Eine Meldung vom 2. März 2026:

Türkei: Schneehöhe bis 2 m im Norden

Starke Schneefälle haben die hochgelegenen Bezirke in der Provinz Ordu lahmgelegt, wo die Schneehöhe mehr als 2 Meter beträgt.

Die schlimmsten Auswirkungen werden aus den Bezirken Gürgentepe und Kabadüz gemeldet, wo anhaltende Schneefälle über Nacht geparkte Fahrzeuge verschüttet, Straßen blockiert und ländliche Gebiete von der Außenwelt abgeschnitten haben.

Autos, Dächer, Seitenstraßen und Nebenstraßen sind vollständig zugeschneit. An einigen Stellen reicht der Schnee bis zur Fensterhöhe.

Dazu gibt es dieses YouTube-Video:

Kommunale und Autobahn-Teams arbeiten rund um die Uhr mit schwerem Gerät, um die Hauptverkehrswege offen zu halten und abgeschnittene Dörfer wieder anzubinden. Trotz der laufenden Räumungsarbeiten machen Schneeverwehungen und wiederholte Schneefälle die Fortschritte schnell zunichte.

Die Behörden fordern die Einwohner auf, von unnötigen Fahrten abzusehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-tops-2-meters-in-northern-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 3. März 2026:

Aserbaidschan: Starke Schneefälle

In Aserbaidschan hält der starke Schneefall an, wobei am Montag in Shahbuz mit 37 cm die höchste Schneedecke gemessen worden ist.

Auch in anderen hochgelegenen Regionen fallen erhebliche Schneemengen. In Kishchay (Shaki) wurden 33 cm gemessen, in Alibay (Zaqatala) 25 cm und in Khinalig und Griz 24 cm.

Dazu gibt es ebenfalls ein YouTube-Video.

Die allgemeine Wetterlage erstreckt sich über den Kaukasus hinaus. Auch Kasachstan und andere Teile Zentralasiens wurden in den letzten Wochen von wiederholten Wintersystemen heimgesucht, wodurch sich die regionale Schneedecke verdichtete.

Diese Ansammlung trägt zum Gesamtbild bei.

Die Schneemasse der nördlichen Hemisphäre liegt derzeit über dem Durchschnitt der Jahre 1982–2012.

Mit einer Gesamtmenge von fast 3.100 Gigatonnen liegt die Masse laut GlobSnow-Daten derzeit etwa 300 Gigatonnen über dem Normalwert.

Der späte Schneefall in Aserbaidschan, Kasachstan, Sibirien und Teilen Nordamerikas trägt dazu bei, dass die Schneemasse der Hemisphäre mit dem Herannahen des saisonalen Höhepunkts auf einem hohen Niveau bleibt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-hits-azerbaijan-spain?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Februar 2026:

Nordhemisphäre: Kälte bleibt vorerst eingeschlossen

Während die 48 kontinentalen US-Bundesstaaten derzeit einen kurzen Vorgeschmack auf den Frühling genießen, herrscht im Norden weiterhin intensive arktische Kälte.

Das Landesinnere Alaskas ist von den härtesten Bedingungen betroffen.

In Fairbanks sank die Temperatur am Sonntag auf -45 °C – der kälteste Märztag seit 1956 (in Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1911 zurückreichen).

Auch der Osten Kanadas ist tief im Frost gefangen. Im Norden von Quebec wurden kürzlich in Wapus -37,7 °C gemessen, wobei in weiten Teilen der Provinz Temperaturen weit unter -30 °C herrschten: Parent fiel auf -34,8 °C, Normandin auf -34,5 °C und Chicoutimi auf -33,5 °C.

Derzeit bleibt diese Kältewelle auf die hohen Breitengrade beschränkt, während für die Vereinigten Staaten in den nächsten 7 bis 10 Tagen relativ milde Bedingungen vorhergesagt werden.

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China: Stärkster Schneefall des Winters

Nordchina erlebte gerade den stärksten Schneefall des Winters. Satellitenanalysen zeigen, dass sich die Schneedecke über mehr als 250.000 km² ausbreitet, was in etwa der Größe Großbritanniens entspricht.

