Cap Allon
Die Gletscher-„Krise“
Die Schlagzeile der WMO, dass „die Gletscher im Jahr 2024 450 Gigatonnen Wasser verloren haben”, ist im Kontext bedeutungslos.
Allein die Antarktis speichert etwa 25 Millionen Gigatonnen Eis. Damit macht der gemeldete Verlust etwa 0,002 % der Gesamtmasse des Kontinents aus. Bei dieser Geschwindigkeit würde es mehr als 50.000 Jahre dauern, bis die Eisdecke geschmolzen ist.
Auch die natürlichen Schwankungen stellen die Schlagzeile der WMO in den Schatten. Das Meereis der Antarktis schwankt von Jahr zu Jahr stark – die höchsten jemals gemessenen Werte wurden 2014, also vor nur 11 Jahren, verzeichnet. Veränderungen in den Schneefällen können diese 450 Gt in einer einzigen Saison ausgleichen oder sogar übersteigen.
Das Schmelzen konzentriert sich auf die Westantarktis, wo vulkanische und geothermische Wärme das Grundgestein von unten erwärmt. Mehrere Studien (siehe unten) haben aktive Magmasysteme, einen hohen geothermischen Fluss und subglaziale Wärmeflüsse unter der Region kartiert.
Dieser Prozess ist für die Destabilisierung von Gletschern wie Thwaites verantwortlich, nicht die Lufttemperatur. Die atmosphärischen Temperaturen über der Westantarktis sind in den letzten 20 Jahren sogar gesunken.
Mit anderen Worten: Der Schmelzprozess ist geologischer Natur, nicht atmosphärischer – und ich glaube nicht, dass selbst der überzeugte, kohlenstoffängstliche, Kaffee spuckende, Pflanzen anbetende Hippie behaupten würde, dass wir Menschen die Vulkane kontrollieren können.
Die Gletscher des Planeten bleiben insgesamt stabil. Seit Jahrhunderten hat sich nicht viel verändert. Selbst seit Jahrtausenden nicht.
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Weniger Schnee hinein, mehr Eis heraus
In den letzten 2000 Jahren lag der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre meist bei etwa 280 ppm. Gleichzeitig schoben sich große Gletscher wie der Große Aletschgletscher in den Alpen mehrfach vor und zogen sich wieder zurück, bis sie ihre heutige Position erreichten. Es gab vier verschiedene Zyklen, während der CO₂-Gehalt im Wesentlichen unverändert blieb.
Erst in den letzten 150 Jahren scheinen sich der CO₂-Gehalt und der Rückgang der Gletscher parallel zu entwickeln – aber das sagt nichts über Ursache und Wirkung aus. Es reflektiert lediglich die Tatsache, dass sich zwei Trends zeitlich überschneiden können, ohne physikalisch miteinander verbunden zu sein.
Heute sind eine Reihe von Gletschern auf der ganzen Welt stabil oder wachsen. Nachfolgend nur einige Beispiele (Analyse mit freundlicher Genehmigung des amerikanischen Ökologen Jim Steele):
Perito Moreno, Patagonien: Zwischen 1947 und 1996 um etwa 4 km vorgerückt; seit den 1990er Jahren weitgehend stabil.
Hubbard Gletscher, Alaska: Einer der weltweit am schnellsten voranschreitenden Gezeitengletscher. Er wächst seit mehr als einem Jahrhundert und ist seit 1960 dank starker Schneefälle um etwa 2 km vorgestoßen.
Karakorum Gletscher, Pakistan/Indien: Etwa 10 bis 20 % der Gletscher hier sind stabil oder wachsen – die erhöhten Niederschläge im Winter überwiegen das Abschmelzen.
Mulebreen, Ost-Antarktis: Seit den 1980er Jahren um etwa 13,5 km vorgerückt. Die Veränderungen der Dicke seit den 1960er Jahren zeigen aufgrund stetiger Schneefälle und minimaler Schmelze ein leichtes Wachstum.
Lützow-Holm Bay, Ost-Antarktis: Die Eisausdehnung bleibt von den 1930er Jahren bis 2025 im Wesentlichen unverändert.
Island-Gletscher: Viele sind zwischen 1970 und 1990 vorgerückt, nachdem sie sich zu Beginn des Jahrhunderts zurückgezogen hatten.
Franz Josef & Andere, Neuseeland: In den 1980er- und 1990er-Jahren unter kühleren, feuchteren Bedingungen mehrere hundert Meter vorgerückt.
Das Vorrücken oder Zurückziehen von Gletschern wird hauptsächlich durch die Feuchtigkeitszufuhr und nicht durch die Lufttemperatur bestimmt. Selbst in Klimazonen mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können Gletscher aufgrund von Sublimation, Windabtrag, Kalben und Bodenwärme schrumpfen, während die Schneefälle abnehmen. Weniger Schnee fällt, mehr Eis schmilzt.
Link: https://electroverse.substack.com/p/great-lakes-thanksgiving-blizzard?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

















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Aus der Grafik ergibt sich:
Temperaturanstieg bei CO2- Verdopplung: 5,32 Grad
Anstieg der Schmelzgrenze bei CO2-Verdopplung: 655,2 m
In der Hoehe ist es waermer?
Ich habe ein bisschen mit den Morteratsch-Gletscherdaten gespielt. Die Längenänderung des Gletschers aus https://www.glamos.ch/factsheet#/E22-03 kann man mit Hilfe von Google Maps in Höhenänderungen umrechnen, der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist bekannt.

Für die Daten seit 1880 gilt: Die Korrelation zwischen CO2 und Höhe ist 0,9875, also extrem hoch. Denn mehr als 1,0 geht nicht.
Und was soll das Aussagen/Beweisen? Zur Massebilanz sagen diese Angaben rein garnichts aus. An einer schmalen Stelle kann die Gletscherzunge 100 m zurückgehen und er hat dennoch weniger Masse verloren als an einer breiteren Stelle mit nur 20 m. Zudem fehlen Angaben zum Gefälle der Abschnitte. Aktuell scheint sich der Schwund wieder auf frühere Jahre einzupegeln, nachem dieser 2014/15 und 2015/16 große Sprünge gemacht hat, das drei bis vierfache anderer Jahre. Was sagt und das in Bezug auf die behauptete Korrelation zum CO2, gab es da auch derartige Sprünge? Irgendwas in Beziehung zueinander zu setzen um daraus eine Behauptung zu konstruieren kann wahrscheinlich nur einem Statistiker einfallen. 😀 Die echten Daten belegen nur, er schwindet seit dem Jahre1878 konstant und über 10 Jahre brachtet ziemlich volatil mit einzig 3 Jahren mit jeweils geringem Zuwachs im einstelligem Bereich. Und genau diese volatile Kontinuität widerspricht dem gleichmäßigen Anstieg der berechneten/gemessenen CO2-Keelingkurve kollosal, und deshalb wurde sie wahrscheinlich von Ihnen auf der Grafik auch nicht hinterlegt. 🙁
Ich hatte vor einiger Zeit mal eine Text zum Aletsch-Gletscher verfasst:
Die Geschichte des Aletsch – Populärwissenschaftliche Betrachtung
Der Grosse Aletschgletscher ist nicht nur eine beeindruckende Erscheinung der alpinen Landschaft, sondern zugleich ein Archiv menschlicher Kulturgeschichte und natürlicher Klimadynamiken. Seit Jahrtausenden formt das Eis Täler, verschlingt Wälder, legt sie wieder frei und bewahrt Spuren längst vergangener Zeiten. Diese Betrachtung erzählt die Geschichte dieses Ortes so, wie sie sich aus Etymologie, archäologischen Funden und der glaziologischen Forschung rekonstruieren lässt.
1. Etymologie und historische Nutzung – Die Geschichte eines Namens
Der Name „Aletsch“ ist weit älter als die eisigen Landschaften, die wir heute damit verbinden. Er stammt aus einer Zeit, in der das Tal, über dem sich heute kilometerdick das Eis schiebt, grüne Weideflächen trug. Die romanischen Begriffe *aletsch*, *alech* oder *aletscha* gehen auf das spätlateinische Wort *alpe* zurück – ein Begriff, der schlicht „Weide“ oder „Alpgebiet“ bedeutete. Als die Bewohner des mittelalterlichen Oberwallis die Umgebung benannten, griffen sie nicht den Gletscher selbst, sondern die nutzbaren, grasbewachsenen Hänge und Talsohlen auf. Das ist eine der faszinierendsten Erkenntnisse: Der Name des größten Gletschers der Alpen bezeichnet ursprünglich eine Landschaft, die weitgehend eisfrei war. Tatsächlich erwähnen Urkunden des 13. Jahrhunderts Weiderechte in Regionen, die heute tief unter dem Gletscher liegen. Schon diese Dokumente wenden den Blick für eine Tatsache: Die Alpen waren nicht immer so, wie wir sie kennen. Der Aletsch war einst nicht Symbol ewiger Kälte, sondern ein Ort saisonaler Landwirtschaft, dessen Name noch heute die frühere Weidenutzung belegt.
2. Gletscherentwicklung im Holozän – Ein Tal im Wandel
Die Geschichte des Aletschgletschers ist keine lineare Abkühlung, sondern eine rhythmische Abfolge von Wachstum und Rückzug, von Kälte und Wärme, von Eis und Leben. Während der letzten 12.000 Jahre, dem Holozän, befand sich der Gletscher in einem ständigen Tanz mit den klimatischen Veränderungen. Phasen, in denen sich das Eis tief ins Tal schob, wechselten sich ab mit Zeiten, in denen Wälder bis hoch in die heute vergletscherten Regionen wuchsen. Besonders eindrucksvoll sind die Funde der letzten Jahrzehnte: Als sich die Gletscherzungen in den heißen Sommern nach oben zurückzogen, kamen Wurzelstöcke, Baumstämme und ganze Bodenhorizonte ans Licht. Diese subfossilen Funde sind stille Zeugen einer Zeit, in der das Gletscherbett lebendig war – bewachsen, bewohnt von Tieren und tatsächlich auch regelmäßig von Menschen genutzt. Durch Radiokarbondatierungen wird deutlich, dass manche dieser Wälder über 4.000 Jahre alt sind. Sie alle sind Überreste mehrerer Warmphasen, während derer das Eis weit zurücklag. Besonders die mittelalterliche Warmzeit zwischen 950 und 1250 spielte dabei eine zentrale Rolle: Die Temperaturen waren so mild, dass die Baumgrenze deutlich höher lag als heute, und wo heute die Gletscherzunge endet, rauschten Bäche, an denen walliser Bergbauern ihre Herden weideten.
3. Fossile Funde – Stimmen aus der Vergangenheit
Die jüngsten Jahrzehnte haben eine archäologische Schatzkammer freigelegt. Je weiter sich der Aletschgletscher zurückzieht, desto häufiger erscheinen Überreste vergangener Lebensräume. An den Rändern dem Talgrund des Eisstroms findet man Baumstämme von Fichten und Lärchen, deren Wurzeln noch fest im ehemaligen Waldboden verankert sind. Diese Bäume sind so gut erhalten, dass ihre Jahresringe eine präzise dendrochronologische Zuordnung erlauben. Manche stammen aus Zeiten, in denen die Pyramiden in Ägypten erbaut wurden. Andere datiert man in die Bronzezeit, als Menschen bereits hochalpine Wege nutzten. Noch beeindruckender sind die Spuren menschlicher Präsenz: Holzkohlefragmente, Reste von Feuerstellen und Werkzeuge belegen, dass Schäfer und Jäger das Gebiet intensiv nutzten. Die Vorstellung, dass an Orten, die heute von meterdickem Eis bedeckt sind, einst Lagerfeuer loderten und Herdentiere grasten, verleiht der Geschichte des Gletscher eine neue, historische Dimension. Diese Funde zeigen nicht nur die Dynamik des Eises und dieser zugrunde liegenden klimatischen Variabilität, sondern auch die Anpassungsfähigkeit der Menschen, die stets Wege fanden, die Alpen für sich nutzbar zu machen.
