von AR Göhring

Im Raumschiff Berlin gibt es mittlerweile eine Klimamedizin-NGO („Klug“ – Klima und Gesundheit) und eine Professur an der Charité für Klimawandel und Gesundheit. Die derzeitige Inhaberin, Sabine Gabrysch (45), bewirbt das Planetary health-Konzept des Lancet-Herausgebers Richard Horton, laut Achse ist der Mann „stark linkslastig“.

Worum geht es bei Planetary health? Laut The Lancet, einer der wichtigsten wichtigsten Medizin-Zeitschriften der Welt:

„Das Erreichen des höchsten erreichbaren Standards für Gesundheit, Wohlbefinden und Gerechtigkeit weltweit durch umsichtige Aufmerksamkeit für die menschlichen Systeme – politische, wirtschaftliche und soziale –, die die Zukunft der Menschheit und die natürlichen Systeme der Erde gestalten, die die sicheren Umweltgrenzen definieren, innerhalb deren die Menschheit gedeihen kann. Einfach ausgedrückt ist die planetare Gesundheit die Gesundheit der menschlichen Zivilisation und der Zustand der natürlichen Systeme, von denen sie abhängt.“

Auf deutsch: blablabla. Denn was die „Gesundheit der menschlichen Zivilisation“ und der „beste Zustand der natürlichen Systeme“ ist, ist nicht definiert und kann auch nicht allgemeingültig definiert werden. Sozialisten definieren die beste Zivilisation als kollektivistisch, Libertäre als staatsfrei und konservativ Religiöse als gottesfürchtig – mit Abstufungen natürlich.
Und was von Steuergeld finanzierte Öko- oder Klimaaktivisten unter idealer Natur verstehen, ist zeitlich sehr variabel – mal möglichst viel Wald, mal möglichst viele Windräder statt Wald.

Worum geht es also wirklich? Gabrysch et alii natürlich um die Sicherung des eigenen Postens durch Schreiben von wohlklingenden abzuheftenden Texten und wahrscheinlich Einwerben von Nachhaltigkeitsförder-Mitteln. Bei Horton geht es wohl eher um Narzißmus, da er ein „ebenso globalistisches wie größenwahnsinniges Konzept entwickelt hat“.