Irgendwie hat der Monat September die CO2-Zunahme in Deutschland und den Glauben an eine ausschließlich auf CO2-bedingte Erwärmung nicht mitbekommen, obwohl er 2019 laut DWD mit 14,1 C um 0,8 C über dem Schnitt der kalten Nachkriegsperiode 1961 bis 1990 lag, zugleich geringfügig kälter als der November im Kriegsjahr 1917. Was erstaunlich ist: Der September weigert sich seit einem Jahrhundert in Deutschland wärmer zu werden. Obwohl die Wetterstationen vor 100 Jahren an ganz anderen, nämlich viel kälteren Plätzen standen. Forsthäuser am Waldrand, Einzelgutshöfe oder Klöster in der freien Landschaft gibt’s nicht mehr. Der Standortwechsel, oft unter gleichem Namen an den neuen wärmeren Ort in Siedlungsnähe oder von der Siedlungserweiterung bzw. von einem Gewerbegebiet umfasst, brachte nur in Einzelfällen die erhoffte Steigung der Trendlinie. Das zeigt uns die erste Grafik.

Grafik 1: Seit 1917 wird der September laut DWD-Statistik nur minimalst wärmer. Obwohl damals die Wetterstationen an viel kälteren Plätzen standen. Die Standorte der Wetterstationen von 1917 sind mit denen von heute somit nicht identisch und nur bedingt vergleichbar.
Obwohl durch Standortveränderungen des Messstationen wissenschaftlich nicht vergleichbar wird diese Deutschlandreihe als offizielle Temperatur-Vergleichsreihe verwendet. Beim September gibt es somit laut DWD-Daten keine signifikante Erwärmung wie etwa bei den Sommermonaten und deshalb wird die Grafik 1 auch nie in den Medien gezeigt. Nicht nur der April, sondern auch der September macht was er will, er lässt sich nicht durch die CO2 Zunahme der Atmosphäre beeinflussen. Das werden auch die weiteren Grafiken des Artikels zeigen. Zum Überlegen: Wie würde die Deutschland-Trendlinie seit 1917 verlaufen, wenn Deutschland so geblieben wäre wie im September 1917 und die Daten würden noch von denselben Wetterstationen an denselben kälteren Plätzen erhoben?
Erster Betrachtungszeitraum: Zunächst sind laut DWD-Statistik die Temperaturen ab 1917 bis 1979 sogar gefallen, obwohl die CO2-Konzentrationen auch in diesem Zeitraum zugenommen haben. Die Temperaturen werden nicht von CO2– bestimmt, das zeigt bereits die nächste Grafik, gezeichnet nach den Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes. Fallende Temperaturen und steigende CO2-Werte: Wenn überhaupt, dann wäre die einzig richtige Schlussfolgerung, dass mehr CO2 kühlend wirkt. Da es weder einen Nachweisversuch einer kühlenden Wirkung noch einer erwärmenden Wirkung gibt ist die richtige Schlussfolgerung: Der neuzeitliche Begriff Treibhausgase ist eine ideenreiche Worterfindung wie die mittelalterliche Begriffserfindung Erbsünde.

Grafik 2: Wie viele andere Monate auch, kühlte sich der September in Deutschland, bedingt durch die kalten Jahre nach dem 2. Weltkrieg erst einmal ab.
Inzwischen besteht Deutschland aus vielen, insbesondere nach dem 2. Weltkrieg neu geschaffenen Wärmeregionen. Der Wohlstand, die Bevölkerungszunahme und die ständige weitere Bebauung in die freie Fläche hinein brachte die Erwärmung ganzer Regionen. Und das zeigen die Thermometer der Wetterstationen in den neuen Wärmeinseln.

Grafik 3: Seit 1980 zeigt der Septemberschnitt in Deutschland eine leicht steigende Trendlinie. Erwärmung um 0,2°C pro Jahrzehnt. Die DWD-Messstationen stehen jedoch heute dort, wo die Menschen leben und arbeiten, also in wachsenden Wärmeinseln. Und wie die Grafik zeigt, wurde es in unserer Lebens- und Wohnumgebung seit 1980 tatsächlich wärmer.
Doch es gibt auch Regionen in Deutschland, die von der menschenerzeugten zusätzlichen Wohlstandswärme weniger erfasst wurden. Orte, wo in der Umgebung der Messstationen seit 1980 keine großen Veränderungen mehr stattfanden, weil der Aufbau entweder abgeschlossen war oder noch nicht stattgefunden hat. Solche Stationen zeigen eher den tatsächlichen Temperaturverlauf, der vom Wetter stammt und nicht durch irgendwelche menschenverursachte Zusatzwärme hochgetrieben wird. Zudem scheint sich der unmittelbare Süden Deutschlands im letzten Jahrzehnt leicht abzukühlen, was sich auch beim Monat September bemerkbar macht.
Solche wärmeinselarmen Wetterstationen sollen nun mit der Grafik 3 verglichen werden
Der Hohenpeißenberg: Die Ausbaumaßnahmen waren am Vorzeigeberg des DWD 1980 weitgehend abgeschlossen.

Grafik 4: Der 988 m hohe Berg 40 km nördlich der deutschen Südgrenze zeigt seit 1980 eine Abkühlung, trotz CO2-Zunahme. Wie bei allen WI-armen Standorten der Messstationen war nicht 2016 der wärmste September, sondern bereits früher. Der September 2019 lag etwa an 60. Stelle seit den Temperaturaufzeichnungen auf dem Berg.
