Ein Artikel im Magazin „Governing“ macht den Klimawandel für die Hitze verantwortlich – übersieht dabei jedoch den tatsächlichen Auslöser.
„Governing“, eine seit fast 40 Jahren erscheinende Publikation, die sich auf die Information von politischen Entscheidungsträgern auf Landes- und Kommunalebene konzentriert, veröffentlichte einen Artikel, in dem der Klimawandel für die Zunahme extremer Hitze verantwortlich gemacht wird und in dem Maßnahmen für Stadtverwaltungen zur Bekämpfung der Hitze aufgezeigt werden. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {im Original}]
Die Empfehlungen zur Minderung der Hitzebelastung der Menschen und zur Begrenzung von Schäden sind durchaus gut, doch der ungerechtfertigte Ausflug in die falsche Klimazuschreibung lenkt vom wertvollen Teil des Artikels ab.
Der Klimawandel verursacht nicht mehr Tage mit extremer Hitze, sondern die Ausweitung der städtischen Bebauung und der damit verbundene städtische Wärmeinseleffekt (UHI) lassen die Nachttemperaturen steigen und verursachen in einigen Fällen Probleme für ältere Menschen, Obdachlose und gefährdete Bevölkerungsgruppen mit Vorerkrankungen.
In dem Artikel „A Toolkit for Surviving Extreme Heat“ in der Zeitschrift „Governing“ schreibt der Autor Carl Smith: „Gefährliche Hitze breitet sich in mehr Teilen des Landes aus als je zuvor.“
„Extreme Hitze … fordert mehr Todesopfer unter den Amerikanern als jedes andere Wetterereignis – mehr als Überschwemmungen, Hurrikane und Tornados zusammen“, fährt Smith fort. „Sehr heiße Tage gehören in allen Bundesstaaten des Landes zum Alltag, doch in den letzten Jahren gab es immer mehr davon.“
Fast jeder Satz, den Smith in seinen einleitenden Absätzen geschrieben hat, ist falsch.
Reale von verschiedenen US-Behörden erfasste Daten zeigen, dass extreme Hitze in den letzten Jahren weder häufiger noch intensiver geworden ist (siehe Grafik unten). In „Climate at a Glance: U.S. Heatwaves“ wird das näher ausgeführt:
• Die Daten zeigen, dass Hitzewellen deutlich seltener und weniger heftig waren als in den 1930er Jahren.
• Die höchsten jemals gemessenen Temperaturen in den meisten Bundesstaaten wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verzeichnet.
• Das genaueste landesweite Netz von Wetterstationen, eingerichtet im Jahre 2005 zeigt, dass es in den Vereinigten Staaten zumindest seit 2005 keinen anhaltenden Anstieg der täglichen Höchsttemperaturen gibt.

Abbildung 1. Die jährliche durchschnittliche Anzahl der Tage mit Tageshöchsttemperaturen von ≥35°, ≥38° und ≥40° an jeweils 828 NOAA-USHCN-Stationen, für die zwischen 1895 und 2023 tägliche Temperaturmessungen über einen Zeitraum von mindestens 100 Jahren vorliegen. Grafik von Chris Martz; Daten NOAA. [Temperaturstufen oben im Text umgerechnet vom Übersetzer]
Die Durchschnittstemperaturen in den USA sind leicht gestiegen, was auf höhere nächtliche Durchschnittstemperaturen zurückzuführen ist infolge des durch den städtischen Wärmeinseleffektes in wachsenden Städten und Vororten. Die Zahl der extrem heißen Tage nimmt nicht zu, ebenso wenig wie die Temperaturen an diesen Tagen.
Smiths Behauptung, dass „extreme Hitze … mehr Amerikaner tötet als jedes andere Wetterereignis – mehr als Überschwemmungen, Hurrikane und Tornados zusammen“, ist teilweise richtig, im Wesentlichen jedoch falsch.
Zwar sind hohe Temperaturen jedes Jahr für mehr vorzeitige Todesfälle verantwortlich als Überschwemmungen, Hurrikane und Tornados zusammen, doch liegt die Zahl der hitzebedingten Todesfälle nach wie vor weit unter der Zahl der Menschen, die in den Vereinigten Staaten und weltweit jedes Jahr durch extreme Kälte ums Leben kommen.
Untersuchungen belegen, dass kaltes Wetter jedes Jahr mehr Menschen tötet – je nach Studie 10- bis 17-mal mehr – als hohe Temperaturen (siehe die folgende Tabelle).

Kurz gesagt: Da die Temperaturen nicht extremer werden, kann der Klimawandel nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass „gefährliche Hitze … mehr Teile des Landes als je zuvor heimsucht“.
