WUWT, Gastautor, Roger Caiazza
Ich wollte schon lange mit dem Mythos aufräumen, dass erneuerbare Energien den billigsten Strom liefern. Dieser Mythos ist mittlerweile allgemein bekannt, weshalb eine Widerlegung stichhaltige Argumente erfordert. Eine Artikelserie von Steve Carson auf dem Blog „Science of Doom “ erklärt, warum dieser Mythos falsch ist. Er fasst es so zusammen: „Wir haben viel billige, aber fluktuierende Energie erzeugt, und jetzt ist es teuer, das System am Laufen zu halten, wenn diese Energie nicht verfügbar ist.“
In einem Leseleitfaden zu seinen jüngsten Beiträgen zum Thema erneuerbare Energien erklärt Carson, warum günstige erneuerbare Energien nicht automatisch zu günstigem Strom führen. Mein Kollege Francis Menton und ich argumentieren schon lange, dass, bevor New Yorks unkontrollierter Ausbau erneuerbarer Energien weiter vorangetrieben wird, ein Pilotgebiet die Übergangsvorgaben umsetzen sollte, um die Folgen zu beobachten. Carson verfasste 14 Beiträge, die zunächst einen breiteren Überblick boten (einschließlich China und Europa) und sich dann auf Südaustralien als das geeignetste Praxisbeispiel für den Ausbau erneuerbarer Energien konzentrierten, um die Realität anderer Regionen zu untersuchen.
Ich empfehle die gesamte Serie. Carson schlägt vor, die Beiträge chronologisch zu lesen, besonders wenn man die Serie noch nicht kennt. Jeder Beitrag ist in sich abgeschlossen, aber „zusammen ergeben sie ein klares Bild davon, warum „billige erneuerbare Energien“ nicht automatisch billigen Strom erzeugen und warum das System letztendlich für Flexibilität, Reservekapazitäten und die Verkabelung bezahlen muss.“
Falls Sie keine Zeit haben, alle zu lesen, schlug Carson Folgendes vor:
- Wenn Sie nur eines lesen: Das Preisparadoxon
- Wenn Sie mehr über den Markt in Südaustralien (SA) erfahren möchten: Preisparadoxon → Batterien in SA → Marktmechanismen → Rätsel der negativen Preise → Unsichtbarer Markt für erneuerbare Energien → Solare Mittagspause
- Wenn Sie sich für Infrastruktur und Geografie interessieren: Deutschland hält die Lichter am Laufen → 1.500-km-Staffellauf
- Wenn Sie die „Kosten für die Verbraucher“ betrachten wollen: Deutschland/Großbritannien/Frankreich: Der Preis der Energiewende
Im Folgenden werden die Beiträge in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, jeweils mit einer kurzen Zusammenfassung.
1) Chinas erneuerbare Energien und PR
Steve Carson erklärt, wie leicht man mit denselben Daten ganz unterschiedliche Geschichten erzählen kann. Chinas Wachstum im Bereich der erneuerbaren Energien ist enorm – aber das gilt auch für die Kohle. Dieser Beitrag zeigt, welche Daten (z. B. Energiemenge in TWh, prozentuales Wachstum eines ausgewählten Jahres) Ihnen die gewünschte Antwort liefern.
2) Deutschland und die erneuerbaren Energien
Dieser Beitrag beschreibt eine ähnliche Situation in Deutschland. Der deutsche Strommix hat sich seit 2015 verändert. Die Nachfrage ist deutlich gesunken (aufgrund der Stilllegung von Schwerindustrie), und die Energiequellen haben sich gewandelt: „Kohle stark zurückgegangen, Kernenergie praktisch nicht mehr vorhanden, Wind- und Solarenergie massiv ausgebaut“. In diesem Fall spielt die Datenauswahl keine Rolle – das Ergebnis bleibt dasselbe. Carson weist darauf hin, dass Importe die durch die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien entstehenden Lücken schließen. Dieser Beitrag bietet einen Überblick, bevor in späteren Beiträgen die grenzüberschreitende Energieversorgung genauer betrachtet wird.
Einschub: Wer beliefert Deutschland?

Innerhalb von fünf Jahren haben sich die Gesamtimporte um fast das Zweieinhalbfache erhöht. Das ist genau das, was man erwarten würde, wenn man gleichzeitig Folgendes berücksichtigt:
- Erneuerbare Energien stark fördern
- Schalten Sie Ihre Atomflotte ab, und
- Sie setzen Kohle und Gas seltener ein als früher.
Die Aufschlüsselung nach Ländern ist interessant:
- Frankreich, Norwegen/Schweden und die Schweiz dominieren.
- Dänemark scheint überraschend wichtig zu sein.
- Die Niederlande, Polen, Tschechien und Belgien spielen zwar eine Rolle, sind aber eher Nebendarsteller als Hauptdarsteller.
Link von obiger Empfehlung: Deutschland hält die Lichter am Laufen → 1.500-km-Staffellauf
3) Deutschland, Erneuerbare Energien & Die Stromversorgung
Befürworter grüner Energie verweisen oft auf den Erfolg des deutschen Energiewandels hin, um zu beweisen, dass es möglich ist. Dieser Artikel erklärt, wie dies gelang und warum es nicht übertragbar ist. Kurz gesagt: Der deutsche Energiewandel nutzt Interkonnektoren häufig als „erweiterten Netzspeicher“. Der Artikel beschreibt Deutschlands Energieimporte, die Lieferanten und warum grenzüberschreitende Leitungen im Stillen drei Funktionen gleichzeitig erfüllen – die Verteilung günstiger Stromerzeugung, die Bereitstellung von Reservekapazitäten und die Nutzung von Wettervorteilen.
