– der CO2-Anstieg folgt der Ausgasung der Meere durch den Temperaturanstieg.
Die unbezahlbare Rückführung der anthropogenen CO2-Emissionen ist daher absurd.
Dr.-Ing. Erhard Beppler
Fazit
Die globale Erwärmung wird nach Aussage des „Klimarates der Vereinten Nationen“ (IPCC) nach 1870 mit einem CO2-Anstieg der Atmosphäre von 290 auf 428 ppm (2025) ausschließlich über eine Erhöhung der anthropogenen CO2-Emissionen erklärt.
Aber diese Aussage ist nicht haltbar:
1. Bei einer Absenkung des Anstieges der anthropogenen CO2-Emissionen von 1960-2008 bis 2019-2025 um 78% wäre dann in 6 Jahren nach der Vorstellung des IPCC zumindest ein verminderter CO2- Anstieg der Atmosphäre zu erwarten gewesen – aber der ist nicht eingetreten.
2. Ein verminderter CO2-Anstieg der Atmosphäre ist jedoch auch nicht zu erwarten, da sich die anthropogenen CO2-Emissionen zwischen 1870 und 2025 zwischen 0 und 38,1 Gt CO2 bewegten, was einem CO2-Anstieg der Atmosphäre von 0 und 4,9 ppm entspricht.
3. Daraus errechnet sich dann für 2025 ein CO2-Anteil aus natürlichen Quellen von 428-290-4,9 = 133 ppm und ein anthropogener Anteil in 2025 von 4,9/133 x 100 = 4%, oder bezogen auf 428 ppm von 4,9/428 x 100 = 1,1%.
4. Ein Vergleich einer Reihe von gemessenen CO2-Anstiegen der Atmosphäre mit den durch den Temperaturanstieg der Meere freiwerdenden CO2-Mengen ergab zudem einen mittleren CO2-Anstieg der Atmosphäre von 141 ppm/1°C – von Eisbohrkernen sind 16,6 ppm/1°C bekannt. Die Modelle des IPCC basieren weitgehend auf den Ergebnissen der Eisbohrkernuntersuchungen.
5. Die auf Moana Loa ausgewiesenen CO2-Anstiege der Atmosphäre, die von 1870 bis etwa 1950 auf Eisbohrkernuntersuchungen beruhen (Siple Dome), weisen daher weit überhöhte CO2-Anstiege auf.
6. Weiterhin sind von 1800 bis 1950 zahlreiche CO2-Messungen in der Atmosphäre auf der nördlichen Hemisphäre vorgenommen worden mit z.B. mittleren CO2-Gehalten der Atmosphäre im 19.Jahrhundert von 335 ppm, so dass weitere berechtigte Zweifel an der Anwendung der globalen Proxy-Werte aus Eisbohrkernen berechtigt sind, die die Basis für die IPCC-Modelle darstellen.
7. Der Temperaturanstieg der Atmosphäre ist im Wesentlichen auf die Aktivitäten der Sonne, etc. zurückzuführen und nicht auf die Wirkung von anthropogenen CO2-Quellen.
– – – – – – –
Durch die Anhebung der CO2-Bepreisung von 55 auf bis 65 ct/KWh in 2026 erhöhen sich die Stromerzeugungskosten z. B. über Braunkohle um fast das Vierfache.
Z.Z. schwankt die Stromerzeugung um etwa 50 GW mit einem Anteil an erneuerbaren Energien von 56%. Bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch (Primärenergie) von 335 GW entsprechen die erneuerbaren Energien jedoch nur einem Anteil von etwa 20%.
Um in 2045 bei ausschließlicher Stromerzeugung über alternative Energien in Dunkelflauten ausreichend Strom erzeugen zu können, wären dann bei einer Leistung der Gas-/H2-Kraftwerken von 0,5 GW etwa 335 GW – 7 GW (Biomasse/Hydro) = 328 GW über Gas-/H2-Kraftwerke abzudecken oder 328 x 2 = 656 Kraftwerke. (Erinnert sei an den Stromausfall in Spanien am 28.04.2025 bei einem Stromanteil über Wind und Sonne von 78%)
1.Einleitung
Die globale Erwärmung soll nach der Aussage des „Klimarates der Vereinten Nationen“ (IPCC – Gründung Ende der 1980er Jahre) durch folgende Maßnahmen drastisch sinken: Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C (Pariser Abkommen) durch tiefgreifende Reduktion der CO2-Emissionen in den Sektoren Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Forstwirtschaft durch vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft.
Diese Forderungen basieren auf den Ergebnissen von komplexen CO2-Vorstellungen zum Verhalten von CO2 zwischen Atmosphäre, Ozeanen und Biosphäre und Vorstellungen zum CO2- Verhalten zwischen natürlichen Senken (z.B. Ozeane, Wälder) und anthropogenen Quellen (z.B. fossile Quellen).
In den Kohlenstoffkreislaufmodellen des IPCC wird die CO2-Zirkulation zwischen den verschiedenen Reservoirs (Atmosphäre, Biosphäre, Ozeane, Sedimente) durch unterschiedliche Austauschprozesse und charakteristischen Zeitkonstanten modelliert.
Bezüglich der Geschwindigkeit des CO2-Abbaues aus der Atmosphäre wird im Wesentlichen auf der Basis von Eisbohrkern-Daten nach differenzierten Geschwindigkeiten unterschieden: 1. Schnelle Prozesse (Jahre bis Jahrzehnte) für die CO2-Aufnahme über die Ozeanoberfläche und die Landvegetation; 2. Mittlere Geschwindigkeiten (Jahrhunderte) für die Durchmischung der tieferen Ozeanschichten; 3. Langsame Prozesse (Jahrtausende) für Sedimentation und Verwitterung von Karbonaten.
(Das „Berner Modell“ kommt zu dem Ergebnis, dass 50% des CO2 aus der Atmosphäre innerhalb einer Halbwertzeit von 50 Jahren abgebaut werden)
Basierend auf diesen Modellvorstellungen wurde die Entwicklung der CO2-Quellen und -Senken berechnet (Beispiel Bild 1) :

Bild 1: Modellergebnisse zu den CO2-Quellen und -Senken
Vorweg sei zu Bild 1 bemerkt, dass in dieser Darstellung der nicht unerhebliche Anteil der natürlichen Quellen fehlt. (vgl. die nächsten Kapitel)
2. Wo bleibt die Wirkung einer 6-jährigen Stagnation der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre
Im Folgenden wird zunächst auf der Basis der messbaren weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen sowie der Messungen der CO2-Gehalte der Atmosphäre dem CO2-Verhalten nachgegangen. Eine umfassende Betrachtung kann jedoch nur unter Einbeziehung der CO2-Freisetzung aus den Meeren erfolgen. (vgl. Kapitel 4)
Bild 2 zeigt zunächst die Entwicklung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen von 1960 bis 2025.

Bild 2: Entwicklung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen von 1960-2025
Die Werte basieren bis 2022 auf Angaben von „Statista“, später von „International Energy Agency (IEA)“ und „wissenschaft.de“. Der Anstieg in 2025 wird bei 38,1 Gt CO2 gesehen.
Die Entwicklung der Abflachung des Anstieges der CO2-Emissionen beginnt schon 2011, um ab 2019 bis 2025 nur noch um 1,1 Gt CO2 (37,0 Gt CO2 in 2019, 38,1 in 2025) anzusteigen.
Von 1960-2008 lag der jährliche Anstieg der CO2-Emissionen bei 0,48 Gt CO2/a, in 2019-2025 bei 0,11 Gt CO2/a – eine Absenkung um 78%.
Wäre der Anstieg der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen nach 2008 ohne die weltweiten Maßnahmen zu ihrer Absenkung unverändert weiter angestiegen, lägen die anthropogenen CO2-Emissionen in 2025 etwa um (2025-2008) x 0,48 Gt CO2/a = 8,2 Gt CO2 höher oder bei 38,1 + 8,2 = 46,3 Gt CO2. (vgl. auch nächstes Kapitel)
Das Corona-Jahr 2020 wurde nicht einbezogen, da bedingt durch Corona die Weltwirtschaft zurückgefahren werden musste. Die Absenkung des CO2-Aussoßes in 2020 lag gemessen am Jahr 2019 bei -5,5%, eine Abnahme des CO2-Gehaltes der Atmosphäre konnte nicht gefunden werden. (vgl. Kapitel 3)
Wenn nach der Aussage des IPCC der CO2-Gehalt der Atmosphäre nach 1870 ausschließlich auf die weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen zurückzuführen sein sollte, dann ist nach 2019 bei einer Stagnation des CO2-Anstieges um 78% über 6 Jahre ein zumindest verminderter Rückgang des CO2-Anstieges der Atmosphäre zu erwarten.

Bild 3: Anstieg der gemessenen und über die anthropogenen CO2-Emissionen in die Atmosphäre eingebrachten CO2-Gehalte
Aber nach Bild 3 (vgl. Kapitel 3) steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre unvermindert an, alleine von 2024 bis 2025 um 3 ppm, von 2019 bis 2025 sogar um 23 ppm.
3. Betrachtung des anthropogenen CO2-Anteiles in der Atmosphäre von 1870 bis 2025 und seine Bedeutung für den Anstieg der CO2-Gehalte der Atmosphäre
In einer früheren Arbeit war der CO2-Zuwachs der Atmosphäre aus den weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen von 1870 bis 2020 mit den gemessenen CO2-Gehalten der Atmosphäre dargestellt worden, hier ergänzt durch die Daten bis 2025. (Bild 3) (1)
Die CO2-Gehalte der Atmosphäre steigen von 1870 bis 2025 von 290 auf 428 ppm an.
Die in 2025 eingebrachten anthropogenen CO2-Emissionen lagen bei 38,1 Gt CO2, was einem CO2-Gehalt der Atmosphäre von 4,9 ppm CO2 entspricht oder 0,000 49% in der Atmosphäre.
(Die Umrechnung von ppm der Atmosphäre in Gt CO2 erfolgt bei der gegebenen gleichmäßigen Verteilung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre über die bekannte Masse der Erdatmosphäre und dem Molekulargewicht von CO2:
1 ppm = 7,8 Gt CO2 oder 2,1 Gt C (Gleichung 1))
Wären die anthropogenen CO2-Emissionen nach 2008 ohne die weltweiten Maßnahmen zu ihrer Absenkung unverändert weiter angestiegen (vgl. Bild 2), so lägen die anthropogenen CO2- Emissionen in 2025 bei etwa 46,3 Gt CO2 (vgl. Kapitel 2) oder 5,9 ppm CO2 in der Atmosphäre. Dieser CO2-Anstieg der Atmosphäre wäre kaum messbar gewesen, d.h. alle Maßnahmen zur Absenkung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen haben einen vernachlässigbaren Einfluss auf die CO2-Gehalte der Atmosphäre.
In 2025 liegen dann die CO2-Gehalte aus natürlichen Quellen bei 428-290-4,9 = 133 ppm.
Der CO2-Anteil aus natürlichen Quellen liegt damit in 2025 bezogen auf den CO2-Anstieg der Atmosphäre nach 1870 bei 96% und aus anthropogenen Quellen bei 4% (vgl. auch C. Spencer (2,3), H. Harde (10), K. Richard (13)), bezogen auf den Gesamt-CO2-Gehalt der Atmosphäre von 428 ppm bei 1,1%.
Auch diese Betrachtung macht deutlich, dass der anthropogene CO2-Anteil der Atmosphäre auf den vom IPCC genannten Temperaturanstieg durch ausschließlich anthropogene CO2-Emissionen keinen messbaren Einfluss haben kann.
Vorweg sei erwähnt, dass es vor 1950 viele Messergebnisse mit deutlich höheren CO2-Gehalten der Atmosphäre gibt als in Bild 3 ausgewiesen. ((4), (17) – vgl. Kapitel 7) – ein weiterer Hinweis auf die Fragwürdigkeit der IPCC-Aussagen.
4. Die Bedeutung des Temperaturanstieges der Meere für den CO2-Gehalt der Atmosphäre
Wie bereits in der Einleitung beschrieben, gehören die Ozeane nach der Vorstellung des IPCC zu den wichtigsten CO2-Senken. (vgl. Bild 1)
Aus Messungen an Eisbohrkernen ist bekannt, dass die CO2-Gehalte der Atmosphäre zeitversetzt dem Temperaturanstieg folgen (durch die abnehmende CO2-Löslichkeit von CO2 in Wasser). Das abgeleitete Ausmaß des CO2-Anstieges nach einem Temperaturanstieg wird mit 100 ppm/6°C oder 16,6 ppm/1°C angegeben.
Die Ergebnisse der Eisbohrkernuntersuchungen werden vom IPCC herangezogen, um Klimamodelle zu kalibrieren, zu validieren und die zukünftige Entwicklung realistisch abzuschätzen.
Neuere Untersuchungen zeigen jedoch deutlich kürzere Ansprechzeiten zwischen einer Temperaturerhöhung des Meerwassers und dem CO2-Anstieg der Atmosphäre, gemessen an den Untersuchungen an den Eisbohrkernen. (5)

Bild 4: Entwicklung der SST-Meerestemperaturen und der CO2-Gehalte der Atmosphäre von 1982-2023
In Bild 4 sind die kurzzeitigen Schwankungen der tropischen SST-Meerestemperaturen und der auf Moana Loa gemessenen CO2-Gehalte der Atmosphäre von 1982 bis 2023 dargestellt und zudem mit den CO2-Mittelwerten verglichen.
