Teil 2: der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung
Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch
- Die beiden Wintermonate Januar und Februar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf, deutschland- und auch europaweit.
- Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.
Das ist der derzeitige ideologische Glaube der Treibhauskirche. Er bestimmt leider immer noch die deutsche Politik.

Abb. 1: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler, wird behauptet. Mit Strafsteuern, genannt Klimarettungssteuern verspricht die Politik mitsamt den anderen Klimarettern, die Welt vor dem drohenden Hitzeuntergang, vor der globalen Weltverbrennung zu bewahren.
Diese CO₂-Überhitzungsmärchen sind natürlich ein ausgedachtes Geschäftsmodell. Das haben wir im letzten Artikel anhand des Verlaufs der Temperaturtrendgeraden der beiden Wintermonate Januar und Februar für die verschiedensten DWD Einzelstationen gezeigt. Der Grund dieses Artikels war die Kritik in einem Kommentar zu unserem Artikel, in dem wir den Dezember und Januar verglichen: Zitat: „...Da der Dezember astronomisch fast noch ein Herbstmonat…… Im Januar ist der Winter erst richtig angekommen. Hier ist ein Vergleich mit Februar eher angebracht…“ Zitat Ende.
Teil 1 über Deutschland steht hier.
Wir gehen nun aus Deutschland heraus und zeigen, dass das unterschiedliche Verhalten der Temperaturtrendgeraden nicht nur auf Deutschland beschränkt ist. Beginnen wir ganz im Norden Europas, Skandinavien.

Abb. 2: obere graue Kurve: CO₂-Zunahme, Januar blau, Februar orange. Die Temperaturen im Februar (orange) steigen tendenziell und haben wohl nur eine scheinbare minimale Korrelation mit der CO₂- Keeling Kurve. Die Temperatur-Trendgerade des Januars verhält sich entgegen gesetzt dazu. Der Januar wird kälter. Quelle ECMWF ERA 5
Ergebnis: Der Februar wird seit 1988 unbedeutend wärmer in Skandinavien, während der Januar seit 1988 tendenziell deutlich kälter wird. Anhand dreier Einzelstationen aus den skandinavischen Ländern ist dies noch besser ersichtlich:

Abb. 3a – 3c: Deutlich fallende Temperaturtrendlinie für den Januar (blaue Linie=kälter), die Februartemperaturtrendlinie ist nahezu gleichbleibend seit 1988. Quelle: https://www.ncei.noaa.gov/
Dies sind nur drei Stationen, stellvertretend für viele andere, die wir untersucht haben: Enorme Spreizung der Temperaturtrendgeraden beider Monate seit 1988.
Komisch oder? Hält CO₂ im Januar etwa Winterschlaf und startet dann erst im Februar richtig los, fragen wir mal etwas ironisch?
Gehen wir zu unseren südlichen Nachbarn nach Österreich:

Abb. 4: Auch in Österreich gehen die Temperaturtrendlinien auseinander, obwohl auch dort der Februar unmittelbar auf den 31. Januar folgt
Wir halten fest:
- Der Januar zeigt in Skandinavien und Österreich (genauso wie in Deutschland) keine Erwärmung!
- Der Februarerwärmung ist fast überall nachweisbar, im Norden etwas weniger als in Deutschland oder Österreich
- Die Schere der Temperaturtrendgeraden der beiden Monate geht auseinander
Eine CO₂ bedingte Erwärmung scheidet aufgrund der unterschiedlichen Trendlinien aber aus.
Merke: Kohlendioxid kann nicht für den ganzen Januar aussetzen und dann im Februar stark erwärmend wirken. Solche Gaseigenschaften gibt es auch in Österreich nicht.
Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Januar und dem darauffolgenden Februar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. Es gilt vielmehr: CO₂ ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.
Betrachten wir nun Datensätze außerhalb des europäischen Festlandes. Hier bietet sich wieder Virginia in den Vereinigten Staaten an.