Die Zugspitze. Mit 2962 m NN unser höchster Punkt.
Anzumerken ist, dass die Besucherzahl durch den Bau eines Großliftes in diesem Jahr stark zugenommen hat, gerade auch im September 2019. Das mag mit ein Grund sein, weshalb der September 2019 und auch bereits 2018 im Vergleich mit der eigenen Statistik höher war.

Grafik 5: Das Thermometer der DWD-Wetterstation stellt keine Erwärmung fest, trotz Zunahme der Treibhausgase und trotz weiterem Ausbau des Berges als Touristenzentrum
Freiburg: Die Hauptstand Südbadens, das Wärmezentrum Deutschlands

Grafik 6: In Freiburg ist es zwar immer noch am wärmsten, aber der Temperaturverlauf zeigt eine deutliche Abkühlung für den Monat September seit fast 40 Jahren, wobei seit gut 10 Jahren die DWD-Wetterstation an einen anderen. Wohl kälteren Ort innerhalb der Stadt verlegt wurde. Laut DWD würden jedoch durch die Homogenisierung der Daten die Werte vergleichbar sein. Die Grafik beruht auf den vom DWD zur Verfügung gestellten Daten.
Wolfach im Schwarzwald: Die Wetterstation befindet sich seit 2003 bereits außerhalb der Stadt in Richtung Schwarzwald. Damit wird die nächtliche September-Kaltluft nicht mehr vorgewärmt. Die Frischluftschneise aus dem Schwarzwald ist also noch frei von Stadtwärme.

Grafik 7: Auch in Wolfach, einer seit 2003 wärmeinselarmen Wetterstation wird der September seit 1980 deutlich kälter.
Mittenwald: Die Wetterstation befindet sich nördlich des Ortes in den Buckelwiesen, auf fast 1000m Meereshöhe und ist Bestandteil der deutschen Alpen.

Grafik 8: Die Alpenregion um Mittenwald zeigt ebenfalls eine Abkühlung des Septembers, in ähnlichem Ausmaß wie der Hohenpeißenberg.
Memmingen: Die Wetterstation befindet sich am Rande der Stadt in einer Gärtnerei, dann schließt sich der Friedhof an. Ein Friedhof ist bekanntermaßen keine Wärmeinsel.

Grafik 9: Der Monat September wird im Raum Memmingen deutlich kälter seit 40 Jahren. Natürlich sind dort die angeblich erwärmenden Treibhausgase genauso gestiegen wie überall auf der Welt. Und 2016 ist nicht wie bei DWD-Deutschland- siehe Grafik 1- das wärmste Jahr.
Wie man sieht, gibt es in Deutschland noch viele wärmeinselarme Stationen – die im Artikel ausgewählten waren nur ein kleiner Auszug – deren Temperaturverlauf noch weitgehend vom Sonnenschein, Wind und Wetter bestimmt wird und weniger von einer städtischen Bau- und Wohlstandswärme mitgeprägt wird wie die meisten der über 1850 DWD-Stationen, die den Deutschlandschnitt seit 1980 bilden, siehe Grafik 3. Vereinfacht könnte man sagen, auf 15% der Fläche Deutschlands, dort wo die Menschen leben und arbeiten wurde der September seit 1980 wärmer und auf 85% der Fläche Deutschlands gab es keinen Temperaturanstieg, mitunter sogar eine leichte Abkühlung. Sogar die Innenstadt Münchens und die Wetterstation Augsburg zeigen seit 1980 keine Septembererwärmung mehr. Da überall der CO2-Anteil der Atmosphäre gleichmäßig gestiegen ist, kann die Erwärmung bei der Mehrheit der DWD-Wetterstationen in den Wärmeinseln nur durch den zunehmenden Wärmeinseleffekt erfolgt sein.
Das beweisen insbesondere die letzten 15 Jahre der DWD-Deutschlandtemperaturen im Vergleich zu den CO2-Konzentrationen der Atmosphäre. Zunächst die Grafik für Deutschland.

Grafik 10: Auch bei den über 1800 DWD-Wetterstationen quer über die Bundesländer verteilt stagnieren die Temperaturen seit 2005, das sind 15 Septemberjahre.
Starke CO2-Zunahme: Laut Wikipedia haben aber just in diesem Zeitraum die CO2-Konzentrationen weltweit stark zugenommen. Bereits 2016 soll die 400 ppm-Konzentration der Atmosphäre = 0,04% überschritten worden sein und nächstes Jahr soll die Konzentration auf 410 ppm steigen.

Grafik 11: Quelle Wiki-Bildungsserver: In der Gegenwart nehmen die CO2-Konzentrationen besonders zu: Steigende CO2-Konzentration, aber keine Septembererwärmung in Deutschland.
WI-arme Stationen: Bei den in diesem Bericht ausgewählten sechs wärmeinselarmen Stationen der Grafiken 4 bis 9 kann man leicht erkennen, dass seit 2005 die Septembertemperaturen alle leicht gefallen sind. Oftmals stärker als die Trendlinie über den Gesamtzeitraum der letzten 40 Jahre angibt. Als weiteres Beispiel wählen wir den WI-armen Standort Amtsberg im Erzgebirge im Vergleich zu DWD-Deutschland

Grafik 12: Die letzten 15 Septembermonate, DWD-Deutschland (Rot) der Schnitt aus über 1800 Stationen zeigt eine ebene Trendlinie, die ländliche wärmeinselarme Station Amtsberg eine leicht fallende.
