Wenn es mit der Indoktrination besonders schlimm geworden ist, nimmt es der Autor zum Anlass, an die Redaktion und Verantwortlichen eine Gegendarstellung zu verfassen.

[1] „Naturkatastrophen aus Menschenhand“, Kritik

Vorbemerkung: Der Autor hat die Redaktion und für die Kinderseite verantwortlich Zeichnenden um eine Stellungnahme gebeten. Diese ist bisher nicht eingetroffen und wird auch nicht erwartet. Deshalb erfolgt die Publikation der Kritik mit geringfügigen Ergänzungen und Korrekturen. Sollte (doch) noch eine Stellungnahme der Redaktion kommen, wird diese nachgereicht.

Offener Brief an die Redaktion

An die Redaktion der FN, die für die Rubrik „Deine Kinderseite“ verantwortliche Frau Michaela Zimmermann und den Verfasser des Artikels, Hicran Songur (Bildung, Kinder und Familie).

Statement

Mit Entsetzen habe ich am vergangenen Wochenende den für Kinder geschriebenen Artikel über das Klima und dessen stetigen Wandel gelesen.

Er ist wieder (wie in den Nordbayerischen Nachrichten seit langem üblich) ein reinster Propagandaartikel, dem jegliche fachliche Substanz und neutrale Themenbetrachtung fehlt – und den Kindern als angebliches „Wissen“ nur absolute Desinformation bietet. Als kleine „Entschuldigung“ mag nur gelten, dass der Inhalt genau dem entspricht, was unsere Politikkaste in Berlin und ihre pseudowissenschaftlichen Einflüsterer „sehen“ möchten und politisch instrumentalisierte „Fachpersonen“ dazu liefern.

Von einer Redaktion kann man aber erwarten (zumindest war das früher so), dass nicht alles, was von solchen kommt, blind zusammen kopiert und als „Wissen“ veröffentlicht wird. Schon gar nicht für Kinder, welche das nicht erkennen können und dann felsenfest davon überzeugt sind, Fachperson geworden zu sein und wegen dem ständig vorhergesagten Klimauntergang am Freitag deshalb während der Schulzeit auf den Straßen hüpfen zu müssen.

Da der Artikel so exemplarisch zum Thema ist, möchte ich darüber für den Blog EIKE wieder eine Rezension schreiben, um die im Artikel gebrachten Angaben und meine Gegendarstellungen einem größeren – teils auch fachlich gut versiertem Publikum – zur Diskussion zu stellen.
An den Verfasser und die Redaktion habe ich deshalb die Bitte, zu den Darstellungen Belege und Fundstellen mitzuteilen.

Damit Redaktion und Verfasser ungefähr ahnen, um was es mir dabei geht und konkreter darauf eingehen können, anbei etwas Vorarbeit von mir, indem ich meine angedachte Rezension skizziere. Sollte die fachliche Antwort dazu nicht kommen, wird er ungefähr in dieser Form erscheinen.

Darstellungen im Artikel

Im Artikel wird berichtet:Naturkatastrophen sind oft unvorhersehbar … Es gab sie schon immer, aber in den letzten 20 Jahren sind es fast doppelt so viele geworden. Daran ist der Klimawandel schuld.

Gegendarstellung von mir:
Diese Behauptung kommt mir bekannt vor. Anbei, was ich dazu in meinem Infofoliensatz hinterlegt habe. Aber ihre Redakteure haben in öffentliche Aussagen – vor allem internationaler Institutionen – ja geradezu blindes Vertrauen.

Bild 1 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Normalerweise verändert sich das Klima nur sehr langsam. In den letzten 100 Jahren ist geht der Klimawandel aber extrem schnell voran.

Gegendarstellung von mir:
„Nachplappern“ können, gilt heutzutage bereits als Wissen. Und diese Aussage wird regelmäßig nachgeplappert.