Abb. 5: Wie in Europa laufen auch hier im US-Bundesstaat Virginia die Temperatur-Trendgeraden auseinander. Januar wird tendenziell kälter, der Februar wärmer. Quelle: NOAA Climate Divisional Database
Es stellt sich wiederum die Frage, was diese Temperaturverläufe mit dem CO₂ zu tun haben sollen, mit der Lüge, wonach CO₂ wäre die alleinige Ursache der Temperaturentwicklung wäre. Antwort: GAR NICHTS! Wie kann das Spurengas CO₂ im Januar kühlend wirken und im Februar wärmend.
Oder doch andersherum???

Abb. 6: Im US-Bundesstaat Montana verlaufen die Temperaturtrendgeraden entgegengesetzt zu denen bisher betrachteten: Der Februar wird tendenziell kälter, der Januar wärmer! Quelle: NOAA Climate Divisional Database
Oder gar nicht? Wie in Grönland:

Abb. 7: In Zentralgrönland gibt es fast 90 Jahre lang keine signifikante Temperaturänderung. Man beachte das Gebiet der Koordinaten. Tendenziell bleiben diese über den gesamten Zeitraum konstant. Es gibt auch keinen Temperatursprung 1987/88. Von einer gefährlichen Klimaerwärmung mit bevorstehender Eisschmelze ist nirgendwo was in Sicht. Nicht nur die Kölner können aufatmen. Ihr Dom wird nicht in Bälde unter Wasser stehen!!! Quelle: ECMWF ERA 5
Nicht nur die Kölner, auch die 60 000 Grönländer selbst wohnen doch direkt am Küstenstreifen ihrer großen Insel. Ihre Ansiedlungen werden nicht vom steigenden Meeresspiegel überschwemmt werden.
Wir sehen somit keinerlei Wirkung von CO₂ als maßgeblicher Temperaturtreiber. Auch die großen Jahresausschläge der Monate nach oben und unten zeigen, dass andere Ursachen die jeweiligen Temperaturen in einem bestimmten Jahr maßgebend bestimmen. Wäre CO₂ der bestimmende Faktor, dann dürfte es von Jahr zu Jahr nicht solch erhebliche Temperaturunterschiede geben.
Unsere Grafiken, insbesondere die letzten drei, zeigen, dass eine stete Erwärmung durch CO₂ ausgeschlossen werden muss. In diesen Beispielen würde das CO₂ eine zeitliche Abhängigkeit (Januar-Februar) und eine vom Ort (Virginia-Montana) abhängige Eigenschaft besitzen.
Ergebnis: CO₂ -Erwärmung kann nicht von Ort und Zeit abhängen und ist somit hier als Ursachenfaktor nicht feststellbar. CO₂ wirkt, falls überhaupt, allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.
Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:
- Die werbemäßig geplante und von der Regierung gewollte CO₂-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss auch in Deutschland sofort und endgültig eingestellt werden. Diese Klimaschutzsteuer, die alles nur nicht das Klima schützt, ruiniert unser Land. Das ist übrigens auch der beabsichtige Sinn der ganzen linksgrünen Klima-Hysterie.
- Wer sich zur CO₂-Erwärmungsglaubenskirche bekennt, der soll freiwillig seine persönliche CO₂-Steuer bezahlen, um sich von seinem persönlichen mitschuldig geglaubten CO₂-Fußabdruck freizukaufen so wie die törichten Gläubigen des Ablasshandels im Mittelalter. Mit gutem Beispiel uns vorangehen, das ist eben gerade nicht die Sache dieser neuen Ablasskirche.
- Wir sind auch gegen teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.
- Hört endlich auf mit der CO₂-Klimalüge und den völlig wertlosen Klimarettungsmaßnahmen.
Wer die Schöpfung schützen will, der muss CO₂ schützen.
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Der optimale Konzentrationsgehalt der Lebensverbindung Kohlendioxid in der Atmosphäre, dem irdischen Schöpfungsgas sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Klimaschutz und Umweltschutz sind Gegensätze und keine Ergänzungen. Klimaschutz zerstört die Ökologie unserer Landschaft, zerstört die Vielfalt der Schöpfung.
Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und andere Klima-Chaotenanstifter der angeblichen Klimarettung muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos- und Unruheanstifter. Eine große Gefahr für unsere Demokratie. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier von unserer Arbeitsgruppe beschrieben.
Als aktive Natur- und Umweltschützer setzen wir uns für die ökologische Vielfalt unserer Landschaft, für den Erhalt der ökologischen Lebensräume mit ihren natürlichen Biotopen ein.
