Josef Kowatsch, Matthias Baritz
Frühlingsbeginn ist, wenn der Hamburger Forsythienstrauch in der Innenstadt an der Alster blüht. So ähnlich konnte man es einmal in einem Bericht des Deutschen Wetterdienstes lesen. Das müsste dieses Jahr um den 15. März der Fall gewesen sein.
Doch dazu kam es nicht. Die Deutsche Bahn war schneller, siehe hier: Ein Haufen Altholz blieb übrig.
Informiert über die geplante Maßnahme wurden weder der Deutsche Wetterdienst noch der Forsythienbeauftragte des DWD Jens Iska-Holtz.
Zur Historie dieses bekannten Strauches: Die Beobachtung dieser speziellen Deutschland-Forsythie, nach welcher der phänologischen Frühlingsbeginn für Deutschland festgelegt wird, geht eigentlich bis 1945 zurück als der Obergefreite Carl Wendorf sich zum ersten Male am 27. März im völlig zerbombten Hamburg an dem gelb blühenden Strauch erfreuen konnte. Welch ein schöner goldener Kontrast für den Soldaten im zerstörten Hamburg. Und die goldgelbe Blüte fesselte ihn. Genau gesagt, 40 Jahre lang hielt er den Blühtermin desselben Strauches am selben Ort fest und wurde somit zum 1. Phänologen des Deutschen Wetterdienstes. Die längste Beobachtungsreihe eines Strauches in Deutschland.
Als er starb, hat sofort Jens Iska Holtz ab 1985 die Beobachtung übernommen und führt diese trotz seines hohen Alters immer noch fort. Schon lange suchte Herr Holtz wegen seines hohen Alters über die Medien einen Nachfolger. Komisch, bei den vielen linksgrünen Omas gegen rechts in Hamburg findet sich kein Nachfolger!!! Das zeigt erneut, dass diese Omas außer ihrem linksgrünen Gewäsch mit Natur und Umwelt nichts am Hut haben. Auch hat sich von diesen und den vielen anderen völlig unnützen Klimarettergruppen niemand empört wegen der Abholzung. Keine grüne Jugend klebte auf der Straße, wo der Strauch einst stand oder hielt wenigstens eine Gedenkminute am Ort des Frühlingsstrauches. BUND, NABU, Greenpeace, WWF, deutsche Umwelthilfe? Nix mit Natur und Umwelt mehr am Hut.
So bestimmte bis jetzt ein echter Naturfreund, nämlich Herr Holtz, wann in Deutschland der (Erst)-Frühling begann. Doch diese Sorge um seinen Nachfolger ist Iska Holtz jetzt los. Die Deutsche Bahn hat das Problem erledigt.
Obwohl eine Innenstadt immer wärmer ist als die Umgebung, eignet sich der Standort an der Alster gut, da er im Umkreis seit 40 bis 50 Jahren wenig wärmende bauliche Veränderungen erfahren hat. Hamburg wächst seitdem nach außen, was natürlich auch zu mehr Wärme in der Innenstadt führt, aber der Einfluss ist nicht so groß wie wenn sich um den direkten Standort Forsythie am Alsterufer weitere wärmende bauliche Veränderungen dazugesellt hätten. Somit sind die Blühdaten dieses Hamburger Strauches an der Lombardsbrücke durchaus ein guter Vergleichsstandort über mehr als die letzten 40 Jahre.
Behauptet wird von den CO2-Erwärmungsgläubigen und Klima-Geldeintreibern:
1) Dass der Frühling wegen der allgemeinen zumindest in Deutschland gemessenen Temperaturzunahme immer früher käme.
2) Und die Temperaturzunahme wäre fast ausschließlich durch die CO2-Zunahme verursacht und diese wiederum wäre hauptsächlich vom Menschenmverursacht.
Wie haben die beiden Beobachter den Blühtermin festgelegt?

Abb. 1: Frühlingsbeginn der Forsythie an der Hamburger Lombardsbrücke in der Innenstadt, gezeichnet nach den Daten der beiden verschiedenen Beobachter
Auswertung:
- von 1945 bis 1984, also 40 Jahre lang zeigt die Forsythie eine deutliche Vorverlegung des Blühtermines. (Trendlinie fällt, d.h. früher, gezählt werden die Tage vom 1.Januar bis zur Blüte.
- Seitdem Iska Holtz die Beobachtung übernahm gibt es keine Verfrühung mehr.
Die Hamburger Forsythie erblüht(e) seit 41 etwa Jahren gleich.