Aus den Grafiken leitet sich die wissenschaftliche begründete Aussage ab: Der Kohlendioxidgehalt der Luft und die Temperaturen korrelieren nicht oder nur zufällig miteinander. Die Konzentration des lebensnotwendigen Gases CO2 nimmt weltweit zu, die Temperaturen des Monates September verhalten sich standort- und damit wärmeinselbezogen.
Es ist physikalisch unmöglich, dass ein Gas wie CO2 im Herbstmonat September außerhalb der Wärmeinseln abkühlend und nur in Wärmeinseln erwärmend wirkt. Die CO2-Erwärmungslehre ist falsch.
Gesamtergebnis: Es wird höchste Zeit, dass die CO2-Erwärmungsirrlehre zu den Akten gelegt wird und weltweit eine neue Umweltschutzethik entsteht. Sauberes Wasser, saubere Luft und saubere Nahrungsmittel gleichmäßig verteilt, wären ein gemeinsames ethisches Ziel, das die Menschheit anstreben sollte. Der angebliche Klimaschutz ist ein raffiniertes Geschäftsmodell.
Es gibt viele Gründe, die das Klima auf der Erde bestimmen, und der Mensch ist beteiligt durch die weltweite tägliche Vergrößerung der Wärmeinseln, was letztlich eine Naturzerstörung ist. Überall wo sich Wärmeinseln ausbreiten werden die Regionen wärmer und genau das zeigen die dortigen Messstationen. Man braucht erst gar nicht den Regenwald bemühen, Berlin reicht.

Graphik 13: DWD-Wetterstationen in Wärmeinseln wie Berlin werden beim Monat September seit 40 Jahren deutlich wärmer, in ländlichen WI-armen Gegenden leicht kälter und beim DWD-Deutschlandmittel leicht wärmer. Das allein zeigt, dass die Mehrzahl der DWD-Stationen in sich ausbreitenden Wärmeinseln steht.
Kampf dem Klimawandel und CO2-Einsparung. Das nützt nichts, man bräuchte die Wetterstationen nur wieder an die alten Ortsumgebungen stellen, bzw. die Zeit zurückdrehen und vorbei wäre die DWD-Deutschland-Septemberklimaerwärmung seit 40 Jahren. Die DWD-Septembergrafik würde wohl eher dem Hohenpeißenbergverlauf der Grafik 4 entsprechen.
Gesamt:
Klima wandelt sich immer, es gab noch nie ein konstantes Klima auf der Erde: Hätte sich die Welt seit 40 Jahren nicht verändert, dann wäre in Deutschland der September sogar leicht kälter geworden.
Die CO2-Treibhauslehre ist eine Irrlehre und zugleich eine Verwechslung. Der menschengemachte Einfluss auf die Temperaturen heißt nicht Treibhauseffekt, sondern stete Zunahme der Wärmeinseleffekte. CO2-Steuern sind deshalb für die Katz.
In den wachsenden und wärmer werdenden Wärmeinseln steht die Mehrzahl der DWD-Messstationen.
Wir sind weit entfernt von einer gefährlichen, sich aufschaukelnden Klimaerwärmung.
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger Klimaforscher.
Sehr geehrter Herr Kowatsch
Vor knapp einem Jahr habe ich Ihnen eine Liste der IMHO WI-armen Wetterstationen des DWD gepostet, die über lange Jahre an derselben Stelle betrieben wurden.
https://www.eike-klima-energie.eu/2018/11/02/milder-oktober-2018-eine-blosse-laune-der-natur/#comment-202818
Leider bringen Sie nur Grafiken der Stationen, für die Sie einen geringen WI annehmen. Bitte erläutern Sie doch einmal wie Sie bestimmen, ob eine Station einen geringe WI hat.
Wenn ich mir eine WI-arme Station wie Münsingen-Apfelstetten ansehe bekomme ich andere Graphen.
Septemper-Temperaturen Münsingen-Apfelstetten
Ich hatte meine Grafik beginnt mit der Verlagerung der Station nach Apfelstetten im Jahr 1989. Leider berücksichtigen Sie (trotz Hinweises) bei Ihren Grafiken nicht, ob diese Stationen verlegt wurden (Freiburg, Wolfach, Nürnberg-Netzstall, Memmingen,..).
Auch die Station Weinbiet wäre ein Kandidat, bei dem man sich die Temperaturkurven einmal ansehen sollte (gleiche Stelle, mitten im Wald).
P.S. wegen Urlaubs hatte sich mein Diskussionsbeitrag leider etwas verspätet.
https://docs.google.com/spreadsheets/d/e/2PACX-1vTkwRwzt-rEY7iIuFkabLXhpEqyu1JYODts75n7zcFrTPq1cUwMmKDTXrBteN3PX-6ujcOoQroRoF6H/pubchart?oid=1613215065&format=interactive
– echte Vergleichbarkeit wäre nur gewährleistet, wenn nur dieselben Stationen mit den selben Meßgeräten und den gleichen Meßmethoden verglichen würden.
– man misst immer Umweltveränderungen am Standort selbst mit. Und wenn das nur das regelmäßige Grasmähen sein sollte (mtw. Einfluss auf Bodenfeuchte=> Verdunstungskühlung…) oder das Wachstum vom Bäumen ringsum, welches den Luftaustausch verändert. Bei diesem Punkt schließe ich direkte WI effekte durch gebäudeheizung, asphalt, beton, mit ein.
