Vijay Jayaraj
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Atomausstieg als „schwerwiegenden strategischen Fehler“ bezeichnet, der zu einem Mangel an Grundlaststrom in Deutschland geführt und die Energiewende zur teuersten Energiewende der Welt gemacht habe. Dies ist ein frühes Anzeichen für eine sich abzeichnende weltweite Abkehr von einer Politik, welche die Kernenergie an den Rand gedrängt sowie Kohle, Öl und Erdgas verteufelt hat.
Die Kernkraft-Problematik in Deutschland und Japan
Deutschland hat im April 2023 stur seine letzten drei noch in Betrieb befindlichen Kernreaktoren abgeschaltet – mitten in einer durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten lähmenden Energiekrise. Wie Pragmatiker vorausgesagt hatten, leiden die deutschen Bürger nun unter extrem hohen Strompreisen und sind weiterhin stark von Energieimporten abhängig.
Der grüne Traum wurde als Weg zu „günstigen“ erneuerbaren Energien verkauft, doch die Realität für deutsche Haushalte und Fabriken sieht so aus: rekordhohe Strompreise, komplexe Subventionen für begünstigte Unternehmen und Personen, die sich an den Klimadiskurs anpassen, und ein Stromnetz, das an windstillen Tagen oder bei bewölktem Himmel Probleme hat.
Japan hat einen bemerkenswert ähnlichen Fehler begangen, korrigiert nun aber endlich seinen Kurs. Nach der Katastrophe von Fukushima geriet die Regierung in Panik und schaltete alle 54 ihrer Kernreaktoren ab. Heute nimmt Japan diese stillgelegten Anlagen nach und nach wieder in Betrieb. Das Muster ist klar erkennbar. Länder geben unter politischem Druck verlässliche Energiequellen auf und verbringen dann Jahre damit, das wieder aufzubauen, was sie zuvor verteufelt und abgebaut hatten.
Bedauern über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen
Aus diesem Grund rechne ich mit einer ganzen Reihe ähnlicher Kehrtwenden seitens nationaler Politiker, die sich an einer destruktiven Kampagne beteiligt haben, durch welche die Stromnetze ihrer zuverlässigen, erschwinglichen und reichlich vorhandenen Versorgung mit Kohle, Öl und Erdgas beraubt worden sind.
Politiker treten bereits still und leise auf die Bremse bei ihren aggressiven Plänen zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, sobald die Realität sie einholt. Das riesige Gasfeld in Groningen sollte aufgrund lokaler Erdbebenrisiken endgültig stillgelegt werden. Doch im Jahr 2024 verschob der niederländische Senat die endgültige Abstimmung über die Stilllegung, als die Abgeordneten Garantien verlangten, dass die Aufgabe der heimischen Ressource die Energiesicherheit nicht gefährden würde.
Innerhalb einer Woche, nachdem der deutsche Bundeskanzler das Fiasko der Kernenergie eingestanden hatte, beklagte die Energieministerin des Landes auf einer Öl- und Gas-Konferenz den Vorstoß der Netto-Null-Politik und spielte damit indirekt auf die Abkehr von fossilen Brennstoffen an.
In den Vereinigten Staaten ergriff Präsident Donald Trump Maßnahmen, um die Schließung einiger Kohlekraftwerke zu verhindern, darunter Anordnungen, die den Betrieb veralteter Anlagen wie des Kraftwerks J.H. Campbell in Michigan aufrechterhielten, um „Stromausfälle im Sommer zu vermeiden“.
Der südafrikanische Minister für Bodenschätze und Energie, Gwede Mantashe, wehrt sich konsequent gegen den internationalen Druck, schnell aus der Kohle auszusteigen. „Man zerstört nicht das, was man hat, nur weil man hofft, dass etwas Besseres kommt“, sagt er. Mantashe betont zu Recht, dass die Sicherung der Energieversorgung des Staates weiterhin Priorität haben muss.
