Autor: Chris Frey

Klimamodelle: Von warmen Polen und kalten Tropen

Ed Zuiderwijk
Ja, Sie haben es richtig gelesen. Und nein, es geht nicht um die guten Bürger Polens. Warum sind die Pole warm und die Tropen kalt, und im Vergleich zu was? Eine äquivalente Frage ist: Was bestimmt den Temperaturunterschied zwischen Tropen und Polen, und können wir verstehen, warum dieser Unterschied die Größenordnung hat, die er auf dem realen Planeten Erde nun einmal hat? Nur um das festzuhalten: Es gibt kein einziges Klimasimulationsmodell, das uns sagt, wie groß dieser Unterschied sein sollte, geschweige denn, warum er so groß ist, wie er ist; er ist eine der Randbedingungen zu Beginn eines Klima-„Laufs“.

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Anomalien der Meeres­oberflächen-Temperatur

Andy May
Mein voriger Beitrag [in deutscher Übersetzung beim EIKE hier] über die unterschiedlichen Werte der Wassertemperatur (SST) zwischen HadSST und ERSST erzeugte eine lebhafte Diskussion. Einige, darunter auch dieser Autor, behaupteten, dass die Datensätze des Hadley Centre HadSST und der ERSST (Extended Reconstructed Sea Surface Temperature) der NOAA so verwendet werden könnten, wie er ist, und nicht in Anomalien vom Mittelwert umgewandelt werden müssten. Anomalien werden konstruiert, indem man einen Mittelwert über eine bestimmte Referenzperiode für einen bestimmten Ort nimmt und dann diesen Mittelwert von jeder Messung an diesem Ort subtrahiert. Für den HadSST-Datensatz ist der Referenzzeitraum 1961-1990. Für den ERSST-Datensatz ist der Referenzzeitraum 1971-2000.

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Winter – der Erwärmungs­verweigerer?

Stefan Kämpfe
Zweifellos erwärmten sich die mitteleuropäischen Winter innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte stark, was hauptsächlich der Erholungsphase unseres Klimas nach der „Kleinen Eiszeit“ zu verdanken ist. Die letzte, markante Erwärmungsetappe endete jedoch mit dem Klimasprung 1987/88; seitdem stagnieren die Wintertemperaturen auf einem sehr hohen Temperaturniveau, während sich die übrigen Jahreszeiten kräftig erwärmten. Noch spannender aber sieht die winterliche Temperaturentwicklung oberhalb der bodennahen Luftschichten aus.

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Quantifizierung des marginalen anthropogenen CO2-Gehaltes in der Atmosphäre – ein seit Jahrzehnten überfälliger Schritt

(Ein Abgesang auf die Sinnhaftigkeit der Energiewende)
Dr.- Ing. Erhard Beppler
Fazit

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre stieg von 1870 (vorindustrielle Zeit) bis 2020 von 290 auf 410 ppm an. Dieser Anstieg von 120 ppm wird durch den anthropogenen CO2-Eintrag in die Atmosphäre in 2020 von nur 4,7 ppm/a verursacht, der Rest von rd. 115 ppm durch den Temperaturanstieg von Atmosphäre und Meere.

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