Cap Allon
In letzter Zeit wurde viel über El Niño gesprochen, daher hier eine einfache Erklärung, was es eigentlich ist.
Normalerweise wehen starke Passatwinde über den tropischen Pazifik von Osten nach Westen. Diese Winde drängen warmes Oberflächenwasser in Richtung Indonesien und Australien, wodurch kälteres Wasser aus der Tiefe nahe Südamerika aufsteigen kann.
Im Laufe der Zeit bildet sich im westlichen und unter der Oberfläche liegenden Pazifik ein riesiges Reservoir an warmem Wasser.
Dann lassen die Passatwinde nach. Das warme Wasser beginnt, zurück nach Osten über den Äquator zu schwappen. Der Kaltwasseraufstieg in der Nähe von Südamerika wird unterdrückt, und ein viel größeres Gebiet der Pazifikoberfläche erwärmt sich erheblich.
Das ist El Niño.
El Niño erzeugt diese Meereswärme nicht aus dem Nichts; er verteilt die bereits im tropischen Pazifik gespeicherte Wärme neu und bringt einen größeren Teil davon an die Oberfläche und in die Atmosphäre. Deshalb steigen die globalen Lufttemperaturen bei starken El-Niño-Ereignissen sprunghaft.
Indem jedoch mehr Wärme an die Oberfläche gelangt, kann diese Energie auch leichter als Infrarotstrahlung ins All entweichen. In diesem Sinne kann El Niño wie ein Überdruckventil wirken: Gespeicherte Meereswärme wird nach oben befördert, an die Atmosphäre abgegeben und schließlich abgestrahlt.
Starke El-Niño-Ereignisse können das Wärmespeicherreservoir in den oberen Schichten des tropischen Pazifiks erheblich erschöpfen.
Schließlich nehmen die Passatwinde wieder zu, im östlichen Pazifik kehrt der Kaltwasser-Aufstieg zurück, und das System kann stark in Richtung La Niña ausschlagen, wodurch sich die Oberfläche abkühlt, während der tropische Pazifik beginnt, sich neu zu organisieren und sein Wärmespeicher wieder aufzubauen.
El Niño ist daher nicht einfach nur ein Motor der Erwärmung.
Er ist keine Fehlfunktion des Klimasystems.
Er ist Teil eines natürlichen Ozean-Atmosphäre-Zyklus, der Wärme speichert, transportiert und freisetzt – wobei ein Großteil davon ins All abgeleitet wird.
Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-europe-snowstorm?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

















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Die von der Sonne erzeugte Wärme wird großflächig vom Wasser abgegeben und landet letzendlich als IR-Strahlung im Weltall, sozusagen als Regulator der Erdtemperatur.
Wer hier noch einen „menschgemachten“ Einfluss sieht ist dann ein Fall für die Psychiatrie!
Und die starke Bewölkung bildet sich genau deshalb, weil die Abstrahlung der Energie massiv durch einen erwärmungsbedingten Anstieg latenter Flüsse unterstützt wird. Diese transportieren erheblich größere Mengen Energie in höhere Luftschichten und geben diese da frei als es durch Strahlung möglich wäre. Der Thermostat funktioniert also hervorragend und wie eh und je.