4) Das 1.500-km-Staffelrennen: Warum der spanische Wind Mühe hat, Deutschland zu erreichen
Die Annahme, die akademischen Studien zugrunde liegt, die belegen wollen, dass Wind-, Wasser- und Solarenergie ohne neue Technologien das Stromnetz effektiv versorgen können, ist, dass der Wind irgendwo weht, wenn er im eigenen Land nicht weht. Dieser Beitrag beleuchtet eingehend den oft übersehenen physikalischen Engpass: die Stromübertragung. Carson erklärt, dass Spanien meteorologisch gesehen „anti-deutschland“ sein kann, aber „der grenzüberschreitende Stromtransport ist ein jahrzehntelanger, milliardenschwerer Wettlauf um Milliarden Euro“.
5) Großbritannien und erneuerbare Energien
In diesem Beitrag analysiert Carson die Situation im Vereinigten Königreich. Er beschreibt die britische Stromerzeugung von 2015 bis 2024: „Kohle bricht zusammen, Windkraft boomt, Kernenergie geht zurück, Gas bleibt zentral.“ Sein Ansatz basiert auf einer einfachen, datenorientierten Betrachtungsweise, die die Folgefrage aufwirft: Was bedeutet „Erfolg der erneuerbaren Energien“ im Systemkontext?
6) Großbritannien und erneuerbare Energien: Wie die Magie funktioniert
Der nächste Beitrag analysiert die Daten genauer. Er zeigt, dass Großbritannien stark auf Importe, Gas, Biomassebilanzierung usw. setzt. Ich bin überzeugt, dass Marketing ein wesentlicher Bestandteil der Botschaft von Befürwortern grüner Energie ist, und Carson erklärt, wie sich die Argumentation für einen hohen Anteil erneuerbarer Energien verändert, sobald man die vollständigen Systembeschränkungen berücksichtigt. Das wären all die Einschränkungen, die diese Befürworter ignorieren.
7) Deutschland, Großbritannien und Frankreich: Der Preis der Energiewende
Carson fasst in diesem Artikel die vorherigen Aussagen zusammen:
Deutschland baute Wind- und Solarenergie massiv aus – erlebte aber gleichzeitig eine Deindustrialisierung (Industrieabwanderung) und eine deutliche Veränderung im Stromhandel mit den Nachbarländern. Großbritannien stellte die Kohleverstromung ein, setzte verstärkt auf Offshore-Windkraft und erhöhte die Verbrennung von Holzhackschnitzeln. Beide Länder waren zudem stärker auf Importe angewiesen – insbesondere Frankreich auf Atomkraft und Norwegen auf Wasserkraft.
Carson erklärt: „Die Verfechter der Energiewende versprechen oft, dass die Strompreise zwangsläufig sinken werden, weil Wind- und Solarenergie keine Brennstoffkosten verursachen.“ Ich musste erst nachschlagen, was „Verfechter“ bedeutet – es ist ein australischer Slangausdruck für einen Marktschreier. Carson untersucht, was Verbraucher tatsächlich erleben: „Die Kostenstruktur, die Abwägungen und warum ‚mehr erneuerbare Energien‘ ohne Flexibilität und entsprechende Verkabelung nicht automatisch zu ‚niedrigeren Rechnungen‘ führt.“ Ich empfehle diese Reihe, weil er die Bestandteile der Stromkosten hervorragend aufschlüsselt. In diesem Beispiel analysiert er den Großhandelspreis, die Netzentgelte und zusätzliche Kosten wie Steuern, die zusammen die Stromrechnung ausmachen, und zeigt, wie diese Faktoren die Preise in Deutschland und England im Vergleich zu Frankreich beeinflusst haben, das erneuerbare Energien nicht so konsequent verfolgt hat.
In den verbleibenden sieben Artikeln dieser Reihe nutzt Carson die Erfahrungen aus Südaustralien, um tief in die „tägliche Preis-Achterbahnfahrt und ihre wahre Bedeutung“ einzutauchen.
8) Das 100%-Experiment: Wie ein kleiner Staat zum weltweiten Labor für erneuerbare Energien wurde
Er argumentiert, dass Südaustralien das geeignetste Praxislabor für einen hohen Anteil erneuerbarer Energien sei, da es „über riesige Dachsolaranlagen, viel Windkraft und ein engmaschiges Netznetz verfügt“. Dieser Beitrag legt den Grundstein: Was hat sich zwischen 2015 und 2025 verändert, und warum verhält sich das Stromnetz anders als in der Ära der fossilen Brennstoffe üblich?
Es ist in New York State geltende Doktrin, dass ein System mit erneuerbaren Energien dem derzeitigen System überlegen ist, da die Preise für fossile Brennstoffe stark schwanken und ein Wind- und Solarsystem externe Ursachen dieser Schwankungen eliminiert. Carson erklärt, warum auch ein System mit erneuerbaren Energien mit Preisschwankungen zu kämpfen hat: „Mittags fallen die Preise ins Negative und abends schnellen sie auf extreme Höhen.“ Dieser Beitrag erläutert die „Canyon-Kurve“ und warum die Preisschwankungen im Großhandel nicht zu niedrigeren Haushaltsrechnungen führen. Der Autor empfiehlt diesen Beitrag als besten Einstiegspunkt, falls Sie nur einen Artikel über Südaustralien lesen möchten.
10) Batterien in Südafrika: Der Markt in Betrieb
Seit ich 2017 meinen Blog gestartet habe, ist mir aufgefallen, dass sich jeder Aspekt der Energiewende bei genauerer Betrachtung als komplexes Thema entpuppt. Dies ist ein gutes Beispiel dafür. Befürworter des New Yorker Klimagesetzes sehen Batteriespeicher als vielseitige Lösung: Sie sollen überschüssigen Wind- und Solarstrom in Spitzenzeiten verlagern, Kapazität und Systemdienstleistungen bereitstellen, wenn fossile Kraftwerke stillgelegt werden, und die Gesamtsystemkosten senken. Im Beispiel von San Antonio heißt es: „Batterien werden nicht gebaut, um Strom für einen Tag zu speichern – sie werden gebaut, weil der Markt schnelle Reaktionszeiten in den Randzeiten honoriert.“ Dieser Beitrag zeigt, welchen Beitrag Batterien tatsächlich im Tagesverlauf zum Stromnetz leisten.