Kontinentale Kaltluft bleibt in der gesamten Region bestehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-locked-up-north-for-now-chinas?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 5. Februar 2026:

Norwegen: Kältester Februar seit 15 Jahren

Laut dem Norwegischen Meteorologischen Institut hat Norwegen den kältesten Februar seit 2010 verzeichnet.

Die nationalen Temperaturen lagen im Februar durchschnittlich 3,1 °C unter dem Normalwert, während die gesamte Wintersaison 1,5 °C unter dem Durchschnitt lag.

Die Kälte war im Norden am stärksten. Karasjok in Finnmark verzeichnete einen Monatsdurchschnitt von -19,1 °C, etwa 5,2 °C unter dem Normalwert.

Im ganzen Land verzeichneten 17 Stationen den kältesten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen, während zwei Stationen neue monatliche Tiefstwerte erreichten.

Der größte Teil Norwegens wurde als kalt oder sehr kalt eingestuft, mit vereinzelten „extrem kalten” Bedingungen in Nordland und Innlandet.

Die nationalen Niederschlagsmengen lagen etwa 50 % unter dem Durchschnitt, was diesen Februar zum 15.-trockensten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1901 machte.

Trotz der weit verbreiteten Kälte bestehen Forscher des Norwegischen Meteorologischen Instituts darauf, dass dies nicht im Widerspruch zur globalen Erwärmung steht.

Der norwegische Klimaforscher Hans Olav Hygen: „Wenn sich der Planet erwärmt, werden natürliche Phänomene und Schwankungen beeinflusst. Deshalb können wir manchmal eine Wetterlage beobachten, die ‚hängt‘, sowohl mit Kälte als auch mit langen Hitzeperioden im Sommer.“

Mit anderen Worten: Der kalte Winter in Norwegen ist ein Beweis für die Erwärmung.

Das wirft die Frage auf: Was würde das Gegenteil beweisen?

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Madeira: Schnee in höheren Lagen

In den höheren Lagen von Madeira, einer portugiesischen Insel im Atlantik (etwa 1.000 km südwestlich des europäischen Festlands), ist Schnee gefallen, sodass die Behörden mehrere Zufahrtsstraßen zu den Bergen sperren mussten.

Die Regionalregierung bestätigte die Sperrung der Straßen nach Poiso, Pico do Areeiro, Meia Serra, Estanquinhos–Bica da Cana, Malhadinha–Paúl da Serra und Pico das Pedras–Achada do Teixeira.

Beamte gaben an, dass die Straßen bis zur Verbesserung der Bedingungen gesperrt bleiben werden. Für die Gipfel Madeiras gelten Schneefälle im März, die so stark sind, dass sie den Verkehr beeinträchtigen, als selten.

Auch auf dem iberischen Festland wurde Schnee in den Pyrenäen und der Sierra gemeldet.

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Alaska: Weiterer Schneefallrekord in Juneau

Der Winter hält in Alaska weiter an.

Am 3. März wurden am internationalen Flughafen von Juneau laut dem National Weather Service 18,5 cm Schnee gemessen, womit der bisherige Tagesrekord von 17,8 cm aus dem Jahr 1971 gebrochen worden ist.

Dies folgt auf die 24,4 cm, die am 1. März gefallen sind und ebenfalls einen neuen Tagesrekord für Schneefall aufgestellt haben.

Der Sturm löste Lawinengefahr und Straßensperrungen in der gesamten Region aus, wobei die Schneepflüge Mühe hatten, Schritt zu halten.

Dieser jüngste Schneefall trägt zu einem rekordverdächtigen Winter 2025–26 in Teilen Alaskas bei.

Die Saison in Juneau begann sehr früh, wobei im Dezember 2025 am Flughafen ein neuer Allzeitrekord aufgestellt wurde: 202 cm. Anchorage verzeichnete dann einen rekordverdächtigen Januar mit 101 cm Schnee für den Monat. Im Landesinneren verzeichnete Fairbanks mit insgesamt 60,2 cm mehr als doppelt so viel Schnee wie im Dezember normalerweise.