Die tropischen Meere bedecken etwa 1/3 der Erdoberfläche. (5)
In den Messergebnissen sind kurzzeitige Impulse mit der Folge von Temperaturerhöhungen des Meerwassers mit kurzzeitigen CO2-Anstiegen der Atmosphäre und sofortigem Temperatur- und CO2-Abfall nach den Impulsen zu erkennen sowie den daraus resultierenden
allmählichen Temperaturanstieg der Meere mit langsamem mittleren CO2-Anstieg der Atmosphäre, um die sich die kurzzeitigen Impulse im Sinne einer Gleichgewichtslinie bewegen.
Nach Bild 5 mit gespreizter X-Achse (und später Bild 7) folgen den kurzzeitigen Temperaturspitzen bis zu einem Jahr verzögerte CO2-Spitzen der Atmosphäre bis 3 ppm, verursacht durch El Ninos, Vulkane, etc., die nach Erreichen der Spitzen in etwa einem Jahr wieder abfallen. Das deutet auf geringe CO2-Verweilzeiten hin. (H. Harde: 3 Jahre (10)).

Bild 5: Entwicklung der SST-Meerestemperaturen und der CO2-Gehalte der Atmosphäre von 1981-2000
Der Kurvenverlauf in Bild 5 zeigt CO2-Anstiege und Absenkungen bis 3 ppm in einem Jahr, was einer CO2-Menge von 3 x 7,8 (Gleichung 1) = 23 Gt CO2 entspricht. (vgl. Bild 2)
Das IPCC geht jedoch in seinen Vorstellungen zur Geschwindigkeit des CO2-Austausches an der oberflächennahen Schicht von Jahren bis Jahrzehnten aus. (vgl. Einleitung)
Aus dem Kurvenverlauf in Bild 4 wird weiter deutlich, dass die SST-Temperaturen von 1982 bis 2023 um 0,64 °C ansteigen. Im Sinne eines angenäherten Gleichgewichtverhaltens zwischen Meere und Atmosphäre sind dann auch die CO2-Gehalte der Atmosphäre von 340 auf 425 ppm oder 133 ppm CO2/1°C angestiegen. (5)
Gleiche Untersuchungen an SST-Meerestemperaturen und der Entwicklung der CO2-Gehalte der Atmosphäre wurden auch in den Ost-Pazifischen Tropen nach 1958 sowie auch global nach 1958 durchgeführt mit CO2-Anstiegen von 119 bzw. 144 ppm/1°C. (5)
Auf weitere Messungen zur CO2-Freisetzung aus den Meeren bei steigenden SST-Temperaturen war in einer früheren Arbeit hingewiesen worden. (7)
Auch dabei war anhand von multiplen linearen Regressionsanalysen der Einfluss des Anstieges der Meerestemperaturen SST auf den Anstieg der CO2-Gehalte untersucht worden. (8)
Sowohl auf der Basis der UAH-, HAD- wie GISS-Daten konnten enge Verknüpfungen der SST-Werte mit den CO2-Daten gefunden werden. (Bild 6) 
Bild 6: Anstieg der SST-Meerestemperaturen über die Zeit
Die Jahreszahlen auf der X-Achse beinhalten die jeweiligen CO2-Gehalte der Atmosphäre (Mauna Loa) (Bild 3).
Der Anstieg der Meerestemperaturen von 1979 bis 2021 liegt bei etwa 0,5 °C (Bild 6) ((a) After1979), was einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre von 335 auf 415 ppm entspricht. (Bild 3)
Ebenfalls in Bild 6 ((b) after 1959) sind die Messergebnisse für den Zeitraum 1959 bis 2023 dargestellt mit einem Temperaturanstieg von etwa 0,8 °C und einem CO2-Anstieg von 315 bis 420 ppm. (Bild 3)
Wird der Anstieg der CO2-Gehalte von 1979- 2021 von 335 auf 415% CO2 bei einem Temperaturanstieg von 0,5°C im Sinne einer Vergleichbarkeit mit Bild 4 hochgerechnet auf 1°C, so errechnet sich ein Anstieg von 160 ppm/1°C.
Im Zeitraum 1959 – 2023 mit einem CO2-Anstieg von 315- 420 ppm bei einer Temperaturerhöhung von 0,8°C liegt bei einem Temperaturanstieg von 1°C der CO2-Anstieg bei 131 ppm CO2/1°C.
Damit zeigen die gemessenen Daten auch – ebenso wie in Bild 4 – „kurzzeitige Impulse“ sowie einen daraus resultierenden „allmählichen Temperaturanstieg der Meere“ mit der Folge des Anstieges der CO2-Gehalte der Atmosphäre.
Auch andere Arbeiten zeigen Ansprechzeiten für CO2-Anstiege in der Atmosphäre bei Temperaturveränderungen ebenfalls von etwa einem Jahr. (Bild 7) (9)

Bild 7: Anstieg der Meerestemperaturen und der CO2-Gehalte von 1960 bis 2020
Schließlich wurden in einer weiteren Arbeit die CO2-Gehalte der Atmosphäre über den „Land-Ocean“-Temperaturen aufgetragen, in denen auch ein deutlicher CO2-Anstieg mit steigender Temperatur gefunden wurde: 65 ppm/1°C. (10)
Nach einer neueren Untersuchung werden 84 % des gesamten CO2-Anstieges auf natürliche Einflüsse zurückgeführt. (13)
Ursache für die Veränderungen der Temperatur und damit der CO2-Gehalte der Atmosphäre sind im Wesentlichen die Aktivitäten der Sonne, etc. zurückzuführen. (12,15,16)
Zusammenfassend sind in der Tafel die CO2-Anstiege der 3 ausgewerteten Zeiträume (5,6,7) sowie die Untersuchungsergebnisse an Eisbohrkernen gegenübergestellt:
Zeitraum Jahre T-Anstieg Meere CO2-Anstieg Atmosphäre CO2-Anstieg:
(Die Ergebnisse dieses Kapitels zeigen auch, dass alle Bemühungen zum CO2-Abbau aus der Atmosphäre nach dem CCS-Verfahren keinen Erfolg haben können, da die abgebaute CO2-Menge aus der Atmosphäre sofort aus den Meeren nachgeliefert würde.
Z.Z. wird von Kosten für die CO2-Abscheidung bis 2035 von 20/30 Mrd. EURO, für den Transport/Infrastruktur von 15/20 Mrd. EURO ausgegangen).
5. Jährliche Schwankungsbreiten des CO2-Gehaltes der Atmosphäre
Auch von gleichzeitigen CO2-Messungen an verschiedenen Orten über den Globus ist bekannt, dass die jährlichen CO2-Gehalte der Atmosphäre deutlichen Schwankungen unterliegen: Alaska, Mauna Loa, Tasmanien: (Bild 8) (11)

Bild 8: Schwankungsbreite der der gemessenen CO2-Gehalte der Atmosphäre an verschiedenen Orten von 1986 – 2019
Aufgrund der ausgedehnten Wälder in hohen Breitengraden in Alaska liegen die Schwankungsbreiten durch die erhöhte Photosynthese jährlich bis 20 ppm, in Mauna Loa bei 7 ppm, in Tasmanien bei 1 ppm.
Auch diese Aussage verweist auf sehr schnelle jährliche CO2-Reaktionen.
Das Ausmaß der Schwankungen ist auf zwei gegenläufige Reaktionen zurückzuführen: die Photosynthese einerseits und die Boden- und Pflanzenatmung andererseits. Im Sommer überwiegt die Photosynthese, anschließend die Boden- und Pflanzenatmung.
„Schnelle Prozesse“ für die CO2-Aufnahme liegen nach Aussage des IPCC bei „Jahren bis Jahrzehnten“. (vgl. Einleitung)
6. Weitere Fragen zur Richtigkeit des CO2-Anstieges der Atmosphäre nach den dargestellten Messergebnissen auf Mauna Loa
Bei Betrachtung von Bild 3 fällt auf, dass die CO2-Gehalte vor etwa 1950 auf Untersuchungen an Eisbohrkernen fußen (Siple Dome), erst danach gelten die auf Mouna Loa gemessenen CO2-Gehalte – die hier trickreich zusammengefügt wurden. (17)
Wie wiederholt dargestellt zeigen die Untersuchungen an Eisbohrkernen zu niedrige CO2-Gehalte, d. h. in der Darstellung der Entwicklung der CO2-Gehalte der Atmosphäre nach Bild 3 wird dann ein überhöhter CO2-Anstieg ausgewiesen.
Erschwerend kommt weiter hinzu, dass bereits von 1800 bis 1950 zahlreiche CO2-Messungen in der Atmosphäre auf der nördlichen Hemisphäre vorgenommen wurden mit mittleren CO2-Gehalten der Atmosphäre im 19.Jahrhundert von 335 ppm, so dass weitere Zweifel an der Anwendung der globalen Proxy-Werten aus Eisbohrkernen berechtigt sind. (4,17)
Damit sind zum wiederholten Male die Aussagen des IPCC zum ausschließlichen Einfluss der anthropogenen CO2-Emissionen auf den Temperaturanstieg zahlreich widerlegt.
7. Schlussbetrachtung
Vor diesem Hintergrund will Deutschland in 2045 klimaneutral sein (die EU in 2050).
Auf einer Energietagung des „Energiewirtschaftlichen Institutes (EWI)“ und der FAZ am 15/16.01.2026 wurde inzwischen festgestellt, dass die Ausgaben für das Stromsystem seit dem Jahre 2018 preisbereinigt um 8% im Jahr angestiegen sind, sichtbar auch an der Abwanderung und Schließung von zahlreichen Industrieunternehmen.
Die ursprüngliche Vorstellung, dass durch steigende CO2-Preise in klimaneutrale Alternativen investiert würde, haben sich nicht bewahrheitet, vielmehr ist ein Rückgang der Nachfrage nach Energien eingetreten.
Und es geht weiter: Mit dem Jahreswechsel steigen die Zertifikatpreise für CO2 von 55 auf 55-65 EURO/ t CO2 an, die Preise für Benzin, Diesel, Heizöl, Gas und Kohle werden folgen. Es gibt bereits Stimmen, die von 2028 an mit einem Anstieg von bis zu 200 EURO/t CO2 rechnen (Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), A. Wambach).
Die Anhebung der Zertifikatpreise auf bis 65 EURO/t CO2 bedeutet bereits z.B. für die Kosten der Stromerzeugung über Braunkohle bei einem Kohlenstoffgehalt der Braunkohle von 70% und einem Kraftwerkswirkungsgrad von 35% eine Anhebung des Strompreises um 8 ct/KWh. Das bedeutet bei Stromerzeugungskosten von 3 ct/KWh fast eine Vervierfachung des Strompreises. (garantierte Einspeisevergütung bei Windstrom bis 7ct/KWh, bei Solar bis 13 ct/KWh)
Die bei der CO2-Bepreisung anfallenden Gelder (2025: 21,4 Mrd. Euro aus dem EU-Emissionshandel und dem Brennstoffemissionshandelsgesetz) gelangen in den Klima- und Transformationsfond für Windräder, Photovoltaik, Biogasanlagen, Netzausbau von Strom-, Wasserstoff- und Fernwärmenetze und nicht zuletzt in den Bau von mit Wasserstoff betriebenen Direktreduktionsanlagen für die CO2-freie Stahlerzeugung – ein finanziell hoffnungsloses Unterfangen. (18)
Diese Realitätsverweigerung Deutschlands ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass ein Einfluss von CO2 in der Atmosphäre auf die Temperatur nie gefunden wurde, die Erde in der Vergangenheit CO2-Gehalte in der Atmosphäre von über 4 000 ppm (0,4%) verkraftet hat und zudem der Anteil Deutschlands an den 4,9 ppm CO2 der Atmosphäre aus anthropogenen Quellen in 2025 bei weniger als 2% liegt. Das entspricht einem deutschen anthropogenen CO2-Eintrag in die Atmosphäre von 4,9 ppm x 0,02 = 0,1 ppm oder 0,000 01% CO2 in der Atmosphäre – weit entfernt von jeder Messbarkeit.
Die geplante Klimaneutralität soll sich bis 2045 im Bereich von 10 Billionen EURO bewegen. (19)
Die unbezahlbare Rückführung der anthropogenen CO2-Emissionen ist aus den genannten Gründen absurd.
Zum Schluss sei angemerkt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien stets an ihrem Anteil an der Stromerzeugung diskutiert wird, der in 2025 bei einer mittleren Stromleistung von etwa 50 GW bei 56% lag.
Bezogen auf den deutschen Gesamtenergieverbrauch (Primärenergiebedarf) von etwa 335 GW liegt der Anteil der erneuerbaren Energien jedoch nur bei 16% (2021 (20)), z.Z. bei etwa 20%. (21)
Die mittlere Stromleistung von 50 GW wird in etwa mit 7 GW über Biomasse und Hydro, 25 GW über Wind und Sonne und 18 GW über Kohlenstoffträger dargestellt.