4. Schlussbetrachtung – Der Aletsch als lebendiges Archiv
Die Geschichte des Aletschgletschers ist eine Geschichte der Wandlung. Sein Name belegt die Nutzung als Weideland, seine Funde an Wälder und frühe Kulturen, seine heutige Form an die Veränderlichkeit des Klimas sowohl über geologische als auch uns näher liegende, geschichtliche Zeiträume. Kaum ein anderes Naturdenkmal der Alpen zeigt so eindrucksvoll, wie eng Landschaft, Mensch und Klima miteinander verwoben sind. Jeder Sommer bringt neue Funde ans Licht, jedes Jahrzehnt verändert die Form des Gletschers und über die Jahrhunderte betrachtet, sowohl in die eine, abschmelzende wie eben auch die andere, wachsende Richtung. Die Region ist ein lebendiges Archiv, das sich mit jeder Schmelze weiter öffnet. Die überlieferten Namen, die sichtbaren Landschaftsformen und die geborgenen Relikte ergeben ein Gesamtbild, das gleichermaßen wissenschaftlich bedeutsam wie erzählerisch spannend ist und gemahnt uns zu mehr Demut gegenüber den Realitäten auch abseits von allzugerne vorschnell gefassten Meinungen.
{
5. Grafische Rekonstruktionen
5.1 Zeitleiste klimatischer Schlüsselphasen
5.2 Qualitative Gletscherlängenentwicklung
5.3 GIS-Rekonstruktionen mit realistischem HöhenmodellDie folgenden drei GIS-basierten Visualisierungen verwenden ein synthetisch generiertes Höhenmodell mit schattierter Reliefdarstellung, um die morphologischen Bedingungen der Aletschregion abzubilden. Die Gletscherkonturen sind qualitativ modelliert und reflektieren die Zustände um 1250, 1850 und 2025.
}
Habe ich ausgespart hier, weil erstens nicht mehrere Abbildungen in einem Beitrag möglich scheinen und mir die Umwandelei um diese anzuhängen(anstatt wie vormals möglich reinzukopieren) zeitlich zu aufwändig ist.
Referenzen:
Joerin, U. E. et al. (2006): Holocene optimum forest remains in the Swiss Alps. The Holocene.
Hormes, A. et al. (2001): Evidence for Holocene glacier retreats. The Holocene.
Nicolussi, K., Patzelt, G. (2000): Early Holocene wood in glaciers. Z. f. Gletscherkunde.
Schlüchter, C. (2010): Postglaziale Vegetationsgeschichte im Aletschgebiet.
von Wartburg, W.: FEW – Französisches Etymologisches Wörterbuch.
Stricker, H.: Walliser Namenbuch.
GLAMOS – Glacier Monitoring Switzerland.
In Zukunft bitte kürzen.
Das Grönlandeis, ein Zombie der Klimasekte, alle Jahre wieder die grosse „Eisschmelze….
Manchmal ist die Betrachtung älterer Literatur ganz erhellend: Aus „Die gegenwärtige Klimaschwankung“,1948, Hans Wilhelmsson Ahlmann Professor of Geography, University of Stockholm
„Auf der Meteorologischen Konferenz in Warschau wurden folgende Definitionen vereinbart: „Aus praktischen Gründen werden die durchschnittlichen meteorologischen Bedingungen für den Monat und das Jahr für einen Zeitraum von 30 Jahren definiert. Als Klimaschwankungen werden zwei über 30 Jahre berechnete Durchschnittswerte definiert. Man kann nur dann von einer sprechen, wenn diese Differenz einen bestimmten Wert überschreitet, der über die einzelnen Beobachtungen hinausgeht. Die Konferenz ist der Ansicht, dass die Schwankungen der Klimadurchschnittswerte für einen universellen und synchronen Zeitraum von 1901 bis 1930 gelten sollten. Sie empfiehlt, diesen Zeitraum als Referenz heranzuziehen, wenn klimatologische Karten erstellt werden.“
Die Frage stand ja öfters schon im Raum, wer hat wann die „Referenzperiode“ erfunden.
Noch ein paar Ergänzungen aus dem obigen Beitrag:
„Weiter in Richtung Osten kommen wir zu Finnland. In einem Vortrag, den J. Keranen (1) bereits 1941 hielt (der jedoch erst 1944 veröffentlicht wurde), stellte er zunächst fest, dass es nicht mehr zu leugnen sei, dass sich das Klima verbessere, obwohl dies im Widerspruch zur alten meteorologischen Lehrmeinung stehe, die die Stabilität des gegenwärtigen Klimas bekräftigte. Keranens Untersuchungen zeigen, dass sich die Temperaturen in Finnland zwischen den Zeiträumen 1899–1908 und 1929–38 in allen Jahreszeiten verbessert haben. In Uleaborg stieg die Wintertemperatur um 2,7 °C, die Frühlingstemperatur um 1,4 °C, die Sommertemperatur um 1,5 °C, die Herbsttemperatur um 1,7 °C und die Jahresdurchschnittstemperatur um 1,8 °C. Die entsprechenden Werte für Helsinki betragen 1,8 °C, 1,4 °C, 1,5 °C, 1,5 °C und 1,5 °C. Von besonderer Bedeutung, insbesondere für die Land- und Forstwirtschaft, ist die Verlängerung der Vegetationsperiode. Im Vergleich zum Normalzeitraum 1901–1930 hatte sich diese in den meisten Teilen Finnlands zwischen 1934 und 1938 um 13–16 Tage verlängert, an der Südwestküste sogar um 21–24 Tage oder mehr.
Ein sensibler Indikator für Klimaschwankungen, insbesondere für Temperaturschwankungen, in Finnland und im gesamten Baltikum ist die Ausdehnung des Eises an den Küsten. R. Jurva (2) hat dieses Phänomen ausführlich untersucht und einige Ergebnisse in einem kurzen, aber umfassenden Artikel veröffentlicht. Er weist darauf hin, dass in Helsinki die Wintertemperaturen von 1921-22 und 1928-29 um 5 Prozent schwankten, die Differenz in der Ausdehnung des Eises 50 % betrug. Die säkulare Veränderung, die sich in der Ausdehnung des Eises während des Zeitraums widerspiegelt, berechnet anhand von drei sich überschneidenden Dreijahresdurchschnitten, zeigt eine kontinuierliche Abnahme von 250.000 km² zu Beginn des Zeitraums auf 180.000 km² am Ende. Der bemerkenswerteste Zeitraum war der der 1930er Jahre, als das Eis zurückging. In einem Vortrag in Stockholm im Mai 1948 bemerkte Jurva, dass die 1940er Jahre ebenfalls durch Winter mit starker Vereisung gekennzeichnet waren.“
„Die größten positiven Anomalien sind im Januar und Februar zu finden. Im Februar wurden in Westgrönland und Spitzbergen Werte von +5 °C und +6 °C gemessen. Die gesamte Arktis liegt innerhalb der +1 °C-Linie. Auf diesen Karten erstreckt sich die Temperaturverbesserung nicht über den größten Teil Europas, den östlichsten Teil der Arktis, Asien und den nördlichen Pazifik. Man muss jedoch bedenken, dass die Aufzeichnungen aus weiten Teilen dieser Gebiete sehr spärlich und nicht so gut sind, wie sie sein könnten. Bei dem Versuch, die meteorologische Ursache für den sehr bemerkenswerten Klimawandel in den arktischen und subarktischen Regionen zu definieren, sprechen wir von einer verstärkten atmosphärischen Zirkulation oder einem verstärkten Wärmeübergang von niedrigen zu hohen Breitengraden. Im Jahr 1924 veröffentlichte A. Defant(5) seine wichtige Arbeit über Veränderungen in der atmosphärischen Zirkulation über dem Nordatlantik, drei Jahre nach der Veröffentlichung seines Hauptwerks(6) über die atmosphärische Zirkulation in den gemäßigten Breiten. Es folgte A. Wagners(7) Analyse der Veränderungen in der allgemeinen Zirkulation auf der Grundlage desselben Materials und für die Zeiträume 1886-95 und 1911-20, die in den damals neu veröffentlichten World Weather Records enthalten war. Die Tatsache, dass die Temperatur im Norden allmählich ansteigt, wurde somit mit dem Umstand in Verbindung gebracht, dass – unter der Annahme, dass die mittlere Lufttemperatur der Erde praktisch konstant bleibt – sich die ausgedehnte Fläche der mittleren Breiten nur geringfügig verändern würde, während die relativ kleine Fläche der hohen Breiten viel größere Veränderungen aufweisen würde. Sir G. T. Walker (8) diskutierte 1932 in einer Veröffentlichung die Wechselbeziehungen zwischen dem Winter und anderen Elementen an einer Reihe von Stationen rund um den Atlantik. Ihm zufolge scheinen warme Winter in Skandinavien und kalte Winter in Grönland und Labrador miteinander in Zusammenhang zu stehen.“
Westgrönland und Spitzbergen im Februar +5 und +6°C, da wären die heutigen Apocalyptiker längst aus den Latschen gekipppunktet. 😀
Und wohlbemerkt, der Beitrag ist von 1948!
Was mir besonders auffiel bei der Lektüre des oben benannten Beitrag, war die inhaltliche übereinstimmung zwischen diesem und der aktuellen Studie
„https://www.science.org/doi/epdf/10.1126/sciadv.adr4161“
zu den Analysen der stabile Sauerstoff-Isotopenverhältnisse (δ¹⁸O) aus Baumringen von 192 lebenden und verstreuten (relict) Baumproben aus den Alpen. Zumindest von den Aussagen bezüglich ursächlicher Zusammenhänge ist die aktuelle Studie defacto eine Bestätigung der 75 Jahre zurückliegenden Aussagen/Annahmen von Ahlmann, das nicht die Temperatur der primäre Treiber ist beispielsweise.
Worin Ahlmann 1948 seiner Zeit voraus war
Hans W. Ahlmann argumentierte bereits 1948, dass:
Boreale und hochalpine Gletscher extrem volatil auf Klimaänderungen reagieren.Diese Volatilität nicht primär temperaturgetrieben,
sondern energie- und feuchtegetrieben ist,also durch Niederschlag, Ablationsregime, atmosphärische Feuchte, Strahlungsbilanz und jahreszeitliche Verschiebungen bestimmt werden.Das 20. Jahrhundert nicht isoliert betrachtet werden könne, sondern im Kontext längerer Klimaschwankungen (Little Ice Age, Medieval Warm Period etc.).Regionale Unterschiede enorm seien und globale Verallgemeinerungen unzulässig, weil „trügerisch“.Ahlmann war im Grunde einer der ersten, der den Begriff “Polar Warming” streng hydroklimatisch argumentierte, nicht rein thermisch.
Warum die moderne δ¹⁸O-Studie tatsächlich sehr gut zu Ahlmann passt als zu vielen späteren, behaupteten Trends in der Klimatologie.
Die aktuelle Studie zeigt über 9.000 Jahre:
eine Langzeit-Abnahme der Sommerfeuchte (und damit der Schneenachlieferung, Bodenfeuchte, Atmosphärenfeuchte)starke multi-dekadische und multi-jahrhundertliche Hydroklima-Schwankungen„Trockenheitsregime“, die mit Gletscherstandsänderungen korrespondierenkeine lineare oder monotone Temperaturdominanz, sondern ein Wechselspiel zwischen Strahlungsantrieb, Feuchte und Niederschlag.
Und genau das ist ein Punkt, den Ahlmann vor 75 Jahren bereits betont hat:
Gletscher reagieren nicht nur (und oft nicht einmal primär) auf Lufttemperatur, sondern auf das komplexe Energie- und Feuchtebudget ihrer Umgebung.
Die neue Studie beschreibt somit eher hydroklimatische Zentren der Variabilität – genau wie Ahlmanns Konzept der climatic pulsations.
Super Recherche!
Getreu dem
Mottoerstem Hauptsatz der Waermelehre, die Waerme ist dann nicht weg, sondern eben nur woanders!Oder
Es ist irgendwo kaelter, wenn es woanders waermer ist.
PETERMANN GLACIER in GRÖNLAND ist SEIT 2012 UM MEHR ALS 30 KILOMETER GEWACHSEN, als die MEDIEN hysterisch das bevorstehende Verschwinden des Gletschers verkündeten.
Aus irgendeinem Grund reden die Medien komischerweise nicht mehr darüber…..
Hier sind BILDER eins 2012 von 2024 und eins von 2025 wo es immer mehr wächst.
Die oberen Bilder von 2012 wurden laut Bildstempel im Juli und August aufgenommen. (Sommer)
Das Bild 2025 laut Google Earth am 01.01.25, also im tiefsten Winter.
Trotzdem, netter Versuch^^
Wenn Sie meinen, dann müssen Sie sich bei „Earth Resources Observation and Science (E“ beschweren. Ich habe die Bilder von dort und auch noch weitere, manche sind tatsächlich leider ohne genaue Angabe des Datums.
