Dr. Samuel Furfari
Das niederländische Verteidigungsministerium hat seine „Roadmap zur Energiesicherheit“ veröffentlicht, eine nationale Strategie zur Gewährleistung einer zuverlässigen Energieversorgung der Streitkräfte. Obwohl das Dokument von einem einzelnen NATO-Mitglied erstellt wurde, reflektiert es eine umfassendere Realität: Energiesicherheit ist untrennbar mit militärischer Macht verbunden.
Die „Roadmap“ definiert Energiesicherheit als die kontinuierliche Verfügbarkeit zuverlässiger und erschwinglicher Energie sowohl für Aktivitäten in Friedenszeiten als auch für militärische Operationen. Sie verweist ausdrücklich auf die „Single-Fuel-Politik“ der NATO, welche die militärische Logistik auf flüssige fossile Brennstoffe standardisiert, insbesondere Kerosin, um die Interoperabilität zwischen den verbündeten Streitkräften zu gewährleisten. Derzeit werden mehr als 95 % der niederländischen Militärflugzeuge, Schiffe und Fahrzeuge mit Kohlenwasserstoffen betrieben.
Wind und Solar
Dennoch verteufeln die Befürworter der Dekarbonisierung in der Europäischen Union (EU) weiterhin fossile Brennstoffe und fördern Wind- und Solartechnologien, die weltweit nach zwei Jahrzehnten der Subventionierung etwas mehr als 3 % der Energieversorgung ausmachen. Selbst das niederländische Dokument würdigt die Dekarbonisierung der EU, doch der Bedarf an flüssigen Kohlenwasserstoffen lässt sich nicht durch Klima-Rhetorik decken.
Das Fazit für die politischen Entscheidungsträger in den USA lautet, dass die Energiepolitik der EU bei der Bewertung der Verteidigungsfähigkeit des Kontinents berücksichtigt werden muss.
Die Bedeutung des niederländischen Sicherheitsdokuments geht über die militärische Logistik hinaus. Es ist ein Weckruf, dass Energie nicht nur ein Umwelt- oder Wirtschaftsthema ist. Es handelt sich dabei im Grunde genommen um eine Frage der nationalen Sicherheit. Streitkräfte, industrielle Produktion, Verkehrsnetze und kritische Infrastruktur sind alle auf reichlich vorhandene und zuverlässige Energie angewiesen. Ohne sie nehmen die militärische Einsatzbereitschaft, die wirtschaftliche Stärke und die nationale Autonomie ab.
Im Laufe der Geschichte war Energie stets die Grundlage staatlicher Macht. Nationen mit gesichertem Zugang zu erschwinglicher Energie verfügen über stärkere Volkswirtschaften, größere militärische Fähigkeiten und mehr Handlungsfreiheit. Nationen, die von externen Lieferanten abhängig sind, setzen sich Zwang und Schlimmerem aus.
Globale Energietrends untermauern diese Tatsachen. Laut dem „Statistical Review of World Energy 2026“ wurden 86 % des weltweiten Primärenergieverbrauchs durch fossile Brennstoffe gedeckt. Trotz des Wachstums im Bereich der erneuerbaren Technologien ist die Welt nach wie vor überwiegend auf Öl, Erdgas und Kohle angewiesen. Viele Großmächte passen sich dieser Realität an, während die Brüsseler Bürokratie sie offenbar ignoriert.
China
China beispielsweise baut die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien aus und errichtet gleichzeitig neue Kohlekraftwerke, während es sich die Kontrolle über die Lieferketten für strategische Mineralien sichert. Diese Strategie räumt der Energieverfügbarkeit und -resilienz als Grundlagen der nationalen Macht Priorität ein. China stärkt damit sowohl seine wirtschaftliche Position als auch seine langfristige Sicherheit.
Diese Verflechtung von Energiepolitik und Verteidigungsfähigkeit könnte einen existenziellen Riss in der „grünen“ Fassade der EU darstellen. Die Europäische Union ist nach wie vor stark von Energieimporten und kritischen Rohstoffen abhängig, während viele Industriezweige mit deutlich höheren Energiekosten konfrontiert sind als ihre Konkurrenten in den Vereinigten Staaten und Asien. Steigende Kosten haben den Druck auf die Stahl-, Chemie- und Fertigungsindustrie erhöht – Branchen, die das Rückgrat der nationalen Verteidigung bilden.
