Meldung vom 8. Februar 2026 von WUWT:
Prozessgewinn Nr. 1: Das Federal Judicial Center streicht das Kapitel zum Klimawandel aus dem Justizhandbuch
Von Zeit zu Zeit hält eine Institution inne, betrachtet das, was sie gerade getan hat, und zieht sich still und leise vom Abgrund zurück. Genau das scheint beim Federal Judicial Center (FJC) geschehen zu sein, und dieser Moment ist es wert, gewürdigt zu werden.
Wie in einem Schreiben vom 6. Februar 2026 von FJC-Direktorin Richterin Robin L. Rosenberg an den Generalstaatsanwalt von West Virginia John B. McCuskey bestätigt wurde, hat das Federal Judicial Center das Kapitel zur Klimawissenschaft aus dem Referenzhandbuch zu wissenschaftlichen Beweisen, vierte Auflage, entfernt. Diese einzelne Verwaltungshandlung – „das Kapitel zur Klimawissenschaft wurde falle gelassen“ – stellt eine seltene und willkommene Kurskorrektur dar.
Die vierte Ausgabe des Referenzhandbuchs ist keine gewöhnliche Veröffentlichung. Gerichte haben frühere Ausgaben mehr als tausend Mal zitiert. Richter verlassen sich darauf, nicht um zu erfahren, was sie denken sollen, sondern um zu verstehen, wie sie Expertenaussagen bewerten können, ohne selbst zu Wissenschaftlern zu werden. Seine Autorität beruht genau auf seinem Ruf der Zurückhaltung.
Das nun entfernte Kapitel zum Klima gefährdete diesen Ruf.
Das Problem war nie, dass es Klimawissenschaft gibt oder dass sich das Klima verändert. Das Problem war, dass das Kapitel tief umstrittene Fragen – insbesondere die Klimazuschreibung – so behandelte, als wären sie feststehende Hintergrundfakten. Damit verwischte es die Grenze zwischen Aufklärung und Interessenvertretung und lieferte den Richtern praktisch eine vorgefertigte Sichtweise, durch die laufende und zukünftige Klimaprozesse betrachtet werden konnten.
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Eine Meldung vom 10. Februar 2026 von Cap Allon:
China: Kohleverbrauch erreicht Rekordwerte
Chinas Kohleproduktion erreichte 2025 einen neuen Rekordwert, und die wichtigste Kohlebehörde des Landes rechnet nun für 2026 mit einem weiteren Allzeithoch.
Die inländische Produktion wird in diesem Jahr voraussichtlich 4,86 Milliarden Tonnen erreichen und damit den jahrzehntelangen Aufwärtstrend fortsetzen, der keine Anzeichen einer Umkehr zeigt.
Seit Anfang der 2000er Jahre hat China seine Kohleproduktion mehr als verdoppelt, wobei sie Mitte der 2010er Jahre kurzzeitig stagnierte, bevor sie wieder anzog. In den letzten Jahren gab es erneute Bestrebungen zur Sicherung der Energieversorgung, wobei Kohle als Rückgrat des Systems positioniert wurde.
Trotz jahrelanger Übergangsrhetorik und Emissionszielen, die viele im Westen ungeprüft übernommen haben, bleibt Kohle ein zentraler Bestandteil der chinesischen Energiestrategie. Aber Peking baut seine Kapazitäten aus, wo immer es möglich ist – sei es bei Kohle, Gas, Öl, Kernkraft und ja, sogar bei Wind- und Solarenergie.
„Beim Wettlauf um künstliche Intelligenz geht es eigentlich darum, wer die meiste Energie erzeugen kann“, erklärt Elon Musk. „Es geht nicht um Chips – es geht um Strom.“
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Eine Meldung vom 12. Februar 2026:
Wälder des Nordens enthüllen eine wärmere Vergangenheit
Eine neue Copernicus-Studie unter Verwendung kalibrierter Landsat-Satellitendaten zeigt, dass sich die borealen Wälder zwischen 1985 und 2020 um 0,844 Millionen Quadratkilometer ausgedehnt haben, was einem Anstieg von 12 % entspricht.
Die Ausdehnung war nicht gleichmäßig. Die Zuwächse konzentrierten sich entlang des nördlichen Randes, wodurch sich die durchschnittliche Breite der borealen Baumgrenze um 0,29 Grad und der Median um 0,43 Grad nach Norden verschoben. Das entspricht einer Ausdehnung von etwa 30 bis 45 Kilometern in Richtung Pol über einen Zeitraum von 36 Jahren, gemessen direkt anhand von Satellitenbildern mit einer Auflösung von 30 m und nicht anhand von Modellen.