In der nun auch 41 jährigen Beobachtungszeit des Hamburger Blütenbeobachters hat der CO2-Gehalt in der Hamburger Luft stark zugenommen. Also betrachten wir zunächst den Jens Iska Holtz Blüten-Zeitraum genauer. (Je weiter oben die Punkte, desto später)

Abb. 2: linke Grafik, auf der horizontalen-Achse sind die Jahre seit 1985 aufgetragen, seit der Phänologe Holtz ehrenamtlich tätig ist. Auf der y-Achse der Blühtermin, gemessen in Tagen nach Jahresbeginn, also ab 1. Januar. Die Trendlinie ist mit 78 Tagen nahezu gleich dem Schnitt von 76 Tagen. Daneben die gleichmäßige starke Zunahme der CO2-Konzentrationen.
Lehren aus der Grafik: Der Blühbeginn der Forsythie streut sehr stark. Er hält sich überhaupt nicht an die Grafik der CO2-Zunahme. Somit scheint CO2 keinen Einfluss auf den Blühtermin zu haben, wohl aber auf das Wachstum der Pflanzen während des Jahres. Beispiel: 1987 war der Blühbeginn am 7. April, also 97 Tage nach Neujahr. Der früheste Blühbeginn am 15. Februar 2002.
Warum verhielt sich der Blühtermin von 1945 bis 1987, also 40 Jahre vollkommen anders als im Beobachtungszeitraum von Jens Iska Holtz. Warum hat ist der Blühtermin im ersten Zeitraum ständig nach vorne zum Früherblühen gerückt?
Unsere Erklärungen:
Die Zunahme des städtischen Wärmeinseleffektes nach dem Krieg: 1945 war Hamburg ausgebombt, wenige Einwohner, keine Heizungen und keine Autos mehr. Im Laufe der Jahre nahm die Bebauungsdichte und die Einwohnerzahl zu, ebenso der wärmende Energieverbrauch durch Industrie, Verkehr und Heizungen, Mitte der 80-er Jahre war die Aufbauphase dann abgeschlossen, die Innenstadt blieb etwa gleich bis heute.
Der erste Beobachter Carl Wendorff hatte einen anderen Bewertungsmaßstab für den Blütenbeginn als der zweite. Anfangs hat er als Blühbeginn stets die Vollblüte des Strauches genommen, dann ging er allmählich über zu den DWD-Kriterien, nach denen Jens Iska Holtz erfasst hat. (wenn der Strauch zur Hälfte erblüht ist)
Auf alle Fälle halten wir fest: Es gibt keinen verfrühten Frühlingsbeginn seit 41 Jahren!
Der diesjährige Frühlingsbeginn ist knapp unter dem Schnitt, für die letzten 14 Jahre deutet sich allerdings eine Verfrühung des Blütenbeginns an.
- Auf der Suche nach Erklärungen.
- Wir können sicherlich davon ausgehen, dass die Temperaturen davor den Blühbeginn am stärksten beeinflussen. Für die Forsythienblüte ist der Monat Februar wohl entscheidend, ein Monat, der die Pflanzen auf den Frühling vorbereitet, deshalb wird er im Volksmund auch Hornung genannt
- Die entsprechende Grafik der Wetterstation Hamburg für den Monat Februar zeigt seit 1985 eine ziemliche Erwärmung, wobei die letzten Jahre wärmer waren, sieht man vom letzten kalten Februar 2026 in Hamburg ab, der zu den kälteren der letzten 40 Jahre gehörte.

Grafik 3: DWD-Wetterstation Hamburg am Flughafen, Februarverlauf seit 1985, deutlich steigende Trendlinie. Beachte, der Forsythienstrauch ist jedoch nicht am Flughafen, sondern in der Innenstadt und seit 1988 gäbe es gar keine Februarerwärmung bei dieser Wetterstation mehr.
Erkenntnis: Wahrscheinlich steckt im Trendlinienanstieg auch die Zunahme des Flugverkehrs am Flughafen mit drin, je mehr Flugzeuge und Passagiere, umso mehr Wärmeinselwärme. Während der Standort an der Alster keine großen wärmenden Änderungen in den letzten 40 Jahren erfahren hat, denn 1985 war der Wiederaufbau nach dem Kriege wohl abgeschlossen. Viel stärker hat doch der Wärmeinseleffekt am Flughafen zugenommen.
