Zusammenfassung: Das InterAcademy Council (IAC) liegt falsch- der nächste Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wird sogar noch politischer sein.

TOI: Gibt es etwas in dem UN Untersuchungsbericht mit dem Sie nicht oder teilweise nicht einverstanden sind?

RA: 1. Sie haben darüber gesprochen Ungewissheiten zu quantifizieren. In gewisser Beziehung tun wir dies, jedoch nicht vollständig. Aber in einigen Fällen ist das Ergebnis, dass man die Grundlage für eine Quantifizierung nicht hat, um daran eine Wahrscheinlichkeit oder eine Höhe der Ungewissheit anzuknüpfen, die die Dinge in quantitativer Weise beschreiben. Und dabei sollte die Bedeutung der Beurteilung durch Experten nicht beiseite gelassen werden. Dies ist etwas, das der Bericht ausgelassen oder zumindest nicht darauf hingewiesen hat.

TOI: Ergibt sich damit nicht eine größere Streitfrage, wie die Wissenschaft durch die Gesellschaft benutzt wird? Und gibt es eine politische Anleitung dazu?

RA: 2. Sicherlich….

TOI: Durch Herausnehmen der Politik aus der Wissenschaft entzieht sie sich damit nicht ihrem wirklichen gesellschaftlichen Zweck?

RA: 3.  Lassen sie uns dies betrachten, wir sind eine Körperschaft zwischen den Regierungen und unsere Stärke und Annehmbarkeit dessen was wir produzieren ist groß, weil wir von den Regierungen anerkannt sind. Wäre dies nicht der Fall, dann wären wir wie irgendwelche anderen wissenschaftlichen Vereinigungen, die möglicherweise erstklassige Berichte verfassen, aber das Tageslicht nicht sehen, weil sie sich um die Festlegung des politischen Vorgehens nicht kümmern. Nun ganz klar, wenn es eine Körperschaft zwischen Regierungen ist und wir die Anerkennung der Regierungen, was wir produzieren, haben wollen, werden sie uns eine Leitlinie geben, welche Richtung zu verfolgen ist, welches die Fragen sind, die sie wünschen, dass sie beantwortet werden.

Unglücklicherweise haben die Leute die ursprüngliche Beschlussfassung verloren, weshalb das IPCC aufgestellt wurde. Sie sagt klar, dass unsere Aufgabe realistische Antwort -Strategien einschließen sollen. Wenn dies keine Einschätzung politischen Vorgehens ist, was soll es dann bedeuten?

Ich befürchte aus meiner Sicht, wir waren defensiv im Hinblick auf das Hervorbringen einer Reihe von Vorschlägen (Politiken) und ich sage nicht wir schreiben Politik A oder B oder C auf der Grundlage der Wissenschaft vor, wir suchen nach realistischen Reaktions-Strategien . Aber das ist genau das, was das Komitee auf zu geben empfohlen hat.- politische Richtlinien. Aus diesem Grund brachte ich vor, was in dem IPCC Mandat niedergelegt ist. Es ist eine Falschauslegung von einem Teil der Leute aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Und ich hoffe ich kann dies richtig stellen.

TOI: Was sind die neuen Elemente in dem nächsten das Klima einschätzenden Bericht 2014)?

RP: 4. Einige Dinge, die diesmal eingeschlossen werden müssen, sind Vorstellungen einer richtigen Handhabung. Dies muss noch vom Ausschuss angenommen werden, deshalb kann ich es nicht bestimmt sagen. Bei dem Treffen verweilten wir lange bei Artikel 2 der Rahmenvereinbarung zum Klimawandel, die besagt, dass der zentrale Punkt der Übereinkunft ist, den von Menschen gemachten Einfluss auf das Klimasystem zu verhindern. An den Begriffen des Ökosystems ausgedrückt bedeutet dies: Sicherstellung der Ernährung und Sicherstellung dass die Entwicklung stattfinden kann. Dies sind die entscheidenden 3 Pfeiler. Das ist etwas das die Wissenschaft nicht beantworten kann. Weil das was als gefährlich erkannt wird, von der Wert-Einschätzung abhängt. Aber die Wissenschaft kann uns mit soviel Informationen wie möglich versorgen mit der die Unterhändler und entscheidenden Personen befinden was gefährlich ist und wir versuchen sehr hart dies zusammenzubringen.

TOI: Betreten sie damit nicht ein noch gefährlicheres Gebiet, weil dies der strittigste Teil der Verhandlungen ist- die Nord- Süd Scheide?

RP: 5. Dies ist so aber ich glaube das ist etwas das das IPCC machen muss. Und ich muss sagen ich verdanke es dem was in den vergangenen Monaten vorgegangen ist, dass ich sicherlich jegliche Hemmungen und Gefühle der Feigheit verloren habe. Ich glaube dies ist jetzt meine Gelegenheit voranzuschreiten und das was ich für richtig halte zu tun. Zweitens mag ich ein wenig  unbequemer sein für die Leute als ich zunächst war. Möglicherweise merken sie es.

TOI: Ist das Ergebnis einer ausgewogenen Handhabung das zentrale Anliegen des  nächsten Berichts?

RP: 6. Sicherlich, aber nicht nur Ausgewogenheit, wir haben auch das Wort Ethik benutzt. Es gibt gewisse ethische Dimensionen, auch bei der wissenschaftlichen Erforschung des Klimawandels, die wir untersuchen und ergründen wollen.

Das volle Interview hier

Die Übersetzung besorgte dankenswerterweise Dr. F.W. Peppler

Wer ist nun der Mann, der so unverfroren die Welt belügen kann?

Er lässt sich unwidersprochen als „environmental scientist of immense repute“ oder als „top climate scientist“ titulieren. In Wahrheit ist er Eisenbahningenieur und Ökonom und hat keine naturwissenschaftliche Ausbildung. Aber dies braucht er auch nicht, wenn man Prof. Hulme, der zusammen mit seinem Kollegen Prof. Phil Jones (beide Uni of East Anglia) tief in „Climategate“ verstrickt ist, folgt:

„Phil,

Why should not an Indian scientist chair IPCC. … so why not get an engineer/economist since many of the issues now raised by CC (climate change) are more to do with energy and money, than natural science.” (April, 2002)

Zwei Punkte sind bemerkenswert. Erstens, schon vor acht Jahren war für den IPCC (Hulme und Jones sind Leitautoren) die Naturwissenschaft von untergeordneter Bedeutung. Money ist das Stichwort, nicht Science. Zweitens, Prof Hulme hat wahrlich Grund sich über die Inthronisierung von Pachauri zu freuen, denn er wurde als Direktor des neugegründeten Klimaforschungsinstitutes an der UEA mit Unterstützung von TERI eingesetzt. Der Generaldirektor von TERI ist, wer wohl, Pachauri. Doch dies sind noch nicht alle Posten die Pachauri innehat. Eine wahrscheinlich unvollständige Aufzählung ergibt:

 

–       Vorsitzender des IPCC

–       Generaldirektor von TERI (The Energy Research Institute vormals Tata Energy Research Institute)

–       Member of the advisory council on climate change of India

–       Honorary Fellow of the London School of Economics and Political Science (Chairman Lord Stern), a part of it is IdeaCarbon which is involved in carbon trading

–       Deutsche Bank Climate Change Advisory Board

–       Member of the Advisory Board of the Chicago Climate Exchange where Maurice Strong is a director.

–       Member of the Advisory Board of the India Climate Exchange

–       Director of the Indian Oil Corporation Limited

–       Member of the Board of Directors of the Institute for Global Environmental Strategies, Japan

–       President of the Asian Energy Institute

–       Member of the Board of the International Solar Energy Society

–       Member of the Board of the World Resources Institute

–       Member of the Board of the World Energy Council

–       Advisor to the Government of India

–       Member of the Economic Advisory Council to the Prime Minister of India

–       Advisor of the World Bank

–       Advisor of the Credit Suisse

–       Advisor of the Asia Development Bank

–       Founder and Science Advisor of  GloriOil Limited

–       Independent Director of Oil and Natural Gas Corp. Ltd

–       Member of the International Advisory Board of Toyota Motors

–       Member of the Oil Industry Restructuring Group, for the Ministry of Petroleum and Natural Gas, Government of India

–       President of TERI North America

 

Wie verbindet sich dies mit seiner Aussage: „The outspoken chairman of the UN’s climate change body is to adopt a neutral advisory role”. Wie kann jemand ein neutraler Berater sein, wenn er gleichzeitig tief in dem CO2-Handel involviert ist?

Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Denn umso schlimmer die Prophezeiungen des IPCC umso höher die Profite beim Handel mit den Zertifikaten und die Gewinne des Dr. Pachauri bei den diversen Beteiligungen. Angesichts der beeindruckenden Liste erscheint es fast schon absurd, wenn Dr. Pachauri sich darüber entrüstet, dass „people trying to attack me with lies, falsehoods [alleging] that I have business interests.“

Dieselbe Unverfrorenheit zeigt sich auch bei einer Aussage über die Beziehungen seines Institutes TERI zur Industrie. In einem Interview mit der „Times of India“ im Dezember 2009 sagte er: „Our ties ended…in 1999. We haven’t received a single penny from Tatas for years and have no ties with them.“ Seltsamer Weise hat vier Jahre nach der Trennung der Kommunikationsmanager von TERI in einem Interview mit dem „Indian Express“ gesagt: „We have not severed our past relationship with the Tatas. It’s only (the change of name) for convenience.” 

Was ist Tata?

Tata ist ein stark expandierender indischer Mischkonzern. In England hat er kürzlich Aufsehen erregt wegen der Schließung eines Stahlwerkes mit 1700 Arbeitern, wofür Tata im Rahmen des CDM (Clean Development Mechanism), welcher durch das Kyoto Protokoll initiiert wurde, sogar noch 600 Millionen Pfund erhält, wegen des eingesparten CO2. Die Europäer bezahlen somit ihre eigene Deindustralisierung. Absurdistan ist dagegen eine Insel der Seeligen.

In Indien baut der Konzern ein analoges Werk auf  mit billigen „grünen“ Krediten von der Weltbank. Später kann er dann noch einmal 600 Millionen Pfund kassieren, weil Indien ein Entwicklungsland ist und somit seine Zertifikate verkaufen kann. Im Klartext: In Europa muss ein Stahlwerk für seine Emissionen zahlen und in Indien bekommt es dafür Geld.

Maurice Strongs Vision oder soll man besser sagen verbrecherische Diktion: „Isn’t the only hope for the planet that the industrialized civilization collapse? Isn’t it our responsibility to bring that about?“ wird somit von den Gutmenschen im Namen der Rettung des Planeten vor dem CO2 umgesetzt. Zusammen mit dem Inder Pachauri sitzt Strong in der Chikagoer Klimabörse. Alles nur Zufall. Pachauri hat natürlich keinerlei geschäftliche Interessen.

Wie begründet man den Irrsinn?

Pachauri: „China and India are developing countries. They have a large amount of poverty. Remember, the problem has been caused not by today’s emissions or the last twenty-five years of emissions; it’s been caused by cumulative emissions beginning with industrialization. The role of the industrial countries is paramount in having contributed to human-induced climate change.”  

Zwei nicht bewiesene Behauptungen dienen also als Begründung. Obwohl in den letzten 30 Jahren 79 Milliarden $ ausgegeben wurden um zu belegen, dass es eine von den Menschen gemachte Klimaänderung gibt, steht der Beweis nach wie vor aus.

http://joannenova.com.au/2009/07/massive-climate-funding-exposed/

Man könnte aber auch im Umkehrschluss folgern, wenn man in so langer Zeit und mit soviel Geld den Beweis nicht erbringen konnte, dann gibt es ihn auch nicht. 

Die andere Behauptung des IPCC, dass das CO2 über hunderte Jahre in der Atmosphäre kumuliert, wurde durch ein hübsches Experiment (Segalstad – Professor of Geology at the University of Oslo http://www.youtube.com/watch?v=sjxUwDTkd4g) widerlegt, welches jeder selbst nachvollziehen kann. Man nehme eine Kerze, stelle sie ins Wasser und stülpe ein Glass darüber. Der Sauerstoff geht über in CO2 und der Wasserspiegel steigt, weil das CO2 im Wasser gelöst wird. Dies geschieht sehr schnell und man braucht keine hundert Jahre zu warten. 

Doch dies ist den Herrschaften egal, denn das CO2 dient nur als Krücke. Das Ziel der UNEP (united Nations Environmental Program von Maurice Strong initiiert) und des IPCC, der die wissenschaftliche Begründung liefern soll, und des Dr. Pachauri heißt „Contraction“ und „Convergence“. Was verstehen sie darunter? „The developed countries of the Northern Hemisphere must atone for their “climate sins” of generating wealth and comfortable lifestyles using fossil fuels, by scaling back their economies through a process of ‘Contraction’ and then transferring much of that wealth to developing nations, to bring them up to the new lowered expectations of the developed nations, described as ‘Convergence’. 

Es ist also eine Mär, wenn behauptet wird, dass der IPCC ein wissenschaftliches Organ ist. Sein Vorsitzender, Dr. Pachauri, ist disqualifiziert in vielerlei Hinsicht. 

Dr. Bernd Hüttner für EIKE