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

















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„Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt.“
Die Weltgetreideproduktion ist bei OWID dokumentiert, die CO2-Konzentration überall zu finden. Also trage ich die Getreideproduktion gegen die CO2-Konzentration auf.
Heraus kommt untere Kurve. Um die Wirkung des CO2 zu verdeutlichen, mache ich einen parabolischen Fit für die letzten 15 Jahre.
Und was sehe ich? Die positive Wirkung des CO2 ist an einem Wendepunkt angekommen. Eine weitere Erhöhung bringt keine Steigerung der Getreideernte mehr. Nicht nur dass, ab 440 ppm sinkt die Getreideernte höchstwahrscheinlich wieder.
Um die Getreideernte nicht zu gefährden, darf man kein weiteres CO2 mehr ausstoßen !
(Für diejenigen, die etwas mehr begreifen: In Wahrheit ist die Düngerproduktion am Maximum, da sie der Ölförderung proportional ist, die selbst am Maximum ist)
Warum nehmen Sie 15 Jahre? Dann ist die Parabel nach unten geöffnet (Steigung flacht also ab) und scheinbar sehen Sie was:
Wenn Sie statt 15 Jahern die letzten 30 oder sogar 50 nehmen, ist die Parabel nach oben geöffnet (Steigung nimmt also zu) und eine Erhöhung der CO2-Konzentration würde dann eine Steigerung der Getreideernte ergeben. Also genau das Gegenteil.
Komisch, dass die weltweite Getreideproduktion in Zukunft von der Wahl Ihres Startjahres abhängen soll!!!
Was wohl Herr Erich Müller dazu sagen würde… Hier ein paar (frühere) mögliche Zitate von ihm:
Zitat Ende.
Die Grafiken könnte ich nachliefern, falls Sie es nicht selbst überprüfen wollen.
Herr Baritz, dass man den Startpunkt so wählt, wie es einem paßt, habe ich von Ihnen gelernt.
Im Ernst: Nur mit den letzten Jahren macht eine Schätzung Sinn. Die Getreideproduktion zur Zeit der Römer aufzunehmen, ist z. Bsp komplett sinnlos.
Kurzfristige Änderungen haben mehr Bedeutung als langfristige für die Schätzung.
Man kann zwar darüber streiten, wie man den Wert für das nächste Jahr schätzt:
-Es wird genauso wie letztes Jahr
-Es wird genauso wie letztes Jahr plus die Steigerung vom letzen zum vorletzten Jahr
-Es wird genauso wie letztes Jahr, multipliziert mit der Änderung der Düngerproduktion
-Man kann sich eine komplizierte Formel ausdenken
usw.
Da Ernten wetterabhängig sind, nehme ich die letzten 15 Jahre. Damit habe ich kurzfristige Änderungen drin, genau so wie eine Mittelung übers Wetter.
Aus Ihrem Grund…
und Ihrer Forderung daraus,
sollten Sie das zurücknehmen. Oder: Typische Behauptung der AGW Hysteriker.
Mit 30 oder 50 Jahren zurück sind wir noch nicht bei den Römern. Oder was meinen Sie damit?
Unser Startpunkt 87/88 sind von vielen Studien auch hier auf EIKE bestätigt und verifiziert worden. Man kann über 1-2 Jahre +/- streiten, aber der Sprung der Temperaturtrendgeraden ist Fakt!
Um die Getreideernte nicht zu gefährden,darf man kein weiteres CO2 mehr ausstoßen !
Kommt aus der Grafik raus. Müßten sie eigentlich voll unterstützen, denn sie behaupten immer den Einfluß von CO2 auf die Lebensmittelproduktion.
Cohnen, hatten Sie irgendwann in Ihrer „Ausbildung“ mal das Fach Biologie?
Wunderschöne Korrelationen, CO2 und ihre zunächst fallend unterstellte Düngerproduktion“, wie ist der exakte/angenäherte biologische Hintergrund?
Wie sind die möglichen Einflussfaktoren zu separieren?
Sind das alle Einflussfaktoren auf die Weltgetreideproduktion? War da nicht noch was wegen Ukrainekrieg, Getreideproduktion, Düngermittelproduktion?
