Robert Vislocky, Ph.D.
Anmerkung des Übersetzers: Der Titel kommt einem bekannt vor – taucht doch der Terminus „Lügen, verdammte Lügen…“ schon in den Überschriften früherer Beiträge auf diesem Blog auf, u. A. hier (2010) und hier (2012). – Ende Anmerkung
In den letzten Jahren habe ich mir verschiedene Diskussionsbeiträge zum Thema Klimawandel in den sozialen Medien genauer angesehen. Leider stoße ich nur allzu oft auf die gleichen verwendeten (aber populären) Kennzahlen, um die These zu untermauern, dass bestimmte Formen von Extremwetterereignissen aufgrund der globalen Erwärmung deutlich schlimmer werden. In dieser Serie werde ich einige dieser irreführenden oder trügerischen Kennzahlen unter die Lupe nehmen und kritisieren, warum sie fehlerhaft sind.
Da die Hurrikansaison nun offiziell begonnen hat, möchte ich diese Reihe mit einer Analyse einer Kennzahl einleiten, die als Anteil der starken tropischen Wirbelstürme (TCs) an der Gesamtzahl der TCs bekannt ist (im Folgenden als „das Verhältnis“ bezeichnet). Mehrere Autoren haben in der Vergangenheit ähnliche Kennzahlen verwendet, um den Trend beim Anteil starker TCs an der Gesamtzahl der TCs zu bewerten. Siehe beispielsweise die folgenden Artikel-Links von Webster, Holland, Curry und Chang (2005; hier) sowie Klotzbach und Landsea (2015; hier):
Am häufigsten wird in letzter Zeit jedoch ein PNAS-Artikel von Kossin et al. aus dem Jahr 2020 mit dem Titel „Global increase in major tropical cyclone exceedance probability over the past four decades“ [etwa: Weltweiter Anstieg der Wahrscheinlichkeit für schwere tropische Wirbelstürme in den letzten vier Jahrzehnten] als Beleg für ein anthropogenes Signal in der Intensität von Hurrikanen angeführt. Daher wird dieser Artikel im Mittelpunkt stehen.
In dem Artikel aus dem Jahr 2020 zeigten die Autoren, dass das Verhältnis von 1980 bis 2017 um einen statistisch signifikanten Wert gestiegen ist, was die Autoren später so interpretieren, dass ein steigender Trend bei der Intensität tropischer Wirbelstürme vorliegt. Abbildung 1 unten ist eine Grafik des Verhältnisses bis zum Jahr 2025, die ich anhand von Zusammenfassungsdaten zu tropischen Wirbelstürmen aus dem Echtzeit-Projekt zur tropischen Meteorologie der Colorado State University erstellt habe. Obwohl die Autoren des PNAS-Artikels einen anderen Datensatz verwendeten (nämlich aus einem speziellen Satellitendatensatz abgeleitete 6-Stunden-Windgeschwindigkeitsmessungen), sind die prozentualen Veränderungen des Verhältnisses von 1980 bis 2017 in der PNAS-Studie und in Abbildung 1 unten ähnlich:

Abbildung 1. Datenquelle: Fachbereich für Atmosphärenwissenschaften der Colorado State University.
Natürlich springen die Medien nach der Veröffentlichung der PNAS-Studie wie immer auf den Klimazug auf. So heißt es beispielsweise in dem untenstehenden Artikel der New York Times, dass „der Klimawandel Hurrikane stärker macht“, und es werden Details aus dem PNAS-Artikel zitiert:
Die NOAA behauptete aufgrund der PNAS-Studie zudem einen „signifikanten globalen Anstieg der Hurrikanintensität über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten“.
