Jahr: 2012

Der Offshore-Bluff

von Günter Keil: Wie wir alle schon mehrfach hörten, soll die Windkraft das Herzstück der Energiewende werden – und die Offshore-Windkraft soll den größten Anteil davon zur Verfügung stellen. Die Pläne sind „ehrgeizig“; das ist im Öko-Sprachgebrauch das Synonym für überzogen und realitätsfern. Die zu diesen ehrgeizigen Offshore-Ausbauplänen gehörenden Zahlen sind:
– Bereits 2013 sollten vor den Küsten Windenergieanlagen (WEA) mit einer
Maximalleistung von 3.000 Megawatt (MW) in Betrieb oder im Bau sein.
– Bis zum Jahre 2020 sollten WEA mit 7.600 MW zur deutschen Stromerzeugung
beitragen. Das wären etwa 1.700 Windräder.
– 2030 sollen es dann 25.000 MW sein.

Weiterlesen

Vorankündigung: V. Internationale Klima & Energiekonferenz am 30.11-1.12.12 München

Im Jahre eins des Scheiterns der deutschen „Energiewende“ veranstaltet EIKE zusammen mit befreundeten Instituten vom 30.11 bis 1.12.12 in München die nunmehr V. Internationale Klima- und Energiekonferenz. Tagungsort ist der Bayerische Hof. Wissenschaftler und Manager aus vielen Ländern, werden dann zu den Ursachen und Problemen der -aus rein politischen Gründen vorsätzlich herbei geführten- „Energiewende“ vortragen und diskutieren. Diese wird immer noch und dazu immer hysterischer mit der „drohenden Klimakatastrophe“ begründet.
Merken Sie sich schon jetzt diese Termine vor. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Das Programm ist noch vorläufig. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Es wird synchron übersetzt. Anmeldeformular siehe pdf im Anhang

Weiterlesen

Niederländische Studie zeigt: Einsparung fossiler Brennstoffe (samt CO2) durch Wind-Strom mit nur 1,6 % der installierten Nennleistung vernachlässigbar.

Die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien, besonders durch Wind hat in den Niederlanden eine Größe erreicht, die in den nationalen Statistiken der Stromerzeugung gut sichtbar ist. Ihr Einfluss auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe kann daher bestimmt werden. Basierend auf offiziellen Zahlen zeigen wir in der Studie den tatsächlichen Beitrag der Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe, als äquivalent zu etwa 1,6 % der installierten – ‚Typenschild‘ – Nenn-Kapazität. Die eigentlichen Daten erlauben auch einige Einblicke in den Wirk-Mechanismus, der dazu führt dass Wind -Strom solch einen dramatisch geringen Einfluss auf den primären Verbrauch fossiler Brennstoffe hat.

Weiterlesen

BEST, Vulkane und Klimasensitivität

Ich habe in vielen verschiedenen Beiträgen erläutert, dass die gewöhnliche kanonische Schätzung der Klimasensitivität, die da 3°C Erwärmung pro Verdoppelung des CO2 annimmt, eine Größenordnung zu groß ist. Heute habe ich auf Drängen von Steven Mosher in einem Beitrag auf dem exzellenten Blog „The Blackboard“ von Lucia Liljegren einen tieferen Blick auf den vulkanischen Antrieb in der BEST-Studie geworfen (BEST = Berkeley Earth Surface Temperature). Es ist eine seltsame Geschichte mit einem sogar noch seltsameren Ergebnis. Das Bild rechts zeigt den fraglichen Graphen:

Weiterlesen

Knapp dem Blackout entkommen!

Deutschland ist gestern knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt. Wie wir aus internen Quellen -die aus verständlichen Gründen nicht genannt werden möchten- erfahren konnten, stand gestern das deutsche Stromnetz am Rande des Zusammenbruchs. Der Grund: Zwei Gigawatt waren am frühen Nachmittag des 30.8.12 zeitgleich ausgefallen. Die Folge: innerhalb weniger Minuten sackte die Frequenz im Bundesnetz auf unter 50 Hz und streifte damit fast den kritischen Wert von 49,9 Hz. Direkte Gegenmaßnahmen verhinderte dann gerade nochmal ein weiteres Absinken und man stabilisierte das Netz schließlich bei 50 Hz.
Die sofortigen Gegenmaßnahmen bestanden in schnellem Einkaufen und sehr schnellem Hochfahren von Gas- und Ölkraftwerken. Wäre dies im Winter passiert, bei voller Auslastung, also auch jener Gas-/Ölkraftwerke, dann kann man sich jeder vorstellen, was passiert wäre. Mit Dank an E. Gärtner für diese Info.
Siehe auch Update vom 4.9.12

Weiterlesen

Newsletter abonnieren !

Sie werden zu neuen Artikeln benachrichtigt.


Spendenkonto

Europäisches Institut für Klima und Energie Volksbank Gera Jena Rudolstadt
IBAN: DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC: GENODEF1RUJ

Oder benutzen Sie Paypal im nächsten Feld.

Spenden

Bitte unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit

Stromdatenanalyse

Website Stromdaten.info

global temperature trend

Daily Sun

Solar Dynamics Observatory HMI Continuum