Armeen benötigen Treibstoff, aber sie brauchen auch Stahl, Chemikalien, Maschinen, Schiffbaukapazitäten, Elektronik und fortschrittliche Fertigungstechnologien. Ein Land, das Schwierigkeiten hat, eine wettbewerbsfähige industrielle Produktion aufrechtzuerhalten, wird Probleme haben, Panzer, Munition, Drohnen, Flugzeuge und Kriegsschiffe in dem Umfang herzustellen, der in einer Krise erforderlich ist.
Deindustrialisierung
Weil die EU fossile Brennstoffe im Namen der Klimapolitik verteufelt hat, sind die Strompreise für die Industrie auf etwa das Doppelte des Niveaus in den USA und etwa 50 % über dem in China gestiegen. Im vergangenen Jahr sank die Stahlproduktion auf den niedrigsten Stand seit 1960. ThyssenKrupp baut 11.000 Stellen in seiner Stahlsparte ab, und das ist nur ein Beispiel. Diese Deindustrialisierung ist mit einer robusten Verteidigung und Souveränität unvereinbar.
Die militärischen Fähigkeiten der NATO hängen nicht nur von Budgets und Truppenstärken ab, sondern auch von der Energieversorgung und der industriellen Basis, die diese stützen. Die niederländische Strategie erkennt implizit an, dass Einsatzbereitschaft mit Energiesicherheit beginnt.
Die Vereinigten Staaten haben ihre strategische Position durch eine reichhaltige heimische Öl- und Gasförderung gestärkt, die sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Projektion militärischer Macht unterstützt. Europa hingegen weigert sich, seine heimischen Energiereserven voll auszuschöpfen, und hält an wirtschaftlich schädlichen Strategien fest, welche die Sicherheit des Westens nur untergraben können.
Die Lehre aus dem niederländischen Fahrplan zur Energiesicherheit lautet, dass Energiesicherheit eine Voraussetzung für nationale Sicherheit ist. Ein Bündnis, das darauf abzielt, Gegner abzuschrecken und die Souveränität zu wahren, kann es sich nicht leisten, diesen Zusammenhang zu übersehen. Energiesicherheit ist untrennbar mit militärischer Macht verbunden.
This commentary was first published at Daily Signal on 26 August 2026
Samuel Furfari
Samuel Furfari ist Ingenieur und promovierte an der Universität Brüssel. Er ist Professor für Energiegeopolitik und -politik. 36 Jahre lang war er als leitender Beamter in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher.
Link: https://clintel.org/eu-energy-security-decarbonization/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Schul-Physik
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt Video-Botschaft von
Ex-ZDF Meteorologe
Dr. Wolfgang Thüne
2015_08_25
https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Schul-Chemie
CO2 hat ein Molgewicht von 44, Luft aber nur von 29. Das heißt, CO2 sammelt sich immer am Boden, wo es auch die Pflanzen ernähren kann. Das ginge schlecht, wenn es nach oben stiege. In der oberen Atmosphäre, dort wo es laut Treibhaustheorie sein bösartiges Unwesen treiben soll, sinkt der CO2-Gehalt auf unter minimale 10ppmv, konkret gesagt zwischen der Tropopause und 33 Kilometer Höhe.
Dies wurde in den Achtzigern in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht, als es noch möglich war, solche Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Kurzum, die von Arrhenius gedachte CO2-Hülle existiert nicht, CO2 ist partout nichtdort, wo es sich die Treibhaustheorie hin wünscht.
Schul-Biologie CO2 ist Dünger
Zu wenig CO2 –> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
2021_10_20
https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierendgrossen- duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
National Bureau of Economic Research https://www.nber.org/
Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth_ CO₂ Fertilization of US Field Crops Issue Date October 2021 Revision Date December 2025 https://www.nber.org/system/files/working_papers/w29320/w29320.pdf https:/doi.org/10.3386/w29320
We find that a 1 ppm increase in CO2 equates to yield increases for corn, soybeans, and winter wheat of 0.12%, 0.13%, and 0.19%, respectively. The fertilization effect is smaller for corn (a C4 crop) and greater for soybeans and winter wheat (C3 crops), consistent with findings from controlled experiments.
