Ronald Stein

Man sagt uns, dass der Weltuntergang bevorsteht, wenn wir weiterhin fossile Brennstoffe verwenden, und dass wir uns zu einer Verringerung der Emissionen verpflichten müssen, um den Temperaturanstieg unter 1,5 °C zu halten, aber wir haben nichts, womit wir die potenziellen Todesopfer mit oder ohne fossile Brennstoffe vergleichen könnten.

Die Geschichte lehrt uns, dass vier der letzten fünf Erwärmungszyklen stattfanden, bevor es den Menschen und seine Verwandten überhaupt gab, was darauf hindeutet, dass die Ursachen dafür bei der Sonne und bei Mutter Natur zu suchen sind.

Der Mensch war während keiner dieser früheren Eiszeiten und Erwärmungszyklen anwesend, aber die SONNE war bei ALL diesen weltweiten Klimaveränderungen anwesend. Wetten wir gegen die Sonne? Heute hat Präsident Biden den Klimawandel als „das wichtigste Problem der Menschheit“ bezeichnet und damit angedeutet, dass die Menschheit mächtiger ist als Mutter Natur und die Sonne, welche die früheren Eiszeiten und Erwärmungszyklen verursacht hatten.

Was also, wenn sich die Erde wieder erwärmt? Zwei Fragen an die infamen „Modellierer“:

1. Wie viele Todesopfer werden von den 8 Milliarden Menschen in einem wärmeren Klima bei fortgesetzter Nutzung fossiler Brennstoffe prognostiziert?

2. Wie viele Todesopfer werden von den 8 Milliarden ohne die fossilen Brennstoffe prognostiziert, die der Grund dafür waren, dass die Weltbevölkerung innerhalb von etwa 200 Jahren von 1 auf 8 Milliarden Menschen zunehmen konnte?

Wenn wir den Empfehlungen des IPCC folgen würden, die Ölförderung einzustellen, kein Fracking mehr zu betreiben und kein Rohöl mehr zu importieren, würde die Versorgungskette zu den Raffinerien unterbrochen und die verarbeitende Industrie wäre Geschichte, d. h. es gäbe keine Kraftstoffe mehr für die Verkehrsinfrastrukturen und keine Rohölderivate, aus denen Tausende von Produkten hergestellt werden könnten, die von der weltweiten Wirtschaft und dem Lebensstil nachgefragt werden.

Interessanterweise haben wir nach der Entdeckung des Erdöls vor etwas mehr als hundert Jahren verschiedene Transportmittel, eine medizinische Industrie sowie Elektronik- und Kommunikationssysteme entwickelt. Das Öl, das die Kindersterblichkeit verringerte, die Lebenserwartung auf über 80 Jahre verlängerte und die Weltbevölkerung innerhalb von 200 Jahren von einer auf acht Milliarden Menschen anwachsen ließ, wird nun benötigt, um die Nahrungsmittel, die medizinische Versorgung und die Kommunikationssysteme bereitzustellen, die für die Aufrechterhaltung und das Wachstum dieser Bevölkerung erforderlich sind.

Eine Schlüsselfrage für alle, die im November an der IPCC-Konferenz in Glasgow, Schottland, teilnehmen:

● Wie können es Menschen und Regierungen, die sich für die Menschlichkeit einsetzen, wagen, die Abschaffung fossiler Brennstoffe zu unterstützen, wo doch ihre Abschaffung die größte Bedrohung für die Zivilisation darstellen würde, die dazu führen würde, dass Milliarden von Menschen an Hunger, Krankheiten und wetterbedingten Todesfällen sterben würden?

Mit fossile Treibstoffen:

● Der Wohlstand in den wohlhabenderen und gesünderen Ländern, die fossile Brennstoffe nutzen, hat die Kindersterblichkeit gesenkt, die Lebenserwartung von 40+ auf über 80+ erhöht und es uns ermöglicht, mit Flugzeugen, Zügen, Schiffen und Fahrzeugen jeden Ort der Welt zu erreichen.

● Wir wissen, dass die wohlhabenderen Industrieländer Zugang zu Heizung, Klimaanlagen und Isolierung haben, wodurch wetterbedingte Todesfälle praktisch eliminiert wurden. In den letzten 80 Jahren ist die Zahl der klimabedingten Todesfälle um 98% zurückgegangen. Weltweit ist das individuelle Risiko, an wetterbedingten Katastrophen zu sterben, von einem Höchststand von fast 500.000 Todesfällen im Jahr 1920 durch Überschwemmungen, Dürren, Stürme, Waldbrände und extreme Temperaturen um 98 % gesunken.