Um meine These zu untermauern, dass sich jeder Aspekt bei genauerer Betrachtung als komplexer erweist, geht Carson detailliert auf die Regeln des NEM-Marktes ein. Der National Electricity Market (NEM) ist der vernetzte Großhandelsmarkt, der Queensland, New South Wales, Victoria, South Australia und Tasmanien verbindet. Carson erklärt, wie der NEM Geschwindigkeit belohnt: 5-Minuten-Abrechnung, „Twitch“-Märkte für Frequenzregelungs- und Systemdienstleistungen (FCAS), negatives Preisverhalten und die Bedeutung netzbildender Wechselrichter. Dies ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, warum diese Reihe so nützlich ist. Carson analysiert alles verständlich und beschreibt die Vorgänge, um eine sehr komplexe Situation zu erklären.
12) Das Negativpreis-Rätsel – Warum Stromerzeuger für die Stromproduktion bezahlen
In der alternativen Realität erneuerbarer Energien sind negative Strompreise ein Merkmal eines Systems mit hoher Wind- und Solarkapazität. Carson erklärt: „Negative Preise sind kein Fehler – sie sind die Art und Weise, wie der Markt Überschüsse abbaut, wenn einige Erzeuger nicht abschalten können oder wollen.“ Er geht detailliert auf die Wirtschaftlichkeit des Kohle- und Gaskreislaufs, Förderprogramme für Wind- und Solarenergie und die Gründe ein, warum negative Gebote dennoch rational sein können.
Dieser Beitrag erklärt die Funktionsweise von Subventionen für erneuerbare Energien in Südafrika. Daher kann die Fachsprache in anderen Ländern abweichen. Er beschreibt:
Der „zweite Markt“, der zur Finanzierung erneuerbarer Energien beitrug: Zertifikate für die Erzeugung großer Mengen (LGCs). Wer zahlt, wie sich die Kosten auf den Stromrechnungen auswirken, warum die LGC-Werte einbrachen (weil das System funktionierte) und was neuere Mechanismen stattdessen versuchen.
Es gibt zwei neuere Mechanismen. Das Capacity Investment Scheme ist ein Bundesprogramm, das neue, erneuerbare und saubere, bedarfsgerechte Kapazitäten fördert und diese über wettbewerbliche Ausschreibungen in den NEM-Regionen vergibt. Herkunftsnachweise für erneuerbare Energien (REGO) sind handelbare Zertifikate, die bestätigen, dass eine bestimmte Strommenge aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurde. Ich vermute, kann es aber nicht beweisen, dass die meisten Märkte ähnliche Mechanismen verwenden.
14) Die solare Mittagspause, die die Kohleindustrie nicht bieten kann (und die Gasindustrie nur bedingt)
Dies ist ein weiteres Beispiel für die verborgenen Komplexitäten des Stromsystems, die Insider verstehen, die aber von Befürwortern erneuerbarer Energien ignoriert werden. Der eher technische Beitrag erklärt, warum thermische Kraftwerke nicht einfach um 8 Uhr morgens abgeschaltet und um 16 Uhr wieder angefahren werden können, ohne Kosten und Risiken zu verursachen. Er beleuchtet die physikalischen Aspekte der Negativpreisentwicklung – Anfahrvorgänge, Lastspitzen, Lastzyklen und warum Batterien eine sinnvolle Überbrückung darstellen.
Diskussion
Während ich diese Zusammenfassung vorbereitete, fielen mir einige Zitate aus den Artikeln ins Auge.
Die Ergebnisse aus Deutschland, England und Frankreich zeigen Folgendes:
- Systemkosten überwiegen Rohstoffeinsparungen: Während die „Großhandelspreise“ eines windigen Tages niedrig sein mögen, treiben die Kosten für die Bewältigung dieser Variabilität (die blaue Schicht) und die „alten“ Subventionen der Vergangenheit (die rote Schicht) den Gesamtpreis in die Höhe.
- Dekarbonisierung durch Importe: Sowohl Großbritannien als auch Deutschland haben ihre „Dekarbonisierung“ teilweise durch den Import französischer Kernenergie und norwegischer Wasserkraft vorangetrieben. Sie haben die Stabilität ihrer Stromnetze an Nachbarländer mit solideren Grundlagen ausgelagert.
- Der nukleare Vorteil: Frankreich kann trotz seiner technischen Krise im Jahr 2022 ein stabileres und preisgünstigeres Einzelhandelsumfeld aufrechterhalten, indem es die massiven Kosten für „Redispatch“ und „Kapazitätserweiterung“ vermeidet, die seine Nachbarn plagen.
Die eingehende Analyse des Testfalls in Südaustralien ergab folgende Punkte:
Daten aus Südafrika veranschaulichen das „Preisparadoxon“: Wie „kostenloser“ Brennstoff aus Sonne und Wind einen Markt mit extremen Hoch- und Tiefpreisen geschaffen hat, der selten zu einer „günstigen“ Rechnung für den Durchschnittshaushalt führt.
Ein wichtiger Punkt: Batterien mögen negative Preise, weil das Laden dadurch billig (oder sogar kostenlos) wird. Allerdings sind Batterien durch ihre Energiekapazität und ihren Ladezustand begrenzt – sie können keinen unendlichen Überschuss aufnehmen.
Das ist die Kernaussage der vorangegangenen Artikel:
- Mittags sinken die Preise ins Negative, weil die Nachfrage nach Solarstrom die Nachfrage übersteigt.
- Die Preise steigen abends stark an, weil die Solarenergie ausfällt und der Wind die Lücke oft nicht vollständig schließen kann.
- Das Knappheitssignal hat den Einsatz von Batterien erforderlich gemacht – nicht um „den Staat über Nacht am Laufen zu halten“, sondern um als schnelle Brücke zu dienen, während die Produktion in kleineren Werken und die Importe langsamer anlaufen.