In 2045 entfällt im Sinne der Klimaneutralität die Stromerzeugung über die Kohlenstoffträger. Bei einem Gesamtenergieverbrauch (Primärenergie) von 335 GW und einer Leistung der Gas-/H2-Kraftwerken von etwa 0,5 GW müssen dann im Falle von Dunkelflauten im Winter etwa 335 – 7 (Biomasse/Hydro) = 328 GW über Gas-/H2- Kraftwerke abgedeckt werden. Das entspricht dann einer erforderlichen Anzahl von 328 GW X 2 = 656 Gas-/H2-Kraftwerken.
Erinnert sei an den Stromausfall in Spanien am 28.04.2025 bei einem Stromanteil über Wind und Sonne von 78%.
Da bleibt nur noch der Hinweis auf das „Wall Street Journal“: „die dümmste Energiepolitik der Welt“, auch wenn inzwischen die Klimaziele bedingt durch wirtschaftliche Probleme und wegen der nachlassenden gesellschaftlichen Akzeptanz vereinzelt aufweichen.
8. Quellen
1. Beppler, E.: „Quantifizierung der marginalen anthropogenen CO2-Gehalte in der Atmosphäre – ein seit Jahren überfälliger Schritt“; EIKE, 16.12.2020
2. Spencer, C.: „Kohlenstoffkreislauf“; EIKE, 18.06.2021
3. Spencer, C.: „CO2-Party: Spaß um Wahrscheinlichkeiten“, EIKE, 18.12. 2021
4. Limburg, M.: „Klimarettung Plan A: Nichtstun, im Zweifel anpassen“; EIKE, 10.10.2025
5. Robbins, B.: „Atmospheric CO2: Exploring the Role of Sea Surface Temperature and the Influence of Anthropogenic CO2”; Science of Climate Change, Vol. 5.1 (2025), pp 86-102
6. Schonefeld, CH.: “Der globale Kohlenstoffhaushalt: schöne Zahlen, vorgetäuschtes Vertrauen, aber höchst fragwürdig (Teil 2)“; EIKE, 12.06.2020
7. Beppler, E.: „Die weltweiten CO2-Emissionen stagnieren, aber die CO2-Gehalte der Atmosphäre steigen unverändert weiter an“; EIKE, 01.09.2025
8. Dai Ato: „Multivariate Analysis Reject the Theory of Human-based Atmospheric Carbon Dioxide Increase: The Sea Surface Temperature Rules”; Science of Climate Change, Vol. 4.2 (2024), pp 1-15
9. Macrae, A.; J. D`Aleo.: “Die wirkliche Klimakrise ist nicht die globale Erwärmung, sondern die globale Abkühlung und vermutlich hat sie schon begonnen“, EIKE, 05.03.2020
10. Harde, H.: „What Humans Contribute to Atmospheric CO2: Comparison of Carbon Cycle Models with Observations”; Earth Science, Vol. 8,Nr.3, 2019, pp 139-158
11. Schonefeld, CH.: “Der globale Kohlenstoff-Haushalt: schöne Zahlen, vorgetäuschtes Vertrauen, aber höchst fragwürdig (Teil 3)“, EIKE, 13.06.2020
!2. Watts, A.: „Vulkane emittieren mehr als gedacht“, EIKE, 22.05.2025
13. Richard, K.: „Neue Studie: Temperaturbedingte CO2-Anpassung erklärt 83% des CO2-Anstieges seit 1959“; EIKE, 11.12.2025
14. https://tinyurl.com/y5mhhfnd
15. Allon, C.: „Der Aufhellungseffekt“; EIKE,18.11.2025
16 Kowatsch, J.; M. Baritz: „Temperatureinordnung des Jahres 2025, Teil 1“; EIKE 03.01.2026
17. Jaworowski, Z,: „Climate Change: Incorrect information on pre-industrial CO2”; Statement written for the US Senate Committee on Commerce, Science and Transportation; März 2004
Beppler, E.: “Kosten von H2 und die Reduktion mit H2 bei der Stahlherstellung“; EIKE, 27.02.2024
18. Beppler, E.: „Kosten von H2 und die Reduktion mit H2 bei der Stahlherstellung“; EIKE, 27.02 2024
19. Prof. A. Thess,: Universität Stuttgart
20. Beppler, E.: „Ein hoffnungsloser Aufwand für eine Klimaneutralität in 2045 für eine nicht messbare CO2-Konzentration (Teil I); EIKE, 12. 09.2022
21. ChatGPD















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https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandek-erderwaermung-folgen-100.html
Na hoffentlich noch rechtzeitig genug um die Studie der PIKler im AR7 auch referenzieren zu können von den PIKlern als Leid-Autoren. :-O
nach dem die KI alle frei Verfügbaren nicht geheimen Daten gesichtet und ausgertet hat, kommt sie zu folgendem Ergebnis ! Die Energiewende ,Klimaneutralität und CO2 Steuer ist simpler Politischer Betrug am Menschen !
Wissenschaftlich korrekt kann kein globaler, überall gültiger Temperaturwert garantiert werden, der – einmal erreicht – automatisch das Ende klimapolitischer Instrumente wie Abgaben, Steuern oder Zertifikatssysteme rechtfertigt. Begreifen das die Wähler ?
Etwas präziser:
Temperatur ist kein steuerbarer Zielparameter weil es der Mensch nicht steuern kann !
Die globale Mitteltemperatur ist kein Regelwert, sondern ein Resultat komplexer, nichtlinearer Prozesse (Emissionen, Senken, Ozeane, Aerosole, interne Variabilität).
Politik kann Emissionen beeinflussen, aber keine Temperatur garantieren.Will es aber den Menschen glauben machen .
Kein eindeutiger Ursache-Wirkungs-Abschluss !
Selbst bei stabilisierten oder sinkenden Emissionen kann sich die Temperatur weiter ändern (Trägheit des Klimasystems, Ozeanwärmespeicher).
Umgekehrt kann ein temporäres Temperaturplateau auftreten, ohne dass das System stabil ist. Das ist ein Natürlicher Fakt ,das weiß auch der verlogene Wissenschaftler !
„Zieltemperaturen“ (z. B. 1,5 °C / 2 °C)
Diese sind politisch-normative Leitplanken, keine physikalischen Schwellen mit klarer Stopp-Logik. EINFACH ERKLÄRT : Willkürlich festgelegter um wissenschaftlichen Anschein zu vermitteln !
Es gibt keinen wissenschaftlichen Punkt, an dem man sagen könnte:
„Temperatur X erreicht → Risiko erledigt → Maßnahmen beenden.“
Erkennen sie den Mechanismus ?
Es gibt kein naturwissenschaftlich falsifizierbares Endkriterium, sondern einen offenen politischen Steuerungsprozess, der sich auf vermeintlich wissenschaftliche theoretische Risikoabschätzungen, nicht auf garantierbare Zielzustände stützt.
Das ist kein wissenschaftlicher Abschluss, sondern ein dauerhafter Governance-Rahmen. Einfach Eklärt : Politische Machtausübung ! Hier um Kapital vom Bürger abzupressen !
Ob man das akzeptiert oder kritisiert, ist keine naturwissenschaftliche, sondern eine normative und rechtliche Frage. Einfach erklärt : Regeln ohne belegte Faktenbasis , also Betrug !
Mehr gibt es dazu auf der Sachebene nicht hinzuzufügen.
Herr Dr. Beppler, Sehen Sie sich mal die WRE550-Grafik von Herrn Dietze und den Titel Ihres Beitrags an: Die weltweiten CO2-Emissionen stagnieren seit 6 Jahren ohne jede Wirkung auf den CO2-Anstieg der Atmosphäre.
Die WRE-Emissionskurve fällt ab 2035 und später auf den konstanten Wert von 1,9 GtC/a – und was macht die IPCC-Kurve mit der Zeitkonstanten von 570 a? Die steigt bis auf 550 ppm. Also zeigt doch schon der Titel dass Ihr Beitrag auf einem Irrtum beruht.
Der Anstieg der CO2-Konzentration verläuft exakt so, wie er durch unsere CO2-Produktion zu erwarten ist.
Mit ansteigender CO2-Produktion im Zuge der Industrialisierung verlief der Anstieg der CO2-Konzentration exponentiell. Bei der gleichbleibenden Co2-Produktion in den letzten Jahren verläuft der Anstieg linear. Auch der Rücksetzer bei der Produktion durch die Covid-19 Pandemie ist eindeutig als geringfügig reduzierter Anstieg zu erkennen.
Ein dauerhaft langsamerer Anstieg der Konzentration ergibt sich erst dann, wenn wir dauerhaft die CO2 Produktion reduzieren. Ein Rückgang der CO2-Konzentration ist erst zu erwarten, wenn wir unser Netto-Null-Ziel erreicht haben.
Außerhalb dieser Blase hier ist das Basiswissen. Hier offenbar nicht. Warum? Keine Lust auf Bildung?
Herr Björn, Sie irren. Die CO2-Konzentration verläuft NICHT exakt so, wie sie durch unsere CO2-Produktion zu erwarten ist. Das CO2 in der Atmosphäre (abzüglich Senkenfluss) wird integriert. Bei einer linear ansteigenden Emission ergibt sich ein quadratischer ppm-Anstieg und bei konstanter Emission ein linearer Anstieg – soweit der Senkenfluss etwa konstant bleibt. Der steigt aber etwa proportional zu ppm-280 an.
Und wer meint dass die Corona-Delle zeigt dass die ppm-Kurve gar nicht vom Menschen beeinflussbar ist, ist auf dem Holzweg. Die (integrierte) Delle zeigt wegen des riesigen Inventars der Atmosphäre bei korrekter Berechnung nur einen kaum erkennbaren Effekt.
Ich weiß nicht, was Sie mit diesem Satz meinen. Nach Stand der Forschung haben wir von den Senken keine große Hilfe beim Abbau der CO2-Konzentration zu erwarten. Sollten die CO2-Emissionen einmal sinken, dann wird auch die Senkenleistung schnell abnehmen.
https://www.science-check.de/articles/klima/gdw84/index.html
Herr Björn, Ihr „Stand der Forschung“ deutet eher auf mangelndes Verständnis des C-Kreislaufs hin. Der Senkenfluss hängt nicht von der Emission ab, sondern von ppm-280. Und wie nach Emissionsreduktion die ppm real (also bei einer mit Mauna Loa bestätigten Zeitkonstanten von 55 a) langsam abnehmen, sehen Sie anhand der WRE550-Grafik. Wie die ppm bei der violetten Kurve vom IPCC bei 1,9 GtC/a Emission dagegen NICHT abnehmen, sehen Sie da auch, weshalb das ja auch „Stabilisierungsszenario“ genannt wurde. Meine Berechnug löste bei den Herren Wigley und Joos großes Erstaunen aus und sie nannten mich „Gally“ (kleiner Galileo) – aber weigerten sich natürlich, dies in den „Stand der Forschung“ aufzunehmen, denn sonst hätten wir bis heute das Thema Dekarbonisierung garnicht.
Sie dürfen ihn nicht anzweifeln, er ist Fachmann .
Ergänzung: Die brennenden Ölfelder in Kuwait waren eine der größten Umweltkatastrophen, die während des Zweiten Golfkriegs (1990–1991) verursacht wurden. Ein CO2 Anstieg in der MaunaLoa-Kurve ist kaum auszumachen, eher danach ein leichter Abfall.
Hinzu kommt dass die Corona-Maßnahmen auf der CO2 Kurve nicht erkennbar sind, trotz signifikanter Reduzierung der „Treibhausgasemissionen“. Das zeigt nur dass diese Kurve gar nicht vom Menschen beeinflussbar ist. Trotzdem, der grosse Klimabetrug geht munter weiter und das weil 99% der Leute die Kurve gar nicht kennen und auch nicht verstehen was sie da sehen bzw. nicht sehen. Die Menschen im Westen, in ihrer Mehrzahl, glauben der Klimasekte noch immer und das ist das Wichtigste, der Glaube muss gefestigt werden, Fakten stören da nur.
Hinzu kommt dass die Corona-Maßnahmen auf der CO2 Kurve nicht erkennbar sind, trotz signifikanter Reduzierung der „Treibhausgasemissionen“
Die Corona- Maßnahmen wären auch gar nicht an der Keeling- Kurve erkennbar, weil die Folge des „Sprungsignals 2020“ sich über die nachfolgenden Jahre „verschmiert“.
Gerade mal eben erkennbar sind Großereignisse wie der Zusammenbruch des Ostblocks in den 80 –er bis 90 –er Jahren. In der angehängten Graphik mit kleinen Kreisen hervorgehoben.
M F G
Die weltweiten CO2-Emissionen…. seit 6 Jahren.
Und in Deutschland: Sie fallen seit 30 Jahren, und das hat keine Wirkung auf die globalen Temperaturentwicklung. Aber diese grüne Agende der CO2-Treibhauskirche ruiniert unseren Wohlstand, unsere Demokratie, unser Land.
Ich habe mal für den Zeitraum von 2011 bis 2024 die Keeling- Kurve (rot) und die CO2- Ausstöße laut Statista (schwarz) jeweils normiert auf 1 miteinander aufgetragen und zusätzlich eine Trendgerade durch die Datenpunkte der CO2- Ausstöße gelegt. Oberes Bild.