Ich bin bei meiner Auswahl von den Schneebedeckungen der anliegenden Hügel ausgegangen und diese lassen den Schluss das es tiefster Winter wäre jedenfalls nicht zu. Also belegen Sie doch erst ein mal Ihren „netten Versuch“ mir irgendetwas zu unterstellen.
Genau so wie dieses hier, ebenfalls ohne Datumsangabe, aber als aktuell ausgewiesen(was auch immer darunter zu verstehen ist) und gleicher randständiger Bedeckung mit Schnee:
Wie ich bereits schrieb. Laut Google Earth ist das untere Bild am 01.01. aufgenommen. Sogar schon 2021, nicht 2025, wie ich jetzt erste sehe.
Und da die Gletscherzunge seit jeher als Schelfeis geführt wird, ist das Kalben wohl eher die Regel als eine Ausnahme wie goggle weiß machen will.
Wie schrieben Sie doch gleich: „netter Versuch“ 😀
Wo sagt google denn, dass Kalben bei Schelfeis eine Ausnahme ist? Gletscher kalben ständig.
Wikipedia: „Kennzeichnend für Schelfeis ist, dass am äußersten Rand immer wieder Eisberge abbrechen. Dieser Prozess wird als Kalben bezeichnet.“
Erstens Kalben nur die Gletscher welche Anschluss ans Meer haben, alpine Gletscher bröckeln in der Regel und wenn sie „kalben“ dann nur bei direkten Anschluss an einen Bergsee was eher selten der Fall ist und zweitens halte ich mittlerweilen weder etwas von Wikipedia wie auch Google, seit diese sich freiwillig dem UN-Diktat unterworfen haben und letztere nur dann alternative, kritische Fakten bei exakter Nennung eines Titels rausrückt. Da suche ich mir doch lieber bessere, wissensbasierte Quellen. 🙁
Wenn Sie meinen, dann müssen Sie sich bei „Earth Resources Observation and Science (E“ beschweren. Ich habe die Bilder von dort und auch noch weitere, manche sind tatsächlich leider ohne genaue Angabe des Datums.
Ich bin bei meiner Auswahl von den Schneebedeckungen der anliegenden Hügel ausgegangen und diese lassen den Schluss das es tiefster Winter wäre jedenfalls nicht zu. Also belegen Sie doch erst ein mal Ihren „netten Versuch“ mir irgendetwas zu unterstellen.
Genau so wie dieses hier, ebenfalls ohne Datumsangabe, aber als aktuell ausgewiesen(was auch immer darunter zu verstehen ist) und gleicher randständiger Bedeckung mit Schnee:
Die Gletscher-Krise!!
Es gibt überhaupt keine Gletscher Krise, die ist frei erfunden und die Angstmache dient nur dem gewinnträchtigen Geschäftsmodell Treibhauserhitzung, das genauso erfunden ist.
Wir müssen diese Lügen schnell beenden, damit die Kinder und Jungendlichen wieder eine Zukunft sehen und positiv ins Leben starten. Nur mit einer positiven Lebenseinstellung ist die Demokratie und der Wohlstand Deutschlands gesichert. Die Kinder der Treibhauskirche kann man den Hasen geben.
Schon 2020 wurden aktive Vulkane unter der Westantarktis entdeckt.
[uea.ac.uk/about/news/article/volcanic-heat-source-found-under-major-antarctic-glacier]
„Seit Jahrhunderten hat sich nicht viel verändert. Selbst seit Jahrtausenden nicht.“
Also der geothermische Wärmefluss ist seit Jahrtausenden konstant?
Weshalb haben die westantarktischen Gletscher dann erst 1980 gemerkt, dass sie schmelzen müssen?
Ich finde 450 Gt/a Verlust schon viel. Der Schnitt von 2000-2023 ist ca 270 Gt/a.
Glacier melt will unleash avalanche of cascading impacts
Die Antarktis hat geschaetzt 26 Millionen Gigatonnen (Gt).
450 Gt pro Jahr heisst man merkt nichts!
450 Gt pro Jahr sind mehr als 270 Gt pro Jahr, das heißt man merkt eine deutliche Veränderung. Anstieg der Geothermie?
450 Gt (zu großem Teil Festlandeis) sind 450 Gt Süßwasser im Meer. Die können schon einen Unterschied machen. (Albedo, Meeresströmungen, Wasserchemie)
Nur weil da noch viel Eis übrig ist, heißt das nicht, dass ein Verlust keinen Impact hat.
%-rechnen ist nicht Ihre Stäke, oder?
Ich habe nirgends mit Prozenten gerechnet, aber bitte:
450 Gt im Jahr 2024 sind 166,66 % des Jahresdurchschnitts von 2000 bis 2023 (270 Gt/a). Aber rechnen Sie gerne nochmal nach.
Sie haben über 100 Jahre Zeit den Verlust lachend zu verschmerzen!
Ach was sage ich, tausende Jahre!
Und nicht vergessen 0.3 mm Meerespiegelnichtanstieg, weil das Eis zugenommen hat, als CO2 alles schmelzen wollte.
Muss am negativen Treibhauseffekt liegen….
„Muss am negativen Treibhauseffekt liegen….“
Laut dem von Ihnen verlinkten Artikel, liegt es an „ungewöhnlichen Niederschlagsmustern“, die wohl nur kurzfristig sind.
Übrigens gibt es Untersuchungen, dass eben diese Niederschlagsmuster durch veränderte Meeresströmungen hervorgerufen wurden, die mit der globalen Erwärmung zusammen hängen. Bin gespannt, was da raus kommt.
Übrigens hat die Arktis etwa dreimal so viel Eis verloren, wie die Antarktis in der gleichen Zeit zugenommen hat.
Wo ist das dokumentiert? Kennen sie da Arbeiten?
Ich bin auch gespannt, was sie finden.
Und merkt man auch nicht, oder?
Sind die jahreszeitlichen Änderungen eventuell viel höher?
„Wo ist das dokumentiert? Kennen sie da Arbeiten?„
-ja, Nghiem et al. 2016
Geophysical constraints on the Antarctic sea ice cover – ScienceDirect
Auf welche Jahreszeitlichen Veränderungen beziehen Sie sich?
Wie gesagt, %-rechnen ist nicht ihre Stärke. Macht aber nichts, häufiges Defizit bei Grünen.
Auf wie viel Prozent kommen denn Sie?
Er muss ja nur oben lesen!
Dagegen vergessen sie die Zunahme der Schneeschichten in der restlichen Antarktis.
Frag mich warum die Neymayer Arktisstation immer wieder aufgestockt werden muss um nicht im Schnee zu versinken.
Ist wohl keine Schneeschmelze schuld.
[egusphere.copernicus.org/preprints/2025/egusphere-2025-5199/egusphere-2025-5199.pdf]
Wissenschafftliche Daten wiedersprechen der Klimapropaganda das die Eismassen der Antarktis „global“ schmelzen!
Inwiefern steht das im Widerspruch mit der Aussage, dass die Schmelzwassermenge steigt?
Kurze Ergänzung:
Wärmere Luft -> mehr Feuchtigkeit in der Luft ->mehr Schnee
Widerspruch aufgelöst, gern geschehen
Also müssen die Gletscher wachsen wenn es wärmer wird?
Und wenn die Gletscher schwinden, befinden wir uns in Zeiten der Abkühlung?
Ich hätte vielleicht dazuschreiben sollen, dass die Folgerung mit dem Schneefall nur bis zu einer gewissen Temperatur gilt, aber ich hielt irgendwie für Allgemeinwissen, dass es bei zu hohen Temperaturen nicht schneit…
Es gibt ein Temperaturfenster, in dem Schnee entsteht. Es darf weder zu kalt, noch zu warm sein.
Durch eine T-Erhöhung verschiebt sich dieses Fenster, in dem Fall Richtung Südpol. Dort kann es dadurch in vorher zu kalten Regionen plötzlich zu mehr Schnee kommen, was Herrn Sachs Kommentar erklärt.
Allerdings wird durch die Verschiebung der Bereich, in dem viel Schnee fällt, insgesamt kleiner.
Um Ihre erste Frage zu beantworten: In seltenen Fällen ja, insgesamt nein.
Zur zweiten Frage: Nein.
Können sie die genaue Temperatur für dieses Fenster angeben? Und welche Temperaturen sind ausschlaggebend? Die Lufttemperatur, die Eistemperatur?
Für Schneefall braucht es ja immer Wasser in der Luft. Dies kann theoretisch auch bei sehr kalten Temperaturen vorhanden sein, ist dann aber deutlich geringer. Bedeutet seltener und weniger Schnee.
Den meisten Schnee gibt es zwischen 0 und -10 °C, ab -20 ist Schnee sehr selten.
Science of Snow | National Snow and Ice Data Center
Natürlich geht es um die Lufttemperaturen, nicht um die Eistemperaturen.
Achtung! wer selbst rechnet macht sich verdächtig ein Feind „unserer Demokratie“ zu sein. Ich wollte Sie nur warnen….
Zum Glueck nichts gerechnet. Diese homoeopatischen Gigamassen, die sich meistens in der Messungenauigkeit befinden, haben sicher einen grossen Einfluss auf Albedo, Meeresströmungen, Wasserchemie, um einfach mal ein paar Begriffe reinzuwerfen!
Hier sehr gut dokumentiert:
Winzig oder anstatt n mit tz auch das hier:
Ob die wohl gerechnet haben?
Die haben bestimmt gemessen, etwa am Fuße des Mauna Loa.
Sicher mit dem Eiffelturm Zollstock! Der misst sogar nur die 0.3 mm ohne die wirklichen Pegel zu kennen!
CO² Messungen in der Nähe eines Vulkans sind einfach Volksverarschung.
Ich kann auch CO² an meinem Schornstein messen.
MfG
Ja, die Antarktis gewinnt momentan an Eis. Siehe Helmholtz-Artikel weiter unten.
Um mal Ihr erstes Zitat zu vervollständigen:
„Sie ermittelten, dass das AIS zwischen 2011 und 2020 jährlich 142 Gigatonnen Eis verlor (mit einer Fehlermarge von ±56.12 Gigatonnen)„
Zwei Jahre Zuwachs nach mindestens 9 Jahren starkem Rückgang, immerhin…
Dennoch sind 450 Gt Schmelze 2024 global ein deutlicher Anstieg. Lässt sich kaum leugnen.^^
Also mit 450Gt Eisschmelze gegenüber 97% Salzwasser auf der Erde macht eine Zunahme des Süsswassers maximal 3 Prozent aus.
Wollen Sie uns verarschen Herr Englert?
Mit 3% Merresanstieg, also 3 cm pro Meter der höhren Wasserschichten werden wir sicherlich alle absaufen.
Darf ich Sie auch darauf hinweisen das die Erde kein statisches Reagenzglas-System ist.
Sonnen, Mond und Planeten Gezeiten haben Sie wohl auch nicht einberechnet.
Tschuldigung – hab ich wohl zu viel vereinfacht.
Ein Anstieg wovon?
Die Messungenauigkeit ist mindestens 56 Gigatonnen. Oder bei der anderen Angabe 76 Gigatonnen.
Wie bewerten sie die unterschiedlichen Messungenauigkeiten?
Höher wenn es mehr wird und weniger wenn es weniger wird?
Wird nicht gleich gemessen?
Höhere Messungenauigkeit bei kurzfristigen Trends. Geringere Messungenauigkeit bei langfristigen Trends.
Ah die klimatologische Regel, ich vergass. und von einem Tag zum nächsten ist die Änderung dann weniger als die Messungenauigkeit! Brilliant! Und davon bauen wir dann Zeitreihen, wo die Ungenauigkeit immer geringer wird, je weniger wir wissen….
Verstehe nicht ganz….
Längere Zeitreihen sind doch mehr Daten, folglich mehr Wissen, nicht weniger…
Was meinen Sie mit „je weniger wir wissen“
Mal ne Frage Herr Englert, wenn sie in den Baumarkt gehen und sie wollen ein 2 m Brett kaufen, und ihnen wird gesagt, das die kurze Latte auf 2 m bestimmt wurde, mit einer Messungenauigkeit von 1.50m.
Wie hoch sind die Chancen, das das Brett nicht dem entsprechen was sie wollen?
Wenn ich das Brett haben möchte, um eine Langzeitveränderung in der Bretterlänge zu erkennen, vollkommen ausreichend, sofern ich genug Bretter kaufe.
Je mehr Bretter ich kaufe, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Schnitt 2 m haben.
Klingt nach einem finanziellen Bankrott bevor die Huette gebaut wurde. Auch fraglich wie sie mit „Im Schnitt 2 m langen Latten“ was bauen wollen!