Indien ist das eindrucksvollste Beispiel für diesen Energiepragmatismus. Das Land hat signalisiert, dass Kohle noch jahrzehntelang das Rückgrat der Wirtschaft bleiben wird, auch wenn seine Diplomaten leere Versprechungen machen, bis 2070 Netto-Null zu erreichen. Der stellvertretende Energieminister Shripad Naik gab kürzlich bekannt, dass Indien allein im Haushaltsjahr 2025–26 massive 7,2 Gigawatt an neuer Kohlekapazität hinzugefügt habe und bis 2035 insgesamt weitere 307 Gigawatt an Kohlekapazität hinzufügen werde.
Keine Weitsicht
In den meisten westlichen Ländern, insbesondere in Europa, fehlt es völlig an dieser grundlegenden Weitsicht in Bezug auf die Energiesicherheit. Viele Länder haben sich auf eine Politik festgelegt, die Kohle-, Öl-, Gas- und Kernkraftwerke stilllegt, bevor glaubwürdige Alternativen geschaffen wurden. Sie jagen Zielen zur Emissionsreduzierung hinterher. Dabei spielen sie die Kosten für ihre Bürger herunter.
Das Thema Energiesicherheit hat aufgrund der Unruhen im Nahen Osten in den Nachrichten an Bedeutung gewonnen. Doch es bedarf vielleicht gar keiner Kriegshandlung, um die nächste Generation von Energiekrisen auszulösen. Wenn die nächste anhaltende Kältewelle, Dürre oder Nachfragespitze eintritt, wird sich die Schwäche des Anti-Fossil-Brennstoff-Ansatzes in höheren Rechnungen, rollenden Stromausfällen und öffentlicher Wut zeigen.
Merz’ Bekenntnis zur Kernenergie deutet darauf hin, dass die politische Klasse sich nicht ewig vor der Realität drücken kann.
This commentary was first published at PJ Media on 11 May 2026.
Vijay Jayaraj ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der CO2 Coalition in Fairfax, Virginia. Er hat einen Master of Science in Umweltwissenschaften von der University of East Anglia und einen Postgraduiertenabschluss in Energiemanagement von der Robert Gordon University, beide in UK, sowie einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaften von der Anna University in Indien. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Forschungsgruppe „Changing Oceans“ an der University of British Columbia in Kanada tätig.
Link: https://clintel.org/germanys-nuclear-confession-is-a-crack-in-net-zero-pretense/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Atomkraft, verliert immer mehr an Marktanteile an die erneuerbaren Energien.
Mit dem Atomausstieg ging auch die CO₂-Freisetzung je kWh Strom in Deutschland zurück.

Aus dem Land der “Dichter und Denker” ist das Land der Dummen geworden.
Es erinnert stark an Idiocracy
https://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy
Warum CO2 die kühlt
Prof. Dr.-Ing. Vollrath, Dreieich, Obmann für Umwelt des VDI Bezirks Frankfurt-Darmstadt
2013_08_22
https://www.gerhard-stehlik.de/CO2/2014/131001%20Stehlik%20Hopp%20Wagner.pdf
Climate Consensus and ‘Misinformation’:
A Rejoinder to Agnotology, Scientific Consensus, and the Teaching and Learning of Climate Change
David R. Legates • Willie Soon • William M. Briggs • Christopher Monckton of Brenchley
2013_08_30
https://www.wmbriggs.com/public/Legates.etal.2015.pdf
Lügen und Verleumdungen zur Durchsetzung lebensfeindlicher Politik
2025_11_04 https://tkp.at/2025/11/04/luegen-und-verleumdungen-zur-durchsetzung-lebensfeindlicher-politik/
Der Schattenstaat: Auf den Spuren der ESG-Bewegung
https://www.epochtimes.de/epoch-tv/dokumentation/doku-der-schattenstaat-esg-wef-agenda-2030-sdgs-a4242263.html
Schul-Physik 8. Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt
Video-Botschaft von
Ex-ZDF Meteorologe
Dr. Wolfgang Thüne
2015_08_25
https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Schul-Chemie
CO2 hat ein Molgewicht von 44, Luft aber nur von 29. Das heißt, CO2 sammelt sich immer am Boden, wo es auch die Pflanzen ernähren kann. Das ginge schlecht, wenn es nach oben stiege. In der oberen Atmosphäre, dort wo es laut Treibhaustheorie sein bösartiges Unwesen treiben soll, sinkt der CO2-Gehalt auf unter minimale 10ppmv, konkret gesagt zwischen der Tropopause und 33 Kilometer Höhe.