Dann habe ich das Gleiche ohne das Jahr 2020 gemacht. Unteres Bild.
Unter Berücksichtigung des Jahre 2020 ergibt sich in der Tat ein schwächerer Anstieg der CO2- Ausstöße gegenüber der Keeling- Kurve für den Zeitraum von 2011 bis 2024.
Lässt man 2020 weg so laufen die Keeling- Kurve und die Kurve der CO2- Ausstöße nahezu parallel.
Von einer Stagnation der CO2- Emission kann in beiden Graphiken nicht die Rede sein. Die obere Graphik zeigt lediglich einen geringeren Anstieg der Keeling- Kurve die durch das Jahr 2020 verursacht wird.
M F G
Der letzte Absatz
Von einer Stagnation der CO2- Emission kann in beiden Graphiken nicht die Rede sein. Die obere Graphik zeigt lediglich einen geringeren Anstieg der Keeling- Kurve die durch das Jahr 2020 verursacht wird.
Ist missverständlich ausgedrückt und soll heißen:
Von einer Stagnation der CO2- Emission kann in beiden Graphiken nicht die Rede sein.
Die obere Graphik zeigt lediglich einen geringeren Anstieg der CO2- Emissionen laut Statista gegenüber der Keeling- Kurve die durch das Jahr 2020 verursacht wird.
Im Übrigen stieg die Keeling- Kurve über den ganzen Zeitraum von 1960 bis 2024 betrachtet in kurzen Zeitabschnitten immer mal stärker als die CO2- Emissionen.
Wie in der angehängten Graphik durch die grau unterlegten Intervalls gezeigt wird.
In der überwiegenden Mehrheit der Jahre zwischen 1960 und 2024 liefen Keeling- Kurve und CO2- Emissionen parallel oder die CO2- Emission stieg stärker an.
Durch geschickte Anwendung der Mathematik oder gar durch Weglassen von Punkten lässt sich sogar aus einem Abfall ein Anstieg kreieren.
Sie schreiben
2. Wo bleibt die Wirkung einer 6-jährigen Stagnation der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre
In Bild 2: Entwicklung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen von 1960-2025
Zeichnen Sie u.a. die Zeitreihen des CO2- Ausstoßes von 2011 bis 2019 und von 2019 bis 2025.
Mit den Werten aus „Statista“ plus dem Wert von 2025 mit 38,1 Gt
Angaben in Megatonnen
2011 34505
2012 35000
2013 35302
2014 35450
2015 35405
2016 35417
2017 35990
2018 36730
2019 37104
2020 35127
2021 36992
2022 37294
2023 37792
2024 38599
2025 38100
Die im Anhang stehende obere Abbildung zeigt den zeitlichen Verlauf dieser Werte im Zeitraum von 2011 bis 2019 und von 2019 bis 2025 analog Ihres Bildes 2. Und mit Trendgeraden für diese Zeitabschnitte.
Es fällt auf dass entgegen Ihres Bildes 2 die Steigung von 2019 auf 2025 etwa gleich groß ist wie die Steigung von 2011 auf 2019
Von Stagnationen kann keine Rede sei.
Vergleicht man die auf 1 normierten Daten der CO2- Emissionen im Bereich von 2011 bis 2025 mit den auf 1 normierten Steigungen der Keeling- Kurve in diesem Zeitbereich so erhält man das untere Bild des Anhangs.
In beiden Zeitbereichen von 2011 bis 2019 und von 2019 bis 2025 sind nur geringfügige Unterschiede zwischen der Zunahme der CO2- Emissionen und der Zunahme der Steigung der Keeling- Kurve zu erkennen.
Also: erstens gibt es keine Stagnation der CO2- Emission der CO2- Gehalt der Atmosphäre
Und zweitens steigen die Regressionsgeraden der CO2- Emissionen nahe zu parallel zum Steigungsmaß der Keeling- Kurve.
Also eine Fehlwahrnehmung auf der Sie Ihre o. g. Feststellung gründen.
M F G
Ist ihnen nicht klar das das durch die Normierung bei allen Datensaetzen so ist?
Herr Schulz (und Schwerdt), obwohl ich für den Zusammenhang zwischen Emission und Konzentration die Regressionsanalysen und Betrachtung von Steigungsgeraden für Perioden mit etwa konstantem Trend (!) NICHT für unbedeutend halte, möchte ich doch auf die Grafik WRE550 hinweisen welche zeigt, dass sich bei starken Veränderungen andere Verhältnisse ergeben. Z.B. kann die Emission fallen und die Konzentration trotzdem steigen – jedenfalls solange der Senkenfluss geringer ist als die Emission. Genau damit hat ja auch Dr. Beppler ein Interpretationsproblem, was ja bereits durch den Titel dieses Beitrags deutlich wird.
Ist ihnen nicht klar das das durch die Normierung bei allen Datensaetzen so ist?
Ach Herr Schulz,
Es ist in der Tat bei bestimmten Datensätzen der Fall. Zum Beispiel wenn beide Datensätze linear sind
wie
Y = A *x + B
und
Z = C *x +D
(A und C beide positiv)
Hier kommen beide Y- und die Z- Gerade nach Normierung übereinander zu liegen egal wie Koeffizienten sind.
Anders ist es wenn z.B. ein Zusammenhang linear ist und der andere nicht.
also etwa
Z = C *x * x +D *x + E
Also keineswegs „in allen Datensätzen“ wie Sie behaupten.
Beim Vergleich der CO2- Emissionen mit der Steigung der Keeling- Kurve war ja nicht von vornherein klar dass die CO2- Emissionen zeitlich linear wachsen wie die Steigung an der Keeling- Kurve.
Es wurde sogar behauptet es gäbe eine 6-jährigee Stagnation der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen
Dem entgegen steht meine Analyse in meinem Beitrag vom 3. März 2026 18:00 in der unteren Abbildung in welchen ich das Intervall von 2011 bis 2025 getestet habe.
Der Vollständigkeit halber stelle ich hier noch einmal eine Graphik in den Anhang die separat die normierten CO2- Emissionen zwischen 2011 und 2019 sowie von 2019 bis 2026 (beide schwarz) und den Anstieg der Keeling- Kurve zeigt.
Die starken Streuungen der CO2- Emissionen mal ausgeklammert zeigen in beiden Zeitbereichen die normierten CO2- Emissionen (schwarz) Abweichungen von einem linearen Verlauf und keine Stagnation. Entsprechend auch die Trendlinien die ja nur einen nichtlinearen Verlauf linear annähern.
Wäre die Zunahme der CO2- Emissionen streng linear und nicht verrauscht so kämen die roten und schwarzen Daten übereinander zu liegen. Da sie dies deutlich nicht tun zeigt das dass die CO2- Emissionen einen anderen zeitlichen Zusammenhang zeigen und obendrein steigen statt zu stagnieren. Jedenfalls in dem betrachteten Zeitbereich und unter Nichtberücksichtigung der starken Streuungen.
Jetzt habe ich Ihnen mal wieder eine Menge geliefert zum Zerrupfen und ins Gegenteil zu verdrehen.
Viel Spaß dabei
Entscheidend ist hier nicht die Parallelität von Trendlinien, sondern die Massenbilanz des Systems. Der jährliche Anstieg der atmosphärischen CO2 -Konzentration entspricht näherungsweise den Emissionen minus den Senkenflüssen. Beobachtungen zeigen, dass etwa 45 % der anthropogenen Emissionen in der Atmosphäre verbleiben, während rund 55 % von Ozean und Land aufgenommen werden. Diese über Jahrzehnte relativ stabile airborne fraction deutet darauf hin, dass die Senken im Mittel mit der steigenden Konzentrationsdifferenz gegenüber dem vorindustriellen Niveau zunehmen.
Die beobachtete Stabilität der airborne fraction wäre damit konsistent mit einem einfachen linearen Senkenansatz, wie er beispielsweise von Herrn Dietze vorgeschlagen wurde, auch wenn die realen Prozesse natürlich deutlich komplexer sind.
Herr Heß, die airborne Fraction ist nicht stabil, da ja der Senkenfluss proportional zu ppm-280 steigt. Er liegt heute schon knapp über 60%, was natürlich von unserer Emission abhängt und mehr wird soweit diese weniger ansteigt. Bei konstanter heutiger Emission würde die airborne Fraction nach etwa 110 Jahren bei 500 ppm sogar gegen Null gehen, was ganz von selbst NetZero ergibt.
Ich habe mich zunächst auf Beobachtungen gestützt und daraus abgeleitet, dass ein einfaches lineares Senkenmodell die bisherigen Daten bereits recht gut beschreibt. Dass der Senkenfluss mit steigender CO₂-Konzentration zunimmt, ist durch Beobachtungen gestützt. Die Annahme eines streng linearen Zusammenhangs S proportional zu (C-280), aus dem folgt, dass die airborne fraction bei konstanter Emission langfristig gegen Null geht, ist jedoch bereits eine Modellhypothese.
Die Beobachtungen zeigen lediglich, dass derzeit etwa 40–50 % der Emissionen in der Atmosphäre verbleiben, während der Rest von Ozean und Land aufgenommen wird. Daraus lässt sich aber kein automatisches „NetZero“ ableiten. Das würde voraussetzen, dass sich das Gesamtsystem über lange Zeit linear verhält. Genau das kann man aus den bisherigen Beobachtungen nicht schließen und es ist auch nicht typisch für komplexe natürliche Systeme, auch wenn zurzeit keine großen Abweichungen von diesem einfachen linearen Verhalten erkennbar sind.
In dem Artikel steht:
Wo bleibt die Wirkung einer 6-jährigen Stagnation der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre
Und als Beleg dazu Bild 2 im Artikel
Fakt ist:
Die sechsjährige Stagnation (falls damit die Zeit zwischen 2019 (inklusive) und 2025 gemeint ist) gibt es nicht. Es gibt bestenfalls eine Verlangsamung der Zunahme.
Die jährliche Zunahme der jährlichen CO2- Emissionen beträgt in dieser Periode 328 Mt gegen 418 Mt jährliche Zunahme in der Vorperiode 1960 bis 2008.
Laut Bild 2 im Artikel steigt die Zunahme der jährlichen CO2- Emissionen im Zeitraum von 2019 bis 2025 schwächer an als die Zunahme der jährlichen CO2- Emissionen im Zeitraum von 2011 bis 2019.
Das ist nachweislich nicht der Fall. Siehe meine Datenrekonstruktion im Anhang (Bild unten) und vergleichen Sie mit Bild 2 des Artikels.
Datenquelle „Statista“ bis 1960 bis 2024 und 38100 Mt für das Jahr 2025.
Auch die in Bild 2 dargestellte Regressionslinie für die jährlichen CO2- Emissionen von 1960 bis 2008 läuft zu stark steigend und verstärkt den Eindruck dass die Regressionslinien der sich daran anschließenden Zeitintervalle relativ flacher verlaufen. Im Sinne einer Stagnation.
Erkennbar daran dass die linke Regressionslinie meiner Rekonstruktion deutlich unterhalb des Datenpunkts für „2008“ endet während die Regressionslinie laut Bild 2 des Artikels ziemlich genau auf „2008“ endet.
Wer’s nicht glaubt kann’s selbst nachrechnen, meine Datentabelle steht im Anhang.
Ob die Parallelität von Trendlinien nicht entscheidend ist heißt nicht dass man von vornherein falsche Trendlinien einzeichnet um eine sechsjährige Stagnation zu beweisen.
M F G
Findet man ja häufig, dass Linien eingezeichnet und überinterpretiert werden.
Ob man den Zeitraum nun als Stagnation oder als verlangsamtes Wachstum bezeichnet, ist letztlich eine Frage der gewählten Periode und der Darstellung. Für die physikalische Einordnung ist das auch nicht der entscheidende Punkt. Maßgeblich ist die Massenbilanz: Ein Teil der Emissionen verbleibt in der Atmosphäre, der Rest wird von Ozean und Land aufgenommen. Die seit Jahrzehnten relativ stabile airborne fraction zeigt, dass ein einfaches lineares Senkenmodell die Beobachtungen zumindest recht gut beschreibt, auch wenn das reale System natürlich komplexer ist.
Geht das nicht auch wesentlich kürzer zu formulieren, Herr Heß?
Z.B. als „sinnfreie Klimatologenonanie?“ bei „schwerdt“ ff. ….
Ossis können das….. 😉
Na ja. Herr Schwerdt macht ja nichts anderes als der Author des Artikels auch.
„Die seit Jahrzehnten relativ stabile airborne Fraction zeigt, dass ein einfaches lineares Senkenmodell die Beobachtungen zumindest recht gut beschreibt“.
Herr Heß, Ihre Aussage wird gern von Halblaien benutzt welche die Physik der Prozesse (also CO2-Bilanz und Senkenfluss proportional zu ppm-280 bzw. anthropogenem Atmosinventar/Zeitkonstante) nicht kennen. Es handelt sich bei der aF um einen „Beobachtungsparameter“ welcher nur zufällig für einen betrachteten Zeitraum gilt, jedoch z.B. für ein Stabilisierungsszenario wie WRE550 unbrauchbar ist.