– Insofern werten wir ein Konglomerat aus menschlich verursachten Temp. änderungen aus, zusätzlich zu denen, die natürliche Ursachen haben. Hinzu kommen Fehler aus Meßstandorten, Meßmitteln, Meßmethoden.
– Trends lassen sich trotzdem erkennen, die zugrunde liegenden Ursachen aber nicht scharf trennen. Die Schlußfolgerung, T = f(Co2) ist schon allein aus diesem Grunde unzulässig.
– Sollte trotzdem mtw. die Summe der menschlichen Aktivitäten die Temp. Erhöhung bewirken (natürliche Ursachen, v.a. Sonne, scheiden ja nach PIK aus…) und politisch festgelegt, das Klima um 1881 (*Beginn der Meßreihen* bzw. *vor Beginn der Industrialisierung*) als schützenswertes Klima- Optimum begriffen werden, bedeutet das für uns, ohne wenn und aber: zurück *vor die Industialisierung*
https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html
Der DWD weist für diesen Zeitraum einen linearen Trend von + 1,1 K aus. Die Abweichungen zu Kowatschs deutlich flacherem Trend liegen scheinbar darin begründet, dass vor 1920 die September überwiegend relativ kalt waren.
Die Frage, die sich daraus ergibt lautet also, warum beginnt Kowatsch mit seiner Zeitreihe 1917 und nicht 1881? Hommage an die Oktoberrevolution in Russland? Sorry, kleiner Scherz.
Der DWD beginnt seine Zeitreihen 1881 und verschiedenen Gründen. Ich möchte denen grundsätzlich nichts unterstellen, die machen ihre Arbeit. Man muss wissen, dass der Temperaturablauf Deutschlands in Form von Wellentälern und Wellenbergen verläuft, also kalte Jahrzehnte gefolgt von wärmeren. Das DWD-Jahr 1881 lag in einem Kältetal, die Jahre um 1920 in einem Wärmeoptimum. Die nächste Kältedepression war dann nach dem Krieg, so dass der Vergleichzeitraum 61- bis 90 auch zum größten Teil Bestandteil des letzten Kältetales ist. Seit gut 30 Jahren leben wir in Deutschland wieder auf einem angenehmen Klimaoptimum. Wichtig: Will man nun wissen, ob es in Deutschländ in den letzen 100 Jahren wärmer oder kälter wurde, dann muss die Betrachtung von Wärmeoptimum zu Optimum gewählt werden oder von Wellental zu Wellental. Eine Betrachtung wie in Grafik 2 vom Wellenberg ins Wellental hat vor über 40 Jahren viele Klimawissenschaftler zur Falschaussage getrieben, dass die Erde auf eine kleine Eiszeit zugeht. Umgehrt führt die Betrachtung aus einer Kältedepression zum Wärmeoptimum immer zu einer Erwärmung, wobei die Trendlinie eh keine Zukunft vorhersagt, sondern nur den bereits in der Vergangenheit liegenden Betrachtungszeitraum wiedergibt.
Viele KLimawissenschaftler erwarten zukünftig Erwärmung, andere die beginnende Abkühlung, auf diese Frage gehen die Grafiken der letzten 15 Jahre ein: Wetterstationen in Wärmeinseln zeigen über diesen kurzen Zeitraum Erwärmung, der DWD Graph einen Gleichstand und wärmeinselarme Wetterstationen eine leichte Abkühlung. Die Unterschiede sind allerdings nicht signifikant. Ob die nach den bisherigen historischen Abläufen zu erwartende Septemberabkühlung schon begonnen hat, läßt sich nach meiner Meinung noch nicht vorhersagen. In den weiter wachsenden Wärmeinseln wie Berlin und Umland werden wir und auch die Thermometer der Wetterstationen eh keine Abkühlung feststellen, auch wenn der WI-effekt im Septembermonat kleiner sein dürfte wie in den restlichen Monaten wie Sie das richtig vermuten.
Diese Beschreibung ist auch nur für den Monat September gültig. Schauen Sie sich einmal die Monate August und Oktober an. Da sieht die Temperatur-Zeitreihe ganz anders aus. Prof. Rahmstorf kann zwar erklären, warum alle Klima-Skeptiker falsch liegen. Die DWD-Temperatur-Zeitreihen kann er wohl auch nicht erklären. Die einzige einfache Erklärung gibt es wohl nur für die Temperatur-Entwicklung der Bodentemperatur in Potsdam in 12 m Tiefe. Die steigt seit 1990 steil an.
Es ist doch schon lange bekannt, dass Trend-Berechnungen „Cherry-Picking“ sind. Solange Sie nicht die Ursache angeben können, warum die ausgeglichenen DWD-September-Temperaturen von 12,8 °C (1881) auf 13,9 (2019) angestiegen sind, ist die Aussage von Herrn Kowatsch genauso berechtigt wie Ihre Aussage. Es gibt keinen klimatologischen Grund für den DWD-Messbeginn in 1881.
Mo;b1 ;b2 ;b2-b1 ;Rang
01; 0,126;0,316; 0,190;04
02;-0,021;0,267; 0,288;01
03; 0,183;0,266; 0,083;09
04; 0,203;0,331; 0,128;08
05; 0,104;0,286; 0,182;05
06; 0,025;0,161; 0,136;07
07; 0,101;0,312; 0,211;03
08; 0,172;0,329; 0,157;06
09; 0,187;0,148;-0,039;12
10; 0,149;0,169; 0,020;11
11; 0,110;0,188; 0,078;10
12; 0,042;0,261; 0,219;02
(Zur besseren Lesbarkeit kann man die Tabelle in Excel kopieren.)