Der eigentliche Wandel besteht also nicht darin, dass „erneuerbare Energien billig sind“. Der eigentliche Wandel besteht vielmehr darin:
Wir haben viel billige, intermittierende Energie erzeugt, und jetzt besteht der teure Teil darin, das System zum Laufen zu bringen, wenn diese Energie nicht verfügbar ist – oder gar zuviel davon ins Netz gedrückt wird.
Abschluss
Ich kann diese Artikelreihe wärmstens empfehlen, da sie eine hervorragende Informationsquelle zum Mythos der billigen erneuerbaren Energien darstellt.
Steve Carsons ursprüngliche Website „Science of Doom“ befasste sich mit Klimawissenschaften. Jetzt veröffentlicht er seine Artikel auf einem gleichnamigen Substack .
Roger Caiazza bloggt auf Pragmatic Environmentalist of New York über Energie- und Umweltthemen in New York . Dies spiegelt seine persönliche Meinung wider und nicht die seiner früheren Arbeitgeber oder anderer Unternehmen, mit denen er in Verbindung stand.
https://wattsupwiththat.com/2026/03/27/renewables-are-cheap-myth/















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Rechnen die EE-Enthusiasten mit diesen Kosten, dann ist es der teuerste und wahnsinnigste Versuch in der Geschichte der Menschheit!
Schade um die ganze schöne Zeit die vertan werden muß um nachzuweisen, daß der ganze „Erneuerbare“ Schmarrn ein Schmarrn ist. Lug und Trug durch und durch. Nur und ausschließlich dafür ausgedacht unsere ganze Industrie und unseren Lebensstandard kaputt zu machen.
Früher, in der guten alten Zeit, hätte man dieses ganze Problem anders gelöst. Ganz anders.
Wie genau hätte man es in der „guten alten Zeit“ gelöst?
Warum ist es ein Schmarrn und wieso Lug und Trug? Können Sie das etwas genauer erklären?
Man hätte sich zusammengesetzt und vernünftig und ruhig darüber geredet.
Und Sie glauben, dass man das in der heutigen Zeit nicht getan hat? Wie denken Sie denn, wurde die weltweite Entscheidung für EE getroffen?
Herr Schnabel,
weil die Erdwärme seit 1900 um 2% gestiegen ist. Und jeder Idiot glaubt, dass das eine große Katastrophe ist.
Dass sich 2 % wenig anhören, liegt daran, dass die Angabe so eigentlich keinen Sinn ergibt. In der Klimaforschung misst man in °C. Und selbst etwa +1 °C im globalen Mittel führen bereits zu deutlich spürbaren Veränderungen, vielleicht nicht bei Ihnen persönlich, aber in vielen Regionen der Welt ganz erheblich.
Und die eigentliche Frage wurde auch nicht beantwortet. WIE, nicht WARUM steht dabei im Raum.
Nennen sie bitte, welche Wirkungen man in anderen Regionen spuert, die man komischerweise in Deutschland nicht spueren kann?
Wieso komischerweise in Deutschland nicht? Sie meinen, in Deutschland findet kein Klimawandel statt? Hören Sie besser auf die Analysen vom Team KB zu konsumieren 😂
Nehmen Sie aber überhaupt entsprechende Quellen ernst? Die sind ja bekanntermaßen von der Weltregierung ausgebildet und bezahlt 😉
Wenn sie ihre eigenen Fragen beantworten, brauchen sie dann meine wirklich?
Ist Deutschland schon subtropisch? Welche neue Klimazone gibt es in Deutschland?
Bei Ihnen beginnt der Klimawandel also erst in Deutschland wenn es subtropisch hier wird…
Sie dürfen selbstverständlich gern antworten. 🙂
Wäre keine Katastrophe, vielleicht?
„In der Klimaforschung misst man in °C.“
Wo misst die Klimaforschung in °C?
Mit dem statistischen Konstrukt GMT, der man das Grad Celsius angebunden hat, etwa?
Seriöse Klimaforschung versucht Energien zu messen. Eine Temperaturbeschreibung ist dabei unzweckmäßig und unzureichend, und am ungeeignetsten ist ein statistisches flächengewichtetes Konstrukt namens GMT.
Temperatur ist ein normalverteilter physikalischer Wert.
Klima repräsentiert vornehmlich nichtlineare potenzverteilungsgetriebene Prozesse, oft im kritischen Zuständen.
Sie sind auf einem Irrweg, ihr Gedankengebäude ist flach und linear, Sie hängen einer primitiven Fieberthermometertheorie (GMT) der Erde an, oder?
Wie gehabt, nicht bei uns, nicht bei jemanden Persönlich, aber ganz bestimmt und zweifelsfrei woanders auf der Welt. Nur das woanders auf der Welt auch gleichbedeutend mit woanders ist es zunehmend kühler, verlängern sich die kälteren Jahreszeiten mit stärker abfallenden Temperaturtrands, wird immerwährend gerne vergessen, nbzw. unterschlagen, passt nicht so recht zur Ideologie der Grün-Schnäbel. 😀
Zeigen Sie mir bitte den langfristigen Abkühlungstrend 🙂
Einfach mal hier ne Quelle oder einen Link dazu einstellen, damit ich mir ein Bild davon machen kann. Dankeschön 🙏🏻
Herr Schnabel,
In der Klimaforschung misst man in °C.
Das ist das Problem.
Und selbst etwa +1 °C im globalen Mittel führen bereits zu deutlich spürbaren Veränderungen,
Ich spüre keine spürbaren Veränderungen. Welche Veränderungen spüren Sie denn selbst.
Verlassen Sie Ihre egozentrische Ideologie und schauen Sie sich auf dem Globus einfach um…raus aus der EIKE- und Leugner-Bubble und schon erweitert sich Ihre eingeschränkte Sichtweise 🙂
Und der Mirko ist der neueste grüne Messias, gelle, wir haben ja gerade Ostern ….
OH GOTT …..