Aber: Es sind nicht nur die vom DWD gemessenen Temperaturen, welche die Erstblüte beeinflussen. Eine Pflanze richtet sich auch noch nach vielen anderen Faktoren, um für sich zu entscheiden, heute beginnt mein individueller erster Frühlingstag. Und bei den Temperaturen sind natürlich die letzten 20 Tage entscheidender als die gesamten Wintertemperaturen davor.
Die Grünlandtemperatursumme GTS:
Im Folgenden betrachten als einen weiteren Parameter, nämlich die Grünlandtemperatur, GLT, bzw. die Grünlandtemperatursumme, GTS. In der Agrarmeteorologie werden dafür nur die positiven Tagesdurchschnittstemperaturen betrachtet. Die GTS folgendermaßen definiert: “Für die sogenannte Grünlandtemperatursumme (GTS) werden alle positiven Tagesmitteltemperaturen seit Jahresbeginn addiert. Im Januar wird das Tagesmittel mit dem Faktor 0,5 multipliziert, im Februar mit 0,75. Ab März geht der volle Wert ein…. Das Erreichen einer bestimmten Temperatursumme markiert das Ende der winterlichen Vegetationsruhe und den Beginn des nachhaltigen Pflanzenwachstums. Hier liegt der Grenzwert für die Grünlandtemperatursumme (GTS) bei 200 Grad.“ U.a. wird auch der Erstblüte der Forsythie eine GTS von 200 zugeordnet. Für unsere Auswertungen dieser positiven Tagesmitteltemperaturen nehmen wir die ca. 6 km entfernte DWD Station Hamburg Fuhlsbüttel. Beim Deutschen Wetterdienst wurden die Tagesdurchschnitts-temperaturen von Jahresbeginn bis zur Erstblüte der Forsythie zusammengestellt, die Grünlandtemperaturen GLT herausgesucht und deren Summe GTS berechnet. Zusätzlich wurde für jedes Jahr der Mittelwert aller Grünlandtemperaturen bis zur Erstblüte gebildet. In der folgenden Grafik sind daher mehrere Parameter aufgetragen:
(nochmals GTS = Grünlandtemperatursumme)

Grafik 3a: Rot die GTS, also die Summe der positiven Temperaturen bis zur Erstblüte, addiert ab Neujahr. Blau die Anzahl der Tage bis zur Erstblüte (wie in Grafik 1), grün = der Mittelwert aller positiven Temperaturen bis zur Erstblüte.
Erkenntnis: Die rote, stark steigende Trendgerade (0,97) zeigt eine Zunahme von genau 40 Grad in den letzten 41 Jahren. Die Forsythie braucht scheinbar seit 1985 eine immer höhere GTS, um zur Erstblüte zu kommen. Die blaue Trendgerade stimmt mit der in Abb. 1 überein und zeigt eine leicht, nicht signifikant verfrühte Erstblüte seit 1985 von weniger als einem Tag! Auch die grüne Linie mit dem Mittelwert aller positiven Temperaturen (GLT) bis zur Erstblüte zeigt einen kaum steigenden Trend.
Zur Auswertung der Grafik 1: Es gibt also keinen verfrühten Frühlingsbeginn bei dieser Forsythie seit 41 Jahren, was auch die grüne Linie in Grafik 3 sehr gut zeigt.
Hier bleibt nun eine Frage offen: Wieso braucht die Forsythie eine stetig wachsende höhere Grünlandtemperatursumme bis zu Erstblüte? Diese steigt in den letzten 40 Jahren um knapp 25%!
D. h. die Summe der positiven Tagesmitteltemperaturen (GTS) bis zur Erstblüte der Forsythie ist deutlich gestiegen. Besteht hier ein Zusammenhang? Braucht die Forsythie bei nicht steigenden Temperaturen (grüne Trendgerade) bis zu Erstblüte mehr Wärme in der Summe (rote Trendgerade)? Oder ist das eine Folge aus dem steigenden WI-effekt am Flughafen? Nicht nur uns, auch dem Leser stellen sich Fragen über Fragen.
Auf der Suche nach Erklärungen für die Zunahme der GTS-Werte in der Grafik:
1) WI-effekt, die Februartemperaturen steigen seit 1985 am Flughafen viel stärker als in der Innenstadt. Und der Strauch steht in der Innenstadt. Die WI-Effektzunahme wird aber am Flughafen gemessen.
2) Nur die Tagestemperaturen steigen sehr stark, die Nächte nicht. Eventuell richtet sich die Forsythie auch stark nach den nächtlichen Temperaturen und die Zeigerblüten geben wegen den gleich bleibenden kalten Nächten kein OK zum Öffnen.