CO2 Effekte auf Nahrungspflanzen
Effects of climate change on global food production under SRES emissions and socio-economic scenarios
2004_01_09
https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2003.10.008
https://www.preventionweb.net/files/1090_foodproduction.pdf
Agrar-Professor:
Mehr CO₂, mehr Vegetation – Das „Umweltgift“ sichert unser Überleben
2022_03_02 https://www.epochtimes.de/umwelt/co2-anstieg-foerdert-vegetation-agrarwissenschaftler-prof-merbach-a3707122.html
Höhere CO2-Konzentration fördert Wachstum der Pflanzen und Ertrag für Bauern
2023_08_11
https://tkp.at/2023/08/11/hoehere-co2-konzentration-foerdert-wachstum-der-pflanzen-und-ertrag-fuer-bauern/
Neue Studie: Indien wird grüner
Analysis of net primary productivity trends in India by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data
2026_01_08
Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs.
Neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay:
https://doi.org/10.1088/2515-7620/ae2e98
Increasing tree size across Amazonia
2025_09_25
„Wir stellen fest, dass die Baumgröße in allen Größenklassen zugenommen hat… Die beobachteten Muster entsprechen den Erwartungen aufgrund der erhöhten Ressourcenverfügbarkeit, insbesondere aufgrund des steigenden atmosphärischen CO₂- Gehalts.“
https://doi.org/10.1038/s41477-025-02097-4
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26
https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilization-greening- earth-study-finds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard
2016_04_16
https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia 2013_07_03
https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Der Klimarettungswahn bringt neben Deindustrialisierung und Wohlstandsverlust eben auch Knechtschaft und Unterwerfung, oder?
Nur gut, dass Öl und Gas zuverlässig niedrige Preise haben.
Und AKWs wie Flamanville (teilweise in Betrieb) oder Hinkley Point C (Inbetriebnahme vielleicht in 2031) langfristig verlässliche Preise liefern – also jeweils über 13 ct/kWh + Inflationsausgleich über Jahrzehnte (für die Gestehungskosten alleine).
….wollen Sie sich nicht mal einen neuen Mist einfallen lassen ?
Meine Güte, sind Sie primitiv.
Ist’s Ihre Rolle bei Eike, kritische Stimmen mittels Rumkeifereien zu verscheuchen?
…🤣….empört sind Sie nur, wenn es aus dem Wald zurückschallt, Cek.
Kritische Stimmen ? Von w e m sprechen Sie ?🤔
Eigene inselfähige Solaranlage mit Speicher ist da so ziemlich das einzige, was machen kann, um sich zumindest energetisch unterwerfungssicher zu machen. Oder?
Da widerspreche ich nicht ganz. Unsere Chancen auf einen echten Blackout sind leider ziemlich gut.
Und dann warten, bis die kaltstartunfähigen durch ein startfähiges Kraftwerk in fünf bis sieben Tagen die rotierende Massen so weit aufgeheizt ist, daß sie wieder liefern können.
Bis dahin werden die geschlossenen Läden „aufgemacht“, geht ja auch gar nicht anders ohne Strom, Raub und Plünderung werden normal.
Ich lege einen Vorrat von Dosenfutter an, 800 g /Person/Tag. Das kann man kalt essen und bindet wenig Geld: Erbsen-, Linseneintopf.
……😂..brauchen Sie nur noch Sonne. Schlage eine Insel im Süden vor…..
vor der Insellösung steht die Heizungsumstellung auf Festbrennstoff.
Punkt.
Knechtschaft? Unterwerfung?
Sie meinen den Öl-Multis ggü, gell?
obiger Artikel behandelt die Energiesicherung für die Streitkräfte.
sind Sie in der Lage, daraus bestimmte Szenarien abzuleiten oder nicht?
nur mal so: „Wer alle seine Schwerter zu Pflugscharen schmiedet, wird für einen Fremden pflügen!“ oder so.
haben Sie denn nicht mal Angst vor Putin?
Die Dekarbonisierung der EU ist keine freiwillige, egal, was hier auf Eike geschrieben wird. Es ist in den Länder der EUeinfach nichts mehr im Erdboden vorhanden.