Nun aber zu Fakten.
In Deutschland beschleunigt sich die Änderung der Temperatur nicht:

Bild 2 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Das gilt auch global:

Bild 3 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 4 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Wie kommt diese Aussage dann zustande?
Einfach durch den gleichen Trick wie beim „Hockeystick-Betrug“. Man koppelt zwei nach vollkommen verschiedenen Methoden ermittelte Datensätze (Proxidaten mit Geräte-Messdaten) und behaupte, sie wären kongruent. Dann mittelt man die Proxidaten noch stark, um deren extreme Spannen zu verschleiern. Nicht zu vergessen, die Reduzierung auf einen „geeigneten“ Zeitraum.

Fertig ist der „statistisch fundierte“ Datenbetrug. Er lässt sich mit einfachsten Mitteln erkennen – doch das will man partout nicht.

Bild 5 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 6 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 7 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Grund für den rasanten Klimawandel sind wir Menschen. Wir verbrauchen viel Strom und Wasser. Dafür benötigen wir Energie … Dabei entsteht CO2 … Das ist ein Treibhausgas. Autos, Fabriken und Flugzeuge pusten sehr viel CO2 in die Luft … Jetzt kommt aber der von Menschen gemachte Treibhauseffekt mit den zusätzlichen Gasen … darum steigt die Temperatur.

Gegendarstellung von mir:
Einmal ist die Beschränkung auf „Strom und Wasser“ falsch. Beide haben an CO2-emittierenden Prozessen global einen geringen Anteil. Das gilt auch für „Autos, Fabriken und Flugzeuge“. Die Nennungen dürften damit weniger einem „Wissen“, sondern eher dem Kopieren GRÜNER Forderungen entsprungen sein.

Auf den wirklichen Wert(ebereich) des postulierten „Treibhauseffektes“ (Forcing), der immer niedriger angesetzt wird und bereits beim aktuellen Stand von ca. 1,5 K/Verdopplung zu keinem Klimaalarm mehr Anlass gibt, geht ihr Autor nicht ein. Auch, dass der Treibhauseffekt immer noch nicht belegt werden konnte, sondern seit Arrhenius eine Hypothese geblieben ist.

Dabei ist gerade dies die alleinige – und damit wichtigste – Basis des „menschengemachten Klimawandels“. Eine Information über diesen extrem strittigen Punkt des ganzen „AGW-Klimagebäudes“ müsste man auch Kindern geben, und darüber, welchen (extrem geringen) Einfluss zum Beispiel Deutschland mit seiner CO2-Reduktion am Klima „hat“.

Im gesamten Artikel findet sich kein Wort, welche immensen Verschuldungen unsere Politiker der aktuellen und kommenden Generationen zumuten, um eine selbst im Jahr 2100 mit Sicherheit nicht messbare „Temperaturverminderung“ – laut PIK erzielen die Maßnahmen Deutschlands 0,05 Grad Reduzierung im Jahr 2100 – zu „erreichen“. Wenigstens ein bisschen ökonomisches Denken darf auch Kindern zugemutet und beigebracht werden, damit diese nicht bedenkenlos freitags für mehr Steuern hüpfen, die später mehr als jegliche Klimaänderung vielen ihre Zukunft kaputt machen werden.

Bild 8 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 9 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Deshalb schmilzt das Eis an den Polen und der Meeresspiegel steigt an. Dieser Anstieg führt zu Überschwemmungen an den Küstengebieten …

Gegendarstellung von mir:
An den Polen schmilzt etwas Eis. Allerdings viel, viel weniger, als von „Klimafachpersonen“ vorhergesagt. Allerdings hat das Eis dies schon oft getan und ist im längerfristigen Kontext überhaupt kein Drama. Und eine Beschleunigung ist anhand von Messdaten nicht erkennbar. Eine solche existiert nur in Klimasimulationen – vorwiegend des PIK -, in denen aufgrund hypothetischer (wieder simulierter) Annahmen die Antarktischen Randgletscher plötzlich ins Meer rutschen.