Dies wurde in den Achtzigern in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht, als es noch möglich war, solche Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Kurzum, die von Arrhenius gedachte CO2-Hülle existiert nicht, CO2 ist partout nichtdort, wo es sich die Treibhaustheorie hin wünscht.
Schul-Biologie
CO2 ist Dünger
Zu wenig CO2 –> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
2021_10_20
https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierendgrossen-duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
National Bureau of Economic Research https://www.nber.org/
Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth_ CO₂ Fertilization of US Field Crops Issue Date October 2021 Revision Date December 2025
https://www.nber.org/system/files/working_papers/w29320/w29320.pdf
https:/doi.org/10.3386/w29320
Neue Studie: Indien wird grüner
Analysis of net primary productivity trends in India by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data
2026_01_08
Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs.
Neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay:
https://doi.org/10.1088/2515-7620/ae2e98
Increasing tree size across Amazonia
2025_09_25
„Wir stellen fest, dass die Baumgröße in allen Größenklassen zugenommen hat… Die beobachteten Muster entsprechen den Erwartungen aufgrund der erhöhten Ressourcenverfügbarkeit, insbesondere aufgrund des steigenden atmosphärischen CO₂-Gehalts.“
https://doi.org/10.1038/s41477-025-02097-4
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26
https://www.nasa.gov/technology/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth-studyfinds/
https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth-study-finds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard
2016_04_16
https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia
2013_07_03
https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Sättigung der Absorptionsbanden
Artikel Klimawandel
2008
https://academia.edu/29777726/Klimawandel
Für denjenigen, der nur den von den Medien „anerkannten Autoritäten“ glauben will, bemerkte der Nobelpreisträger Paul Crutzen 1993 in einem Lehrbuch 44 treffend: „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 keine große Rolle mehr spielt.“
Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
Sättigung der Absorptionsbanden
WD 8 – 3000 – 014/20
https://www.bundestag.de/resource/blob/964612/WD-8-014-20-pdf.pdf
4. Sättigung der Absorptionsbanden
Im Folgenden werden der Begriff der Sättigung und die Abhängigkeit der Sättigung von der Höhe der Atmosphärenschichten erläutert. Der Begriff „Sättigung” bezieht sich auf die im IR-Spektrum des CO2 durchgelassene Infrarot-strahlung. Für durchgelassene IR-Strahlung ist die Atmosphäre „dünn“ und für absorbierte Strahlung „dick“. Die folgenden beiden Abbildungen verdeutlichen den Bereich der Sättigung und den Flankenbereich, in dem die Sättigung noch lange nicht erreicht ist. Der Wellenlängenbereich in der Mitte der 15 μm-Bande ist weitgehend gesättigt. Die Abbildungen zeigen einen stark vergrößerten Bereich des 15 μm Bandes in logarithmischer Darstellung. Im rot markierten, mittleren Bereich ist das Spektrum bei der heutigen CO2-Konzentration gesättigt. „Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellen-längen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert.“…
Es wird kälter
Globale Temperaturen sinken, doch in Deutschland herrscht Hitzepanik
2025_07_08
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/klima-durchblick/globale-temperaturen-sinken-doch-in-deutschland-herrscht-hitzepanik/
Seit 2024 wird es weltweit kälter
UAH v6.1 Global Temperature
https://www.drroyspencer.com/
Strom-Vollkosten ‚FCOE‘ und Energierenditen ‚eROI
2022_08_28
https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4000800
http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.4000800
Weltweit werden aus physikalisch unmöglicher “Erneuerbaren Energie” zu 5,56% Strom erzeugt!!