Trotz der grundlegenden Mängel bei der Zuordnung von extremer Hitze und hitzebedingten Todesfällen zum Klimawandel hat der Artikel doch einige positive Aspekte: vor allem die Empfehlungen, die er auf der Grundlage der Ratschläge der Federation of American Scientists (FAS) gibt.
Die FAS empfiehlt beispielsweise, eine Klimaanlage in Schulbussen vorzuschreiben und Kühlmaßnahmen zu verlangen, wenn bestimmte Schwellenwerte für die Innentemperatur überschritten werden, sowie für Kinderbetreuungseinrichtungen – und ich würde Pflegeheime und Rehabilitationseinrichtungen hinzufügen – Normen für die Innentemperatur und eine funktionsfähige, zugelassene Klimaanlage vorzuschreiben.
Die FAS empfiehlt den Städten außerdem, Kühlzentren zu betreiben, Gesundheitschecks durchzuführen und sicherzustellen, dass kritische Infrastrukturen wie Wasser-, Energie- und Verkehrseinrichtungen während Hitzewellen betriebsbereit sind.
Die Öffnung geeigneter öffentlicher Einrichtungen während Hitzeperioden, um Obdachlose, ältere Menschen, mittellose Personen und Menschen, die aufgrund vorbestehender Erkrankungen besonders anfällig für Hitzestress sind, mit Flüssigkeit zu versorgen, kann einen Teil der Schäden durch extreme Hitze mindern.

Einige Städte bemühen sich darum, mehr Unterkünfte für Obdachlose zu schaffen, was – sofern die neuen Unterkünfte klimatisiert sind – wesentlich dazu beitragen würde, die Zahl der hitzebedingten Todesfälle zu senken.
Der Punkt ist, dass extreme Hitze eine Tatsache des Lebens ist und immer war und dass sie vorzeitige Todesfälle verursacht und immer verursachen wird; der Klimawandel hat an dieser Tatsache nichts geändert.
Es gibt jedoch mittlerweile Möglichkeiten, die tägliche Belastung durch extreme Hitze zu minimieren und ihre Auswirkungen abzumildern, wobei Klimaanlagen und der öffentliche Zugang zu Trinkwasser die wichtigsten sind.
Auf Letzteres hätte sich „Governing“ beschränken sollen. Hätte das Magazin dies getan, hätten sich die Leser nicht erst durch falsche Klima-Narrative kämpfen müssen, bevor sie zum Abschnitt mit den „Empfehlungen“ des Artikels gelangten – was Letztere glaubwürdiger gemacht und die Wahrscheinlichkeit erhöht hätte, dass vielbeschäftigte Menschen den Artikel vollständig lesen.
Mehr bei Climate Realism
Link: https://climatechangedispatch.com/urban-heat-island-climate-change-city-temps/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen.
Die Letzte Eiszeit dauerte etwa 60.000 Jahre und war geprägt von starken Klimaschwankungen. Seit etwa 11.000 Jahren….
Das erinnert mich wieder an die Klimaerhitzung vor etwa 15 Jahren. Da wurde in einer Zeitschrift berichtet, dass in einem Land in Australien (genaue Ortsangabe weiß ich nicht mehr) die Hitze auf 40° C angestiegen wäre. Ein Leser hat im Forum geschrieben, dass das nicht stimmt. Er war gerade dort im Urlaub. In der Großstadt ist die Temperatur wirklich angestiegen. Ringsherum um die Großstadt waren es nur 25 bis 30 °C.
Große Häuser in dicht gebauten Großstädten heizen sich immer durch die Sonne auf und speichern die Wärme wie bei früheren Kachelöfen. Fehlt der Wind wegen dem großen Aufbau der Städte bleibt es dort warm. Deshalb hatte China vor vielen Jahren auch geplant in Peking mehrere große Gebäude abzureißen, damit dort mehr Luftströmung entsteht.
2002 gab es eine Studie vom Klimainstitut in Potsdam. Daran war auch Schellnhuber beteiligt. Dort steht drin, dass es keine Klimaerwärmung gibt, sondern nur den Wärmeinseleffekt. Zwei Jahre später hat sich das gedreht, weil die Millionen Fördermittel vom Staat (also vom Steurzahler) und einem Bischofsverband bekamen. Später bekamen die nochmal 17 Millionen von der Mercator-Stfitung. Als die seit 2004 die Millionen bekamen, hat sich alles gedreht.
Der globale, durch den Ausstoß von Treibhausgasen verursachte Klimawandel erhöht die Hintergrundtemperatur.
Der städtische Wärmeinseleffekt (UHI) erhöht zusätzlich die Temperaturen in dicht bebauten Gebieten, insbesondere nachts.