Hier sinkt ja die Emission solange bis Senkenfluss und konstante Emission gleich werden, wodurch die airborne fraction Null (!) wird – und damit ein „Restbudget“ unsinnig ist. Oder es wird auch (wie ich es gemacht habe) die heutige Emission konstant gehalten und der maximal erreichbare ppm-Wert berechnet. Denkbar ist bei einer sehr hohen Konzentration auch der Fall dass die Emission zeitweise geringer wird als der Senkenfluss und die airborne fraction sogar negativ wird.
Beobachtungsparameter sollten für Fachleute tabu sein. Dazu noch folgende Beispiele: 2000 GtCO2 kumulierte Emission pro Grad (TCRE vom IPCC), 6,5 Grad pro 100 ppm (Ausgasungssensitivität vom Vostok-Eiskern), 1 Grad pro 100 ppm (Ebel), 3 Grad pro CO2-Verdoppelung (ECS vom IPCC), Geburtenrate proportional zur Zahl der Störche.
Sie wird sogar von mir benutzt und ich bin ein Volllaie.
Die airborne fraction ist keine Modellannahme, sondern ergibt sich direkt aus der Beobachtung der Massenbilanz. Man nimmt die gemessenen Emissionen und vergleicht sie mit dem gemessenen Anstieg der atmosphärischen CO2-Menge. Daraus ergibt sich der Anteil, der in der Atmosphäre verbleibt.
Sie ist damit schlicht eine empirische Kenngröße des beobachteten Systems über einen bestimmten Zeitraum.
Dass sie kein universeller Naturparameter ist, ist trivial, sie beschreibt nur das tatsächlich gemessene Verhältnis zwischen Emissionen und atmosphärischem Zuwachs. Genau dafür wird sie verwendet.
Ergänzend: Die beobachtete airborne fraction beschreibt zunächst einmal das tatsächliche Verhalten des Systems in der Natur: Sie ergibt sich direkt aus gemessenen Emissionen und dem gemessenen Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration.
Aus Szenarien kann man zwar ebenfalls eine „airborne fraction“ berechnen, etwa wenn Emissionen so weit reduziert werden, bis Senkenfluss und Emission gleich werden und die AF gegen Null geht, oder wenn man bei konstanten Emissionen einen maximal erreichbaren ppm-Wert berechnet. Solche Größen entstehen jedoch aus Modellannahmen über zukünftige Systemzustände.
Sie sind daher modellabhängige Größen und keine Beobachtungen. Die gemessene airborne fraction hingegen ist eine empirische Beschreibung des tatsächlich beobachteten Systems.
Herr Heß, die gemessene airborne fraction ist KEINE empirische Beschreibung des tatsächlich beobachteten Systems weil es überhaupt kein festes Verhältnis (!) zwischen Emission und ppm-Anstieg (also AF) gibt. Verringert sich die Emission (die z.B. gerade doppelt so hoch ist wie der Senkenfluss) auf die Hälfte, so wird AF ja Null. Wenn Sie uns weismachen wollen dass man mit dem empirisch beobachteten Parameter AF (ohne Kenntnis der Senken und CO2-Bilanz) auch ein Stabilisierungsszenario rechnen kann anstatt trivial richtige (!) „Modellannahmen“ zu machen, irren Sie gewaltig. Mit zufällig beobachteten Parametern zu rechnen, ist sinnlos. Denken Sie einfach mal an die Geburtenrate wenn sich z.B. die Zahl der Störche halbiert.
Die gemessene airborne fraction (AF) ist zunächst eine diagnostische Beobachtungsgröße: Sie beschreibt für einen bestimmten Zeitraum das Verhältnis zwischen Emissionen und dem beobachteten Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre.
Damit ist sie keine feste Systemeigenschaft und auch kein universeller Modellparameter.
Ein konstantes Verhältnis zwischen Emission und ppm-Anstieg existiert physikalisch nicht. Die AF kann sich ändern, wenn sich entweder die Emissionen oder die Senkenflüsse ändern. Reduziert man beispielsweise die Emissionen stark, während die Senken zunächst ähnlich groß bleiben, kann der atmosphärische Zuwachs gegen null gehen und damit auch die AF gegen null tendieren.
Das zeigt: Die AF ist kein kausaler Parameter, mit dem sich ohne weitere Informationen Stabilisierungsszenarien berechnen lassen. Für solche Rechnungen benötigt man ein Modell des Kohlenstoffkreislaufs, also eine Beschreibung der Senkenprozesse und der gesamten Kohlenstoffbilanz (z. B. Ozeanaufnahme, Landsenken und Austauschprozesse zwischen den Reservoiren).
In einem solchen Modell kann man die airborne fraction ebenfalls berechnen; dann ist sie jedoch eine diagnostische Modellgröße, deren Wert vom jeweiligen Modell abhängt.
Dasselbe gilt auch für eine oder mehrere Zeitkonstanten der Systemantwort, die man aus solchen Modellen ableitet. In einfachen linearen Modellen beschreibt eine einzige Zeitkonstante das System oft bereits recht gut. In realistischeren Darstellungen des Kohlenstoffkreislaufs ergeben sich jedoch mehrere Zeitskalen, weil verschiedene Prozesse – etwa Luft-Meer-Austausch, Durchmischung des Ozeans oder biologische Aufnahme an Land – unterschiedlich schnell ablaufen. Die resultierenden Zeitkonstanten sind daher ebenfalls abgeleitete Modellparameter, keine eigenständigen physikalischen Mechanismen.
Interessanterweise liefert die über mehrere Jahrzehnte annähernd konstante beobachtete AF einen Hinweis darauf, dass das System im betrachteten Zeitraum näherungsweise durch eine lineare Differentialgleichung beschrieben werden kann. Wenn der Senkenfluss proportional zum Konzentrationsüberschuss ist und die Emissionen über längere Zeiträume ungefähr exponentiell wachsen, ergibt sich mathematisch automatisch ein nahezu konstantes Verhältnis zwischen Emission und Konzentrationszuwachs.
Die beobachtete Stabilität der AF ist daher keine fundamentale Systemeigenschaft, sondern eine Konsequenz dieser Dynamik und der gewählten linearen Näherung.
Der beobachtete AF-Wert beschreibt somit lediglich das aktuelle Verhalten des Systems im betrachteten Zeitraum. Er ersetzt keine physikalische Modellierung der Flüsse im Kohlenstoffkreislauf und ist auch kein universeller Parameter, mit dem sich zukünftige Stabilisierungsszenarien berechnen lassen. Dasselbe gilt für die daraus abgeleiteten Zeitkonstanten: Auch sie sind modellabhängige Kenngrößen der Systemantwort, nicht Eigenschaften der Natur.
Zusammenfassend: Airborne fraction und Zeitkonstanten sind diagnostische Größen eines bestimmten Modells oder eines betrachteten Beobachtungszeitraums. Sie sind keine fundamentalen Naturparameter, sondern ergeben sich aus der mathematischen Beschreibung des Kohlenstoffhaushalts bzw. aus der beobachteten Bilanz.
Herr Heß, Sie haben jetzt die C-Modell-Problematik voll verstanden und bestätigen meine Aussagen. Also das Wesentliche in Zusammenfassung: In einfachen linearen Modellen beschreibt eine einzige Zeitkonstante [Dietze: tau=55 a] das System bereits recht gut. Bei mehreren detaillierten Zeitkonstanten sind resultierende tau daher ebenfalls abgeleitete Modellparameter. Wenn der globale Senkenfluss proportional zum Konzentrationsüberschuss [ppm-280] ist und die anthropogenen Emissionen über längere Zeiträume ungefähr exponentiell [!] wachsen, ergibt sich mathematisch automatisch ein nahezu konstantes Verhältnis [AF wie beobachtet] zwischen Emission und Konzentrationszuwachs.
Herr Dietze,
da schießen Sie über das Ziel hinaus.
Dass einfache lineare Modelle mit einer einzigen Zeitkonstante die historische Entwicklung des atmosphärischen CO₂ recht gut approximieren können, ist nicht überraschend. Wenn Emissionen über längere Zeiträume relativ glatt und annähernd exponentiell wachsen, kann ein Ein-Tau-Modell die beobachtete Entwicklung durchaus gut nachzeichnen.
Daraus folgt jedoch nicht, dass das Ein-Tau-Modell richtig ist und mehrere Zeitkonstanten lediglich „abgeleitete Modellparameter“ seien. Das gilt prinzipiell für beide Ansätze. Mehrere Zeitkonstanten ergeben sich aus der physikalischen Struktur des Systems: Atmosphäre, Oberflächenozean, Tiefsee und Biosphäre besitzen unterschiedliche Austausch- und Reaktionszeiten. Modelle mit mehreren Zeitskalen versuchen genau diese realen Prozesse abzubilden.
Ein Ein-Tau-Ansatz ist daher vor allem eine effektive Näherung, während Modelle mit mehreren Zeitkonstanten eine physikalische Zerlegung der beteiligten Speicher und Austauschprozesse darstellen. Dass beide Ansätze die Vergangenheit ähnlich reproduzieren können, liegt wesentlich daran, dass der Antrieb, die Emissionen, über lange Zeiträume relativ glatt gewachsen ist.
Aus dem Umstand, dass ein einfaches Modell historische Daten gut beschreibt, folgt jedoch nicht, dass komplexere Darstellungen falsch sind.
Diese Schlussfolgerung ist naturwissenschaftlich nicht haltbar, weil unterschiedliche Modellstrukturen unter denselben Antriebsbedingungen denselben historischen Verlauf erzeugen können.
War Ihr „Beitrag“ das Resultat eines Auftrags an eine „KI“, mit 1000 Worten nix zu sagen?
Maßgeblich ist die Massenbilanz:
Dazu dies:
Aus der Zunahme der jährlichen CO2- Emissionen im Zeitraum von 1960 bis 2025 ergibt sich folgende Geradenglaichung.
Y = 452,12 * X + -876753
Y = Mt CO2 pro Jahr
X = 1960 bis 2025
Umgerechnet auf die CO2- Zunahme in vppm pro Jahr
ist dann S =Y / 8020
Die Keeling- Kurve hat die Regressionsgleichung
U = 0,01333 * X * X -51,44 * X + 49933
U = vppm CO2
X = 1960 bis 2025
Die Steigung der Keeling- Kurve ist eine Gerade mit der Gleichung
Z = 2 * 0,01333 * X – 51,44 (Ableitung von U nach der Zeit X)
Z = vppm pro Jahr
X = 1960 bis 2025
(Nur nebenbei: Die Geraden von Z und von Y würden auf 1 normiert übereinander liegen, aber einzelne Werte der CO2- Emissionen streuen um die normierte Gerade von Z. Legt man eine Regressionslinie durch die normierten Werte der CO2- Emissionen so liegt diese fast deckungsgleich über der normierten Steigung der Keeling- Kurve. Damit lässt sich die Behauptung einer statistisch signifikanten Abflachung widerlegen, aber das spielt jetzt keine Rolle.)
Beispielsrechnung tabellarisch im Anhang. Damit ist eine Richtigkeitskontrolle möglich.
Die Y-Werte der Tabelle stammen aus der Regression. Zum Vergleich mit den Originaldaten von „Statista“ siehe meine Tabelle vom 5. März 2026 15:15
S –Z ist die Differenz zwischen der jährlichen CO2- Emission in vppm / Jahr und dem jährlichen Anstieg der Keeling- Kurve in vppm / Jahr.
(S – Z) / S ist die relative Differenzbezogen auf die jährliche CO2- Emission in vppm / Jahr quasi die Senkenleistung.
Die Senkenleistung steigt seit 1960 abflachend mit der Zeit. Es scheint es so zu sein dass sie mit steigendem CO2- Ausstoß gegen einen konstanten Wert läuft.
M F G
Sie vergleichen geglättete Regressionsfunktionen, statt der realen Zeitreihen. Emissionen werden linear gefittet, die Keeling-Kurve quadratisch, und daraus wird durch Ableitung wieder ein Trend konstruiert, damit entfernt man gerade die Variabilität, in der die Dynamik der Senken steckt. Betrachtet man stattdessen die beobachteten Senkenflüsse (Ozean + Land aus dem Global Carbon Project) mit den Mauna_Loa Jahresdaten, zeigt sich ein klarer Zusammenhang mit dem CO2-Überschuss der Atmosphäre. Wie meine Abbildung zeigt, wächst die Senkenstärke näherungsweise linear mit CO2−280; von einer Senkenleistung, die „gegen einen konstanten Wert läuft“, ist in den Daten also nicht viel zu sehen.
Sie vergleichen geglättete Regressionsfunktionen, statt der realen Zeitreihen.
Das hab ich mit der Ableitung der Keeling- Kurve gemacht, in der Tat.
Das ich das machen konnte ergibt sich aus der angehängten Graphik in der ich die jährlichen Differenzen der Keeling- Messungen gegen die Zeit aufgetragen habe und die schwarze Regressionsgerade
y = 0,0294x – 56,81
hindurchgelegt habe.
Die Ableitung der Keeling- Kurve ist die rote Gerade.
Im Anhang dazu die Graphik „Differenzen in der Steigung der Keeling- Kurve mit schwarzer Regressionsgerade und die durch Ableitung der Keeling- Kurve berechnete Steigung“.
