Andreas Demmig, 24.02.2026, Einleitung
Durch Information auf englischsprachigen Webseiten, habe ich von den Ölbohrplänen der Türkei erfahren. Diesmal eine eigene Zusammenstellung der Meldungen von anderen Medien. Unterstützt durch Bing-KI. (Artikel auf Bezahlwebseiten, sind nicht frei übersetzbar). – –
Die Türkei hat Anfang 2026 ihre Aktivitäten zur Öl- und Gasexploration vor der Küste Afrikas, speziell Somalia, intensiviert. Das staatliche türkische Energieunternehmen TPAO hat mit Bohrungen begonnen, was als erster Offshore-Einsatz der Türkei außerhalb ihrer eigenen Hoheitsgewässer gilt.
Hier sind die aktuellen Details (Stand Februar 2026):
- Standort Somalia: Das türkische Tiefsee-Bohrschiff „Cagri Bey“ hat im Februar 2026 den Hafen von Mersin verlassen und ist auf dem Weg nach Somalia, um im April 2026 mit den Bohrungen am Bohrloch „Curad-1“ zu beginnen.
- Hintergrund: Die Bohrungen basieren auf einem im März 2024 unterzeichneten Abkommen zur Förderung von Kohlenwasserstoffen, das der Türkei Explorationsrechte in drei Offshore-Blöcken umfasst.
- Vorbereitung: Zuvor hatte das Forschungsschiff „Oruç Reis“ seismische 3D-Daten in diesem Gebiet gesammelt.
- Ziele: Die Türkei strebt eine Diversifizierung ihrer Energiequellen an und plant, bis 2028 täglich 500.000 Barrel Öl zu produzieren, auch durch internationale Projekte.
- Sicherheit: Aufgrund der Sicherheitslage vor der somalischen Küste werden die Bohrschiffe von türkischen Kriegsschiffen begleitet.
Zusätzlich zu den Aktivitäten in Somalia hat die Türkei Anfang Februar 2026 auch zwei Ausschreibungen für Ölexplorationen (einen Onshore, einen Offshore) in Libyen gewonnen.
Die Türkei verfolgt mit den Bohrungen vor Somalia eine langfristige Strategie, die über die reine Energiegewinnung hinausgeht. Das Land strebt eine führende Rolle am Horn von Afrika an und möchte sich als energetisch unabhängige Großmacht positionieren.
Dies sind die zentralen Ziele der türkischen Regierung:
- Verringerung der Importabhängigkeit
Die Türkei ist derzeit zu etwa 74 % von Energieimporten (vorgelagert aus Russland und dem Irak) abhängig. Die Erschließung somalischer Felder, deren Potenzial auf bis zu 30 Milliarden Barrel geschätzt wird, soll die nationale Energiesicherheit stärken und die hohen Kosten für Importe senken.
- Geopolitischer Einfluss am Horn von Afrika
Die Mission festigt die Türkei als strategischen Partner Somalias. Durch die Bohrungen und der begleitende militärische Präsenz (Eskorte durch Kriegsschiffe) positioniert sich Ankara als Sicherheitsgarant in einer Region, die für den Welthandel (Suezkanal-Route) entscheidend ist.
- Wirtschaftliche Profitabilität
Die Abkommen mit Somalia sehen vor, dass die türkische Staatsgesellschaft TPAO einen erheblichen Teil der Einnahmen zur Deckung der Explorationskosten behalten kann. Berichten zufolge könnte die Türkei bis zu 90 % der Einnahmen sichern, bis die operativen Kosten gedeckt sind, bevor eine Gewinnteilung mit Somalia erfolgt.
- Technologische Demonstration
Dies ist der erste Einsatz eines türkischen Tiefsee-Bohrschiffs (Çağrı Bey) außerhalb eigener Gewässer. Die Türkei möchte beweisen, dass sie technologisch in der Lage ist, komplexe Offshore-Projekte eigenständig durchzuführen, ohne auf westliche Firmen angewiesen zu sein.
- Erweiterte Kooperation (Raumfahrt & Militär)
Die Energiepartnerschaft ist Teil eines größeren Pakets. Parallel dazu plant die Türkei den Bau eines Weltraumbahnhofs in Somalia, um ihre Ambitionen in der Raketentechnologie voranzutreiben. Zudem unterstützt die Türkei Somalia massiv beim Aufbau der eigenen Küstenwache und im Kampf gegen den Terrorismus.
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Kleine Auswahl gefundener Quellen
Turkey Begins Ultra-Deepwater Oil Drilling in Horn of Africa, By Alex Kimani – Feb 17, 2026,
https://priceonn.com/nachrichten/turkei-beginnt-tiefsee-olbohrungen-in-somalia
Türkei beginnt Tiefsee-Ölbohrungen in Somalia, PriceONN News, 17 Februar 2026,
….