Wo liegt also das Problem? Einfach ausgedrückt: Der Anteil der schweren tropischen Wirbelstürme an der Gesamtzahl derselben ist KEIN gültiger Maßstab für die absolute Hurrikanintensität. Es handelt sich um einen relativen Maßstab mit einem variablen Nenner. Das wäre so, als würde man versuchen, eine hohe relative Luftfeuchtigkeit mit einem hohen Taupunkt gleichzusetzen – beides geht nicht unbedingt Hand in Hand. Um diesen Fehler anhand eines extrem vereinfachten Beispiels zu veranschaulichen, betrachten wir eine Saison, in der es nur einen schweren Hurrikan und insgesamt nur einen einzigen Hurrikan gab. Die Kennzahl „Verhältnis“ würde einen Wert von 1 ergeben, was der höchstmögliche Wert ist und angeblich auf eine sehr intensive Hurrikansaison hindeuten würde. Nach jedem vernünftigen Maßstab wäre eine Saison mit nur einem einzigen Hurrikan jedoch eine äußerst harmlose Hurrikansaison.
Dies ist auch kein rein hypothetisches Beispiel, da sich anhand tatsächlicher Daten über ein gesamtes Jahr hinweg auf globaler Ebene eklatante Diskrepanzen nachweisen lassen (siehe Tabelle unten). So gab es beispielsweise im Jahr 2018 43 % mehr Tropenstürme und 43 % mehr schwere Tropenstürme als im Jahr 2024. Außerdem war der ACE-Wert um 75 % höher. Doch laut der fehlerhaften Ratio-Statistik waren beide Jahre identisch!! Ein weiteres Beispiel: Im Jahr 1990 gab es 53 % mehr Tropische Wirbelstürme insgesamt und genauso viele schwere Tropische Wirbelstürme wie im Jahr 2009. Zudem wies 1990 einen um 53 % höheren ACE-Wert auf als 2009. Dennoch war der Ratio-Wert im Jahr 2009 um 53 % höher als 1990, was ein absoluter Witz ist. Es gibt zahlreiche weitere Diskrepanzen wie diese, die in den jährlichen Daten zu Tropischen Wirbelstürmen deutlich werden. Unter dem Strich ist das Verhältnis kein geeigneter Maßstab zur Messung der absoluten Intensität von Tropenstürmen oder zur Berechnung deren Trends, da es bei sinkender Gesamtzahl der Tropenstürme steigen kann. Trotz dieses Mangels wird das Verhältnis häufig herangezogen, wenn ein Klimawissenschaftler oder Aktivist einen Trend anführen muss, der zeigt, dass Hurrikane an Intensität zunehmen (vor allem, weil andere Indikatoren wie der globale ACE-Wert in der Post-Satelliten-Ära oder die Zahl der Hurrikane keinen signifikanten Trend aufweisen, die im letzten Jahrhundert in den USA auf Land trafen).

Datenquelle: Colorado State University Department of Atmospheric Sciences.
Eine weitere interessante Beobachtung ist, dass die Autoren des PNAS-Artikels zwar einen statistisch signifikanten Trend bei der Ratio-Statistik im Zeitraum von 1980 bis 2017 nachweisen konnten, in den letzten 31 Jahren von 1994 bis 2025 jedoch kein signifikanter Trend zu verzeichnen war (siehe Abbildung 2 unten).
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/24/lies-damn-lies-and-climate-stats/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Ich verabschiedete mich am Samstag in Halle am Messegelände bei 40.5° C, erwartete auf dem Auto-Display in der Innenstadt vergeblich die 41°, und durfte hinter der Stadtgrenze im locker bewaldeten Freiland immer noch 38.5° C registrieren. Der deutschen Automobilindustrie verdanke ich persönlich einen erfolgreichen Hitzeschutz im Fahrzeug bei 19° C. Ich räume ein, mir ist sehr wohl bekannt, nach jüngsten amerikanischen Untersuchungen liegt aus medizinischer Sicht für die kardiovaskuläre Gesundheit der optimale Wert bei 23,2° C. Aber ich gestehe unverhohlen, ich habe auf der Rückfahrt beim Hitzeschutz gerne einmal über die Stränge geschlagen. Übrigens a): der Katastrophensommer 1540 war ein herausragender Wein-Jahrgang. Es gibt bis heute noch Steinwein in Würzburg aus dem Katastrophenjahr. Übrigens b): ich erwarte nun überzeugende Trendlinien aus der Klimakirche über das Extremwetter im Sommer 2026, die nach den Propheten zwingend Netto-Null-Lösungen vor 2035 erforderlich machen.
