Wo sind denn all die „Klima-Schadensjäger“? Nun, im Atlantik wird man sie jedenfalls nicht finden.
Bislang war die Hurrikanaktivität im Atlantik im Jahr 2026 ungewöhnlich gering. Derzeit liegt der Atlantic Accumulated Cyclone Energy (ACE)-Index bei nur 3,1 und damit etwa 85 % unter dem klimatologischen Normalwert für diesen Zeitpunkt der Saison im Zeitraum 1991–2020:

Quelle: Colorado State University
Quelle: Colorado State University
Die ungewöhnliche Ruhe ist laut Experten auf eine Kombination aus atmosphärischen und ozeanischen Bedingungen zurückzuführen.
Starkes El-Niño-Ereignis
Die hohen Meerestemperaturen im zentralen und östlichen Pazifik haben zu einer starken vertikalen Windscherung über der Karibik und dem Atlantikbecken geführt, wodurch die vertikale Struktur sich entwickelnder tropischer Störungen gestört und somit die Entstehung von Hurrikanen behindert wurde.
Trockene Luft und Saharastaub
Zudem haben anhaltende Strömungen trockener, staubhaltiger Luft von der afrikanischen Küste her (die sogenannte „Sahara-Luftschicht“) die Atmosphäre in der Region „ausgetrocknet“. Tropische Stürme benötigen feuchte Luft, um die Entwicklung zu Hurrikanen voranzutreiben.
Abgeschwächte „easterly Waves“ aus Afrika
Die atmosphärischen Störungen, die von Westafrika herüberziehen und als „Keime“ für große Atlantik-Hurrikane dienen, waren schwächer und seltener als gewöhnlich.
Mangel an warmem Tiefenwasser
Die Meerestemperaturen in den obersten Schichten liegen in Teilen des Atlantiks nahe dem Durchschnitt, doch in Gebieten wie dem Golf von Mexiko fehlt es an Wärme im Tiefenwasser. Die sich entwickelnden Stürme saugen das kühlere Wasser aus den tieferen Schichten nach oben und bremsen so die weitere Verstärkung tropischer Stürme.
Zwar bleiben die Bedingungen für die Entstehung schwerer Stürme ungünstig, doch befinden wir uns nun in der Hochsaison, und es kann zu plötzlichen Veränderungen kommen.
Es überrascht nicht, dass es viele natürliche Gründe gibt, die erklären, warum sich keine dramatischen Stürme entwickeln. Doch wenn diese Stürme dann doch auftreten, verschwinden die natürlichen Gründe, und die Schuld wird dann ausschließlich den vom Menschen verursachten Treibhausgasen zugeschrieben.
Link: https://notrickszone.com/2026/08/23/2026-atlantic-cyclone-energy-index-running-at-85-below-normal/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"„Die sich entwickelnden Stürme saugen das kühlere Wasser aus den tieferen Schichten nach oben und bremsen so die weitere Verstärkung tropischer Stürme.“
Kann mir bitte jemand erklären, wie sich entwickelnde Stürme kühles Wasser aus der Tiefe nach oben saugen können?
Habe bei KI nachgefragt und tatsächlich eine Erklärung gefunden.
Wenn Ihnen das reicht, Herr von Bentum – ansonsten schreiben Sie mir direkt über die Kontaktseite des EIKE. Ich antworte Ihnen gerne – schon weil ich Ihre Kommentare Spitze! finde.
Natürlich erkläre ich auch gerne andere meteorologische Phänomene, wenn es Sie interessiert. Fragen Sie ruhig!
MfG