Cap Allon
Seit 1970 weisen Thermometer auf dem Festland eine Erwärmung auf, die etwa doppelt so hoch ist wie die über den Ozeanen:
Ferdinand Meeus, Chemiker und vom IPCC gelisteter Gutachter argumentiert, dass diese Diskrepanz weitgehend künstlich sei.
„Seit 1970 ist die anhand von Thermometern an Land gemessene Erwärmung doppelt so hoch wie auf See … was damit zu tun hat, dass es rund um die Messstationen an Land immer mehr Asphalt und Beton gibt.“
Er fügt hinzu:
„Thermometer in städtischen Gebieten zeigen um 5 °C höhere Werte an … Satellitenmessungen belegen eindeutig: Der Urbanisierungseffekt führt zu um 3–5 °C höheren Temperaturwerten.“
Bebaute Flächen absorbieren und speichern Wärme. Die Vegetation wird abgeholzt. Die Luftzirkulation wird gestört. Die lokalen Temperaturen steigen, insbesondere nachts. Die Frage ist nicht, ob dies geschieht, sondern in welchem Umfang es in die globalen Aufzeichnungen einfließt.
Die Differenz zwischen Land und Meer tritt nach 1970 auf und verstärkt sich. Die physikalischen Gesetze haben sich zu diesem Zeitpunkt nicht geändert. Und der CO₂-Gehalt war schon lange zuvor stetig gestiegen. Was sich geändert hat, waren die Messbedingungen an Land. Die Umgebung der Messstationen hat sich vergrößert. Flughäfen sind gewachsen. Stadtgebiete haben sich ausgebreitet. Viele seit langem bestehende Messstationen befinden sich zunehmend in veränderten Umgebungen.
Moderne Datensätze leisten hier nur unzureichende Korrekturen. Oftmals ergeben angepasste Datensätze sogar höhere Werte. Zum einen gibt es nur wenige wirklich unveränderte ländliche Messstationen.
Zum anderen wird der UHI-Effekt in Städten in ganzen Grad gemessen. Globale Trends werden in Zehntel pro Jahrzehnt gemessen. Selbst eine kleine verbleibende Verzerrung reicht aus, um den Landesdurchschnitt anzuheben.
Link: https://electroverse.substack.com/p/late-april-snow-in-china-why-land?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Es sieht so aus, als ob seit 1900 CO2 also erderwärmend wirkt.
Wäre schön, wenn der Autor Cap Allon selbst Messungen zum UHI durchgeführt hätte. Sonst wird immer nur abgeschrieben und erneut veröffentlicht, was irgendwie logisch klingt. z.B. „Bebaute Flächen absorbieren und speichern Wärme. Die lokalen Temperaturen steigen, insbesondere nachts.“
Die erste Aussage stimmt, es fehlt zudem die Verdunstungskälte der grünen Vegetation. Die 2.te Aussage müßte in langen Temperaturreihen nachgemessen werden, der DWD macht das, veröffentlicht aber nichts. Aber aus den DWD-Temperaturreihen ist genau das Gegenteil der obigen Behauptung erkennbar, siehe unsere Diagramme mit drei Grafiken, tagsüber, nachts und ganztägig.
Richtig ist: Die Tage tagsüber erwärmen sich stärker als die Nächte, insbesondere im Sommerhalbjahr. Ich kenne keine einzige DWD-Wetterstation, wo dies umgekehrt wäre.
Kowatsch: Ich kenne keine einzige DWD-Wetterstation, wo dies umgekehrt wäre.
Ich kenne aber eine: Dachwig.

Und es sind noch viel mehr, man muss sich nur die Daten anschauen.
Der nächtliche Temperaturanstieg im Januar beträgt fast 6 Grad seit 1970, mehr als in jedem Sommermonat.
Bevor sie wieder nix verstehen: Das liegt am Wintersmog, der bis etwa 1986 die Wintertemperaturen nach unten drückte.