- Die GTS-Werte sind eine Statistik-Hilfe, Vielleicht hat man mehr Erfolg, wenn man nur die letzten 30 Tage vor Blühbeginn addiert, auch mit dem Faktor 0,5, 1 und 1,5. Wir glauben nicht, dass die Januartemperaturen einen so großen Einfluss auf den Blühbeginn haben. Nach früheren Aussagen von Herrn Holtz hält er die letzte Woche=7 Tage vor Blühbeginn entscheidend.

Grafik 5. Tageshöchsttemperaturen vom 1. Januar bis zur Erstblüte nach 74 Tagen sowie das 5-jährige, gleitende Mittel. Die sehr hohen Tmax haben offensichtlich die Aussagen von Herrn Holtz für 2026 bestätigt.
4) Welchen Einfluss hat der Vollmond, viele Frühjahrspflanzen scheinen sich auch nach dem Mond zu richten?
5) Welchen Einfluss haben die Bodentemperaturen?
Jedenfalls können wir mit unseren Erfahrungen als Naturbeobachter sowie mit unseren Berechnungen und Überlegungen die Erstblüte an der Lombardsbrücke auch zukünftig bestimmen, selbst wenn der Strauch seit Anfang März 2026 nicht mehr da ist.
Lizenzhinweis zum Forsythienfoto in der oberen rechten Ecke von Abb. 2: Foto: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, Forsythien an der Binnenalster.nnw, CC BY-SA 3.0 DE
Josef Kowatsch, unabhängiger, weil nicht bezahlter Natur- und Klimaforscher.
Matthias, Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer
















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Wir wissen: Von 1945 bis 1987 wurde es kälter, ab 1988 wurde es wärmer in Deutschland. Nun verhält sich der Blühtermin aber genau umgekehrt!. Eine Grafik des Blühtermins bis 1987 würde eine Verfrühung ergeben, ab 1988 bis heute eine leichte Verspätung!!!
All diese Merkwürdigkeiten des Vegetationsbeginns wird bei der CO2-Treibhauskirche überhaupt nicht angesprochen. Diese gläubigen Treibhaus-Leute betrachten durchgehend von 1945 bis heute und da zeigt die Trendlinie in der Summe auf „früher“. Die Forsythie bei Hamburg eine Ausnahme?
Merkwürdigerweise zeigt die Trendlinie der Forsythienerstblüte bei dem Phänologen Alvo von Alvensleben auf seinem Gut bei Seesen genau dasselbe, wenn man mit der DWD-Wetterstation Seesen vergleicht.
Beide Forsythien haben die Erwärmung, also den Kimawandel seit 1988 in Mitteleuropa überhaupt nicht mitbekommen. Ebenso nicht die Märzenveilchen, die erblühen bei uns im Ostalbkreis stets zwischen dem 17.ten und 25. März. Auch die Termine der Frosch- und Krötenwanderung blieben gleich.
Ergänzend: andere Pflanzen wie Birne, Kirschen, sowie Lerchensporn schon.
Herr Kowatsch,
es gibt Pflanzen, die sind eher ‚Lichtzeiger‘, die erblühen je nach Sonnenstand und weniger je nach Temperaturgang. In der Phänologie betrachtet man Plfanzen, deren Erblühen vorwiegend von der Temperatur gesteuert wird. Aber das wissen Sie ja.
Es gibt auch mehr Phäologische Reihen als Hamburg und Seesen. Hier sehen Sie die mittleren Werte für Deutschland für das Phänologische Jahr (auf die blauen Links klicken).
MfG
Ketterer
P.S. sie hatten ja vermutet,dass Monatsmittelwerte nicht wirklich zielführend sind. Das sehe ich auch so. GTS in Kombination mit warmen kürzeren Perioden erscheinen mir sinnvoller.
An die Leser: Leider wurden die Komentare bisher mal wieder durch drei Leute auf die falsche Schiene gesetzt. Wer sich für den Frühlingsbeginn in Deutschland in den diversen Regionen interessiert wie „Tasso oder…“ der kann hier nachschauen: https://www.mtwetter.de/monatskarte.php?par=mo_tt, nach dem Aufrufen in der rechten Spalte „Datum des Vegetationsbeginns“ anklicken. Man sieht im Rheintal, insbesondere am Oberrhein wie Mannheim oder ganz unten bei Basel…
Doch das ist nicht der Inhalt unseres Artikels. Es geht um Hamburg, um diesen DWD-Vorzeigestrauch dort in der Innenstadt. z.B.