Sie kommen nicht auf die Idee nach einem Messwerkzeug zu fragen, das im Millimeterbereich genau misst? Und dann nehmen sie Latten die nicht 1.5 m laenger sind, sondern nur ein paar Millimeter?
Was machen sie von Beruf?
Herr Englert,
nach Ihnen sind also „mindestenz 9 Jahre“ ein Klimawandel.
Lesen Sie mal „Rapid Climate Change!“
Rapid climate change: lessons from the recent geological past
https://doi.org/10.1016/j.gloplacha.2010.10.005
Ihr Beitrag ist einfach nur Scheixxe.
Klimawandel sind genauso kurzzeitige Klimaschwankungen wie langzeitige Klimaveränderungen.
Seit ungefähr 3 Miliionen Jahren wird es durchschnittlich immer kälter auf der Erde.
[www.wetter-center.de/blog/so-wandelte-sich-das-klima-in-66-millionen-jahren/]
[wetter-center.de/blog/klimawandel-seit-14-milliarden-jahren/]
[wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/K%C3%A4nozoikum]
[humanorigins.si.edu/research/climate-and-human-evolution/climate-effects-human-evolution]
Aber sicherlich nur Klimaschwurbler.
Den Klima-Hockeystick bitte dahin stecken wo ich denke!
„nach Ihnen sind also „mindestenz 9 Jahre“ ein Klimawandel.“
Das habe ich so nicht behauptet.
Herr Schulz’s Artikel spricht von 2 Jahren Eis-Zuwachs, ich merkte an, dass es laut diesem Artikel vorher 9 Jahre Rückgang gab, sonst nichts. Sie finden den von Herrn Schulz verlinkten Artikel also nicht gut? Dann machen Sie das bitte mit Ihm aus.
„Klimawandel sind genauso kurzzeitige Klimaschwankungen wie langzeitige Klimaveränderungen.“
Auch hier implizieren Sie, dass ich das abstreite. Dies stimmt nicht.
Beides ist eine Form des Klimawandels, aber nur eines davon zeigt sich deutlich global.
Das sieht man leicht, wenn man den Hockeyschläger in eine wissenschaftliche Diskussion steckt, was Sie ja sicher meinen.
Lesen Sie bitte nächstes Mal etwas gründlicher, bevor Sie mich beleidigen. Gern helfe ich auch, wenn Sie Textverständnis-Probleme haben.
Himmel. Schon wieder so eine haltlose Unterstellung.
Was genau hat denn das Meereis mit Demokratie zu tun?
Die Erde kühlt aus: Erdmantel verliert 50 % mehr Hitze als bislang angenommen
[europeanscientist.com/de/wissenschaft/die-erde-kuehlt-aus-erdmantel-verliert-50-mehr-hitze-als-bislang-angenommen/]
[sciencedirect.com/science/article/pii/S0012821X21005859]
Ausser 2°C Klimaschwankungen in einem Erdeiszeiter wird nichts wärmer.
Seit ungefähr 3 Millionen Jahren wird es auf der Erde im Durchschnitt immer kälter.
[humanorigins.si.edu/research/climate-and-human-evolution/climate-effects-human-evolution]
Zieht euch warm an!
Ist dieses Video hier schon bekannt? Quellenangaben am Ende des Videos: https://vimeo.com/294517816
Ja schon mal gesehen, aber es passt hervorragend. Danke!
Nur mal so am rande;
Wenn man unter den sich zurückziehenden gletschern baumstümpfe, ausgetretene pfade und andere zivilisationenrückstände findet, muß dieser bereich offensichtlich schon mal eisfrei gewesen sein. Ich nehme mal stark an, daß dieser rückzug nicht durch verstärktes „mamut-grillen“ der neandertaler herbeigeführt wurde.
Daß unsere extrem gottesfürchtigen vorfahren mit prozessionen und kreuzen versuchten das vordringen der eiszungen zu begrenzen zeigt deutlich, daß „mehr gletscher“ auch nicht sooo toll angekommen ist.
Zudem sei angeführt daß hanibal seinerzheit mit afrikanischem getier über die alpen zog…. ohne daß die viecherl erfroren sind, bzw. sich „gefrierbrand“ holten.
A. Franke Sie schreiben:
Nein, es muss nicht eisfrei gewesen sein.
Bei Bäumen und Pfaden schon.
MfG Ketterer
Mal wieder ein richtig ‚guter‘ Cap Allon:
Das übersetze ich zu: 80% der Gletscher im Karakorum schrumpfen.
Also vor 35 Jahren war das so. Und die verganenen Jahre?
2023 und 2024: nur ein kleiner Geltscherteil des Hosjökull mit positiver Massenbilanz.
Was 2022 akkumuliert wurde war 2023 schon wieder weg!
Ja so schnell geht das, verrueckt, kann man mit Klima nicht erklaeren oder?
Nein kurzfristige Änderungen der Massenbilanz sollte man nicht dem Klima zuschreiben.
Nur: Am Hofsjökull ist der Trend seit 30 Jahren so klar, dass man auf eine Regressionsgerade verzichten kann.
Über 30 Jahre ein Verlust von 20 m (w.e.).
Definieren sie bitte: „kurzfristige Änderungen“
Ist Hofsjökull vorher gewachsen?
„Kurzfristige Änderung“ wäre die jährliche Zu/Abnahme.
Was meinen Sie mit Vorher?
Schauen Sie selbst:
Vorher heißt in dem Fall auch vor 1988, oder?
Historische Dürren in Frankreich.
https://www.france-pittoresque.com/spip.php?article644
Auszüge:
„Im Jahr 1305 herrschte im Sommer eine große Dürre; auch im Frühjahr und Sommer 1306 war die Trockenheit extrem. Die Dürre war 1325 so groß, dass es im Laufe von vier Mondphasen kaum zwei Regentage gab: In diesem Jahr herrschte extreme Hitze, jedoch ohne Blitze, Donner oder Stürme, es gab wenig Obst, nur die Weine waren besser als gewöhnlich. Im Jahr 1331 folgten auf die langen Regenfälle, die seit Anfang November des Vorjahres bis zum Beginn dieses Jahres angedauert hatten, so große Dürreperioden, dass man den Boden aufgrund seiner Härte nicht pflügen konnte. Der folgende Winter war regnerisch und sehr mild; es gab fast keinen Frost.“
„Die Dürre von 1632 dauerte vom 12. Juli bis zum 15. September. Dank thermometrischer Beobachtungen können wir die Temperaturen der folgenden heißen Sommer genauer messen. Das Jahr 1684, das J.-D. Cassini in einer Tabelle der großen Hitzeperioden in Paris, die zweiundachtzig Jahre umfasst, als eines der heißesten einstuft, wies allein unter diesem Klima achtundsechzig Tage mit einer Temperatur von 25 °C zwischen Mittag und drei Uhr nachmittags auf; sechzehn Tage mit einer Temperatur von 31 °C und drei Tage mit einer Temperatur von 35 °C. So stieg das Thermometer dreimal, vom Mittag bis drei Uhr, am 10. Juli, am 4. und am 8. August, auf mindestens 35 °C. Die 1689 von Lahire in Frankreich begonnenen Niederschlagsmessungen liefern nicht weniger Beispiele für solche großen Dürren. Die bedeutendsten seit dieser Zeit sind die Jahre 1694, 1719, 1767, 1778, 1793, 1803, 1817, 1825, 1842, 1858, 1875 und 1893. In Paris zeigte das Thermometer am 17. August 1701 um halb vier Uhr nachmittags 40 °C an.
„Die beiden Jahre 1718 und 1719 waren beide von trockener, heftiger, langer und anhaltender Hitze geprägt. In Paris zeigte das Thermometer von Lahire am 7. August 1718 trotz seiner ungünstigen Lage um drei Uhr nachmittags dennoch 35° oder 36° an: am 11., 21. und 23. stieg es auf die gleichen Werte. Auf diese Hitze folgte ein sehr milder Winter. Die meisten Bäume blühten bereits im Februar und März 1719.“
„Der Sommer 1842 verdient es ebenfalls, zu unseren großen Sommern gezählt zu werden, da die Hitze im Norden intensiver war als im Süden. In Paris begann sie am 5. Juni und hielt mit wenigen Unterbrechungen bis September an. Die Hitze war meist stürmisch und trocken, was sie noch spürbarer machte. Viele Kastanienbäume in unseren öffentlichen Parks, die im Juli ihre Blätter verloren hatten, blühten Ende August erneut.“
MfG
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)“
Aha, interessant.
unwichtig für das Thema hier, aber interessant!
Herr Kletterer,
was wollen Sie mit kurzzeitlichen Klimaschwankungen aussagen?
Wir befinden uns ganz unten in einem Eiszeitalter.
https://www.wetter-center.de/blog/so-wandelte-sich-das-klima-in-66-millionen-jahren/
oder
https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/K%C3%A4nozoikum
oder
https://humanorigins.si.edu/research/climate-and-human-evolution/climate-effects-human-evolution
Ausser 2°C Klimaschwankungen wird nichts wärmer.
https://www.europeanscientist.com/de/wissenschaft/die-erde-kuehlt-aus-erdmantel-verliert-50-mehr-hitze-als-bislang-angenommen/
Aber vielleicht finde ich Sie in den Listen der „Young Global Leaders“ wie Macron, Özdemir, Habeck, Baerbock, u.A.
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/509657/keine-privatsphaere-und-kein-eigentum-die-welt-im-jahr-2030-nach-wunsch-des-weltwirtschaftsforums
https://www.francesoir.fr/politique-monde/les-young-global-leader-l-organisation-du-wef-pour-infiltrer-les-gouvernements
Warum ich sagte
lässt sich gut veranschaulichen:
Grün markiert, der Bereich, über den Cap Allon berichtet.
orange markiert, was er unerwähnt lässt.
Er hat also nicht gelogen, aber er hat Infromationen ‚unterschlagen‘.
So macht er das oft.
Wenn man das beobachtet hat und weiß, dann kann mein seine Pamphlete besser einschätzen.
Kurz formuliert: Cap brings crap.
Zru Abbildung kommt man über diese Seite:
https://joklavefsja.vedur.is/index.html#
dort über die Flagge oben rechts auf englisch unmschalten und im Layer-Menue Terminus-measurements aktivieren.
MfG Ketterer
P.S., Herr Schulz, das beantwortet doch wohl Ihre Frage.
Sehr schön dargestellt, vielen Dank für die Info!
Ja die rechte Seite ist interessant. Sie zeigt sehr schön wie man mit einer Grafik, die nur Kumulative Werte im negativen zeigt, lügen kann, wenn man die rechte Seite weg lässt.
Hier sehe ich Zunahme und Abnahme relativ chaotisch.
Aber ja, es beantwortet einige Fragen. Danke!
Herr Schulz sie schreiben:
Wo sehen Sie das?
Seit 1996 waren 3 Jahre mit Längengewinn, der Rest mit Längenverlust.
Was ist daran chaotisch, was ist daran ein ‚Muster‘?
Beim ‚Muster‘ würde ich auf ’stark überwiegende Längenrückgang‘
tippen.
MfG
Ketterer
P.S. haben Sie Crap Allon mit Ihren Beitrag ‚Lügen‘ unterstellt oder habe ich das falsch verstanden?
Achso Herr Ketterer,
das Schmelzen eines Gletschers auf einem Vulkan hat mit Klimawandel wohl kaum etwas zu tun.
Würden Sie mir bitte beweisen inwieweit der Gletscher von oben oder von unten schmiltzt?
Können Sie irgendwelche Schmelzvorgänge und Wasserflüsse auf der Oberfläche des Gletschers belegen?
Und falls Sie es können, bitte die geschmelzten Eismassen berechnen und durch Messungen beweisen.
Aber ist wohl zu viel verlangt.
Können Sie beweisen von welcher Richtung der Gletscher schmilzt?
Haben Sie eine Begründung für die Tatsache, dass der Vulkan erst 1990 begonnen hat, den Gletscher zu schmelzen?
Oder ist das zu viel verlangt?
Herr Englert fragt Herrn Sachs:
Naja, dazu müsste man – wie Herr Sachs oft sagt- das Hirn einschalten.
MfG
Ketterer
^^ macht er ja angeblich ständig. Bin auf die Antwort gespannt!
MfG
Herr Kletterer,
haben Sie eine Begründung das ein Vulkan an einem oder anderem Moment ausbricht?
