*Zur Überschrift: Natürlich nicht nur den Amerikanern! A. d. Übers.
Bevor das US-Justizministerium diese Woche offenbar von dem Vorhaben Abstand nahm, hatte es die Einrichtung eines „Anti-Weaponization Fund“ angekündigt, um „ein systematisches Verfahren zur Anhörung und Wiedergutmachung von Ansprüchen anderer Personen zu schaffen, die unter der Instrumentalisierung und dem Rechtsmissbrauch“ durch die Regierung gelitten haben.
Auch wenn die ursprüngliche Idee für einen solchen Fonds auf wackeligen Beinen stand – und Kritik von beiden Parteien kam –, wäre es durchaus legitim, eine Möglichkeit zu schaffen, um Amerikaner zu entschädigen, die Opfer der Instrumentalisierung der Energiepolitik der Regierungen Obama und Biden wurden.
Die Zeit ist reif für eine ernsthafte Aufarbeitung des Schadens, der den Amerikanern durch die Klimahysterie zugefügt worden ist, wenn man bedenkt, wie viele Schuldbekenntnisse derzeit auftauchen. Als jüngster Vertreter, der sich zumindest ansatzweise der Wahrheit und Genauigkeit annähert, reiht sich die New York Times ein, der führende „Mainstream“-Medienvertreter des Klimawandel-Unsinns.
Die Times veröffentlichte letzte Woche einen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Warum Wissenschaftler das seit über einem Jahrzehnt verwendete düstere Klimaszenario verworfen haben“. Dem Artikel zufolge hat ein internationales Forscherteam „ein düsteres – und oft kritisiertes – Hochemissionsszenario namens RCP8.5 aufgegeben, das in den letzten zehn Jahren in Tausenden von Klimastudien prominent zitiert worden war. Die Autoren erklärten, das Szenario sei angesichts der jüngsten Energieentwicklungen nun ‚unplausibel‘.“
Der Artikel räumte weiter ein, dass „die neue Studie Fragen aufgeworfen hat, ob einige der Risiken des Klimawandels in den vergangenen Jahren schlecht kommuniziert oder übertrieben dargestellt worden waren und wie man diese Risiken in Zukunft am besten einschätzen sollte“. Mit anderen Worten: Die „Klimaleugner“ – wie die linksradikalen Medien jeden spöttisch bezeichnen, der die absurd düsteren Weltuntergangsszenarien in Frage gestellt hat – hatten erwiesenermaßen recht
Da die New York Times nun einmal die New York Times ist, musste natürlich dennoch behauptet werden, dass „die Mehrheit der Klimaforscher nach wie vor der Ansicht ist, dass die globale Erwärmung ein ernstes Problem darstellt und dass selbst plausiblere Szenarien mit mittleren Emissionen schwerwiegende Gefahren mit sich bringen können“. Und einige überzeugte Anhänger behaupten, dass der revidierte, weniger panikgeladene Ausblick darauf zurückzuführen sei, dass der Kampf gegen fossile Brennstoffe so erfolgreich gewesen sei. Na sicher doch.
Doch neben gelegentlichen Einschränkungen wie „wir sollten dennoch ein wenig besorgt sein“ enthielt der ausführliche Artikel der New York Times zahlreiche verblüffende Eingeständnisse, sowohl in Bezug auf die Klimabewegung im Allgemeinen als auch auf die Zeitung im Besonderen. Zum Beispiel:
• „Jahrelang hatten Kritiker des Hochemissionsszenarios argumentiert, es sei von vornherein unrealistisch, unter anderem weil es davon ausging, dass die Länder Kohle in absurd hohen Mengen verbrennen würden.“ Kein Wunder.
• „Die Vorhersage der Emissionen für das nächste Jahrhundert ist äußerst schwierig, da so viel vom künftigen Wirtschaftswachstum und vom technologischen Wandel abhängt.“ Genau wie es so viele von uns schon seit Jahren sagen (oder schreien).
• „Der Hochemissionspfad war nicht als Vorhersage gedacht, sondern eher als ‚Worst-Case-Szenario‘, sagte Detlef van Vuuren, Klimawissenschaftler an der Universität Utrecht …“ So wurde es uns aber nicht verkauft.
• „In Nachrichtenberichten über Klimaforschung wurden oft Ergebnisse auf Basis von RCP8.5 hervorgehoben, um zu veranschaulichen, was die Welt erwarten kann, wenn die Länder ihre Emissionen nicht drastisch senken – was ebenfalls nicht richtig ist.“ Ach, und das erzählt man uns jetzt erst.
