Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN
In meinem vorigen Beitrag [in deutscher Übersetzung hier] habe ich auf einen wichtigen Grund für den Optimismus hingewiesen, dass sich die grüne Energie-Phantasterei dem Ende zuneigt: Das erste Land, Deutschland, hat offenbar begonnen, gegen die grüne Energie-„Wand“ zu stoßen. Obwohl Deutschland nie auch nur 50 % seiner Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie erreicht hat, ist seine Fähigkeit, seine grünen Energieträume fortzusetzen, ins Stocken geraten: Die Strompreise sind in die Höhe geschnellt, das verarbeitende Gewerbe wurde ernsthaft geschwächt, die Wirtschaft befindet sich in der Rezession, und vor kurzem ist die Regierung gestürzt, welche die grüne Energie propagiert. Das gescheiterte Beispiel dieses Landes steht nun für andere zur Nachahmung und zur Vermeidung.
[Hervorhebungen vom Übersetzer. Wann werden unsere werten Medien diesen Tatsachen Rechnung tragen?]
Und wenn ich mir die Entwicklungen seit der Wahl [in den USA] anschaue, sehe ich eine Reihe anderer Gründe, die meinen vorsichtigen Optimismus bestärken. Vielleicht liegt es daran, dass sich das politische Umfeld verändert hat, vielleicht aber auch daran, dass einige Menschen zu erkennen beginnen, dass man die Gesetze der Physik nicht überlisten kann; und vielleicht ist es auch beides. Hier einige Beispiele:
Banken und Investmenthäuser verlassen „Netto-Null-Allianzen“
In einem Beitrag vom Sonnabend fragte William Bell: „Wer genau hindert die Bewohner der Dritten Welt daran, Holz, Holzkohle, Kohle, Erdölderivate und/oder Erdgas als Brennstoff zu verwenden und mit welchen Mitteln?“ Offensichtlich sind Herrn Bell und vielleicht auch vielen anderen die vielen „Allianzen“ von Banken und Investoren nicht bekannt, die versuchen, fossile Brennstoffe mit Investitionskapital auszuhungern und so die Länder der Dritten Welt (und alle anderen) daran zu hindern, sie weiterhin zu nutzen. Die meisten dieser Gruppen werden in irgendeiner Weise von der UNO geleitet und beaufsichtigt. Beispiele für diese Gruppen sind die Net Zero Banking Alliance („Bank-led, UN-convened“), die Net Zero Asset Managers Initiative und Climate Action 100+. Ich bin sicher, dass ich sie nicht alle aufgezählt habe. Die Mitglieder sind oder waren ein „Who’s who“ der größten Banken und Investmentfirmen der Welt.
The Center Square berichtet am 20. Dezember, dass zwei ziemlich bedeutende Banken, Goldman Sachs und Wells Fargo, gerade aus der NZBA ausgetreten sind:
Nicht lange nach den Parlamentswahlen und innerhalb von zwei Wochen haben zwei große Finanzinstitute die Net Zero Banking Alliance (NZBA) der Vereinten Nationen verlassen. Dies, nachdem sie vor drei Jahren beigetreten waren und sich verpflichtet hatten, für ihre Plattformen, Produkte und Systeme ESG-Standards (Environmental Social Governance) zu fordern.
Justizausschuss des Repräsentantenhauses veröffentlicht Bericht, in dem große Vermögensverwalter beschuldigt werden, ein „Klimakartell“ zu betreiben
Am 13. Dezember veröffentlichte der Justizausschuss des Repräsentantenhauses einen Bericht mit dem Titel „Sustainability Shakedown: How a Climate Cartel of Money Managers Colluded to Take Over the Board of America’s Largest Energy Company“ [etwa: Erpressung in Sachen Nachhaltigkeit: Wie ein Klimakartell von Geldmanagern zusammenarbeitete, um den Vorstand von Amerikas größtem Energieunternehmen zu übernehmen]. Der Bericht dokumentiert den Prozess, durch den das Bündnis Climate Action 100+, „ermutigt“ durch die Ermutigung der Biden/Harris- Regierung, die Ersetzung von drei Vorstandsmitgliedern von Exxon im Mai 2021 orchestrierte. Die geheimen Absprachen der größten Investmentfirmen und deren Bevollmächtigter werden als „Kartell“ beschrieben, das eindeutig gegen die Kartellgesetze verstößt.