Kritik und Gegenargumente
Trotz der potenziellen Vorteile … wurden Bedenken hinsichtlich der Transparenz des Abkommens und des potenziellen Ungleichgewichts geäußert, … Kritiker verweisen auf die hohe Kostenerstattungsquote für die Türkei (bis zu 90%) und die begrenzten Lizenzgebühren für Somalia (angeblich 5%) sowie auf Ausnahmen von branchenüblichen Boni und Steuern.
Befürworter … argumentieren hingegen, dass Somalias begrenzte Kapazität für unabhängige Offshore-Exploration Partnerschaften mit Ländern wie der Türkei erfordert, die die notwendige Infrastruktur, Finanzierung und Sicherheit bereitstellen können. Die Bohrarbeiten zielen auf Ultra-Tiefseestandorte mit Tiefen von bis zu 3.480 Metern unter dem Meeresspiegel ab, was erhebliche finanzielle und technologische Herausforderungen darstellt, die Somalia derzeit nicht selbstständig bewältigen kann. Die Vorlaufkosten für Tiefseebohrungen, die zwischen 40 Millionen Dollar und über 100 Millionen Dollar pro Bohrloch liegen, sowie die Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit Piraterie und bewaffneten Gruppen unterstreichen die Notwendigkeit externer Investitionen und Expertise. Große Unternehmen wie Shell und ExxonMobil sind aufgrund der damit verbundenen Risiken in Somalia weitgehend inaktiv geblieben.
https://nex24.news/2025/05/20-milliarden-barrel-tuerkei-entdeckt-oelfeld-in-somalia/















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Gemini weiß so etwas: „Erdöl kommt nicht nur durch Bohrungen in diese Tiefen, sondern entsteht dort über Jahrmillionen durch geologische Prozesse. Dass sich heute Öl- und Gasvorkommen über 3.000 Meter unter dem Meeresspiegel befinden, ist das Ergebnis von Sedimentation, enormem Druck, Hitze und plattentektonischen Verschiebungen.
National Geographic Society –
Hier sind die Hauptgründe:
Ablagerung in Urzeiten: Vor Millionen von Jahren starben Kleinstlebewesen (Plankton, Algen) in den Ozeanen und sanken zu Boden. Dieser organische Schlamm sammelte sich in Senken am Meeresboden.
Sedimentation und Druck: Über Jahrmillionen lagerten sich Schicht um Schicht Sedimente (Sand, Ton) über diesem Schlamm ab. Das Gewicht dieser Schichten drückte den Schlamm tief in die Erdkruste.
Temperatur und Umwandlung: In Tiefen von mehreren Kilometern herrscht eine hohe Temperatur (typischerweise 60°C bis 150°C), die den organischen Schlamm in einem Prozess namens „Catagenese“ zähflüssig kocht und in Erdöl umwandelt.
Plattentektonik: Die Erdkruste ist in ständiger Bewegung. Ursprünglich flachere Meeresböden, in denen sich organisches Material angesammelt hatte, wurden durch tektonische Plattenverschiebungen in große Tiefen gedrückt.
Fallenstruktur: Das entstandene Öl wandert oft nach oben, wird aber von undurchlässigen Gesteinsschichten (Deckgestein) aufgehalten und in porösem Gestein (Speichergestein) eingeschlossen.
Norskpetroleum.no
Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Öl ist nicht „in die Tiefe geschwommen“, sondern die Erde hat sich über Jahrmillionen so verändert, dass die ursprünglichen Ablagerungsstätten heute tief unter dem Meeresspiegel liegen.
Nehmen Sie das wirklich an? Sehr viel wahrscheinlicher ist doch die Theorie der abiotischen Entstehung. Siehe Thomas Gold. Das Buch ist auch bei EIKE zu haben.
Wie sie ja in der Bibel nachlesen können so gab es früher keine so hohen Berge wie heute. Auch war die Landmasse der Kontinente einstmals vereint. Durch die Überflutung des Gesamtkontinentes wurde die Kontinentaldrift angetrieben. In deren Folge veränderten sich die Höhen der Landmasse. Das heißt es kam sowohl zu Erhebungen als auch zu Senkungen und zur Kontinentaldrift. So finden wir heute auch auf Bergen Muscheln und in der Tiefsee auch Flora und Fauna welche ursprünglich über dem Meeresniveau wuchs.
Habe an Frau Alanka gerade geantwortet. Gilt auch für Ihren Kommentar.
Noch besser: Wie kommt das auf den Saturnmond Titan, wo es ganze Methanseen gibt?
