Abschied von der Versorgungssicherheit Deutschlands Stromversorgung ist nicht mehr zu retten
von Fred F. Mueller
Mit einem Paukenschlag läutete der Energiekonzern E.ON das Ende der konventionellen Energieversorgung in Deutschland ein: Das Unternehmen will sich aufspalten und seine unprofitablen Aktivitäten – gemeint ist der gesamte Bereich konventioneller Energieversorgung mit Kohle, Gas und Kernkraft – sozusagen in eine Art „Bad Bank“ auslagern. Diesen Sektor wird E.ON in Zukunft wohl nur noch abwickeln, neue Investitionen sind nicht zu erwarten. Im „guten“ Teil des Konzerns werden dagegen die Aktivitäten im Sektor der sogenannten „erneuerbaren“ Energien – also Wind- und Sonnenenergie sowie Wasserkraft – sowie Netze und Dienstleistungen zusammengefasst. Diesen Sektor betrachtet das Unternehmen als Wachstumsmarkt, auf den man sich künftig konzentrieren wird.















Neueste Kommentare