Das Aufsteigen von Magma im Vulkanreichstem Gebiet der Erde braucht man wohl nicht begründen.
https://www.antarcticajournal.com/active-volcano-discovered-under-glacier-in-antarctica/
Komisch das die Antarktis nur in dieser Region schmiltz und die Eismassen in der Ost- und Zentralantarktis zunehmen.
Und schwurbeln Sie jetzt bitte nicht über die Ausdehnung des antarktischem Meereseises.
Schon die Schwankung der Erdumdrehung um eine Sekunde verändert die Meeresströmungen.
„Die Erdumdrehung beeinflusst Meeresströmungen hauptsächlich durch die Corioliskraft, die Wasser (und Winde) auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn ablenkt, was zu großen Strömungskreisen wie dem Golfstrom führt. Wichtige Antriebskräfte sind jedoch auch Wind (z.B. Passatwinde) und Dichteunterschiede (thermohaline Zirkulation durch Temperatur- und Salzgehalt). Diese Strömungen verteilen Wärme global, regulieren das Klima und transportieren Nährstoffe.“
Aber Sie können es sicher mit A.I. berechnen und erklären.
Afrikanische Pinguine werden wegen Überfischung von Sardinen verhungern/austerben, aber A-Löcher wie Sie werden behaupten das der Klimawandel daran schuld ist.
Der Hofsjökull, über den hier gerade geredet wird, liegt in Island, nicht der Antarktis.
Der Vulkan darunter ist letztes Mal vor 12.000 Jahren ausgebrochen.
Wer behauptet denn bitte, dass der Klimawandel an der Überfischung Schuld ist?
Aber man braucht ja einen Grund für die Beleidigung, nicht wahr?
Mit was würden Sie es dann erklären?
Gute Frage.
Wie wollen sie denn die periodischen Vorschuebe und Rueckzuege der Alpengletscher erklaeren, wenn das Klima jetzt vom Menschen geandert wird?
https://vimeo.com/294517816
Klima!
Aber Herr Englert, Klimawandel vor 10000 Jahren?
Wer hatte denn da einen SUV?
Ja, Herr Schulz, es gibt natürlichen Klimawandel. Hat auch nie jemand bestritten.
Das heißt nicht, dass es nicht auch einen anthropogenen geben kann.
Und wie wollen sie den erkennen, wenn er wie ein natürlicher daher kommt?
Es wird eben einfach unterstellt, anhand der nie-dagewesenen-Änderungsgeschwindigkeits-Behauptung, oder?
Durch Paläoklimatologie und rezente Beobachtungen.
Man weiß mittlerweile relativ gut, welche natürlichen Prozesse das Klima in der Vergangenheit geprägt haben. Nun schaut man, ob diese Prozesse aktuell stattfinden und stark genug sind, um die postindustrielle Erwärmung zu erklären.
Ergebnis: Nein
(Seltsam… ich antworte jetzt schon zum dritten Mal auf diesen Kommentar, bisher wurde nichts veröffentlicht, naja… mal schauen, ob dieser durchkommt.)
Ach so? Man weiss wie es zum Wechsel von Eiszeit und Warmzeit kommt? Bitte um vollumpfaengliche Aufklaerung!
Globaler Anstieg an Vulkanismus, Meteoriteneinschläge, Sonnenzyklen.
Gibt’s momentan alles nicht in dem Maße, dass es die Erwärmung erklären könnte.
Welcher Vorgang fuhrt zur Abkuehlung und wie wird dann wieder eine Erwaermung daraus?
Herr Englert,
und wie beweisen Sie den andropogenen Beitrag?
Darf ich Sie darauf hinweisen das es heute nicht mehr „Methan“ furzende Rinder auf der Erde gibt als damals Bisons und Büffel.
https://www.encyclopedie-environnement.org/en/life/distribution-biomass-planet/
“ Heute übersteigt die Biomasse des Menschen (≈0,06 Gt C) und des Viehbestands (≈0,1 Gt C, vor allem Rinder und Schweine) bei weitem die von wildlebenden Säugetieren, deren Masse ≈0,007 Gt C beträgt.
Bitte genau wildlebende Säugetiere lesen.
Welch ist der Unterschied zwischen Wolf und Hund, Wildschwein und Hausschwein, Katzen und Rindviechern?
Das Gleiche gilt für Wild- und Hausvögel, wobei die Biomasse von Hausgeflügel (≈0,005 Gt C, vor allem Hühner) etwa dreimal so hoch ist wie die von Wildvögeln (≈0,002 Gt C).
Naja, dann brauchen wir wohl weniger Wildvögel jagen!
Tatsächlich übersteigt die Biomasse von Menschen und Nutztieren die aller Wirbeltiere zusammen, mit Ausnahme der Fische.
Obwohl Menschen und Nutztiere die Biomasse der Säugetiere dominieren, machen sie nur einen kleinen Teil der ≈2 Gt C tierischer Biomasse aus, die in erster Linie aus Arthropoden (≈1 Gt C) besteht, gefolgt von Fischen (≈0,7 Gt C).“
Darf ich Sie auch auf die weltweiten Pilzkulturen hinweisen.
https://www.mpg.de/6340322/pilze-setzen-methan-frei
Überfischung, Abholzung der Regenwälder und Verseuchung der Umwelt haben wohl nur wenig mit CO² und Klimawandel zu tun und mit Hungersnöten auch nicht.
„Das reichste Prozent besitzt mehr als alle anderen zusammen.
„https://www.spiegel.de/wirtschaft/ungleichheit-superreiche-besitzen-mehr-als-die-anderen-99-prozent-a-1013655.html
Also lasst euch schön verarschen!
Ach, kommen Sie doch bitte nicht ständig mit neuen Themen auf, die nichts mit der Diskussion hier zu tun haben.
Sonst könnte ich ja annehmen, dass Sie meinen bisherigen Argumenten zustimmen.
Den anthropogenen Beitrag beweist man erstmal deutlich über das CO2, nicht nur über das CH4.
In Ihrem verlinkten Artikel habe ich keinen Verweis darauf finden können, dass es Bisons und Büffel früher in ähnlichen Mengen gab, wie heute Rinder. Können Sie mir bitte die entsprechende Textstelle nennen?
Nochmal: Natürlicher Klimawandel kann relativ gut größtenteils ausgeschlossen werden, da mögliche natürliche Faktoren untersucht wurden und kein ausreichender Impact festgestellt wurde. Das ändert auch CH4 aus Pilzkulturen nicht, die es sicher auch vorindustriell schon gab (wahrscheinlich auch in größeren Mengen als heute). Dennoch hat sich CH4 seit 1900 in der Atmosphäre verdoppelt.
Wenn es nicht anthropogen ist und nicht die Natur, was verändert das Klima dann?
„Überfischung, Abholzung der Regenwälder und Verseuchung der Umwelt haben wohl nur wenig mit CO² und Klimawandel zu tun und mit Hungersnöten auch nicht.“
Hat je jemand behauptet, dass Überfischung, Verseuchung und Abholzung durch den Klimawandel kommt?
Dass Überfischung nichts mit Hungersnöten zu tun hat, finde ich hingegen doch eine gewagte These.
Sie verzeihen mir hoffentlich, wenn ich in künftigen Kommentaren nur noch auf Argumente eingehe, die sich auf die laufende Diskussion beziehen und nicht plötzlich bei einem Gespräch über Gletscher auf Pilze eingehen werde.
Empfehle das Studium der Geschichte von „William Frederick Cody“
Sehr lustig.
Buffalo Bill hat also global Rinder gezählt? Auf wie viele ist er gekommen?
Er ist ein Mensch aus der Zeit, wo Bisons fuer die Zunge und das Fell abgeschossen wurden, abgesehen davon, das man der nativen Bevoelkerung die Nahrungsgrundlage rauben wollte.
Wieviel dieser Herr selber abgeschossen hat, ist nicht so wichtig, wenn sie sich doch nur mit der Geschichte und seinem Rahmen auseinandersetzen.
Island ist ein vulkanischer Hotspot.
Wenn die Gletscher von oben schmelzen, müssten wohl Wasserflüsse auf den Gletschern zu sehen sein.
Komisch das schmutzige Flächen auf den Gletschern durch fliessendes Schmelzwasser nicht weggewaschen werden.
Oder schmelzen isländische Gletscher von unten?
Hirn einschalten!
Herr Sachs sie schreiben:
“
Sie meinen sicherlich so etwas
^^Danke
Waren Sie schonmal auf einem isländischen Gletscher?
Ich hatte schon das Vergnügen. Kann ich nur empfehlen, bevor sie irgendwann weg sind.
Das Schmelzwasser fließt nicht flächendeckend darüber und wäscht alles sauber. Es bildet kleine Flüsse, die sich tief ins Eis schneiden und dafür sorgen, dass große Schollen wegbrechen können.
Was soll ihr Blödsinn?
Genauso auf Island, Westgrönland und in der Westantarktis schmelzen vulkanische Hotspots die Gletscher von unten.
Aber Sie werden mir sicher erklären das es keine heissen Quellen oder Vulkane auf Island gibt und keinen aktiven Vulkan unter der Westantarktis.
Oder auch keine vulkanische Aktivität unter Grönland.
https://phys.org/news/2020-12-newly-greenland-plume-thermal-arctic.html
https://www.antarcticajournal.com/active-volcano-discovered-under-glacier-in-antarctica/
Also Schmelze der Gletscher von oben oder von unten?
„Das Schmelzwasser fließt nicht flächendeckend darüber und wäscht alles sauber. Es bildet kleine Flüsse, die sich tief ins Eis schneiden und dafür sorgen, dass große Schollen wegbrechen können.“
„Während das massive Inlandeis im Zentrum bis zu 3.200 Meter (3,2 Kilometer) dick sein kann, sind die Gletscherzungen an den Küsten oft hunderte Meter dick, bilden aber auch massive Eisklippen von bis zu 80 Metern Höhe (wie die Eiszunge des Nioghalvfjerdsfjorden)“
Naja, dann berechnen Sie mal wieviel Eis bei ungefähr 0°C Oberflächenschmelzwasser in 80 Metern Tiefe schmilzt.
„Die Temperatur in Gletschertiefen variiert stark: Kaltgletscher in Polargebieten sind tiefgefroren (z.B. Grönland -13 bis -25 °C).“
Also kein frischer Schnee oder frisches Eis ist.
Es ist komprimiertes Eis.
Komprimiertes Eis schmilzt langsamer.
Also Herr Englert, gleiten die Gletscher durch Schmelzwasser von oben oder von unten?
Hätte gerne eine physich logisch begründete Antwort.
Na, Sie schreiben doch sebst:
„Es ist komprimiertes Eis.
Komprimiertes Eis schmilzt langsamer.„
Besser hätte ich es nicht sagen können.
Komprimiert ist es am stärkstem am Boden des Gletschers, richtig?
Oben nicht, richtig?
Temperatur in den Gletschertiefen: -13 bis -15 °C?
Wieso glauben Sie nochmal, dass der Gletscher von unten schmilzt, wenn es da -13°C mit komprimierten Eis hat?
Wir hatten erst unlängst hier den Verweis auf eine Studie, welche festgestellt hatte, das die Rinnsaltheorie offensichtlich ein großer Trugschluss ist, weil die Schmelzwasser-Rinnsale allesamt in der recht porösen Oberflächenstruktur versickern und vereisen, was den Eispanzer eher kompakter werden lässt. Die Dynamic von Gletscherschmelzen ist noch lange nicht verstanden und wird es wohl auch nicht wenn man bewusst nur mit Scheuklappen darauf schaut. 🙁
Können Sie mir die Studie bitte nennen?
Würde mich interessieren.
Wie gesagt, Herrn Schulz Argument, dass es kein Oberflächen-Schmelzen gibt, weil der Gletscher schmutzig ist, halte ich immer noch für falsch.
Ich bin ja selbst schon über Risse ueines isländischen Gletschers gelaufen.
Das Eis kam mir dabei auch nicht porös vor.
Kommt mir nur logisch vor, dass sich das Wasser in den Rissen sammelt.
Und dass Schmelzwasser gut für die Stabilität sein soll, kommt mir ehrlich gesagt auch etwas seltsam vor.
Überall in der Natur schneidet bewegtes Wasser in die Landschaft, weshalb nicht auf dem Gletscher?
Auch nicht-vulkanische Gletscher schmelzen immerhin. Von daher halte ich die Diskussion ohnehin nicht für entscheidend
Wo soll ich das denn gesagt haben?
für die Wind & Solar schizos hier:
https://sciencefiles (PUNKT) org/2025/12/01/der-windkraft-hoax-landschaft-veroedet-tiere-sterben-menschen-leiden-wohlstand-verschwindet-scifi-windkraft-files/
Erst in den letzten 150 Jahren scheinen sich der CO₂-Gehalt und der Rückgang der Gletscher parallel zu entwickeln, gemeint ist in der Antarktis.
