Cap Allon
In ganz Indien hat die CO₂-Düngung in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer starken Ausdehnung der globalen Vegetationsdecke geführt und den langfristigen Trend des Pflanzenwachstums fast verdoppelt. Gleichzeitig hat sich ein Großteil Indiens seit etwa dem Jahr 2000 abgekühlt.
Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs. Dennoch behaupten viele Berichte, dass die Pflanzenproduktivität – also die Menge an neuem Pflanzenmaterial, die jedes Jahr tatsächlich wächst – stagniert oder sogar zurückgeht.
Dieser Widerspruch nährte eine einfache Erzählung, auf die sich die Medien stürzten: Die globale Erwärmung schädige die Ökosysteme.
Eine neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay zeigt jedoch, dass diese Darstellung falsch war.
Aus dem Weltraum wird das Pflanzenwachstum mithilfe von Satelliten-Algorithmen geschätzt, die Sonnenlicht, Temperatur und Feuchtigkeit in eine Schätzung der von Pflanzen aufgenommenen Kohlenstoffmenge umrechnen. Diese Zahl wird als Nettoprimärproduktion oder NPP bezeichnet. Die Standard-Satellitenmethode weist jedoch eine entscheidende Lücke auf: Sie geht davon aus, dass Pflanzen heute genauso auf CO₂ reagieren wie vor 20 Jahren.
Das tun sie jedoch nicht.
Mit steigendem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre photosynthetisieren die meisten Pflanzen effizienter. Sie verlieren weniger Wasser und nehmen bei gleicher Sonneneinstrahlung mehr Kohlenstoff auf. Dies ist grundlegende Pflanzenbiologie, bekannt als CO₂-Düngungseffekt. Ignoriert man diesen Effekt, wird das tatsächliche Wachstum systematisch zu niedrig angesetzt. Nur wenn die Messmethode fehlerhaft ist, kann es sein, dass es zwar mehr Pflanzen gibt, das Pflanzenwachstum aber geringer ausfällt als behauptet wird.
Forscher am IIT Bombay haben die indischen Satellitenaufzeichnungen zum Pflanzenwachstum von 2001 bis 2024 neu erstellt und diesen fehlenden CO₂-Effekt wieder hinzugefügt. Dadurch hat sich der Trend zum Pflanzenwachstum in Indien fast verdoppelt. Gebiete, die zuvor als „rückläufig” eingestuft wurden, verschwanden.
Das Pflanzenwachstum stieg am stärksten in Nord- und Zentralindien – Regionen, die in den letzten zwei Jahrzehnten auch eine Abkühlung verzeichneten:
CO₂ hat still und leise das Wachstum von Pflanzen effizienter gemacht. Satellitenprodukte, die diese grundlegende biologische Tatsache ignorierten, schufen die Illusion einer Stagnation.
Indien ist grüner geworden.
Das gilt auch für den gesamten Planeten.
Satellitenaufzeichnungen zeigen, dass seit Anfang der 1980er Jahre bis zu 50 % der Vegetationsflächen der Erde grüner geworden sind und dass die gesamte globale Blattfläche seit Anfang der 2000er Jahre um etwa 5 % zugenommen hat, was einer Vegetationsfläche entspricht, die in etwa die Größe des gesamten Amazonas-Regenwaldes ausmacht [NASA].