Wieso ist das ein Problem? Womit würden Sie das gern tun? 😂
Ein Unternehmen schafft es kaum, 8% Gewinne über Jahre zu bringen, die Finanzelite, die die westlichen Regierungen steuert, erzielt durchgehend 25% ohne Werte zu schaffen. Mit ausgereizten Aktien von Versorger geht das nicht, also deckt man sich mit EE Schrott Aktien ein, erfindet den Klimawandel und zwingt die (westliche) Welt auf EE umzustellen. Die Gewinne reichen, um tausende EE und Klimapropheten auszubilden, die nicht merken, dass sie nur nützliche Idioten sind.
Das ist alles, für Grünschnabel zu hoch!
Interessant, eine allmächtige Finanzelite, die seit Jahrzehnten heimlich das Weltklima „erfindet“, Milliarden Menschen koordiniert und dabei von niemandem ernsthaft aufgedeckt wird (außer dem kleinen Rentner-Verein bei EIKE 🙂 ).
Und gleichzeitig soll sie ausgerechnet über Windräder+PV ihr Geld verdienen.
Respekt, starke Story.
Fehlt nur noch der Teil, wie diese „Idioten“ es schaffen, weltweit Physik, Messdaten und Forschung gleichzeitig zu fälschen. Aber vielleicht haben Sie da noch ein Bonbon für mich, das diese Frage klärt.
Dieser Beitrag von Ihnen zeigt recht schön auf das Sie sehr viel Glauben haben, aber leider wenig Ahnung, aber davon reichlich. Mag sein das man EIKE als „Rentnerverein“ betrachtet, dann wäre er sozusagen der Gegenpol zu den Ommas und damit eine wichtige Komponente im Kampf für etwas was man für wichtig erachtet. 😀
Klären Sie mich auf. Quellen, Belege usw.
Sie müssten es nur einfach tun!!!
Grünschnabel, mit Windmühlen und PV verdient man kein Geld, sondern geht häufig pleite. Es geht um Blackrock und Konsorten, denen die Weltmedien gehören und mit dessen Geld die Zusammensetzung von Senat und Repräsentantenhaus bestimmt wird, ebenfalls die Millionen für die Präsidentenwahl herkommen und somit die Politik bestimmen. Der Gewinn ist aus dem Nichts, verfielfachung von Aktienwerte, das geht nur mit wechselnden Technologien. Daher musste dem Auto und dem Kraftwerk den Krieg erklärt werden. Wenn du lange genug lebst wirst du erleben, dass man entdeckt, dass Solar, Wind und EV den Planet tötet, also wird alles eingestampft und es gibt etwas neues. Man hat es diesmal konsequenter getrieben als mit den Ozonloch und Waldsterben und hat Millionen Untergangsproheten ausgebildet (Klimatologen, Umweltphysiker) um den Humbug Nachdruck zu verleihen. Waldsterbler und Ozonlocher gab es nicht, daher war es schneller vorbei.
Was die Daten betrifft, man muss nicht viel fälschen, es geht um die Interpretation. Man braucht nicht viel um zu Wissen, dass über Jahrmilliarden das Tausendfache CO2 dem Klima nichts getan hat, nun sollen es kaum messbare Veränderungen tun….
Das Grünschnabel mit diesen Zusammenhänge überfordert ist, hatte ich schon geschrieben…
Wenn man mit PV und Solar pleite geht, wieso wird dann massiv ausgebaut?
Blackrock besitzt Anteile im 1stelligen Bereich an Medienkonzernen (ca 5-6%). Das hört sich nicht nach „denen gehören die Weltmedien“ an.
Die Sitze im Repräsentantenhaus wie auch der Senat wird von den Bürgern gewählt. Wie also soll Blackrock sie besetzen?
Und was meinen Sie mit Krieg gegen das Auto? Weltweit wächst der Bestand.
Wer genau hat die Klimatologen und Unweltphysiker ausgebildet? An welcher Uni wird das gemacht?
Wenn man die Daten nicht fälschen muss, sondern nur anders interpretieren, dann haben Sie offenbar nicht in der Schule oder an der Universität (je nach Ausbildungsgrad) aufgepasst. Da lernt man so etwas, aber man kann das auch nachlesen, wie man Daten auswertet.
Vor Jahrmillionen lebten auch keine moderne Menschen auf dieser Welt. Uns gibt es noch nicht so lang. Das ist der entscheidende Punkt. Schwankungen liefen früher viel langsamer ab, sodass sich Ökosysteme entsprechend anpassen konnten. Nun passiert das alles in einem deutlich schnelleren Tempo, sodass die Anpassung erheblich erschwert ist.
„Schwankungen liefen früher viel langsamer ab, sodass sich Ökosysteme entsprechend anpassen konnten.“
Das ist einfach nur eine falsch Behauptung, oder?
Das ist keine durchdachte Aussage, vielleicht?
Vielleicht? Sicher nicht, denn nicht umsonst sind bisher über 90% aller Spezies ausgestorben, doch nicht aus Lustlosigkeit bezüglich notwendiger Anpassung, oder?
Oder, sie sind nicht weg, sondern nur woanders…
Ihre Naivität quillt bei Ihnen aus allen Öffnungen ….. 😉
Sind Sie wirklich so armseelig? Wahrscheilich eine entsprechend programmierte KI, einer allein kann nicht so blöde sein ….
Herr Schnabel,
man sollte in dem Spruch „Wenn man schon keine Ahnung hat, dann besser die Fesse halten“ Fresse mit Schnabel ersetzen.
Der anstehende Rückbau der WKA wird viele, die in WKA investiert haben in den Ruin treiben.
Die Rückbaukosten betreffen nicht die Windbarone alias Projektoren, die Rückbaukosten bleiben bei den Betreibern, Kommunen und verdummte Investoren.
schreibt dazu die Bauernzeitung.
Und noch mehr
Eine weitere Information, die Sie scheinbar nicht erreicht hat:
Sie fragen:
und darauf gibt es eine sehr einfache Antwort:
im PIK Potsdam.
