Cap Allon

Die Hitzewelle in Westeuropa war echt. Die CO₂-Geschichte ist der Schwindel.

Man vergisst es leicht, aber die erste Junihälfte war für viele ungewöhnlich kühl:

Temperaturanomalien vom 1. bis zum 15. Juni 2026 [CPD/JMA]

In der zweiten Junihälfte färbten sich die westlichen Länder (vor allem Frankreich) rot, weil sich die Zirkulation festgefahren hatte. Über dem Westen bildete sich ein starker Höhenrücken, der Jetstream wurde nach Norden abgelenkt, die Luft sank ab, der Himmel klarte auf und unter dem Hochdruckgebiet staute sich die Hitze.

Temperaturanomalien 16. – 30. Juni 2026 [CPD/JMA]

Laut der gleichen Karte blieben Osteuropa und Westrussland zur gleichen Zeit jedoch kalt.

Der Westen lag unter dem Hochrücken; der Osten lag unter der kühleren Seite der Jetstream-Welle.

CO₂ verursacht so etwas nicht.

Auch die Innere Arktis widerspricht dieser Darstellung. Die Zone nördlich von 80° N hat sich im Mai und Juni auf Rekordtiefstwerten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1958 bewegt, und die Temperatur schaffte es selbst im Juli nicht, über den Gefrierpunkt zu steigen:

CO₂ sorgt nicht selektiv dafür, dass es in Frankreich brütend heiß wird, in Russland eiskalt ist und die Schmelzsaison in der Hocharktis ins Stocken gerät.

Wohl aber tut das die Zirkulation.

Die Hitzewelle in Frankreich Ende Juni war ungewöhnlich, das war sie wirklich, aber das gilt auch für die anhaltende Rekordkälte in der Hocharktis.

Wahrscheinlich gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden. Aber wir sind immer noch Höhlenmenschen bzgl. Satelliten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/chile-freezes-under-extreme-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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