Ganz neu sind Aussagen dazu wie im Artikel allerdings nicht. Ein Vorläufer wurde schon vor über 200 Jahren geschrieben. Damals empfand man es allerdings als positiv:

Bild 10 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

100 Jahre später wiederholte es sich. Man erkennt: Klima-Katastrophenmeldungen gab es zu allen Zeiten:

Bild 11 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 12 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Nun etwas Hintergrundinformation:

 

Bild 13 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: „ … und der Meeresspiegel steigt an. Dieser Anstieg führt zu Überschwemmungen an den Küstengebieten …

Gegendarstellung von mir:
Das ist eine der mantrahaft wiederholten, leider jedoch nur noch dämlichen Aussagen. Sie widerspricht nämlich allen Proxydaten und den aktuell gemessenen Meerespegeln. Ich recherchiere seit vielen Jahren dazu, und immer komme ich zum gleichen Ergebnis: Nirgendwo steigt der Tidenpegel übernatürlich! Alle „gemeldeten“, schlimmen Pegelanstiege entstammen Simulationen.

[Link] EIKE 04.07.2020: Ist die aktuelle Meerespegeländerung im Vergleich mit historischen Zeiten einzigartig?
[Link] EIKE 08.05.2020: Die SZ im Agitationsmodus. Und die Wahrheit bleibt wieder auf der Strecke

Wenn Küstengebiete als „überschwemmt“ gemeldet werden, ist die Ursache in aller Regel eine völlig andere als der Klimawandel, aber absolut exemplarisch:
[Link] EIKE 18.06.2019: Küstenstädte versinken, (auch) weil das Geld stattdessen zur CO2-Reduktion hinausgeworfen wird
[Link] EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen

Bild 14 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Zitat aus meinem Klimawandel-Foliensatz:

Bild 15 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 16 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: „ ... die Gefahr von Starkregen und Wirbelstürmen erhöht sich …

Gegendarstellung von mir:
Ihr Autor vergaß (wohl weil er es nicht wusste) zuzufügen: Ausschließlich in Simulationen.

Zum Beispiel für Deutschland und Europa gilt es den wirklichen Messdaten nach nicht, wie es der letzte Deutsche Klima-Monitoringbericht 2019 ausweist.

Bild 17 Darstellung aus dem Deutschen Klima-Monitoringbericht 2019

Geht man in der Historie einfach auch mal ein bisschen zurück, stellt man fest, dass die wirklich schlimmen und extremen Naturereignisse zur Zeit des „Natürlichen“ und kälteren Klimazeitraumes stattfanden.

Bild 18 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 19 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Historisch weit zurückreichende Hochwassermarken sprechen darüber eine überdeutliche Sprache:

Bild 20 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Das gibt sogar der IPCC zu. Im letzten Klimabericht AR5 steht:

Bild 21 IPCC-Aussagen, AR5 Langbericht

Im Artikel wird berichtet: 2018 hat es in Indien viele Monate geregnet. Es handelte sich um die schlimmste Überschwemmung seit 100 Jahren …

Gegendarstellung von mir:
Wenn es vor 100 Jahren zum Zeitpunkt des „glücklichen Klimas“ schon mal so schlimm oder vielleicht sogar schlimmer war, warum ist ein Wiederauftreten dann etwas Überraschendes? Wie viele Jahre müssen vergehen, bis ihr Autor das Wieder-Auftreten nicht mehr dem Klimawandel negativ zuordnet? Hat er überhaupt auch nur im Ansatz eine Vorstellung davon?

Geradezu perfide ist die Textung.
Ein einmaliges Wetterereignis wird mit einer Bemerkung in den Raum gestellt, die einen direkten Bezug zum schlimmen, vom Menschen verursachten Klimawandel suggerieren soll.
Keiner der lesenden Kinder wäre wohl in der Lage, den Bezug nachzuprüfen – um festzustellen, was vielleicht wirklich dahinter steckt.

Anbei meine Interpretation des gleichen Ereignisses:
Wenn es lange 100 Jahre gedauert hat, bis der Monsunniederschlag überhaupt erst einmal den Pegel in der damals ausgehenden Kaltzeit erreicht, ist es ein Beleg für folgende Aussagen:
Laut Klimatheorie muss bei höherer Temperatur der Niederschlag deutlich zunehmen. Die Temperatur ist höher geworden, sogar der Extremniederschlag aber auf dem Stand zur Kaltzeit verblieben, wo er doch längst viel höher sein müsste, alleine um relativ gesehen gleich zu bleiben. Damit ist entweder die Klimatheorie falsch oder/und das Ereignis hat keinen Zusammenhang mit dem AGW-Klimawandel.

