Cap Allon
Eine neue Studie hat anhand fossiler Weichtierschalen die Meerestemperaturen an der südlichen Küste Australiens in der Vergangenheit rekonstruiert und dabei gezeigt, dass die Meeresbedingungen während vergangener Warmzeiten häufig wärmer waren als heute – und über lange Zeiträume hinweg natürlichen Schwankungen unterlagen.
Forscher analysierten die chemische Zusammensetzung von 201 fossilen Meeresweichtieren, die aus Küstenablagerungen auf der Yorke-Halbinsel in Südaustralien geborgen worden waren. Die Schalen stammen aus zwei wichtigen Zwischeneiszeiten: dem Letzten Interglazial (vor etwa 127.000–115.000 Jahren) und dem Holozän (der aktuellen Zwischeneiszeit, die vor etwa 11.700 Jahren begann).
Durch die Messung der in den Schalen erhaltenen stabilen Sauerstoff- und Kohlenstoffisotope konnten die Wissenschaftler die zu Lebzeiten der Tiere herrschenden Meerestemperaturen (SSTs) abschätzen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Küstengewässer im Süden Australiens in beiden Perioden oft wärmer waren als heute, mit Temperaturen, die bis zu etwa 4 °C über den heutigen Durchschnittswerten lagen.
Die rekonstruierten SSTs lagen während der letzten Warmzeit zwischen 17,6 °C und 22,9 °C und während des Holozäns zwischen 15,7 °C und 23 °C. Zum Vergleich: Die heutigen Meerestemperaturen in den gleichen Regionen liegen typischerweise zwischen 15 °C im Winter und 19 °C im Sommer.
Die Muscheln zeigten zudem, dass die Temperaturen während dieser Zwischeneiszeiten nicht stabil waren. Meeresdaten aus der Region deuten darauf hin, dass die Meerestemperaturen über Zeiträume von mehreren Jahrtausenden um 5 °C bis 6 °C schwankten, was das Ausmaß der natürlichen Schwankungen im Ozeansystem verdeutlicht.
Im weiteren Verlauf der Studie wurden die Kohlenstoffisotopensignale in den Muscheln untersucht. Diese deuten darauf hin, dass Südaustralien während der letzten Zwischeneiszeit feuchter war und mehr Süßwasser in die Küstengewässer floss. Geologische Beweise stützen diese Annahme. Sedimente aus dieser Zeit zeigen ausgedehnte Mündungsgebiete und das Vorkommen von Brackwasserarten, die einen erheblichen Süßwasserzufluss benötigen.
Auch der Meeresspiegel lag während dieser vergangenen Warmphasen höher. Geologische Aufzeichnungen zeigen, dass der Meeresspiegel in Südaustralien während der letzten Zwischeneiszeit etwa 2 bis 5 Meter über dem heutigen Niveau lag, während der Höchststand im mittleren Holozän etwa 1 bis 3 Meter über dem heutigen Niveau lag.
Das Küstenklima Südaustraliens war in der relativ jüngeren Vergangenheit von wärmeren Meeren, höheren Meeresspiegeln und starken natürlichen Temperaturschwankungen geprägt. Das Ozeansystem war schon immer dynamisch.
Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-pounds-the-alps-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke. Die oben verlinkte Studie ist aber frei zugänglich)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Der Waschbär:
Erwachsenen Tieren kann nur der Luchs, den Jungen auch Adler, Uhu und Fuchs gefährlich werden.
Also Lüchse züchten, impfen, sterilisieren und freilassen.
Für Menschen ist der Luchs nicht gefährlich.
Kann man auch mit Füchsen machen.
Oder mit russischen Wildkatzen, welche selbst erwachsene Ratten jagen (unsere Hauskatzen nicht).
Und da jede Art gezüchtet, geimpft und sterilisiert freigelassen wird, kann Sie sich nicht ausbreiten oder Krankheiten verbreiten.
Biologisch bekämpfen und nicht mit chemischen Giftstoffen.
All dieser Blödsinn von Versauerung und Korallensterben durch CO² ist doch reine Volksverarschung.
Koralleriffe stossen Milliarden von Laichzellen aus und die siedeln sich da an wo es günstig ist.
Korallen bestehen seit Milliarden Jahren und haben jedes Klima überlebt.
Kein Muscheltier weicht in alkalinem Wasser auf.
Der durchschnittliche PH der Meere ist 8,3, also Alkalin.
Unter 7 sauer, über 7 Alkalin.
Der Amazonas hat einen PH zwischen 4,5 und 7,5.
Wie können also chinesische Muschel den Amazonas bedrohen?
[german.people.com.cn/n/2015/0206/c209052-8847177.html]
Also stimmt wohl mit dem Korallensterben durch CO² und Wärme etwas nicht.
Natürlich sind es nie von Bayer, Monsanto, Bergbau, usw. Giftstoffe, welche Milliarden $ Gewinne einbringen, und Flüsse und Uferlandschafften vergiften.
Eine Schmierenkomödie was da abgeht. Der „Schauspieler“ Hannes Jänicke war unlängst zu sehen wie er durch den Indonesischen Archipel brauste um die Auswirkungen des „Klimawandels“ auf die Artenvielfalt im tropischen Meer zu dokumentieren. Wie ist er bloß dahin gekommen? Doch nicht mit dem Flugzeug…. 🤪😎 Diese Wasserprediger und Weintrinker düsen um die Welt um den grünen Schlümpfen in Deutschland ein schlechtes Öko-Gewissen einzureden. Zum 🤮🤮
Die zahlreichen Abbildungen des Hannes Jaenicke „im Einsatz“ – welchen ich bisher nicht kannte – habe ich mir mal per Google angeschaut. Da war mir sehr schnell klar, wie Wissenschaft mißbraucht wird: Um Narrative zu verbreiten werden berühmte Schauspieler benötigt, mit allen Möglichkeiten und Gerätschaften für weltweite Fernreisen bis zum Unterwassertauchen ausgestattet, um Filme und Erläuterungen für das tumbe Volk zu produzieren. Erinnert immer wieder an das Märchen des ‚Rattenfänger von Hameln‘.