von AR Göhring

In Berlin campiert eine Gruppe von Klimaaktivisten am Ostrand des Tiergartes nahe am Reichtstag. Sie wollen mit Hilfe von Hungerstreik noch härtere Klimaschutzmaßnahmen und Gespräche mit den Kanzlerkandidaten erzwingen. Ein Teilnehmer (27) mußte ins Krankenhaus.

In den 1990er Jahren wurde der Fall eines Gymnasiasten bekannt, der vor dem damals in den Massenmedien häufig thematisierten Atom-GAU derartige Angst hatte, daß er als Zeichen gegen die Nutzung von Kernkraft Selbstmord beging. War der Mann instabil, oder war seine Entscheidung tatsächlich nur von der Sorge getrieben?

Ähnlich geartet ist eine Hungerstreik-Aktion im Berliner Tiergarten. Eine Gruppe von Klimaaktivisten nimmt seit Wochen nur noch eine Vitaminflüssigkeit zu sich. Damit wollen sie erreichen, daß die Kanzlerkandidaten mit ihnen sprechen:

„Wir können jetzt nicht länger warten und legen selbst einen Termin fest: am 23. September, 19.00 Uhr.“

Die Streikenden sind der Meinung, daß selbst die Grünen kein ausreichendes Klimaschutzprogramm hätten:

„Wichtiger als 16 Tage Hungerstreik. Keine Partei hat ein Wahlprogramm, welches nur im Ansatz die Physik von klimatischen Kippunkten ernst nimmt.“

Ob das John Schellnhuber, der Erfinder der Kippunkte, das auch so sieht? Es wäre angebracht, daß die Aktivisten ihre Forderungen mit Stellungnahmen oder Publikationen des PIK oder anderer Einrichtungen untermauert hätten.

Ob die Forderer nur eine größenwahnsinnige Attitüde pflegen oder tatsächlich selbstgefährdend handeln, ist uns nicht bekannt. Die sogenannte „Climate Anxiety“, die Klimaangst, scheint aber in westlichen Ländern im Milieu der Klimaaktivisten, um sich zu greifen. So machte die FFF-Aktivistin und vegane Düsseldorfer Philosophiestudentin Pauline Brünger, bekannt aus Hart aber fair, mit einem emotionalen Zusammenbruch von sich reden, den sie filmte und ins Netz stellte. Es sieht echt aus – was meinen Sie? In dem Fall hätten die Klimaalarmisten ein weiteres Opfer gefunden, das ihre unverantwortliche Panikmache zeitigt.