9. Analysewoche 2026
Die aktuelle Analysewoche beginnt mit starker Windstromerzeugung. Dann folgte eine 1 ½- tägige Dunkelflautenphase. Am Dienstag kam es denn auch zu den Wochenhöchstpreisen: Vormittag (147€/MWh) und zum Vorabend (184€/MWh). Mit der PV-Stromerzeugung erreichen die Regenerativen zum Wochenende inkl. Freitag die Bedarfslinie. Die Strompreise fallen jeweils über Mittag auf die 0€/MWh-Linie. Am Montag wurde die Bedarfslinie über die Mittagsspitze ebenfalls erreicht. Da aber fiel der Preis „lediglich“ auf 3€/MWh. Während der Dunkelflautenphase kam es durchgehend zu Stromimporten. Im Rest der Woche wurde praktisch nur am Vorabend Strom importiert. Das ist gewollt, das hebt das Preisniveau.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 9. Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Die Residuallasten liegen am Dienstag wieder über 70 GW. Ansonsten kommt es außer an besagtem Dienstag zu starker Strom-Übererzeugung.
Der Iran-Krieg
Selbstverständlich wird der Krieg Auswirkungen auf die Strompreise haben. Weil die Bürger in aller Regel Festpreisverträge haben, wird sich dies erst später (Vertragsverlängerung/Neuvertrag) konkret auf die Haushalte auswirken. Die Tatsache aber, dass die Kraftstoffpreise in Deutschland so massiv angezogen sind, hat in erster Linie mit den diversen „Energiewendezuschlägen plus Mehrwertsteuer auf Alles“ zu tun. Im Nachbarland Belgien habe ich aktuell 35 Cent weniger als in Deutschland für E10-Super bezahlt. Die Rohöl- und Gaspreise ab Quelle sind das eine. Die unsäglichen Abgaben in Deutschland sind das andere.
In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die „Freunde der Energiewende“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung mit Kernenergie auf, bevor es zu spät ist. Ein guter, weil wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist die geplante Änderung des alten Habeck-Heizungsgesetzes in das Gebäudemodernisierungsgesetz. Ein weiterer guter Ansatz ist das sogenannte Netzpaket. Weiter so: Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.
Bitte beachten Sie Peter Hagers Ausführungen zum „Strom aus Island“ nach den Tagesanalysen.
Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?
Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.
Sonderfall Wind- und Solarkraft
Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.
Windstrom ist konstant stark. PV-Strom ist winterlich schwach. Die Strompreise wurden nicht ausgeworfen.
Wind-Stromerzeugung zieht zum Abend an. Die Strompreise.
Windflaute. Die Strompreise.
Ein Windloch über Mittag. Die Strompreise.
Wind-Stromerzeugung fällt über Tag leicht ab. Die Strompreise.
Jetzt wieder steigende regenerative Stromerzeugung auf hohem Niveau bei niedrigerem (Wochenend-)Bedarf. Die PV-Stromerzeugung dem Frühjahr entsprechend vorhanden. Die Strompreise.
Windstrom fällt wieder ab. PV-Strom ist stark. Die Strompreise.
Grüner Strom aus Island
Zum Beginn eines Jahres erhalten die Haushalte von den Stromlieferanten die Jahresabrechnung. Darin enthalten ist auch die gesetzlich vorgeschriebene Stromkennzeichnung des gelieferten Stroms an die Kunden gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz.
Es werden neben den fossilen Energieträgern wie Kohle oder Gas auch die Erneuerbaren Energien und deren Herkunftsländer unterschieden. Bei den Erneuerbaren gibt es weitere Differenzierungen: Gefördert nach dem EEG, aus der Region (gefördert nach dem EEG) oder mit Herkunftsnachweis (nicht gefördert nach dem EEG).
Ein Herkunftsnachweis ist ein elektronisches Dokument, welches die Erzeugung einer MWh Strom aus erneuerbaren Energien bestätigt. Diese können unabhängig vom physikalisch erzeugten Strom gehandelt werden und sowohl aus Deutschland, der EU oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (zum Beispiel Norwegen oder Island) stammen. Für die Richtigkeit der Herkunftsnachweise ist das Umweltbundesamt zuständig.
Ein großer Teil der Herkunftsnachweise in Deutschland stammt aus nordeuropäischen Ländern. Das ist sehr lukrativ, da Herkunftsnachweise aus Nordeuropa bis zu zehnmal günstiger sind als Herkunftsnachweise aus Deutschland. Jedoch sind die Herkunftsnachweise aus anderen Ländern kein Garant für eine reale Stromlieferung. Denn zwischen Island und Europa gibt es keine Stromverbindung. Der in Island regenerativ erzeugte Strom gelangt nicht ins deutsche Stromnetz.
