Bild rechts: Monckton in Washington, D.C. (Photo credit: Wikipedia)
Ich war Gegen­stand von Untersuchungen des Kongresses durch ein Kongressmitglied auf der Gehaltsliste der Umweltlobby, und ich war Ziel einer wissenschaftlich ungebildeten achtmonatigen „Hexenjagd“ durch einen Trotzkisten in Minnesota. Ich habe sogar eine Reihe anonymer Todesdrohungen erhalten. Meine Zwangslage ist dramatisch, aber unglücklicherweise nicht einmalig: Klimaskeptiker sind regelmäßig Gegen­stand solcher Angriffe.
Der Zynismus meiner Angreifer ist Teil einer destruktiven PR-Kampagne, ausgeführt von Banken, Energieunternehmen „erneuerbarer“ Energie, Versicherungsriesen und Kampfgruppen nebst mit diesen verbundenen Individuen, die alle danach trachten, erheblich zu profitieren durch erhebliche Übertreibung der Wissenschaft, indem sie Hinweise lancieren, denen zufolge das verbrennen fossiler Treibstoffe eine potentiell gefährliche Klimaänderung verursachen kann.
Meine erste Arbeit auf der Weltbühne war Mitte des ersten Jahrzehnts dieses Jahrhunderts erschienen, und zwar in Gestalt der Veröffentlichung einer Reihe von Artikeln im Sunday Telegraph, London, aus denen zwischen den Zeilen hervorging, dass Schätzungen der Temperaturtrends der Vergangenheit aufgrund von Informationen aus Baumringen, mit deren Hilfe die Temperaturvariationen der letzten 1000 Jahre rekonstruiert werden sollten, sich als unzuverlässig erwiesen haben. Was ich fand, war die kürzliche geringe Erwärmung, die mit der am schnellsten zunehmenden Sonnenaktivität seit 11400 Jahren zusammenfiel, ein Ereignis, dass den Temperaturrekonstruktionen über diesen Zeitraum zufolge immer wieder vorgekommen ist.
Obwohl jüngere, im Journal Science veröffentlichte Arbeiten zeigen, dass der gegenwärtige Erwärmungstrend zumindest während der letzten 11000 Jahre und vielleicht länger nicht seinesgleichen findet, zeigt die Temperaturaufzeichnung aus Mittelengland historische Beweise dafür, dass die Temperatur zum Ende des Maunder-Minimums 40 Jahre lang mit einer Rate von 4°C pro Jahrhundert gestiegen war. Diese Temperaturaufzeichnung hat sich in Vor-Thermometer-Zeiten als weniger ungenau erwiesen als zweifelhafte Baumringe, deren zweifelhafte Auswertung auf zweifelhaften Computern durch zweifelhafte Zitty-Teenager [?] ausgeführt worden sind, die von zweifelhaften Möchtegern-Bestimmern [rent-seeker] wie Michael E. Mann bezahlt werden. Seitdem hat es solche Temperaturanstiege nie mehr gegeben: im 20. Jahrhundert betrug die Erwärmung gerade mal 0,7°C, im 21. Jahrhundert gab es bislang überhaupt keine Erwärmung. In einer den linearen Trend der letzten 23 Jahre spiegelnden Graphik sieht der Trend aus wie ein Billard-Queue.
Seit der Doha-Klimakonferenz 2012, auf der ich unbeabsichtigterweise Burma repräsentiert habe, wurde die Graphik – inzwischen als Billard-Queue-Graphik bekannt – zu einem Symbol in der Debatte um die Klimaänderung, das einen patenten, graphischen Beweis der gegenwärtig vollständig fehlenden, vom Menschen verursachten Klimaänderung zur Verfügung stellt. Als Folge sahen Regierungen, Banken, Krämer der erneuerbaren Energie, Akademiker, Journalisten und alle, die sonstwie involviert waren, die Notwendigkeit, diese Graphik in jeder nur möglichen Art und Weise zu diskreditieren, und ich fand mich selbst diesen Angriffen und Drohungen mit Untersuchungen ausgesetzt, wie ich in meinem demnächst erscheinenden Buch Climate of Freedom beschreibe. In den Jahren 2009, 2010, 2011, 2012 hat Senator James Inhofe (Republikaner, Oklahoma) meine Arbeit öffentlich gewürdigt, und zusammen mit dem Kongressmann John Linder wurde mir der Meese-Noble-Preis für Frieden verliehen für meine Arbeiten zur Klimaänderung.
