Cap Allon
Soziale Medien entscheiden, was zu sehen ist, was verstärkt verbreitet wird und wer es sieht. In den letzten zehn Jahren wurden in diesen Netzwerken verstärkt Inhalte zum Thema Klima verbreitet, insbesondere an jüngere Nutzer gerichtet.
Es werden Worst-Case-Szenarien in den Vordergrund gestellt, langfristige Szenarien als unmittelbare Bedrohungen dargestellt, und die Botschaften drehen sich um Katastrophen und Unausweichlichkeit. Alternative Interpretationen und Unsicherheiten finden weitaus weniger Beachtung – und können in vielen Fällen sogar dazu führen, dass man gesperrt wird (hüstel).
Social-Media-Algorithmen sind darauf ausgelegt, die Nutzer-Interaktion zu maximieren. Inhalte, die starke emotionale Reaktionen hervorrufen – insbesondere Angst und Dringlichkeit –, erzielen bessere Ergebnisse. Infolgedessen werden sie mit größerer Wahrscheinlichkeit beworben, empfohlen und den Nutzern wiederholt angezeigt. Dadurch entsteht eine Rückkopplungsschleife. Inhalte, die Alarmstimmung verbreiten, verbreiten sich weiter, erzielen mehr Interaktion und werden dann erneut verstärkt.
Darüber hinaus stützen sich die Plattformen auf externe Partner (d. h. „Faktenprüfer“), um Inhalte, die als „irreführend“ gelten, zu kennzeichnen oder herabzustufen, insbesondere in Bereichen wie dem Klimawandel. Das bedeutet, dass bestimmte Narrative weiter verstärkt werden, während andere in ihrer Reichweite eingeschränkt werden.
Jugendliche und junge Erwachsene gehören zu den aktivsten Nutzern dieser Plattformen und sind zudem am anfälligsten für wiederholte negative Botschaften. Sie sind noch dabei, ihr Weltbild zu entwickeln, und eine anhaltende Konfrontation mit angstbasierten Narrativen kann dieses nachhaltig prägen.
Unternehmen wie Meta sind bereits wegen der Auswirkungen ihrer Plattformen auf die psychische Gesundheit in die Kritik geraten. Wenn Algorithmen konsequent Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.
Ein System, das darauf ausgelegt ist, das Engagement zu maximieren, wird Inhalte bevorzugen, die Nutzer dazu bringen zu reagieren. Angst funktioniert am besten, also dominiert sie. Gleichzeitig ist Angst ein mächtiges politisches Instrument – sie sorgt für Aufmerksamkeit (oder Ablenkung) und Gehorsam. Die Anreize stimmen überein. Was sich in den sozialen Medien am effektivsten verbreitet, ob organisch oder auf andere Weise, verstärkt zufällig auch die Botschaften, auf die Regierungen angewiesen sind.
Wenn Algorithmen systematisch Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.
[Hervorhebung im Original]
Link: https://electroverse.substack.com/p/early-snow-for-aussie-alps-a-meter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Die Menschheit hat sich mit Öl&Gas auf über acht Milliarden hochgejazzt, und jetzt soll sie plötzlich ohne das existieren? Völlig illusorisch. Das EIKE weiß das, muss ich es noch und nochmal zitieren? Na gut: #https://eike-klima-energie.eu/2023/12/19/cop28-eine-grosse-globale-psycho-party-um-mehr-geld-aus-ein-paar-suendenboecken-herauszuholen/ – jetzt aber auch lesen!
Alle kämpfen um ein Weiterso, die „Klimaleugner“ genauso wie deren Gegner. Vor allem Frauen, weil sie naturbedingt gebären wollen, möglichst in eine schöne heile Welt für ihre Kinderchen. Die Kerle sollen es ihnen machen. Dass damit Schluss sein könnte ist ihnen nur schwer beizubringen, weil die Natur, das alte Luder, ihnen das Nachdenken nachhaltig versaut mit einem Hormoncocktail alle vier Wochen, der sich gewaschen hat. Männer können sich das nicht vorstellen, müssen also selbst aktiv werden, sollen sich sterili lassen – raus aus dem Hamsterrad. Bohnern können sie trotzdem, ohne Risiko der Kinderfalle. Mit der gewonnenen Zeit können sie die Invasion fernhalten, als Ingenieure das Leben hier verbessern, sind nicht erpressbar, usw. Die Erkenntnis bleibt: It’s the demography, simply. Sonst nichts.
