„Climate Realism“ (hier und hier) und das American Energy Institute (AEI) haben ausführlich über die Lügen berichtet, welche die Klimarisiko-Interessengruppe „First Street“ verbreitet, sowie über den Schaden, den deren fehlerhafte und nicht überprüfbare Bewertungssysteme den Immobilienbesitzern zufügen.

Angesichts dieses Problems hat der Generalstaatsanwalt von Nebraska Mike Hilgers Klage gegen „First Street“ eingereicht, weil die Organisation den Hausbesitzern in Nebraska Schaden zugefügt habe, indem sie ungenaue und irreführende Risikobewertungen erstellt und veröffentlicht habe, die es den Einwohnern Nebraskas erschwert hätten, ihre Häuser zu verkaufen.

In Hilgers’ Klage wird geltend gemacht, dass die Bewertungen von First Street auf ungenauen oder unvollständigen Informationen über die bewertete Immobilie beruhen und sich teilweise auf fehlerhafte Prognosen von Klimamodellen stützen. Hilgers weist außerdem darauf hin, dass die Aussagen von First Street zu Hochwasser- und Waldbrandrisiken bei Immobilien häufig im Widerspruch zu den Erkenntnissen und offiziellen Risikokarten der US-Bundesbehörde für Katastrophenschutz (FEMA) stehen. Die FEMA-Karten berücksichtigen Maßnahmen, die Immobilienbesitzer zur Minderung verschiedener Risiken ergriffen haben – Faktoren, die First Street bei seinen Bewertungen außer Acht lässt.

Ein weiterer Faktor in Hilgers Klage ist, dass First Street seine zugrunde liegenden Daten und Bewertungsalgorithmen als firmeneigenes Know-how zurückhält und gleichzeitig eine Politik verfolgt, jegliche Verbraucherstreitigkeiten abzulehnen – Streitigkeiten, die ohnehin schwer zu führen sind, da First Street die Gründe für die Bewertungen verschleiert.

Große Immobilienportale verweisen häufig auf die Prognosen und Bewertungen von First Street und verlinken diese mit Online-Immobilienanzeigen, wie Heartland Impact, das AEI und nun auch der Generalstaatsanwalt von Nebraska feststellen. Die Folge: Immobilien bleiben länger auf dem Markt, als es die Angebots- und Nachfrageverhältnisse auf dem Immobilienmarkt nahelegen würden, und Hausbesitzer sind gezwungen, zu Preisen unterhalb des Marktniveaus zu verkaufen.

„First Street erzielt Gewinne auf Kosten des Wertes der Häuser der Einwohner Nebraskas“, sagte Hilgers in einer Erklärung zur Ankündigung der Klage. „First Street verbreitet irreführende und oft ungenaue Klimaspekulationen auf eine Weise, die die Immobilienwerte drückt und die Kosten sowie die Frustrationen für die Einwohner Nebraskas erhöht.“

„Dieses irreführende Verhalten muss aufhören“, sagte Hilgers.

In seiner Klage fordert Hilgers vom Gericht drei Arten von Rechtsbehelfen: die Einstellung der Geschäftspraktiken von First Street, die Verhängung von Geldstrafen sowie die Rückzahlung der unrechtmäßig erzielten Gewinne.

Klagen gegen Immobilienportale, welche die Bewertungsanalysen von First Street nutzen oder Nutzer auf diese verweisen, könnten ebenfalls gerechtfertigt sein.

Quellen: Nebraska Attorney General; WOWT 6 News, Omaha; American Energy Institute

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-590-ag-cabals-dairy-net-zero-restrictions-harm-producers-report-shows/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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