Damit ergeben sich für die Z- Werte der angehängten Tabelle in meinem Beitrag vom 7. März 2026 10:10 nur geringfügig andere Werte.
Also wo ist das Problem dass ich gleich geglättete Regressionsfunktionen genommen habe?
Die Y- bzw. S- Werte sind ebenfalls steigende Geraden wie die Steigungen der Keeling- Kurve.
Z- und S- Werte gegeneinander aufgetragen ergeben ebenfalls eine Gerade. Das ist in etwa das was Sie in Ihrer Graphik darstellen wollen.
Was Ihre Kurve zeigt ist dass die Zunahme des CO2 und das gemessene CO2 linear miteinander verknüpft sind.
Die Differenz der Z- und S- Werte ist ebenfalls eine Gerade.
Aber das heißt noch lange nicht dass die zunehmende Differenz zwischen Z und S (die Senke) linear mit Z oder S sind.
Diesen Zusammenhang habe ich mit der unteren Abbildung meiner Graphik vom 7. März 2026 10:10 dargestellt.
M F G
Wenn zwei Größen beide ungefähr linear mit der Zeit wachsen, dann ist es trivial, dass sie gegeneinander aufgetragen ebenfalls eine Gerade ergeben. Das ist eine reine Eigenschaft linearer Trends und sagt zunächst nichts über die zugrunde liegende Physik aus.
Genau deshalb habe ich die Senken nicht gegen die Zeit aufgetragen, sondern gegen die physikalisch relevante Größe, nämlich den CO2-Überschuss der Atmosphäre (CO2-280). In den Beobachtungsdaten zeigt sich dabei ein klarer Zusammenhang:
Die Senkenstärke wächst mit dem Konzentrationsüberschuss der Atmosphäre.
Das ist auch physikalisch plausibel, weil die Aufnahmeprozesse von Ozean und Land primär vom Partialdruck- bzw. Konzentrationsgradienten abhängen und nicht direkt von der Emissionsrate.
Die Tatsache, dass sowohl Emissionen als auch atmosphärischer Zuwachs über längere Zeiträume ungefähr linear mit der Zeit steigen, erklärt also, warum Ihre Trendgeraden ähnlich aussehen.
Daraus folgt jedoch nicht, dass die Senken „gegen einen konstanten Wert laufen“.
Die beobachteten Flüsse zeigen vielmehr, dass die absolute Senkenaufnahme mit der atmosphärischen CO2-Konzentration weiter zunimmt.
Schaut man die Daten aus meiner Grafik an, dann deutet das darauf hin, dass die beobachtete Senkenstärke näherungsweise linear mit dem CO2- Überschuss der Atmosphäre zunimmt. Das entspricht dem Verhalten, das man von einem einfachen linearen Modell mit einer effektiven Zeitkonstante erwarten würde, wie es Herr Dietze vorschlägt. Zumindest im derzeit beobachteten Konzentrationsbereich beschreibt ein solcher Ansatz die Beobachtungen offenbar recht gut.
Unter der Annahme, dass dieser beobachtete lineare Zusammenhang weiterhin gilt, ergäbe sich tatsächlich ein Szenario wie von Herrn Dietze beschrieben. Es gibt zwar plausible Argumente dafür, dass sich die Senkendynamik bei höheren Konzentrationen oder veränderten Randbedingungen ändern könnte. In den bisher beobachteten Daten ist eine solche systematische Abweichung jedoch bislang nicht eindeutig erkennbar.
In Ihrer Abbildung vom 7. März 2026 12:50 tragen Sie die Werte der Keeling- Messdaten gegen die „Observed sink Strength“ in Gt pro Jahr auf.
Wie berechnen Sie diesen Wert? Oder stellen Sie die Zahlen einfach in den Beitragsbaum wenn Sie diese woanders her haben. Gegebenenfalls würde ich dann noch einmal eine Antwort schreiben.
Sie schreiben selbst
Wie meine Abbildung zeigt, wächst die Senkenstärke näherungsweise linear mit CO2−280
und erwähnen „näherungsweise“
Ich fasse „Senkenstärke“ als Differenz zwischen der CO2- Emission (umgerechnet in vppm pro Jahr) und der Steigung der Keeling- Messdaten für ein bestimmtes Jahr auf.
Das ist laut meiner Tabelle vom 7. März 2026 10:10 die Differenz S – Z in vppm pro Jahr.
Jetzt trage ich noch einmal diese Differenz gegen die Keeling- Messdaten auf. Dabei ist erstmal völlig egal ob man noch 280 vppm von diesen abzieht.
Die zugehörige Graphik „Senkenstärke gegen Keeling- Messdaten“ steht im Anhang.
In der Tat stimmt „näherungsweise“.
Hätte ich anstelle der Keeling- Messdaten die Steigung der Keeling- Messdaten genommen wäre das Ergebnis natürlich eine Gerade.
Die relative Änderung der Senkenstärke bezogen auf die Emission ist laut meiner Abbildung vom 7. März 2026 10:10 nicht linear.
Aber nicht aufgrund irgendwelchen unsauberen Arbeitens mit Linearregressionen wie Sie hier subtil behaupten.
Mal ehrlich,
Langsam wird es mir zu dumm mit Ihren „Belehrungen“ zum Thema Linearregression. Erinnert mich irgendwie an „aus KI abgepinnt“. Früher hätte man gesagt „Komplementyse der Papapianostra“.
Ich stelle hiermit eine weitere Diskussion mit Ihnen zu diesem Thema ein. Fakt ist dass in diesem Artikel von Herrn Dr. Beppler sowieso schon von Anfang an mit „sonderbaren Rechnungen“ gearbeitet wurde wie ich in meinem Beitrag vom 7. März 2026 13:41 noch einmal anmerkte.Was sollen dann noch abseitige Diskussionen bewirken?
Soweit Sie also nichts substanzielles mehr zu Ihrem Begriff der Senkenstärke zu liefern haben wünsche ich Ihnen noch eine schöne Zeit.
M F G
Die von mir verwendete „observed sink strength“ stammt nicht aus einer eigenen Rechnung, sondern direkt aus den Global Carbon Project (GCP) Daten. Ich habe dazu die beobachteten Senkenflüsse aus der Tabelle verwendet, also
Sink = oceansink + landsink (+ Cementcarbonation)
in GtC pro Jahr. Diese Werte werden im jährlichen Global Carbon Budget publiziert. Hatte ich oben aber schon geschrieben.
Meine Grafik zeigt daher beobachtete Senkenflüsse, nicht die algebraische Differenz S-Z aus zwei Trendfunktionen. Genau deshalb habe ich die Senkenstärke gegen den CO2-Überschuss der Atmosphäre (CO₂-280) aufgetragen. Diese Daten zeigen dabei im beobachteten Bereich einen näherungsweise linearen Zusammenhang.
Mehr wollte ich mit der Abbildung auch nicht zeigen. Aber es ist eben sehr interessant, dass dadurch Herrn Dietzes Modell gestützt wird.
o.K. einen noch,
Und wo sind die Daten zu den Senkenflüssen aus Ihrem Diagramm vom 7. März 2026 12:50?
Ich habe dazu die beobachteten Senkenflüsse aus der Tabelle verwendet, also
Sink = oceansink + landsink (+ Cementcarbonation)
Und wie lauten die Daten aus der Tabelle für „Sink“ nach Jahren geordnet?
Für mich ist ein Senkenfluss die Differenz (in der angehängten Tabelle blau unterlegte Spalte) zwischen der CO2- Emission eines Jahres (z.B. in vppm umgerechnet also Mt / Jahr dividiert durch 8020) in der angehängten Tabelle die grau unterlegte Spalte.
minus
der Änderung der Keeling- Messung gegenüber dem Vorjahr (Spalte gelb unterlegt)
Es gibt demnach auch negative Senkenflüsse wie etwa im Jahr 1973.
Unterhalb der Tabelle meine Auswertung graphisch aufgetragen. Schwarz die Originaldaten aus der blau unterlegten Spalte der Tabelle mit schwarzer Regressionsparabel.
Rot die mit Linearregression vor ausgewerteten Senkenflüsse. Um zu zeigen dass es egal ist ob man die Originaldaten nimmt oder eine Vorauswertung mit Linearregression macht. Da tut sich nichts an der Aussage dass die Senkenflüsse nichtlinear mit den Keeling- Messdaten steigen. Allein schon deswegen weil die Keeling- Messdaten nichtlinear mit der Zeit steigen. Ob man jetzt 280 vppm davon abzieht oder nicht.
Da Sie offenbar die Daten für „Sink“ haben wäre es eine Möglichkeit gewesen die Rechnungen in der Art wie ich sie gemacht habe noch mal durchzuführen.
Unabhängig davon verläuft der relative Senkenfluss nicht linear steigend. Und wird erst seinen Verlauf ändern wenn sich substanziell etwas an den bisher linearen Verläufen der CO2- Emissionen ändert. Das tut es aber derzeit nicht. Da kann sich Herr Dr. Beppler noch so mit seinen „Beweisen“ anstrengen.
Herr Schwerdt,
die von mir verwendeten Senkenflüsse stammen direkt aus dem Global Carbon Budget und sind definiert als
Sink = oceansink + landsink (+cementcarbonation)
in GtC/Jahr. Es handelt sich dabei also um die beobachteten Senkenflüsse und nicht um die aus Trendfunktionen berechnete Größe S-Z.
Aus der atmosphärischen Massenbilanz folgt allgemein
dC/dt= E – Sink
und damit
Sink = E – dC/dt
Ihre Größe
(S-Z)/S
ist daher identisch mit
Sink/E
also der relativen Senkenfraktion bzw. 1-AF.
Wenn man – wie im linearen Relaxationsansatz – für den Senkenfluss
Sink = k(C-280)
ansetzt, ergibt sich unmittelbar
(S-Z)/Z = Sink/E = k(C-280)/E
Diese Größe hängt damit nicht nur von der Konzentration C, sondern gleichzeitig auch von den Emissionen E ab. Selbst wenn der zugrunde liegende Zusammenhang Sink proportional (C-280) exakt gilt, ist Sink/E daher im Allgemeinen keine lineare Funktion der Konzentration, solange E selbst zeitabhängig ist.
Der Unterschied zwischen unseren Darstellungen liegt somit vor allem in der Wahl der Variablen: Ich betrachte den absoluten Senkenfluss als Funktion des CO2-Überschusses, während Sie eine normierte Größe betrachten, die zusätzlich vom Emissionsverlauf abhängt.
Ich habe damit im Grunde lediglich das dargestellt, was auch im Global Carbon Budget bzw. in den IPCC-Darstellungen verwendet wird, nämlich die beobachteten Senkenflüsse als abgeleitete Beobachtungsgrößen der atmosphärischen CO2-Bilanz. Die Grafik zeigt lediglich, dass im Mauna-Loa-Zeitraum der einfache lineare Ansatz Sink proportional (C-280), wie ihn auch Herr Dietze verwendet, die beobachtete Entwicklung der Senken recht gut beschreibt.
Unterschiedliche Kurvenformen ergeben sich daher bereits aus der Definition der betrachteten Größen und stellen für sich genommen keinen Widerspruch zum linearen Ansatz von Herrn Dietze dar.
ich hätte jetzt gedacht, dass Sie die Daten vom GCP finden.
https://globalcarbonbudget.org/gcb-2025/
Der von mir gewählte Ansatz ist dabei bewusst sehr direkt: Er arbeitet ausschließlich mit den beobachteten Flüssen und der atmosphärischen Bilanz und kommt ohne Anpassung von Trend- oder Fitfunktionen aus. Die dargestellte Beziehung ergibt sich daher unmittelbar aus den Beobachtungsdaten selbst und nicht aus einer vorher gewählten Regressionsform.
Der von mir gewählte Ansatz ist dabei bewusst sehr direkt: Er arbeitet ausschließlich mit den beobachteten Flüssen und der atmosphärischen Bilanz und kommt ohne Anpassung von Trend- oder Fitfunktionen aus. Die dargestellte Beziehung ergibt sich daher unmittelbar aus den Beobachtungsdaten selbst und nicht aus einer vorher gewählten Regressionsform.
Der von Ihnen gewählte Ansatz enthält Daten deren Entstehen mich interessiert hätte.
Aber wieder nur die „Komplementyse der Papapianostra“ in der Anwort und auch nichts substanzielles unter dem Link zu finden.
Erläutern Sie mir nur einen Datenpunkt in Ihrem Diagramm, zum Beispiel den ganz Linken (rund 1,9 Gt Senkenstärke). Wie sind Sie darauf gekommen oder woher stammt diese Zahl? Nach so vielem Hin und Her kann ich das wohl erwarten. So wie ich jede meiner Rechnungen transparent gemacht habe von Ihnen aber nur -mit Verlaub- „Gelabe“r kam.
Bei den pdf- Dateien finde ich die Ihre Graphik nicht. Auch nicht die Daten dazu
Und sollte sie doch irgendwo herumgeistern stellt sich die Frage wie man eine Senkenstärke „beobachtet“. Gibt es dafür Messinstrumente? Oder hat man auf messbare Größen (Keeling- Messdaten und jährliche CO2 Eimssionen) zurückgegriffen und die Senkenstärke ist ein „beobachteter Rechenwert“.