Das sollte sich jeder Einzelne, ganz individuell klarmachen. Nicht, weil man die Demografie der Hyperfertilen des globalen Südens bremsen könnte, das ist hoffnungslos – aber muss man eigenen Nachwuchs dem aussetzen, was unweigerlich kommt bzw. schon da ist?
This is the very question. Sonst nichts. Der fdJ, der finanziell.-demografische Jihäd, ist in vollem Gange, s. nur Weltbank-Chef Ajay Banga prognostizert weitere 800 Millionen Flüchtlinge – FOCUS online und andere. https://eike-klima-energie.eu/2025/11/30/die-un-erklaert-die-welt-verliert-den-kampf-gegen-den-klimawandel-die-cop30-endete-damit-dass-die-meisten-laender-den-ausstieg-aus-fossilen-brennstoffen-nicht-befuerworten/
Aus dem Land der Denker und Forscher ist das Land der Dummen geworden, es erinnert stark an Idiocracy
https://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy
Schul-Physik 8. Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt
Video-Botschaft von
Ex-ZDF Meteorologe
Dr. Wolfgang Thüne 2015_08_25 https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Schul-Biologie
CO2 ist Dünger
Zu wenig CO2 –> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
2021_10_20 https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierendgrossen-duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html National Bureau of Economic Research https://www.nber.org/ Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth_ CO₂ Fertilization of US Field Crops Issue Date October 2021 Revision Date December 2025 https://www.nber.org/papers/w29320 https://doi.org/10.3386/w29320
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26 https://www.nasa.gov/technology/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth-studyfinds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard
2016_04_16 https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia
2013_07_03 https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Die Leute sind nicht dümmer als früher, aber die Probleme sind immer größer und schwieriger geworden, nahezu unlösbar. Was helfen täte: Nicht eine Milliarde Erdenbewohner mehr pro Jahrzehnt, sondern eine weniger. Der globale Norden macht es richtig mit seinen 1,5-Kind-Frauen, der globale Süden nicht. Also: Fernhalten, »Die Reichen werden Todeszäune ziehen« – DER SPIEGEL (1982!). Ein Inder warnt uns: https://www.focus.de/politik/ausland/ajay-banga-in-hamburg-800-millionen-weitere-fluechtlinge-weltbank-chef-mit-duesterer-prognose_id_260374970.html. Und schon klassisch: Gunnar Heinsohn: Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen – Perlentaucher zusammen mit Daniele Dell’Agli – Über den Zusammenhang von Religion, Demografie und Migration – Essay – Perlentaucher
Wenn sie das begreifen würden, dann gäbe es noch eine Chance, sonst nicht. Zumindest für den globalen Norden. Bedenken wir: „Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren.“
―Houari Boumedienne
Biografie: Houari Boumedienne/Houari Bu Madyan war ein algerischer Politiker und Staatschef von 1965 bis 1978.
– https://gutezitate.com/autor/houari-boumedienne-
Problem: Sie sind schon lange da und sie sagen: „Wir werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns.“ – plus X.
Die UNO weiß was: Weltbevölkerungskonferenz: Neuer Anlauf für FrauenrechteTim Schauenberg
12. November 2019
Wenn Frauen gesünder leben können und weniger Kinder bekommen, hat das positive Effekte auf die gesamte Gesellschaft. Auf der Weltbevölkerungskonferenz in Nairobi will man deshalb alten Zielen neue Impulse geben. Mal ganz lesen: Weltbevölkerungskonferenz: Neuer Anlauf für Frauenrechte – DW – 12.11.2019
Hier einmal meine Gedanken zum Unterrichtsthema „Klimawandel“ und die Verantwortung der Schule zwischen wissenschaftlicher Aufklärung und emotionaler Überwältigung.
Die Schule gilt als Ort der Bildung, nicht der Gesinnungsformung. Ihr Auftrag ist es, Wissen zu vermitteln, Urteilsfähigkeit zu schulen und junge Menschen zu befähigen, sich in einer komplexen Welt eigenständig zu orientieren. Doch beim Thema Klimawandel scheint diese Aufgabe zunehmend in den Hintergrund zu treten.
Dass Umwelt- und Klimafragen Gegenstand schulischer Bildung sein müssen, ist unstrittig. Ebenso unstrittig sollte jedoch ein anderer Punkt sein, der in der öffentlichen Debatte erstaunlich selten klar benannt wird: Die Art und Weise der Vermittlung entscheidet darüber, ob Bildung gelingt – oder ob sie in emotionale Überwältigung umschlägt. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten liegt kein gradueller Unterschied, sondern ein qualitativer Bruch.