Noch eine Grafik zu Dachwig.
Unten sind die monatlichen Temperaturerhöhungen für den Tag aufgetragen (im Mittel der 12 Monate 3,4K). für die Nacht (Mittlewert 1,84 K) und für das Tagesmittel (2,0 K).
Nur bei den Nachtwerten gibt es Auffälligkeiten: Hohe Werte in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar. Hierfür ist der frühere Wintersmog verantwortlich
Fast keine Erhöhung in April und September. Hier ist der Einfluß der Wärmekapazität der Erde schuld, der eine 90 Grad Verschiebung der Erdwärme relativ zur Wärmeeinstrahlung zur Folge hat. 90 Grad sind drei Monate.
Die oberen zwei Kurven zeigen jeweils die Unterschiede Tag-Nacht für 1970 und 2025. Man sieht, dass in allen Monaten außer Dezember, Januar und Oktober der Temperaturunterschied Tag-Nacht größer ist als früher. Dass sind die Monate, die zu einer Aufheizung der Erdkruste führen. Erst wenn der Unterschied Tag-Nacht wieder den Wert von 1970 erreicht, wird der Aufheizprozess enden.
Das kann noch viele Jahre dauern.
„…die Messbedingungen an Land. Die Umgebung der Messstationen hat sich vergrößert. Flughäfen sind gewachsen. Stadtgebiete haben sich ausgebreitet. Viele seit langem bestehende Messstationen befinden sich zunehmend in veränderten Umgebungen.“
Das würde die Erwärmungsdifferenz von Land zu Meer teilweise erklären, aber nicht die Erwärmung des Meeres selbst.
Wo kommt denn dessen Erwärmung her?
Schade, dass der Artikel keine möglichen Gründe dafür nennt, wieso das Meer 1 °C wärmer geworden ist. Aber dafür gibt es ja den IPCC.
„Wo kommt denn dessen Erwärmung her?“
Na von der Sonne, oder?
Exakt, die Sonnenstunden haben zugenommen und die Intenstität der Sonnenstrahlung. Im Aprilartikel werden wir darauf eingehen.
So ist es, der April war ein Sonnemonat.
Im Artikel geht es aber weder um den April 2026, noch um Deutschland.
Soviel ich weiß, ist dieser Trend der Sonnenstunden global nur minimal, gerade auf dem Meer, wo der Faktor rückläufige Rußverschmutzung seit 1980 nur ein sehr geringer Einfluss sein dürfte. Zumal die Erwärmung nach dieser Grafik schon 1900 begann, wo die Rußkonzentration ja erst zunahm.
Darf ich mich darauf freuen, dass Sie im besagten „April-Artikel“ darlegen können, dass sich die Sonnenstunden speziell über dem Meer global seit 1900 so erhöht haben, dass es eine Erwärmung von 1°C erklärt? Also die Entwicklung der mittleren Sonnenstundenzahl pro Fläche Meer?
Wird dann dort auch begründet, weshalb die Sonnenstunden global angeblich so signifikant steigen?
Ich hoffe, es geht nicht wieder nur um 1-2 DWD-Stationen, das wäre für die Fragestellung zum Meer ja wenig hilfreich.
Die Intensität der Sonne selbst hat übrigens nicht zugenommen. Die Solarkonstante hat sich in den letzten Jahrhunderten quasi nicht verändert.
Eben haben Sie mich noch deswegen korrigiert und getadelt, jetzt schreiben Sie (bewusst?) physikalisch falsch:
„Darf ich mich darauf freuen, dass Sie im besagten „April-Artikel“ darlegen können, dass sich die Sonnenstunden speziell über dem Meer global seit 1900 so erhöht haben, dass es eine Erwärmung von 1°C erklärt?“
Es gibt keine Erwärmung von 1 °C ! – es gäbe eine Erwärmung z.B. um 1 Joule.