Eine solche alternative Interpretation wäre etwas für „Wissenschafts-Detektive“. Kinder lieben und sind stolz auf „detektivisches“ Arbeiten. Dabei bekämen sie Anregungen, wie man ein Thema angehen und glaubhafte Fakten herausschälen kann – und sich für wirkliche Wissenschaft begeistert. Nur mal so als Vorschlag.

Allerdings nicht auszudenken, wenn solche Wissenschaftsdetektive eventuell dann dahinter kämen, dass die Horrormeldungen zum AGW-Klimawandel hinten und vorne nicht mit den Messdaten übereinstimmen – sondern ausschließlich Simulationen entstammen – und es sich dabei um den wohl größten Wissenschaftsbetrug der Neuzeit handelt (meine rein persönlicher Meinung nach vielen Jahren tiefgehender Recherchen zum Klima und seinem stetigen Wandel).

Nun gut, vielleicht wird der Aluhut mal ein historisches Widerstands-Markenzeichen für trotz ständiger Klimapropaganda standhaft kritisch gebliebene Bürger, so wie der GRÜNE „Anzug“ Markenzeichen für herausragende Dummheit bezüglich technischer Aussagen in deren Führungsetage ist.

Mal sehen, ob eine kleine Recherche meine Interpretation zum Monsun unterstützt.
Eigentlich wollte ich dieser Aussage nicht nachrecherchieren. Habe es nun doch gemacht und mit wenig Aufwand Interessantes gefunden.

Zuerst den gemittelten Verlauf des Indischen Monsuns global von 1870 – 2010. Ich traue mich auszusagen, dass die fehlenden, letzten 10 Jahre daran nichts Grundlegendes verändert haben werden. Nur mit einem Brett vor dem Kopf – oder/und GRÜNER Verblendung lässt sich daraus ein schlimmer Klimawandeleinfluss ableiten. Den Kindern wird es aber erzählt.

Bild 22 India 31-year moving average of monsoon rainfall. Quelle: Grafik aus: Adaptation to climate change: historical evidence from the Indian monsoon, Published online by Cambridge University Press: 27 June 2017

Aus der Schadensdatenbank: EM-DAT, the International Disaster Database. CRED/UCLouvain 2020,

habe ich mit etwas Aufwand (privat macht man das, was sich bezahlte Redakteure heutzutage ersparen) die niederschlags-bedingten Mortalitätsdaten von Indien herausgefiltert, auf Jahreswerte summiert und grafisch dargestellt. Bedenkt man, wie die Bevölkerungszahl in dem Zeitraum explodiert ist und was für ein Siedlungsdruck in hochwassergefährdete Niederungen entstand, dann ist der Mortalitätsverlauf einfach nur als „glücklich“ zu bezeichnen.

Allerdings sieht man auch in dieser Grafik, wie Extremniederschlag spontan und ohne jegliche „Vorwarnung“ oder Trend auftritt.

Bild 23 Indien, Mortalitätswerte pa für Monsun- und Starkregenereignisse 1926 – 2010. Grafik von mir erstellt. Datenquelle: Schadensdatenbank EM-DAT, the International Disaster Database. CRED/UCLouvain 2020

Auch insgesamt scheint das inzwischen zum Glück wärmer gewordene Klima bezüglich der Todesrate für Indien mehr als segensreich zu wirken.

Bild 24 Relative Todesraten für Indien. Quelle: IIMA Working Paper W. P. No. 2020-12-03: Pandemics and Historical Mortality in India

Damit entlarvt sich die Aussage zum Monsun in Indien als das, was sie sein soll: Lupenreinste Propaganda.

Im Artikel wird berichtet: Durch die Erderwärmung nehmen gleichzeitig Dürren und Hitzewellen zu. In Ostafrika leiden die Menschen seit Jahren unter einer Dürre. Es fehlt an Wasser und die Ernten gehen kaputt, die Menschen haben Hunger und Durst.