2025
Statistical Review of World Energy
https://www.energyinst.org/statistical-review
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern
2025_11_12
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30-agenda-untermauern/
Recht haben Sie Herr Rosemeyer,
einige fordern sogar den Wiedereinstieg in die Kernkraft.
„Man zerstört nicht das, was man hat, nur weil man hofft, dass etwas Besseres kommt“. Diesen Satz sollte man in die Plenarsäle der EU und der meisten Regierungen der EU hängen. Also wenn Alternativen funktionieren (einschieβlich Speicherug, Regelung, Übertragung), erst dann sollte man effetiv nicht mehr benötigte Anlagen zerstören.
Die Herkunft des Stromes in Relation zur Bevölkerung und zur Wirtschaftsleistung wäre aussagekräftiger als die Stromproduktion in Deutschland (die weder die Emissionen von Importstrom noch die Änderung des Strombezugs durch die Industrie berücksichtigt).
Die typischen „werner müller“ Einwürfe demonstrieren die intellektuelle Notlage der Klimatisten nachdrücklich.
Immer die gleiche Masche: Zahlen ohne Gewichtung immer und immer wieder „fröhlich“ in den Raum zu werfen, um lediglich zu beschäftigen und eine argumentative Auseinandersetzung zu zersetzen.
Seine CO2 Behauptungen am Beginn der Diskussion sind sachlich eine reine Lüge, verkleidet in Zahlenhuberei, somit faktisch eine Obfuskation reinsten Wassers!
CO2- Emissionen sind n i c h t aufgrund von Atomausstieg gesunken, im Gegenteil verharrt Deutschland auf einem leicht zu vermeidenden hohen Emissionslevel durch den „Atomausstieg“.
Wäre eine tatsächliche globale Gefahr durch CO2 gegeben müsste Deutschland eigentlich endlos Prügel kriegen von den Klimagöttern.
Der Rückgang der CO2 Emission beruht auf der Zerstörung und Abwanderung der deutschen Industrie, auf nichts anderem. Folge ist der Wohlstandsverlust und Marginalisierung Deutschlands. Das ist so gewollt von Hintergrundakteuren, welche die „werner müllers“ dieser Welt freiwillig (Stichwort: „nützliche Idioten“ ) benutzen oder banal kaufen. Sehr deprimierend das Ganze aber eins ist gewiss: Nach der dunkelsten Stunde kommt die Morgendämmerung!
By the way: Seine eigens verlinkte CO2 Tabelle führt die nukleare Energieerzeugung gar nicht erst auf wegen Irrelevanz der CO2 Emission (unter „Sonstige“…)
Und es Müllert wieder vor sich hin.Vollkommen Realitätsfern.
Ich wundere mich immer wieder mal darüber, was die hier eigentlich wollen. Wollen sie uns bekehren. Wollen sie uns belehren. Müßte doch eigentlich frustrierend für diese Leute sein, uns immer wieder ihre Weltsicht vorzuführen und immer nur Widerspruch oder schlimmeres zu erleben. Sind das Masochisten? Bezahlte Provokateure? Oder einfach nur seltsame Zeitgenossen die in ihrer eigenen Welt leben. Aber was wollen die hier?
Unbezahlt würde das doch kaum jemand tun, oder?
Die Welt war ja noch nie Schwarz – Weiß …
WIR (Sie und viele andere …) haben gefestigte Standpunkte zu allen Facetten des Klimagedöns durch Wissen und Erfahrung. Bots, wie der „Werner Müller“ haben die staatliche Aufgabe als bezahlte Stänkerer „wankelmütige“ Mitleser hier auf den Pfad der „EE-Tugend“ zu bringen oder dort zu halten.
Die „Aktuelle Kamera“ des DFF ist das Vorbild von „Werner Müller“, er also nur ein trauriger historisierender Abklatsch davon für alte SED-Genossen und minderbemittelte heutige Grün-Rot-Linke ….
Wo ist da die Energiekrise?
Die pv.Anlage bringt die gleichen Energiemengen,
mit oder auch ohne Überfall von Russland auf die Ukraine,
mit oder ohne Atomkraftwerke,
mit oder ohne Öl und Gas aus der Straße von Hormus.
Die CO2-Emissionen beim Strom in Deutschland sind langfristig stark gesunken, durch den Atomausstieg.
Der CO2-Emissionsfaktor für den deutschen Strommix liegt aktuell bei rund 330 Gramm pro Kilowattstunde, im Jahr 2025.
Gegenüber dem Jahr 1990 mit noch 764 g/kWh, entspricht dies einem Rückgang der zusätzlichen CO2-Emissionen im Stromsektor von etwa -57 % je kWh Strom.
In Tonnen ist der zusätzliche CO2-Ausstoß durch den Atomausstieg von 366.000.000 Tonnen im Jahr 1990 auf nur noch 154.000.000 Tonnen zurückgegangen, um -212.000.000 Tonnen.
Das ist ein Rückgang von ca. -58%.
„Die CO2-Emissionen beim Strom in Deutschland sind langfristig stark gesunken, durch den Atomausstieg.“
CO2 durch Atomausstieg gesunken? Ich glaube, Sie haben nicht alle Tassen im Schrank (im Oberstübchen richtig geordnet)!
Hallo,
kennen Sie nicht die Zahlen vom Deutschen Stromnetz und die Veränderung, während und nach dem Atomausstieg?
Mich interessiert der physikalische Zusammenhang, wie ein „Atomausstieg“ auf die CO2-Emissionen wirkt. Können Sie einmal darstellen, wieviel CO2-Emissionen Nuklear-Kraftwerke vor dem Atomausstieg bewirkt haben?
Geben Sie sich bei der Beantwortung bitte Mühe und sehen Sie von Glaubensbekenntnissen ab.
Nach Ihrem Verständnis hat vielleicht die Sprengung von Kühltürmen von einwandfrei funktionierenden Nuklear-Kraftwerken auch drastisch zu CO2-Emissionssenkungen geführt, so heftig, dass die Zerstörung von Volksvermögen durch eine Horde Irrer vor Ort mit Bier und Würstchen gefeiert werden musste.
Die dabei entstandene momentane CO2-Emissionssenkung war so stark, dass es den Menschen Angst und Bange wurde, dass die Pflanzenwelt zugrunde geht und die Nahrungsmittelkette zusammenbricht. So sehen Sie das doch! Oder vielleicht doch nicht?
Einst mit Atomkraftwerken, mit deutschem Atomstrom über 700.000.000 Tonnen und ohne deutschen Atomstrom nur unter 350.000.000 Tonnen an CO2 Freisetzung im Jahr.
Der Anstieg der CO₂-Mengen in der Luft ist Hauptverursacher vom Menschengemachten Klimawandel.
Kann man doch einfach auch zu Hause nachmessen.
Soviel sinnfreies und nichtssagendes KI – Kauderwelsch in drei Zeilen hatten wir hier bei EIKE aber auch noch nicht …… ;-))))
Da muß wohl in der Schreibstube vom UBA mal ein wenig „nachjustiert“ werden …. 😉
Hallo Herr Müller, was möchten Sie hier mit dieser Grafik zur CO2-Tonnen-Ideologie sagen oder gar beweisen? Wie viel Grad Celsius Klimaschutz hat uns dieser Milliardenaufwand beschert?
Haben die vermiedenen CO2-Tonnen den Strompreis reduziert, haben Sie den allgemeinen Wohlstand erhalten oder gar verbessert, haben sie die Versorgungssicherheit gesteigert, haben sie das Klima nachhaltig verbessert – oder hat sich dazu stets das Gegenteil eingestellt?
Zahllose Menschen weltweit interessieren sich doch nicht für den deutschen oder sonstigen quasi nichts aussagenden CO2-Emissionsfaktor, sondern in diesem Zusammenhang eher für eine stabile, wetterunabhängige Stromerzeugung.