Dieses bewusste oder unbewusste falsche physikalische Denken hat sich tief in die Klimatistik eingegraben und wurde von dort zusammen mit der Falschdarstellung der GMST als Temperatur statt statistischem Konstrukt in den wissenschaftlich-gesellschaftlichen Konsens getragen – im Ergebnis riesige ökonomische Schäden sowie kollektivistische Zielsetzungen. Sodann gebiert dieses falsche physikalische Denken Akzeptanz eines 1,%°C Zieles in den breiten Massen, die ihrer eigne Ausbeutung damit bewirken, oder?
„Es gibt keine Erwärmung von 1 °C ! – es gäbe eine Erwärmung z.B. um 1 Joule.“
Was reden Sie da? Die Grafik oben zeigt eindeutig eine Erwärmung um ca. 1 °C, nicht um Joule. Joule ist eine Energieeinheit und nicht gleichbedeutend mit Erwärmung. +1 J in 1 kg Stahl und +1 J in 1 kg Wasser führen nicht zur gleichen Erwärmung.
Laut internationalem Büro für Messeinheiten BIPM werden Temperaturintervalle in °C oder K angegeben.
Ich habe Sie nicht getadelt, weil Sie eine Erwärmung in °C angegeben haben, ich habe darauf hingewiesen, dass die Sonne nicht für die Wärmezunahme seit 1900 verantwortlich ist. Mein Einwand sollte klarstellen, dass wir über eine Wärmezunahme reden, nicht über eine gleichbleibende Temperatur, wie es die gleichbleibende Sonnenaktivität erwarten ließe.
Die Grafik oben zeigt eine Temperaturerhöhung in Grad Celsius, keine Erwärmung!
Es ist wichtig, zwischen der Ursache und dem Symptom zu unterscheiden:
Erwärmung beschreibt physikalisch den Prozess der Energiezufuhr (gemessen in Joule).
Die Temperatur hingegen ist lediglich eine Zustandsgröße (gemessen in °C), die darauf reagiert.
Eine Temperatur kann sich daher nicht „erwärmen“, sie kann nur steigen/fallen.
Wenn Sie von einer „Erwärmung von 1 °C“ sprechen, vermischen Sie den energetischen Prozess mit dem statistischen Messergebnis.
Das ist deshalb problematisch, weil die gleiche Menge an Joule in der Luft, im Boden oder im tiefen Ozean völlig unterschiedliche Temperaturänderungen auslöst.
Wer nur in Grad Celsius rechnet, ignoriert die tatsächliche energetische Dynamik des Planeten.
Deshalb ist Joule die „ehrlichere“ die physikalisch richtige Einheit für den Klimawandel, nicht die zufällig scheinbar „leichte“ Messbarkeit der Temperatur (°C).
Das Problem der „Klimatistik“:
Durch die Fixierung auf die statistische Größe „Globalmitteltemperatur“ (GMST) wird verschleiert, welche gewaltigen Energiemengen (in Trillionen Joule) tatsächlich im System zirkulieren; akkumuliert, abgeben und ausgetauscht werden.
Die Medien und die Politik nutzen das als rhetorische Falle, die „1,5 Grad Erwärmung“ als griffigen Slogan.
Physikalisch ist das falsch, da es eine Zustandsänderung mit dem Prozess vermischt.
Die Welt erwärmt sich/kühlt sich ab in Joule, das öffentliche Narrativ lenkt über einen Streit über unklare Celsius-Symptome ab.
Um es mit Kant zu sagen: Die Fixierung auf das öffentliche Celsius-Narrativ ist eine Form der selbstverschuldeten Unmündigkeit;
man verharrt bei der moralisierten Erscheinung des Symptoms, statt den Verstand zu gebrauchen, um die physikalische Realität der Energiebilanz in Joule zu begreifen, oder?
Sie Weichen der eigentlichen Frage aus.
Woher die Erwärmung? Egal ob in J oder in K.