Gegendarstellung von mir:
Wieder eine wohl abgeschriebene, mantrahaft wiederholte Falschbehauptung. Betrachten wir anstelle pauschal „Ostafrika“ den wichtigen Sahelgürtel, der einen Teil von Ostafrika einschließt.
So stellen alle Fachpersonen fest (sogar das PIK), dass der Niederschlag dort zunimmt. Letztes Jahr war es sogar zu viel und führte zu massiven Überschwemmungen.
Um die dort explodierende Bevölkerung und viel zu hohe „standesgemäß erforderliche“ Viehpopulation zu ernähren, kommt die Natur natürlich nicht nach. Auch die Probleme durch Clan-Misswirtschaft und ständig ausufernden Kriegshandlungen kann Regen nicht kompensieren.

Darüber zu lamentieren würde allerdings nicht viel bringen. Wenn man es dem Klimawandel zuschiebt und den reichen Westen dafür verantwortlich macht, bringt es allerdings einen Geldsegen aus dem Klima-Reparationsfond.

Zitierung: In der Fernsehreportage Planet Wüste, Folge 10: „Abenteuer Sahara“, gesendet am 12.12.2015 auf ARD alpha sagte der Reporter vor Ort:
… „In den 70er Jahren kam es im Sahel zu verheerenden Dürrekatastrophen, die Millionen Menschen verhungern ließen. Aufgrund des Klimawandels wird seit Mitte der 80err Jahre ein Ansteigen der Niederschläge beobachtet, so dass der Sahel grüner ist als damals.
… Dem steht ein Ausblühen der Wüste gegenüber – die sogenannte Desertifikation. Sie hat ihre Ursachen in einer Übernutzung der spärlichen Vegetation durch den Menschen. Überweidung und Brennholzeinschlag führen zur Verwüstung ganzer Landstriche.“

Im Artikel wird berichtet: Durch die große Trockenheit und den fehlenden Regen treten häufiger Waldbrände auf. In Australien kommt es fast jährlich zu Buschbränden …

Gegendarstellung von mir:
Was soll diese pauschale – mit nichts vergleichbare – Aussage den Kindern sagen? Klar, einen ganz schlimmen Einfluss des menschengemachten Klimawandels!
In Australien (und vielen anderen Ländern) kommt es seit Menschengedenken als natürlicher Vorgang jährlich zu Buschbränden. Nur über einen Verglich mit der Historie und gesetzlichen Gegebenheiten vor Ort lässt sich das einsortieren. Und dann sieht es vollkommen anders aus:

Bild 25 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 26 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 27 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 28 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 29 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Not und Elend verursachen auch Stürme, die durch Extremwetter ausgelöst werden ... “

Gegendarstellung von mir:
Das stimmt. Nur, was hat das mit dem AGW-Klimawandel zu tun? Das war sicher schon immer so, seit Menschen auf der Erde leben. Ständiges Drücken auf die Tränendrüsen kommt bei Kindern aber immer gut an, weil die immer gerne helfen wollen.

Im Artikel wird berichtet: „ ... Auch bei uns in Deutschland nehmen Wetterextreme zu, die zu Überschwemmungen, heftige Stürme oder Trockenperioden zur Folge haben.

Gegendarstellung von mir:
Das könnte der Autor vom streng politisch gelenkten Umweltbundesamt herauskopiert haben. Nur wird es damit nicht richtiger.

Der jüngste Klimamonitoringbericht Deutschland belegt nämlich das Gegenteil:
[Link] EIKE 27.11.2019: Deutscher Klima-Monitoringbericht 2019, S. Schulze spricht über alarmierende Befunde
Es lässt sich auch über andere Quellen recherchieren:
[Link] EIKE 09. Oktober 2019: Gerade jetzt schlägt der Klimawandel noch viel schlimmer zu
[Link] EIKE 08. Juni 2018: Die Suche nach dem Klimawandel geht weiter. Denn in Deutschland ist er nicht zu finden
Was steht (bewusst?) nicht im Artikel!
Dass wir derzeit in der ruhigsten Klimazeit einer langen Klimageschichte leben dürfen und viel eher Angst vor der bereits überfälligen Eiszeit haben müssen (was man um 1970 bereits als eingetroffen befürchtete).