Gut dass der Autor das Wörtchen „scheint“ eingefügt hat. Mir wäre neu, dass die Gletscher der Antarktis derzeit auf dem Rückzug sind. Wie soll das auch möglich sein, die Temperaturen nehmen seit 40 Jahren in der Antarktis ab, es wird doch kälter.!!
Und vor 150 Jahren war die Antarktis noch gar nicht erforscht. McMurdo-Station: Die erste moderne und dauerhaft im Jahr 1955 von den USA …..
Eis ist nicht gleich Eis:
Behauptung: „Aber am Südpol nimmt die Eismasse zu!“ | Helmholtz KLIMA
Insgesamt erwärmst sich die Antarktis übrigens, wenn auch nicht überall. Es wird an einigen wenigen Stellen zwar kälter, aber an deutlich mehr Stellen wärmer.
Die Temperatur an der Antarktis kann man mit Eisbohrkernen deutlich weiter zurück rekonstruieren als bis 1955.
An wievielen Stellen wird denn gemessen? Woher haben sie die Klarheit, das es an deutlich mehr Stellen waermer wird?
Schmilzt mehr Eis, wenn sich die durchschnittlicher Temperatur von -18 Grad C auf – 17 Grad erhoeht?
Zugegeben, da gibt es nicht viele Messstationen, aber es gibt Interpolationsansätze, Satellitenmessungen und („das verbotene Wort“) Modelle.
Also eine genau so gute Informationslage wie für die Beobachtung, dass es in der Ostantarktis kühler wird. Im Vergleich ergibt sich netto eine Erwärmung.
„Schmilzt mehr Eis, wenn sich die durchschnittlicher Temperatur von -18 Grad C auf – 17 Grad erhoeht?„
-Ja, denn der Radius, in dem die Temperatur < 0 °C ist, wird damit logischerweise kleiner.
Modelle und Interpolationsansätze als Ersatz fuer Beobachtungen?
Er ist im Winter erfroren, aber netto hat es sich im Jahr erwaermt?
Sie ziehen recht seltsame Kreise!
„Modelle und Interpolationsansätze als Ersatz fuer Beobachtungen?“
-nicht Ersatz, Ergänzung.
Der Satz danach ergibt für mich irgendwie keinen Sinn…
Ja, man kann auch in besonders heißen Jahren im Winter erfrieren?! Hat jemand was anderes behauptet?
Wenn Ihre Kritik sich darauf bezieht, dass das betroffene Gebiet nicht perfekt kreisförmig ist, okay, klar… schlechte Wortwahl…
aber dass eine Erwärmung ein kleineres Gebiet mit Temperaturen unter null bedeutet, haben Sie dann verstanden?
Verzeihung, aber wenn jemand im Winter erfriert, liegt es dann an den Jahresdurchschnittstemperaturen?
Der Satz danach war eine Allegorie!
Die Kritik bezieht sich nicht auf den Kreis. Ich frage sie, wie mehr Eis schmilzt, wenn sich die Luft von -18 Grad auf -17 Grad C erhöht?
Die Temperaturen sind alle unter Null.
Tut mir Leid, die Allegorie ergibt für mich trotzdem keinen Sinn…
Zitat Schulz:
„Die Kritik bezieht sich nicht auf den Kreis.„
naja, aber genau das haben Sie dazu geschrieben, sonst nichts.
Zitat Schulz: „Sie ziehen recht seltsame Kreise!„
Nächstes Zitat:
„Die Temperaturen sind alle unter Null.„
Eben nicht zwangsläufig. Wir sprechen über Durchschnittstemperaturen. Am Rand des Eisschilds muss es etwa null Grad haben, sonst wäre es nicht der Rand des Eisschilds, sind wir uns da einig? Wenn sich der Rand des Schilds nun erwärmt, herrschen dort Plusgrade und Eis schmilzt. Richtig? Die Durchschnittstemperatur steigt durch die Erwärmung im ganzen Gebiet, z.B. von -18 auf -17 °C.
Ihre Aussage, es bleibt unter Null ist nur dann richtig, wenn sich die Temperaturen nur in der Mitte des Eisschilds erhöhen, dies ist aber nicht der Fall.
Wenn Sie immer noch anderer Meinung sind, würde ich Sie bitten, den entsprechenden Punkt in meiner Argumentationskette sachlich aufzugreifen und bitte keine neuen Allegorien zu bringen.
Herr Englert hat wohl nicht verstanden.
„Ein Mensch kann extreme Minusgrade (bis zu -50°C oder sogar -110°C in speziellen Kammern) für kurze Zeit aushalten, aber der Körper beginnt ab ca. +10°C bis +30°C Außentemperatur stark zu unterkühlen, was lebensbedrohlich wird, wenn die Kerntemperatur unter 34°C fällt und der Tod bei ca. 20-28°C eintritt – abhängig von Faktoren wie Kleidung, Wind und Nässe.“
„Das eigentliche Erfrieren, also der Tod durch Unterkühlung, tritt ein, wenn die Körperkerntemperatur unter etwa 25°C sinkt.
Ohne Kleidung kann ein Mensch selbst in einem 20°C gekeizten Haus unterkühlen und erfrieren.“
„Ein Mensch überhitzt, wenn seine Körperkerntemperatur durch Hitze und mangelnde Kühlung ansteigt, was bei Außentemperaturen über 30-31 °C (besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit und Anstrengung) kritisch wird und ab über 40 °C (Hitzschlag) lebensbedrohlich ist, da Eiweißstrukturen zerstört werden. Der Übergang ist fließend, aber bereits bei Hitzeerschöpfung liegt die Temperatur zwischen 37 und 40 °C.“
Kälte ist demnach verantwortlich für 10Mal mehr Tote als Hitze.
MfG Herr Englert.
Notfallsanitär oder Krankenschwesternwitz:
„Im Falle einer Überhitzung zieh ich Sie in eine schattige Ecke und mach Sie langsam kalt!“
Eine erfrierende Frau werde ich durch meine Körperwärme retten. 😉
Haben Sie den Kommentarverlauf überhaupt gelesen? Ihre Ausführung hat nichts mit dem zu tun, was wir hier diskutieren.
(und ist nebenbei furchtbar vereinfachend, aber naja…)
Oder wollen Sie das Thema wechseln, weil Ihnen kein Gegenargument zu meinem Kommentar einfällt?
Wow, Herr Englert,
von minus 17°C bis über 0°C ist es wohl ein grosser Schritt.
Darf ich Sie darauf hinweisen das Meereseis kein Kontinentaleis ist.
Ausser der Westantarktis durch Vulkanismus schmiltz in der Antarktis überhaupt nichts.
Im Gegenteil gibt es negative Tieftstemperaturrekorde.
https://www.eisexpeditionen.de/blog/kaelterekord-am-suedpol
Also verwechseln Sie nicht durch wechselnde Meeresströmungen schmelzendes Meereseis mit Kontinentaleis.
Süßwasser beträgt rund 1000kgm während die Dichte von Meerwasser je nach Salzgehalt typischerweise zwischen 1020kgm und 1030kgm liegt.
Also alles Meereis darf gerne schmelzen und der Meeresspiegel expandiert nur um maximal 0,03% in den oberen Meeresschichten.
Die Masse des Meerwassers auf der Erde wird auf ca. 1,4 Milliarden Kubikkilometer geschätzt, was etwa 97 % der gesamten Wassermenge auf dem Planeten ausmacht.
Etwa zwei Drittel bis drei Viertel des weltweiten Süßwassers sind in Gletschern und Eiskappen gebunden, was sie zum größten Süßwasserspeicher der Erde macht.
Also 3% des Wassers auf der Erde ist Süsswasser.
Aber mit maximal 3% Süsswasseranstieg in den Weltmeeren werden wir sicherlich alle absaufen.
„Es würde voraussichtlich mehrere tausend Jahre dauern, bis der gesamte grönländische Eisschild abgeschmolzen ist, schätzungsweise etwa 10.000 Jahre bei weiter steigenden globalen Temperaturen.“
Ist wohl nichts mit wir werden bis 2050 oder 2100 verglühen oder absaufen.
MfG und Hirn einschalten.
„von minus 17°C bis über 0°C ist es wohl ein grosser Schritt.“
-Ja, aber die Antarktis ist ja auch groß.
Äquator = Plusgrade; Südpol = Minusgrade
Irgendwo dazwischen = Linie mit Null Grad
Erwärmung von -17 auf -16 = Null-Grad-Linie rückt näher zum Südpol
Fläche mit Minusgraden wird exponentiell kleiner (Radius im Quadrat)
-kleine Erwärmung = großer Eisflächenverlust.
„Also verwechseln Sie nicht durch wechselnde Meeresströmungen schmelzendes Meereseis mit Kontinentaleis.“
Meines Wissens schmilzt das Kontinentaleis, das Meereis wächst durch wechselnde Meeresströmungen gerade. Auch der Artikel von Cap Allon sagt, dass das Meereis wächst. Ich glaube, Sie verwechseln da was.
Der Artikel vom Herrn Schulz spricht dazu von einem voraussichtlich nur vorübergehendem Wachstum des Meereises.
Ich finde 3% von 1,4 Mrd km^3 eigentlich schon verdammt viel…
Allein das Grönlandeis reicht für einen Meeresspiegelanstieg von 7m.
Bei einer komplett eisfreien Antarktis wären wir bei etwa 65 m.
Wenn man Wasser in ein Glas kippt, steigt der Wasserspiegel, ganz unabhängig vom bisherigen Füllstand, oder? Die 97% Salzwasser sind also für die Rechnung unerheblich.
Cool, dass das nicht bis morgen passiert, aber einige Schätzungen sprechen eher von hunderterjahren als Tausende für Grönland. Kann man ja mal drauf ankommen lassen. Betrifft ja nur die nächsten Generationen.
Herr Englert,
wo sehen Sie Plus Grade und Schmelze des antarktischem Kontinentaleises.
Ausser der der Westantarktis durch Vulkanismus schmilzt nicht viel.
„Ein vollständiges Abschmelzen des grönländischen Eisschildes ist ein Prozess, der nicht in wenigen Jahrzehnten, sondern in Jahrtausenden stattfindet; je nach Erwärmungsszenario spricht man von rund 10.000 bis 13.000 Jahren.“
Aber bis 2030 oder 2100 werden wir sicher alle durch CO² verglühen oder absaufen.
Verarschen und abzocken kann ich mich alleine.
Ich sehe da Plusgrade und Schmelze eben in der Westantarktis und frage mich, ob Sie belegen können, dass die vulkanischen Aktivitäten dort wirklich in den letzten Jahrzehnten so stark zugenommen haben, um den Rückgang zu erklären.
Herr Sachs sie schreiben:
Sie übersehen, dass die Abbrüche vom Schelfeis Kontinentaleis ist.
Diese Eisberge schmelzen dann irgendwo im Southern Ocean und kümmern sich nicht um die Minusgrade auf dem antarktische Festland. Von dort fließt das Eis in die Schelfeis Flächen oder direkt über ‚Outlet-Gletscher‘ ins Meer.
Und das funktioniert auch bei minus 30 grd C.
MfG Ketterer
Aha und das abgebrochene Shelfeis, aka Eisberge wird als Massenverlust gerechnet, während das Shelfeis gleichzeitig wächst, wie Herr Englert anmerkt?
Ich kann mich hier nur widerholen:
Zitieren Sie doch wo Herr Englert anmerkt, dass das Schelfeis wächst.
Mit einem Zitat würde man gleich sehen, ob ein Missverständnis vorliegt oder ob Sie die Sache überblicken.
MfG
Ketterer
Sie stören sich sicher an der Definition, das Shelfeis zwar auf dem Wasser schwimmt, also auch Meereis ist, aber noch mit dem Shelfeis verbunden ist.
Helfen sie mal lieber den Kreis zu schließen!
Was genau taut in der Antarktis bei Minusgraden?
Herr Schulz, sie schreiben:
Herr Schulz, das ist Ihre ganz private Definition und hat nichts mit dem Fachbegriff ‚Meereis‘ zu tun.
Ebenso ist ein Steinschlag kein Felssturz oder gar ein Bergsturz.
Sie sind offensichtlich zu faul, die Fachtermini nachzuschlagen, oder liegt es ganr nicht an Ihrer Faulheit, sondern an anderen Defiziten?