Beide Einflüsse existieren gleichzeitig.
Der Versuch, ausschließlich den UHI für die beobachtete globale Erwärmung verantwortlich zu machen, kann nicht überzeugen. Die Wärmeinseln sind im Verhältnis zur Erdoberfläche viel zu klein, als dass sie die globale Durchschnittstempertur signifikant messbar beeinflussen könnten.
Der UHI kann lokale Messreihen beeinflussen, erklärt aber nicht die globale Erwärmung.
Lieber Herr Björn
Ihren Behauptungen und Glaubensüberzeugungen haben wir bereits x-mal widersprochen, obwohl manches richtig ist, von dem was Sie schreiben.
1) Treibhausgase, kein Versuch kann nachweisen, dass diese irgendetwas nennenswert erwärmen. Ihre Aussage „wirken als Hintergrundtemperatur“ ist von der Aussage her richtig, aber es ist eine geringste Wirkung in nicht messbaren, also homöopathsichen Dosen.
2) Für die USA gilt lt. Artikel: Erhöhung der nächtlichen Temperaturen in bebauten Gebieten, das akzeptieren Sie
3) „Die Wärmeinseln sind im Verhältnis zur Erdoberfläche viel zu klein“
Wie oft noch: Das ist vollkommen egal, die Wetterstationen stehen dort wo die Menschen wohnen und arbeiten, genau in den Wärmeinseln!!
Und die wenigen Wetterstationen der USA, die außerhalb der WI stehen wie die Virginia Dale Enterprise oder West Point bei New York, die zeigen keine Erwärmung, weder tagsüber noch nachts. Die Virginia Dale Enterprise zeigt sogar seit 1880, seit Einrichten der Station keinerlei Erwärmung. Der 147jähre Jahresschnitt liegt zwischen 53/54 F. 2025 war der Jahresschnitt 53,6F. In den ländlichen Teilen der USA tut sich nichts, da es den Temperatursprung 87/88 nicht gab, nur mal kältere und wärmere Jahrzehnte.
Also ist die Hauptaussage dieses Artikels richtig, in meinen Worten:
Die Temperaturen der USA sind in den 100 Jahren nur leicht gestiegen, der Grund sind die vielen Wetterstationen in den Wärmeinseln. Dort haben vor allem die nächtlichen Temperaturen stark zugenommen, und zwar zu allen Jahreszeiten. Nur hauptsächlich dieser nächtliche Anstieg erhöht den Gesamtjahresschnitt für die USA.
Fazit: Eine CO2-bedingte Klimaerawärmung gibt es in den USA nicht, die leichte Erwärmung ist eine Folge des Wärmeinseleffektes.
Wo gibt es diese wundersamen Wärmeinseln in der Arktis?
Wo sind die Mega-Städte Grönlands?
Urban Heat Islands Are Warming the Arctic
The intensity of the UHIs, measured as the difference in land surface temperatures within and outside a 10-kilometer radius of a city, varies by season, location, and surrounding terrain. The strongest UHIs were seen in Murmansk, Russia, and Oulu, Finland, and ranged from +3°C to +5°C.
That amount of additional warming may not feel like much in the Arctic, where winter temperatures can be −25°C or −30°C, Esau said in a recent presentation at the Arctic Frontiers conference in Tromsø. “But when it accumulates, year after year, then this lack of cold starts to change the environment, starts to change the soil properties.” Over time, that extra thermal output can lead to big environmental changes.
The Arctic, home to 4 million people, has warmed 3 times faster than the rest of the planet over the past half century, according to the January 2020 climate report by the National Oceanic and Atmospheric Administration and NASA.
Mit anderen Worten: Man nimmt den UHI der sehr lokal begrenzt ist und packt das dann in ein Modell welches grössere Flächen (1000km² wenn ich recht erinnere) abdeckt. Und So ist dann die ganze Arktis wärmer geworden, wegen der globalen Erwärmung, angeblich.
Wohl eine Scherzfrage, die Wärmeinseln gibt es nirgendwo in der Arktis, genauso nicht in der Antarktis, außer über Vulkanen. Hat auch keiner von uns jemals behauptet. Wieder typisch Treibhauskirche a la Ketterer, selbst irgendwas falsch interpretieren und dann einem als Aussage unterschieben wollen.
Richtig ist:
In der Antarktis zeigen die Wetterstationen deshalb leichte Abkühlungen, auch die deutsche in den letzten Jahrzehnten, CO2 hat keine Wirkung schreiben wir immer.
In der Arktis wurde es in den letzten 50 Jahren wärmer, allerdings zeigen die Wetterstationen dort seit gut einem Jahrzehnt keine Erwärmungen mehr, der Temperaturwendepunkt ist erreicht. Und Herr Wähner erklärt das zum x-ten Male schon. Genauso Herr Puls mit seiner Wärmeschaukel zwischen Arktis und Antarktis.
Unser Team hat doch immer wieder Wetterstationen von Grönland in unseren Artikeln und betonen das von mir Gesagte ausdrücklich, zuletzt die Grafiken 6 vor kurzem hier im Juniartikel: https://eike-klima-energie.eu/2026/07/08/der-monat-juni-zeigt-die-staerkste-dwd-erwaermung-aller-monate-in-deutschland-aber-erst-seit-1988-teil-2-2/
Wohl eine Scherzfrage, hab ich begonnen. Nein bei Treibhausgläubigen ist sowas keine Scherzfrage, ihr könnt einfach nicht abspeichern, was in unseren Artikeln steht. Sich also nichts merken. Euer Gehirn ist beratungsresistent wie bei allen Glaubensanhängern, so wie meines auch einmal war. Ich kann nur immer denselben Rat geben. Selbst Versuche durchführen zum angeblichen Treibhauseffekt. Nach fünf Jahren ist man geheilt.
Das ist falsch. Die Arktis ist auch in den letzten 10 Jahren wärmer geworden.
Und der Temperaturwendepunkt des Herrn Wähner ist falsch und entspringt seiner Phantasie. Typische Voodoo Wissenschaft eben.
Josef Kowatsch 23. Juli 2026 14:03
Herr Wähner schiebt munter die Position der Erde durch die Gegend, um zu seinen Behauptungen zu kommen.
Und aus dem Live-Experiment, in dem wir doch in den letzten Jahren die Korrektheit seiner Aussagen prüfen konnten, ist mittlerweile ein „Wir sollten das in 10 Jahren sehen“ geworden. Ich bin auf die Ausreden gespannt, falls die Temperaturen El Nino bedingt wieder in die Höhe gehen, statt wie von ihm prognostiziert nach untern …
Diese Aussage ist falsch und wird durch die Auswertung landesweiter Messungen widerlegt.
https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/climate-at-a-glance/national/time-series/110/tavg/12/0/1895-2026?filter=true&filterType=loess
Die Durchschnittstemperatur in den USA ist seit Ende des 19. Jahrhunderts um mehr als 1,5°C angestiegen.
Einzelne Stationen können von der landesweiten Entwicklung abweichen. Daraus folgt jedoch nicht, dass die landesweite Erwärmung nicht existiert. Wissenschaftliche Klimaanalysen beruhen deshalb auf der Auswertung tausender Messreihen und nicht auf der Auswahl weniger Stationen, die die eigene These stützen.
Oh Björn: Wieder nichts verstanden wie immer bei den Treibhausgläubigen. Dabei versuch ich mich doch so einfach wie möglich auszudrücken.
Also nochmals: Die Erwärmung der USA existiert, aber sie ist eine Wärmeinselerwärmung, weil die Wetterstationen bevorzugt in den Wärmeinseln stehen. Sie ist aber keine CO2-Erwärmung. Und der Artikel behauptet, dass sich in den USA vor allem die Nächte in den Wärmeinseln erwärmt hätten.
Überpüfen kann man diese Aussge mit den wenigen noch verbliebenen, nicht in Wärmeinseln stehende Stationen. Die haben sich nämlich nicht erwärmt. Dort ist CO2 doch genauso gestiegen wie überall, aber nicht die Temperaturen.
Kleine Gehirnhilfe: Bitte nochmals durchlesen und dann in eigenen Worten nachsprechen, und beim dritten Mal am besten laut Ihrer Frau erzählen.
Selbst wenn einige Wetterstationen in Wärmeinseln stehen, ist das irrelevant denn daraus folgt nicht, dass die beobachtete Erwärmung in den USA lediglich ein Wärmeinsel-Effekt ist.
Stationen, die in Wärmeinseln stehen, verhalten sich vom Trend her, wie Stationen in ländlichen Gebieten, oder sie werden (bei Änderung der Umgebungsbedingungen) normalisiert in den Zeitreihen zur Temperaturentwicklung berücksichtigt.
Ihre Unterstellung, die Erwärmung der USA sei lediglich ein Artefakt von Wärmeinseln, wird durch die verfügbaren Beobachtungen nicht gestützt.
Herr Kowatsch schreibt:
Überprüfung gescheitert:
Naja, schauen sie sich doch einmal Stationen an die wirklich weg von den Wärmeinseln sind:
Niwot LTER site C1 und D1 in den Colorado Rockies beispielsweise oder auch LTER Hubbard Brook Experimental Forrest (über 1°C über 50 Jahre Erwärmung). Dann sehen Sie, dass Ihre Schlüsse aus Dale Enterprise nicht repräsentativ für die ganzen USA sind.
MfG
Ketterer
Es kommt ganz auf die Methoden der Auswertung an. Nehmen Sie die 30-jährigen Mittel der USA:
30jährige Mittel:
1896-1925: 10,9°C
1926-1955: 11,2°C
1956-1985: 11,0°C
1996-2025: 12,0°C
Das ist nicht…
In Deutschland ist der Anstieg vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute von 7,8°C auf 9,5°C gestiegen (auch 30-jährige Mittel). Das wären mehr als 1,5 Grad.
Ungeachtet der Tatsache, dass die Jahre bis Ende der 80er in Deutschland und den USA eine fallende Temperatur-Trendgeraden haben!
Vielleicht verändern die lokalen Messreihen zwar nicht die berechnete globale Statistik – da hat man den UHI ja laut Selbstaussagen herausgerechnet –, aber sie spiegeln die reale Erwärmung für die Mehrheit der Menschheit wider. Wenn über 50 % der Weltbevölkerung auf nur 1 % der Erdoberfläche – den Städten – leben, dann ist der UHI-Effekt für diese Hälfte der Menschheit die spürbare Realität. Das macht den Effekt für die Klimafolgenforschung extrem bedenkenswert. Man darf die Lebensrealität der Mehrheit nicht als statistische Kleinigkeit abtun, nur weil Städte geografisch klein sind, oder?
Der Artikel ventiliert m.E. die Hitzepanik. Im Einzelnen:
Es gibt urbane Wärmeinseln und sie wachsen in ihrer Ausdehnung rasant. Temperaturunterschiede zum Umland von 7 Grad sind nachgewiesen (Windrichtung beachten und Straßen, PV-Anlagen, Gewerbeflächen an Autobahnen usw. einbeziehen). Unter Berücksichtigung von Advektion dürfte sich eine dadurch bedingte Temperaturerhöhung über weite Bereiche auswirken. Der Temperaturanstieg in den vergangenen Jahrzehnten ist aber auch außerhalb des Einflusses urbaner Wärmeinseln festzustellen (an Bergstationen wie Brocken oder Zugspitze beispielsweise). Falls der Eindruck entstehen sollte, daß der tendenzielle flächengemittelte Temperaturanstieg (ja, ich weiß …) allein auf Wärmeinseln zurückzuführen sein – dieser Eindruck wäre falsch.
Es ist keine schwierige Rechenoperation, die Zahl der Tropennächte (>+20°C), Sommertage (>+25°C) oder heißen Tage (>+30°C) aus dem Temperaturverlauf zu ermitteln. Und selbstverständlich steigt die Anzahl dieser Tage, wenn die flächengemittelte Lufttemperatur ansteigt. Im Einflußbereich von Wärmeinseln steigt die Anzahl mehr als auf Bergstationen, aber sie steigt. Hier kommen die Medien und die Hysteriker in’s Spiel. Was für ein Knaller: Zahl der Hitzetage steigt (von 8 auf 12?)! Klimawandel!! Der Hitzetod steht mit der Sense vor der Tür!!!
So, und jetzt mal wieder zurück: Wärmeinseln hat es früher auch schon gegeben (siehe 7 Grad). Sie waren kleiner, aber in deren Zentrum sind die Menschen trotzdem nicht verdorrt wie Rosinen. Der Temperaturanstieg ohne Wärmeinsel-Effekt ist ungefährlich, es ist egal ob die Tagesmitteltemperatur 19,3 oder 20,1 Grad Celsius beträgt.
Was also soll die soll die Forderung nach „Klimaanlagen und der öffentliche Zugang zu Trinkwasser“ bezwecken? Hat Lauterbach im Hintergrund die Schreibhand geführt?
PS: Die Verbretterung der Brunnen in München durch den grünen OB (Wassermangel … lach) geht übrigens, auch wenn es paradox erscheint, in die gleiche Richtung: Panik und Hysterie erzeugen!
PPS: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, daß der Versuch der Privatisierung der Wasserversorgung in Deutschland in den 1990er Jahren gescheitert ist, weil es eine starke, kommunal geprägte, verbandliche Wasserwirtschaft gibt. Es gibt sie noch immer. Ich habe den Eindruck, hier und jetzt wird gerade der zweite Ansturm zur Privatisierung vorbereitet (die blöden Grünen sind schon immer die besten Helfer für derartige Projekte gewesen). Ich kann mich irren, aber bleibt bitte aufmerksam.
Vielleicht wird es wie mit den kommunalen Wohnungen.
Erst haben sie (die Politcs) sich selbst das Steuergeld abgegraben (Verschwendung in anderen bürgerfernen Projekten), dann haben Sie gedacht sie sind die besseren und härteren Kapitalisten und haben mit Steuergeld gebaute Wohnungen an, Müntefering würde sagen Heuschrecken, verkauft um Unterhalts- und Erhaltungskosten zu sparen.
Die Heuschrecken (man hat es ihnen förmlich aufgedrängt, das steuerfinanzierte „Volksvermögen“) haben investiert und saniert (mehr oder weniger) und holen sich nun über die Mieten das investierte Kapital zurück.
Parallel haben sie (die Politics) derweil das Neu-, Weiter- und Sanierungsbauen durch meterdicke Vorschriften (Brand-, Schall-, Klima- und andere Schutzgüter) verunmöglich und natürlich auch nicht mehr kommunal im Wohnungsbau investiert.
Knappes Gut wird folgerichtig teurer, auch Wohnungsgut. Mieten steigen.
Sozialistische Politics griffen sodann zur nächsten Stufe, zur Mietpreisbremse und zur überbürokratischen Zerregelung des Bauens. Wohnungsnot steigt natülich weiter da Vermieter reagieren müssen: Mietwohnungen werden zu Eigentumswohnungen und möblierten Wohnungen.
Nun hilft wirklich nur noch offener Sozialismus – Enteignung der bösen schuldigen kapitalistschen Wohnungskonzerne.
Das ist dann offen DDR2.0 und alles längst detailgetreu bei Friedrich August von Hayek (Der Weg in die Knechtschaft) oder bei Henry Hazlitt (Die 24 wichtigsten Regeln der Wirtschaft) schon in den 1940ziger Jahren und anderswo mehrfach beschrieben.
Es endet immer in Knappheiten und Mangelverwaltung, das ist die klassische staatliche Abwärtsspirale, die historisch als „Mietpreis- und Regulierungs-Paradoxon“ bekannt ist.
Nunmehr vielleicht auch noch in der Wasserwirtschaft, wegen Klimawandel.
Egal ob Wohnen oder Wasser – die Sequenz bleibt identisch. Erst vernachlässigt der Staat die Eigeninvestition, dann privatisiert er, dann überreguliert er die Folgen, und am Ende verwaltet er den kollabierten Mangel. Die kommunal geprägte Wasserwirtschaft in Deutschland ist derzeit noch das einzige Bollwerk gegen englische Verhältnisse beim Trinkwasser, noch oder?
Danke für den aufklärenden Artikel. Rekordtemperaturen mit über 1° kelvin über bisherigen, historisch gemessenen Temperaturen kommen durch Wärmeinseln zustande.
Herzlichen Dank, alles ist gut.
@Ernst-Helmut, 1° kelvin ist Kleinkram. Irgendwann im vergangenen Jahr hatten wir sogar 5,2154 Grad über historisch gemessenen Lufttemperaturen. Und das außerhalb einer Wärmeinsel. An einem Waldsee. Aber wir haben es locker überlebt und waren anschließend sogar am Mittelmeer in Urlaub.
@All: Ist ein Intelligenztest. Ich glaube nicht wirklich, daß er den besteht.
Wow, 5 Grad! Danke fürs Wetter.
1 Grad ist Kleinkram für Sie? Werden 10 Grad in ein paar hundert oder ein paar tausend Jahren auch noch Kleinkram für Sie sein?
Erstens haben sie den Intelligenztest auch nicht bestanden. Ich erklär’s Ihnen: Ernst-Helmut sprach von Rekordtemperaturen (1°kelvin) und dachte vielleicht an Temperaturganglinien (HadCRUT, GISS oder so Sachen). Er hätte sich deutlicher ausdrücken sollen, wir sind hier nicht im Kindergarten. Ich hab’s boshaft als Wetter interpretiert.
Und zweitens … Wie kommen Sie auf 10 Grad? Ich nehme an, sie meinen nicht das Wetter sondern die durchschnittliche Temperaturdifferenz gegenüber dem Beginn der industriellen Revolution oder so. Und wie kommen Sie auf ein paar tausend Jahre?
Meine Prognose: Wenn die Menschen sich nicht demnächst für eine sinnvolle Energieversorgung einsetzen und nicht sofort Kriegstreiberei unterbinden … sitzen die letzten von ihnen in 1000 Jahren wieder auf Bäumen, damit sie nicht von wilden Thieren gefressen werden.
Es tut mir leid, dass ich Ihren Intelligenztest nicht bestanden habe. Ich habe nur ein einfaches Gemüt.
Ich habe mit Hilfe eines Taschenrechners ausgerechnet, dass die Durchschnittstemperatur der Erde in tausend Jahren etwa 10 Grad höher sein wird, weil ja die Temperatur in den letzten hundert Jahren um ein Grad gestiegen ist.