Während Teile der USA mit einem „falschen Frühling“ liebäugeln, hat der Winter im Norden noch immer die Oberhand.

Auch im Norden Kanadas, einschließlich Nunavut, hält sich intensive arktische Luft.

Hier sank die Temperatur am Consul Lake am 4. März auf -44 °C. Am Baker Lake sank die Temperatur auf -41 °C und am Rea Point auf -44 °C. In Lupin wurden -42 °C gemessen, während Chesterfield Inlet -37 °C verzeichnete.

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Süd-Korea: Gangwon versinkt im Schnee

Nach einem ungewöhnlich trockenen Februar erlebt Südkorea im März starke Schneefälle.

Die Provinz Gangwon – insbesondere die Region Yeongdong – wurde von heftigen Schneefällen heimgesucht, als kalte Ostwinde Feuchtigkeit vom Ostmeer ins Landesinnere trieben. Als die Schneewolken das Taebaek-Gebirge erreichten, blieben sie dort hängen und brachten dort starken Schneefall.

Allein am Dienstag fielen in Taebaek 25,4 cm Schnee, weit mehr als die 15,8 cm, die im gesamten Februar gefallen waren. Bis zum 6. März wird weiterer Schneefall erwartet.

Der Schneefall dieser Woche folgt auf eine Schneedürre in der Region. Normalerweise fällt im Februar regelmäßig Schnee im Osten Südkoreas, da sibirische Kälte Ostwinde über das Ostmeer treibt. In diesem Jahr blieben diese Winde bislang weitgehend aus, so dass die Region trocken blieb.

Aus dem Koreanischen übersetzt via Google Translate. A. d. Übers.

Die Februar-Aufzeichnungen von Taebaek zeigen die Veränderung: 25 Schneetage im Jahr 2024, 13 im Jahr 2025 und nur 5 in diesem Jahr.

Die Kälte war da, nur die Feuchtigkeit fehlte – bis jetzt. Laut offiziellen Angaben ist der Schnee, der normalerweise im Februar allmählich fällt, Anfang März praktisch auf einmal angekommen.

Diese Wetterlage erstreckt sich über Korea hinaus.

Wie gestern berichtet, gab es in Nordchina in letzter Zeit heftige Schneefälle.

Auch Peking wird weiterhin von starken Schneefällen heimgesucht. Die Schneemengen vom Mittwoch, dem 4. März haben sich bis Donnerstag gehalten und werden voraussichtlich die stärksten Schneefälle des Winters in der Hauptstadt sein.

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Westliches Russland: Schneereichster Winter seit 50 Jahren

Die Region Nischni Nowgorod im Westen Russlands, etwa 400 km östlich von Moskau gelegen, hat gerade den schneereichsten Winter seit mindestens einem halben Jahrhundert erlebt.

Laut dem Phänologen Michail Ljubow von der Staatlichen Universität Nischni Nowgorod (ein Wissenschaftler, der den zeitlichen Ablauf saisonaler Naturereignisse untersucht) liegen auf offenen Flächen wie Feldern und Wiesen derzeit 75 bis 80 cm Schnee.

In einigen Gebieten ist die Schneedecke sogar noch höher und erreicht 90 cm. Zum Vergleich: Normalerweise endet der Winter in dieser Region mit einer Schneedecke von etwa 40 cm. Mit anderen Worten: Die Schneehöhe in Teilen der Region ist derzeit etwa doppelt so hoch wie im langjährigen Durchschnitt.

Bemerkenswert ist auch die Beständigkeit dieser hohen Schneedecke. Die Schneemengen aus dem späten Winter sind in ländlichen Gebieten nach wie vor weit verbreitet, so dass große Teile Westrusslands auch Anfang März noch unter einer dicken Schneedecke liegen.

Für den gesamten Monat werden weitere Schneefälle erwartet.