Wenn in der Jahresabrechnung bei den Herkunftsnachweisen „Island“ angegeben ist, weiß man, dass dieser EE-Strom eine Mogelpackung ist.
Da fühlt man sich als Stromkunde – noch dazu, wenn man einen Grünstromvertrag hat – doch irgendwie verschaukelt. Aber so ist es halt. Merkwürdig ist auch, dass Deutschland viel Strom aus den Nordländern importiert aber (noch) nicht genügend Übertragungsleitungen für den selbst erzeugten Strom in Nord- und Ostsee und/oder Norddeutschland in den Süden Deutschlands hat. Da wird dann abgeregelt und „Geisterstrom“ vergütet. Dass Hamburg zu knapp 70 Prozent mit fossil erzeugtem Strom versorgt wird, ist ebenfalls bemerkenswert. Warum werden Teile des abgeregelten Stroms nicht nach Hamburg geleitet?
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Strom IMMER den kürzesten Weg zum Nutzer (Stromsenke) nimmt. Das ist im Raum Aachen zum Beispiel in der Hauptsache Strom, welcher im Braunkohlekraftwerk „Weisweiler“ erzeugt wird. Egal, ob der Stromvertrag „grün“ oder „schwarz“ ist. Übrigens wird in Weisweiler auch die Fernwärme für Aachen und Umgebung erzeugt. Was nach Abschaltung des Kraftwerks kommt, weiß man nicht. Von Geothermie in großem Umfang ist die Rede. Ob das dann ausreicht? Die Fernwärmekunden werden es erleben.
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.















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2026-KW9, 65% EE-Strom
2021-KW9, 36% EE-Strom
2016-KW9, 28% EE-Strom
2011-KW9, 17% EE-Strom
Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland in den Wochen.
ca. 80% vom Strom von den fossilen Kraftwerke, dann kostet die kWh an der Strombörse ca. 24,3 Cent/kWh, so teuer ist Strom aus den fossilen Kraftwerken.
ca. 84% vom Strom von den Erneuerbaren, dann kostet die kWh an der Strombörse nur ca. 0 Cent/kWh, so kostengünstig ist Strom aus den Erneuerbaren.
Ach unsere ute…. 🤦♂️🤦♂️
Realität siehe hier:
Wind und Sonne stellen fette Rechnungen
2025 kassierten Wind- und Solarbetreiber 16,5 Milliarden Euro Zuschuss für Strom, der oft wertlos war, verschenkt oder gar nicht produziert wurde. Die Zeche zahlen Mieter, Autofahrer und Betriebe, während die Politik das teure Irrsinnssystem weiter verteidigt.
Die Kernkraft kostet den Steuerzahler 2026 ca. 1,7 Milliarden für genau 0 kWh Atomstrom und kein Ende ist da in siecht.
DAS haben die DUMMGRÜNEN ReGIERungen der letzten Jahrzehnte zu verantworten, die D auslöschen wollen …..
Tja ute daran sieht man, selbst beim Abschalten sind die Grünen zu blöde das so zu organisieren dass es nichts kostet. Alles was die Grünen anfassen wird zu 💩, ihr seid der König Midas der Moderne…. 🤦♂️😮
Der Negative-Midas, sein Komplementär, beide im Pech, oder?
(Sogar beim Abschalten machen sie Fehler – die sind so unfähig, die würden selbst in einer Dunkelkammer das Licht anlassen, nur um die Rechnung nicht bezahlen zu müssen.)
Auch Sie Herr Lange,
bezahlen im Jahr für das AKW-Abenteuer in Deutschland ca. 21 € im Jahr, bekommen dafür aber 0 kWh Atomstrom geliefert und ein Ende ist nicht Sicht, weder für Sie noch für ihrer Kinder noch für die Kindeskinder.
Beim EEG ist nach 20 Jahren bei jeder Anlage.
Das man für Null AKW-Strom bezahlen muss hat uns die kollektivistische Politik verordnet, keine Ökonomische Notwendigkeit.
Beim EEG beginnt das Zahlen nach 20 Jahren wieder neu, ebenfalls von den Politics angezettelt, nur ist es jährlich deutlich mehr, und zwar potenziert rechnet man die Nebenwirkungen dazu, am Ende droht die Pleite.
Sie machen ständig Milchmädchenrechnungen auf, oder?
Die Kernkraft kostet den Steuerzahler 2026, ca. 1,7 Milliarden bekommen dafür genau 0 kWh Atomstrom im Jahr.
Die Erneuerbaren kostet den Steuerzahler 2026, ca. 17 Milliarden bekommen dafür ca. 200.000.000.000 kWh EE-Strom im Jahr.
