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Ein steiler Anstieg der Gaspreise im dritten Quartal hat die Rentabilität der Kohleverstromung in Europa deutlich verbessert:


Im August verzeichneten die NWE-Front-month-Clean-Dark-Spreads [?] für 40 % effiziente Anlagen im Durchschnitt einen Aufschlag von 8 €/MWh gegenüber den Clean Spark-Spreads für 55%-Gaskraftwerke, während im September der Abstand zwischen den beiden Indikatoren mehr als 35 €/MWh betrug.

In Anbetracht der akuten Schwachstellen im britischen Energiesystem wurde die Aufmerksamkeit in den letzten Wochen besonders auf dieses Land gelenkt. Um Engpässe in der Stromversorgung zu vermeiden, war Großbritannien gezwungen, seine verbliebenen Kohlekraftwerke hochzufahren.

Die Versorgungsunternehmen auf der anderen Seite des Ärmelkanals taten im Spätsommer das Gleiche. So erreichte der Anteil der Kohleverstromung in Deutschland im September den höchsten Stand seit Ende 2018, während der Anteil der Kohleverstromung im Strommix von Italien, den Niederlanden und Frankreich zusammengenommen im vergangenen Monat um mehr als 4 Prozentpunkte gestiegen ist. In einem anderen Marktumfeld würde ein großer Teil der Kohlekraftwerke, die derzeit in Betrieb sind, offensichtlich nicht wieder in Betrieb genommen werden.

Da die Kohlekraftwerke in Westeuropa immer noch weit unter ihrer Kapazität betrieben werden, besteht die Möglichkeit, ihren Einsatz zu intensivieren. Die Frage ist, welche Auswirkungen eine weitere Umstellung auf Kohle auf den Gasmarkt unter den heutigen Bedingungen haben könnte.

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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE