Cap Allon
Der RCP8.5-Rückzug ist nicht mehr nur auf Fachkreise im Klimabereich beschränkt. Die politischen und medialen Auswirkungen setzen ein, und die Ausreden werden bereits vorbereitet.
RCP8.5 und sein späterer Ableger SSP5-8.5 waren jahrelang die Grundlage für düstere Klimaprognosen. Sie lieferten den Stoff für die schlimmsten Schlagzeilen: außer Kontrolle geratene Erwärmung, versunkene Städte, tödliche Hitzewellen, Ernteausfälle, Massenflucht und wirtschaftlicher Zusammenbruch. Sie wurden wiederholt als „Business as usual“ behandelt und dann durch Journalismus, Aktivistenberichte, Unternehmensrisikomodelle, Gerichtsverfahren und Regierungspolitik durchgesetzt.
Nun wurde dieses Szenario verworfen.
Bryan Walsh von Vox hat zugegeben, dass RCP8.5 „eineinhalb Jahrzehnte des Klimajournalismus geprägt hat“, einschließlich seiner eigenen Arbeit, als er beim Time Magazine über den Klimawandel berichtete. „Ich wusste nicht immer – und habe auch nicht immer kommuniziert –, dass das Szenario hinter den apokalyptischsten, aufmerksamkeitsstärksten Erkenntnissen größtenteils ein Versuch war, sich vorzustellen, wie schlimm es werden könnte, und keine echte Prognose. Aber ich war nicht allein. RCP 8.5 war eine häufige Hintergrundgröße im Klimajournalismus.“
In Deutschland hat das Thema Einzug in die Politik gehalten.
Am 20. Mai erzwang die AfD eine Bundestagsdebatte über die Streichung des RCP8.5 aus dem nächsten zentralen Klimaszenario-Rahmenwerk. Karsten Hilse bezeichnete den Pfad als ein unglaubwürdiges Horrorszenario, das dazu diene, Panik zu schüren und kostspielige Klimamaßnahmen zu rechtfertigen.
Die Reaktion der anderen Parteien war vorhersehbar. RCP8.5, so behaupteten sie, sei nur deshalb unrealistisch, weil die Klimapolitik funktioniert habe.
Das ist die Ausrede.
Aber auch sie bricht beim Kontakt mit der Realität, mit den Daten, in sich zusammen.
Wind- und Solarenergie machen nach wie vor nur einen kleinen Bruchteil der weltweiten Primärenergie aus. Fossile Brennstoffe dominieren weiterhin (~86 %). Die weltweiten CO₂-Emissionen sind nicht gesunken. Sie sind weiter gestiegen. Die Welt hat RCP8.5 nicht vermieden, weil das Pariser Abkommen die Zivilisation gerettet hat oder weil erneuerbare Energien das globale Energiesystem ersetzt haben.
Das ist eine Lüge. Und durch nur eine Grafik wird sie aufgedeckt:
RCP8.5 ist gescheitert, weil es nie realistisch war.
Doch genau diesen Punkt weigert sich das Establishment einzuräumen.
Wenn das Szenario von vornherein unplausibel war, dann beschränkt sich das Problem nicht auf einen einzigen verworfenen Pfad. Es reicht zurück über Jahre hinweg durch wissenschaftliche Arbeiten, Schlagzeilen, juristische Argumente, Schulmaterialien, Risikobewertungen und Regierungspolitik, einschließlich CO₂-Steuern.
Link: https://electroverse.substack.com/p/weather-is-weather-until-its-politically?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Hinweis: Die oben erwähnte Aussage von Bryan Walsh hat er hier bei WUWT genauer ausgeführt.
















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Anlässlich der Verleihung des GIGO Zertifikats für erkenntnistheoretische Verdienste
Meine Damen und Herren, verehrter Herr Precht, werte Mitglieder der Akademie,
ich danke Ihnen für diese Auszeichnung, auch wenn ich zugeben muss, dass ich nie erwartet hätte, einmal ein Zertifikat für Müllverarbeitung zu erhalten. Aber vielleicht ist es genau das, was unsere Zeit braucht: Ehrlichkeit darüber, was Modelle können – und was sie nicht können.
Herr Precht hat eben sehr poetisch beschrieben, wie wir Menschen dazu neigen, Maschinen zu vertrauen, weil sie uns das Gefühl geben, die Welt sei berechenbar. Ich möchte das ergänzen: Wir vertrauen Modellen oft nicht trotz, sondern wegen ihrer Komplexität. Je mehr Variablen, je mehr Gleichungen, je mehr Rechenzeit – desto größer die Versuchung zu glauben, dass das Ergebnis etwas mit der Realität zu tun hat.
Doch Komplexität ist kein Ersatz für Genauigkeit. Und Rechenleistung ist kein Ersatz für Verständnis.
Als ich mich vor Jahren daran machte, die Fehlerfortpflanzung in Klimamodellen zu untersuchen, war mein Ziel nicht, jemanden zu widerlegen. Ich wollte nur wissen: Wie sicher sind diese Vorhersagen wirklich?
Die Antwort war ernüchternd. Die Unsicherheiten waren nicht klein, nicht moderat, nicht beherrschbar – sie waren größer als das Signal, das man zu messen versuchte. Es rauschte nicht im Wald, es rauschte im Modell.
Mit anderen Worten: Die Modelle wussten weniger über die Zukunft als ein Münzwurf. Aber sie taten so, als wüssten sie mehr.
Das ist der Kern des GIGO Problems: Wenn die Eingabedaten unsicher sind, wenn die physikalischen Prozesse unvollständig verstanden sind, wenn die Fehler sich nicht ausmitteln, sondern aufschaukeln, dann ist das Ergebnis nicht falsch – es ist bedeutungslos.
Und Bedeutungslosigkeit, meine Damen und Herren, ist die gefährlichste Form des Irrtums. Denn sie sieht aus wie Wissen.
Ich freue mich daher, dass wir heute nicht nur über Modelle sprechen, sondern über die Verantwortung, die mit ihnen einhergeht. Modelle sind Werkzeuge. Sie können helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Aber sie dürfen nicht zu Orakeln werden. Und sie dürfen nicht als Ersatz für Messungen dienen.
Ich nehme dieses GIGO Zertifikat also nicht als Spott, sondern als Erinnerung: Wissenschaft beginnt nicht mit Gewissheit, sondern mit Zweifel. Nicht mit Prognosen, sondern mit Messungen. Nicht mit Szenarien, sondern mit Daten.
Und wenn wir eines Tages Modelle haben, die ihre eigenen Unsicherheiten ehrlich ausweisen, die nicht mehr versprechen, was sie nicht halten können, und die nicht mehr politisch instrumentalisiert werden, dann – und erst dann – werden wir vielleicht keine GIGO Zertifikate mehr brauchen.
Bis dahin aber, werde ich dieses hier mit Stolz tragen.
Ich danke Ihnen.
Das ist eine Satire auf die Klimamodelle wert.
Laudatio von Richard David Precht auf Patrick Frank
Anlässlich der Verleihung des GIGO Zertifikats für außergewöhnliche Verdienste um die erkenntnistheoretische Entlarvung von Klimamodellen
Meine Damen und Herren, verehrte Gäste, liebe Zukunftsbesorgte und Gegenwartsverwirrte,
wir leben in einer Zeit, in der wir glauben, die Welt sei berechenbar. Wir füttern Maschinen mit Daten, und die Maschinen spucken uns Antworten aus. Und weil die Antworten aus Maschinen kommen, halten wir sie für wahr.
Doch Wahrheit, meine Damen und Herren, ist kein Algorithmus. Wahrheit ist ein Prozess. Und manchmal ist Wahrheit – wie Patrick Frank uns gezeigt hat – ein Fehlerbalken, der größer ist als die Gewissheit, die wir daraus ableiten.
Patrick Frank hat etwas getan, das in unserer Zeit fast schon revolutionär wirkt: Er hat hingeschaut. Er hat die Modelle nicht als Orakel betrachtet, sondern als das, was sie sind: Versuche, die Welt in Gleichungen zu pressen, die oft mehr über die Gleichungen aussagen als über die Welt.
