Vermutlich hat jedwede Regierung das Recht, Steuern auf alles zu verhängen, das sie wollen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich eine Steuer auf „Kohlenstoff“ oder jede andere Energiequelle durch nichts von einer Steuer auf Nahrung oder Kleidung; sie kommen durchweg aus Ihrer Brieftasche. Allerdings verleiht das Recht, Steuern zu erheben, einer Regierung nicht das Recht, „Kohlenstoff“ (und damit meinen sie ihrer Interpretation nach „Kohlendioxid“) als eine Art von Verschmutzung zu propagieren.

NEIN, Kohlendioxid ist KEINE Verschmutzung, überhaupt keine!

JA, Kohlendioxid ist ein ÜBERLEBENSWICHTIGER Bestandteil der Atmosphäre!

Kohlenstoff-Steuer

Ob der kürzlich gewählte kanadische Premierminister oder irgendeiner der Provinz-Premiers glaubt, dass eine „Kohlenstoff-Steuer“ etwas Gutes ist oder nicht, ist vollkommen irrelevant. Regierungen haben immer die Option, Steuern und Abgaben zu fordern auf alles, was sie wollen. Ob die Menschen, die sie zu repräsentieren behaupten und für die zu arbeiten sie vorgeben, derartige Abgaben akzeptabel finden oder nicht, kann am Ergebnis der nächsten allgemeinen Wahlen abgelesen werden.

Es gibt jedoch etwas, dass ich nicht durchgehen lassen kann, und zwar bei keiner Regierung, wenn diese nämlich behauptet, sich an allgemeine Standards der Kommunikation und der Ehrlichkeit zu halten und doch am Verkünden von Fakten und wahrheitsgemäßer Information ihrer Mitbürger scheitert. Und geradeheraus gesagt, IMHO, die vorherige Regierung dieses großartigen Landes Kanada hatte sieben Jahre lang Zeit, die Sache zurechtzurücken, aber sie hat diese Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen. Sie verfügten über alle erforderlichen Ressourcen, um die Mitbürger über die Abhängigkeit des Landes von natürlichen Ressourcen aufzuklären und ihnen ein gutes Gefühl hinsichtlich unseres „Kohlenstoffes“ zu vermitteln.

Ja, liebe Regierung, Sie haben das Recht, uns armen Kerlen alle Steuern der Welt aus der Tasche zu ziehen, aber Sie haben nicht das Recht – ich wiederhole: Sie haben nicht das Recht – uns Lügen aufzutischen, weder hinsichtlich „Kohlenstoff-Verschmutzung“ noch hinsichtlich irgendetwas anderem!

Aber Lügen zuhauf – und kein Ende in Sicht

Aber Lügen zuhauf – man kann sie fast täglich finden in den Nachrichten [hier in D allen voran in der „Süddeutschen Zeitung“. Anm. d. Übers.], beispielsweise wenn (angeblich es gut meinende) Journalisten oder Politiker über Kohlendioxid (CO2) als „Verschmutzer“ reden. Unterlegt werden diese Berichte mit gleichfalls völlig falschen Bildern, in denen aus Kühltürmen Dampf aufsteigt.

Natürlich wird es in einem Bild mit hohem Kontrast, in dem eine Dampfwolke vor einem hellen, sonnendurchfluteten Hintergrund aufsteigt, diese vergleichsweise sehr dunkel aussehen. Genauso wie wenn sich eine Wolke an einem sonnigen Tag hoch in der Atmosphäre vor die Sonne schiebt. Allerdings sind weder Dampf noch CO2 Verschmutzer. Aus den Kühltürmen steigt nur Dampf auf, der sich unter Umständen zu Regenwolken verdichtet. Im Gegensatz dazu emittieren so genannte „Schornsteine“ CO2 (ein unsichtbares Gas) und echten Rauch (kleinste Partikel in der Luft). Diese wurden jedoch zum allergrößten Teil durch moderne elektrostatische Verfahren herausgefiltert.

Ich habe nie herausgefunden, ob die Reporter oder deren Fotografen wirklich so dumm sind oder ob es ihnen schlicht egal ist, ob sie Derartiges verstehen oder nicht. Kohlendioxid ist kein Verschmutzer, sondern ein überlebenswichtiger Bestandteil unserer Atmosphäre. Mit einer Konzentration von 0,04% besteht für dieses Gas nicht nur Spielraum nach oben, sondern es hilft auch den Pflanzen, besser zu wachsen – und es hat keinerlei Auswirkung auf Klima und Wetter auf der Erde.

Aber all dieses Wissen hindert die Regierungen nicht daran, sich die Notwendigkeit einer Kohlenstoff-Steuer auszudenken, entweder direkt oder indirekt über ein Zertifikate-Handelssystem. Natürlich wird jedwede neue Steuer dieser Art – so wird uns glauben gemacht – helfen, das „Klima zu retten“.

Nun ist dem Klima jedoch das CO2 völlig egal. Es wird hauptsächlich gesteuert durch die Sonnenstrahlung und dem Wasserkreislauf auf der Erde.

Die Sonnenstrahlung

Die Erde empfängt elektromagnetische Wellen (EM) von überall aus dem Weltraum, doch die meiste Energie kommt von der Sonne, genauer von deren Oberfläche. Und das ist für das gesamte Leben auf der Erde unabdingbar. Würde sich die Sonne abkühlen, würde die Erde im Handumdrehen zu einem Eisklumpen werden. Das war früher schon wiederholt der Fall, als große Teile der Kontinente von Kilometer dicken Eisschilden bedeckt waren.

Während man annimmt, dass es im Inneren der Sonne Millionen Grad heiß ist, ist deren Oberfläche im Vergleich dazu relativ kühl, lediglich so etwa 6000°C. Als Folge wird eine Masse Strahlung emittiert über einen großen Teil des EM-Spektrums. Je kürzer die Wellenlänge dieser Strahlung, umso höher die EM-Energie. Ultrakurzwellige „Gamma-Strahlung“ erreicht die Erde auch aus dem freien Weltraum. Diese Hochenergie-Strahlung dringt weit in den Boden ein und kann sogar in Bergwerken oder tief im Inneren der Cheops-Pyramide gemessen werden.

Der größte Teil der Solarstrahlung ist weniger energiereich und erstreckt sich über eine Bandbreite von kurzwelligen UV-Strahlen bis zu viel längerwelligen Strahlen auf der anderen Seite des (für unsere Augen) sichtbaren Spektrums. Letzteres ist nur ein winziger Bruchteil des gesamten elektromagnetischen Spektrums (EMW), das sich über viele Größenordnungen erstreckt, wie die nachfolgende Abbildung zeigt:

Bandbreite des elektromagnetischen Spektrums, das sich über 18 Größenordnungen erstreckt. Quelle: Wikipedia

Wie man sieht, überdeckt das EMW-Spektrum viele Größenordnungen. Theoretisch ist es an beiden Ende offen, aber praktisch empfängt die Erde die meiste EMW-Energie im Bereich von lediglich einer Größenordnung dieser Energie-Bandbreite. Aus der nächsten Graphik geht eindeutig hervor, dass das Spektrum der Solarstrahlung eine Funktion der Wellenlänge ist. Nahezu das gesamte sichtbare Licht sowie die ultraviolette und infrarote Strahlung von der Sonne findet sich innerhalb dieser schmalen Bandbreite.

Das EMW-Strahlungsspektrum der Sonne. Quelle: Wikipedia

In dieser Graphik zeigt die gelbe Fläche das solare Spektrum und die roten Flächen die verschiedenen Energie absorbierenden Bänder des Sauerstoffes (O2 und O3), Wasser (H2O) und Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre. Eindeutig ist CO2 nicht nur ein sehr geringer Bestandteil der Atmosphäre (mit 0,04%), sondern auch ein vernachlässigbarer Absorber der gesamten Bandbreite der EMW-Energie, die auf die Erdoberfläche trifft. Was ist also mit dem „Treibhauseffekt“, den man dem Spurengas CO2 andichtet?

Der Treibhauseffekt

Jener so genannte „Treibhauseffekt“ von CO2 existiert nicht, überhaupt nicht! Während die Erdoberfläche längerwellige Strahlung zurück in den Weltraum emittiert und die CO2-Moleküle in der Atmosphäre derartige infrarote EMW in einem bestimmten, sehr engen Band absorbieren, wird es bald weiter abgestrahlt. Im schlimmsten Falle kann CO2 diese Strahlung kurze Zeit verzögern, aber es kann nicht das Verhältnis ändern zwischen einfallender und ausgehender Strahlung.

Es gibt sogar einen extraterrestrischen „experimentellen“ Beweis hierfür: Der Planet Mars hat eine Atmosphäre, die zu 95% aus Kohlendioxid besteht (verglichen mit 0,04% CO2 in der Erdatmosphäre). Durch die „CO2-Treibhauseffekt-Weisheit“ sollte die Temperatur auf der Nachtseite des Mars‘ ähnlich der auf der Tagseite sein (angenähert plus 30°C). In Wirklichkeit liegt die Temperatur auf der Nachtseite deutlich unter MINUS 100°C, genau wie auf dem Mond, wo es überhaupt keine Atmosphäre gibt.

Mit anderen Worten: Eine CO2-reiche Atmosphäre oder überhaupt keine Atmosphäre macht kaum einen Unterschied!

Wen das immer noch nicht überzeugt, der ist vielleicht interessiert an irgendeinem Sumpfgebiet in den Everglades oder an einem „Grundstück mit Kratersicht“ auf dem Mond – nur ernstgemeinte Anfragen bitte.

Link: http://canadafreepress.com//article/carbon-pollution-claptrap

Übersetzt von Chris Frey EIKE