In einem Institut, deren Analysen sich in sich selbst widersprechen und dessen Aushängeschild Rahmstorf seit Jahren versucht, die Verlangsamung des Golfstroms herbei zu schreiben und immer wieder von der Realität widerlegt wird.
3,8 Millionen Euro für Klimafolgenforschung, welche Folgen hat ein statistischer Wert?
Und wenn Sie es noch immer nicht begriffen haben, wie Medien in Deutschland funktionieren:
Der größte Medienkonzern in Deutschland ist die ddvg, eine Holding der SPD.
Zusätzlich hält die ddvg über die Madsackgruppe Anteile am RND und beeinflust damit direkt die Meinungsbildung im Interesse der links grünen NGOs, die die SPD über die Regierungsbeteiligung finanziert.
Ob der M. S. geistig in der Lage ist, DAS zu begreifen?
In der „guten alten Zeit“ hat man Probleme erkannt, diese determiniert und die Forschung angehalten brauchbare Lösungen zu entwickeln. Dies wären in Pilotprojekten getestet wurden, evaluiert und entweder angepasst oder verworfen weil im Sinne der Anforderungen nicht realistisch anwendbar. Tja so ging das in den guten alten Zeiten, man hat nicht erst ein mögliches Problem noch manifestiert indem man unbrauchbaren Lösungen den Vorzug gab, den Istzustand gleichzeitig gecancelt hat in dem Glauben, mehr war es ja nicht, es wird schon gut gehen, eine abbruchreife Indusdriegrundlage erschaffen, welche die Indusdrie außer Landes treibt. Und was daraus entstand nannte man Fortschritt was regelmäßig der Gegenspieler von Rückschritt und Zerstörung ist.
Ihr Beitrag idealisiert die „gute alte Zeit“ doch etwas sehr stark, finden Sie nicht?! auch früher gab es Fehlschläge und ineffiziente Projekte. Kritik an der heutigen Praxis ist berechtigt, aber nicht alles, was scheitert oder Industrie verändert, ist dann absichtlich zerstörerisch.
Sie könnten auch einfach mal Alternativen benennen.
„Wir haben viel billige, aber fluktuierende („erneurbare“) Energie erzeugt, und jetzt ist es tuer, das System am Laufen zu halten, wenn diese Energie nicht verfügbar ist.“
Wie kann man sich wundern, dass etwas, das es gar nicht gibt, nicht verfügbar ist?!
Ich frag mich, wo jetzt der ute-beitrag mit ihrer solaranlage (die quasi saft zum 0-tarif bringt) bleibt….
Überschrift: Erneuerbare Energien sind billigRichtig ist: Erneuerbare Energien gibts nicht.
„….dass der Wind irgendwo weht….“
Mich hat das schon immer überzeugt. Das kleine dabei auftretende Problem ist doch mit geringem Aufwand lösbar:
1. Da, wo der Wind gerade irgendwo weht, muss man nur ganz schnell die über die gesamte Republik verteilten Windräder einsammeln und hin schaffen.
2. Da wo der Wind irgendwo weht, braucht man nur den Wind in Eimern oder Tüten einfangen und den Inhalt dann an den ca. 30.000 Windrädern gleichmäßig verteilt wieder frei lassen.
Hat doch in Schilda mit dem fensterlosen Rathaus auch funktioniert, dass da die Merkel und der Habeck und der Trittin nicht drauf gekommen sind!? Und was machen sie? Sie faseln von Kugeln Eis, aber von Eis haben sie nun wirklich überhaupt keine Ahnung. Im Gegensatz dazu sind sie ja – wenn auch leider nur ohne Abschluss – bestens in Elektrotechnik (Energietechnik) ausgebildet!
Wir müssen nur alle ganz fest daran glauben, dann funktioniert es auch. Apell an alle Zweifler:
Treten sie der Klimasekte bei und beten Sie dreimal täglich das Windrad-Glaubens-bekenntnis. Wenn Sie dann noch genug in den Ideologie-Klingelbeutel werfen, funktioniert das bestimmt auch schon im nächsten Jahrtausend!
Ein kleiner, niedlicher und spöttischer Beitrag Ihrerseits. Gratuliere 🙂
Nur das Ihr Vergleich „Wind in Eimern transportieren“ die Realität der Energietechnik natürlich verfehlt. Niemand behauptet, man könne Wind physisch verlagern, stattdessen wird elektrische Energie dort erzeugt, wo Wind verfügbar ist, und über ein Stromnetz dorthin transportiert, wo sie gebraucht wird. Genau dafür existieren seit Jahrzehnten Hochspannungsleitungen (haben Sie bestimmt schon mal gesehen).
Das eigentliche Thema ist also nicht „Wind einsammeln“, sondern Infrastruktur: Netzausbau, Speichertechnologien und ein Mix verschiedener Energiequellen (Wind, Solar, Wasser, flexible Kraftwerke). Und gebündelt gleicht dann Schwankungen bereits heute aus; vielleicht noch nicht perfekt, aber technisch fundiert und kontinuierlich verbessert.
Also lassen Sie doch Ihre bewusst absurden Vereinfachungen und üben Sie Kritik an den echten Herausforderungen 🙂
Das klingt ein wenig so, als könne man auf die heimische Stereo-Anlage verzichten, man muss nur mehr in das Bilden einer größeren Anzahl von Orchestern investieren, dann kann jeder zu Hause ohne Stereo-Anlage Musik hören.
Es ist kaum zu glauben, dass unsere Vorfahren so doof waren, und die Kraftwerke dort gebaut haben, wo die Energie benötigt wurde. Der Mond wäre der bessere Standort gewesen, irgendwie hätte man die Energie schon zu den Verbrauchern bekommen.
Der gedankliche Fehler: Es ist viel teurer und nicht so, dass Hochspannungsleitungen nichts kosten.
Persönlich an Sie gerichtet:
Ich habe keine Ahnung und noch nichts davon gesehen, was Hochspannungsleitungen sind. Können Sie mir das bitte mit einfachen Worten erklären, damit auch ich es verstehe?