Survival of the fittest – das Überleben in der Natur. Weshalb soll das nicht auch für die Menschen gelten? Das Klima ändert sich schon seit vielen Millionen Jahren und tut es immer noch. Im echten Leben bedeutet „fit“ nicht die Muskelkraft, sondern die Fähigkeit, sich erfolgreich an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen und gegebenenfalls Nachkommen zu zeugen. Was ja schließlich für alle Klimazonen – von tropisch bis arktisch – auf dieser Erde gilt. Zudem empfinde ich es als lächerlich, Statistiken über ‚Hitzetodesfälle‘ anzufertigen.
Dieser Gedanke ist sicherlich richtig, er gilt für die Evolution, wo sich der Stärkere bzw. derjenige, der sich besser an die Umwelt anpasste, durchsetzte, überlebte bzw. sich fortpflanzen konnte.
Aber inzwischen haben wir ein gewisses zivilisatorisches Niveau erreicht, wo wir Schwache schützen, Arbeitnehmer vor der Willkür der Arbeitgeber, Mieter vor Vermietern, Alte und Kranke und Behinderte lassen wir nicht alleine, sondern sie stehen unter dem Schutz der Allgemeinheit.
Dies gilt auch in der Tierwelt, Tiere, die als einzelne unterlegen sind, schließen sich zusammen, um sich gegen stärkere zu behaupten. So können z.B. Büffel ihre Herde gegen Löwen verteidigen. Es gewinnt nicht immer der Stärkere.
Und ich möchte schon wissen, wie viele Menschen an Kälte oder Hitze sterben oder durch einen Verkehrsunfall oder Suizid oder………..
Und wir sind uns sicherlich einig, dass wir unsere Welt nicht den „Starken“ überlassen dürfen, die meinen, über den Gesetzen zu stehen und die sich nicht an Regeln halten. Die dürfen sich nicht durchsetzen.
Wie ist denn bei uns das Wetter regelmäßig? Drei, vier, fünf Tage heiß, dann kommt ein Wettereinbruch, kalt.
Warum ertragen Südländer hohe Temperaturen leichter, weil sie es gewöhnt sind.
Gestern früh, nach dem Aufstehen, ging ich in das Zimmer, in dem ich tags zuvor den ganzen Tag bei oszillierendem Ventilator und 28 ° ganz gut ausgehalten hatte und fröstelte bei 27 ° plötzlich.
Der Titel stimmt schon, aber er beschuldigt die Falschen:
Mannheim hat heute die 41° erreicht.
Wie war das? Wenn man zu kaltes und regnerisches Wetter für einen Monat als Beweis für den Klimaschwindel bezeichnet, wird man arrogant belehrt , dies sei „Wetter“ und kein Klima. Aber jeder Tag einer Hitzeperiode im Sommer wird als „Erdverbrennung“ bezeichnet, weil Beweis für Klimawandel. Massenpsychose at it’s best (bzw worst)!
Ein
Aufgrund meiner Massenpsychose leide ich unter der aktuellen Hitzewelle. Zeiten wie aktuell mit 41° gab es früher nicht.
Früher war alles besser !
Wann ist früher?
Wenn es besser war.
Schauen Sie sich einmal die Temperaturmaxima für die kommende Woche (Vorhersage!) in Needles (auch „Bratpfanne Amerikas“ genannt) und Death Valley in Californien an. Da war es um diese Jahreszeit schon immer über 42 – 48 Grad. Jetzt sind es knapp unter 40 Grad. Ich hab dort vor sechs Jahren 51 und 52 Grad gehabt. Das war alles normal dort. Kein Mensch hat von Erdverbrennung gesprochen. Bahnt sich dort eine Kältekatastrophe an, weil die Temperaturen derzeit niedriger sind?
Und hier im Norden werden für kommenden Mittwoch 22 Grad erwartet. Nanu, wieder ein Kälteeinbruch? Müssen wir die neue Vereisung des Planeten befürchten? Wohl kaum. In über 70% der Erdgeschichte waren die Temperaturen höher als heute, die Polkappen waren eisfrei. Und das ist der „Normalzustand“.