Dass es sie gibt ist nicht zu leugnen.
Nein, die „Wärme“ kommt von der Sonne, nicht die „Erwärmung“ seit 1900.
Erwärmung bedeutet Wärmezunahme.
Die Sonne gabs schon vor 1900 und seitdem ist die Solarkonstante nicht bedeutend stärker geworden.
Natürlich haben Sie recht, die Sonne ist ständige Energiequelle der Erde, die sodann Erwärmung erst erzeugt was gleichwohl sofortige Abkühlung verhindert, aber wozu diese Pirouetten?
Dann muss ich aber auch nachfragen, woher wollen Sie von einer Erwärmung des Meeres wissen? Seit 1900, seit 1500, seit …?
Können Sie heutigen Energieinhalt der Meere wirklich kennen, kennen Sie den Energieinhalt der Meere von 1900, von 1850, von 980?
Man sagt der komplette Umlauf des globalen Meeresförderbandes dauert ca. 1.000 bis 1.500 (2.000) Jahre.
Argo kennt lückenhaft grobe Temperaturen, örtlich grob, mit sehr viel Schätzungen von vielleicht 50% des Meeresvolumens aus den letzten 20 Jahren.
Wir können nicht den Energieinhalt der Ozeane, noch die ständigen Energieaustausche sicher bemessen.
Und das mächtige Wirken der Biosphäre in den Meeren ist noch gar nicht erwähnt.
Außer natürlich die Klimatistik – die schließt vertrauensvoll schon alle Lücken mit Schätzungen der Modelle, Haltung und Glauben, oder?
Der Thorsten kann weder Physik noch Logik, der kann nur primitive Ideologie gemäß seinem Führungsoffizier ….
„aber wozu diese Pirouetten?“
Um Ihnen zu sagen, dass „die Sonne“ hier als Antwort nicht reicht. Die Sonne hat sich nicht bedeutend verändert. Der Grund für die Erwärmung muss also auf der Erde bzw. in deren Atmosphäre liegen.
Seit etwa 1900 gibt es Messungen der Meerestemperatur, die man mit Proxydaten abgleichen kann. Und dort sieht man 1°C Steigung, wie oben genannt.
Die historische Meerestemperatur vor 1900 gibt es eben nur Proxydaten. Größerer Fehlerbalken, aber genau genug um sicher zu sein, dass das Meer nicht schon 1600 um 1 °C wärmer wurde: Man kann zB über das Sauerstoffisotopenverhältnis 16O/18O in Sedimenten die Temperatur während der Ablagerungszeit bestimmen. Des Weiteren durch Überreste von Korallen, deren Verbreitung und Zusammensetzung temperaturabhängig ist. Ungefähre Werte bzgl. Wetter und Eisverteilung bekommt man aus alten Schiffslogsbüchern. Damit bekommt man für die letzten ca. 1.000 Jahre wenig absolute Zahlen, aber relativ zuverlässige Trends. Trends, die keine 1°C Erwärmung zeigen.
Also nochmal: Die Erwärmung ist ist zumindest seit 1900 gut dokumentiert. Die Sonne selbst hat sich dabei nicht verändert. Luftverschmutzung durch Ruß ist auf dem Meer nur ein sehr geringer Faktor. Also was führte zum Temperaturanstieg im Meer? Was hat sich geändert?
Die Temperatur bei welcher Tiefe?
Klimawissenschaft könnte mit tiefen, sehr tiefen Nachdenken über Wolkenbildung und Wolkenwirkungen beginnen.
Sodann, wenn behauptet wird, die Weltmeere hätten sich seit 1900 um 1 °C erwärmt, werden gewaltige Datenlücken und physikalische Unwägbarkeiten übersprungen.
Welche Meerestemperaturmessungen seit 1900 meinen Sie denn?
Vor ca. 1940 nichts genaues!