1) Dieser Vorzeige-Strauch des DWD wurde einfach abgeholzt, wo ist der Aufschrei der selbsternannten und finanziell alimentierten NGOs und Klimaretter, wo sind die Omas gegen Rechts und die anderen sonstigen bezahlten Krawall-Gruppen?
2a) Warum findet Iska Holtz keinen Beobachtungs-Nachfolger aus dieser vom Staat alimentierten Clique, die sich gerne mit dem Attribut „aktive Zivilgesellschaft“ schmückt?2b) Warum findet sich niemand, obwohl Herr Holtz seit Jahren heftigst sucht, u.a auch im Hamburger Abendblatt und im NDR-Fernsehen, sowie im jährlich erscheinenden Hamburger Forsythienkalender?
3) Gerade in Hamburg sind die linksgrünen Parteien und NGOs besonders stark vertreten und werden gewählt. Siehe auch das letzte Volksbegehren zu „Hamburg früher Klimaneutral“. Weshalb meldet sich kein Wähler aus dem umfangreichen Kreis der selbsternannten Klimaretter, der angeblich aktiven Zivilgemeinschaft und bezahlten Krawallmacher?
4) Greenpeace, angeblich ein Naturschutz- und Umweltverein. Dieser hat seinen fürstlich vom Staat alimentierten Hauptsitz in Hamburg, mit vielen bezahlten Umwelt-Mitarbeitern. Natürlich steuerbegünstigt.
Was uns ärgert: Warum meldet sich aus den 250 fest angestellten Greenpeace-Aktivisten niemand für das Ehrenamt eines Phänologen für diese Vorzeigeforsythie oder aus dem Helferkreis? Daneben gibt es auch noch eine Umweltstiftung Greenpeace: Sitz ebenfalls in Hamburg, mit eigenem Team (u.a. Sandra Güntner, Silke Boysen, Ute Meiser).
5) Seit 41 Jahren zeigt diese Forsythie keine Blütenverfrühung, obwohl die Februare und Märzmonate in diesem Zeitraum wärmer wurden, weshalb nicht? Wir haben viele mögliche Gründe genannt und über weitere nachgedacht. Und wir würden gerne weitere aus dem Leserkreis diskutieren.
z.B. welchen Einfluss hat die Alster als Binnensee für diesen Standort oder welchen Einfluss haben die Nachttemperaturen, die sind nämlich leicht kälter geworden seit 1988. Oder welchen Einfluss hat die CO2-Zunahme seit 1985, hat sie überhaupt einen auf den Blühbeginn dieser DWD-Vorzeigepflanze?
Wie die Leser merken, erregt die einstige Natur- undUmweltorganisation Greenpeace – wo ich einst aktives Mitglied war- besonders meinen Zorn. Der DWD-Phänologe Jens Iska Holtz sucht seit Jahren einen Nachfolger, um den Frühlingsbeginn dieser einen DWD-Forsythie zu beobachten und findet niemand. Und er wird auch nicht von Greenpeace unterstützt oder den anderen angeblichen Naturschutzgruppen unterstützt.
Einige Fakten zu diesem Abzockeverein Greenpeace. Sein Hauptquartier steht in Hamburg in der Hafen-City. Das Hauptgebäude umfaßt 45.000 m2. Das sind rund 3000 Einfamilienhäuser. In dem nördlich daran anschließenden Baukörper ist auf 10.000 m² Bruttogeschossfläche der „designport“ entstanden, der eine Vielzahl von Designschaffenden zusammenführt, (was man darunter auch immer versteht.)
Und in diesen riesigen Gebäudeflächen wird angeblich die Natur und Umwelt und das Klima der Erde geschützt. Zentral geplant. Auch die Eisbären am Nordpol und die Gletscher der Alpen. Was ist dagegen schon so ein gelb blühender Frühlingsstrauch und dessen Blühbeginn an der Lombardsbrücke!!
Übersicht mit KI: Greenpeace die Geschäftsführung erweitert, zu der neben Martin Kaiser nun auch Sophie Lampl (verantwortlich für Kampagnen) und Nina Schoenian (verantwortlich für Digitalisierung, Fundraising, Finanzen, Personal, etc.) gehören, das Gehalt der Dreien gibt die KI mit bis zu 180 000 Euro jährlich an. Daneben soll es noch 421 fest angestellte Mitarbeiter geben mit festem Gehalt. Neben den fest angestellten Mitarbeitern engagieren sich in Hamburg auch freie Mitarbeiter und Gruppen, die unabhängig von den festen Angestellten agieren und ebenfalls bezahlt werden. Zusammen knapp 600 Personen in Hamburg.