Natürlich ist es für uns warm, weil wir solche Temperaturen nicht gewohnt sind. Andere Völker leben ständig mit diesen Temperaturen.
Diesen ständigen Alarmismus verstehe ich nicht. Einfach mal ganz nüchtern und ideologiefrei nachdenken. Und viel trinken, sonst ereilt Sie der Hitzetod.
Herr van Bentum,
Bleiben Sie doch bitte bei Fakten.
Alles Fakten, die er genannt hat. Was wollen sie denn noch. ÖRR Fakten? Grüne Fakten? EE Fakten?
Herr Heinemann, die Fakten habe ich mit ein wenig Ironie und einer Spur Satire „gewürzt“.
Halb Deutschland leidet unter einer Tropennacht gab es auch nicht.
Ist schon außergewöhnlich. Die Tiefsttemperatur auf meiner Höhenlage (Nordschwarzwald, 910 m ü.N.N.) betrug vergangene Nacht 25,1°C. Eine solche Temperatur gab es in durchschnittlichen Sommern der 60er, 70er, 80er Jahren ganz selten als Höchsttemperatur.
Jetzt um 12 Uhr hat es hier 33,0°C, ist schon gewaltig. Mal sehen, wie weit die Temperatur bis 16 Uhr steigt.
Aber das wird natürlich wieder schöngeredet, wie die miserable Leistung der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Ecuador. In der Wüste hat es 60°C, da sind 43°C doch gerade kalt oder so ähnlich.
Sagt wer?
Das IPCC?
Komisch nur, das die sich nie an der Realität orientieren und alte Chroniken lesen.
Hitzejahre:
1911 in Deutschland 1000 Tote bei Hitzewelle, monatelang (6. Juni – 14. Sept.) kontinuierlich ohne Abkühlung 39°C
London 35°C im Schatten.
1915 Grönland 30°C und Alaska 37.8°C
1935 Saragossa Nord-Spanien 52,8°C
1942 Israel 54°C,
1977 Athen 48°C
–
1947 lagen die Temperaturen über Wochen bei 40 Grad!
1958, 1959, 1967, 1972, 1974…….u.s.w…..lange Zeiträume über 33 Grad.
Dafür gibt es Archive, falls etwas in Vergessenheit gerät…
Ausgetrocknete Flüsse und unzählige Waldbrände gehörten auch dazu.
Na ja…
„Viele Menschen glauben lieber eine Lüge, die sie schon hundert Mal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.“ Alfred Polgar
Tja, manche verhalten sich halt wie Herdentiere. Bloß nicht auffallen. Immer schön mit der Masse mitlaufen. Lieber gemeinsam in den Abgrund als alleine in Freiheit leben. Jeder wie er will.
Auf meiner Höhenlage (910 m ü.N.N. Nordschwarzwald) gab es heute 34,8°C. Ist schon krass. Sportveranstaltungen mussten wegen der Hitze abgesagt werden, andere Veranstaltungen fielen aus. Auf Straßen bricht der Asphalt auf, Temperaturen der Flüsse erreichen kritische Werte. Freudenrufe habe ich wegen der Hitze keine gehört, die meisten hoffen auf ein baldiges Ende der Hitzewelle, schon damit man wieder besser schlafen kann.
Aber es wird schöngeredet. Früher war es auch so, es gibt keinen Klimawandel oder Klimawandel gibt es immer.
1911 war ein schöner Sommer, Durchschnitt in Deutschland 17,8°C, nach heutigem Maßstab eher kühl, Durchschnitt 2021 – 2025 18,5°C, im Zeitraum 2011 – 2020, Durchschnitt 17,9°C, also Mittelmaß.
Ein Sommer 1911 wurde damals als warm empfunden, weil der Durchschnitt der Sommer zu dieser Zeit niedriger lag.
Die höchste Temperatur in Grönland wurde im August 2021 mit 23,6°C gemessen.
In Spanien wurde in diesem Juni mit 46°C ein neuer Juni – Rkord aufgestellt.
Auch 1947 war in Deutschland ein sehr schöner Sommer mit Durchschnitt 18,5°C, also Durchschnitt von 2021 – 25. Heute „normal“.