Weltumspannende Meeresoberflächentemperaturen ab vielleicht 2000?
Welt umspannende Tiefenmessungen von Meerestemperaturen ab 2000 lückenhaft nur bis -2.000 m.
Welche Meerestemperatur hat sich denn erhöht?
(Die Bildung der Sea Surface Temperature (SST) ist weniger eine direkte Messung als vielmehr ein komplexes statistisches Verfahren, bei dem höchst unterschiedliche Datenquellen mit mathematischen Korrekturfaktoren „passend gemacht“ werden.)
Von welcher repräsentanten Meerestemperatur, die sich signifikant erhöht haben soll, sprechen Sie denn?
Die Bestimmung der Temperatur über Isotopen (16O/18O) in Sedimenten oder Korallen ist mit erheblichen Unsicherheiten behaftet:
„Ungefähre Werte bzgl. Wetter und Eisverteilung bekommt man aus alten Schiffslogbüchern. Damit bekommt man für die letzten ca. 1.000 Jahre wenig absolute Zahlen, aber relativ zuverlässige Trends.“
Beifall für die Reiseleitung, dann, aber etwas mehr Butter bei die Fische, was ist beispielsweise mit den Temperaturen zur Zeit von Erik dem Roten, wo ist die Mittelalterliche Warmzeit, wo sind die Schiffstagebücher der Drachenboote? Ignoriert man die massiven Joule-Einträge der mittelalterlichen Warmzeit, weil sie nicht in das manipulierte „Hockeyschläger“-Diagramm passen?
„Also nochmal: Die Erwärmung ist ist zumindest seit 1900 gut dokumentiert.“
Dem ist zu widersprechen.
Die Behauptung, eine globale Erwärmung (im Sinne einer Energieaufnahme des Systems) sei seit 1900 „gut dokumentiert“, hält einer strengen wissenschaftlichen Prüfung kaum stand.
Hier einige Punkte für meinen Widerspruch:
1. Das Repräsentativitäts-Problem
2. Die „Eimer-Physik“ (Metrologische Brüche)
Wie kann man eine Dokumentation als „gut“ bezeichnen, wenn die Messmethode gewechselt wurde, ohne dass die alte kalibriert war?
3. Statistische Homogenisierung statt Dokumentation
Was wir in den Kurven sehen, ist keine Dokumentation, sondern eine Rekonstruktion:
4. Das thermodynamische Ignorieren
Eine „gut dokumentierte Erwärmung“ müsste in Joule bilanziert sein:
Wer behauptet, es sei „gut dokumentiert“, verwechselt eine statistische Übereinkunft mit einer physikalischen Gewissheit. Man hat sich lediglich auf ein Verfahren geeinigt, wie man die lückenhaften Daten von 1900 so hinrechnet, dass sie zu den heutigen passen.
Man könnte noch ergänzen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Das „Wolken-Vakuum“
Oben kurz nur erwähnt:
Urban Heat Island (UHI) Effekt
Ein massiver Punkt bei der „gut dokumentierten“ Landtemperatur:
Die Vernachlässigung natürlicher Oszillationen
Die „Sättigung“ der Messgenauigkeit
Ergänzend zur „Eimer-Physik“. Man könnte hinzufügen:
Ohne Kenntnis des Gesamt-Energieinhalts (Joule) des Systems (inkl. Tiefsee und Wolken-Albedo) ist die Fixierung auf ein statistisches Temperatur-Konstrukt (°C) wissenschaftlich unzureichend.
Und darum ist es wichtig und korrekt darauf hinzuweisen, das eine Temperaturveränderung das eine ist, aber das andere, das entscheidende ist die Energiebilanzänderung.
Es ist nicht nur „wichtig“, darauf hinzuweisen – es ist die Voraussetzung für wissenschaftliche Redlichkeit!
Die politischen und ökonomischen Implikationen aus diesem bewussten und/oder unbewussten falschen physikalischen und statistischen Denken sind tragisch groß.
