Niemals zuvor waren die Aussichten so gut für den Tag, an dem die meiste von der Welt verbrauchte Energie von „grünen, sauberen“ Quellen wie Sonne und Wind kommt: deren Kosten dem Report zufolge rasch so „wettbewerbsfähig“ werden, dass im vorigen Jahr die Investitionen in diese Energieform mehr als doppelt so hoch waren wie in „schmutzige“ Kraftwerke mit fossiler Energie. Was die BBC uns nicht gesagt hat war, dass REN21 – das steht für ,Renewable Energiy for the 21. Century‘ – die weltführende Lobbygruppe für „grüne“ Energie ist.

Und wenn es darum geht, was die Welt für diese Flutwelle von Ausgaben bekommt, wird der nur allzu bekannte Trick verwendet, nur von der „installierten Kapazität“ zu sprechen. Damit wird die Tatsache verschwiegen, dass wegen der wechselhaften Natur von Wind und Solar der tatsächliche Output viel niedriger liegt. Für Solarpaneele sind es im besten Fall gerade mal 15 Prozent ihrer theoretischen „Kapazität“. Ohne massive Subventionen würde kein Mensch auf der ganzen Welt davon träumen, einen Solarpark zu errichten.

Statistiken aus dem BP-Energiebericht zeigen, dass Solarenergie weniger als 1 Prozent Anteil am Strom der Welt hat und kaum 0,3 Prozent an der Gesamtenergie. Das meiste davon stammt dank der Subventionen in der vom Klimawandel besessenen EU aus Europa.

Aber trotz all der Milliarden, die in diesem „Solar-Boom“ versenkt worden sind (hier), ist es der nicht wenig alarmierende Umstand, mit welcher Regelmäßigkeit Unternehmen, die in Solarenergie investieren, Pleite gehen. Eines der ersten war im Jahre 2011 die US-Firma Solyndra – obwohl Präsident Obama über eine halbe Milliarde Dollar Steuergelder in das Unternehmen gepumpt hatte.

Dieser Pleite folgte im Jahre 2013 der Zusammenbruch von Solar Trust of America. Diesem Unternehmen wurde von der Obama-Administration eine Kreditbürgschaft über 2,1 Milliarden Dollar übergeben, um den weltgrößten Solarpark in Kalifornien zu errichten. Im vorigen März war der Zusammenbruch des größten Solarunternehmens Europas, Abengoa, der größte Bankrott in der spanischen Geschichte – nachdem es 2-Milliarden-Dollar-Solarparks in Kalifornien installiert hatte. Ein weiterer US-Solarriese, Sun Edison, im vorigen Jahr noch mit 10 Milliarden Dollar bewertet, musste einen Rückgang des Aktienwertes von 33,44 Dollar im Juli 2015 auf heute kaum noch 1 Cent hinnehmen.

Unter denjenigen, die über den Bankrott von Sun Edison höchst erbost sind, sind die Bewohner vieler Dörfer in Wiltshire, die nur deswegen der US-Firma erlaubten, 56 Acres [ca. 22 Hektar] ihrer Landschaft mit blauen Solarpaneelen zuzupflastern weil deren Gemeinden 40.000 Pfund versprochen worden waren, von denen sie jetzt keinen einzigen Penny sehen werden.

Dies ist nur eines einer ganzen Gruppe von Solarparks in der Landschaft um Melksham, von denen viele weitere die Bewohner sehr unglücklich gemacht haben. Pläne aus dem vorigen Jahr, 200 Acres [ca. 80 Hektar] bestes Ackerbauland bei Snarlton zu nutzen, wurden von den Planern in Wiltshire vom Tisch gefegt – sind dann aber von einem Regierungsinspektor überstimmt worden. Im benachbarten Broughton Gifford waren die Dorfbewohner erbost, als der Gemeinderat von Wiltshire dem Eigentümer eines weiteren Solarparks die Erlaubnis erteilte, 10 große Dieselgeneratoren zu installieren. Damit sollte ein sehr lukratives Backup für das Netz zur Verfügung stehen, wenn die Sonne die Solarpaneele einmal nicht bescheint.

Selbst das Energieministerium [Decc] hat inzwischen erkannt, dass UK kein wirklich gutes Geschäft gemacht hat mit all den Milliarden, die in Solar verschwunden sind. Trotz all der Subventionen, die diesen Strom für uns andere doppelt so teuer macht wie Energie aus fossilen Treibstoffen, hat Solar einen lächerlich geringen Anteil von gerade mal 1,2 Prozent am UK-Strommix.

Dieser Goldrausch ist so total außer Kontrolle geraten, dass unsere Energieministerin Amber Rudd jetzt verkündet hat, dass diese Subventionen drastisch reduziert werden (hier): vor allem für all jene blauen Paneele, die inzwischen über 800.000 Dächer in UK zieren, was den darunter Lebenden gratis Heißwasserbäder verschafft plus einen handfesten Betrag für jeden Beitrag, den sie ins Netz einspeisen. Aber das Ministerium schätzt, dass selbst dieser Einschnitt bis zu 18.700 Arbeitsplätze in jenen Firmen vernichten könnte, die bisher von der Subventions-Goldmine lebten.

Im Vergleich mit der Realität stellt sich heraus, dass das rosige Bild unserer Solarzukunft, wie es von der BBC gezeichnet wird, alles andere als so rosig aussieht.

Link: http://www.telegraph.co.uk/opinion/2016/06/04/bbc-spin-hides-the-great-solar-energy-fiasco/

Übersetzt von Chris Frey EIKE