Flugsaurier?
Norwegens Statistikamt widerspricht Klimanarrativ: CO₂ zu schwach, um Temperatur zu beeinflussen 2024_01_26 https://www.epochtimes.de/umwelt/klima/norwegens-statistikamt-widersprichtklimanarrativ-co2-zu-schwach-um-temperatur-zu-beeinflussen-a4510811.html
‚Leave No Stone Unturned‘ in Gas Exploration, Norway Tells Industry 2023_12_06 https://www.oedigital.com/news/509938-leave-no-stone-unturned-in-gasexploration-norway-tells-industry‘
Öl
https://youtu.be/NZZvWYV3Ouk?si=nbyipl5V_X8jgVB0
Die Temperaturänderungen der letzten 200 Jahre können nicht durch CO2 bewirkt worden sein,
2023_09_25 https://www.ssb.no/en/natur-og-miljo/forurensning-og-klima/artikler/to-what-extentare-temperature-levels-changing-due-to-greenhouse-gas-emissions
Die Türkei will die Somalischen Piraten kolonialisieren! Ausgerechnet mit ihrer Wirtschaft und einer Währung, die wie ein verschrecktes Pferd in die Hyperinflation galoppiert. Oder vielleicht gerade deswegen?
„Die Bohrarbeiten zielen auf Ultra-Tiefseestandorte mit Tiefen von bis zu 3.480 Metern unter dem Meeresspiegel ab, was erhebliche finanzielle und technologische Herausforderungen darstellt, die Somalia derzeit nicht selbstständig bewältigen kann.“
Dazu nehmen sie Türkisches Geld und Knowhow, …ich bin ihnen ihren Stoff neidig…😊
Die Türkei sollte man aber auch nicht unterschätzen. Zum einen: Viele Türken haben in Deutschland studiert und nutzen ihr Wissen im Land ihrer Vorfahren.
Zum anderen. Die Türkei bemüht sich eine eigene Industrie aufzubauen. Bei KI und Roboter Technik machen sie inzwischen mit. Die Bevölkerungsgruppen sind sehr unterschiedlich, zwischen westlich orientierten und eher traditionellen.
Trotz oder besser auch Erdogan, wollen sie den Fortschritt nicht missen.
In ihrem Land können die Türken machen was sie wollen und was Trump erlaubt. Wenn sie aber ausgerechnet nach Somalia expandieren wollen, um dort Hochtechnologie zu verwenden, sind sie uns gewiss ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. (Wenn nichtmal Annalena diese Chance ergriffen hat…) 😊
Wie oder woher soll Annalena & Co. denn folgendes wissen? Selbst mit KI? Es geht doch nicht nur um den sanktionierten Klimaschutz. Annalena ist doch nur ein kleines Mitglied in der globalen Klimaschutzgemeinde.
Auszug von Zitat KI-Gemini:
„Erdöl ist die Basis für über 6.000 Alltagsprodukte. Während der Großteil als Energieträger (Benzin, Diesel, Heizöl) verbrannt wird, dient es der chemischen Industrie als unverzichtbarer Rohstoff.
Hier sind die wichtigsten Produktgruppen, die direkt von Erdöl abhängen:
1. Energie & Mobilität
Kraftstoffe: Benzin, Diesel, Kerosin für Flugzeuge und Schiffstreibstoffe.
Heizung: Heizöl für private und industrielle Anlagen.
Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG)
2. Kunststoffe & Synthetik (Petrochemie)
Haushalt: Verpackungen, Flaschen, Tupperware, Müllbeutel und Spielzeug.
Technik: Gehäuse für Smartphones, Computer, Fernseher und Kabelisolierungen.
Textilien: Synthetikfasern wie Polyester, Nylon und Acryl (oft in Sportkleidung).
3. Kosmetik & Hygiene
Pflege: Shampoo, Duschgel, Deodorant und Zahnpasta.
Make-up: Lippenstift, Mascara, Nagellack und Lidschatten.
Wirkstoffe: Vaseline (reines Erdölprodukt) und Paraffinwachse für Cremes.
4. Haushalt & Chemie
Reinigung: Viele herkömmliche Waschmittel und Reinigungsmittel basieren auf Erdöltensiden.
Farben & Bau: Lacke, Lösungsmittel, Kleber, Dämmstoffe (Styropor) und Asphalt für Straßen.
Lebensmittel: Kaugummi-Kaumasse und Beschichtungen von Lebensmittelverpackungen.
5. Medizin & Landwirtschaft
Pharma: Viele Medikamente (z. B. Aspirin) sowie medizinische Einwegartikel wie Spritzen und Handschuhe.
Agrar: Synthetische Düngemittel und Pestizide.“ Zitat Ende.