● Wir haben verschiedene Transportmittel, eine medizinische Industrie sowie Elektronik- und Kommunikationssysteme entwickelt. Das Öl, das die Kindersterblichkeit senkte, die Lebenserwartung auf über 80 Jahre verlängerte und die Weltbevölkerung innerhalb der letzten 200 Jahre auf 8 Milliarden Menschen anwachsen ließ, wird nun benötigt, um die Nahrungsmittel, die medizinische Versorgung und die Kommunikationssysteme bereitzustellen, um diese Bevölkerung zu erhalten und zu vergrößern.

● Die mehr als 6000 Produkte, die aus Erdölderivaten hergestellt werden, wie z.B. Asphaltdächer, Asphaltstraßen, Düngemittel und alle Produkte in Krankenhäusern, sind für den Betrieb von Flugzeugen, Lastkraftwagen, Militärs, Baumaschinen, Handelsschiffen, Kreuzfahrtschiffen und Autos wichtiger als die verschiedenen Kraftstoffe der Welt. Mit diesen Produkten ist es gelungen, die Zahl der jährlichen Todesopfer auf die folgenden zu „begrenzen“:

● Mehr als 25.000.000 Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr

● Mehr als 9.500.000 Todesfälle durch Krebs weltweit pro Jahr.

● Mehr als 8.000.000 tabakbedingte Todesfälle pro Jahr, und mehr als 80 Prozent der 1,3 Milliarden Tabakkonsumenten weltweit leben in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

● 3.800.000 Todesfälle pro Jahr aufgrund der Belastung der Haushalte durch Rauch aus schmutzigen Kochherden und Brennstoffen.

● 2.300.000 Frauen und Männer auf der ganzen Welt erliegen jedes Jahr arbeitsbedingten Unfällen oder Krankheiten.

● 4.700.000 durch das Coronavirus allein im Jahr 2020.

● 1.350.000 Verkehrstote weltweit pro Jahr.

● 270.000 getötete Fußgänger im Straßenverkehr pro Jahr.

● 585.900 vorzeitige Todesfälle durch Drogen pro Jahr.

Ohne fossile Brennstoffe sterben in den ärmeren Ländern bereits 11 Millionen Kinder pro Jahr. Diese Todesfälle bei Säuglingen sind auf vermeidbare Ursachen wie Durchfall, Malaria, Infektionen bei Neugeborenen, Lungenentzündungen, Frühgeburten oder Sauerstoffmangel bei der Geburt zurückzuführen, da viele Entwicklungsländer keinen oder nur minimalen Zugang zu den Produkten aus Erdölderivaten haben, die den wohlhabenden und gesunden Ländern zur Verfügung stehen.

Die Menschheit hat sich an die Klimaveränderungen angepasst, insbesondere mit all den Produkten aus fossilen Brennstoffen und den verschiedenen Infrastrukturen, die sie unterstützen. Wenn wir die fossilen Brennstoffe abschaffen, nur um die Emissionen zu reduzieren – was sagen die Computermodelle in Bezug auf die jährlichen Todesfälle ohne die Infrastruktur der medizinischen Industrie, des Transportwesens, der Kommunikation und der Heizung, Klimatisierung und Isolierung voraus, die die wetterbedingten Todesfälle praktisch eliminiert haben, die diese fossilen Brennstoffprodukte unterstützen?

Die Computermodelle müssen der Welt die prognostizierte jährliche Todesrate für die 8 Milliarden Menschen auf der Erde mitteilen, sobald wir die Versorgungskette für Produkte, die von der medizinischen Industrie, der Verkehrsinfrastruktur und der Kommunikationsinfrastruktur benötigt werden, eliminiert haben. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die Menschheit in einem wärmeren Klima ohne fossile Brennstoffe überleben kann, und wie hoch ist die prognostizierte Lebenserwartung ohne die Produkte aus fossilen Brennstoffen?

Es wäre großartig, auf fossile Brennstoffe zu verzichten und die damit verbundenen Emissionen zu reduzieren, ABER wo ist das Sicherheitsnetz, bevor wir von der Klippe springen, um die Wirtschaft und den Lebensstil vor den drastischen Veränderungen zu bewahren, die ohne die Produkte aus diesen fossilen Brennstoffen erforderlich wären?

Ohne ein Sicherheitsnetz, das alle aus Erdöl hergestellten Produkte und Brennstoffe ersetzt, wie es mit dem TV-Talkmaster Rick Amato besprochen wurde, könnten die Bemühungen, die Verwendung von Öl einzustellen, die größte Bedrohung für die Zivilisation sein, da „sauberer Strom“ aus intermittierenden Brisen und Sonnenschein nichts davon herstellen kann, da er nur Strom erzeugt – und auch das nur sehr unzuverlässig.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/07/harm-from-war-on-hydrocarbons-exceeds-harm-from-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE