Teil 2: Nicht überall in der Welt wird der Winter wärmer
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,
- Die Wintererwärmung Deutschlands begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung.
- Davor gab es über 100 Jahre gar keine Erwärmung, sondern sogar eine Abkühlung.
- Keine CO₂-Treibhauserwärmung erkennbar in den Grafiken
- Die leichte Erwärmung in Europa seit 1988 hat natürliche und anthropogene Gründe
- In anderen Teilen der Welt gibt es über Jahrzehnte keine Wintererwärmung.
Zum Winter 2026 gehören die drei Monate Dezember 25, sowie Januar und Februar 2026. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt den Winter 2026 mit 1,7°C an, ermittelt mithilfe seiner über 2000 Wetterstationen. Im Vergleich zur aktuellen Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (1,4 °C) ist das ein Plus von 0,3 Grad.
Behauptet wird vom IPCC und vom PIK, dass allein das in der Atmosphäre zunehmende CO₂ zur Erwärmung geführt haben soll, siehe Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
D.h. behauptet wird auch noch, dass der CO₂-Anstieg fast nur menschenerzeugt ist, natürlich auch ohne irgendwelche Beweise vorzulegen. Aber das kennen wir ja alle von den diversen Glaubensgemeinschaften.
Den Winterverlauf Deutschlands haben wir in Teil 1 ausführlich erklärt. Zur Wiederholung diese Deutschland-Winter-Grafik im gleichen Zeitraum der CO₂-Messungen.

Grafik 2: Winterentwicklung Deutschlands im gleichen Zeitraum der Mouna-Loa-CO₂-Messungen, siehe Grafik 1
Ergebnis: Die CO₂-Konzentrationszunahme verläuft ganz anders wie die Wintertemperaturentwicklung in Deutschland und wie die Winterentwicklung in anderen Teilen der Welt. Das zeigen wir jetzt: Hier einige Einzelbeispiele von ausländischen Wetterstationen, beginnend mit Grönland.

Abb. 3a: durchgehende leichte Temperaturerhöhung in der Hauptstadt seit 90 Jahren, kein Temperatursprung 87/88, Wintertemperaturen zwischen – 8°C und -7°C
Die Hauptstadt Nuuk liegt an der Südwestküste im Süden Grönlands, nun zu Tasiilaq an der Südostküste, also gegenüber. Beachte auch kein Temperatursprung, nur einige wärmere Wintermonate ab 2003, die nun zu Ende gehen (ein Temperatursprung sollte eine Dauer von etwa 30 Jahre haben)

Abb. 3b: nur schwache Wintererwärmung in den letzten 100 Jahren. Im Zeitabschnitt 1947 bis 2000 lesen wir sogar eine leichte Winterabkühlung heraus, trotz ständiger CO₂-Zunahme. Es wurde in diesem Zeitraum damals über 50 Jahre lang kälter in Grönland. Erst die letzten 25 Jahre liegen die Winter in Tasiilaq auf einem höheren Wärmeplateau, höher heißt in diesem Falle über – 6°C, das allerdings auch nicht mehr wärmer wird seit der Jahrtausendwende.
Und nun der Winterschnitt der Insel im Bereich 69°-82° N, 50°-30° W. Daten liegen erst seit 1941 vor.

Abb. 3c: Insgesamt sind die drei Wintermonate für die Insel sehr kalt, der Schnitt liegt bei etwa -33 Grad. Wie soll da Eis schmelzen, auch nicht wenn Trump Grönland kauft!!!
Fazit: Die Winter in Zentral-Grönland wurden laut Wetterstationen auch über längere Zeiträume kaum wärmer, kein Temperatursprung 1987/88 wie bei uns, eher 9 Jahre später.
West- und Nordeuropa, alle mit Temperatursprung 1987/88

Grafik 4a/b: Die Winter werden in Nordeuropa seit 1988 kaum wärmer, in Mittel- und Westeuropa weniger stark als in Deutschland. Der Temperatursprung 1987 auf 1988 ist überall deutlich ausgeprägt, in Skandinavien jedoch viel stärker, siehe nächste Grafik.
Auch in West- und Nordeuropa lässt sich das Temperaturverhalten nicht mit dem CO₂-Anstieg erklären. Quelle 3c, 4a und 4b: https://climatereanalyzer.org/
Das zeigt auch nicht nächste Grafik von Zentralengland:
Abb. 5 und 6: Datenquelle: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/index.html

Grafik 6: Zentralengaland wie in Deutschland: Die Winter erwärmen sich ab 1988 tagsüber etwas stärker als die nächtlichen T-min. Bis 1987 sogar leichte Abkühlung der Winter, nachts stärker als tagsüber. Und mit einem Temperatursprung 87/88 von 1K.
Ein Blick über Europa hinaus, Winter in Asien:
Bei uns war der Winter eher mild aufgrund der geschilderten Gründe, das war natürlich nicht überall in der Welt so. In Zentralasien gab es viele neue Kälterekorde, siehe die zahlreichen und guten EIKE-Winterartikel, z.B. den Kältereport Nr. 10 / 2025
Hier ein Grafik-Beispiel, die Wintertemperaturen über einen längeren Zeitraum, stellvertretend für den ostasiatischen Raum: Die Wetterstation Harbin im Nordosten Chinas zeigt eine deutlich sinkende Trendlinie der Wintertemperaturen (0,3 K/dec) Der Winter 2024 (-16°C) war in Harbin ca 1,3K kälter als der Schnitt von 1991-2020 (-14,7°C).