Kann man Ihrem Trend der letzten Jahre trauen? Optisch eher nicht!, legt man mal eine Gerade rein.
Sie sollten versuchen Ihre Schlussfolgerung zur Gefährdung der Getreideproduktion wegen steigendem CO2 zu begründen, oder?
Herr Lange, ich bin nicht derjenige, der behauptet, durch steigendes CO2 nimmt die Nahrungsmittelproduktion zu. Team KB behauptet das, und Team KB müßte das mal irgendwie beweisen.
Übrigens: Sie können mit 100-iger Sicherheit davon ausgehen, dass in 2026 die Getreideernten deutlich fallen und das der CO2-Wert dann auf 429 ppm ±1 ppm gestiegen ist. Ursache für die fallende Getreideernte ist der Irankrieg.
Sie haben also keine Begründung für Ihre Behauptung, das die sich andeutende CO2-Konzentrationserhöhung in Richtung 440 ppm zu Ernteverlusten bei Getreiden führen wird, oder?
„Übrigens: Sie können mit 100-iger Sicherheit davon ausgehen, dass in 2026 die Getreideernten deutlich fallen und das der CO2-Wert dann auf 429 ppm ±1 ppm gestiegen ist. Ursache für die fallende Getreideernte ist der Irankrieg.“
Wenn Sie sich da so sicher sind, das hiese die Preise werden steigen, machen darauf eine Wette an der Börse, kaufen Sie ein paar Terminkontrakte (Long-Futures) oder ein paar Calls, dann haben Sie Skin in the Game bezüglich Ihrer 100% Sicherheit, setzen Sie 10.000 €, verdoppeln es, und berichten Sie hier – Realitätstest kein Schwätzen, oder?
(Die Wette: Long auf Weizen (Ernte 2026)
Na wie wärs mit einem Spielchen?)
Die Behauptung von Team KB ist (steht oben so):
„Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt.“
Ich stelle die dazugehörige Grafik dar und ziehe Schlußfolgerungen draus. So geht Wissenschaft. Wenn ein Zusammenhang zwischen zwei Dingen besteht, muss es eine Korrelation geben. Das ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung.
Es ist nicht meine Schuld, dass meine Folgerung weder Herrn Baritz noch ihnen paßt. Den Tengler lassen wir außen vor, der will Logik nicht verstehen. War nicht Inhalt seiner Ausbildung.
Übrigens: Da viele darauf wetten, sind die Gewiinnchancen klein.
Die Sahara wird kleiner / grüner (nicht, dass man Habeck dort „entsorgt“ hätte …, Sie verstehen 😉 ), schon mal davon was gehört oder gelesen, Cohnen???
Zu diesem Thema gibt es ja genügend Studien, hier eine Zusammenfassung:
https://www.helmholtz-klima.de/klimafakten/behauptung-co2-ist-ein-pflanzenduenger-und-kein-schadstoff
Schönes Framing dort, helmholz-klima.de ist pur politisch, oder?
Es gibt auch beliebig viele Seiten, in denen richtige Düngung beschrieben wird, z.Bsp.
https://de.jardineriaon.com/Welchen-D%C3%BCnger-braucht-Weizen%3F.html
Herr Braun,
dass CO2 ein Schadstoff sein soll, glaube ich nicht.
Dazu ist der Anteil des CO2 in der Atmosphäre zu gering.
Wer ist überhaupt darauf gekommen, solche Studien zu machen.
Das Ergebnis kann doch nur als unseriös genannt werden.
Herr Tengler, geht es ihnen so wie mir:
Posts werden vom Admin blockiert, sobald ich eine Partei nenne, oder wenn ich Leute so bezeichne, wie sie mich bezeichnen ? Bei ihrer Tendenz, andere zu verhöhnen, muss das doch ganz oft passieren ?
„Die werbemäßig geplante und von der Regierung gewollte CO₂-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss auch in Deutschland sofort und endgültig eingestellt werden. „
Das ist ein frommer Wunsch. Schließlich gibt es heute noch die Sektsteuer, die damals vom deutschen Kaiser für die Kriegsflotte erhoben wurde. Wenn der Staat Geld kassieren will, macht er es auch und lässt sich nicht davon abbringen. Schließlich muss die Kriegsindustrie gefüttert werden – wie damals.