Mein Verdacht ist das sich irgendwelche Ärmelschoner im Elfenbeinturm die Senkenstärken am A… abgefingert haben.
Sie können es ja nicht gewesen sein. Sie benutzen sie bisher nur ohne erkennbaren Beleg in Ihrem Diagramm. Bewusst und sehr direkt….
Herr Schwerdt,
Wenn Sie runterscrollen kommt doch Datasets, da finden Sie Excelfiles und
viele andere Netcdf Dateien der unterschiedlichen Arbeitsgruppen die daran beteiligt sind.
Die von mir verwendeten Senkenflüsse stammen aus dem Global Carbon Budget des Global Carbon Project (GCP). Das ist keine Einzelrechnung, sondern eine internationale Datensynthese, an der viele Forschungsgruppen weltweit beteiligt sind.
Der atmosphärische CO2-Anstieg wird aus dem globalen Messnetz (NOAA, Mauna Loa, ICOS usw.) bestimmt, die Emissionen aus Energie- und Landnutzungsstatistiken. Die Ozean- und Landsenken werden aus einer Kombination von Beobachtungen (z. B. pCO2-Messungen im Ozean), biogeochemischen Modellen und atmosphärischen Inversionen abgeleitet. Diese verschiedenen Ansätze werden von zahlreichen Arbeitsgruppen zusammengeführt und jährlich im Global Carbon Budget veröffentlicht.
Die von mir geplottete Größe
Sink = oceansink + landsink (+cementcarbonation) ist genau diese veröffentlichte Bilanzgröße der globalen CO2-Senken. Ich habe also lediglich die im Global Carbon Budget publizierten Senkenflüsse gegen den CO2-Überschuss der Atmosphäre aufgetragen ohne eigene Fits oder Regressionsfunktionen.
Herr Schwerdt, interessant dass Ihre Kurve gegen die Aussage (und auch meine Modellierrung) „proportional zu ppm-280“ einen langsamen Abfall der „Senkenstärke“ zeigt. Man mag das auch auf leichte Sättigungserscheinungen der oberen (jedoch auch stets ausgetauschten) Mischungsschicht – also Revelle – zurückführen. Aber ich denke, da spielt die langsame (überwiegend wegen Sonne und Abahme der Bewölkung) Erwärmung eine größere Rolle. Wenn deser Effekt bald entfällt und eine ozeanische Abkühlung beginnt, wird die Senkenleistung wieder etwas zunehmen – womit dann auch die Modellierung des zukünftigen ppm-Anstiegs etwas genauer wird.
„Meine Kurve“, gemeint ist damit die vom 8. März 2026 17:59, flacht deswegen ab
weil
die auf der X- Achse die Keeling- Daten aufgetragen sind die quadratisch mit der Zeit zunehmen
und weil
auf der Y- Achse das aufgetragen ist was ich Senkenstärke nenne und damit
die
Differenz zwischen der CO2- Emission (umgerechnet in vppm pro Jahr) und der Steigung der Keeling- Messdaten für ein bestimmtes Jahr
meine
und
die Zahlen dazu ebenfalls am 8. März 2026 17:59 hier hereingestellt habe!
Die Differenz zwischen der CO2- Emission (umgerechnet in vppm pro Jahr) und der Steigung der Keeling- Messdaten für ein bestimmtes Jahr läuft linear mit der Zeit.
(wiederhole linear)
Beim Auftragen von Daten, die linear mit der Zeit laufen gegen Daten die nichtlinear mit der Zeit laufen wird die Zeit eliminiert und dadurch entsteht der krumme Verlauf der Graphik in meinem Beitrag vom 8. März 2026 17:59.
Mehr ist da nicht dran
(Nebenbei in der E- Technik kann man auf diese Weise mit dem Oszilloskop Lissajous- Figuren erzeugen indem man die Y- Werte der Oszillationen gegeneinander aufträgt).
Real ist dass die CO2- Emission linear mit der Zeit steigt und keine Signifikanz dafür besteht dass sie sich abschwächt.
Ebenso wie die Steigung der Keeling- Messdaten linear mit der Zeit zunimmt.
Entgegen der Behauptung des Artikels
Die weltweiten CO2-Emissionen stagnieren seit 6 Jahren ohne jede Wirkung auf den CO2-Anstieg der Atmosphäre
Zwei Geraden voneinander subtrahiert ergeben das was ich als Senkenstärke bezeichne.
(Das gilt auch für Einzelwerte (der Emission pro Jahr minus Änderung der Keeling- Daten pro Jahr) die voneinander subtrahiert einen linearen Zusammenhang mit der Zeit ergeben)
und zwei Geraden voneinander subtrahiert ergeben wieder eine Gerade.
Also ist der Senkenstärke linear mit der Zeit.
Noch ein Hinweis:
Eine Regressionsgerade beschreibt lediglich die beste lineare Approximation über das gesamte Beobachtungsintervall. Sie ist eine mittlere Steigung und darf daher nicht punktweise ausgewertet oder mit der lokalen Steigung der zugrunde liegenden Funktion verwechselt werden.
Ich erlaube mir mal eine Zusammenfassung seit:
Ulrich Tengler
Antwort auf Günter Heß
5. März 2026 22:21
…..
…. diese Onanie ist seitdem weitergeführt worden …. , oder, Herr Heß?
Welche Abhängigkeit lesen sie aus der Grafik raus?
Herr Dr. Beppler,
Die Entwicklung der Abflachung des Anstieges der CO2-Emissionen beginnt schon 2011, um ab 2019 bis 2025 nur noch um 1,1 Gt CO2 (37,0 Gt CO2 in 2019, 38,1 in 2025) anzusteigen.
In der Tat ergeben 38100 Mt im Jahr 2025 minus 37104 Mt im Jahr 2019 eine Differenz von 996 Mt bzw. 0,996 Gt, also rund eine 1 Gt. Beziehungsweise 0,166 Gt pro Jahr.
Wenn man alle Jahre zwischen 2019 und 2025 mit Linearregression berücksichtigt beträgt der Anstieg jedoch 2,3 Gt bzw. 0,38 Gt pro Jahr.
Von 1960-2008 lag der jährliche Anstieg der CO2-Emissionen bei 0,48 Gt CO2/a, in 2019-2025 bei 0,11 Gt CO2/a – eine Absenkung um 78%.
Von 1960 auf 2008 ergibt sich aus der Linearregression ein jährlicher Anstieg von 0,417 Gt pro Jahr.
Und nicht wie Sie behaupten 0,48 Gt pro Jahr.
Zu Ihrer „Absenkung“.
Sie rechnen
(0,48 – 0,11) / 0,48 und kommen auf 78 % Absenkung. Genau sind es 77 % Absenkung.
Wenn man rechnet
(0,417 – 0,38) / 0,417 kommt man auf eine Absenkung von 9 %.
Der Grund für diese Diskrepanz ist einmal Ihre Falschrechnung in der Sie nur die Emission von 2025 minus der Emission von 2019 rechnen ohne die Zwischenwerte mit Linearregression zu berücksichtigen
und
dass Sie die Steigung der CO2- Emissionen für die Zeit von 1960 bis 2018 zu hoch angeben.
Wäre der Anstieg der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen nach 2008 ohne die weltweiten Maßnahmen zu ihrer Absenkung unverändert weiter angestiegen, lägen die anthropogenen CO2-Emissionen in 2025 etwa um (2025-2008) x 0,48 Gt CO2/a = 8,2 Gt CO2 höher oder bei 38,1 + 8,2 = 46,3 Gt CO2. (vgl. auch nächstes Kapitel)
Extrapoliert man die Linearregression für die Zeit zwischen 1960 und 2008 auf das Jahr 2025
So erhält man für 2025 Eine CO2- Emission von 37,1 Gt. Die Differenz der Emissionen (2025 – 2008) beträgt 7,1,Gt. Hier schlägt sich der Fehler nieder den Sie beider Linearregression für den Zeitraum von 1960 – 2008 gemacht haben und eine größere Steigung berechnet haben.
Sie können natürlich jetzt behaupten dass das alles falsch ist.
Deswegen stelle ich die Tabelle mit den CO2- Ausstößen von 1960 bis 2025 noch einmal in den Anhang.
Rechnen Sie nach!
M F G
Prof. Salby London 2015
CO2 durch China (2000) nicht messbar 2015_07_10 https://youtu.be/jZ0R1MCkSOU?si=tfaesoiNKrjieYe_
Studie mit Hilfe von KI Grok-3 zerlegt Behauptungen vom „menschen-gemachten“ Klimawandel In der Studie wird die anthropogenen CO₂-Emissionen mit 10 Milliarden Tonnen pro Jahr beziffert, die aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe, der Zementproduktion und Landnutzungsänderungen stammen. Das sind etwa 4 % des jährlichen globalen Kohlenstoffkreislaufs von 230 Milliarden Tonnen.
2025_03_23 https://tkp.at/2025/03/23/studie-mit-hilfe-von-ki-grok-3-zerlegt-behauptungen-vom-menschengemachten-klimawandel/
Zu Ihrem Link
https://youtu.be/jZ0R1MCkSOU?si=tfaesoiNKrjieYe_
Prof. Sally behauptet in dem von Ihnen verlinkten Video ab 1h:11min.
dass die CO2- Emissionen im Zeitraum von 1990 bis 2008 ab dem Jahr 2002 stärker steigen als die Keeling- Kurve.
Weil er die Keeling- Kurve in diesem Zeitraum in einem anderen Maßstab der y- Achse als die CO2- Emissionen darstellt. Wodurch er zugunsten der Darstellung der CO2- Emissionen stark übertreibt
Salby’s Graphik aus dem Video 1h:11min haben Sie schon einmal unkritisch in Ihrem Beitrag vom 26. Februar 2026 11:14 übernommen.
Siehe meine Antwort an Sie vom 26. Februar 2026 16:19 mit angehängter Graphik in der CO2- Emissionen und Keeling- Kurve auf 1 normiert sind. Und die Salby’schen Übertreibungen durch einen an beide Zusammenhänge angepassten Maßstab vergleichbar sind
In diesem Artikel wird behauptet dass die CO2- Emissionen im Zeitraum von 2011 bis 2026 schwächer steigen als die Keeling- Kurve.
Also das Umgekehrte.
M F G
Herr Beppler, Beziehen sich Ihre 4,9 ppm auf die kumulierten anthropogenen Emissionen seit 1870 oder lediglich auf die Emissionen des Jahres 2025?
Dr. Beppler geht fälschlich davon aus dass die ppm der Atmosphäre den Gleichgewichtszustand erreicht haben, weshalb ja nicht die Emission sondern nur der Zuwachs eine Rolle spielt. Die Emission des Vorjahres (und der kumulierten Vergangenheit) ist also verschwunden und somit tritt nur der anthropogene Einjahreszuwachs von 4,9 ppm in Erscheinung. Seine Halbwertszeit beträgt also statt 38 kaum 0,5 Jahre, womit unsere Emission irrelevant wird und er ins Guinnessbuch der Rekorde gehört. Konsequenz dieser absurden Annahme ist dass der übrige Anstieg von 423 ppm seit 1870 (Bild 3) durch ozeanische Ausgasung wegen der Ozeanerwärmung entstanden sein muss.
Faktencheck durch grok, für die weitere Diskussion:
“Fakten-Check (basierend auf Global Carbon Project, IEA, NOAA usw. Stand 2025/2026):
Zusammenfassung: Emissionen wachsen weiter (wenn auch langsamer), und der Atmosphärenanstieg ist direkt damit verbunden – keine Evidenz für „keinen Effekt“ oder dominante natürliche Quellen.
“
Offensichtlich muss diese KI noch viel dazu lernen und nicht nur auf der Basis der bevorzugten IPCC-Aussagen.
Herr Heß
Die 4,9 ppm beziehen sich auf die in 2025 eingebrachten anthropogenen CO2-Emissionen von 38,1 Gt CO2.
Herr Beppler, Wenn sich die 4,9 ppm nur auf die Emissionen des Jahres 2025 beziehen, wie werden dann die Emissionen der Jahre 1870 bis 2024 in Ihrer Berechnung des heutigen CO2-Anstiegs berücksichtigt?
Herr Heß,
in meinem Bild 3 können Sie die jährliche Entwicklung der anthropogenen und der natürlichen CO2-Quellen entnehmen. Sie können nicht die vor 2025 angefallenen anthropogenen und natürlichen CO2-Quellen in einem „heutigen CO2-Anstieg“ betrachten.
Nein kann ich nicht. Denn sie geben ja eine Konzentration in ppm an und nicht GtCO2. Wieviel anthropogene Emissionen in GtCO2 sind den seit 1870 emittiert worden? Und wie sehe ich das in ihrem Bild?
Herr Heß, Ihnen ist sicher aufgefallen dass Dr. Beppler behauptet, ich habe trotz aller Beweise immer noch nicht vernommen, dass die Meere schon seit vielen Jahrzehnten keine CO2-Senken sein können (und sogar böswillige Quellen sind, die jede Reduktion durch CCS gleich wieder zunichte machen). Deshalb ist bei ihm ja auch der anthropogene Anstieg 2025 4,9 ppm, was er selbst bestätigt. Aber wo all unsere CO2-Emissionen von 1870 bis 2024 abgeblieben sind, bleibt ein Rätsel, denn der ppm-Zuwachs soll ja bei ihm aus der Erwärmung der Ozeane stammen. Und deren Erwärmung muss dann offenbar von diesem Zuwachs verursacht sein – also ein Selbstläufer, oder was?