Immer häufiger berichten Schüler und Eltern von Unterrichtssituationen, in denen nicht mehr nüchterne Information im Vordergrund steht, sondern dramatisierende Rhetorik: Die Erde „verbrenne“, die Ozeane „kochten“, die Zukunft sei unwiderruflich „bedroht“. Solche Formulierungen mögen Aufmerksamkeit erzeugen – sie haben jedoch einen Preis. Denn sie bedienen sich eines der wirkungsmächtigsten psychologischen Mechanismen überhaupt: der Angst. Und Angst ist kein neutrales pädagogisches Werkzeug.
Aus entwicklungspsychologischer Sicht ist die Problematik wohlbekannt. Kinder und Jugendliche sind in besonderem Maße anfällig für existenzielle Bedrohungsszenarien – nicht weil sie irrational wären, sondern weil ihre kognitive Reife noch nicht ausreicht, um abstrakte Zukunftsprojektionen zuverlässig als solche einzuordnen. Was für einen Erwachsenen ein Wahrscheinlichkeitsszenario bleibt, kann für ein Kind zur gefühlten Gewissheit werden.
Die Folgen sind empirisch belegt: Persistente Angstzustände können zu Schlafstörungen, Rückzugsverhalten, depressiven Verstimmungen und ausgeprägten Zukunftsängsten führen. Der Begriff der climate anxiety oder eco-anxiety – auf Deutsch auch „Klimaangst“ oder „Ökoangst“ – ist inzwischen Gegenstand ernsthafter psychiatrischer Forschung, und zwar nicht als Ausdruck mangelnder Resilienz, sondern als Reaktion auf eine Kommunikationsform, die Bedrohung in den Vordergrund stellt und Handlungsperspektiven systematisch ausblendet.
Und wo die Schule an diesem Kommunikationsmuster teilnimmt, verlässt sie den Bereich der Pädagogik und begibt sich in den Bereich gesundheitlicher Einwirkung.
Das normative Fundament dieser Kritik ist kein konservatives Sondervotum, sondern ein bildungspolitischer Grundkonsens: der Beutelsbacher Konsens von 1976*. Dessen erstes und zentrales Prinzip lautet schlicht: Überwältigungsverbot! Es ist untersagt, Schülerinnen und Schüler zu überrumpeln, mit Mitteln emotionaler Beeinflussung zu bestimmten Meinungen zu drängen oder ihnen die Möglichkeit zu nehmen, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
Dieses Prinzip gilt unabhängig davon, wie gut gemeint die Absichten der Lehrperson sind – und unabhängig davon, wie dringlich das Thema erscheint. Denn die Dringlichkeit eines Problems rechtfertigt nicht jeden Weg seiner Vermittlung. Im Gegenteil: Je komplexer und politisch aufgeladener ein Thema ist, desto wichtiger wird methodische Sorgfalt. Wer im Klimakontext mit apokalyptischer Sprache arbeitet, betreibt keine Aufklärung – er betreibt Aktivismus. Und Aktivismus ist kein Lehrplan.
Wissenschaftliche Redlichkeit im Unterricht bedeutet, zwischen Messdaten, Modellen und Szenarien zu unterscheiden – und diese Unterscheidung nicht als lästiges Kleingedrucktes zu behandeln, sondern als Kern des Erkenntnisvorgangs. Es bedeutet, Unsicherheiten zu benennen, statt Gewissheiten zu suggerieren. Es bedeutet, technologische und ökonomische Handlungsperspektiven zu präsentieren, nicht nur Schadensszenarien.
Eine sachgerechte Klimabildung würde Schülerinnen und Schülern die Werkzeuge geben, wissenschaftliche Aussagen einzuordnen: Konfidenzintervalle, Modellprämissen, Prognosehorizonte. Sie würde den Unterschied zwischen physikalischen Grundlagen des Treibhauseffekts und politisch abgeleiteten Handlungsempfehlungen transparent machen. Und sie würde vor allem eines nicht tun: Angst als Motivationsstrategie einsetzen. Denn Angst erzeugt keine Urteilskraft – sie lähmt sie.
Das deutsche Recht schützt Kinder ausdrücklich vor seelischer Gewalt. Die Rechtsprechung hat in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend anerkannt, dass psychische Einwirkungen gesundheitsschädigend im Rechtssinne sein können. Dabei ist Vorsicht bei pauschalen Schlussfolgerungen geboten: Nicht jede zugespitzte Unterrichtsformulierung erreicht eine Strafbarkeitsschwelle, und der Weg vom pädagogischen Fehler zur rechtlich relevanten Handlung ist weit.