An anderer Stelle habe ich geschrieben, dass sich alle Monate in Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten erwärmt haben, unterschiedlich stark. Auch in einem wärmeren Klima gibt es Großwetterlagen unterschiedlicher Häufigkeit. Eine in allen Monaten gleiche Erwärmung am Ort XY kann deshalb nicht erwartet werden.
Global sieht es natürlich anders aus. Um Messfehler, Wärmeinseln etc., zu vermeiden, wähle ich die UAH Satellite – Based Mid – Tropospheric Temperatures von Spencer. Diese Messreihe gibt es seit Dezember 1978 und wird monatlich aktualisiert.
Trend Mid Tropospheric Temperatures: 0.12
Trend Lower Tropospheric Temperatures: 0.16
Trend Lower Stratosphere: -0.25
Die globale Temperaturänderung der Monate des Jahrzehnts 1979 – 1988 zum Jahrzehnt 2016 – 2025 (Mid – Troposphere):
Der Januar erwärmte sich um 0.38 K
der Februar um 0.49 K
der März um 0.46 K
der April um 0.40 K
der Mai um 0.41 K
der Juni um 0.36 K
der Juli um 0.49 K
der August um 0.49 K
der September um 0.60 K
der Oktober um 0.58 K
der November um 0.44 K
der Dezember um 0.38 K
Durchschnitt aller Monate: 0.46 K
Die Erwärmung erfolgt global sehr gleichmäßig über alle Monate, maximale Abweichung nach unten beträgt 1 Zehntel Grad, nach oben eineinhalb Zehntel.
Der Erwärmungsunterschied von Januar, Februar, März beschränkt sich auf ein Zehntel Grad, also sozusagen nicht vorhanden.
„Die Schöpfung bewahren“, da wird gar nix geschöpft. Die Erde erlebte in ihrer Geschichte Heiß – und Kaltzeiten aller Art.
„Mehr CO2 in der Atmosphäre…..“. Das bringt nur kurzfristig etwas, langfristig nichts, die Pflanzen brauchen auch Mineralien und Nährstoffe und die sind nicht unendlich vorhanden. Also, viel hilft nicht viel. Darüber gibt es genügend Veröffentlichungen.
Schön, und jetzt?
„Die Erde erlebte in ihrer Geschichte Heiß – und Kaltzeiten aller Art.“
Was sind Heißzeiten? Wann soll das gewesen sein und von welchen Temperaturen reden wir da? Warmzeiten wären ja ok, aber gleich Heißzeiten. Klingt gefährlich.
War von mir etwas salopp dahingesagt, ich habe natürlich nichts gegen die „korrekten“ Begriffe: Warmzeiten und Eiszeiten (wobei „Eiszeit“ auch gefährlich klingt oder?). Ich sehe schon, man muss jedes Wort auf die Goldwaage legen. Hoffentlich tun andere das auch……….
PS: Ich empfinde es auch etwas befremdlich, wenn bei einer (globalen) Temperaturerhöhung von einem Grad von „Klimaerhitzung“ gesprochen wird. „Erwärmung“ tut’s auch.
Gab’s in der Eiszeit kein Eis ? Ansonsten sind die Goldwaageneigner hier Björn, Schnabel und Co.
Sie mögen recht haben. Ich bin keine Wissenschaftlerin und kenne mich damit nicht aus. Aber, ich finde es immer sehr lustig, dass bei der Bestimmung des Klimas immer die letzten 30 Jahre berücksichtigt werden. Das ist so etwas von lächerlich. Was sind denn 30 Jahren auf der Erde, nicht mal ein Wimpernschlag. Auch wenn man mit Ende des 19. Jhd. vergleicht, ist das auch nicht mal ein Wimpernschlag. Solche winzigen Episoden auf der Erde sagen nicht viel aus. Sie sind dem geschuldet, dass wir Menschen, betrachtet man die Erdgeschichte, nur eine kurze, winzige Lebensdauer haben. Wenn man innerhalb dieser kurzen Lebensdauer etwas zum Standard in der Wissenschaft machen will, geht man unwissenschaftlich vor. Das zu erkennen, sollte man von Dialektik gelernt haben. Neugierig sollte man dabei aber immer bleiben, vielleicht erkennen nachfolgende Generationen in einem chaotischen System doch einen roten Faden.