Link: https://electroverse.substack.com/p/us-freeze-set-to-deepen-texas-renewables?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

















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Das sind ein paar Zwischentoene von Grün:
Ehe sich die Gläubigen wieder diesem Waldgebiete zuwenden, vorab eine Info die zum Denken anregt. 😀
„Der Klimawandel und die zunehmende Verfügbarkeit von Ressourcen wie Kohlendioxid verändern weltweit die Funktionsweise der Wälder, doch die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Waldstruktur sind unklar. Da zusätzliche Ressourcen verfügbar werden, beispielsweise durch CO2-Düngung oder Stickstoffablagerungen, ist zu erwarten, dass große Bäume, die mehr Licht erhalten, weitere Vorteile erzielen. Umgekehrt könnten kleinere, lichtgeschützte Bäume stärker profitieren, wenn sich ihr Lichtkompensationspunkt verändert, während größere Bäume möglicherweise am stärksten unter der zunehmenden Hitze und Trockenheit leiden. Wir haben die jüngsten Veränderungen in der Struktur des größten Tropenwaldes der Erde bewertet, indem wir 30 Jahre lang Baumdaten aus dem Amazonasgebiet auf 188 Parzellen mit altem Wald analysiert haben. Wir haben festgestellt, dass die Bäume auf Bestandesebene im Laufe der Zeit größer geworden sind, wobei die mittlere Grundfläche der Bäume pro Jahrzehnt um 3,3 % zugenommen hat (95 % CI 2,4; 4,1). Größere Bäume haben sowohl an Zahl als auch an Größe zugenommen, doch wir beobachteten ähnliche relative Zuwachsraten bei großen und kleinen Bäumen. Diese Erkenntnisse stehen im Einklang mit einem ressourcenbedingten Wachstum größerer Bäume, aber auch mit einer Verringerung der Unterdrückung kleinerer Bäume. Diese Ergebnisse, insbesondere die Beständigkeit und Konsistenz des Wachstums der Baumgröße in allen Waldparzellen, Gemeinschaften und Regionen des Amazonasgebiets, deuten darauf hin, dass negative Auswirkungen des Klimawandels auf Wälder und große Bäume hier bisher durch die positiven Effekte der erhöhten Ressourcen gemildert wurden.“
https://www.nature.com/articles/s41477-025-02097-4
Agrar-Professor: Mehr CO₂, mehr Vegetation – Das „Umweltgift“ sichert unser Überleben
2022_03_02 https://www.epochtimes.de/umwelt/co2-anstieg-foerdert-vegetation
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26 https://www.nasa.gov/technology/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth-studyfinds/
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia
2013_07_03 https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Pflanzen brauchen CO2 zum wachsen!!!
Meilenstein“ für Klimaforschung mit Hilfe von Dinosaurier-Zähnen 2025_08_08 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen /goettingen-klimaforschung-mithilfe-von-dinosaurierzaehnen,klimaforschung100.html
Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.Aktivere Pflanzen zu Zeiten der Dinosaurier Der höhere CO2-Gehalt in der Luft und die höhere durchschnittliche Jahrestemperatur führten dazu, dass die Pflanzen damals mehr Photosynthese betrieben haben, so die Forscher weiter
In dem Artikel von Crap lese ich:
In Indien wird die Menge an Vegetation durch Satelliten gemessen. In diesen Satellitenbildern ist keine Zunahme der Vegetation erkennbar,
Wenn man aber annimmt, dass die Pflanzen mehr CO2 aufnehmen, kann man aus den Bildern ablesen, dass die Vegetation zunimmt.
Wenn man in seiner Portemonaie rein sieht, und es ist einen bestimmte Menge Geld drin, muss man nur annehmen, dass jede Münze das doppelte wert ist, dann ist man doppelt so reich. Das hat nicht einmal die Qualität einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, das ist reine Selbsttäuschung.
Indien ist grüner geworden, und alle Welt kapriziert sich auf das gestiegene CO2, aber vielleicht ist Indien auch nur grüner geworden, weil es feuchter geworden ist, oder weil die Lufttemperatur (nach dem Komma) einfach etwas gestiegen/gefallen ist, oder weil die Landwirtschaft intensiviert wurde, oder weil auch aufgeforstet wurde, oder?
Ein Grüner sieht das nicht, dem genügen seine grünen Gehirnzellen im Kopf, dort bedeuten sie jedoch nicht wachsendes Leben, sondern Zersetzung im Kopf. Absterbende Gehirnzellen werden erst grau, dann schwarz und letztlich grün, wie verfallende Wände und Steine in der Natur.
Es kann ja sein, dass Moos im Kopf das Ziel der Grün-Ideologen ist, auch wenn es vorher im Politbereich den Umweg über das Portemonaie genommen hat.