  • Die bisherigen Warmzeiten (seit dem Ende der letzten Eiszeit) immer kulturelle Blütezeiten waren, während die vielen zwischengeschalteten Kaltzeiten (auch die bis ca. 1850) immer mit Not, Völkerwanderungen und Kriegen verbunden waren.
  • Die Atmosphäre derzeit den niedrigsten CO2-Gehalt seit Jahrmilliarden hat und die darauf angewiesenen Grünpflanzen fast drohten, wegen diesem Mangel zu verhungern. Seit der CO2-Gehalt wieder zunimmt, ergrünt die Erde und die Ernten explodieren.
  • Der sehnlichste Wunsch von Arrhenius eingetroffen ist: Mehr CO2 könnte das Mittel sein, um die Welt aus der bitteren Kälte herauszuführen. Deshalb soll überall CO2 emittiert werden …
    [Link] EIKE 13. April 2020: Wurde schon 1912 vor dem schlimmen Klimawandel gewarnt? Ein Zeitungsartikel, doch zwei Interpretationen

Dazu noch ein Beispiel, wie die WHO selbst den Klimanotstand sieht. Nämlich so gering, dass sich selbst dessen Erwähnung nicht wirklich lohnt. Den Kindern vermittelt die Zeitung jedoch, es wäre wohl das Schlimmste, was verhindert werden muss.

Anmerkung: Die WHO-Daten sind bezüglich den „all Forces of Nature“ erkennbar grottenfalsch. Laut Redaktion dürfen sie aber nicht angezweifelt werden, da die WHO alle Bedingungen einer Institution erfüllt, die immer verlässliche Daten liefert denen Bürger blind vertrauen dürfen … Darüber hatte Trump zwar eine ganz andere Meinung, diese grundlegend falsche hat sein Nachfolger Biden aber sofort korrigiert.

Bild 30 WHO-Daten zur Mortalität durch klimatische Ereignisse

Tote durch Naturereignisse. WHO-Datensatz (letzte Ausgabe 2018)

Bild 31 Vergleich der Mortalität durch Klima-/nicht Klimaereignisse

Der mehr als segensreiche Einfluss des zum Glück wärmer gewordenen Klimas auf Mortalitäten

Bild 32 Tote durch Naturereignisse. Vorschaudaten von 2020 – 2060 aus dem WHO-Datensatz (letzte Ausgabe 2018). Das obere Bild zeigt die richtigen Verhältnisse, im unteren Bild ist die Mortalität aufgrund von Naturereignissen gedehnt, um den von der WHO erwarteten Verlauf zu zeigen. Grafik vom Autor erstellt

Liste von Petitionen gegen Klimahysterie 97 %

Um nun den Titel dieser News nicht zu vergessen: Erst jüngst vor wenigen Tagen haben 500 Klimawissenschaftler weltweit an den UN-Generalsekretär António Guterres eine Petition geschrieben unter dem Titel „Es gibt keinen Klimanotstand“ (hier), die Liste der Unterzeichner (Namensliste_500_Petition_2019) und die Thesen der Unterzeichner (Thesen_500_Petition).

Dabei sollen die bisherigen Petitionen und Manifeste aber nicht vergessen werden und zwar nachfolgend