Diese Tabelle zeigt mir, dass natürliche Einflüsse die genannten Effekte stark beeinflussen.
Herbstäq. 714 min, Wintersowe. 462 min, Frühjahräq. 416 min, Sommersowe. 1010 min (please check before use).
Ich will aber auch bei diesem Kommentar betonen, wenn allein wie behauptet ein menschengemachter CO2-Treibhauseffekt die Temperaturen bestimmen würde, dann müßten alle deutschen Klimastationen bei allen Monaten eine gleich steigende Trendlinie in Korrelation zur CO2-Gafik zeigen, und es wäre egal, ob die Wetterstation HPB an der Nordseite der Klosterkirche oder nun DWD-genormt steht. Die Trendlinie wäre bei allen Stationen und bei allen Monaten eine konstante deutsche Trendlinie mit gleicher Steigung.
Herr Josef Kowatsch
Herr Neulen, Holger
Divers besso keks
oder auch Herr Jürgen Gramberg
schreiben.
Ötzi der Mann aus dem Eis ist nach ca. 5000 Jahren aus dem Eis gekommen also ist des die letzten 5000 Jahre kälter gewesen als heutzutage.
Eis und Schnee schmilzt nun mal bei Temperaturen über den Gefrierpunkt auch ohne Thermometer und Messung.
Da braucht jetzt keiner mit Wärmeinsel, Falschmessung an den Wetterstationen kommen.
Was sind Sie?
Komiker?
wenn ich eines gelernt habe dann das: wer andere beschimpft, dem fehlen Argumente. Aber halten wir uns nicht damit auf. Haben Sie schon einmal davon gehört, daß Eis, fehlt eine Neubedeckung durch Schnee und in Folge Firn bei starker trockener Kälte zurückgeht? Übertrieben gesagt: abtrocknet? Woher kommen eigentlich die in den Alpen gefundenen Baumstümpfe? Unterm Eis gewachsen? Um noch mal Ötzi zu bemühen. Meinen Sie, der gute Mann ist unterm Eis gelaufen? Vielleicht war es ja damals vor 5.000 Jahren dort viel wärmer? So ohne Gletscher und Schnee? Der im Artikel ganannte Zeitraum sind 100 und nicht 5.000 Jahre. Übersehen? Nur mal so einige Gedanken…
Ist denn heute dort Eis wo Ötzi gefunden wurde oder ist es dort heute ähnlich wie vor 5000 Jahre, am Ende des Holozänene Optimums?
MfG
Ketterer
Aber was sollte man dagegen tun außer sich damit abzufinden? Alles sprengen und zurück zur Natur mit 7 Milliarden Menschen? Oder zumindest alle Dächer und Strassen weis streichen ?
dynamik auch im Falle der Strahlung erfüllt ist oder nicht.Bejaht man dies gibt es keinen Treibhauseffekt durch CO²——— Nun hat nach meinen Unterlagen Kohlendioxid tatsächlich eine kleinere Leitfähigkeit (und Temperaturleitfähigkeit) als Luft. Aber bei dem kleinen Volumenanteil (0,03%) bringt auch ein Verzehnfachen keine Veränderungen im Bereich der sinnvoll angebbaren Dezimalstellen. Deshalb überlasse ich diesen Unsinn, daß der Schwanz oder besser die Schwanzhaare mit dem Hund wackeltn lieber „Umweltklimatologen“.
Natürlich „bestrahlt“ auch der kältere Körper den wärmeren Körper und der kältere Raumbereich den wärmeren. Aber selbst mit Spiegeln oder Linsen kann man den wärmeren nicht auf Kosten des kälteren erwärmen. Dies hat schon vor langer Zeit sehr sorgfältig der vorne genannte Rudolf Clausius behandelt (loc. cit. S. 317-354). Der „Gegenstrahlungseffekt“ geht im nicht-leeren Raum immer in der Wärmeleitung „unter“ und läßt sich experimentell von ihr überhaupt nicht trennen.
In der feldtheoretischen Beschreibung der irreversiblen Thermodynamik wird der zweite Hauptsatz dadurch berücksichtigt, daß die Wärmeleitfähigkeit positiv ist, d.h. die Wärmestromdichte ist immer ungleich Null in Richtung vom wärmeren zum kälteren Bereich. Genau dies wird – schon aus numerischen Gründen – in den Klimamodellen vernachlässigt. Wenn man in der Atmosphäre die Wärmeleitung vernachlässigt, muß man den „Gegenstrahlungseffekt“ immer vorher vernachlässigen. Man brauchte sonst wirklich ein extrem gutes Vakuum. Von dem „Umweltmeteorologen“ Prof. Dr. F. Fiedler wurde mir auf der (oben erwähnten) Leipzig-Tagung vorgehalten, daß ich heute das Diplom in Physik nicht schaffen würde und die molekulare Wärmeleitfähigkeit gegen die turbulente vernachlässigt werden müsse und deshalb der zweite Hauptsatz nicht verletzt sei. Mit der turbulenten (Energie-)Leitfähigkeit wird aber die kinetische Energie der translatorischen Flüssigkeitsbewegung transportiert und nicht Wärme. Dieser Energietransport hat mit dem zweiten Hauptsatz nichts zu tun. Es ist eine Ehre für mich, daß ich bei Leuten wie Fiedler (oder auch Tetzlaff) durch die Prüfung fallen würde.