Auch in Moskau selbst wird die Schneedecke voraussichtlich bis Anfang April bestehen bleiben, was die überdurchschnittliche Schneemenge in der nördlichen Hemisphäre in diesem Jahr bestätigt:

Aktualisiert, letzte Beobachtung 5. März 2026

Link: https://electroverse.substack.com/p/norways-coldest-february-in-16-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 6. März 2026:

Dänemark: Kältester Winter seit 13 Jahren

Dänemark hat laut dem Dänischen Meteorologischen Institut den kältesten Winter seit 13 Jahren verzeichnet.

Der Durchschnitt für Dezember bis Februar lag bei 1,5 °C und damit etwa 0,5 °C unter dem Klimanormalwert für 1991–2020.

Das kältere Ergebnis kam trotz eines sehr milden Dezembers zustande. Der darauf folgende Januar und Februar waren deutlich kälter, was den Gesamtdurchschnitt nach unten drückte. Der Januar war der kälteste in Dänemark seit 16 Jahren, wobei die Durchschnittstemperatur eines jeden Tages knapp unter dem Gefrierpunkt lag.

Das Land verzeichnete den schneereichsten Winter seit 13 Jahren, wobei mehrere Schneefall-Ereignisse den Verkehr beeinträchtigten. Trotz der häufigen Schneefälle war die Saison tatsächlich sehr trocken: Es fielen nur 114,8 mm Niederschlag, etwa 40 % unter dem Winterdurchschnitt.

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USA: Frost verzögert die Kirschblüte in Washington D. C.

Die berühmte Kirschblütenzeit in Washington, D.C. könnte dieses Jahr verspätet eintreten, nachdem monatelang ungewöhnlich kaltes Wetter das Wachstum der Bäume verlangsamt hat.

Jedes Frühjahr locken mehr als 3.000 Yoshino-Kirschbäume rund um das Tidal Basin Hunderttausende Besucher in die US-Hauptstadt.

Das jährliche National Cherry Blossom Festival, das vom 20. März bis zum 12. April stattfindet, markiert die Blüte der Bäume, die Japan den Vereinigten Staaten 1912 zum ersten Mal geschenkt hat.

Im Jahr 2026 lässt die Blüte jedoch auf sich warten.

Anhaltende Winterkälte hat die Bäume bis Anfang März weitgehend in Winterruhe gehalten und die Knospenentwicklung verlangsamt.

Die Blütezeit – definiert als der Zeitpunkt, an dem etwa 70 % der Blüten geöffnet sind – liegt normalerweise zwischen Ende März und Anfang April.

Derzeit wird für dieses Jahr eine späte Blütezeit erwartet.

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Japan: Aomori-Obstgärten im Schnee begraben

Der strenge Winter in Japan fordert weiterhin seinen Tribut: Nach wochenlangen starken Schneefällen in den nördlichen Regionen des Landes sind mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 550 verletzt worden.

Am stärksten betroffen sind die Gebiete entlang der Küste des Japanischen Meeres, insbesondere die Präfekturen Aomori, Akita, Yamagata und Niigata.

In Hirosaki in der Präfektur Aomori erreichte die Schneemenge im Januar 148 cm und stellte damit einen Monatsrekord für die Stadt dar. In den umliegenden Gebieten lag die Schneehöhe bei über 5 m, wodurch Ackerland verschüttet, Straßen blockiert und landwirtschaftliche Gebäude zerstört worden sind.

Die Schäden für die japanische Apfelindustrie nehmen zu.

Aomori produziert etwa 60 % der Äpfel des Landes, und die Obstgärten in der gesamten Region leiden derzeit unter der Last des hohen Schnees. Äste sind unter der Last gebrochen, so dass die Bauern die beschädigten Bäume aus dem Schnee ausgraben müssen.

Wenn Äste unter der Schneelast brechen, kann dies zu Ernteausfällen in der folgenden Saison führen.

Während eines früheren schneereichen Winters beliefen sich die Schäden durch abgebrochene Äste allein auf über 20 Milliarden Yen an Obstgartenverlusten in ganz Aomori, wobei einige Landwirte Produktionsrückgänge von 10 Tonnen oder mehr meldeten.