Beweisen Sie es.
Herr Cohnen,
was ist die „Produktion fossiler Brennstoffe“?
Oder meinen Sie die Förderung?
Was hat die Förderung mit vorhandenen Lagerstätten gemein?
Die Förderung ist im Englischen Production, das ist der eine Grund, weshalb ich manchmal Produktion schreibe. Der andere ist, das der Unterschied zwischen Förderung und Produktion nur noch semantischer Natur ist, wenn man z.Bsp. die Fördermengen von Rohstoffen mit den Produktionsmengen von Autos vergleicht.
Cohnen, werden Sie langsam xxxxxx…? Die angestrebte Reduktion von CO2 in der Luft findet statt, weil wir über keine fossilen Ressourcen in Europa verfügen ?
Wir hatten günstiges GAS, aber das wollen wir ja nicht….wir schließen Atomkraftwerke, und eigene Kohlelager….
Norwegen, Holland verfügen über Gas und Öl und verkaufen es uns auch…
Frankreich besitzt 56 Atomkraftwerke…
Wir bräuchten kein LNG aus den USA, keine Kohle aus China und kein russisches Gas umständlich über Aserbaidschan.
Machen Sie mal Urlaub, Sie tillen….
„Die Europäische Union ist nach wie vor stark von Energieimporten […] abhängig,“
War das nicht DAS Gegenargument zu militärischer Sicherheit?
„Europa hingegen weigert sich, seine heimischen Energiereserven voll auszuschöpfen,…“
Was genau sind diese heimischen Energiereserven? Öl und Gas wohl kaum.
Zugang zu eigenem, billigen Öl macht Staaten stark. So, wie Venezuela (nur historisch), Libyen, Nigeria, Iran, Irak?
Herr Cek,
Vielleicht sollte man beim BVEG einmal nachlesen?
Sie haben da 2 Staaten vergessen:
Russland und die USA.
Sanktionen gegen Russland: Cui bono
Dazu kommt:
Das die Energieimporte aus Russland nicht mehr funktionieren, dafür sind Deutschland und die EU selbst verantwortlich.
Fragen Sie bitte:
Wer hat Nordstream gesprengt?
Wer hat Pipelines, die durch die Ukraine führen, gesperrt?
Wer ist verantwortlich für die unterbrochene Versorgung von Schwedt und treibt damit die Preise in Deutschland nach oben?
Mit einer Lieferung von Öl und Gas aus Russland wären EU und Deutschland zumindest zum Teil unabhängig von den USA und dem Nahen Osten.
Das Ihnen diese Zusammenhänge nicht einmal im Groben bekannt sind wundert nicht.
Der BVEG nennt „Die geschätzten sicheren und wahrscheinlichen Erdgasreserven lagen (Ende 2024) bei 32,1 Milliarden Kubikmeter“
Das entspricht etwa vier Monaten der derzeitigen Gasnachfrage Deutschlands, Herr Dimler. Dtl. verbraucht laut BVEG aktuell 84 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr. Und das wollen Sie steigern?
Leider hat die russische Seite die Öllieferungen eingestellt. Doch selbst wenn deren Öl wieder fließen würde, würden wir als Verbraucher derzeit dieselben hohen Weltmarktpreise zahlen müssen, wie jeder andere auf der Welt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/russland-oel-kasachstan-deutschland-100.html
Sie verbreiten dreiste, scheinheilige Lügnen!
Die EU hat russische Öllieferungen sanktioniert und die Zahlungsmöglichkeiten gekappt. Deutschland ist den Sanktionen bereitwillig gefolgt. Die direkte Lieferung von russischem Öl über den Nordstrang der Druschba-Trasse wurde durch kasachisches Öl (!!) ersetzt. Die Durchleitung durch Russland wurde im Mai 26 durch die Russen gestoppt, weil durch ukrainische Drohnen- und Raktenangriffe (wahrscheinlich unter westeuropäischer Beteiligung) die Pumpstation Unetschna u.a. beschädigt wurde.
Genau das schrieb ich doch!?