Die Implikationen sind fundamental, da hier ein Kategorienfehler zur Grundlage globaler Transformationen gemacht wurde. Wenn eine unsaubere physikalische Basis (Temperatur-Statistik statt Energie-Bilanz) auf politische Ideologien trifft, entstehen zwangsläufig Verwerfungen.
Um dies zu beobachten und zu beurteilen sitzen wir hier bei EIKE in der bevorzugten 1. Reihe.
In dieser Position beobachten wir das Zusammenspiel von drei Kräften, die den Status quo zementieren:
Oder?
Das wusste Herr Englert vielleicht noch nicht, was er wohl damit macht? Ist er zum Lernen bereit?
Man kann die Pferde zu Tränke führen, saufen müssen sie schon selbst, oder?
(Schiller, nein nicht der, der andere, der Karl, der Wirtschafts- und Finanzminister)
„Kluge Pferde trinken nicht, wenn in der Tränke nur gammliges Wasser ist.“ Zitat von mir, auch kein Finanzminister.
Bei 0 Grad Celsius wird Eis unter Standardbedingungen zu Wasser, bei 100 Grad wird es zu Gas. Bei ca. 43 Grad Celsius zerfallen Proteine im menschlichen Körper. Bei 62 Grad stockt Eiklar im Hühnerei.
Bei 30 Grad haben C3-Pflanzen die höchste Fotosyntheserate, bei 40 Grad stellen sie die Fotosynthese ganz ein.
Für chemische Prozesse ist die Temperatur entscheidend. Die zugeführten Joule sind dabei nur für die Dauer eines Übergangs zwischen Phasen von Bedeutung.
Übrigens gibt es eine ganze Reihen von Untersuchungen, wieviel Joule in die Meere durch die Temperaturerhöhungen der Meere eingebracht wurden. Ich habe in Erinnerung, dass die eingebrachte Wärmemenge dem 20-fachen der Wärme aller bisher verbrannten fossilen Rohstoffe entspricht.
Links müssen sie selber suchen.
Und?
Übrigens Ihre Aussage: „Für chemische Prozesse ist die Temperatur entscheidend. Die zugeführten Joule sind dabei nur für die Dauer eines Übergangs zwischen Phasen von Bedeutung.“ ist physikalisch falsch, oder?
Ihren folgenden Satz kommentiere ich mal nicht.
Das Joule treibt die Prozesse an, auch die „Biologischen“. Joule=Ursache ==> Temperaturänderung=eine möglich Wirkung.
Wieder weichen Sie der Frage aus, woher die Erwärmung kommt, indem Sie die Messungen diskreditieren
Eine Unsicherheit bedeutet nicht, dass die Werte wertlos sind. Fehler sind berücksichtigt und dokumentiert.
Homogenisierung heißt nicht „Werte erfinden“!
Absolut alles spricht für eine Erwärmung, nichts für ein Gleichbleiben und schon gar nichts für einen Rückgang der Temperatur und damit der Energie im System. Sogar vorliegender EIKE-Artikel. UHI fällt im Meer wohl weg…
Also: Wieso?
„Das würde die Erwärmungsdifferenz von Land zu Meer teilweise erklären, aber nicht die Erwärmung des Meeres selbst.“
Ihre Argumentation beruht auf einem verbreiteten Kategorienfehler:
Sie setzen „Temperaturanstieg“ mit „Erwärmung“ gleich.
Physikalisch gesehen gibt es keine „höhere Erwärmung“ des Landes.
Im Gegenteil: Die Ozeane absorbieren prozentual mehr von der, von der Sonne eingehendende Strahlung als es die Landflächen vermögen.
Energetisch betrachtet ist die Erwärmung der Meere also prozentual pro Flächeneinheit höher als die des Landes.
Unterscheiden tun sich erst die Wirkungen der Energieaufnahme, z.B. Temperaturen, oder?