Als wurde Strom jemals nur dort erzeugt, wo er verbraucht wird. Kraftwerke standen schon immer da, wo Ressourcen oder Platz verfügbar waren. Und dann wurde die Energie über Netze verteilt. Genau dafür existieren Hochspannungsleitungen.
Ihr Vergleich mit dem Mond ist ein Strohmann: Es geht nicht um beliebige Distanzen, es braucht gute Standorte und diese sind dann sinnvoll mit Verbrauchszentren zu verbinden.
Und ja, Netze kosten Geld. Bei steigendem Bedarf bräuchte es das aber auch für einen Kraftwerksbetrieb. Und die Kraftwerke sind dann auch noch nicht gebaut (auch wenn man eine handvoll der AKWs erhalten hätte). Das können Sie dann gern mal finanziell durchrechnen (+ Bauzeit).
Ihr Vergleich mit dem Mond ist ein Strohmann
… und dieser Vergleich trifft zu 100 % auf Sie zu.
Flatter-Energie muss z. B. über noch zu bauende Gaskraftwerke gestützt werden (vermutlich an den Stellen, wo der Wind gerade irgendwo weht) mit einem Wirkungsgrad von rund 50 %, dafür wird die direkte Wärmeerzeugung in Häusern verboten, weil da der Wirkungsgrad ja nahe 100 % liegt.
Ideologisierte Menschen wie Sie merken das nicht, sie verbreiten nur permanent ihr Glaubensbekenntnis, das Sie mit fehlerhaften Theorien zu stützen versuchen. – Auch Sie wird die Quittung dieser Spinnereien in Kürze erreichen und treffen.
Zum Einen haben Sie nicht verstanden, was ein Strohmann-Argument bedeutet, das ist aber ok und auch nicht wichtig.
Erstens: Gaskraftwerke als Backup sind genau das – eine Reserve. Sie laufen nicht dauerhaft, sondern nur dann, wenn sie gebraucht werden. Sie suggerieren jedoch eine Dauerlösung und das stimmt eben nicht.
Zweitens: Es geht nicht um ein „Verbot von 100 % effizienter Wärmeerzeugung“. Gemeint ist, dass ineffiziente Systeme ersetzt werden sollen.
Eine direkte elektrische Heizung (z. B. Heizlüfter) hat zwar im Gerät ~100 % Wirkungsgrad, liefert aber aus 1 kWh Strom auch nur 1 kWh Wärme. Eine Wärmepumpe macht daraus typischerweise 3–4 kWh Wärme. Sie nutzt Energie also deutlich effizienter!
Es geht also nicht um Ideologie, sondern um höhere Effizienz im Gesamtsystem, nicht um isolierte Einzelwerte.
Das ist weder „Glaube“ noch Theorie, sondern genau so wird Energieversorgung heute real geplant und umgesetzt.
Verraten Sie mir vielleicht noch, welche Quittung mich erreichen soll? Was kommt denn auf uns zu?
Zu „Reserve“
Gaskraftwerke laufen in standby, also langsam ohne Last, beim Wolkendurchzug oder Windschwankungen Leistungschwankungen zu kompensieren, ansonsten wird es dunkel überall. Alle Kosten sind vorhanden(Invest, Kapital, Betrieb, Wartung), nur das Gas im standby reduziert. Abschalten geht nicht, dann kann nicht kompensiert werden. Also doppelte Infrastruktur – doppelte Kosten. Reduzieren lässt sich nur die EE Seite, dann wäre die Infrastruktur einfach und billiger, trotz Gasverbrauch.
Verstehen Grünschnabel nicht.
Kohlekraftwerke werden sinnvoll dort gebaut, wo Kohle vorhanden ist. Z.B. am Braunkohle Tagebau oder an der Steinkohle Grube. Kernkraftwerke können dort gebaut werden, wo der meiste Strom benötigt wird. Ist eigentlich einfach zu verstehen. Wo stelle ich Windräder auf? Na da wo vermutlich Wind weht. Dann muss aber eine Leitung gebaut werden, oder eben in Säcke abgefüllt. Da noch eine Frage, Herr Schnabel. Was ist nach Ihrer Meinung effektiver, ein KKW mit einer gesicherten Leistung von 1GW oder 200 Windräder mit ungesicherter Nennleistung 1GW?
Und der durch Kohle- oder Kernkraftwerke erzeugte Strom kommt dann ohne Leitungen beim Verbraucher an?
Auch diese Kraftwerke stehen nicht „im Wohnzimmer“, sondern benötigen Netze zur Verteilung. Das ist kein Merkmal der Windenergie, sondern Grundprinzip jeder Stromversorgung.
Strom wird in allen Fällen über Netze transportiert, unabhängig von der Erzeugungsart.
Zu IHrer Frage:
Sie stellen zwei Dinge gegenüber, die so nicht direkt vergleichbar sind.
Ein KKW kann isoliert betrachtet kontinuierlich Leistung bereitstellen, das ist sein Vorteil. WKA hingegen finden sich nicht isoliert vor, sondern sind Teil eines Verbunds aus Netzen, verschiedenen Erzeugungsarten.
Es geht am Ende um das Gesamtsystem. Das muss zuverlässig die benötigte Leistung bereitstellen.
Kraftwerke alleine wären vollkommen ausreichend. Der Rest kann man sich sparen, braucht kein Mensch hier. Unwirtschaftlich und umweltschädlich. Reine Ideologie und schlimmeres . . .
Was für Kraftwerke und wieviele davon?
Können Sie sich das nicht selbst beantworten, brauchen Sie dazu schon Hilfe von anderen?
Billige Dialektik, sonst nichts!
Da steht eine Behauptung im Raum, darauf bat ich um eine Antwort.
Aber Sie können das gern übernehmen. Wieviel Kraftwerke bräuchten wir nun?
Herr Schnabel,
die Notwendigen.
Wenn Sie wollen, dürfen Sie ruhig PV-Anlagen installieren, aber keinen Strom verkaufen. Das belastet die Menschheit nicht.