• „…die höchsten geschätzten Schäden auf Basis von RCP8.5 standen stark im Fokus und erhielten mehr Aufmerksamkeit, unter anderem in der New York Times [Hervorhebung von mir {Autor}].“ Das war nicht beabsichtigt?
Der Artikel führt anschließend Beispiele von Wissenschaftlern an, die zur Vorsicht mahnten, doch „viele politische Entscheidungsträger und Forscher betonten auch in den folgenden Jahren weiterhin das Szenario mit hohen Emissionen“, wie ein Kritiker eines Thinktanks sagte. Der Artikel zitiert mehrere Personen, die heute sagen, dass das Worst-Case-Szenario nicht als realistisch dargestellt werden sollte.
Und doch war es das. Es wurde genutzt, um radikale Veränderungen zu fordern. Um unrealistische Ziele für den Übergang von fossilen Brennstoffen zu „Alternativen“ zu setzen. Um Milliarden an Steuergeldern in Subventionen für Solar- und Windenergie zu stecken, im Namen der Rettung des Planeten, während man den erschwinglichsten, zuverlässigsten und effektivsten verfügbaren Energiequellen den Garaus machte. Um jeden zu beschämen, der die Logik und die vorhergesagte Schwere des vom Menschen verursachten Klimawandels anzweifelte.
Die Autoren der neuen Studie präsentieren nun überarbeitete Prognosen, die Worst-Case-Szenarien entwerfen, „die später im 22. Jahrhundert zu ähnlich hohen geschätzten Erwärmungswerten führen könnten (aber) sie haben eine Warnung hinzugefügt, dass es sich hierbei nicht um Business-as-usual-Szenarien handelt.“
Lesen Sie das bitte aufmerksam durch. Die schlimmsten Szenarien könnten „im weiteren Verlauf des 22. Jahrhunderts“ zu gefährlichen Erwärmungswerten führen. Nicht in zwölf Jahren, wie die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (D-NY) (und andere) gewarnt haben. Nicht in 30 Jahren. Nicht zu unseren Lebzeiten oder zu Lebzeiten der meisten unserer Kinder oder Enkelkinder. Und selbst diese Prognose wird sich wahrscheinlich nicht bewahrheiten, geben sie zu.
Aber zu sagen „Ich habe es euch ja gesagt“ reicht nicht aus. Das Eingeständnis, dass wir immer und immer wieder belogen wurden, darf nicht das Ende der Geschichte sein. Wie man früher zu sagen pflegte: „Wir verlangen Genugtuung!“ Und die Bürger haben es verdient.
Es ist nun Zeit für eine Abrechnung. Nach jahrelangen Predigten von Regierungschefs (insbesondere während der Amtszeiten von Obama und Biden), die darauf bestanden, dass wir Milliarden von Dollar ausgeben müssten, um den großen bösen Klimabuhmann zu bekämpfen, müssen wir auf drei Dingen bestehen.
Erstens müssen die Gelder, die für extrem linke klimabezogene Vorgaben und Projekte (Vorgaben für Elektrofahrzeuge, CO₂-Strafen und -Abgaben, Hunderttausende Hektar Solaranlagen, die Ackerland ersetzen, kein Gas mehr für Haushaltsgeräte) vorgesehen sind, sofort gestoppt werden.
Zweitens sind Entschädigungen für die amerikanischen Bürger völlig gerechtfertigt, die auf die Worst-Case-Szenarien der globalen Erwärmung hereingefallen sind oder von der Bundesregierung oder den Bundesstaaten gezwungen wurden, ihren energiebezogenen Lebensstil zu ändern.
Schließlich würde, wie hier bereits oft betont, die Verabschiedung des „Affordable, Reliable, Clean Energy Security Act“ (ARC-ES) – sei es durch einen Beschluss des Kongresses oder durch eine Verordnung des Weißen Hauses – sicherstellen, dass sich die katastrophalen Maßnahmen niemals wiederholen können, die inmitten der Klimahysterie ergriffen worden waren. Die Amerikaner verdienen die Gewissheit, dass wir diesen Weg nie wieder einschlagen werden.
Gary Abernathy is a longtime newspaper editor, reporter and columnist. He was a contributing columnist for the Washington Post from 2017-2023 and a frequent guest analyst across numerous media platforms. He is a contributing opinion columnist for The Empowerment Alliance, which advocates for realistic approaches to energy consumption and environmental conservation.
This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.
This article was originally published at The Empowerment Alliance and is re-published here with permission.
[Beide Angaben standen so im Original. Keine Ahnung, wo das nun „originally published“ wurde. A. d. Übers.]
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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