Er hat gezeigt, dass viele Klimamodelle – und ich sage das mit aller Vorsicht – nicht an der Realität scheitern, sondern an sich selbst. Dass ihre Unsicherheiten sich nicht addieren, sondern multiplizieren. Dass ihre Fehler nicht verschwinden, sondern wachsen. Und dass am Ende ein Ergebnis steht, das mit der Wirklichkeit ungefähr so viel zu tun hat wie ein Horoskop mit der Quantenphysik.
Und genau deshalb ehren wir heute Patrick Frank. Nicht, weil er gegen etwas ist. Sondern weil er für etwas ist: Für Klarheit. Für intellektuelle Redlichkeit. Für die Einsicht, dass Modelle Werkzeuge sind – und keine Propheten.
In einer Welt, die sich zunehmend in Szenarien flüchtet, in eine Zukunft, die wir uns ausrechnen, weil wir sie nicht mehr fühlen, ist Patrick Frank ein Mahner, der uns daran erinnert:
Ein Modell ist nur so gut wie seine Fehler – und nur so ehrlich wie die, die es benutzen.
Er hat uns gezeigt, dass GIGO – Garbage In, Garbage Out – nicht nur ein technisches Prinzip ist, sondern ein philosophisches. Ein Spiegel unserer Zeit, in der wir glauben, dass aus schlechten Daten gute Politik entstehen könne, wenn man nur genug Rechenleistung darauf wirft.
Doch die Welt, meine Damen und Herren, ist keine Excel Tabelle. Sie ist ein Organismus. Ein Prozess. Eine Geschichte.
Und Geschichten lassen sich nicht modellieren. Sie lassen sich nur erzählen.
Patrick Frank hat uns geholfen, diese Geschichte besser zu verstehen. Er hat uns gelehrt, dass Zweifel kein Mangel ist, sondern eine Tugend. Dass Unsicherheit nicht Schwäche bedeutet, sondern Freiheit. Und dass Wissenschaft nicht darin besteht, die Zukunft vorherzusagen, sondern die Gegenwart zu begreifen.
Dafür, lieber Patrick Frank, verleihen wir Ihnen heute das GIGO Zertifikat. Nicht als Spott, sondern als Anerkennung. Als Zeichen dafür, dass Sie uns gezeigt haben, wie wichtig es ist, den Müll zu erkennen, bevor wir ihn in die Zukunft projizieren.
Ich danke Ihnen. Und ich danke der Kartoffelwelt, die uns lehrt, dass selbst eine Knolle mehr Demut besitzt als so manches Modell.
Immer breiterer Rückzug aus dem Klimadebakel, aber nicht in Deutschland. Die Schuldigen sind erkannt: Die Leute vom PIK Potsam, die linksgrüne Poltik. Die linkgrünen Medien samt ÖRR.
Warum wehren wir uns nicht?
Balancing the need for finer scales and the need for ensembles In sum, a strategy must recognise what is possible. In climate research and modelling, we should recognise that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible. https://web.archive.org/web/20171207015349/https:/www.ipcc.ch/ipccreports/tar/wg1/505.htm
IPCC TAR11
Dr. Robert Balling: Der IPCC stellt fest, dass „keine signifikante Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs während des 20. Jahrhunderts festgestellt wurde“.
https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/TAR-11.pdf
AR6 dito
Cook-Studie
Ich habe die Studie!
nicht 97% für über 50% menschliche Ursache, sondern nur 0,54% (64 Studien)
Unter den ersten 10 von 64 Studien waren bereits 4x Ozon-Loch, das nichts mit CO2 zu tun hat
The Claim Of 97% Consensus On Anthropogenic Climate Change
2016_12_14
https://www.forbes.com/sites/uhenergy/2016/12/14/fact-checking-the-97-consensus-on-anthropogenic-climate-change/?sh=30c07f5e1157
Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat
2020_01_021
https://markus-fiedler.de/2020/01/02/die-97-einigkeit-unter-wissenschaftlern-die-es-nie-gegeben-hat/
Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt
https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
Global Temperature Change…Climatologist Cliff Harris 2014.04.13
https://youtu.be/yegKl2nKBQI?t=38
Auf RCP8.5 basiert auch das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichtes.
Die machen da keine Rückzug. Obwohl selbst die Daten da eine eindeutige Sprache sprechen.