Und wieviel sind notwendig? Raus mit der Sprache! 😉
Wer sie sich wünscht muss sich auch mit den offenen Fragen auseinandersetzen.
Sagen wir, es wird eine Leistung von 80GW benötigt. Sagen wir, ein mittelgroßes Kraftwerk erbringt 1GW ( große Braunkohlekraftwerke wie Lippendorf oder Boxberg rund 2GW). Dividiert man dann 80/1 braucht man 80 Kraftwerke. Nun zum Kaftwerkspark.Es gibt Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke. Ob es noch ölbefeuerte gibt, müssten Sie selbst nachsehen. War das hilfreich?
80 Kraftwerke ist Ihre Schätzung. Glauben auch Sie, dass das der eigentliche Heilsbringer für die Energiewende wäre? Denn offensichtlich sind hier viele (alle?) der Meinung…
Die 80 hat zur Grundlage, dass die Spitzelast bei ca.75 GW liegt. Die vorzuhaltende Reserve könnte auch noch etwas höher liegen. Und was heißt hier Heilsbringer für die „Energiewende“? Wozu brauchen wir diese? Wir hatten ein hervorragendes Energiesystem, dass verbrecherisch zerstört wurde.
Ich verstehe den Punkt, dass das alte System zwar ziemlich gut funktioniert hat, aber man darf eben nicht vergessen, dass es stark auf Kohle und Gas basierte und entsprechend viel CO2 emittierte. Selbst moderne AKWs wie Isar 2 hätten die Klimaprobleme nicht wirklich gelöst und bringen ihre eigenen Themen wie Kosten und Endlager mit.
Gleichzeitig sind erneuerbare Energien inzwischen oft einfach günstiger und machen uns unabhängiger von Importen. Spätestens seit dem Ukraine-Krieg sieht man ja auch, wie riskant diese Abhängigkeiten sein können.
Für mich wirkt das Ganze deshalb weniger wie „Zerstörung“, sondern eher wie ein notwendiger, wenn auch holpriger Umbau. *daumenhoch*
Das wäre dann ja keine Energiewende, sondern der Beleg das man solch geframte Politik garnicht benötigte. Was wir brauchen ist sichere und preiswerte Energie, in allen Sektoren.
Und das beste ist, wir benötigten nur 80 Flächen statt 30.000 und mehr für die Schwarzflächen-Heizer, die zum überwiegenden Teil schon vorhanden sind, seit teils 100 Jahren Indusdrieflächen sind und nur reglemäßig auf den technisch neuesten Zustand gebracht werden müssten. Zudem spart es immense Zusatzkosten, weil die zugehörige Infrastruktur ebenfalls längst vorhanden ist. Alleine diese Kosten erscheinen nirgends in den Wohlfühlkalkulationen, sind aber zu tragen und für den Endkunden zu refinanzieren. Mal ganz abgesehen von den Zerstörungen des Naturraumes wo die woken Schredder hingepflastert werden. Wenn die Zeit der Abrechnung kommt und das wird sie zwiefelsfrei, dann wird dies eine Rechnung sein deren politischer Sprengstoff garnicht absehbar ist.
Ich liebe die Belehrungen eines Mirko Schnabel. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
Er ist wirklich eine Bereicherung, allerdings nur für sich selbst!
Wie ernst Sie sich und die übrigen Rentner hier wirklich nehmen, ob der Verbreitung von unwissenschaftlichem Unsinn, von Untergangs- und Verschwörungsnarrativen, ist wahrlich eine Bereicherung 😄 Manchmal kann man es nicht glauben und doch hat sich hier so eine kleine Gruppe Ewiggestriger versammelt, um sich gegenseitig Märchen zu erzählen…schon gut 👍🏻 😂
…. auf jeden Fall eindeutig besser, als herumspinnende Ewigmorgiger ohne Kenntnisse im Bereich der Elektrotechnik und Energieversorgung. Nur Übernahme auf der dummen Mainstream-Basis!
Sind Sie tatsächlich schon Rentner?
„Also lassen Sie doch Ihre bewusst absurden Vereinfachungen und üben Sie Kritik an den echten Herausforderungen 🙂“
Damit meinten Sie aber bestimmt einzig nur sich selbst! 🙂🙂🙂
Der Mirko ist so überzeugt, alles zu wissen, weil er wohl überhaupt nicht in der Lage ist, überhaupt zu erahnen, was er alles nicht weiß.
Er ist ein typisches „Bildungsprodukt“ der heutigen Zeit. Auf diesen flächendeckenden Bildungsnotstand ist allerdings über 5 Jahrzehnte grün-systematisch hingearbeitet worden. Das Fatale dabei ist, dass es Leute wie den Mirko gibt, die sich für die Größten halten, wenn sie ein paar gründämlche Sprüche daherbeten und ihren Namen tanzen können.
Sind sie sicher, das sie nicht hier sind, weil sie die Rentner ernst nehmen?
Wenn sie sie nicht ernst nehmen würden, wären sie nicht hier, vielleicht?
Der Mirko Schnabel hält sich bestimmt auch einen Hubschrauber im stand by, damit er, wenn sein Lastenfahrrad kaputt oder nicht betriebsbereit ist. seine Beweglichkeit aufrecht erhalten kann.
Issa jetzt weg? Mit Rentnern streiten und sie aber nicht erst nehmen? Wie verbogen muss man sein?
Ich habe die Vermutung mit Herrn Schnabel haben wir wieder so einen im Auftrage Handelnden, freiwillig würde ich mir das hier auch nicht antuen wollen, oder?:)
Die Märchen, Herr Schnabel, erzählen aber Sie!
Da sind Sie begnadeter als die Brüder Grimm!
Ganz besonders schöne Bezeichnung, „flexible Kraftwerke“. Eigentlich nichts besonderes, nur Kraftwerkstechnologie aus „der schönen alten Zeit“, hier aber als redundantes Energiesystem, zwangsläufig, ausgelegt damit die Wolkenkuckucksheimer sich an Schwarzflächen und Windmühlen erfreuen können. 🙁