Der Verfasser hat – selbst nach mehrmaliger Kritik – immer noch nicht seinen groben Fehler (siehe auch Bild 3) verstanden. Er ist meint fälschlich, wenn die CO2-Emission weniger oder nicht ansteigt müsse sich das sogleich auf den ppm-Anstieg auswirken. Wie meine C-Modellrechnung für konstante Emission von 11,3 GtC/a ab 2025 zeigt, steigen die ppm noch 110 Jahre (!!) lang an weil der Senkenfluss solange geringer ist als die Emission und erst dann (bei etwa 500 ppm) soweit angestiegen ist dass NetZero erreicht wird.
Die Aussagen „der CO2-Anstieg folgt der Ausgasung der Meere durch den Temperaturanstieg und die unbezahlbare Rückführung der anthropogenen CO2-Emissionen ist daher absurd“ sind unsinnig und zeigen dass der C-Kreislauf falsch verstanden wird. Wegen des atmosphärischen Anstiegs um 145 ppm agieren die Ozeane, die wegen der gigantischen Kapazität nur erst knapp über 280 ppm haben, grundsätzlich als CO2-Senken. Zusammen mit der Biomasse werden heute bereits etwa 63% unserer Emission aufgenommen.
Herr Dietze
Sie schreiben: „Er meint fälschlich, wenn die CO2-Emission weniger oder nicht ansteigt, müsse sich das sogleich auf den ppm-Anstieg auswirken.“
Weiter schreiben Sie zu Ihren Modellbetrachtungen: „Wie meine C-Modellrechnung für konstante Emissionen von 11,3 GtC/a ab 2025 zeigt, steigen die ppm noch 110 Jahren (!!) lang an.“
Meine Empfehlung: Schauen Sie sich die gemessenen CO2-Umsetzungen in den Bildern 4,5,6,7 an. Je nach Impuls steigen die CO2-Gehalte innerhalb eines Jahres um z.B. 3 ppm an und fallen in der gleichen Zeit wieder ab.
Wenn Sie nach Ihren Modellen noch nach 110 Jahren CO2-Anstiege ausweisen, so stellt sich die Frage nach der Qualität Ihrer Annahmen in Ihren Modellen.
Aber dieses Problem diskutieren wir schon seit vielen Jahren ohne jede Annährung, so dass eine weitere Diskussion keinen Sinn macht.
„Je nach Impuls steigen die CO2-Gehalte innerhalb eines Jahres um z.B. 3 ppm an und fallen in der gleichen Zeit wieder ab. Wenn Sie nach Ihren Modellen noch nach 110 Jahren CO2-Anstiege ausweisen, so stellt sich die Frage nach der Qualität Ihrer Annahmen in Ihren Modellen„.
Herr Dr. Beppler, sie haben die CO2-Bilanz immer noch nicht verstanden. Wenn bei 425 ppm der (zu ppm-280 proportionale) Senkenfluss z.B. 3,3 ppm/a ist und wir 5,7 ppm/a emittieren, so ist der Zuwachs 2,4 ppm/a. Ändert sich die Emission um ±1 ppm/a, so ändert sich auch der Zuwachs um ±1 ppm/a. Genau das ist doch was mein C-Modell berücksichtigt.
Es stellt sich also NICHT die Frage nach der Qualität meines C-Modells, sondern nach Ihrem Verständnis, diesen einfachen Sachverhalt endlich zu begreifen aus dem folgt dass solange der Senkenfluss kleiner ist als die Emission, ppm ansteigen muss und beim Maximalwert (z.B.500 ppm bei 11,3 GtC/a) NetZero ganz von selbst erreicht wird.
Herr Dr. Beppler, anhand meiner WRE550-Gafik sehen Sie dass um 2065 der Senkenfluss etwa 7,5 GtC/a bei 438 ppm betragen muss weil da der ppm-Anstieg Null wird und die stark nachlassende Emission denselben Wert aufweist. Die Vermutung dass da auch ein entsprechender ppm-Rückgang erfolgen muss, ist also falsch.
Ja, es stimmt, dass der atmosphärische CO2-Gehalt bei Konstanthaltung der Emissionen noch jahrelang ansteigt. Allerdings wirkt sich das schon nach wenigen Jahren auf die Keelingkurve sichtbar aus, indem sie nicht mehr steiler wird, sondern ihr Anstieg anfängt abzuflachen.
Andererseits sind wir von der Konstanthaltung unserer anthropogenen Emissionen noch ein ganzes Stück entfernt. Deshalb wird es selbst für den Fall, dass diese dominierend sein sollten, vermutlich noch zu früh sein, um von der Keelingkurve eine deutliche Reaktion zu erwarten.
Herr Mechtel, Dr. Beppler, der auf eine CO2-Sensitivität von 6 Grad pro 100 ppm aus Eisbohrkernen hinweist obwohl dies sich um die etwa um den Faktor 20 (!!) höhere solar-ozeanische Ausgasungssensitivität handelt, welche mit dem CO2-Klimaeffekt NICHTS zu tun hat, und auch Unsinniges bei Konstanthaltung der Emission behauptet, blamiert sich weiter mit „Alle Bemühungen zum CO2-Abbau aus der Atmosphäre nach dem CCS-Verfahren können keinen Erfolg haben da die abgebaute CO2-Menge aus der Atmosphäre sofort aus den Meeren nachgeliefert würde„. Soviel Unsinn ist für Fachleute kaum zu fassen.
Dass Ozeane und Biomasse wirksame Senken sind und CCS überflüssig ist, zeigt meine Modellrechnung für das Stabilisierungsszenario WRE550, die ich 2001 für Prof. Wigley und Dr. Joos gemacht habe. Da benötigt IPCC für die Stabilisierung auf 550 ppm fälschlich eine CO2-Reduktion auf 1,9 GtC/a während hiermit die Konzentration real längerfristig auf etwa 320 ppm (!) zurückgeht. Die Rechnung mit ECS, also 0,6•ln(C/Co)/ln(2) ergibt im Gleichgewicht gegen 1850 statt +2,9 nur +0,116 Grad, also um den Faktor 25 (!) weniger.
Herr Dietze,
eigentlich wollte ich mich zu Ihren Kommentaren nicht mehr äußern, aber nun sprechen Sie wieder mit all Ihrem Charme ein weiteres Thema an, das CCS-Verfahren, mit folgendem Beitrag: „Dr. Beppler……blamiert sich weiter mit „Alle Bemühungen zum CO2-Abbau aus der Atmosphäre nach dem CCS-Verfahren können keinen Erfolg haben, da die abgebaute CO2-Menge aus der Atmosphäre sofort aus den Meeren nachgeliefert würde…“ Soviel Unsinn ist für Fachleute kaum zu fassen.“ Ende des Zitates.
In Ihrem Bericht wie auch in meiner Stellungnahme vom 1.3.2026, 9.26 Uhr an Sie hatte ich auf die in den Bilder 4,5,6,7 meines Berichtes aufgezeigten gemessenen schnellen CO2-Umsetzungen herausgestellt:
Die CO2-Gehalte der Atmosphäre können innerhalb eines Jahres bis 3 ppm oder
3 x 7,8 Gt CO2 = 24,4 Gt CO2 ansteigen und auch im gleichen Zeitraum wieder abfallen. (Zum Vergleich: In 2025 lagen die anthropogenen CO2-Emissionen bei 37,1 Gt CO2/a oder 4,8 ppm/a).
Das bedeutet, dass die CO2-Umsetzungen derart schnell ablaufen, dass die nach dem CCS-Verfahren abgebauten CO2-Mengen aus der Atmosphäre sofort aus den Meeren in die Atmosphäre nachgeliefert werden.
In Ihrem Kommentar stellen Sie auch die Wirksamkeit des CCS-Verfahrens in Frage: „Dass Ozeane und Biomasse wirkliche Senken sind und CCS überflüssig ist, zeigt meine Modellrechnung…“.
Das heißt, dass Sie trotz aller Beweise immer noch nicht vernommen haben, dass die Meere schon seit vielen Jahrzehnten keine CO2-Senken sein können.
Ergänzt wird Ihre Aussage dann noch durch ein Bild, in dem eine Rückführung der CO2-Emissionen von z.Z. etwa 10 Gt C/a (oder 10 Gt C/a geteilt durch 2,1 (vgl. mein Bericht) = 4,7 ppm/a) auf im Jahre 2200 etwa 2 Gt C (2 Gt C geteilt durch 2,1 = 0,9 ppm/a) erfolgt – also ein CO2-Abbau von 4,7 – 0,9 = 3,8 ppm.
Diese Absenkung von etwa 3,8 ppm CO2 in der Atmosphäre erfolgt dann nach Ihrem Bild von etwa 428 ppm in der Atmosphäre in 2025 auf etwa 320 ppm nach Aussage des Bildes in 2300 – eine Zeitspanne von 275 Jahren – und wie das auch immer bei einer CO2-Spanne von 108 ppm (428-320) stoffmäßig funktionieren soll.
Zusammengefasst: Nach den gemessenen CO2-Reaktionen zwischen den Meeren und der Atmosphäre können in einem Jahr bis 3 ppm CO2 abgebaut werden, Sie errechnen für den Abbau 4,7 – 0,9 =3,8 ppm eine Zeitspanne von 2025 bis 2300, also 275 Jahre.
Da müssten bei Ihnen eigentlich gewisse Bedenken aufkommen.
Eine weitere Diskussion macht bei dieser Sachlage keinen Sinn, auch nicht beim Thema CCS.
„Sie errechnen für den Abbau 4,7 – 0,9 =3,8 ppm [also 10 GtC/a -1,9 GtC/a Emission] eine Zeitspanne von 2025 bis 2300, also 275 Jahre. Da müssten bei Ihnen eigentlich gewisse Bedenken aufkommen“.
Wieso Bedenken, Herr Dr. Beppler? Sie nennen 3 ppm-Spitzen die in etwa einem Jahr wieder abfallen, was vermeintlich auf sehr geringe CO2-Verweilzeiten hindeutet, welche aber mit der Umwälzzeit verwechselt wurden. Sie sind offenbar verwirrt und werfen längerfristige Änderungen der Emission (!) mit Ihren exorbitanten CO2-Abbauraten (!) durcheinander.
Auch nehmen Sie die Ozeane gleichzeitig als große Senken und Quellen an – was ja Unsinn ist – ohne sich um die bereits ermittelte 1/e-Zeitkonstante (z.B. 55 a, u.a. bestätigt aus der geglätteten Kurve von Mauna Loa) sowie irgendwelche Szenarienrechnungen zu kümmern. Das Stabilisierungs-Szenario WRE550 des IPPC, dem 2001 meine realistische Berechnung des ppm-Verlaufs von 1950 bis 2300 zum Vergleich hinzugefügt wurde, haben Sie garnicht verstanden.
Z.B. hat Herr Gnabs festgestellt dass Ihr Beitrag bereits vom Titel her auf einem Irrtum beruht. Vielen ist schon aufgefallen dass Sie Emission/a und deren Änderung durcheinander werfen und fälschlich meinen, die Änderung der Emission bestimme die Konzentrationsänderung, die anthropogene Emission sei nach einem Jahr absorbiert (Bild 3) und damit praktisch irrelevant – und was nicht passt, liefert halt die Natur.
Herr Dr. Beppler, zum Thema CCS: Da die Natur ja nicht zwischen Reduktion durch CCS und Rückgang der Emission unterscheiden kann, gehe ich davon aus dass Sie deshalb auch das Stabilisierungsszenario WRE550 des IPCC für unsinnig halten weil da die Emission doch für die Stabilisierung auf max. 550 pppm auf 1,9 GtC/a reduziert wird und die Ozeane diese Reduktion vermeintlich durch Emission wettmachen (obwohl ja deren ppm-Wert dafür um etwa 140 zu niedrig ist). Bei dieser Sachlage wird für Sie dann auch meine Vergleichsrechnung zu IPCC mit dem Konzentrationsrückgang um 2300 auf etwa 320 ppm und jede weitere Diskussion sinnlos.
Bei dem ganzen CO2-Zirkus werden auch ständig zweit sehr unterschiedliche Ebenen vermischt. Das CO2 in der Grenzschicht, welches teils hochvolatil ist und selbst im Tagesverlauf Schwankungen zwischen 200 und 500 ppm belegt. Und der atmosphärische Hintergrund, welcher sich einerseits erst nach Wochen bis Monaten auf Veränderungen einstellt, je nach Region zwischen 1000 bis 3000 beginnt und eben das ist was an den Referenzstationen gemessen wird. Und letzteres hat eigentlich keinerlei/begrenzten Einfluss mehr auf Bodennahe „Erwärmung“ sondern ist im wesentlichen an der Abstrahlung aktiv, also „Kühlend“ unterwegs.
Und dann wird es allermeist lustig, wenn Grenzschichtprozesse gegen die Werte des atmosphärischen Hintergrund korelliert werden, dann sind das zwei grundlegende Prozessebenen. :-O