  1. Eine (unvollständige) Zusammenstellung von begutachteten Klimafachveröffentlichungen mit anderen Ergebnisse, als denen, die vom IPCC bevorzugt werden (hier), ferner eine Aufzählung von prominenten, weltbekannten Physikern, die einer maßgebenden, gefährlichen globalen Erwärmung widersprechen (hier).
  2. Oregon-Petition, im Jahre 2008, 31.000 Unterzeichner, davon 9000 promoviert, die meisten aus dem Ingenieurbereich, aber auch zahlreiche Klimaforscher (hier).
  3. Das Heidelberger Manifest, 1992, 4000 Naturwissenschaftler, 72 Nobelpreisträger, überwiegend keine Klimaforscher (hier). Bemerkenswert ist, dass es diesen Wikipedia-Eintrag nur im Englischen Wikipedia gibt, im deutschen Wikipedia werden dem IPCC widersprechende Artikel zensiert.
  4. Leipziger Manifest, 1995, (80 Forscher der Naturwissenschaft, 25 Meteorologen), (hier). Auch hier nichts im deutschen Wikipedia.
  5. Der U.S. Senate Minority Report, 11.12.2008, 700 Naturwissenschaftler (hier).
  6. Offener Brief an Angela Merkel, 26.7.2009, (hier).
  7. Die Eingabe an US-Präsidenten Obama (100 Fachwissenschaftler, (hier).
  8. Offener Brief an UN Generalsekretär Ban Ki-Moon (125 Naturwissenschaftler, (hier).
  9. Petition an Präsident Donald Trump, (hier).
  10. Physiknobelpreisträger Ivar Giaever: Youtube gegen den Klimawahn.
  11. Petition italienischer Wissenschaftler, 6.7.2019, (hier).
  12. Erst jüngst vor wenigen Tagen haben 500 Klimawissenschaftler weltweit an den UN-Generalsekretär António Guterres eine Petition geschrieben unter dem Titel „Es gibt keinen Klimanotstand“ (hier)
  13. Es gibt vermutlich noch weitere Petitionen, die aber „erfolgreich“ aus dem Internet gelöscht wurden. Uns bekanntes Beispiel ist die von kanadischen Wissenschaftlern an den damaligen kanadischen Ministerpräsidenten Harper.

Schlussbetrachtungen

Seitens der Redaktion und den weiteren Angesprochenen erfordert das Lesen meiner Ausführung natürlich erheblichen Mut, wenn nicht gar konspiratives Vorgehen.

In der Wochenendausgabe vom 30./31. Januar hat ihr Chefredakteur in einem Artikel „Wenn zwei und zwei fünf ist“ über eine ganze Seite dargelegt, dass der Bürger der offiziellen Wissenschaft voll vertrauen darf und vor allem soll.
Kernsatz: „ Die Pandemie hat das Vertrauen in die Wissenschaft gestärkt – bei den meisten. Andere stellen Fakten und Erkenntnisse zusehends komplett in Frage. So entstehen zweierlei Wahrheiten …

Für mich hat die Pandemie mit den Datenverdrehungen des RKI und der Merkel treu ergebenen Hofwissenschaftler, sowie der (immer noch) unvorstellbare Dilettantismus unserer Politikkaste, das „Vertrauen in die Wissenschaft“ allerdings nachhaltig zerstört (was sie jedoch schon vorher war).
(Nachträgliche Zufügung:) Achgut 24.02.2021: Bericht aus der Grabkammer der deutschen Staats-Wissenschaft

Das gilt national, wo erstmals ein Minister vollkommen hemmungslos und vor aller Augen Wissenschaftler bezahlt, damit sie geforderte, falsche Aussagen liefern – was diese nicht etwa ablehnten, sondern pflichterfüllend taten:
Bestellte Wissenschaft: GAU heißt jetzt “Größte Anzunehmende Unglaubwürdigkeit”
Manipulation der Wissenschaft durch das Bundesinnenministerium (BMI) (tichyseinblick.de)

Und international
WHO hilft Biden: Künftig rapide sinkende Fallzahlen – dank geänderter PCR-Testkriterien
22. Januar 2021 traf die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unmittelbar nach Joe Bidens Amtseinführung die Vorkehrungen, dass die Corona-Pandemie wie von Geisterhand einen Teil ihres Schreckens verlieren wird – und sich der neue Präsident bald schon mit wundersam „sinkenden Fallzahlen“ wird brüsten können: Durch geänderte Testrichtlinien nämlich …Konkret bedeute dies, dass „…ein PCR-Text nach Ansicht der WHO nutzlos ist, wenn ein Getesteter keine Symptome zeigt„. 

corona datenbetrug durch die WHO

Und es zeigt sich in der öffentlichen „Bewertung“ einer unangenehmen Studie. Über den toxischen Inhalt redet keiner der Experten, braucht es ja auch nicht, denn sie hat ja (geringfügige) formale Mängel:
Medien überschlagen sich: Wuhan-Studie „krude“, „toxisch“, „unwürdig“ (tichyseinblick.de)

Unsere Politikkaste ist unter Merkel zur reinen Karikatur verkommen:
Deutsche Welle und Heiko Maas – mal mit, mal ohne Maske (tichyseinblick.de)

Bild 33 Doppelstandards bei der Deutschen Welle: Maskierte Minister für die deutschsprachige Version, unmaskierte für die türkischsprachigen Leser. Der Artikel dazu war auch nicht derselbe.