(Abstrahlung hier bewusst weggelassen. Und wie schon geschrieben Meer erwärmt sich nicht um „Grad Celsius“ sondern um „Joule“.)
Ohne Erwärmung kein Temperaturanstieg, oder?
Also von mir aus: woher der Temperaturanstieg?
Welchen Temperaturanstieg haben Sie da im Blick, aber bitte nicht zurück auf LOS gehen.
Und ich würde mehr die kritische Perspektive von Clauser einnehmen, sodann mehr auf Wasserdampf und Wolken achten, sowie Nachdenken, was uns die Klimaschwankungen die zum Römischen Optimum, zur Mittelalterlichen Warmzeit und zur Kleinen Eiszeit etc. führten, mitteilen. Und was sie uns aus der voranthropogenen „CO2-Zeit“ ins Stammbuch schreiben:
Diesmal ist es auch nicht anders, oder?
Claußer sagt, Wolken regulieren die Temperatur. Nach obiger Grafik haben wir eindeutig mehr Energie im System als vor 2900. Also nochmal: was hat sich geändert? Wenn es die Wolken waren, was hat sich an der Wolkenbildung auf dem Meer geändert?
Natürlich ist es diesmal anders, vorantgropogenes CO2 war nicht anthropogen.
„Klima-Messung auf Asphalt. mit KI erzeugt (Bing)“
steht unter dem Bild.
„Klima ist der mittlere Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum. Als Zeitspanne für Untersuchungen des Klimas empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO – World Meteorological Organization) mindestens 30 Jahre..“, weiß das Umweltbundesamt.
Dafür schaut das Messgerät aber noch ziemlich neu aus….
Hallo Eike,
würden Sie mir bitte erklären warum meine Beiträge dauernd wegen „ungültiger Email Adresse“ gesperrt werden?
Es stinkt mir schon gewalltig das ich meinen wirklichen Namen bei EIKE preisgeben muss.
Aber ist mir auch egal – ich stehe zu meinen Beiträgen.
[dieter.sachs@laposte.net oder sachs.dieter@orange.f] sind keine ungültigen Email-Adressen.
Und ich scheixx auf Alle welche diese Email Adressen für Phishing benutzen wollen.
MfG
Vielleicht ist ja auch die ansteigende kurzwellige Einstrahlung die Ursache für den Temperaturanstieg – Stichwort zurückgehende Bewölkung. Vielleicht. Der Artikel macht den Eindruck eines „schnellen Schusses aus der Hüfte“. Allerdings bleibt festzuhalten: Die mitteln erst die Lufttemperatur über Landflächen und die Wassertemperatur der Ozeane, um anschließend diesen Datensalat aufgrund von Vermutungen zu „homogenisieren“. Tolle Datenbasis!
Wenn man „Erwärmung“ und „starke Erwärmung“ homogenisiert, kommt man eben auf Erwärmung.
Geht es noch dümmer?
Seien Sie nicht so streng mit Herrn Nitschke.
„Seit 1970 weisen Thermometer auf dem Festland eine Erwärmung auf, die etwa doppelt so hoch ist wie die über den Ozeanen“
Wissenschaftlich kann man eines daraus ganz klar folgern:
C02 ist wasserscheu. Tiefere Studien haben ergeben: Nahezu jedes 2. CO2-Molekül kann nicht schwimmen und meidet daher Ozean-Nähe.
Und dann kommt noch hinzu: Thermometer können nur höhere Temperaturen nachweisen und die werden in °C angezeigt. Um Erwärmung nachzuweisen braucht man Erwärmometer, die zeigen dann Wärme in kWh oder Joule an.
Derzeit wir an einem Thermoerwärmometer gearbeitet, die zeigen dann Temperatur, Wärme und Länge gleichzeitig an, wegen der meter im Thermowärmometer!
Sie haben recht, 90 % der Erwärmung ist zur Hälfte psychologisch, die anderen 25 % sind reine Einstellungssache.