Und vor der Pipeline Sprengung hatten die Russen uns Nordstream abgedreht, wegen der Siemensturbine, wissen Sie noch? Und heute tun manche wieder so, als müssten WIR einfach wieder aufdrehen und der liebe Russe macht sie uns gerne zum Freundschaftspreis voll, wa? 🙂
Freundschaftspreise von den Russen ist wohl wegen deutscher Kriegsbeteiligung und -hetze vorbei. UnsereDemokraten haben sich für amerikanisches LNG entschieden. Das Ergebnis sieht man. Obwohl, sie sehen es wohl eher nicht in der BLÖD-Zeitung, der Alpen-Prawda oder ihrem grünen Ortsgruppen-Stuhlkreis, von denen sie offenkundig ihre Informationen beziehen
Ja, man sieht das Ergebnis von Russlands Krieg in Europa. Warum auch nicht, ist ja ein mächtiges Land, oder?
Herr Kwass,
die Regierungsmedien als Beweis heranziehen, geschenkt.
Nicht die russische Seite hat die Öllieferungen eingestellt:
Nordstream wurde (von wem?) gesprengt.
Dazu kommen die unsinnigen Sanktionen gegen Russland durch die EU.
Die Ursachen für den Angriff Russlands, nun dass werden künftige Generationen klären müssen.
Die WiWo schreibt bereits 2023, mit bezug auf das BVEG
Natürlich, Fracking in Deutschland undenkbar, die Grünen stehen dagegen.
Frackinggas aus den USA, kein Problem.
Das nennt man Doppelmoral.
Herr Dimler,
„Es kommen Ressourcen dazu, die momentan noch nicht wirtschaftlich förderbar oder geologisch noch nicht exakt erfasst sind. Dazu gehören sowohl konventionelle Erdgasvorkommen als auch die erheblichen Potenziale in neuen, unkonventionellen Lagerstätten.“
Und selbst wenn, Herr Dimler: 2 Billionen Kubikmeter würden uns (beim aktuellen Verbrauch) gerade einmal 30 Jahre reichen… Vorausgesetzt, die zwei Billionen Kubikmeter könnten überhaupt wirtschaftlich gefördert werden und unser verbrauch nähme nicht zu – Sie wollten ihn ja sogar noch steigern, richtig?
Na, wenn das mal kein Argument für Kernkraft ist, wa 😁?
Ja, wenn man da nicht 30 Jahre dran bauen würde…
Liegt ja gar nicht an der Bürokratie, wa ?
Zum Teil schon ja. Schauen sie z.b nach Österreich: da steht seit Jahrzehnten ein fertiges AKW das nicht anlaufen darf. Bürokratie und vor allem Demokratie eben… Und dann wohnen da auch noch überall lauter Leute! Schrecklich…
Meinen Sie jetzt Öl oder Gas? Nordstream jedenfalls war niemals für Öl gedacht.
Gas:
Doch. Erst hat Putin zudrehen lassen, erst auf 40 % reduziert, dann auf Null. Viele Wochen später fanden die Sprengungen statt.
Seltsam, wie leicht falsifizierbar manch Genosse rumschwurbelt. In Zeiten des Internets, welches das Kurzzeitgedächtnis unterstützen könnte.
Ich befürchte, Herr Dimler, auch Sie repräsentieren das Eike sehr überzeugend.
Gas:
Doch. Erst hat Putin zudrehen lassen, erst auf 40 % reduziert, dann auf Null. Viele Wochen später fanden die Sprengungen statt.
Mensch, Cek: So ein frei erfundener Quatsch.
Wie es war, weiß ich genau, weil ich damals mit meinem MdB Kiesewetter per mail diskutiert habe. Er war noch vor der Sprengung für die Reduzierung und für die Nullrückstellung des billigen Gases, um Rußland zu schaden. Wir dürfen nicht Rußlands Angriffskrieg fianzieren, so ähnlich antwortete er mir öfters.
Mein Argument, dass seine Haltung zu einer starken Verteuerung der Energie bei uns führen würde, konterte er mit der Aussage, dass sei der Preis, den wir und insbesondere ich persönlich auch in Kauf nehmen müsste, um Putin aus der Ukraine zu vertreiben. Der Einsatz für die Demokratie sei eben nicht umsonst, hielt er mir vor.