Sie möchten gerne hier mitdiskutieren, dann informieren Sie sich, ansonsten ist und bleibt eine Diskunssion mit Ihnen schwierig und fruchtlos.
Salü
Ketterer
Herr Ketterer.
Um Sie sofort zu kontern.
Sie könnten darauf hinweisen das Schelf- oder Meereseis das Kalben eines Gletschers durch Gegendruck vielleicht ein wenig abbremsen kann.
Also welch ist die Kalbungsgeschwindigkeit mit oder ohne Schelfeis zwischen Antarktis und Grönland?
Natürlich bitte auch die Neigung des unterliegendem Gesteins (Gravität) und die Reibung durch die unterschiedlichen Oberflächen einberechnen.
Warte also auf ihre Aufzeichnungen der verschiedenen Oberflächen und Ihre Berechnungen.
Viel Spass!
Sie wollen spielen, also lassen Sie uns spielen!
Ein Defizit sehe ich bei ihnen, bringen sie doch einfach die richtige Definition?
Schelfeis
Meereis
Als Meereis bezeichnet man zu Eis gefrorenes Meerwasser.
Wenn Eis auf dem Wasser schwimmt, woher weiss man welches es ist? Wie unterscheidet der Fachmann das, ohne zu kosten?
Herr Schulz schreibt:
Mal wieder überfordert, Herr Schulz?
MfG Ketterer
Hören Sie auf irgendwelche Scheixxe zu schreiben Herr Kletterer!
Weder schmelzendes schwimmendes Schelfeis noch schmelzende Eisberge erhöhen den Meeresspiegel.
Nennt sich wohl Masse und Verdrängung.
Oder Eureka – Archimedes.
Hab ich mal im Physikunterricht in der fünften Klasse vor ungefähr 50 Jahren gelernt.
Herr Sachs schriebt:
„Hören Sie auf irgendwelche Scheixxe zu schreiben Herr Kletterer!
Weder schmelzendes schwimmendes Schelfeis noch schmelzende Eisberge erhöhen den Meeresspiegel.“
Bitte zeigen Sie wo ich „Scheixxe“ geschriben habe.
https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/schelfeis/6941
Schelfeis ist zwar über dem Wasser, aber ist durch Festlandgletscher und somit größtenteils meteorischem Wasser gespeist.
Deshalb ist es sehr wohl Kontinentaleis und relevant für den Meeresspiegel.
Nur nebenbei für mein Verständnis: Waren Sie in der fünften Klasse ein alkoholisierter Teufel, oder was bedeutet das Bild?
Ich habe geschrieben, dass das Meereis wächst. Wie Herr Ketterer richtig anmerkt gehört Schelfeis zu Kontinentaleis. Dieses geht zurück, was ich oben auch schrieb.
Bitte achten Sie darauf, mich richtig zu zitieren.
Ich habe sie nicht zitiert, sondern interpretiert.
Dann achten Sie bitte darauf, mich richtig zu interpretieren, also z.B. nicht das Gegenteil von dem anzunehmen, was ich schrieb.
Herr Schulz,
Schelfeis ist Meereseis und kein Kontinentaleis.
Ist wie ein Eisberg der Schmilzt.
Der gesammt Meeresspiegel steigt nicht.
Sachs:
Ach ne…
Nur weil es auf dem Meer schwimmt?
Sie haben keine Ahnung von Glziologie, aber davon ganz viel!!!
Ketterer
Herr Kletterer,
Abbrüche von Gletschern sind Kontinentaleis, welches mehr oder weniger schnell ein Hang herunter gleitet.
Schelfeis ist Meereseis welches im Winter wächst und im Sommer schmilzt.
„Schelfeis (auch Eisschelf) ist eine große, schwimmende Eisplatte in den Polregionen, die mit Gletschern oder Eisschilden auf dem Festland verbunden ist, auf dem Meer schwimmt und durch Kalben (Abbrechen von Eisbergen) Masse verliert; diese schwimmenden Eisbarrieren wirken wie eine Bremse für die Gletscher, die vom Festland ins Meer fließen. Sie sind oft mehrere hundert Meter dick und bilden eine natürliche Grenze zwischen Land und Meer, wobei große Teile der antarktischen Küste von ihnen gesäumt werden.“
Comprendo?
„Schelfeis = schwimmende Eisplatte!“
Und wenn schwimmendes Süsswassereis schmilzt, nimmt das Wasservolumen nur durch die unterschiedliche Dichte gegenüber Salzwasser zu.
„Das Volumen von Salzwasser hängt vom Salzgehalt ab; Meerwasser hat durchschnittlich ca. 35 Gramm Salz pro Liter und ist daher dichter und schwerer als Süßwasser, was zu einer Volumendichte von ca. 1,035 kg/dm³ führt, wobei 97,5 % des gesamten Wassers auf der Erde Salzwasser ist, hauptsächlich in den Ozeanen (rund 1,335 Milliarden Kubikkilometer).“
Also mit dem abschmelzen von ein paar Prozent von 2,5% des Süsswassers auf der Erde werden wir sicher alle absaufen.
Klopfen Sie Ihren Kopf mehrmals gegen die Wand Herr Kletterer.
Mit ein bisschechen Glück werden Ihre 2 Neuronen zusammen treffen und einen Funken-Geistesblitz erzeugen.
Herr Sachs schreibt:
OMG, sie lesen viel (oder schreiben ab), kapiert haben sie wenig.
Comprendo?
Nachlesen:
https://www.meereisportal.de/glossar/Schelfeis
und dann suchen Sie jemanden, der es Ihnen erklären kann.
MfG
Ketterer
Herr Kletterer;
Sie haben wohl keine Ahnung von der Antarktis.
Ausser Variationen des Zirkumpolarstroms ist die Antarktis ein eher geschlossenes System seit 35 bis 45 Millionen Jahren.“Die Antarktis entstand nicht auf einmal, sondern entwickelte sich über Jahrmillionen, wobei der Kontinent seine heutige Position vor etwa 35 Millionen Jahren erreichte, aber seine Vereisung begann schon früher, um 45 Millionen Jahre, beschleunigt durch das Känozoische Eiszeitalter vor etwa 34 Millionen Jahren, als er sich von Gondwana löste und sich zum heutigen eisbedeckten Kontinent formte, obwohl er davor ein eisfreies, bewaldetes Land war.“
„Arktis und Antarktis sind durch komplexe atmosphärische und ozeanische Zirkulationen verbunden und beeinflussen sich gegenseitig, obwohl sie unterschiedlich reagieren.“
Den Rest der IA Analyse hab ich mal weggelassen.
Ausser der Westantarktis durch unterliegendem Vulkanismus schmilzt nichts.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/antarktis-weltuntergangsgletscher-schmilzt-noch-schneller-als-gedacht-a-be2a23a2-324f-4a83-95af-a03d19ceb36d
Erklären Sie mir bitte wie ein Kontinentalgletscher von Merreswasser unterspült werden könnte?
Volcano discovered under fastest-melting Antarctic glacier“Der Pine Island Glacier (PIG) in der Westantarktis ist der am schnellsten schmelzende Gletscher der Antarktis und damit der größte Einzelverursacher des globalen Anstiegs des Meeresspiegels.
Der Hauptgrund für diesen raschen Eisverlust ist die Ausdünnung des PIG von unten durch die Erwärmung des Meerwassers aufgrund des Klimawandels.
Eine am 22. Juni 2018 in Nature Communications veröffentlichte Studie hat jedoch eine vulkanische Wärmequelle unter dem PIG entdeckt, die ein weiterer möglicher Grund für das Abschmelzen des PIG sein könnte.“
Ist schon lustig.
Ein Kontinentaler Gletscher schmilzt also schneller durch die Erwärmung des Meerwassers auf Grund des Klimawandels!
„Erklären Sie mir bitte wie ein Kontinentalgletscher von Merreswasser unterspült werden könnte?„
Steht doch direkt im Artikel:
„Laut den Forschenden zeigen die Aufnahmen, wie Meerwasser sich bei Flut viele Kilometer weit unter das Eis des Gletschers presst.“
Als Ergänzung;
Schon in 2 bis 3 Metern Tiefe liegt die mittlere jährliche Erdtemperatur bei ungefähr 10°C.
Permafrost auf der Erde reicht bis in tausende Meter Tiefe.
2 bis 3 Meter Oberfläche können durch wärmere Sommer schmelzen.
Aber daraus wird aus unserem heutigen Erdeiszeitalter keine Warmzeit.
https://www.oekosystem-erde.de/html/leben-06.html
Komisch das die dummen Dinos 150 Milion Jahre mit allen Klimaschwankungen überlebt haben.
Was heisst es Mensch zu sein?
„Climate Effects on Human Evolution“
https://humanorigins.si.edu/research/climate-and-human-evolution/climate-effects-human-evolution
MfG
Herr Sachs, gestatten Sie mir zwei kleine Korrekturen:
MfG Ketterer
Dann sollte man dort messen, um den Klimawandel zu bemerken!
Macht man ja auch….
Man macht das wo, wie lange schon, wo sind die Studien dazu, die Datensätze?
GIDF
https://www.gidf.org/?
Ketterer erzählt nur Stuss.
Eine mittlere Erdtemperatur in 2 Metern Tiefe sagt überhaupt nichts aus.
„In ca. 1,5 m bis 2m Tiefe besteht bereits eine nahezu konstante Temperatur von +7°C über das gesamte Jahr und unabhängig von jeglichen Witterungseinflüssen zur Verfügung.“
https://www.installateur.net/de/gastbesucher/verbraucherinformationen/erneuerbare-energien/geothermie/“
Aber das gilt wohl nur für die mittlere (ermittelte) nordische oder südliche Hemisfere oder für „installateur.net“ für Deutschland.
Am Äquator gilt es wohl nicht.
Aber am Äquator gibt es auch keinen Permafrost der schmelzen könnte.
Aber Herr Kletterer wird es sicherlich erklären.
Herr Sachs sie sagten:
Aha
In in 2m Boden-Temperatur im Jahresverlauf konstant.
LOL
die Installateur-Webseite.
ROTFLOL
An der Säkularstation Potsdam wurden Bodentemperaturen gemessen.
Im Jahr 2005 war in 2m Tiefe die Schwankungsbreite zwischen 4 und 17° C.
Asterix und Obelix lachen über sie, Herr Sachs.
Ich diskutiere gerne auch mit Ihnen über Bodentemperaturen. Nur braucht es dazu einen Bäcker, keine Brezel.
Gruß
Ketterer
War vielleicht ungenau.
Weltweit gilt wohl eine „mittlere“ Temperatur von 7°C in 2 Metern Tiefe.
Aber das gilt wohl mehr in nördlichen oder südlichen Breiten – und noch mehr in Permafrostgebieten.
„In ca. 1,5 m bis 2m Tiefe besteht bereits eine nahezu konstante Temperatur von +7°C über das gesamte Jahr und unabhängig von jeglichen Witterungseinflüssen zur Verfügung.“
https://www.installateur.net/de/gastbesucher/verbraucherinformationen/erneuerbare-energien/geothermie/
Also Ihr „etwa konstant“ kann wohl viele verwirren.
„65 Prozent der russischen Landfläche sind ständig gefroren, teils bis zu einem Kilometer tief. In den kurzen Sommern taut er höchstens bis in Tiefen von zwei bis drei Metern zu Morast auf.“
https://www.zeit.de/2007/19/U-Permafrost-Sibirien
Also kann wohl ein auf Eis gebautes Wohnhaus, ohne tiefere Fundamente, im Morast versinken.
Das gleiche gilt für den Norden Europas, Kanadas und Alaskas.
Also Ihren lügnerischen Klimastuss können Sie woanders verbreiten.
Vereiste Winterstrassen gibt es schon seit Jahrzehnten nur im Winter im hohen Norden.
https://www.tf1.fr/tf1/le-convoi-de-lextreme
Ausser kleinen Jahreszeiten-Klimaschwankungen hat sich wohl nichts verändert.
Verarschen kann ich mich alleine.
Herr Sachs sie schreiben:
Bei dem was Sie über Bodentemperaturen und Permafrost hier verbreiten kann ich Ihnen bestätigen:
Bei sich selbst verar.. …. sind sie sehr erfolgreich. Gratulation.
MfG Ketterer
Achso Herr Eglert?
„Schmilzt mehr Eis, wenn sich die durchschnittlicher Temperatur von -18 Grad C auf – 17 Grad erhöht?„
Ja, denn der Radius, in dem die Temperatur < 0 °C ist, wird damit logischerweise kleiner.