Bei drei Gelegenheiten hat mich das Mitglied des Repräsentantenhauses Joe Barton (Republikaner, Texas) eingeladen, vor dem Energy & Commerce Committee des US-Repräsentantenhauses zu sprechen. Bei der dritten dieser Gelegenheiten – und zum ersten Mal in der Geschichte des Kongresses – haben die Demokraten den Republikanern ihr freies Recht zur Berufung von Zeugen abgesprochen, weil sie ihren eigenen Zeugen, Al Gore, vor der öffentlichen Bloßstellung schützen wollten, die meine Aussage unvermeidlich und verdientermaßen für ihn bedeutet hätte. Ich habe auch vor dem House Ways and Means Committee und dem House Climate Change Committee ausgesagt. Inhofe und Barton sind lediglich zwei Personen aus der wachsenden Zahl der Kongressmitglieder, die den Klimaschwindel durchschaut haben.
Noch später hat mich Vaclav Klaus als Präsident der tschechischen Republik zweimal in einer Rede zur Klimaänderung in Washington DC erwähnt und danach meine Einladung angenommen, die jährliche Magistral Lecture auf dem jährlichen Seminar zu planetarischen Notfällen der World Federation of Scientists abzuhalten.
Der chinesische Botschafter in Italien übermittelte meine grundlegende, veröffentlichte Studie Clouds and Climate Sensitivity nach Peking, nachdem dessen wissenschaftlicher Berater, der bei meiner Präsentation dieser Studie zugegen war, gesagt hat: „Dies ändert alles. Es ist klar, dass es keinen signifikanten menschlichen Einfluss auf das Klima gibt“.
Ich kann auch scheinheilig tun, genau wie Michael E. Mann.
Inzwischen war ich auch Gegen­stand eines konstanten Bombardements von Angriffen auf meinen Charakter und Schmierenkampagnen gegen mich auf Websites, in Editorials, durch einen politisierten, aber jetzt diskreditierten Bediensteten im House of Lords, der ohne Genehmigung des Hauses agitiert hatte, in den Klimagate-E-Mails von Michael E. Mann und auf linksgerichteten Nachrichten-Portalen, normalerweise durch Kampfgruppen oder Individuen, die mit den Profiteuren der globalen Erwärmung der Verkehrsampel-Gesellschaft verbunden sind (die Grünen, zu gelb um zu erkennen, dass sie in Wirklichkeit Rote sind): Gruppen wie Greenpeace, Deutsche Bank, der Environmental Defense Fund, Münchener Rück und dem WWF.
Wie auf der Website WUWT oftmals erwähnt, befinden sich die Klimaforscher im Straßenkampf mit denen, die danach trachten, die Daten zu diskreditieren, die derzeit umfassend den einst akzeptierten wissenschaftlichen „Beweis“ widerlegen; vor allem, weil sie unbequem sind für jene, die von den Angriffen auf den Verbrauch fossiler Treibstoffe profitieren.
Im Zentrum solcher Attacken zu stehen hat einen zentralen Grund: Ich wurde zu einer zufälligen Figur in der Debatte um die vom Menschen verursachte Klimaänderung. Von Anfang an widerwillig habe ich diese Rolle ausgefüllt, aber nichtsdestotrotz habe ich meine Position genutzt, um die Öffentlichkeit über die Abwege um das Thema Klimaänderung zu informieren.
Trotz fortgesetzten, wenngleich geringer werdenden Skeptizismus’ in offiziellen Kreisen sind in Wirklichkeit die Beweise gegen eine gefährliche, vom Menschen verursachte Klimaänderung inzwischen sehr stark. Durch das Fördern und nachfolgende Verbrennen fossiler Treibstoffe reichern die Menschen die Atmosphäre mit Kohlenstoff an, der bislang unter der Erde geschlummert hat. Dies hilft, das Massenaussterben abzufedern, das unweigerlich durch die nächste – und seit Langem überfällige – Eiszeit stattfinden würde. Und Stürme wie der außertropische Sturm Sandy und Hurrikan Irene sowie die oftmals auch schon früher aufgetretene Hitze, Dürre und Buschbrände des vergangenen Sommers können weder logisch noch wissenschaftlich der „globalen Erwärmung“ zugerechnet werden, die inzwischen durch ihr fast völliges Fehlen während der letzten 20 Jahre und vielleicht länger augenfällig geworden ist. In einem deterministischen  Klimaprojekt in einer rationalen Welt kann etwas nicht die Ursache von etwas sein, wenn es gar nicht vorhanden ist.
Wenn wir auf diesem Weg großzügig subventionierten Unsinns weitergehen, werden wir unseren Kindern und Enkeln einen anderen Planeten hinterlassen – einen mit mehr extremem Sozialismus, noch ausgeprägterem und weiter verbreitetem wissenschaftlichen Analphabetentum, schlimmeren Episoden der Heuchelei als selbst von Michael E. Mann (wenn das überhaupt möglich ist) und größerem Wettbewerb, die Subventionen der Steuerzahler zu verprassen. Es wird schlimmer als wir je gedacht haben.
Größerer Wettbewerb, die Subventionen der Steuerzahler zu verprassen, selbst in einer Zeit mit abnehmendem globalem Bevölkerungswachstum ist wiederum ein Rezept für einen Alptraum hinsichtlich der nationalen Sicherheit. Das Schlimmste, was wir tun können ist, unsere Köpfe in den zypriotischen Sand zu stecken und uns vorzustellen, dass der nationale Bankrott nicht existiert.
Es ist unabdingbar, dass wir jetzt keine Maßnahmen ergreifen, die Scharlatane wie Michael E. Mann um Trillionen bereichern. Es wäre zwei oder drei Größenordnungen weniger kosteneffektiv, dafür einen einzigen roten Heller heute auszugeben als die globale Erwärmung geschehen zu lassen, den Sonnenschein zu genießen, zum Surfen zu gehen und die minimalen Kosten der Anpassung an die übermorgen auftretenden Konsequenzen zu übernehmen.
Globale Erwärmung? Wie wir frierende Schotten sagen und dabei unseren älteren Nachbarn gut gefüllte Gläser mit Malzwhiskey bringen, wenn sie tapfer viele Zentimeter des für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Schnees beiseite schippen: „Nur her damit!“
Christopher W. Monckton of Brenchley is a Distinguished Expert Reviewer for the IPCC’s forthcoming Undistinguished Fifth Assessment Report. Last year he was the Distinguished Nerenberg Lecturer in Mathematics at the Distinguished University of Western Ontario, where he discussed the mathematics of Doric architercture, probabilistic combinatorics, logic, climate sensitivity, feedback amplification, and climate economics in a Distinguished fashion. He directs Distinguished Monckton Enterprises Limited. He is the Distinguished author of numerous Distinguished reviewed papers in the Distinguished learned literature, and of the Distinguished forthcoming book “Climate of Freedom”. He is Distinguished for his notorious self-effacement, modesty, and humility – which is more than can be said for the Undistinguished Michael E. Mann.
[A. d. Übers.: Bei der Übersetzung dieser Biographie würde deren Poesie vollständig verloren gehen. Daher habe ich hier darauf verzichtet.]
Link: http://wattsupwiththat.com/2013/03/27/opinion-life-as-a-target/
Übersetzt von Chris Frey EIKE