Die Studie geht von einer Erwärmung der nördlichen Hemisphäre um etwa 0,85 °C zwischen 1980 und 2020 aus, wie aus Satellitentemperaturdaten (UAH) hervorgeht. Damit beträgt die beobachtete Waldausdehnung etwa 35 Kilometer (~22 Meilen) pro 1 °C Erwärmung.
Anhand dieser modernen Temperatur-Entfernungs-Skalierung lassen sich Temperaturen der Vergangenheit ableiten.
Im Norden Kanadas wurde etwa 90 Kilometer nördlich der heutigen Baumgrenze ein Baumstumpf gefunden, der auf ein Alter von etwa 4.940 Jahren datiert wurde. Unter den heutigen Bedingungen können dort keine Bäume wachsen. Diese Lage deutet darauf hin, dass die Temperaturen während des mittleren Holozäns um 2,5 bis 3 °C höher waren als heute.
Boreale Wälder dehnen sich in wärmeren Perioden nach Norden aus und ziehen sich in kälteren Perioden nach Süden zurück.
Die Temperaturen in der Arktis haben bereits zuvor das heutige Niveau überschritten – ohne industrielle Einflüsse.
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Eine Meldung vom 16. Februar 2026:
Studie: 3100 Gletscher rücken vor
Eine neue Studie hat weltweit mehr als 3.100 vorrückende Gletscher identifiziert. In vielen Berichten wird dies als Beweis dafür angesehen, dass die „Klimaerwärmung” die Gletscher destabilisiert. Dabei wird jedoch ein wichtiger Punkt übersehen.
Ein Gletscheranstieg tritt ein, nachdem sich das Eis stromaufwärts gebildet hat. Über lange ruhige Zeiträume sammelt sich Eis in hohen Lagen an und verdickt den oberen Gletscher. Sobald sich genügend Masse angesammelt hat, kann das gespeicherte Eis plötzlich in einem Anstieg talwärts gedrückt werden.
Wenn ein Gletscher dünner wird, ist dies in der Regel nicht möglich.
Ohne Wachstum stromaufwärts wäre der Anstieg stark eingeschränkt.
Lokale Klimabedingungen können beeinflussen, wann und wo Gletscherbewegungen auftreten. Das Vorhandensein von Gletscherbewegungen hängt jedoch von einer anhaltenden Eisansammlung in Höhenlagen ab.
Gletscherbewegungen sind kein Beweis für einen durch Schmelze verursachten Zusammenbruch, wie es in Kommentaren der Mainstream-Medien immer wieder behauptet wird.
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Meldung vom 19. Februar 2026:
Italien streicht Kohlenstoff-Kosten
Italien plant, die EU-Kohlenstoffkosten aus den Stromrechnungen zu streichen.
Gemäß dem Vorschlag wird Italien den Gas-Kraftwerken die Kosten für die Emissionszertifikate des EU-Emissionshandelssystems erstatten.
Auf dem italienischen Strommarkt bestimmen in der Regel Gaskraftwerke den Strompreis. Wenn Gaserzeuger Kosten für Kohlenstoff-Zertifikate zahlen, werden diese Kosten in den Marktpreis eingerechnet und auf den gesamten Strom umgelegt, unabhängig davon, wie dieser erzeugt wird.
Durch die Erstattung dieser Zertifikatskosten an die Gaskraftwerke senkt Italien den Grenzpreis, wodurch die Strompreise insgesamt sinken.
Die Kohlenstoff-Kosten verschwinden jedoch nicht, sondern werden lediglich verlagert. Anstatt über die Stromrechnungen bezahlt zu werden, werden sie aus nationalen Mitteln finanziert – durch Steuern, Kredite oder Umschichtungen im Haushalt. Die Italiener zahlen also weiterhin dafür, nur indirekt.
Dies ist der einzige Hebel, über den Italien verfügt, um seine lähmend hohen Strompreise zu senken. Die EU-Vorschriften verhindern, dass Mitgliedstaaten aus dem ETS austreten oder es in irgendeiner Weise anpassen. Die Rückerstattung der Kohlenstoff-Kosten im Inland ist die einzige technische Möglichkeit, die Energiepreise zu senken und gleichzeitig die Vorschriften einzuhalten.
Die Märkte reagierten sofort. Die italienischen Strom-Terminpreise fielen stark, weil die Händler niedrigere Strukturkosten einpreisten.
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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