Wenn Ihnen die Kriegstreiberei nicht gefällt, rufen Sie bitte Herrn Putin an.
Damit fügen Sie sich außerordentlich gut in die konsensuale „Klimawissenschaft“ ein.
Das sind untere Lebenshaltung . Die Geld haben, können sich eine warme / kühle und trockene Wohnung leisten. Gute Ernährung und medizinische Versorgung, sogar Kinder.
Ich hab ein Bild. Jemand fällt in den Fluß und droht zu ertrinken. Statt ihm einen Rettungsring zu werfen, werden Maßnahmen in der Zukunft ausgedacht, deren Sinnhaftigkeit zweifelhaft wäre. Man könnte den Fluß mit Eimer trocken schöpfen! Oja, machen wir! Welche Farbe soll der Eimer haben ? usw.
Moin Sylvia, bitte nur mit Vor- und Nachnamen kommentieren, danke.
Die Durchschnittstemperaturen in den USA sind leicht gestiegen, was auf höhere nächtliche Durchschnittstemperaturen zurückzuführen ist infolge des durch den städtischen Wärmeinseleffektes in wachsenden Städten und Vororten. Die Zahl der extrem heißen Tage nimmt nicht zu, ebenso wenig wie die Temperaturen an diesen Tagen.
Diese Aussagen sind absolut richtig für die USA, wir streuen immer wieder Artikel ein mit der sehr ländlichen Dale-Enteprise Station im Vergleich zum nicht weit entfernten Washington.
1) In den USA gab es den plötzlich bei uns bekannten Temperatursprung 87/88 nicht. Die Dale-Enterprise Station zeigt deshalb keinerlei Erwärmung bis heute. Weder ab 1988 noch ab 1950, noch ab 1900.
2) Nur die städtische Station Washington zeigt eine deutliche Erwärmung. Für sie treffen die Aussagen des Artikels zu.
„…. in dem der Klimawandel für die Zunahme extremer Hitze verantwortlich gemacht wird“
Kleine Korrektur:
Der sog. Klimawandel soll ja das Ergebnis einer physikalisch unzulässigen globalen Temperatur-Mittelung sein. Unabhängig davon, dass ein Klimawandel nicht die Folge von Zu- oder Abnahme falsch erzeugter Globaltemperaturen ist, kann ein sog. Klimawandel nicht zum einen das Ergebnis von Hitze sein und zum anderen deren Auslöser sein und für Hitze verantwortlich gemacht werden.
Entweder / oder, beides ist ein Pardoxon.
Den Klimagläubigen ist das aber egal. Bei Ihnen ist es besonders wichtig, dass das Wort Klimawandel so oft wie möglich in deren Textergüssen vorkommt, weil damit nach Edenhofer Geldströme (Weltvermögen) gesteuert und umverteilt werden können. Ist das so richtig formuliert, Herr Rahmstorf? Wenn Sie nicht mehr durchblicken, fragen Sie am Besten Ihre Greta und Luisa, die wissen es aufgrund ihrer umfangreichen weltweit anerkannten physikalischen Ausbildung am Besten!
vollkommen richtig diese überhaupt nicht kleine Korrektur. Und wie Sie schreiben: Den Klimagläubigen ist das egal. Den CO2-Klimagläubigen ist eh alles egal. Kontinente, wo es kälter wird wie in der Antarktis werden einfach ignoriert, entweder wird das Gegenteil in den Medien vorgelogen oder die bezahlten Kommentatoren hier bei EIKE ducken sich unter.
Ich hätte eine weitere kleine Korrektur: Es müsste im Artikel heißen „…. in dem der angeblich CO2 verursachte Klimawandel für die Zunahme extremer Hitze verantwortlich gemacht wird“
https://correctiv.org/faktencheck/2023/06/07/kaelterekord-in-der-antarktis-ist-kein-beleg-dafuer-dass-es-die-globale-erwaermung-nicht-gibt/
Also ist alles, was nicht in Ihr Weltbild passt, gelogen? Sie machen es sich einfach.
Wo sind eigentlich die städtischen Wärmeinseln in der Arktis?
Ich bin ein bezahlter Kommentator? Von wem denn? Wo kann ich mein Geld abholen?
Wer bezahlt Sie eigentlich für Ihre bahnbrechenden Naturbeobachtungen?
Herr @Mathias_Gouder, Correktiv ist hochgradig unseriös. Die machen gegen Bezahlung bekanntlich alles. Ihre Quellen können Sie hier niemandem ernsthaft zur Kenntnisnahme empfehlen.
Herr Nitschke, warum ist Correctiv unseriös? Es ist unabhängig und berichtet ausführlich und überzeugend.