Wir brauchen unbedingt Temperaturmessung 2.0, wir brauchen ein Gerät, das die Temperatur misst, bevor sie überhaupt weiß, dass ihr zu warm ist – wir brauchen Thermoerwärmopsychometer.
Und wenn du als Messender an einer Gabelung zwischen Celsius und Joule stehst – nimm sie!, aber nur bei Dunkelheit.
Thermoerwärmopsychometerentwickler eilt Euch, die Zukunft ist heute schon gestern vorbei, wir müssen die Temperatur messen, solange sie noch kalt ist, bevor sie uns den Kopf überhitzt.
Man kann ein CO2-Molekül zwar zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen, wenn es keinen Durst auf Erwärmung hat, oder?
Super, eine wunderbare Fortsetzung. Machen wir am besten eine Serie daraus! Ich spreche mal mit Heidi, wie man das zielführend macht.
Sapere aude! – Habe Mut, dich deines eigenen Humors ohne Leitung eines anderen zu bedienen!, auch in der Metaphysik der CO2-Schwimmwesten, oder?
„Sie haben recht, 90 % der Erwärmung ist zur Hälfte psychologisch, die anderen 25 % sind reine Einstellungssache.“
115 % der Erwärmung gibt es nicht? Es wird also kühler?
Okay, merke meinen Fehler selbst und muss mich dafür tatsächlich entschuldigen. Auch wenn ich die eigentliche Aussage nach wie vor für falsch halte.
Kein Problem, war nur ein verspäteter Aprilscherz, oder?
Sie lernen!
Und sie scherzen?
Ist alles seit Jahren bekannt und jedem, zum Denken fähigen Menschen, vollkommen klar. Leider gibt es jedoch von dieser Sorte Menschen immer weniger.
Und Denken und sich zum Ergebnis des Denkprozesses zu äußern, verhindert meist ein Karriere als Forscher, Wissenschaftler, Journalist oder Politiker.
Ich kann Sie da etwas beruhigen. Auch allen Klimatologen und Meteorologen, vielen Journalisten und ich hoffe doch einigen Politikern ist seit Jahren vollkommen klar, dass sich das Land stärker erwärmt, als der Ozean.
Steht ja auch nicht im Widerspruch zu deren Aussagen (abgesehen vielleicht zu Aussagen von einigen Politikern, die sich mit Forschung nicht auskennen).
????? Auf welchem Tripp waren Sie noch um acht?
Welches Land erwärmt sich doppelt so stark wie welcher Ozean?
Europa erwärme sich doppelt so stark wie der Rest der Welt, las ich neulich. Ist mit Rest der Welt auch Ozean gemeint und wenn ja, welcher? Oder Erwärmt sich Europa jetzt vierfach so stark wie welcher Ozean? Gibt es dazu eine Studie?
Was fragen Sie mich das?
Ich habe die Grafik im Artikel oben so verstanden, dass die gesamte Landfläche im Schnitt etwa um 2 K wärmer geworden ist und die Fläche des Ozeans ca 1 K seit ca 1900. Wie verstehen Sie das?
Das deckt sich mit Infos, die ich von anderen Quelken hab.
Da der Artikel leider keine Quelle für diese spezielle Grafik nennt, kann ich Ihnen nicht weiterhelfen. Quellenrecherchen für EIKE ist nicht mein Job. Sie müssen schon selbst schauen, wie die Grafik entstand. Ein guter Anlaufpunkt ist der IPCC.
EIKE scheint die Erwärmungsdifferenz nicht in Frage zu stellen.
Dasselbe gilt für die Erwärmung Europas. Hab die Schlagzeile auch gelesen. Wenn Sie wissen wollen, welche Werte da verglichen werden, sollten Sie dort nochmal nachlesen und ggf. die Studien lesen.
Seriöse Artikel geben die Quelle in der Regel an.