Abb. 7: Wintertemperaturen Harbin/China, Man beachte auch die Temperaturhöhe, bzw. Tiefe der drei Monate und das auf 45 Grad nördlicher Breite.
Viele weitere Stationen im ostasiatischen Raum zeigen die gleichen sinkenden Trendgeraden der Wintertemperaturen. Beispiele: Bugt (48°N 121°E, CHN): -0,3K/dec, Irkutsk (52°N, 104°E, RUS) -0,2K/dec, Magadan (59°N, 150°E, RUS) -0,5K/dec, Verhojansk (67°N, 133°E, RUS) -0,2K/dec, Ojmjakon (63°N, 143°E, RUS) -0,1K/dec, Hujirt (47°N, 103°E, MNG) -0,2K/dec Quelle https://www.giss.nasa.gov/
Antarktis, beachte, die Monate Dezember, Januar, Februar sind hier der Südsommer

Abb. 8: Kaum Erwärmung im Südsommer im Bereich der Antarktis, Temperaturen weit unter Null Grad!!! Wie soll da der Eispanzer mit einer mittleren Dicke von 2148 m!! (ohne Schelfeis) der Antarktis abschmelzen?

Abb.9: Auch im Südpolarmeer (Meeresgürtel um die gesamte Antarktis) gibt es kaum eine nennenswerte Erhöhung der ‘Sea Surface Temperature‘ im Südsommer. Quelle Abb. 11 und 12: https://climatereanalyzer.org/
Erkenntnis aus der Abbildung 8: In der Antarktis schmilzt kein Eis, nicht einmal im Sommer. Im Gegenteil, der Eispanzer wächst. Wie stark er wächst hängt von den jährlichen Niederschlägen ab.
Weitere Gebiete der Südhemisphäre: Patagonien 0,08K/dec, Australien 0,098K/dec.
Fazit: Kohlendioxid soll laut Treibhausglaubenskirche, unterstützt durch bezahlte Voodoo-Wissenschaftler das die Temperatur treibende Erwärmungsgas sein, angeblich ein Giftgas und ein Klimakiller. Kipppunkte sollen laut deren Treibhausangstgeschrei unmittelbar bevorstehen, so deren Orakel, u.a. auch vom PIK Potsdam, siehe hier: Das Risiko einer Treibhaus-Erdbahn – ScienceDirect
Wissenschaftliche Erkenntnis: Unsere Wintergrafiken aus aller Welt zeigen, dass meistens überhaupt keine Korrelation zur Grafik 1, dem steilen CO₂-Anstieg in der Atmosphäre besteht. In vielen Teilen der Welt wurden die Winter in den letzten Jahrzehnten sogar kälter.
Zusammenfassungen:
CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO₂-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.
Ebenso wünschenswert wäre, wenn der Winter in Mitteleuropa weiterhin so mild bleiben würde wie seit 1988, nach dem Temperatursprung. Von einer Klimakatastrophe oder gar von Klima-Kipppunkten sind wir weit entfernt. Das sind Kindermärchen-Erfindungen, um uns zu ängstigen.
Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt der Landmassen ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der wirkungslose nicht nachweisbare CO₂-Effekt. Es handelt sich um eine gewollt wissenschaftliche Verwechslung. Will man den WI-Effekt zurückfahren, dann muss die Flächen versiegelnde und wärmende Naturzerstörung nicht nur in Deutschland zurückgenommen werden
Leider nimmt die Naturzerstörung täglich weiter zu und die DWD Wetterstationen sind mehrheitlich dort, wo der Mensch wohnt, arbeitet und die Landschaft besonders erwärmt, dort wo geheizt wird. (ca. 15% der Deutschlandfläche)
Anstatt sich sinnlose CO₂-Einsparungen zu überlegen, sollten die Umweltministerien der Länder sofort einen Ideenwettbewerb starten wie man den Niederschlag wieder in der freien Landschaft, in den Städten und Gemeinden halten und versickern lassen kann.
Die Klimaerwärmung seit 1987/88 brachte Deutschland bisher nur Vorteile, leider seit einigen Jahren in der Jahreszeit Sommer nur noch eingeschränkt. Deshalb sind gerade die jungen Leute aufgefordert, sich am regen Ideenwettbewerb gegen die Versteppung und Austrocknung Deutschlands im Sommer zu beteiligen. Das Wasser muss wieder dort gehalten werden, wo es niedergeht. Wir haben hier vorläufig 15 Vorschläge erarbeitet.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, wahrscheinlich auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Tatsächlich mussten die Pflanzen einige Tricks entwickeln, um mit diesem geringen Lebensangebot CO₂ überhaupt zurecht zu kommen. So haben die C3-Pflanzen ein Enzym mit dem Namen Rubisco entwickelt, das die Fotosynthese unterstützt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Eben ein Geschäftsmodell.
Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und gegen die „Klimakleber“ und andere grünlinken Gruppierungen muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Sie sind aufgehetzt, um das lebensnotwendige CO₂ zu verteufeln, um die CO₂-Steuer weiter von uns einzufordern. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.
Die Wintertemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes und weltweit beweisen: Es gibt keinen Klimanotstand. Deshalb muss auch keiner bekämpft werden.
Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler
Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit Dutzenden Natur-und Umweltpreisen, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.


















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