Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Beitrag geht es ausschließlich um die Energiewende in Deutschland. Die verlinkten Artikel sind in deutscher Sprache. Dieser Beitrag aus auswärtiger Sicht fasst jedoch die ganze Narretei hierzulande treffend zusammen und wirft auch ein Schlaglicht darauf, wie diese Energiewende im Ausland gesehen wird. – Ende Vorbemerkung

Deutschlands „grüne Energiewende“ hinterlässt eine Spur der Verwüstung in den Wäldern: Bäume werden gefällt, Straßen durch den Wald gebaut und Hunderte Lkw-Ladungen Beton in den Boden gegossen, um Platz für Windkraftanlagen zu schaffen.

Im hessischen Reinhardswald wurden für den Bau von 18 Windkraftanlagen rund 29 Hektar Waldfläche in Anspruch genommen, davon 13,4 Hektar dauerhaft. Lokale Medienberichte dokumentierten, dass für die Fundamente der Windkraftanlagen 780 Betonmischerladungen benötigt wurden, die jeweils mit etwa 100 Tonnen Stahl bewehrt sind. Die Windkraftanlagen werden 241 Meter hoch sein.

Im bayerischen Steigerwald schreitet ein weiteres Projekt mit 19 Windkraftanlagen voran. Die Gemeinde Oberscheinfeld bestätigte, dass für sechs der Anlagen zahlreiche Bäume gefällt wurden und zudem Bauplattformen, Zufahrtswege sowie neue Forststraßen angelegt wurden.

Bis August waren die Bauarbeiter damit beschäftigt, Straßen und Baustellen mit Kalk und Zement zu befestigen.

Die Gemeinde warnte vor verstärktem Schwerverkehr durch die Waldgebiete in den kommenden zwei Jahren.

Und der Ausbau geht weiter.

Am 30. September veröffentlichte die brandenburgische Umweltbehörde eine weitere Genehmigung, diesmal für Windkraftanlagen in Schönfeld, in welcher der Umwandlung von Waldflächen ausdrücklich zugestimmt wurde.

Windkraftanlagen sind nicht umweltfreundlich. Ihre Errichtung ist mit erheblichen Umweltschäden verbunden. Und dabei sind der Abbau von Metallen und Seltenen Erden, die erhebliche Menegen fossiler Brennstoffe verbrauchende Fertigung, die stark auf China konzentrierten Lieferketten sowie der Treibstoffverbrauch beim Transport der Komponenten um die halbe Welt noch gar nicht berücksichtigt.

Und trotz alledem erzeugen sie nur dann Strom, wenn der Wind mitspielt – so dass andere Energiequellen, vor allem Kohle und Gas, die Lücke während der häufigen Windflauten füllen müssen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/two-feet-of-october-snow-hit-utah?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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