://eike-klima-energie.eu/2026/04/27/gesetzentwurf-zum-schutz-der-amerikanischen-energiewirtschaft-vor-linken-juristischen-kreuzzuegen/
https://eike-klima-energie.eu/2026/04/27/ganz-einfach-die-meisten-australier-wollen-drill-baby-drill-und-scheren-sich-nicht-um-netto-null/
https://eike-klima-energie.eu/2026/04/28/die-eu-und-uk-aehneln-immer-mehr-der-ehemaligen-sowjetunion/
Letzten Sonntag (26.04.2026) konnte man durchgehen über mehr als 8 Stunden Börsenstrom für unter 0 Cent/kWh kaufen.
Das Minimum um 14:00 Uhr mit -48 Cent/kWh und da haben die erneuerbaren Energien über 90% der Stromerzeugung in Deutschland gebracht.
So kostengünstig ist Strom aus den erneuerbaren Energien Herr Wähner,
man bekommt noch 48 Cent/kWh, wenn man da Strom in der Strombörse kauft.
Am selben Tag um 19:45 Uhr haben die fossilen Kraftwerke in Deutschland ca. 59% abgedeckt, da musste man 19 Cent/kWh für Strom bezahlen an der Strombörse.
Herr Müller, welche zusätzlichen Verbraucher haben Sie denn am Sonntag betrieben, um am negativen Strompreis zu partizipieren? Haben Sie für die ganze Woche vorgekocht oder Ihr Haus mit Ihrer Wärmepumpe auf 35 °C hochgeheizt? Ihr Elektroauto werden Sie ja wohl schon am Samstag vollgeladen haben.
Und zu guter Letzt noch die entscheidende Frage: Wer bezahlt Ihnen denn die 48 ct/kWh? Die Betreiber von Wind- und Solaranlagen, die die überflüssige elektrische Energie erzeugen?
Herr Horst Gregor,
bereits seit Wochen beziehen wir keinen Netzstrom im Haus und beim e.Auto ganzjährig,
das kommt alles von der pv.Anlage und Stromspeicher.
Übrigens, ich kann davon nur indirekt von den Negativen Strompreisen partizipieren.
Um die extrem geringen Börsenstrompreise mitzunehmen, braucht man einen Smart-Meter Stromzähler und den haben wir nicht, noch nicht.
„und beim e.Auto ganzjährig,
das kommt alles von der pv.Anlage und Stromspeicher.“
OmG, ich befürchte, Sie glauben das tatsächlich. Wie groß ist denn Ihr Stromspeicher und wie viel km fahren Sie täglich?
Bei uns wird auch das E-Auto ohne Netzstrom nachgeladen egal ob Januar oder Juni.
Das E- Auto wird bei Ihnen nicht nur ohne Netzstrom nachgeladen, es wird vor allen Dingen „frölich“ nachgeladen. Da kann es schon einmal passieren, dass man 10 Tage am Stück den Tretroller benutzen muss.
Gute Ideologie ist dabei immer hilfreich!
@ Werner Müller
Haben Sie auch einen Netztrennschalter und diesen in den Wochen, in denen Sie keinen Strom aus dem Netz bezogen haben, auch auf AUS geschaltet? Das bezweifel ich sehr stark – insbesondere während
nachts.
Zudem, wenn Sie noch einen Smart-Meter benötigen, dann doch nur, weil Sie von zeitweise negativen Börsenstrompreisen profitieren wollen. Sofern und solange dies nur eine kleine digitalisierte Gesamtheit aus der großen Allgemeinheit kann, nennt man dies Schmarotzertum. Seitens der Anbieter und deren Nutzer.
Und wer wird der Herr über den noch fehlenden Smartmeter sein? Immer der zuständige lokale Netzbetreiber.
Wenn diesem die technischen, praktischen und fiskalischen Möglichkeiten ausgehen, um weiterhin das Netz verlässlich, sicher und dauerhaft bis zu Ihrem Haus zu betreiben, dann hilft auch ein neuer Smart-Meter nicht mehr weiter. Dann legt eben erstmal der jeweils zuständige Netzbetreiber den Netztrennschalter – auch für die kleine schmarotzende Gesamtheit – auf AUS um. Dafür kriegen wir ja auch die politisch so hoch wichtige Digitalisierung.
Frau Alanka, das sind alles staatlich alimentierte und grüne DUMMSCHWÄTZER ….
Frei nach Mark Twain:
„Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau runter und besiegt dich aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung.“
Warum haben denn alle Länder noch konventionelle Kraftwerke? Die sogenannten erneuerbaren sind nicht billig und werden es nie sein.Die Systemkosten werden regelmäßig ausgeblendet.Wir halten zwei Energieerzeugungsformen vor.Alleine das kostet enorm viel Geld. Jeder der das möchte kann sich ja vom öffentlichen Stromnetz trennen.Wollen mal sehen wie lange das funktioniert.Dabei sind die privaten Häuser noch das geringste Problem.Wir können die Industrie immer weiter aus dem verblödeten D vertreiben.Die Folgen werden verheerend sein.Die Masse merkt es (noch) nicht und glaubt noch an Wasserstoff!!!!!
Auch die konventionellen Kraftwerke lösen sich nicht in Luft auf, die sind weitgehend abbezahlt und werden noch weiter betrieben, das ist doch klar.
Erstaunlicherweise gingen 2025 die TWh an Strom bei den konventionellen Kraftwerken leicht zurück und die erneuerbaren haben um +848 TWh zugelegt.
Die zusätzlichen +848 TWh in nur einem Jahr an Strom von den Erneuerbaren Energien sind ca. das doppelte, was die drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, Deutschland so an Netto Netzstrom im Jahr benötigt.
Die Landschaft wird mit Windrädern und schwarzen Platten zugebaut. Die genießen gesetzlich festgeschrieben Vorrang gegenüber Wärmekraftwerken. Damit sinkt die Auslastung der Wärmekraftwerke und sie werden unwirtschaftlicher. Die Betriebswirte reagierten darauf, indem die teuren (Abschreibung) modernen Kraftwerke außer Betrieb genommen werden und mit den alten Kraftwerken (keine Abschreibung) weitergewurstelt wird, um die Energieversorgung notdürftig zu sichern. Aber das verstehen offenkundig weder Regierungen noch Klimahysteriker.
Okay,
zumindest Sie haben verstanden das die Zukunft der fossilen Kraftwerke durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien auf wackeligen Beinen steht.
Sie werden es wahrscheinlich erst dann verstehen, daß es eine stabile Energieversorgung ausschließlich mit sogenannten „Erneuerbaren Energien“ nicht geben wird, wenn ihre Bude dunkel und kalt bleibt. Viel Glück.
Herr Nitschke, auch hier gilt:
„Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau runter und besiegt dich aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung.“
Auf welche verheerenden Folgen muss man sich denn einstellen? Sie sind doch nicht etwa ein Alarmist? 😉
Der Alarmismus ist leider schon gepachtet von Ihresgleichen und da haben Sie einen Leistungsvorsprung den man garnicht aufholen mag, weil dabei sowieso nur Unsinn bei raus kommt. 😀
Herr Müller, Sie sagen es selber,
die Strombörse ist zur Zocker-Börse degradiert.
Mit Finanz-Derivaten gehebelt ist da
viel Geld zu verdienen,
aber auch zu verlieren.
Die Herrren Horst Gregor und Christian Träber
sehen das genau richtig.