Haben Sie dafür irgendwelche über Jahre „gemessene“ Beweise?
Selbst in einem Schnee-Iglou ist die Innentemperatur 0°C.
Da es in den USA keine querstehende Gebirgskette wie die Alpen gibt (kein Hinderniss gegen Arktische Winde), gibt es dort mehr extreme Temperaturen.
Soll ich mich totlachen Herr Eglert?
Frag mich ob es heute nicht zu warm oder zu kalt ist.
Hab noch keinen Ort auf der Erde gefunden wo es ganzjährlich meine Wohlfühltemperatur zwischen 20 und 24°C gibt.
Also gefühlt unter 20°C Eiszeit und über 24°C werde ich überhitzen.
Trotzdem habe ich in der Karibik im Mai und im Winter in Minsk, Samara und Moskau überlebt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schneekatastrophe_1978/1979
War 17 und bin mit meiner Zündapp Bergsteiger durch Scheewehen auf der (gesperrten) B76 20 km bis Kiel zur Disco gefahren.
Mit Schneeregen hatte ich einen 5 cm Eispanzer auf der Jacke.
Ich liebe Weicheier.
„Haben Sie dafür irgendwelche über Jahre „gemessene“ Beweise?“
Ist eigentlich simpelste Logik, aber bitte:
Ja, siehe Rückgang der Arkis. Am Nordpol im Durchschnitt konstant unter null, Eis wird trotzdem weniger.
Eine Frage Herr Englert,
wie tief schmilzt das Inlandeis wenn die Temperatur in 2 m Tiefe 1°C wärmer ist?
Also -18°C Tiefkühlfrost ist nach einem Tag in meinem +5°C Kühlschrank nicht aufgetaut.
Was taut auf wenn hunderte Meter Permafrost unter einer 0°C Erdschicht liegen?
In Sibirien bis unter – 50°C im Winter und im Sommer bis +40°C (Kontinentalwetter).
Also berechnen Sie mir bitte welche Erdschicht im Sommer schmilzt.
„Der Sommer dauert von Juni bis August und bringt gemäßigte Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad. Die Durchschnittswerte liegen bei rund 16 Grad.“
Einfach nur Hirn einschalten!
^^ sorry, ich hab ehrlich gesagt keinen Plan, was Sie mir damit sagen wollen…
Wieso wird es plötzlich in 2 m Tiefe ein Grad wärmer?
Wie verhält sich Ihre Tiefkühlkost, wennn der Kühlschrank nicht einen Tag, sondern ein Jahr offen ist?
Der Herr Englert erzählt mal wieder nur „grünen“ Blödsinn.
Ausser der Westantarktis und Meereis schmilzt nichts.
https://www.antarcticajournal.com/active-volcano-discovered-under-glacier-in-antarctica/
„Wissenschaftler sind sich nicht sicher, wie sich die vulkanische Wärme unter dem Eisschild verteilt. Sie wissen jedoch mit Sicherheit, dass die Wärme des Vulkans das Eis unter dem Schelfeis zum Schmelzen bringt. Es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um zu verstehen, warum der Vulkan das Schmelzen verursacht.“
Und zu den Eisbohrkernen!
https://history.aip.org/climate/rapid.htm
Auszug:
„Zunächst mussten sich die Wissenschaftler selbst davon überzeugen, indem sie zwischen historischen Daten und Studien zu möglichen Mechanismen hin und her pendelten, dass es sinnvoll war, Veränderungen von bis zu tausend Jahren als „rasant“ zu bezeichnen. Erst dann konnten sie sich davon überzeugen, dass Veränderungen von bis zu hundert Jahren als „rasant“ plausibel sein könnten. Und erst danach konnten sie Veränderungen innerhalb eines Jahrzehnts oder so und später sogar innerhalb von ein paar Jahren für möglich halten. Ohne diesen allmählichen Wandel im Verständnis wären die Bohrkerne aus Grönland niemals gebohrt worden. Die für diese heroischen Projekte erforderlichen Mittel standen erst zur Verfügung, nachdem Wissenschaftler berichtet hatten, dass sich das Klima in einem für Regierungen bedeutsamen Zeitrahmen auf schädliche Weise verändern könnte. In einem so schwierigen Bereich wie der Klimawissenschaft, in dem alles komplex und nebulös ist, ist es schwer zu erkennen, wonach man nicht bereit ist zu suchen.“
Aber der Herr Englert weiss es wohl besser als die Wissenschaftler des Amerikanischem Institut der Physik und international beteiligten Wissenschaftlern an den Bohrungen.
Zitat aus dem von Ihnen verlinkten Artikel;
„The volcanic activity is not considered the only reason for the melting of the ice shelf in Antarctica – climate change is also a factor„
Kilimandscharo bald ohne Eis: Afrikas Gletscher schmelzen – ntv.de
ntv wusste 2014 dass in 10 Jahren der Gletscher des Kilimandscharo wegen der menschengemachten Klimaerwärmung geschmolzen sein wird.
Afrikas Gletscher gehen stark zurück – Universität Innsbruck
2024 weiss die Universität Innsbruck dass der Gletscher des Kilimandscharo bis 2050 verschwunden sein wird.
Die Klimakirche funktioniert wie die Zeugen Jehovas, kommt der Weltuntergang nicht morgen, kommt er halt übermorgen….. 🤷♂️🥳🤦♂️
Der Kilimandscharo liegt in Afrika.
Also selbst wenn der Gletscher des Kilimandscharo schmitzt, ist es Regional.
Vor 8000 Tausend Jahren war die Sahara grün.
https://www.liberation.fr/sciences/1999/03/02/il-y-a-8-000-ans-le-sahara-etait-vertpourtant-la-terre-etait-en-moyenne-plus-chaude-de-2-oc_266431/
Komisch – vor 8000 Jahren war die Sahara grün und die Erde 2°C wärmer.
Ein paar Fakten allgemein:
Allerdings verblassen alle Fakten über den Gletscherschwund in Europa angesichts dessen, was in Alaska geschehen ist, wo sich der riesige Muir-Gletscher in Glacier Bay zwischen 1902 und 1946 um 22 km zurückzog, durchschnittlich 400 m pro Jahr.(4)
und nun zu Afrika:
Was die klimatischen Schwankungen in den niedrigen Breitengraden angeht, möchte ich zunächst daran erinnern, dass um 1860 in Südamerika ein Gletscherschwund einsetzte. (1) Lassen Sie mich Ihnen nun einige Fakten aus Ostafrika präsentieren, das E. Nilsson von der Universität Stockholm im Januar 1947 im Zusammenhang mit dem Archäologiekongress in Nairobi besucht hat. (2) Dr. Nilsson ist bekannt für seine Untersuchungen einiger Teile dieser Region in den Jahren 1927 und 1932 aus der Perspektive der Quartärklimatologie. (3)
Die heutigen Veränderungen in Ostafrika werden, wie schon frühere, durch Schwankungen der Gletscher auf den höchsten Bergen und durch Veränderungen des Wasserstands der Seen ohne Abfluss im Rift Valley registriert. Die Gletscher auf den drei hohen ostafrikanischen Vulkanen Kilimandscharo, Mount Kenya und Ruwenzori sind seit ihrer ersten Beobachtung in den 1880er Jahren zurückgegangen. Seit 1920 hat sich dieser Rückgang schneller als zuvor fortgesetzt. Im Januar 1928 waren drei der größeren Gletscher (Credner, Drygalski und Penck) am Nordwesthang des Kibo, dem höchsten Gipfel des Kilimandscharo, Ausläufer eines gemeinsamen Eisfeldes, das die Nord- und Nordwestseite des Kibo-Kraters bedeckte. (4) Im Januar 1947 hatten sie sich erheblich verringert, und der Penck-Gletscher hatte sich in zwei Teile geteilt. Seit 1942 werden alle Gletscher auf dem Kilimandscharo regelmäßig von J. J. Richard beobachtet, der versprochen hat, seine Ergebnisse an Dr. Nilsson zu senden. Vom Mount Kenya und Ruwenzori liegen ähnliche Informationen über den raschen Rückgang der Gletscher in den letzten fünfzehn Jahren vor.
In den letzten dreißig Jahren ist der Wasserstand der ostafrikanischen Seen deutlich gesunken. Der Nakuru-See führt in der Regenzeit nur noch wenig Wasser, das schnell verdunstet, mit Ausnahme einiger Tümpel im östlichen Teil. Im Februar 1947 war der Grund weiß von Soda und anderen Salzen, und die warmen Nachmittagswinde bliesen das Salz und den Staub zu weißen Wolken über die Senke des Sees. Der Elementeita-See südöstlich des Nakuru-Sees ist fast ausgetrocknet; seine Tiefe beträgt jetzt nur noch etwa 60 cm. Der Wasserstand des Naivasha-Sees in der Nähe von Nairobi wird seit 1908 monatlich gemessen. Laut H. L. Sikes(5) hatte der See bis 1882 einen niedrigen Wasserstand, dann begann er anzusteigen. Seit 1917 sinkt der Wasserstand wieder rapide, gleichzeitig mit einem starken Rückgang der Niederschläge. Auch der Wasserstand des Viktoriasees ist in den letzten zehn Jahren um etwa 7 Fuß gesunken.
Zwei Briefe aus Kenia vom März und April 1948 beschreiben unterschiedliche Aspekte desselben Phänomens: Der eine spricht von der Notwendigkeit, 400 Fuß tiefe Bohrlöcher zu graben, um an Wasser zu gelangen; der andere stellt fest, dass das letzte Jahr das regenreichste seit zwanzig Jahren war, die Niederschläge jedoch ungleichmäßig verteilt waren. Der Nakuru-See ist in diesem Jahr nicht vollständig ausgetrocknet, aber etwas geschrumpft.
Die Austrocknung großer Teile Afrikas findet schon seit langer Zeit statt. Laut E. P. Stebbing hat sich die Sahara in den letzten Jahrhunderten mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1 km pro Jahr nach Süden ausgebreitet. In den letzten Jahren ist auch in Marokko ein deutlicher Rückgang der Niederschläge zu verzeichnen. Früher neigten wir dazu, diesen Wasserrückgang als Folge der Ausbeutung der Weideflächen durch die Einheimischen, der Plantagenwirtschaft der Weißen und des allgemein gestiegenen Wasserbedarfs zu betrachten. Aber die oben genannten Fakten, insbesondere diejenigen, die Ostafrika betreffen, lassen sich kaum anders erklären als durch eine Veränderung des Klimas. Es scheint, dass das klimatische Regime Ostafrikas nicht mehr so stabil ist wie früher; die atmosphärische Zirkulation ist etwas gestört.
Die gegenwärtigen Klimaschwankungen in Ostafrika sind, wie auch anderswo, Teil einer langen Reihe von Klimaveränderungen im Pleistozän und Post-Pleistozän. Dr. Nilsson hat diesen Verlauf anhand des in Abb. 8 dargestellten Diagramms veranschaulicht, das jedoch nicht auf einen bestimmten Zeitrahmen bezogen ist. Während der letzten Eiszeit, der Würm-Kaltzeit in Europa, stieg und sank der Pegel des Nakuru-Sees viermal, begleitet von vielen kleineren Schwankungen. Danach, als sich das Inlandeis von der skandinavischen Halbinsel zurückzog, und bis in unsere Zeit schwankte das Klima, wie ich bereits erwähnt habe, weiterhin zwischen kälteren und wärmeren, feuchteren und trockeneren Epochen. Die gegenwärtige Schwankung ist in der Kurve nicht dargestellt; wir wissen noch nicht, ob es sich lediglich um eine kleine Welle im Rahmen einer der großen Klimaveränderungen handelt, die sicherlich die Zukunft ebenso prägen werden wie die Vergangenheit.
Ostafrika, einschließlich Abessinien, ist in der Tat eine Region von größter Bedeutung für die Erforschung der klimatischen Entwicklungen während der letzten tausend Jahre. Es ist der einzige Teil Afrikas, in dem die natürlichen und archäologischen Bedingungen fruchtbare Untersuchungen zu diesen wichtigen Problemen ermöglichen. Von besonderem Wert wäre eine gründliche meteorologische Forschung mit systematischen Funkbeobachtungen der Gletscher auf dem Kilimandscharo unter besonderer Berücksichtigung der Sonneneinstrahlung.
Angaben stammen aus dem oben von mir zitiertem Werk von 1948.
Legt man solcherlei Angaben hier offen, dann erfolgt meist von den Wandel-Kipplern stoisches Schweigen und Ignoranz. Mit Tatsachen umgehen können diese offensichtlich nicht.