Staatsanwälte roter Bundesstaaten* verklagen Investmentfirmen wegen Kartellrechtsverstößen, weil sie sich in „Klimafragen“ abgesprochen haben
[*rot = von den Republikanern regierte US-Staaten]
Vielleicht ist es Zufall, aber kurz vor der Veröffentlichung des Berichts des Justizausschusses wurde am 27. November von elf Staatsanwälten roter Bundesstaaten unter der Leitung von Ken Paxton aus Texas eine Kartellklage eingereicht, in der den Akteuren der Investmentbranche ein abgestimmtes Verhalten bei der Durchsetzung von „Klima“- und anderen „ESG“-Zielen vorgeworfen wird. Zu den Angeklagten gehören die drei größten Vermögensverwalter, Vanguard, BlackRock und State Street. Aus Bloomberg Law, 27. November:
BlackRock Inc., Vanguard Group Inc. und State Street Corp. wurden von einer Gruppe von Bundesstaaten unter der Führung von Texas verklagt, weil sie angeblich gegen das Kartellrecht verstoßen haben, indem sie durch ihre Investitionen die Strompreise in die Höhe getrieben haben. Dies ist die bisher aufsehenerregendste Klage gegen die angeschlagene ESG-Branche. Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton und 10 weitere Staaten behaupten, dass die Geldmanager im Rahmen ihrer grünen Agenda ihre Marktmacht und ihre Mitgliedschaft in Klimagruppen kombiniert haben, um die Kohleproduzenten unter Druck zu setzen, ihre Produktion zu drosseln.
TotalEnergies unterbricht [die Errichtung eines] großen Windparks in den Gewässern vor New York und New Jersey
Ebenfalls am 27. November gab der französische Energieriese TotalEnergies bekannt, dass er sein großes Offshore-Windprojekt Attentive Energy im Atlantik vor New York und New Jersey „auf Eis legt“. In seiner Ankündigung der „Pause“ führte der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies die Maßnahme ausdrücklich auf die zu erwartende Politik der neuen Trump-Regierung zurück. Aus Offshore, 27. November:
TotalEnergies hat Berichten zufolge die Entwicklung des Windparks Attentive Energy, den es vor der Küste von New York und New Jersey bauen wollte, pausiert, sagte CEO Patrick Pouyanne am Dienstag auf einer Konferenz der Energiebranche in London. „Ich habe beschlossen, das Projekt auf Eis zu legen“, sagte Patrick Pouyanne, CEO von TotalEnergies, laut Berichten von Bloomberg und Reuters auf dem Energy Intelligence Forum. Die Entscheidung ist eines der ersten greifbaren Anzeichen für einen Investitionsstopp in erneuerbare Energiequellen aufgrund der zu erwartenden Politik der neuen Trump-Regierung. Trump hat versprochen, die Entwicklung der Offshore-Windenergie „am ersten Tag“ seiner nächsten Amtszeit ab Januar 2025 zu stoppen.
Die neue Trump- Regierung ist noch fast einen Monat von ihrem Amtsantritt entfernt, aber schon jetzt hat die Hoffnung auf ihre Ankunft den positiven Effekt, dass einige der Parasiten in ihr Versteck getrieben werden.
Es gibt noch viele weitere solche positiven Entwicklungen da draußen. Ich werde sehen, ob ich bis zum Jahresende noch ein paar mehr zusammenstellen kann. In der Zwischenzeit bin ich so hoffnungsvoll wie nie zuvor, dass der Grüne-Energie-Wahnsinn nachlässt.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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In diesem video wird von einem Blackout-Experten genau das Gegenteil erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=vD4By-Y62t8.
Jeder kann sich seine Meinung selbst bilden.
„In meinem vorigen Beitrag [in deutscher Übersetzung hier] habe ich auf einen wichtigen Grund für den Optimismus hingewiesen, dass sich die grüne Energie-Phantasterei dem Ende zuneigt.“
Wäre schön, die grüne Industrie hat an alles gedacht, auch an das Platzen der Blase, das wird im obigen Video erklärt.