Aber so unterschiedlich sind eben die Interpretationen des gleichen Geschehens und Darstellungen.

In der Zeitungs-Folgeausgabe vom Montag, dem 1. Februar wurde eine Christine Thurner dann konkreter. In einem wieder ganzseitigen Artikel „Richtig oder falsch?“ stellte sie dar, wann eine Publizierung Fakten-richtig darstellt und wann sie in einer Publizierung unbesehen falsch ist.
Das kann der brave, Merkel und GRÜN, – natürlich auch den Medien – blind vertrauende Bürger nämlich anhand weniger Kriterien erkennen,

Beispiele:
… Rechtschreib- und Grammatikfehler sprechen ebenso gegen eine offizielle Quelle …
Danach fielen fast alle Sätze unserer unfehlbaren Kanzlerin darunter, denn kaum einer von ihr ist ohne teils eklatante Grammatikfehler …
… wird beispielsweise in einem anderen Artikel der Klimawandel geleugnet …
gilt als absolut sicheres Merkmal einer Quelle, die der brave Bürger auf keinen Fall ansehen sollte, weil sie ziemlich sicher nur Unwahrheiten vermittelt.

Gelobt wird dagegen „correctiv“, der „Faktenchecker“, welche Studien mit parallel diametralen Aussagen erstellt, um jeden Auftragswunsch erfüllen zu können:
EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen
und deren sonstige teils von bewussten Falschdarstellungen nur so strotzen:
EIKE 08.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T2 (2)
EIKE 07.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T1 (2)
EIKE 26.11.2016: Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?
EIKE 30.12.2017: Ohne den Klimawandel hätte das gleiche Wetter nicht so schlimme Folgen…

Nach einem solchen „Dauerbeschuss“ meint man dann, dümmer kann es doch gar nicht mehr kommen.
Bis ihre Zeitung einen leibhaftigen Theologen als ausgewiesenen „Faktenchecker“ präsentierte. Da musste ich wirklich laut lachen.

Öfters habe ich die Redaktion schon darauf hingewiesen, dass beim Lesen der Zeitung der Eindruck entsteht, es wird zum Thema reihum der/die mit der geringsten Sachkenntnis ausgesucht, wohl um zu verhindern, dass Wissen oder ein Gedankenblitz politisch „unkorrekte“ Information zu den Bürgern gelangen lässt und damit der ja laufend neu zu erarbeitende, für ein Medium wichtige Merkel- und Söder-Bejubelungs-Score leidet.
Der für GRÜN natürlich auch, denn die sind wirklich nachtragend – und mit ziemlicher Sicherheit bald mit in der Regierung.
Bei diesem Artikel habe ich nicht nur den Eindruck, sondern bin mir sicher …

Nochmals die bitte nach Belegungen ihrer Darstellungen

Nun habe ich zwar einiges an kritischer Argumentation aufgeführt. Doch ist auch diese natürlich selektiv und muss nicht stimmen. Deshalb bin ich darauf gespannt, mit welchen die über wesentlich mehr Mittel und Wissen dazu ausgerüstete Redaktion meine widerlegt.

Mit freundlichem Gruß ein trotz permanenter Medien-Indoktrination weiterhin kritisch gebliebener Leser

24.02.2021

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Quellen

[1] Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten am 20.02.2021, Kinderseite, Artikel: „Naturkatastrophen aus Menschenhand“

[2] EIKE 09. April 2020:Wie kann Jimmy Kater die Inselgruppe Kiribati vor dem Untergang schützen? Alternativ: Auch während Corona in Klima-Agitation nicht nachlassen