Die Umweltstiftung Greenpeace fungiert extra und hat im Vorstand fast lauter Frauen, „Unsere Stiftung widmet sich dem Schutz der Umwelt und Natur und fördert die Völkerverständigung.“ So deren freundliche Selbsteinschätzung, aber die blühenden Sträucher an der benachbarten Lombardsbrücke gehören nicht dazu.
Die Entfernung vom riesigen Greenpeace-Komplex in der Honkongstraße zur Lombardsbrücke beträgt gerade mal 1,5 Kilometer. Zu erwähnen sei noch, dass sich in unmittelbarer Nähe der Greenpeace-Zentrale viele andere deutsche „Natur- und Umweltverbände“ mit festen, jedoch kleineren Zentralen angesiedelt haben.
Und warum ist keiner dieser bezahlten Naturschützer in den beheizten Räumen bereit, die Frühlingsblüher zu beobachten. Anwort: 1) Weil es keine Naturschützer sind, sondern die Natur und Umwelt als Geschäft betreiben und 2) der jetzt 86-jährige Jens Iska Holtz arbeitet umsonst seit 1985 und erfreut sich nur an der Natur.
Das Geschäftsmodell der angeblichen Klimarettung
Es geht nicht darum, den Planeten vor einer Klimakatastrophe zu retten. Es geht einzig und allein um Kontrolle. Diktatorische Kontrolle. Und man will unser Geld, um die angebliche Klimarettung umzusetzen.
Viele Einzelmaßnahmen pflastern den Weg zum Ziel einer Abschaffung der Demokratie, zur Kontrolle der Menschen, hier einige davon:
-das Geld soll umverteilt werden, die beherrschende CO2-Glaubenskirche soll reich werden.
-Geld ist zugleich Macht und sichert den Machterhalt der Treibhausglaubenskirche mitsamt deren Voodoo-Wissenschaft
-die Demokratie in ihrer jetzigen Form soll abgeschafft werden
-Deutschland soll eine weitgehende Deindustrialisierung erfahren
-die Einwohnerzahl Deutschlands soll drastisch reduziert werden
-das Bewußtsein für „deutsch“ soll verloren gehen.
-der Bauernstand soll aufgelöst werden, angeblich zerstören Bauern die Umwelt und das KLima,
-die Nahrungsmittel werden zukünftig industriemäßig produziert.
-die Natur als Grundlage gesunder Lebens- und Heilmittel soll geächtet werden.
-die Bevölkerung soll ausgetauscht werden, mehr internationaler Anteil, ein Mulit-Kulti
-die deutsche Kultur und Zivilisation soll weitgehend beseitigt werden
-die deutsche Sprache soll bereits in einer Generation an Bedeutung verlieren, Englisch wird gleichberechtigte Zweitsprache.
-die deutsche Geschichte wird in Vergessenheit geraten müssen und wird auch nicht mehr in den Schulen gelehrt
-der Stolz auf unsere Heimat, auf unser schönes Land soll uns verhunzt werden
-deutsche Volkslieder, deutsche Erfindungen samt Erfinder, deutsche Literatur, deutsches Denken und Handeln soll in Vergessenheit geraten, es wird mit dem Beigeschmack von „Nazi“ negativiert.
-die Familie in ihrer jetzigen Form mit Mann/Frau und Kinder im eigenen Heim soll aufgelöst werden,
-die Familie in ihrer jetzigen Form steht zukünftig nicht mehr unter dem besonderen Schutz des Staates.
Mit der Abschaffung des Ehegattensplittings wird die herkömmliche Familie, in welcher der Mann hauptsächlich zum Lebensunterhalt beiträgt, steuerlich extrem benachteiligt gegenüber kinderlosen Familien, wo beide Partner nur halbtags arbeiten und dasselbe verdienen.
Herr Kowatsch, wenn ich Ihre Punkte so durchgehe und mit der Realität vergleiche, fällt es mir schwer, handfeste Gegenargumente zu finden. Im Gegenteil. Vieles aus der Politik erklärt sich damit wie von selbst, so traurig das auch ist.
Dass die Forsytie abgeholzt wurde, ist auch traurig. Mir fällt seit einigen Jahren auf, dass überall sehr viel Unterholz ausgelichtet oder auch radikal ausgemerzt wird. Frage mich, ob nicht die Vögel das als Lebensraum brauchen. Und was machen die damit? Hackschnitzel?