Wir sind zu tolerant erzogen worden
„Obwohl Deutschland nie auch nur 50 % seiner Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie erreicht hat, ist seine Fähigkeit, seine grünen Energieträume fortzusetzen, ins Stocken geraten“
Der Autor unterschätzt das Beharrungsvermögen der Absurden. Die kämpfen bis zum „Endsieg“ und müssen erst so richtig auf die Schnauze fallen. Gerade hat die Merz-CDU ein stromlinienförmiges grünes Wahlprogramm verabschiedet. Das keine grünen Wünsche offen lässt und uns den grünen Irrsinn weiterhin garantiert. Den Absurden ist nicht zu helfen.
Green Energy ist eine Blase. Und diese Blase platzt gerade.
Und diese Blase platzt gerade
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
So siehts aus, wenn die Blase platz, dann müssen wir die Schäden durch höhere Strompreise zahlen, die Bedingungen sind so festgelegt. Wir alle sind zu tolerant erzogen worden, deshalb haben wir uns nicht gewehrt. Wir sehen das Unheil – ich erst seit 15 Jahren- andere schon zu Beginn. Aber keiner hat zum großen Widerstand aufgerufen.
Green Energy ist in Ordnung, solange keine Blase, also dieses Tu-U-wa-bu-u wie jetzt entsteht. Folgende Bedingungen wären erlaubt: Jeder darf sich selbst eine PV-Anlage aufs Dach schrauben oder Strom herstellen – aber ohne Zuschuss- und dazu einen Stromspeicher haben und sich teilweise autark machen.
Autark heißt, sein Zuviel im Sommerhalbjahr kann er kostenlos als Strommüll ins Netz reingeben. Kostenlos heißt, er kriegt keine Vergütung mehr. Das Zuviel belastet unsere Stromnetze und der Netzbetreiber muss schauen, wohin er den Strommüll entsorgt. Seit wann zahlt mir die Müllabfuhr auch noch Geld für meinen Müll. Beim grünen Strom wird genau das gemacht.!!!
Es ist durchaus möglich, dass der Netzbetreiber durch kluges Management seiner Fachleute Abnehmer findet, dann macht er damit Gewinne wie beim Abfallrecycling. Ansonsten muss der Netzbetreiber den Strom irgendwohin entsorgen.
Irgendwohin:
a) kostenlos oder mit Minuspreisen ins Ausland
b) im deutschen Stromnetz, in den Stromleitungen verheizen, neue HT-Leitungen werden bis 200 C heiß, (wird schon gemacht, Großvögel verbrennen sich die Füße, Bilder vorhanden.)
c) durch Großkühlanlagen in den Umspannwerken, der Stromüberschuss wird zum Aufheizen einer Flüssigkeit verwendet, gleichzeitig wird dieser Großkühler mit Windgebläse gekühlt, die Abwärme geht in die Umwelt. (z.B. bei uns im Umspannwerk Hüttlingen-Goldshöfe)
Und deswegen bin ich mir sicher, dass sich der Strom verteuern wird, je mehr alternativ bei den jetztigen Bedingungen dazukommt, es sei denn, die Bedingungen für die Privaterzeuger werden so geändert wie oben von mir erklärt. Jeder der etwas herstellt und verkauft ist für seine Ware auch selbst verantwortlich, Überproduktion heißt Pleite. Beim Strom sind alle Gesetze des Marktes außer Kraft gesetzt, das Klima der Welt retten, heißt das Geschäftsmodell. In Wirklichkeit fließt das Geld in die Taschen der grünen Industrie und diese investiert u.a. in die deutschen grünen Medien und Personen: Miosga, Halali, Illner, Wetterfrösche wie Özden Terli und viele andere ………..
Wie lange lassen wir uns das noch bieten?
Wer will schon in Grüne Energie investieren,wenn die Großabnehmer in andere Länder ausweichen, weil da die Energiekosten viel geringer sind ? Da wirft die Investition nicht viel ab .