Meldung vom 21. September 2026:
Historische Gletscher-Rückzüge
Einige der dramatischsten historischen Gletscherschwundphasen im Glacier-Nationalpark in Montana fanden in den 1920er, 1930er und frühen 1940er Jahren statt – also noch vor dem Anstieg der CO₂-Emissionen in der Nachkriegszeit.
Die Chronologie stammt vom U.S. Geological Survey (USGS).
Nachdem die Gletscher des Parks Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Höchststand während der Kleinen Eiszeit erreicht hatten, zogen sie sich im Allgemeinen allmählich zurück. Um 1920 beschleunigte sich der Rückgang jedoch stark. Laut USGS zogen sich die Gletscher im gesamten Park bis Mitte der 1940er Jahre „drastisch zurück oder verschwanden gänzlich“, bedingt durch wärmere Sommer und geringere Niederschläge.
Nach Mitte der 1940er Jahre verlangsamte sich der Rückgang.
Am Sperry-Gletscher zog sich die Gletscherfront zwischen 1913 und 1945 um etwa 15–22 m pro Jahr zurück, während der Gletscher rund 68 % seiner Fläche einbüßte. Von 1950 bis 1979 betrug der Rückgang im Durchschnitt nur etwa 5 m pro Jahr.
Der Grinnell-Gletscher folgte einem ähnlichen Muster. Nach 1920 beschleunigte sich der Rückgang auf etwa 15 m pro Jahr, und bis 1946 hatte er bereits rund die Hälfte seiner früheren Fläche verloren. Zwischen 1946 und 1979 sank die Rückgangsrate auf etwa 4 m pro Jahr.
Bei den Gletschern Agassiz und Jackson betrug der Rückgang von den späten 1920er Jahren bis 1932 mehr als 100 m pro Jahr, während der Agassiz-Gletscher bis 1942 weiterhin mehr als 90 m pro Jahr an Fläche verlor.
USGS: Seit Mitte der 1940er Jahre habe sich der Rückgang der Gletscher „deutlich verlangsamt“.
Etwa 70 % der kumulierten anthropogenen CO₂-Emissionen seit 1850 fielen ab etwa 1960 an, was bedeutet, dass der massive Gletscherschwund in Montana bereits weit fortgeschritten war, bevor es nach dem Krieg zu dem großen Emissionsanstieg kam.
Bekanntlich hatte der Glacier-Nationalpark einen Countdown in seine Ausstellungen aufgenommen, nachdem Klimamodelle prognostiziert hatten, dass die Gletscher Blackfoot und Jackson bis 2020 verschwinden könnten. Doch als dieser Stichtag näher rückte, waren die Gletscher immer noch vorhanden, und so wurden die Vorhersagedaten stillschweigend entfernt. Der NPS hat inzwischen eingeräumt, dass sich die beiden Gletscher zwischen 2009 und 2020 tatsächlich „relativ wenig zurückgezogen haben“.
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Meldungen vom 23. September 2026:
Bevor das Jahr 1979 zum Jahr Null wurde
In den frühen Berichten des IPCC selbst sah die Klimageschichte noch ganz anders aus.
Sein erster Sachstandsbericht aus dem Jahr 1990 beschrieb offen eine mittelalterliche Warmzeit, auf die die Kleine Eiszeit folgte.
Im Begleittext wurde der Zeitraum von etwa 950 bis 1250 n. Chr. in Westeuropa, Island und Grönland als „außergewöhnlich warm“ beschrieben.
Er schrieb, dass Satelliten das Meereis seit den frühen 1970er Jahren routinemäßig kartiert hätten, und berichtete von etwas, das auf modernen Arktiskarten nicht zu sehen ist: In den Jahren 1972–75 gab es deutlich weniger Meereis, während nur wenige Jahre später, in den Jahren 1978–79, die Ausdehnung erheblich gestiegen war (roter Kreis):
Heute beginnen Grafiken zum arktischen Meereis üblicherweise im Jahr 1979.
Das ist jedoch nicht der Beginn der Satellitenbeobachtungen.
Noch 1995 stellte der IPCC fest, dass „seit 1973, als die Satellitenmessungen begannen“, auf keiner der beiden Hemisphären ein signifikanter Trend bei der Meereisausdehnung zu verzeichnen war.
Wie gezeigt, liegt das Jahr 1979 am oberen Ende der Aufzeichnungen. Es ist daher kaum verwunderlich, dass die Klimaille ihre Diagramme hier beginnen lässt.