Die umweltklimatologische Treibhauseffektdiskussion hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Man findet den Treibhauseffekt deshalb auch nicht in einem Lehrbuch der theoretischen Physik. Er ist ein schönes Beispiel für das Märchen von Kaisers neuen Kleidern.
Nachdem das deutsche Klimarechenzentrum den anthropogenen Treibhauseffekt zu 95% nachgewiesen hat, müßte es eigentlich geschlossen werden, damit die Hamburger Umwelt weniger belastet wird. Man kann sicher viele Windmühlen stillegen, die für den Strom des Rechnerbetriebs benötigt würden. Denn welche neuen Erkenntnisse können noch herauskommen? Daß die 95% durch 98% ersetzt werden? Daß es den CO2-Treibhauseffekt nicht gibt, da sich die Temperaturerhöhungen in den Simulationsrechnungen beim Verdoppeln des CO2-Anteils inzwischen der Null nähern, wie es im letzten Jahrzehnt tatsächlich geschieht? Gerade vor wenigen Tagen habe ich gelesen, daß die Wettermodelle 90prozentig richtige Kurzzeit-Prognosen liefern sollen. Da fiel mir ein, daß für Privatleute die meisten Wettervorhersagen im Unterschied zu den Wettervorhersagen in Kriegen (Fliegerangriffe) unbrauchbar bzw. weniger wichtig sind als die Lottozahlen, und sogar eine 100prozentig richtige Wetterprognose völlig ohne Computer möglich ist: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie’s ist. https://www.solidaritaet.com/fusion/1996/4/gerlich.htm
CO2 „strahlt“ bei Bodendruck nicht!
Mit ein wenig Kreativität lassen sich (Gedanken) Experimente entwickeln, welche Ihre Annahmen herausfordern:
„Der „Gegenstrahlungseffekt“ […] läßt sich experimentell von [der Wärmeleitung] überhaupt nicht trennen.“ Versuchsaufbau mit zwei gleichgroßen Cu Flächen mit gleicher Temperatur (z.B. Kühlung über Peltierelement, Heizung über Widerstände). Einziger Unterschied soll der Absorptions/Emmisionsgrad sein (einmal schwarz lackiert, einmal poliert). Halterung mit hohem Wärmewiderstand (Kunststoff). Die Differenz der Wärmeflüsse zu den beiden Flächen ist die aufgenommene Wärmestrahlung (über alle Wellenlängen integriert). Wenn man es aufgelöst nach Wellenlänge mag, hilft ein AERI (Vgl. Werner Holtz 24. AUGUST 2019 UM 10:30).
Der arme Clausius wurde hier auch schon häufiger zitiert, ohne seine (durch die chronologische Entwicklung zwangsläufige) Unkenntnis der Quantenphysik zu beachten. Es sollte klar sein, dass die Gegestrahlung sich theoretisch aus der Richtungsunabhängigkeit der spontanen Emission und der Unkenntnis des Photons von jeglicher äußeren Temperaturen ergibt (Joerg Deutering 16. SEPTEMBER 2019 UM 21:17).
„Kohlendioxid [hat eine] eine kleinere Leitfähigkeit [als Luft]“ mag sein. Für die Gegenstrahlung ist aber der Wirkungsquerschnitt des CO2 Moleküls für die relevanten Wellenlängen, die Kollisionswahrscheinlichkeit bir gegeben Druck und Temperatur und die Dicke der Atmosphäre relevant. Das atmosphärische Fenster wird über die Reemission durch die Treibhausgase zum Großteil geschlossen. Dabei wird die Wärmekapazität der Luft genutzt, welche durch Stöße thermisch an das CO2 koppelt.
Hilft nicht, weil ein AERI im CO2-Absorptionsbereich nicht mißt!
„Es sollte klar sein, dass die Gegestrahlung sich theoretisch aus der Richtungsunabhängigkeit der spontanen Emission“
Ich lach mich schlapp!
Der „große“ Deutering zitiert sich selbst.
Zur Klarstellung: es gibt keine „spontane“ Emission durch CO2 bei Bodendruck!!!
„Das atmosphärische Fenster wird über die Reemission durch die Treibhausgase zum Großteil geschlossen.“
Ohje, der „große“ Deutering…
Keine Ahnung aber laut bellen:
„Hilft nicht, weil ein AERI im CO2-Absorptionsbereich nicht mißt!“
Dann schauen wir uns doch mal die Herstelletspezifikation an:
https://new.abb.com/products/measurement-products/analytical/space-defense-systems/atmospheric-emitted-radiance-interferometer-aeri
Messbesreich: 3.3 – 18.2 µm
Ohje, der „große“ besso keks…
Was soll der physikalische Hintergrund dazu sein?
spontane Emission direkt nach Absorption:
Zwischen Absorption eines Photons und dem nächsten Stoß mit einem anderen Luftmolekül können „Jahre“ liegen. Die mittlere Zeit zwischen zwei Stößen ist etwa 1µsec, die mittlere Lebensdauer des angeregten Zustands des CO2 ist (je nach Schwingungsmode) zwischen Nanosekunden und Millisekunden.
Bei dem Teil, bei welchem die Zeit bis zum nächsten Stoß wesentlich länger als die mittlere Lebensdauer ist, wird das CO2 eher spontan emittieren, als die Energie an die umgebene Luft abzugeben (siehe: Werner Holtz, 27. JANUAR 2018 UM 12:37). Das ist selbst bei wenn die mittlere Lebensdauer 1msec ist und die mittlere Zeit zwischen zwei Stößen 1µsec, gibt es eine Wahrscheinlichkeit von 0,05% dass doch eine spontane Emission stattfinden kann.
spontane Emission mit Energieaufnahme durch Stöße:
Für einen zweiten Anteil muss die Energieübertragung pro Stoß betrachtet werden.