Haben Sie beispielsweise auch einen CO2-Emissionsfaktor für die internationale große Schifffahrt mittels Kreuzfahrt- und Containerfrachtriesen etc., welche noch mit schwefelhaltigem Öl unterwegs sind und ihren schwarzen Ruß auch auf das Eis und den Schnee in den sich vom Meereis öffnenden Nordost- und Nordwestpassagen abladen? Ein echtes konkretes Problem, oder? Meine Vision hierzu: Umstieg auf den nuklearen, CO2-freien und sauberen Nuklearantrieb. Geeignete Lösungen dafür funkionieren längst bei militärischen Anwendungen.
Und gibt es nicht auch – noch viel wichtiger – das international zu lösende Problem der Müllbeseitigung auf den Ozeanen und entlang von Küsten? Wo ist da eine internationale Organisation á la IPCC samt den staatlich gesicherten Milliardengeldern? Ebenfalls ein wesentlich dringenderes und konkretes Problem – im Gegensatz zum Klimaschutz, den Menschen eh nur imaginär oder übersinnlich wahrnehmen können.
Sehr geehrter Herr Müller,
die Zahlen sind wirklich beeindruckend.
Im Vergleich zu Frankreich jedoch macht sich Ernüchterung breit.
„..Der Treibhausgas-Emissionsfaktor der Stromerzeugung in Deutschland fiel im Zeitraum 2000 bis 2024 regelmäßig deutlich höher aus als in Frankreich.
In Deutschland lag der Emissionsfaktor der Stromerzeugung 2024 bei 343,96 Gramm in CO2-Äquivalenten pro Kilowattstunde, in Frankreich bei rund 44 Gramm in CO2-Äquivalenten pro Kilowattstunde.
2024 produzierte Frankreich 67,3 Prozent seines Strombedarfes in CO2-freien Atomkraftwerken..“.
Quelle: https://e12m.energie-und-management.de/nachrichten/detail/co2-emissionen-der-stromerzeugung-in-deutschland-und-frankreich-336457
Mit anderen Worten: der Emissionsfaktor der Stromerzeugung Frankreichs (in CO2-Äquivalenten pro Kilowattstunde) betrug 2024 gerade einmal 13% des Wertes für Deutschland.
Übrigens:
„..Im Jahr 2025 erreicht Frankreich beeindruckende 94,85% seiner Stromversorgung aus kohlenstoffarmen Quellen.
Mehr als zwei Drittel des Stroms stammt aus Kernenergie, während Wasserkraft fast elf Prozent ausmacht.
Windkraft trägt knapp neun Prozent bei, gefolgt von Solar, das etwa sechs Prozent des Stroms liefert…“
Quelle: https://lowcarbonpower.org/de/region/Frankreich
Die Hervorhebung stammt von mir.
Um es mit Ihren Worten zu paraphrasieren:
Die CO2-Emissionen beim Strom in Frankreich sind im Vergleich zu Deutschland um den Faktor 8 geringer, wegen des hohen Anteils an Kernenergie im Strommix. 😉
Es wäre doch so einfach und so preiswert gewesen für Deutschland, mit Kernkraft. Die ferngesteuerten NGOs, die gelenkten Aktivisten und antideutschen deutschen Politics, wollen keine alternativen besseren billigeren Lösungen zur effektiven CO2-Absenkung in Deutschland, denn die sind alle verboten worden (Kernkraft, Fracking statt Kohle, CCS), die wollen und brauchen ein Dauerthema für Umverteilung, Machtzuwachs und Pfründeversorgung, deshalb als Instrument der Wahl: Degrowth, oder?
Herr Hufenbach,
Ihre Übersicht zeigt eindrucksvoll, wie die CO₂-Mengen je kWh Strom durch den Atomausstieg zurückgegangen sind.
Als D noch alle Atomkraftwerke im Einsatz hatten, lag der CO₂-Ausstoß weit über 500 g/kWh.
… und da, wo die Geburtenrate höher ist, gibt es mehr Klapperstörche ….
OH GOTT ….
Völlig falsch, richtig ist, da wo die Storchenpopulation sinkt, sinkt auch die menschliche Geburtenrate, deshalb Schluss mit Umweltschutz, jeder neue Erdenbürger erhöht den CO2-Fußabdruck, oder? 🙂