1958 war mit Durchschnitt von 16,1°C kühl, 1959 mit 17,6°C mittelmäßig.
1967 mit 16,6°C eher kühl.
1972 fiel mit 16,0° der Sommer aus, 1974 mit 15,5°C ebenso und 1978 mit 15,1°C ebenfalls.
Heutzutage Sommer wie 1972, 1974 oder 1978 und die Leute würden zu tausenden wegen Depression aus dem 10.Stock springen.
Herr Gajewi sie schreiben:
bitte belegen Sie Ihre Behauptung, oder sind dies Laienmessungen auf dem Südbalkon?
Da hatten wir in den 1970er Jahren auch schon ‚Rekordwerte’….
Tmax in Sommer 1911 38,8°C Oldenburg, wenn ich richtig sehen habe.
Einfach mal das Wetter genießen, wie einen Kurzurlaub in den Süden, nur diesmal bequemer, da ohne Anreise möglich, beschweren darf man sich trotzdem, vielleicht hilft es einem selbst, oder? 🙂
Zum Kurzurlaub in den Süden, zuerst mal dahin kommen, auf den Straßen bricht der Asphalt auf, die Gleise verbiegen sich, bei Flugzeugen fällt die Klimaanlage aus, dann herrschen 56°C im Innern, Passagiere fallen in Ohnmacht, müssen ins Krankenhaus eingeliefer werden, so geschehen am Frankfurter Flughafen. Bleibt noch der Fußmarsch in den Süden, dann müsste der Kurzurlaub aber verlängert werden.
Und ist man dann trotzdem irgendwie am kühlen Nass des Mittelmeers angekommen, stellt man fest, das kühle Nass ist eine lauwarme Brühe, das westliche Mittelmeer hat jetzt bereits 24 – 26°C und das östliche 26 – 29°C.
Man könnte auch die Kultur in den Städten Italiens, Spaniens oder Griechenlands erkunden. Aber tagsüber sieht man dort nur die blöden Deutschen..
Das mit der Mittelmeer-Temperatur stimmt auch nicht. Das Mittelmeer hat eine Mitteltemperatur. Oben ist es Warm, unten ist es kalt. Tauchen sie ein wenig, dann wird es richtig angenehm kühl. Habe ich selber ausprobiert.
Und „blöde Deutschen“ findet man überall. Vor allem in Deutschland.
Ich meinte natürlich die Oberflächentemperatur. Dort, wo man schwimmt. Tauchen ist nicht jedermanns Sache. Ich kenne mich da auch nicht so aus. Um eine Wassertemperatur von 20°C zu erhalten, muss man ca.40 m tief tauchen. Stimmt das?
Also ich kann das auch nur aus eigener Erfahrung berichten. Ich bin noch nie getaucht. Nur geschnorchelt bis ca. 10 m. Und mit jedem Meter wird es kälter. Gemessen habe ich das aber nicht. Nach einem Sturm, wenn das Wasser wieder besser durchmischt ist, ist es oben dann auch wieder kälter. Die Meeresdurchschnittstemperatur sind so ca. 3,4 °C von ganz oben bis ganz unten gemittelt. Also das bisschen in dem wir schwimmen ist bedeutungslos.
Wer schon einmal im Hochsommer durch einen richtig großen Fluss geschwommen, hat erlebt, dass das Uferwasser sehr warm und das flussmittige Wasser dennoch sehr frisch ist, so selbst beim durchschwimmen der breiten Wolga beim damaligen Wolgograd erlebt, dort wo sich die Schiffe bei der Vorbeifahrt wolgogradseitig verneigten und Kriegserinnerungs-Podcaste die Lautsprecher verließen, oder?
Deutsche Ingenieure haben einmal Eisenbahnen in Namibia und quer durch den Orient gebaut, gestern ging wegen sehr gut warmen Wetter die Straßenbahn in Leipzig außer Betrieb. Liegt das am Wetter, an ausgestorbener deutscher Ingenieurskunst, am am Boden liegenden Bildungswesen, am Billigst-Bauen, oder ist es gar von EU-Brüssel-System so verordnet worden?
