Cap Allon
„World Weather Attribution“ gibt bereits den Ton an. Bei einer Pressekonferenz vor kurzem erklärte die Alarmistin Friederike Otto: „Der Klimawandel wird bei den diesjährigen Wetterextremen wahrscheinlich eine größere Rolle spielen als El Niño.“
Das ist die Kernaussage für die Medien.
Das entspricht jedoch nicht den Tatsachen.
Hurrikane machen das Problem deutlich.
ENSO ist ein bedeutender natürlicher Zyklus im Pazifik, der Wetterverhältnisse weit über die Tropen hinaus beeinflusst. Im atlantischen Hurrikanbecken ist der Zusammenhang eindeutig: El Niño verstärkt tendenziell die Windscherung, was die Bildung von Stürmen behindert; La Niña verringert diese Scherung tendenziell, wodurch Stürme mehr Raum zur Entstehung und Verstärkung erhalten.
Betrachtet man die Hurrikanschäden in den USA, so zeigt sich, dass ENSO der Hauptfaktor ist.
Roger Pielke Jr.s Vergleich der normalisierten Hurrikanschäden in den USA beziffert den jährlichen ENSO-Effekt auf etwa 541 Millionen Dollar. Der prognostizierte jährliche Klimawandel-Effekt liegt bei etwa 8,7 Millionen Dollar. Das ist ein 62-facher Unterschied:
Hier stößt die Politik der Ursachenzuweisung an die Realität. Der Öffentlichkeit wird gesagt, sie solle Extremwetterereignisse in erster Linie durch den Klimawandel betrachten, während einer der stärksten natürlichen Klimafaktoren des Planeten weitgehend ignoriert wird.
Deshalb gibt es die WWA: um Wetterkatastrophen in medienwirksame Geschichten über Emissionen zu verwandeln. Es kommt zu einer Überschwemmung, einem Sturm, einer Dürre oder einer Hitzewelle, und die WWA liefert den institutionellen Stempel. Der Zusammenhang mag hauchdünn, modelllastig, mit Vorbehalten behaftet und voller ignorierter natürlicher Schwankungen sein, aber die Schlagzeile bleibt bestehen: „Der Klimawandel hat es verschlimmert, sagen Wissenschaftler.“ Das ist die Funktion. Sie gibt Journalisten, Aktivisten und Politikern eine klare Kausalkette, die sie selbst niemals beweisen könnten.
Das Wetter geht hinein. Propaganda kommt heraus.
Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-mid-may-cold-trough-digs?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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