Verstehen Sie den Unterschied Herr Petsch?
200 TWh aus KKW (oder aus BKKW) kosteten vor der „Energiewende“ 7 Mrd. €. Jetzt 17 Mrd. € ohne Netzausbaukosten, die kommen ja noch dazu! Die 17 Mrd. sind reine EEG Betriebssubventionen, damit ist die Rechnung des grünen Midas noch lange nicht bezahlt.
Wie gesagt, alles was Grüne anfassen wird zu 💩.
Die KKW wurden ja wohl völlig unnötig abgeschaltet, oder ? Daher ein Vergleich mit Äpfeln und Birnen.
Es ist einfach nur teurer, zu teurer Strom, je mehr, desto größer der Schaden, oder?
Nimmt man die 16,5 Milliarden Euro und 0,24 €/kWh bei den fossilen,
bekommt man nur ca. 69 TWh fossilen Strom,
alle Erneuerbaren haben im Jahr 2025 aber ca. 260 TWh abgeliefert.
Das ist ca. die 3,7-fach Menge an EE-Strom
als das was man von den fossilen Kraftwerken für die 16,5 Milliarden Euro bekommen würde.
5,56% weltweit aus physikalisch unmöglichen „Erneuerbare Energie“
Schul-Physik 8. Klasse https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
Statistical Review of World Energy https://www.energyinst.org/statistical-review
Stimmt – Herr Rosemeyer. Energie kann nicht erneuert werden. Der ständige Verweis auf die Physik hilft bei gewissen Religionen und Weisheiten nicht weiter. Die Konversion von einer Religion zur physikalisch-technischen Praxis hilft erfahrungsgemäß nur den wenigsten Menschen und ist so schwer wie der Übergang vom Heidentum zum Christentum. Energie kann zwar nicht erneuert werden, aber nach politischem Gutdünken beliebig oft verteuert werden. Und passt in jede gängige Glaubensrichtung.
Wenn Sie schon Leistung und Energie erklären wollen, dann doch bitte exakt.
Strom kein Synonym für Leistung und Strommenge kein Synonym für Energie oder Arbeit. Sie kritisieren zurecht das Vorbeireden an der Physik, vermatschen es aber durch falschen Strombegriff, oder?
„Ein guter, weil wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist die geplante Änderung des alten Habeck-Heizungsgesetzes in das Gebäudemodernisierungsgesetz.“
Sie sind ein Träumer: „Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix“, die gleiche Abrissbirne in Grün, der Absturz geht voll weiter, oder?
Abwärmenutzung sollte als CO2-neutrale Energielieferung in die Bilanz einbezogen werden.
Ein klassisches Wärmekraftwerk setzt etwa ein Drittel in Strom um, der Rest ist Verlustwärme. Angenommen, man kann die Hälfte der Verlustwärme zu Heizzwecken nutzen (saisonale Schwankungen, Mismatching), so kann man grob sagen : Ein Wärmekraftwerk kann zusätzlich zum Strom nochmal soviel Energie in Form von Wärme liefern.
Wird das Kraftwerk Weisweiler samt Wärmenetz abgeschafft, müsste man ein Notkraftwerk (Flautenkraftwerk) mit einem guten Drittel höherer Stromleistung bauen zur Bedienung der Wärmepumpen.
Eine kostspielige Umstrukturierung, die im Endeffekt klimatisch rein gar nichts bringt. Wahrscheinlich wird die CO2-Bilanz nachher in der Übergangszeit besser sein, dafür bei Winterflauten umso schlechter.
Hatte gestern durch Zufall Nachtjournal im Zweiten gesehen. Erstes Thema : Deutschland hält seine Klimaverpflichtungen nicht ein. Dass Krieg und Energiekrise herrschen, dass andernorts Öl-und Gasinfrastrukturen in die Luft gebombt werden mit begleitender Umweltverschmutzung scheint fast egal zu sein.
Die Wärmepumpe hat gegenüber einer Gasheizung massive Mehrkosten.
Bei Berücksichtigung auch der Kosten auf Kapitaleinsatz, ohne Subventionen, ohne CO2-Kosten sowie der Lebensdauerunterschiede, bei einer Laufzeit von ca. 30 Jahren rechnet sich eine Wärmepumpe in einem EFH in Deutschland nie, es entsteht ein Kapitalverlust, da die Kosten für die Wärmepumpe ca. plus 35 % zur Gasheizung über diese 30 Jahre betragen (plus ca. 40.000 €).
Auch mit Förderung und CO2-Kosten bleiben diese Mehrkosten für die Wärmepumpenlösung, werden aber umverteilt zu einem „gesamtgesellschaftlichen“ Verlust, der mit Bezug auf die Gasheizungslösung einen bedeutsamen Wohlstandsverlust bedeutet.