Photonen mit 15µm Wellenlänge entsprechen ca 80 meV, Luftmolekel besitzen eine mittlere Bewegungsenergie von 3/2 * kB * T = 37 meV, mit Maxwell-Verteilung. Da sind genügend Teilchen dabei mit Bewegungsenergien mit 100…200meV und mehr, sodass die Energie für eine elektrische Anregung übertragen werden könnte. Mit Blick auf den Kommentar von Hr. Holtz liegt nahe, dass dieser Teil der spontanen Emission deutlich geringer im Vergleich zur „spontanen Emission direkt nach Absorption“ ist. Habe ich noch nicht überprüft.
Wie sollte sich aber ohne Emission ein thermisches Gleichgewicht zwischen untere Troposphäre und Boden einstellen? Wenn die Luft bodennah nur absorbieren könnte, müsste ihre Temperatur über die Temperatur des Bodens steigen.
Oder um andere Poster zu zitieren
Michael Krüger, 8. OKTOBER 2014 UM 22:10): „Natürlich absorbiert und thermalisiert CO2 nicht nur gut bei 15µm Wellenlänge, sondern es emittiert/ stahlt dort auch gut.“
Dann maehren sie sich den Atmosphaerischen bedingungen.
Koppeln sie das Geblaese an die Temperatur der Bodenplatte. Je waermer desto mehr Luft wird bewegt.
Zusaetzlich einfach mal im Tagesrhytmus die Heizung abstellen.
Viel Spass.
es gibt zurückgehende Gletscher, es gibt aber auch wachsende Gletscher.
Ein Zurückgehen kann viele Ursachen haben:
-erhöhte Staubablagerungen (dunkel vrs. helle Eisoberfläche) aufgrund von Umweltverschmutzung und damit verbunden höhere Sonnennergieaufnahme im Sommer
-geringere Niederschläge im Sommer, damit kein auffrischen der „weißen Farbe“ der Gletscher
-weniger Kaltlufteinbrüche im Sommer
-…
MfG
-weniger Kaltlufteinbrüche im Sommer“
Ja wenn das im Mittel nun öfter vorkommt (so ysdit den späten 1980ern), spricht man dann von Wetter oder von Klimawandel?!?
MfG
Ketterer
Kommt drauf an, ob die Temperatur insgesamt gestiegen ist oder ob es sich um erhöhte Variation im Jahresverlauf handelt
MfG
Ketterer
Nach der Blüthgenschen Klimadefinition nicht.
MfG
Ketterer
An welchen Meßstellen?
Bei unveränderter Meßmethode?
Das Werk von Blüthgen ist Asbach-uralt. Sein Buch stammt von 1964 …
Europäische Stationen sind nicht „wärmeinselfrei“. Bekanntlich befindet sich größte „Wärmeinsel“ westlich Frankreichs, Portugals und der britischen Inseln. Und ne kleine Wärmeinsel befindet sich nördlich und westlich der Friesischen Inseln, wird auch Nordsee genannt.
Weltweit gibt es nur eine Gegend fernab der Ozeane wo über mehr als 100 Jahre Tag für Tag und fernab von Häusermeeren die Temperaturen TX und TN gemessen wurden. Und das ohne wesentlichen Ortswechsel.
Insofern sind nur deren Meßdaten wissenschaftlich relevant.
Und was Bergstationen betrifft, so sind die komplett daneben. Mal befindet sich die Inversion oberhalb, mal unterhalb …
Siehe hier:
https://www.sn.at/wiki/Pasterze_gibt_Baumstamm_nach_tausenden_von_Jahren_frei
und hier:
https://bfw.ac.at/030/pdf/1818_pi10.pdf
Und hier noch eine Reportage des WDR:
https://www.youtube.com/watch?v=Jt08es8azGo&feature=youtu.be
danke für die Links, mir sind die Arbeiten von Patzelt Nicolussi und Schlüchter sehr wohl bekannt.
Insbesondere der Link zum 2006 Artikel der BFW ist interessant, und dort die Artikle von Nicolussi & Patzelt und der Artikle von Böhm.
Wenn man die Daten von Nicolussi (Mitte des 19. Jahrhunderts lag die Baum- und Waldgrenze im Untersuchungsgebiet in 2180 m Seehöhe, inzwischen findet sich Jungwuchs bis in Höhen um 2370 m) und die dortige Abbildung 3 nimmt so sehe ich folgendes: Nicolussi und Patzelt schauen auf die Temperaturen des Holozäns und vergleichen diese mit dem Mittelwert 1980-1990. So stellen sie fest, dass während ca. zwei Drittel des Holozäns die für den Baumwuchs relevanten Sommer-Temperaturen HÖHER waren als die der Dekade 1980-1990.
Schaut man sich dann die Daten der ZAMG an, dann stellt man fest, dass heute die Sommertemperaturen (20-jähriger Low-pass-Filter) an den Bergstationen Sonnblick und Patscherkofel über 1,9°C HÖHER sind als die Nicolussi-Referenzperiode 1980-1990.
Daraus leite ich ab, dass zumindes in den Bergregionen der Ostalpen Heute die Wachstumsbedingung für Bäume in einem Bereich des Holozänen Optimums sind.