Das ist nun gute 4 Jahre her und schon stellen Sie die Wahrheit auf den Kopf. Ticken Sie eigentlich noch richtig? Die Verbreitung von Märchen könnne Sie in Ihrer Familie/Ihrer Frau oder in ihrem ideologischen Umkreis betreiben.
Herr Kowatsch,
Ende August hatte Putin/Gazprom Nordstream komplett geschlossen, nachdem der Durchfluss bereits im Juli 2022 erstmals reduziert und gesperrt wurde.
Seit dem 18. Juli 2022 lagert die ominöse Turbine in Deutschland, da Russland die Einfuhr verweigert.
„Nach der Wartung wurde der Gasfluss zunächst auf 30 % gedrosselt, in den Folgetagen weiter abgesenkt und Ende August schließlich vollständig eingestellt. Als Grund gab Gazprom erst neuerliche Wartungsarbeiten, später einen angeblichen Ölaustritt in der Verdichterstation Portowaja an. Laut Turbinenhersteller Siemens ist ein derartiger Befund kein Grund für eine Betriebseinstellung. Gazprom kündigte an, die Stilllegung der Erdgaspipeline Nord Stream 1 nach Europa auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, da die G7 Pläne für eine Preisobergrenze für russisches Öl habe.“
(Aus dem von Eike nicht anerkannten Wiki)
Am 26. September 2022 wurden beide Nordstreams gesprengt, erst No. 1, dann No. 2, beide am selben Tag und damit ca. 4 Wochen nach der Stilllegung durch Russland.
Kiesewetter: Äußerte seine Meinung. Zu entscheiden hatte er gar nichts.
Herr Kowatsch, bitte auf welcher Grundlage werfen Sie mir „So ein frei erfundener Quatsch“ vor? Das ist nicht nachvollziehbar und wirft kein gutes Licht auf Sie. Alle Zeitangaben sind überall nachschlagbar.
MfG
„Kiesewetter: Äußerte seine Meinung. Zu entscheiden hatte er gar nichts.“
Zum ersten ist es sehr gut, dass Kiesewetter nichts zu entscheiden hatte und hat.
Zum zweiten ist es so, dass diese geäusserte Meinung unisono von allen ausser BSW, AfD und tws Linke geteilt wurde.
Sie haben ein sehr selektives Gedächtnis.
“..dieselben hohen Weltmarktpreise zahlen müssen…“
G2G sagt Ihnen nichts?
wir hatten solche Verträge…
die waren zu günstig, das gefiel anderen nicht. Jetzt hammer den Salat.
Warum fällt Ihnen in dem Zusammenhang wohl Norwegen nicht ein? Sauber, sicher und vor allem zum Nutzen der Bürger dieses Staates. Was sagt uns das wohl? Es ist eine Frage die den jeweils herrschenden politischen Akteuren zu zurechnen ist und rein garnichts mit den Resourcen selbst zu schaffen hat. 🙁
Ja, Norwegen erscheint als löbliche Ausnahme – die einzige, die ich kenne: Der Öl- und Gas-Reichtum fließt zu großen Teilen in einen gigantischen Staatsfonds, der den Wohlstand über mindestens 4 Generationen hinweg sichern soll. So sind die Benzinsteuern sehr hoch und Elektromobilität wurde derart konsequent unterstützt, dass fast nur noch E-Autos unterwegs sind. Gleiches gilt für Gebäude-Heizung, die Wärmepumpe dominiert (in einem recht winterkalten, Fossilenergie-reichen Land).
Tipp: Setzen Sie sich für norwegische „politische Verhältnisse“ in Irak, Iran*, Libyen, Venezuela, Nigeria ein.
Ebenso in Saudi-Arabien (und ALLEN anderen Golfstaaten), Kasachstan, Russland – und auch den USA.
(Kanada nehme ich aus: Ist zwar demokratisch stabil, verursacht mit Öl aus Ölsanden unsägliche Umwelt- und Natur-Zerstörung.)
*Iran: Hatte als Persien eine demokratische Regierung, die – wg Erdöl – durch USA gestürzt wurde, um den Öl-ausbeutenden, westlichen Multis wohlgesonnen Schah einzusetzen. Der mehr diesen Multis zugeneigt war, als seinem eigenen Volk.