Gleichwohl verdient die Frage ernsthafte Aufmerksamkeit: Wenn systematische, wiederholte Angsterzeugung durch Autoritätspersonen – in einem institutionellen Rahmen, dem Kinder sich nicht entziehen können – zu klinisch fassbaren Gesundheitsbeeinträchtigungen führt, dann berührt dies den Schutzbereich von Normen, die seelische Schädigung von Kindern erfassen. Das ist keine Instrumentalisierung des Rechts, sondern eine legitime Frage nach den Grenzen staatlich verantworteten Unterrichts. Hier wäre tatsächlich die Haftungsfrage zu stellen (bewusst herbeigeführte, angstbedingte seelische Schäden sind durchaus als Körperverletzung zu bewerten).
Am Ende lässt sich die entscheidende Frage in einem Satz formulieren: Wird Wissen vermittelt – oder wird Angst erzeugt?
Diese Frage ist nicht ideologisch motiviert. Sie ist die ureigene Frage der Pädagogik. Eine Schule, die Kinder verängstigt, um sie zu einer bestimmten Haltung zu bringen, hat ihr Mandat überschritten – gleich wie ehrenwert das angestrebte Ziel subjektiv sein mag. Denn Bildung, die mit Angst arbeitet, produziert keine mündigen Bürger. Sie produziert Abhängigkeit von den Deutungsangeboten, die die Angst erst erzeugt haben.
Schule darf herausfordern, irritieren, unbequeme Wahrheiten benennen. Sie darf und soll den Klimawandel in seiner wissenschaftlich gesicherten Realität darstellen. Aber sie darf nicht verängstigen. Denn wo Angst den Unterricht bestimmt, verliert Bildung ihre eigentliche Aufgabe – und Kinder verlieren das Vertrauen in ihre eigene Fähigkeit zu denken.
Angst ist kein Unterrichtsfach!
* https://www.bpb.de/die-bpb/ueber-uns/auftrag/51310/beutelsbacher-konsens/
„Die Schule gilt als Ort der Bildung, nicht der Gesinnungsformung.“
Auf dieses nicht tragbare Fundament, einer neutralen Bildung, haben schon Generationen von utopistischen Optimisten mit echten Hoffnungen ihre fehlgeleiteten Weisheiten errichtet, historisch gesehen sind alle beim geringsten Realitätsbeben zusammengestürzt.
Es war immer und überall Erziehung für etwas, nie neutrale Bildung des Menschen.
Wer dies begreift und es sodann auch kann, entzieht sich und seine Liebsten dieser Schulbildung zur staatlichen Nutzung, je früher desto besser.
Nationen die dies ermöglichen sind freier als Deutschland, welches sich traditionell diktatorisch gegen Bildungsfreiheit präsentiert, natürlich mit den guten Argumenten der Gutmenschen.
Alle in Deutschland, wo erziehungsstaatlicher Atavismus über dem Primat des Elternrechts steht, müssen durch staatliches Erziehungsmonopol auf das Niveau der staatlichen Knechtschaft heruntergezogen werden.
Klimaangstmache, Ansteckungsangstmache, Angstmache vor Rechts, Angstmache an sich, ist dabei ein wesentlicher, aber nicht der einzige Aspekt in der Systematik „UnsereDemokratie“, der nicht nur die „Schülererziehung“ sondern such die Bürgerziehung einschließt.
Die Digitalisierung und staatliche KI wird es sodann perfekt totalisieren – erziehen, überwachen, belohnen und strafen.
Kann uns eine Flucht ins Analoge retten, nein, nur ins Ausland, aber auch dies ein Wettlauf mit der Zeit, oder?
Angst ist eine starke Kraft, die zum ältesten Beruf der Welt geführt hat, dem der Schamanen, Druiden, Brahmanen, Rebbes, Priester, Imame etc. Die Hürchen sind es jedenfalls nicht, als ältester Beruf. So erfanden die Schlaumeier eben Relis, Angebote gegen diese existentielle Angst und deren Bewältigung. Zieht das nicht mehr so, dann muss ebend was anderes her. Eh voilà.
Problem: Die Sache ist aussichtslos. Nicht wegen Klima, sondern wegen Demografie. Weltbevölkerungskonferenz: Neuer Anlauf für Frauenrechte – DW – 12.11.2019, mal lesen.
Alle kämpfen um ein Weiterso, die „Klimaleugner“ genauso wie deren Gegner. Keine Chance, alle beide nicht. Die Bombe tickt: Echtzeit-Statistiken. Bevölkerungsuhr jeden Landes