Andererseits: wozu brauchen wir noch Vögel? Werden sowieso an Windmühlen geschreddert. * Sarkasmus aus *
…Mir fällt seit einigen Jahren auf, dass überall sehr viel Unterholz ausgelichtet oder auch radikal ausgemerzt wird..
exakt richtig beobachtet, die Natur wird zerstört, hier der Lebensraum für Boden- und Strauchbrüter.
Aber auch die Umwelt leidet zunehmend, die Flächenversiegelung nimmt zu infolge von Straßenbau, Radwegen, Feldwegen und Parkplätzen auf der einst grünen Wiese, wo die großen Einkaufszentren aus dem Boden wachsen. In die einstige Innenstadt geht niemand mehr zum Einkaufen, die ist für den KFZ-Verkehr gesperrt oder zumindest verkehrsberuhigt mit teuren Parkgebühren.
Grund der zunehmenden Natur- und Umweltzerstörung: Die einstige Naturschutzverbände wie BUND, Nabu – ich war in allen Mitglied- haben keinen ehrenamtlichen Nachwuchs vor Ort mehr. Leute, die sich in ihrer Freizeit um die Natur- und Umweltbelange vor der Haustür kümmern. Man wählt zur Gewissenberuhigung die Grünen bei uns in BaWü, glaubt damit die richtige innere Einstellung zu haben und fühlt sich gut. Tut selbst jedoch rein gar nichts in seiner Freizeit für die Natur und arbeitet nirgendwo vor Ort mit, um die kleinen verbliebenen Naturreste zu erhalten und zu schützen. Ich könnte ganze Bücher von persönlich enttäuschenden Erfahrungen über den nachlassenden Natur- und Umweltschutz vor der Haustür schreiben.
Dafür glaubt man wohl eher zur Gewissenberuhigung an den Blödsinn des menschenverschuldeten CO2-Klimawandels, so wie dieser auch hier von einigen Kommentatoren uns ständig vorgelogen wird. (Björn, Schnabel, Heinemann ect.) Die Welt braucht mehr CO2 in der Luft und nicht weniger, damit die ökologische Vielfalt erhalten bleibt und auch die Wüsten wieder zurückerobert.
Wo war da die Hamburgerin Luisa Neubau mit FfF? Auf der Demo mit Collin Fernandes …
Diese LinksGrünen Hohlkörper handeln nur auf Befehl. Von selbst kommt da nix. Es sind globalistische Hilftruppen. Allerdings, was denen selbst wohl nicht bewußt ist, Wegwerfmaterial.
Genau, wo war diese Luisa, warum hat sie keine Demo vor der abgeholzten Forsythie organisiert?
Und warum hilt sie Jens Iska Holtz nicht bei der Suche nach einem Nachfolger?
Luisa macht jetzt mit Collin Demos gegen Deepfakes. Ich habe mal so ein Deepfake von Trump und Putin gemacht. Aber das finden die beiden bestimmt OK. Von mir selbst habe ich auch Deepfakes gemacht. Habe ich mich damit jetzt strafbar gemacht?
Luisa macht jetzt mit Collin Demos gegen Deepfakes…
Ja diese spinnenden linksgrünen Weiber machen immer irgendwas. Vor allem viel Reisen und Blödsinnsreden halten, einfach dumm rumschwätzen und unser Volk durcheinanderbringen. Wer unterhält die eigentlich, wer bezahlt dieses teure Weib?
Von wem oder was lebt die Luisa.
Abgesehen davon, dass sie aus einer reichen Verwandtschaft stammt, muss Sie trotzdem irgendwie ihren täglichen Unterhalt bestreiten.
Die KI sagt: „Luisa Neubauer finanziert ihren Lebensunterhalt primär als Publizistin, Autorin von Bestsellern, durch Vorträge und als Podcasterin (z.B. „1,5 Grad“), ergänzt durch Kolumnen. Als eine der prominentesten Gesichter von Fridays for Future arbeitet sie professionell im Klimaschutz, ist jedoch nicht bei der Bewegung angestellt.“.
Aha, sie arbeitet professionell im Klimaschutz. Da wird sie bald beim PIK oder beim Umweltbundesamt irgendeinen Schreibtisch bekommen als Klimamärchenerzählerin und Zukunftsdeuterin.