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Annahmen zur Klima-Zuordnung
Zuerst kommt die Katastrophe. Dann folgt die Zuordnung zum Klimawandel. Und schließlich kommen die Schlagzeilen. Das Problem ist laut dem Forscher Roger Pielke Jr., dass die Schlussfolgerung oft bereits im Verfahren vorprogrammiert ist.
Pielke gibt an, er habe 96 Studien von World Weather Attribution (WWA) nachgestellt – jener einflussreichen Gruppe, die hinter unzähligen Behauptungen steht, wonach der Klimawandel eine Überschwemmung, Hitzewelle oder einen Sturm „X-mal wahrscheinlicher“ oder „X-mal schlimmer“ gemacht habe.
Seine Kritik lautet wie folgt: Das Verfahren beweist nicht eigenständig, dass die Erwärmung die Veränderung verursacht hat. Sie geht davon aus, dass die Erwärmung der relevante Auslöser ist, und berechnet das Ereignis dann im Vergleich zu einer hypothetischen, kühleren Welt.
Pielke hat diese Schwäche aufgezeigt, indem er das gleiche statistische Verfahren mit absurden Variablen fütterte.
Wenn man die globale Temperatur mit den Home Runs der Major League Baseball vergleicht, kann das Verfahren scheinbar zeigen, dass die Rekordzahl von 6.776 Home Runs im Jahr 2019 im Klima von 1900 unmöglich gewesen wäre. Außerdem setzte er globale Patentanmeldungen in eine Analyse extremer Niederschläge in Japan ein und erzeugte damit eine scheinbare Vervierfachung des Niederschlagsrisikos.
Eine mit einem kontrafaktischen Szenario verpackte Korrelation wird nicht auf magische Weise zu einem Kausalzusammenhang.
Die Patente haben die Regenfälle nicht verursacht. Aber die Presse – und die Öffentlichkeit, die sie „informiert“ – hat das noch nicht begriffen.
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Meldung vom 24. September 2026:
Sonnenzyklus 25 ist noch nicht am Ende
Der Sonnenzyklus 25 mag zwar rasch abklingen – doch Abklingen ist nicht gleichbedeutend mit Ende. Die Vergangenheit zeigt, dass einige der stärksten geomagnetischen Stürme noch sehr spät auftreten können.
Man denke nur an den Sonnenzyklus 23. In der entsprechenden Phase dieses Zyklus‘ standen fünf der zehn stärksten geomagnetischen Stürme noch bevor.
Anmerkung: Der Dst-Index (Disturbance Storm Time-Index) misst, wie stark ein geomagnetischer Sturm das Erdmagnetfeld in der Nähe des Äquators abschwächt. Er wird in Nanotesla (nT) angegeben: Je negativer der Wert, desto stärker der Sturm. Als grobe Richtlinie gilt: -100 nT entspricht einem starken Sturm, -250 nT einem extremen Sturm und Werte unter -400 nT sind außergewöhnlich stark.
Die Halloween-Stürme ereigneten sich im Oktober 2003, wobei der Dst-Wert auf -353 und -383 nT fiel. Nur wenige Wochen später, am 20. November, folgte der stärkste geomagnetische Sturm des Sonnenzyklus‘ 23 mit einem Wert von -422 nT. Im November 2004 kam es dann zu einem weiteren Sturmpaar, darunter ein Supersturm mit -374 nT. Diese Stürme von Oktober bis November 2003 traten etwa im 90. bis 91. Monat des Sonnenzyklus‘ 23 auf, während die Stürme vom November 2004 im 103. Monat auftraten.
Bezogen auf den Sonnenzyklus 25 treten diese entsprechenden Phasen ungefähr im Juni/Juli 2027 und Mitte 2028 ein.
Und SC23 ist bei weitem nicht das extremste Beispiel.
Der große geomagnetische Supersturm vom 15. Mai 1921 brach tief in der abklingenden Phase des Sonnenzyklus‘ 15 aus, etwa vier Jahre nach dem Maximum dieses Zyklus‘. Moderne Rekonstruktionen beziffern die Störung auf etwa -907 ±132 nT, was in der Intensität mit dem Carrington-Ereignis von 1859 vergleichbar ist. Der Sonnenzyklus 25 erreicht den entsprechenden Punkt in seinem Zyklus etwa im Oktober 2027.
Ja, der Sonnenzyklus 25 befindet sich ganz sicher auf dem absteigenden Ast. Aber die Sonne kann sich einige ihrer stärksten geomagnetischen Schläge für diesen Abstieg aufheben.
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




















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