Ähnliches gilt für die Untersuchungen der im Video zitierten Biologin Ruth Drescher. Die heutigen Temperaturen ergeben ähnliche Höhenlagen der Vegetationsstufen wie während des hoölozänen Optimums.
Dank für die interessanten Links.
Hier ein Link zu den Temperaturen:
http://www.zamg.ac.at/histalp/dataset/station/csv.php?c=AT&s=_127
Parameter „Mean Temperature T01“ und Season „Summer“ auswählen.
http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3vgl/from:1900/to:2019
Deutliche „Beule“ nach oben um 1940, Wer hat den Anstieg von 1900 bis 1940 verursacht?seit 2000 nix
Und hier HadCrut4:
http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut4gl/from:1900/to:2019
Der Anstieg bis 1940 wirkt flacher, Anstieg ab 2000, diese Kurve übernehmen/ zeigen alle
Alles Lumpen!
Meßpunkt Temperaturen zwischen +1 und +4 Grad. je nach Interpolationsgrad kann
man so jede beliebige Statistik erzeugen. Viele Kachelmann-Aussagen sind schlicht
seinem ÖR-Engagement geschuldet.
Hr. K. darf ja jetzt wieder ein wenig im ÖR mitspielen. Konzession seinerseits o. Tatsache?
Danke für eine Rückinfo!
Fichtelberg/Bayern; 194809-201909; Trend September 0,03 +/- 0,09 °C/Dekade
Durchaus nicht! Sie sind für die Parasiten in der Gesellschaft. Die könnten Katzen haben, ja…
http://thumulla.com/home/hygiene.html
„Klimarettung durch weniger Blähungen indischer Kühe
Pupsende Kühe sind eine ernsthafte Bedrohung für unser Klima. Ein Milchbetrieb in Indien reduziert erfolgreich die Blähungen seiner Kühe.
Das scheint vielleicht zunächst nicht sonderlich wichtig zu sein bis man bedenkt, dass es fast eine Milliarde Kühe auf der Welt gibt. Wenn die pupsen, dann enthält das Gas, was herauskommt, sehr viel Methan. Dieser Kohlenwasserstoff wiederum ist ein 25 Mal stärkeres Treibhausgas als CO2. Könnte man dafür sorgen, dass Kühe weniger, furzen, dann wäre das sehr sehr gut für unser Klima.“
„Grünzeug reduziert Methan-Emissionen
Eine derart drastische Senkung der Emissionen ist beeindruckend. Amanpreet kann seine Zahlen belegen – es sind Messwerte. Doch wie kann man feststellen, wie viel eine Kuh rülpst und pupst? Forscher können inzwischen die Methan-Emissionen von Vieh ermitteln. Sie setzen das Spürgas Schwefel-Hexafluorid frei und untersuchen mit Hilfe von Gas-Chromatographen die Luft um Nase und Maul der Kühe.
Und es gibt noch weitere Formen der Ernährung, die erforscht werden. „Füttert man Vieh mit fermentierten Destillerie-Produkten, so reduziert das die Methan-Emissionen“, sagt Dr. Seema Midha, Tier-Ernährungsexpertin im staatlichen Rajasthan Livestock Nutrition Lab.“
Das dürfte genauso für Menschen gelten. Mehr Grünzeug fressen.
Ich fasse es nicht !!! Das ist Realsatire und Komiker braucht das Land nicht mehr.
https://www.dw.com/de/klimarettung-durch-weniger-bl%C3%A4hungen-indischer-k%C3%BChe/a-40685361
Auch der September liegt über dem langjährigen Mittel.
Die September Durchschnittstemperatur lag bei 14,1°C in Deutschland, so der DWD.
https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html?nn=495662#buehneTop
bitte mal den obigen Artikel nochmals lesen; bitte. Dort führt der Autor doch genau an, wie bzw. wo der DWD seine Daten ermittelt. Außerdem, was bedeutet eine Durchschnittstemperatur? Nichts. Statistik, Zahlenspiele, weiter nichts. Ganz nebenbei; wir hatten dieses Jahr einen tollen Sommer, jetzt denke ich, werden wir uns auf einen kalten Winter einstellen müssen. Wenn nicht; auch gut, brauchen wir weniger zu heizen. Irgendwie müssen wir doch die auf Gehirngespinsten beruhenden Preissteigerungen durch die Politik bei Energie kompensieren.
Übrigens: Schon wieder ist ein Elefant ertrunken…
MfG
Jürgen Gramberg
Betrachtet man dann unten die Zeitachsen der Grafiken ist von den 100 Jahren sehr wenig zu sehen.
Bei der einzigen Grafik, Grafik1 die wo über die 100 Jahre geht ist doch die Temperatur an gestiegen.
Laut DWD-Grafik 1 sind die Septembertemperaturen in 100 Jahren um 0,44 C gestiegen. Der menschengemachte WI-anteil bei den nun ganz anderen Messstationen an wärmeren Standorten beträgt mindestens 0,5 C. Wieviel bleibt also noch für den natürlichen Anteil aller anderen Faktoren, die den Temperaturverlauf bestimmen? und wieviel bleibt noch für die behauptete CO2-Treibhauserwärmung? Oder kühlt CO2 in Wirklichkeit?
Als ich eine ähnliche Frage vor Jahren dem DWD gestellt hab, antwortete mir Dr.Müller-Westermaier sinngemäß, der DWD messe die Temperaturen mit den heutigen Messstationen wie sie nun mal heute sind. Und da käme nun mal eine Erwärmung seit 1881 raus. Eine Wertung der Daten überlasse man den Klimawissenschaftlern.