Grüne Planwirtschaft geht eben so, und nicht nur bei der Wärmepumpe.
Das falsch investierte Kapital fehlt sodann bei Wichtigem, das ist von den Politics des Parteienkartells als gewollt zumutbar verankert, oder?
Herr Grommes, wie funktioniert eigentlich eine Gasbrennwertheizung?
Das machen Brennwertheizungen in jedem Haushalt.
Man soll also eine Brennwertheizung besser stellen als eine Wärmepumpe, da der Verlust bei der Erzeugung/Übertragung des Stroms höher ist als die direkte Gasverbrennung mit der Rückgewinnung der Abgasverluste.
Guten Tag Herr Dimmler.
Sinnvoll in abnehmender Reihenfolge
1) Abwärmenutzung (teure Installation aber hier ist sie vorhanden)
2) In unserem Klima: Kessel (wenn möglich Brennwert). Dann braucht man nicht viel Wärme in ein bisschen Strom umzuwandeln und dann dieses bisschen Strom als teure Heizenergie zu verwenden oder mittels Wärmepumpe (teurere Installation) wieder in viel Wärme zurückzuwandeln. Ich hatte dies bewusst ausgeklammert weil ja wohl Wärmepumpen als politisch gewollte Option geplant sind.
3) Wärmepumpen (als umkehrbare Klimaanlagen in heissen Regionen, bei sehr geringem Verbrauch, oder falls der Strom durchgängig billig und erneuerbar wäre wie z.B.in Norwegen).
Die angeschlossene Müllverbrennungsanlage wird klammheimlich zu einem Gaskraftwerk mit angeschlossener Müllverbrennung umgebaut. Ich hatte, nach einem tendenziösen Bericht in der WDR Lokalzeit Aachen, per e-mail den projektierten Gasverbrauch der Anlage nach dem Abschalten des BKKW angefragt. Ich habe nie eine Antwort bekommen….
N.B. Ihre Name Grommes, sind Sie aus der Region?
Guten Tag Herr Pesch
Mein Urgroβvater
stammt aus der Region Prüm, ich wohne in Luxemburg aber Aachen ist ja nicht
weit.
Luxemburg hat 2 Stromnetzwerke (die wahrscheinlich geringe Leistungen untereinander austauschen können). Das allgemeine Netzwerk wird traditionell von der RWE beliefert, und ein Groβteil wird in der Realität wohl von Weisweiler, Niederauβem & Co kommen (ggf. im Pumpspeicherkraftwerk Vianden zwischengespeichert).
Und das Netz der Stahlindustrie (Lichbogenofen) wird mittlerweile hauptsächlich vom KKW Cattenom in Frankreich beliefert.
Luxemburg hat keine gröβeren Kraftwerke.
In den Siebzigern war ein KKW geplant, aber verworfen worden. Dafür wurde in den Achzigern im benachbarten Frankreich das KKW Cattenom gebaut – aber ursprünglich nicht als Lieferant für Luxemburg.
2002 wurde das Twinerg GUD in Betrieb genommen (das seine Leistung etwa hälftig an beide Stromnetze abgab), das 2016 schon wieder abgerissen wurde – aber in Hamburg sind sie ja noch “besser”.
Handelsmäβig ist Haushaltsstrom in Luxemburg immer “grün”, deshalb auch keine CO2-Steuer darauf. Beim gröβten Anbieter Enovos kann man wählen zwischen dem standard “Naturstroum 100% Wasserkraft “ (Zertifikate aus Österreich oder Tschechien)” oder dem etwas teureren “Nova Naturstroum” (mit zusätzlichen Anteilen aus nationalen Wasserkraftwerken, Windkraft, Biogas).
Hallo,
ich wohne und arbeite in der DG, bin seit 46 Jahren Techniker im Kabelwerk Eupen. Luxembourg bedient sich in Sachen elektrischer Infrastruktur bei allen Nachbarländern. Das PSW Vianden habe ich zwei mal besichtigt, beeindruckend. Das Spiel mit den „grünen Zertifikaten“ aus AT und CZ spielen die natürlich auch mit, versteht ja eh kein Kunde und alle schlafen gut weil der Strom ist ja „grün“ … 🤪🤪
„GREENWASHING“ eben ……
Und der etwas teurere Strom kommt dann natürlich nur über die grüngelbe Ader weil Öko, der andere Strom dann über den braunen Leiter weil böse.
Nee, schon klar.
Dieser ganze Schwachsinn mit Ökostrom und Zertifikaten ist planke Verarsche und Abzocke.
Wir haben ein europäisches Stromverbundnetz in dem ein gemeinsamer Strommix herrscht.