Sie machen es sich einfach: Argumente, die nicht in Ihr Weltbild passen, sind gelogen.
Na dann recherchieren sie mal ein bischen, bevor sie hier vollends verstolpern. Finanzierung, Partnerschaften, Auftraggeber, personelle Verbindungen …
Also ist alles gelogen, was Correctiv schreibt, wegen irgendwelcher Auftraggeber??
Welche Medien sind denn unabhängig und seriös Ihrer Meinung nach? Tichys Einblick oder Deutsche Wirtschaftsnachrichten?
Sie können nur schwarz-weiss? Gut und böse? Was ich beispielsweise ablehne sind bezahlte „Faktenchecker“ wie Correktiv. Ich prüfe Fakten lieber selbst, und zwar mit allen erreichbaren Quellen, egal welcher politischen Ausrichtung und egal aus welchem Land.
Correktiv ist Ihre Quelle? Denken Sie an die Potsdamer Geheimkonferenz.
Also ist alles, was nicht in Ihr Weltbild passt, gelogen?
So eine blöde Antwort, die zeigt, dass Herr Gouder ein tiefer Glaubensanhänger ist, der die Argumente nicht versteht. Lesen Sie doch meine Sätze, es geht nicht um einen Kälterekord. Es geht um die seit über 30 Jahren fallenden Trendlinien der dortigen Wetterstationen in der Antarktis.
Und dann ihre Quelle „Correctiv“!! Da würde ich mich schämen, diese bezahlten Betrüger als meine Quelle zu nennen.
Dann ihre Frage: Wer bezahlt Sie eigentlich für Ihre bahnbrechenden Naturbeobachtungen?
Ich hoffe, dass Sie persönlich das bald tun werden, denn ich schreibe und informiere kostenlos, damit Sie irgendwann vom Treibhauserwärmungsblödsinn, den Sie ständig verbreiten, erlöst werden.
Wäre doch irgendwann Zeit, dass Sie eine Spende an EIKE schicken, ich werde weiterhin ohne Gehalt schreiben.
Bezahlte Betrüger? Bitte mehr Details.
Soll ich besser irgendwelchen Scharlatanen glauben, die zum Beispiel schreiben, dass CO2 sich am Boden sammelt?
In Kellern sammelt sich kein CO2 es sei denn dort sind CO2 Quellen -wie in Weinkellern bei der Vergärung. Sobald eine turbulente Duchlüftung stattfindet hat es sich mit den Ansammeln gehabt.
Auch in Senken sammelt sich kein CO2 es sei denn bei den katastrophalen CO2 Ausbrüchen die wir aus Afrika kennen oder bei lokalen CO2 Quellen, auch hier gilt: Sobald eine turbulente Duchlüftung stattfindet hat es sich mit den Ansammeln gehabt.
Eine Entmischung von CO2 auf grund der Molmasse findet unter reaalen atmosphärischen Bedingungen nicht statt.
MfG
Ketterer
Städtischen Wärmeinseln: Diese – und nicht der Klimawandel – treiben die Temperatur in Städten aufwärts
Diese Aussage ist absolut richtig, muss aber ergänzt werden durch weitere und verfeienrte Erkenntnisse aus Deutschland.
1) Die Wärmeinselwirkung ist im Sommer höher als im Winter
2) Die Städte sind zwar immer noch wärmer als draußen, aber gerade draußen steigen die Temperaturen seit 1988 stärker an, am stärksten im Speckgürtel der Städte. In den Städten ist die UHI-Erwärmung weitgehend ausgereizt
3) Wegen den umangreichen Asphaltierungen, und Trockenlegungen der einst grünen feuchten Natur werden auch die freien Landschaften Deutschlands sommers und tagsüber zu Wärmeinseln. Die Steigungen ländlicher Wetterstationen sind tagsüber ähnlich wie in den Städten, oft sogar höher, nur nachts nicht. Die T-min steigen nicht.
Herr Kowatsch sie schreiben:
MtWetter zeigt für Deutschland im Monat Juni:
Tmin Deutschland im Monat Juni
und für das gesamte Jahr
Die „Tmin steigen nicht“ ist das ein weiteres Kapitel aus Kowatschs Erzählungen?
Oh Ketterer
So langsam werden Sie senil. Von Tmin Deutschlandtemperaturen im Juni hab ich nichts geschrieben, einfach nochmals durchlesen.
Früher haben Sie wenigstens den Inhalt meiner Sätze verstanden.
Herr Kowatsch, haben Sie den Beitrag von Herrn Schmidt zu Nürnberg-Netzstall übersehen?
Ländlcihe Station Nürnberg Netzstall: und Tmin steigt doch.