Ist es nicht gerade Deutschland, welches der ganzen Welt die Notwendigkeit der Weltklimarettung predigt, nur um sodann im eigenen Hause weder mit warmen Wetter noch mit ein paar Schneeflöckchen zurecht zu kommen: Wetter wenn dein starker Arm es will, stehen in Deutschland alle Bahnen still.
Wir wandeln erneut auf Heines Spuren, aber mit KI:
Denk ich an Deutschland in tropischer Nacht,
bin ich um den ruhigen Schlaf gebracht.
Das Land erhitzt, die Schienen glühn,
während Bahnen stumm im Depot verblühn.
Der Sommer schmilzt den Asphalt weich,
das Schienennetz dem Wachse gleich.
Doch droht im Winter Frost und Eis,
dreht sich das Spiel im selben Kreis:
Ein paar Flöckchen, sanft und weiß,
bringen den Kollaps stumm und leis’.
Die Weiche friert, das Signal steht still,
weil kein Strom die Heizung wärmen will.
Vom großen Wandel wird laut gesprochen,
doch das System ist längst gebrochen.
Ein Land, das einst die Welt erbaut,
heute hilflos auf Eis und Hitze schaut.
Ob Glut, ob Reif – das Rad steht still,
weil man am Falschen sparen will – am CO2.
Nur einer schläft im sanften Traum:
Die Macht im fernen Regierungsraum.
Man frage sich noch, wer muss für das Nichtfunktionieren dennoch immer mehr bezahlen, oder?
Ei scheeeeen!
Da ist was Wahres dran. Ich erinnere mich, 60er Jahre, da gab es ein Plakat der (damaligen) Deutschen Bundesbahn, hatte fast Kultcharakter: „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Klingt heute wie Hohn. Aber wenn man 40 Jahre nichts macht, nur einspart, alles verkommen lässt, dann sieht man heute das Ergebnis. Kann ja nicht anders sein.
Seltsam, in der Schweiz funktioniert die Bahn hervorragend, trotz der schwierigen Topographie. Und der Bahnstrom dort stammt zu 100% aus erneuerbaren Quellen, primär aus eigener Schweizer Wasserkraft. Das ist in Deutschland natürlich schwieriger zu erreichen.
Ich meinte jetzt, so würde ein Kurzurlaub in den Süden aussehen, wo es wenigstens ein Meer gibt. Wenn man davon absieht, kann man natürlich zu Hause bleiben. Ist auf jeden Fall billiger.
Ja, das Problem ist: Alles zubetoniert. Luftschneisen zugebaut. Die Städte sind nicht mehr grün und dicht besiedelt. Wiesen heißen heute: Neubaugebiet. Wohngebiete und Industrieflächen. Alles heizt sich auf. Wälder werden gerodet für Windräder. Der Süden ist berühmt für seine Windräder . Wo Bäume wachsen ist es windstill. An den Küsten, sie bremsen den Wind ab. Ohne Wind kein Regen.
Wenn man Wetter machen könnte, hätte man es schon längst gemacht. Es gäbe keine Hungersnöte mehr.
Was tut man ? Hochwasserschutz und Winterdienst abbauen. In Berlin war eine einzige Eisfläche, aber – kreisch – kein Salz! Aus Wälder wird kein Todholz entfernt. Alles soll natürlich sein. In Kalifornien hatte man dicht am Wald gebaut. Marode Stromleitungen.
Der Spreewald war Laubbäume. Man holzte ab, pflanzte Kiefern, die weniger gut Feuchte speichern kann. Dort ist es sehr trocken. Das kann man korrigieren, aber wenn ein Betonpfeiler von einem Windrad steckt, dgegen nicht.
Es gab schon heiße Sommer. Aber es war schattig und kühl. Der Asphalt bog sich genauso. Stell nur an einer roten Ampel, da vergeht man vor Hitze. In der Stadt heizt es sich auf. Stuttgart ist bekannt. Im Kessel hockt die Hitze. Weiter oben nicht. Im Winter, kein Schnee und Eis, aber oben schon.
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