Luisa Neubau hat Millionen von ihren Vater geerbt und Geld von der Großmutter bekommen. Aus dem Hause Reemtsma. Soweit ich informiert bin. Ihre Cousine Carla Reemtsma ist auch gut versorgt aus der Verwandtschaft in Berlin.
Na das sind vielleicht unfruchtbare Weiber.
Team Kowatsch / Baritz schreibt:
Da habe ich erst einmal meine Zweifel: eine Hamburger Forsythe kann kaum als Frühlingszeiger für Deuschland gelten. Zumal der Frühlingsbeginn (Erstfrühling) in Deutschland regional sehr unterschiedlcih ist.
Meine Bitte: wenn sie so eine Behautpung aufstellen, dann bitte mit Zitat/Quelle.
Phänologisch ist die Forsythie der Zeiger für den jeweiligen (lokalen) Erstfrühling.
MfG
Ketterer
Natürlich hat sich diesen Unsinn das Team / Batitz ausgedacht und unterstellt ihn dem DWD, Herr Ketterer.
Eines der üblichen Strohmann-Argumente, wie man sie hier haufenweise findet. Die gegnerische Aussage wird durch Verzerrungen, Übertreibungen und Erfindungen völlig verfälscht und diese Aussage dann widerlegt.
Das müssen die Leute machen, die keine Argumente haben.
Typisch Björn und Ketterer. Unsere fachlich geprüften Nebelkerzenwerfer.
Etwas völlig unwichtiges aus dem Artikel wird rausgegriffen und dann durch Behauptungen und bei Björn durch Unterstellungen in den Mittelpunkt gestellt, um völlig vom Thema und der Botschaft des Artikels abzulenken.
Wenn ihnen diese Aussage, die ich aus der Erinnerung geschrieben habe so wichtig ist, dann schauen Sie gefälligst selbst im Internet nach. Man kann die Aussage haufenweise in ähnlicher Art bei vielen Artikeln finden.
Wie üblich, nur Stuss in die Kommentare schreiben.
Herr Björn hat recht, denn der Frühling beginnt im allgemeinen an der Bergstrasse und ganz bestimmt nich in Hamburg.
Bitte hier nur unter vollem Klarnamen posten, siehe Regeln.
Kein Mensch hat das behauptet. Und darum geht es auch überhaupt nicht im Artikel. Du Tasso, Artikel gelesen oder nicht?
Tasso ist als Anfänger auf diese Nebelkerzenwerfer, die die Inhalte des Artikels auf Nebengleise ziehen wollen, reingefallen.
Noch vor Jahren haben wir ausdrücklich die unterschiedlichen Forsythienblühtermine in Deutschlands Regionen genannt. Und nicht nur das. Sondern auch in Grafiken ab 1985 dargestellt, z.B. Hamburg mit Seesen/Niedersachsen verglichen.
Doch dieser Artikel im Jahre 2026 bespricht nur die Forsythie in Hamburg an der Alster, hat also andere Inhalte und spricht andere Merkwürdigkeiten am Hamburger Standort an der Alster an. Darauf erwarten wir die Kommentare und Meinungen der Leser.
Ihre hochfachwissenschaftlichen Aussagen lassen sich aber perfekt auch auf ihre Seite der KlimaUntergangsSekte anwenden. Ohne auch nur ein Wort daran zu ändern.
Mehr kann der B. nicht, kriegt dafür aber Leninpunkte aus der Plus-Kiste vom UBA (o.ä.) als Basis für sein fürstliches Salär für jede noch so fachlich dämliche „Äußerung“ hier bei EIKE …
Sagt er und arbeitet sich mit einen Strohmann ab ….
Herr Ketterer, ich möchte einmal erleben, dass Sie sich zu den Inhalten des Artikels äußern und nicht ständig ihrendwelche Nebensächlichkeiten, die nichts mit den Erkenntnissen und Aussagen im Artikel zu tun haben, gekünstelt aufblähen.
Frage: Was ist ihre Meinung zu den Grünlandtemperatursummen in Verbindung mit unserem Schlußsatz.
Der Herr Ketterer ist nur ein „Dampfplauderer“ von den Grünen und / oder DWD.
Wie sie auf eine Aussage, die mit: „so ähnlich“ kommentiert wird, abgehen, da haben sie wirklich keine Silbe übrig für die Abholzung der Forsythe noch für die statistische Auswertung?
Was war das Triggerwort? DWD?
Vollkommen richtig, die CO2-Klimaglaubenssekte hat nichts mit Natur und Umwelt am Hut. Die dreiste Abholzung dieses Strauches ist denen vollkommen egal. Das berührt die gar nicht.