Die Wissenschaft arbeitet ja daran, Ursachen für Eiszeiten, Warmzeiten, Klimaschwankungen, Klimapendelungen, zu finden. Viele Fragen sind schon beantwortet, einige nicht, manche können vielleicht nie beantwortet werden.
Man hat sich international geeinigt, den Bezugsrahmen auf 30 Jahre zu legen, als Diagnose und auch um mögliche Veränderungen festzustellen. Natürlich ist das in der Erdgeschichte nur ein Wimpernschlag, aber für uns Menschen fast das halbe Leben.
Sie treffen exakt einen wunden Punkt der Klimaforschung. Um statistische Signifikanz zu erzielen benötigt man eine Mindestanzahl von Perioden, die verglichen werden, um Trends von Zufallsschwankungen (Rauschen) separieren zu können:
Das Fazit: Rein statistisch arbeiten wir beim Klima mit einer extremen Unsicherheit. Dass man aus nur 3 bis 5 Datenpunkten (Perioden) eine „Alternativlosigkeit“ für die nächsten 100 Jahre ableitet, ist in jeder anderen Wissenschaft (z.B. Pharmakologie oder Ingenieurswesen) als statistisch unseriös verpönt.
Man behilft sich in der Klimaforschung daher mit Modellen (Simulationen), weil die reale Statistik (die Beobachtungszeit) schlicht nicht ausreicht. Damit sind wir wieder bei Ihrem Punkt: Man ersetzt die fehlende statistische Langzeitbeweiskraft durch theoretische Annahmen, die dann als „Physik“ gelabelt werden. Die Annahmen sind vom Höchstbietenden, hier von der Politik gekauft (mittels IPCC).
Die Fokussierung auf diese kurzen Zeiträume ist eine bewusst in Kauf genommene methodische Schwäche, um schneller zu „politisch verwertbaren“ Ergebnissen zu kommen, dann kommen die Ersatz-Proxy-Geschichten, die Korrekturen alter Messwerte, Homogenisierungen und vor allem alternativlose Haltung, und absolute sektiererische Gewissheit zur anthropogenen Ursache alle heutige Klimaveränderungen.
Die damit verbundenen Vermögenabwertungen bei Massen und -umschichtungen zu den Eliten tarnt der Klimatismus mit „Follow the Science“ – der Euphemismus für Gehorsam, Verschmelzung von schwacher Statistik mit starker Moral, eine methodische Brechstange mit anekdotischer Evidenz – am Ende dreifache Knechtschaft, intellektuell, ökonomisch und politisch – eine neue feudale Struktur mit CO2 als Währung der absoluten Kontrolle, oder?
Sehr interessant. Veröffentlichen Sie doch bitte diesen Artikel im Forum „Klimatologie“ der „Wetterzentrale“. Die Fachleute dort sind bestimmt sehr erfreut, Ihre Erkenntnisse zu lesen. Die wussten das bisher bestimmt nicht.
Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass das dort bestens bekannt ist, oder?
Sie sollten zu den Messwerten auch die zugehörigen Messunsicherheiten liefern. Die sind bei diesem Messverfahren gewaltig, werden aber geflissentlich werschwiegen!
Die liegen u.U. bei einigen K, was Ihre Angaben (die Quelle) wertlos macht.
Ja, das stimmt. Die UAH – Datensätze von Spencer zeigen eine geringere Erwärmung als andere Analysen wie die von RSS (Remote Sensing Systems) oder NOAA /STAR. Wahrscheinlich ist die tatsächliche Erwärmung größer. Ich bin mit diesem Datensatz bewusst am unteren Ende der Erwärmungsrate geblieben.
„Erwärmungsrate“?
Was soll diese Eierei?????
„Eierei“. Ja gut, ist bald Ostern. Ich könnte auch sagen, um unteren Ende des Erwärmungstrends. Es gibt natürlich Leute, die eine Erwärmung grundsätzlich bestreiten, ich würde das als Realitätsverweigerung bezeichnen.