Derzeit herrscht im Norden Japans einer der härtesten Winter seit Jahren – die Bauern graben ihre Obstgärten aus und hoffen, dass ihre Bäume lange genug überleben, um eine Ernte zu bringen. Und wie wir in Nordamerika sehen, ist es noch nicht vorbei…

Prognosen zeigen, dass sich am 7. und 8. März ein weiteres Tiefdruckgebiet über Nordjapan bildet und frische Kaltluft nach Süden zieht. Meteorologen warnen, dass es an der Ostküste von Hokkaido am Wochenende zu starken Schneefällen kommen dürfte und auch die Hokuriku-Ebene mit der Ankunft der kälteren Luft erneut von Schneefällen heimgesucht werden könnte:

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Hier kommt vom gleichen Tag noch eine Meldung, die zwar keinen aktuellen Zeitbezug hat, die aber unbedingt hierher gehört. Sie wird in den „Kurzmeldungen“ auch noch einmal auftauchen. A. d. Übers.

Japan macht für die Rekord-Schneefälle die „globale Erwärmung“ verantwortlich

„Starke Schneefälle sind in den letzten Jahrzehnten seltener geworden, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend auch im zukünftigen Klima fortsetzen wird.“

Das ist die offizielle Position des IPCC. In einer sich erwärmenden Welt soll Schnee seltener werden, fallen doch winterliche Niederschläge zunehmend als Regen. Als Japan jedoch im Januar 2026 von extremen Schneefällen heimgesucht worden war, geriet diese Erklärung in Vergessenheit.

Laut dem japanischen Institut für meteorologische Forschung und dem Wissenschaftsministerium hat die globale Erwärmung tatsächlich zu vermehrten Schneefällen geführt.

[Hervorhebung im Original]

Zwischen dem 21. und 31. Januar strömte eine besonders intensive und lang anhaltende arktische Kaltluftfront über das Japanische Meer und verursachte entlang der Küste starke Schneefälle. Die Auswirkungen waren unmittelbar und schwerwiegend.

Wie oben bereits erwähnt, wurden die Verkehrssysteme rund um Sapporo durch den hohen Schnee lahmgelegt. In Aomori wurden Rekordwerte gemessen. Im Norden von Honshu und an der Küste des Japanischen Meeres wurden Gemeinden unter außergewöhnlich hohen Schneemengen begraben.

Sogar die japanischen Selbstverteidigungskräfte wurden zur Unterstützung der Katastrophenhilfe eingesetzt.

Anstatt jedoch auf den offensichtlichen Auslöser hinzuweisen – einen anhaltenden Zustrom von Polarluft – führten die Forscher des Meteorologischen Instituts „Klimamodellsimulationen” durch, in denen sie das heutige Klima mit einer hypothetischen Welt ohne menschliche Erwärmung verglichen.

Aus dieser Modellierung schlossen sie, dass die globale Erwärmung die Schneefälle im Norden Japans während des Sturms um etwa 7 % erhöht hat:

Modellsimulationen, mit denen Japans Schneesturm Ende Januar 2026 auf die globale Erwärmung zurückgeführt wurde. Oben: Rekonstruierte vs. beobachtete Niederschlagsmengen vom 21. Januar bis 1. Februar 2026. Unten: Modellierte Differenz zwischen einem modernen Klima und einer hypothetischen Welt ohne Erwärmung.

Tatsächlich – die Behauptung lautet, dass einer der beeindruckendsten Schneefälle seit Jahren teilweise durch die globale Erwärmung verursacht wurde. Das Argument ist bekannt: Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, wodurch Stürme stärkere Schneefälle verursachen können (wenn die Temperaturen niedrig bleiben!).

Also… Die globale Erwärmung reduziert den Schnee. Außer wenn sie den Schnee erhöht. Unter diesen Voraussetzungen scheint jedes mögliche Ergebnis dieselbe Schlussfolgerung zu bestätigen.

„Eine Theorie, die alles erklärt, erklärt nichts.” – Karl Popper

Link: https://electroverse.substack.com/p/denmarks-cold-winter-freeze-to-delay?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 11 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 6. März 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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